Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 29067
Vorher
Meyer Catering & Service GmbH Frankfurt
Eingetragen
20.5.1988
Branche
Sonstige Caterer und Erbringung sonstiger VerpflegungsdienstleistungenErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer ArtVermittlungstätigkeiten für gastronomische Dienstleistungen
Gegenstand
die Herstellung und der Vertrieb von Speisen und Getränken sowie die Durchführung von Partyservice und damit zusammenhängender Leistungen und die Führung und der Betrieb von Gastronomiebedarf. Gegenstand des Unternehmens ist ferner der Erwerb, die Bewirtschaftung und Verwaltung sowie die Veräußerung direkt oder indirekt über weitere Gesellschaften gehaltener Grundstücke und grundstücksgleicher Rechte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marc Gallas
seit 25.11.2022
Geschäftsführer
Willi Meyer
seit 15.11.2004
Geschäftsführer
Gregor Meyer
seit 15.11.2004
Geschäftsführer
Harald Gärtner
seit 15.11.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
79.00%
20.00%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Gregor Meyer
Frankfurt am Main
79000
79.00%
W**** M****
20000
20.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Meyer Catering & Service GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023

Meyer Catering & Service GmbH Meyer Catering & Service GmbH, Frankfurt am Main

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.382,00 20.805,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
17.383,00 20.806,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.906.312,35 1.987.313,35
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 341.745,00 318.342,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 138.470,21 0,00
2.386.527,56 2.305.655,35
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 50,00 50,00
2. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 109.181,00 109.965,02
109.231,00 110.015,02
Summe Anlagevermögen 2.513.141,56 2.436.476,37
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 35.882,61 82.096,16
2. fertige Erzeugnisse und Waren 55.360,11 55.452,49
3. geleistete Anzahlungen 5.990,50 0,00
97.233,22 137.548,65
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 731.633,76 1.177.799,59
2. Forderungen gegen Gesellschafter 412.070,05 0,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 25.542,66 249.357,17
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 550,00 (EUR 550,00)
1.169.246,47 1.427.156,76
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.935.799,91 1.663.306,28
Summe Umlaufvermögen 4.202.279,60 3.228.011,69
C. Rechnungsabgrenzungsposten 31.043,88 9.059,27
D. Aktive latente Steuern 131.666,00 133.284,00
6.878.131,04 5.806.831,33

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 51.129,19 51.129,19
II. Gewinnvortrag 2.627.004,03 2.020.586,37
III. Jahresüberschuss 665.851,37 606.417,66
Summe Eigenkapital 3.343.984,59 2.678.133,22
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.085.358,00 1.043.060,00
2. Steuerrückstellungen 251.015,00 152.053,00
3. sonstige Rückstellungen 439.500,00 449.500,00
1.775.873,00 1.644.613,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 268.637,31 430.007,49
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 268.637,31 (EUR 430.007,49)
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 94.374,23 0,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 94.374,23 (EUR 0,00)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 938.294,19 515.862,55
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 938.294,19 (EUR 515.862,55)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 104.160,65 139.921,42
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 104.160,65 (EUR 139.921,42)
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 1.995,85
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00 (EUR 1.995,85)
6. sonstige Verbindlichkeiten 352.807,07 396.297,80
- davon aus Steuern EUR 306.853,70 (EUR 150.683,54)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 350.401,17 (EUR 393.891,90)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 2.405,90 (EUR 2.405,90)
1.758.273,45 1.484.085,11
6.878.131,04 5.806.831,33

Handelsrecht

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Meyer Catering & Service GmbH Meyer Catering & Service GmbH, Frankfurt am Main

