GEGGUS GmbH
Höhefeldstr. 56-60, 76356 Weingarten, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Michael Sandkühler seit 2.10.2012 | Prokura |
Kai Geggus seit 30.10.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GEGGUS GmbHWeingartenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGrundlagen Gegenstand der GEGGUS GmbH ist die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Eingangsmattensystemen, Gummimatten, Arbeitsplatzmatten, sowie Spezialbodenbelägen einschließlich der industriellen Fertigung von Zubehörteilen aus Aluminium, Messing und Edelstahl im Zusammenhang mit den vorgenannten Produkten Die GEGGUS GmbH hat sich in diesem speziellen Markt erfolgreich seit Jahrzehnten etabliert. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft verzeichnete nach den Verlautbarungen des DIW im Jahr 2023 ein Wachstum von 3,9 %. Hohe Energiepreise, gestiegene Zinsen und eine erhöhte Inflation belasteten das Wachstum. In den meisten Ländern schwächelte dadurch in erster Linie die Industrie, während sich die Dienstleistungen vielerorts etwas besser behaupten konnten. Die europäische Wirtschaft hingegen trat auf der Stelle, gebremst von der Energiepreiskrise und der restriktiven Geldpolitik. Der Euroraum trug mit 0,5 Prozent nur wenig zum Wachstum der Weltwirtschaft 2023 bei. Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland stand unverändert unter den Folgen des Ukrainekriegs und den sprunghaft gestiegenen Energiepreisen. Der private Konsum nahm preisbereinigt gegenüber 2022 um 0,8 % ab, auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %) (Distatis). Nach Angaben des statistischen Bundesamts ist das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland in 2023 um 0,3 niedriger als im Vorjahr. wobei die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich ausfiel. Durch den Wegfall von Coronabeschränkungen profitierte insbesondere der Dienstleistungsbereich durch Nachholeffekte. Für unsere Branche gibt es keine speziellen statistischen Erhebungen. Wir können uns deshalb bezüglich der Rahmenbedingungen nur an den vorhandenen Daten von affinen Branchen wie der Bauwirtschaft orientieren. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Nach Angaben des statistischen Bundesamts sank der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe um 4,4 % und der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe im Vergleich zum Vorjahr real um 3,3 %. Diese Entwicklungen und Entwicklungstendenzen können nicht direkt auf unseren Markt übertragen werden, da es sich bei unseren Eingangsmattensystemen um ein Nischenprodukt der Bauwirtschaft handelt. Geschäftsverlauf/Lage der Gesellschaft Entgegen der Entwicklung in der Baubranche, welche allerdings auch nicht direkt mit unserer Branche vergleichbar ist, sehr wohl aber eine indirekte Ausstrahlungswirkung hat, konnten wir unsere Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 2,4 % steigern. Die Entwicklung lag im Rahmen der abgegebenen Prognose. Es ist uns somit gelungen, den negativen Trend der Vorjahre durch Corona, gestiegenen Energie- und Rohstoffpreisen und der zunehmenden Konkurrenz im Inland und auf dem Weltmarkt zu stoppen. Die Entspannung auf den Rohstoffmärkten sowie ein strategische Einkauf der wichtigsten Materialien ermöglichte einen günstigeren Einkauf und somit auch eine Verbesserung des Rohertrages um 1,2 %. Durch gezielte Lohnerhöhungen der Leistungsträger stiegen die Personalkosten um 6,0%. Das Vorjahr war geprägt durch einen außerordentlichen Abschreibungsbedarf auf Wertpapiere, dieser Mehraufwand konnte im Berichtsjahr weitgehend durch entsprechende Zuschreibungen wieder kompensiert werden. Durch diese Entwicklung, sowie den verbesserten Rohertrag und außerordentliche Beteiligungserträge konnte mit T€ 2.142 ein Jahresüberschuss ausgewiesen werden, welcher um T€ 953 über dem Vorjahresergebnis liegt. Die Ausstattung der Gesellschaft mit liquiden Mitteln bewegt sich trotz einer im Berichtsjahr durchgeführten Gewinnausschüttung weiterhin auf hohem Niveau. Die Gewinnrücklagen wurden entsprechend den gesellschaftsvertraglichen Regelungen aufgestockt. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage - Ertragslage Durch die verbesserten Rahmenbedingungen hat sich die Ertragslage gegenüber dem Vorjahr äußerst positiv entwickelt. Die Umsatzrendite erhöhte sich von 13,5 % auf 23,8 %. Die Eigenkapitalrendite bezogen auf den Cash-Flow stieg von 7,1 % auf 15,7 %, Die Eigenkapitalrendite selbst ist ebenfalls gestiegen und zwar von 5,9 % in 2022 auf 14,1 % in 2023. Die Gesamtkapitalrendite hat von 5,6 % auf 13,4 % gegenüber dem Vorjahr zugenommen. - Finanz- und Vermögenslage Das bilanzielle Eigenkapital verminderte sich infolge einer Gewinnausschüttung von T€ 20.062 in 2022 auf T€ 15.204 in 2023.. Die bilanzielle Eigenkapitalquote stieg um 0,3 auf 94,4 % und blieb damit auf dem außergewöhnlich hohen Vorjahresniveau. Die in 2023 durchgeführten Investitionen