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 11.141.868,51 9.475.848,57
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.586.900,22 4.245.134,01
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.001.986,43 814.626,04
- davon für Altersversorgung EUR 33.444,08 (EUR 62.952,79)
5.588.886,65 5.059.760,05
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 185.540,65 195.249,54
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.349.919,43 3.282.979,35
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 20.291,99 3.394,83
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (EUR 34,65)
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 784,02 0,00
- davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen EUR 784,02 (EUR 0,00)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 30.111,49 33.315,62
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 330.509,39 294.082,46
- davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern EUR 1.618,00 (EUR 0,00)
- davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern EUR 0,00 (EUR 14.720,00)
9. Ergebnis nach Steuern 676.408,87 613.856,38
10. sonstige Steuern 10.557,50 7.438,72
11. Jahresüberschuss 665.851,37 606.417,66

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

1) ALLGEMEINE ANGABEN ZUR GESELLSCHAFT UND ZUM JAHRESABSCHLUSS

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde gemäß den §§ 242, 264 ff. HGB und des GmbH-Gesetzes unter Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt.

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei freiwillig die Gliederungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften angewandt wurden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Der Tätigkeitsbereich der Meyer Catering & Service GmbH umfasst die Herstellung und den Vertrieb von Speisen und Getränken sowie die Durchführung und Partyservice und damit zusammenhängende Leistungen und die Führung und der Betrieb von Gastronomiebetrieben.

Sitz der Gesellschaft ist Frankfurt am Main.

2) ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Vorschriften der §§ 238 - 256a HGB sowie unter Berücksichtigung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 - 288 HGB) und unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) erstellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die von uns angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich den im Vorjahr angewandten Methoden.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses des vorliegenden Geschäftsjahres waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

2.1) Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibung entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, angesetzt. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Das Sachanlagevermögen wird nach der linearen Methode, bei unterjährigem Zugang pro rata temporis, abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von € 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben, ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Das Finanzanlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten sowie mit den Aktivwerten der nicht verpfändeten Rückdeckungsversicherungen angesetzt.

2.2) Umlaufvermögen

Die Vorräte sind mit den Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Die Bestände des Vorratsvermögens sind durch eine Inventur auf den Bilanzstichtag ermittelt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung i.H.v. 1% Rechnung getragen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten angesetzt.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennbetrag angesetzt.

2.3) Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben/Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand/Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

2.4) Latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern resultieren aus Bewertungsunterschieden in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Von dem Aktivierungswahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird Gebrauch gemacht.

2.5) Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden auf der Grundlage des § 253 HGB ermittelt. Angesetzt ist hierbei der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB, unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Alle Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB).

Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Projected-Unit-Credit- Methode" (PUC-Methode). Der Rückstellungsbetrag definiert sich dabei als der versicherungsmathematische Barwert der Pensionsverpflichtung, der von den Mitarbeitern bis zu diesem Zeitpunkt gemäß Rentenformel und Unverfallbarkeitsregelung aufgrund ihrer in der Vergangenheit abgeleisteten Dienstzeit erdient worden ist. Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwandt. Der Rententrend wurde mit 2% p.a. angenommen. Die Rückstellungen für Verbindlichkeiten aus dem Erfüllungsrückstand wurden mit einem Rechnungszins von 2,30 % p.a. ermittelt. Der Rechnungszins entspricht den Bestimmungen des § 253 Abs. 2 HGB unter Verwendung der so genannten "Vereinfachungsregelung" gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB (pauschaler Ansatz des von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatzes mit einer Restlaufzeit von 15 Jahren).

2.6) Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

3) ANGABEN ZUR BILANZ

Die Nummerierung der Erläuterungen folgt der Gliederung der Bilanz (vgl. Anlage 1).

AKTIVA

A. ANLAGEVERMÖGEN

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel (Anlage 3.1 zum Anhang) dargestellt.

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

Der Geschäfts- oder Firmenwert i.H.v. € 1,00 (Vj. € 1,00) wurde planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Die Abschreibung erfolgt unter Anwendung des Artikels 66 Abs. 3 Satz 2 EGHGB wie in den Vorjahren.

B. UMLAUFVERMÖGEN

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1. Forderungen aus Lieferung und Leistungen

Sämtliche Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

2. sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen aus Ansprüchen aus Kreditkartenabrechnungen T€ 7,3 (Vj. T€ 47,4), aus Erstattungsansprüchen gegen das Finanzamt in Höhe von T€ 0,0 (Vj. T€ 133,0), debitorischen Kreditoren T€ 8,2 (Vj. T€ 58,9), sowie aus Kautionen in Höhe von T€ 9,9 (Vj. T€ 9,9).

PASSIVA

A. EIGENKAPITAL

I. Gezeichnetes Kapital

Das Stammkapital in Höhe von € 51.129,19 ist vollständig eingezahlt.

II. Gewinnvortrag

Der Gewinnvortrag beträgt zum 31.12.2023 € 2.627.004,03.

Die nach § 268 Abs. 8 Sätze 1 und 2 HGB ausschüttungsgesperrten Beträge belaufen sich auf € 131.666,00 (Vj. € 133.284,00) und resultieren vollumfänglich aus der Aktivierung latenter Steuern.

B. RÜCKSTELLUNGEN

1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt anhand der unter 2.5 geschilderten Methodik.

Über die Höhe und die Zusammensetzung der Pensionsrückstellungen liegen versicherungsmathematische Berechnungen der Allianz Lebensversicherungs-AG vor.

2. sonstige Rückstellungen

2023 2021
T€ T€
Personalrückstellungen 387,5 397,5
Rückstellungen für Jahresabschlusskosten 52.0 50.2
439,5 449,5

C. VERBINDLICHKEITEN

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

2023 2022
Restlaufzeit bis 1 Jahr 135.043,01 167.325,67
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre 133.594,30 262.681,82
Restlaufzeit über 5 Jahre 0,00 0,00
268.637,31 430.007,49

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte und selbstschuldnerische Bürgschaften der Gesellschaft gesichert.

3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

4. sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen innerhalb eines Jahres fällig.

4) ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Nummerierung der Erläuterungen folgt der Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung (vgl. Anlage 2).

2. sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 0,0 (Vj. T€ 0,0) enthalten.

6. sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 0,0 (Vj. T€ 0,0) enthalten.

5) SONSTIGE ANGABEN

5.1) sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat für ihren Geschäftsbetrieb handelsübliche Miet-, Pacht- und Leasingverträge mit Laufzeiten von bis zu 7 Jahren abgeschlossen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus den bestehenden Verträgen betragen zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 T€ 1.236,10 (Vj. T€ 1.325,7)

5.2) Organe der Gesellschaft

Während des Geschäftsjahres erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch:

Herrn Willi Meyer, Metzgermeister, Frankfurt am Main

Herrn Harald Gärtner, Küchenchef, Nidderau

Herrn Gregor Meyer, Restaurantleiter, Frankfurt am Main

Alle Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von dem Verbot der Selbstkontrahierung befreit.

5.3) Gesamtbezüge der Organe

Die im Geschäftsjahr 2023 an die Geschäftsführung ausgezahlten Gesamtbezüge belaufen sich auf insgesamt T€ 327,8 (Vj. T€ 489,2).

5.4) Mitarbeiter

Mitarbeiterzahl im Jahresdurchschnitt ohne Auszubildende:

2023 2022
Ø Personen Ø Personen
gewerbliche Arbeitnehmer 112 123
Angestellte 10 12
gesamt 122 135

5.5) Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Im Geschäftsjahr 2023 sowie in den Vorjahren wurde die Entgeltabrechnung an einen externen Dienstleister ausgelagert.

Der wesentliche Vorteil dieser Auslagerung ist die dadurch gewonnene höhere Flexibilität-

5.6) Feststellung des Vorjahresabschlusses

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2022 wurde durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 22. Januar 2024 festgestellt. Der Jahresüberschuss von € 606.417,66 wurde festgestellt und auf neue Rechnung vorgetragen. Der Geschäftsführung wurde für das Geschäftsjahr 2022 Entlastung erteilt.