in Höhe von insgesamt T€ 119 betreffen Technische Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung mit insgesamt T€ 69 sowie die Aufstockung einer Beteiligung mit T€ 50. Alle von der Gesellschaft in 2023 durchgeführten Investitionen und zu tätigenden Ausgaben konnten wiederum aus dem laufenden Cashflow bedient werden. Fremdmittel mussten keine in Anspruch genommen werden. Personalbereich Unser Unternehmen verfügt über einen langjährigen Mitarbeiterstamm. Die Gesamtzahl der Beschäftigten beläuft sich in 2023 auf 52. Chancen und Risiken Das Risikomanagement des Unternehmens basiert auf ständigen, durch die Geschäftsleitung ausgearbeiteten bzw. fortentwickelten wirtschaftlichen Vorgaben. Durch ein institutionalisiertes Berichtswesen und durch das Aufsetzen eines professionellen Managementsystems (aktuelle und jederzeit verfügbare Kenn- und Vergleichszahlen) ist die Geschäftsleitung in der Lage, frühzeitig Abweichungen zu den Vorgaben und auch eventuelle bestandsgefährdende Entwicklungen zu erkennen und somit entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Beschaffungsrisiken Risiken ergeben sich auf dem Beschaffungssektor infolge der Volatilität bei den Rohstoffen in Bezug auf die Preisentwicklung und dem quantitativen Angebot einzelner Güter. Dem strategischen Einkauf des Hauptrohstoffes Aluminium kommt daher eine besondere Bedeutung zu. Das Beschaffungsrisiko liegt hierbei hauptsächlich an den börsennotierten, in Dollar geführten Kurspreisen von Aluminium. Die Lieferketten können durch den Einkauf überwiegend von deutschen Lieferanten konstant gehalten werden. Ebenso bewegen sich die Lieferzeiten in 2023 wieder im normalen Bereich. Gleichwohl könnten steigende Rohstoffpreise zu einer zunehmenden Belastung für unser Unternehmen werden, welcher wir durch Steigerung der Produktivität entgegenwirken müssen. Dennoch sehen wir die Beschaffungsrisiken insgesamt als überschaubar an. Absatzrisiken Die Struktur der Abnehmer unserer Produkte ist diversifiziert. Unser Abnehmerkreis ist international breit gestreut. Die Zinsen sind weiterhin gestiegen und haben die Baukosten auch für bestehende Projekte neben höheren Materialkosten zusätzlich verteuert. Auf die Anschaffungen für Eingangsmatten hat sich diese Tendenz jedoch nicht wesentlich ausgewirkt. Die Bauanträge besonders für Einfamilienhäuser und kleinere Mehrfamilienhäuser sind wiederum zurückgegangen. Durch den insgesamt rückläufigen Markt hat sich der Preisdruck auch infolge zunehmender Konkurrenz erheblich erhöht. Risiken können sich immer aus der generellen Entwicklung der Baubranche und deren typischen Geschäftsrisiken ergeben. Negative Tendenzen konnten wir bislang vor allem durch den Ersatzbedarf kompensieren. Insbesondere die Erhöhung der Servicearbeiten für unsere Kunden, also das Aufmaß und den Einbau unserer Produkte, haben uns gestützt. Zur weiteren Risikominderung erkunden wir neue Märkte und haben unser Auslandsgeschäft konsequent ausgebaut. Finanzielle Risiken Unsere Umsätze fakturieren wir ausschließlich in Euro. Die Einkäufe in fremder Währung sind von untergeordneter Bedeutung. Aus diesen Gründen sind wir von Fremdwährungsrisiken nicht sehr stark betroffen. Rechtliche Risiken Rechtsstreitigkeiten mit Einfluss auf die Lage der Gesellschaft sind nicht bekannt. Zusammenfassung Es sind aktuell keine bestandsgefährdenden Einzelrisiken erkennbar, welche Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage und den Fortbestand unserer Gesellschaft haben. Durch die permanente Verbesserung der Produktionsabläufe, die Aufstockung und Modernisierung des Anlagevermögens, sowie durch die ständige Fortentwicklung unserer Produkte sehen wir gute Chancen, uns auch unter den sich ständig ändernden wirtschaftlichen Randbedingungen und den Erschwernissen bei der Rohstoffbeschaffung erfolgreich behaupten zu können. Finanzielle Leistungsindikatoren Im Rahmen von einem ständigen Controlling der Umsätze mit den Vorjahreszahlen um auftretende Schwankungen schnell erkennen und die Gesamtumsatzentwicklung aktuell verfolgen zu können. Durch weitere Kennzahlen wie Umsatz pro Mitarbeiter, prozentualer Anteil der Fertigungslöhne am Umsatz und der Rohertragsentwicklung wird die gesamte Geschäftsentwicklung regelmäßig betrachtet. Die monatlichen betriebswirtschaftlichen Auswertungen dienen der Geschäftsleitung als weiteres Controllinginstrument. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Historisch bedingt als auch der Unternehmensphilosophie geschuldet wird dem Punkt "Kundenzufriedenheit" ein sehr großer Stellenwert beigemessen. Insbesondere hierdurch lässt sich eine Abgrenzung zum Wettbewerb vollziehen und die Wahrnehmung des Unternehmens steigern. Gleichzeitig hat die Zufriedenheit und Motivation unserer Mitarbeiter höchste Priorität. Die konsequente Verfolgung dieser Themen lässt sich einerseits von ihren Auswirkungen nicht tatsächlich messen bzw. monetär ausdrücken, andererseits spiegelt es sich aber in der positiven Entwicklung unseres Unternehmens und dessen Festigung am Markt wider. Forschung und Entwicklung Unser Unternehmen ist weiterhin intensiv im Bereich der Eigenentwicklung tätig, um einen Wettbewerbsvorsprung zu sichern. Hierbei können die jahrelangen Erfahrungen und das erworbene Know-how eingesetzt werden, um neue Produkte zu entwickeln, die den sich ständig ändernden zukünftigen Markterfordernissen gerecht werden. Wir entwickeln mit eigenen Ingenieuren oder in Kooperation mit Fremdfirmen Spezialmaschinen und optimieren somit die Fertigungskosten und die Kosten für den Materialfluss. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag haben sich keine ergeben. Ausblick (Prognosebericht) Wir sind in allen Bereichen, von der Eigenentwicklung, der Produktion, den maschinellen Einrichtungen, den Baulichkeiten bis zum Vertrieb sehr gut aufgestellt und arbeiten ständig an Verbesserungen. Unsere hochwertigen Eingangsmatten aus Aluminium werden auf dem Markt als Premiumprodukte verkauft und rangieren bei Marktkennern bei der Beurteilung bezüglich Qualität und Design auf den ersten Plätzen. Wir setzten weiterhin auf die Produktion und den Vertrieb von Topp-Produkten und den Ausbau unserer Vertriebsstruktur im In- und Ausland. Insbesondere durch unsere am Markt geschätzte, hochwertige Qualität und die sehr kurzen Lieferzeiten wird sich auch in Zukunft das Alleinstellungsmerkmal unseres Unternehmens darstellen. In 2024 gehen wir aufgrund der weltweiten Rezession im Bausektor von einem leichten Umsatzrückgang im Bereich zwischen drei und fünf Prozent aus. Trotz der positiven Entwicklung unserer Wertpapierbestände gehen wir insgesamt von einem Ergebnis aus, welches unter dem Vorjahresniveau liegt. Unterschrift der Geschäftsführung
Weingarten, den 28.02.2025 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 555.321,00 Euro. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden. Guthaben bei Kreditinstituten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs unter Berücksichtigung der Vorgaben nach § 252 I Nr. 4 und § 253 I S. 1 HGB bewertet. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang, Abschreibung und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit auch diese Beträge.
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 579.322,02 Euro (Vorjahr: 3.450.269,18 Euro). Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 30.961,08 Euro (Vorjahr: 2.937.299,49 Euro). Latente Steuern Latente Steuern werden bilanziert, wenn zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen bestehen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die sich ergebenden Steuerbelastungen und Steuerentlastungen werden mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet. Der sich nach der Steuerbilanz ergebende Steueraufwand entspricht nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz, es ergibt sich ein Überhang aktiver latenter Steuern, so dass aktive latente Steuern in Höhe von € 98.718,21 Euro abzugrenzen waren. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz in Höhe von 27,73 %. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 72.954,00 Euro. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind nicht unerhebliche Rückstellungsarten enthalten. Diese betreffen ausschließlich Rückstellungen für Personalkosten mit € 348.599,00. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 326.916,23 Euro (Vorjahr: 354.677,86 Euro). Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung sind in Form von Zuschreibungen auf Wertpapiere in Höhe von € 347.921,06 angefallen. Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung sind keine angefallen. Differenzen aus der Währungsumrechnung Erträge aus der Währungsumrechnung sind in Höhe von 122.292,69 Euro (Vj. 70.090,64 Euro) angefallen. Aufwendungen aus der Währungsumrechnung ergaben sich in Höhe von 72.450,38 Euro (Vj. 37.243,63 Euro). Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Kai Geggus (Dipl.-Betriebswirt (FH), CEO). Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Forderungen gegenüber Geschäftsführer bestehen in Höhe von Euro 0,00. Gesamtbezüge der Geschäftsführer Auf eine Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 2.142.061,58 Euro nach Dotierung der Rücklagen auf neue Rechnung vorzutragen. Vom Jahresüberschuss 2023 werden 1.285.000,00 Euro in die Rücklagen eingestellt. Unterschrift der Geschäftsführung
Weingarten, den 25.02.2025 sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 04.03.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die GEGGUS GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GEGGUS GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GEGGUS GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Karlsruhe, den 28.02.2025 D
& P - DR. DAUM TREUHAND - GMBH & CO. KG
Dr. Edmund J. Daum, Wirtschaftsprüfer Werner Seitz, Wirtschaftsprüfer |
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