5.6) Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von € 665.851,37 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Frankfurt am Main, den 19. November 2024

Meyer Catering & Service GmbH

Willi Meyer, Geschäftsführer

Harald Gärtner, Geschäftsführer

Gregor Meyer, Geschäftsführer

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Meyer Catering & Service GmbH Meyer Catering & Service GmbH, Frankfurt am Main

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 86.016,96 5.568,00 49.325,91 42.259,05
2. Geschäfts- oder Firmenwert 38.909,31 38.909,31
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 124.926,27 5.568,00 49.325,91 81.168,36
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.447.847,39 3.447.847,39
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.554.214,31 138.999,65 124.814,28 3.568.399,68
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 138.470,21 138.470,21
Summe Sachanlagen 7.002.061,70 277.469,86 124.814,28 7.154.717,28
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 50,00 50,00
2. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 109.965,02 109.965,02
Summe Finanzanlagen 110.015,02 110.015,02
Summe Anlagevermögen 7.237.002,99 283.037,86 174.140,19 7.345.900,66
kumulierte Abschreibung 01.01.2023 Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibung 31.12.2023 Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 65.211,96 8.976,00 49.310,91 24.877,05
2. Geschäfts- oder Firmenwert 38.908,31 38.908,31
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 104.120,27 8.976,00 49.310,91 63.785,36
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.460.534,04 81.001,00 1.541.535,04
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.235.872,31 95.563,65 104.781,28 3.226.654,68
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 4.696.406,35 176.564,65 104.781,28 4.768.189,72
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00
2. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 0,00 784,02 784,02
Summe Finanzanlagen 0,00 784,02 784,02
Summe Anlagevermögen 4.800.526,62 186.324,67 154.092,19 4.832.759,10
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023 Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.382,00 20.805,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 17.383,00 20.806,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.906.312,35 1.987.313,35
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 341.745,00 318.342,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 138.470,21 0,00
Summe Sachanlagen 2.386.527,56 2.305.655,35
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 50,00 50,00
2. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 109.181,00 109.965,02
Summe Finanzanlagen 109.231,00 110.015,02
Summe Anlagevermögen 2.513.141,56 2.436.476,37

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

DER MEYER CATERING & SERVICE GMBH, FRANKFURT

1. Grundlage des Unternehmens

Die Meyer Catering & Service GmbH bietet Catering und Event-Services für höchste Ansprüche und ist mit den beiden Restaurants "Holbeins Restaurant" im Städel und dem "Meyers Restaurant" im Bereich der Spitzengastronomie in Frankfurt am Main tätig.

Daneben beliefert das Unternehmen vor allem Metzgereien und Feinkostgeschäfte in Frankfurt und am Frankfurter Airport mit Feinkost und anderen Lebensmitteln.

2. Wirtschaftsbericht

Darstellung des Geschäftsverlaufs

Entwicklung von Branche und Umwelt

Das Geschäftsjahr 2023 war für unser Unternehmen im Gegensatz zum Vorjahr, welches ein noch zum Teil durch die Corona Pandemie geprägtes Jahr war, ein hinsichtlich der Geschäftstätigkeit wieder normalisiertes und erfolgreiches Geschäftsjahr. Als erfahrenes Event-Catering-Unternehmen, konnten wir unser Leistungsspektrum im Jahr 2023 wieder verstärkt im Markt umsetzen.

Geschäftsergebnis

Das Ergebnis vor Ertragsteuern liegt bei T€ 996,4 (Vj T€ 900,5). Das Ergebnis liegt damit deutlich über Vorjahres-Niveau.

Gesamtaussage der Geschäftsführung zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft

Die Erwartungen der Geschäftsleitung konnten im ersten vollständigen Jahr nach der Pandemie gänzlich erfüllt werden.

Beschaffung

Die Mühe der letzten Jahre im Bereich Lieferantenbindung und langfristigen Liefervereinbarungen tragen zu den guten Lieferantenbeziehungen bei.

Investitionen

Das Investitionsvolumen in immaterielle Vermögensgegenstände und in das Sachanlagenvermögen im Wirtschaftsjahr 2023 betrug T€ 5.568

Personalbereich

Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 122 Mitarbeiter beschäftigt. In 2022 waren es durchschnittlich 135 Mitarbeiter.

Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Die Eigenkapitalquote, als Quotient von Eigenkapital zu Bilanzsumme beträgt 48,6 % (Vj. 46,1 %). Die Finanzierung wurde u.a. über Bankdarlehen getätigt.

Sonstige wichtige Ereignisse und Entwicklungen im Geschäftsjahr

Im Geschäftsjahr lagen keine wichtigen Ereignisse und Entwicklungen vor.

3. Darstellung und Lage

Ertragslage

Der Umsatz konnte im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahrsniveau deutlich erhöht werden. Es ergab sich eine Erhöhung von rund 19,6 %. Gegenüber dem Vorjahr ergab sich die Umsatzerhöhung sowohl durch die hohen Umsätze in den Restaurants Städel und Meyer's. Im Vorjahr war das Umsatzniveau noch teilweise durch die Corona Pandemie geprägt.

Der Wareneinsatz in Höhe von T€ 5.534 hat sich gegenüber dem Vorjahr entsprechend um T€ 440 erhöht. Somit hat sich der Materialaufwand im Verhältnis zu den gestiegenen Umsatzerlösen unterproportional erhöht. Die Materialaufwandsquote von 33,9 % ist im Vergleich zum Vorjahr (37,0 %) um 3,1 % Punkte gesunken.

Der Personalaufwand hat sich um T€ 529 erhöht. Insgesamt ist die Personalaufwandsquote leicht auf 55,1 % gegenüber dem Vorjahr (59,2 %) gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (T€ 4.350) lagen im Berichtsjahr mit T€ 1.067 über denen des Vorjahres (T€ 3.283).

Das Ergebnis vor Ertragsteuern beträgt T€ 996 nach T€ 901 im Vorjahr. Dies entspricht einer Erhöhung von T€ 95. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag haben sich entsprechend von rund T€ 294 im Vorjahr auf rund T€ 330 erhöht.

Insgesamt ist das Jahresergebnis gegenüber dem Vorjahr von T€ 607 um T€ 59 auf T€ 666 gestiegen.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.071 auf T€ 6.878 erhöht.

Auf der Aktivseite haben sich die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände reduziert. Des Weiteren hat sich das Anlagevermögen durch Investitionen, Abschreibungen und Anlagenabgänge sowie gegenläufig reduzierte Finanzanlagen in Summe um T€ 76 erhöht. Der Anteil des Anlagevermögens von insgesamt T€ 2.513 an der Bilanzsumme hat sich damit gegenüber dem Vorjahr von 42,0 % auf 36,5 % reduziert.

Die liquiden Mittel betragen zum Bilanzstichtag T€ 2.935,8 (Vj. T€ 1.663,3).

Auf der Passivseite haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von im Vorjahr T€ 515,9 um T€ 375,6 auf T€ 891,5 erhöht. Daneben sind die Pensionsrückstellungen auf T€ 1.085,4 (Vj. T€ 1.043,1) gestiegen und die Steuerrückstellungen auf T€ 251,0 (Vj. T€ 152,1) wegen des Jahresüberschusses gestiegen während die sonstigen Rückstellungen sich um T€ 10,0 auf T€ 439,5 verminderten. Insgesamt belaufen sich die Rückstellungen auf T€ 1.775,9 (Vj. T€ 1.644,6).

Aufgrund der gesunkenen Bilanzsumme ist die Eigenkapitalquote gegenüber dem Vorjahr von 46,1 % auf 48,6 % gestiegen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten reduzierten sich durch planmäßige Tilgungen von T€ 430,0 im Vorjahr auf T€ 268,6.

Die sonstigen Verbindlichkeiten reduzierten sich um T€ 45,5 von T€ 398,3 auf T€ 352,8 vor allem durch geringere Verbindlichkeiten aus Lohn- und Gehalt T€ 0,4 (Vj. T€ 177,7) sowie geringerer Verbindlichkeiten aus Gutscheinen T€ 9,0 (Vj. T€ 29,2). Gegenläufig waren erhöhte kreditorische Debitoren T€ 22,8 (Vj. T€ 20,7) sowie höhere Lohn- und Kirchensteuerverbindlichkeiten T€ 137,2 (Vj. T€ 78,2) sowie Umsatzsteuer T€ 96,4 (Vj. T€ 72,5).

Wesentliche Finanzielle Leistungsindikatoren

Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse, Materialaufwand und die Personalkosten.

4. Nachtragsbericht

Ein Ereignis von besonderer Bedeutung ist die Anfang 2020 begonnene und auch in 2021 und teilweise in 2022 noch andauernde Corona-Pandemie, die im Geschäftsjahr vor allem im Personalbereich noch Auswirkungen zeigte.

5. Darstellung der Chancen und Risiken sowie der voraussichtlichen Entwicklung

Risikobericht

Die Hauptrisiken für die Gesellschaft liegen unverändert in einem sich möglicherweise ändernden Konsumverhalten im Rahmen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Wir versuchen deshalb unsere Kundschaft mit unseren Spezialitäten und Produktinnovationen durch hohe regionale Präsenz und höchste Produktqualität eng an uns zu binden.

Gesamtrisikosituation

Aus heutiger Sicht und unter Berücksichtigung sämtlicher Tatsachen und Umstände liegen derzeit keine Risiken vor, die den Fortbestand des Unternehmens in einem überschaubaren Zeitraum gefährden könnten. Die Auswirkungen der Anfang 2020 ausgebrochenen und auch in 2021 und teilweise in 2022 noch andauernden Corona-Pandemie hatten in 2023 noch Auswirkungen im Personalbereich.

Prognosebericht - voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft einschließlich der Chancen der künftigen Entwicklung

Die Zukunft des Event-Catering Marktes in Frankfurt wird auch im kommenden Geschäftsjahr durch die nachhaltige Nachfrage stabil bleiben. Gerade durch das erhebliche Wachstum im Bereich Dienstleistung in Frankfurt als Metropolenregion lässt einen optimistischen Ausblick zu. Es werden auch im Hinblick auf die marktbereinigende Auswirkung der vergangenen Corona Pandemie nur die leistungsfähigsten Unternehmen am Markt bestehen. Höhere Personalkosten, höhere Rüstkosten als auch die gestiegenen gesetzlichen Anforderungen stellen uns vor eine zukünftige Herausforderung.

Insgesamt versucht die Fa. Meyer Catering & Service GmbH die besten Mitarbeiter der Branche zu beschäftigen. Hier investiert die Fa. Meyer auch im kommenden Geschäftsjahr. Ebenfalls wird im kommenden Geschäftsjahr noch mehr Wert auf Marketing, social-media und Kundenbindung gelegt, was zu einer nachhaltigen weiteren Steigerung von Umsatz und Ertrag führen soll.

 

Frankfurt am Main, den 19. November 2024

Willi Meyer, Geschäftsführer

Harald Gärtner, Geschäftsführer

Gregor Meyer, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Meyer Catering & Service GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Meyer Catering & Service GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaft geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellung ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht zu erbringen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellung im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeit, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten könnte

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaften anzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmertätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir

zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsre Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmertätigkeit nicht mehr fortführen können.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Abteilung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass zukünftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung festgestellt haben.

 

Frankfurt am Main, den 28. November 2024

D & P WIRTSCHAFTSPRÜFUNG GMBH
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT

DORSHEIMER, Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.

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