Beteiligungsgesellschaften
Meyer Catering & Service GmbH
Ziegelhüttenweg 20G, 60598 Frankfurt am Main, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marc Gallas seit 25.11.2022 | Geschäftsführer |
Willi Meyer seit 15.11.2004 | Geschäftsführer |
Gregor Meyer seit 15.11.2004 | Geschäftsführer |
Harald Gärtner seit 15.11.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 79.00% | |
| 20.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Meyer Catering & Service GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023Meyer Catering & Service GmbH Meyer Catering & Service GmbH, Frankfurt am MainAKTIVA
PASSIVA
Handelsrecht Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Meyer Catering & Service GmbH Meyer Catering & Service GmbH, Frankfurt am Main
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20231) ALLGEMEINE ANGABEN ZUR GESELLSCHAFT UND ZUM JAHRESABSCHLUSS Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde gemäß den §§ 242, 264 ff. HGB und des GmbH-Gesetzes unter Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei freiwillig die Gliederungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften angewandt wurden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Der Tätigkeitsbereich der Meyer Catering & Service GmbH umfasst die Herstellung und den Vertrieb von Speisen und Getränken sowie die Durchführung und Partyservice und damit zusammenhängende Leistungen und die Führung und der Betrieb von Gastronomiebetrieben. Sitz der Gesellschaft ist Frankfurt am Main. 2) ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Vorschriften der §§ 238 - 256a HGB sowie unter Berücksichtigung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 - 288 HGB) und unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die von uns angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich den im Vorjahr angewandten Methoden. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses des vorliegenden Geschäftsjahres waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: 2.1) Anlagevermögen Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibung entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, angesetzt. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Das Sachanlagevermögen wird nach der linearen Methode, bei unterjährigem Zugang pro rata temporis, abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von € 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben, ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Das Finanzanlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten sowie mit den Aktivwerten der nicht verpfändeten Rückdeckungsversicherungen angesetzt. 2.2) Umlaufvermögen Die Vorräte sind mit den Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Die Bestände des Vorratsvermögens sind durch eine Inventur auf den Bilanzstichtag ermittelt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung i.H.v. 1% Rechnung getragen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten angesetzt. Die flüssigen Mittel sind zum Nennbetrag angesetzt. 2.3) Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben/Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand/Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. 2.4) Latente Steuern Die aktiven latenten Steuern resultieren aus Bewertungsunterschieden in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Von dem Aktivierungswahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird Gebrauch gemacht. 2.5) Rückstellungen Die Rückstellungen wurden auf der Grundlage des § 253 HGB ermittelt. Angesetzt ist hierbei der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB, unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Alle Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Projected-Unit-Credit- Methode" (PUC-Methode). Der Rückstellungsbetrag definiert sich dabei als der versicherungsmathematische Barwert der Pensionsverpflichtung, der von den Mitarbeitern bis zu diesem Zeitpunkt gemäß Rentenformel und Unverfallbarkeitsregelung aufgrund ihrer in der Vergangenheit abgeleisteten Dienstzeit erdient worden ist. Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwandt. Der Rententrend wurde mit 2% p.a. angenommen. Die Rückstellungen für Verbindlichkeiten aus dem Erfüllungsrückstand wurden mit einem Rechnungszins von 2,30 % p.a. ermittelt. Der Rechnungszins entspricht den Bestimmungen des § 253 Abs. 2 HGB unter Verwendung der so genannten "Vereinfachungsregelung" gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB (pauschaler Ansatz des von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatzes mit einer Restlaufzeit von 15 Jahren). 2.6) Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. 3) ANGABEN ZUR BILANZ Die Nummerierung der Erläuterungen folgt der Gliederung der Bilanz (vgl. Anlage 1). AKTIVA A. ANLAGEVERMÖGEN Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel (Anlage 3.1 zum Anhang) dargestellt. I. Immaterielle Vermögensgegenstände Der Geschäfts- oder Firmenwert i.H.v. € 1,00 (Vj. € 1,00) wurde planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Die Abschreibung erfolgt unter Anwendung des Artikels 66 Abs. 3 Satz 2 EGHGB wie in den Vorjahren. B. UMLAUFVERMÖGEN II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen aus Lieferung und Leistungen Sämtliche Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. 2. sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen aus Ansprüchen aus Kreditkartenabrechnungen T€ 7,3 (Vj. T€ 47,4), aus Erstattungsansprüchen gegen das Finanzamt in Höhe von T€ 0,0 (Vj. T€ 133,0), debitorischen Kreditoren T€ 8,2 (Vj. T€ 58,9), sowie aus Kautionen in Höhe von T€ 9,9 (Vj. T€ 9,9). PASSIVA A. EIGENKAPITAL I. Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital in Höhe von € 51.129,19 ist vollständig eingezahlt. II. Gewinnvortrag Der Gewinnvortrag beträgt zum 31.12.2023 € 2.627.004,03. Die nach § 268 Abs. 8 Sätze 1 und 2 HGB ausschüttungsgesperrten Beträge belaufen sich auf € 131.666,00 (Vj. € 133.284,00) und resultieren vollumfänglich aus der Aktivierung latenter Steuern. B. RÜCKSTELLUNGEN 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt anhand der unter 2.5 geschilderten Methodik. Über die Höhe und die Zusammensetzung der Pensionsrückstellungen liegen versicherungsmathematische Berechnungen der Allianz Lebensversicherungs-AG vor. 2. sonstige Rückstellungen
C. VERBINDLICHKEITEN 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte und selbstschuldnerische Bürgschaften der Gesellschaft gesichert. 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig. 4. sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen innerhalb eines Jahres fällig. 4) ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Nummerierung der Erläuterungen folgt der Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung (vgl. Anlage 2). 2. sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 0,0 (Vj. T€ 0,0) enthalten. 6. sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 0,0 (Vj. T€ 0,0) enthalten. 5) SONSTIGE ANGABEN 5.1) sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat für ihren Geschäftsbetrieb handelsübliche Miet-, Pacht- und Leasingverträge mit Laufzeiten von bis zu 7 Jahren abgeschlossen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus den bestehenden Verträgen betragen zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 T€ 1.236,10 (Vj. T€ 1.325,7) 5.2) Organe der Gesellschaft Während des Geschäftsjahres erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch: Herrn Willi Meyer, Metzgermeister, Frankfurt am Main Herrn Harald Gärtner, Küchenchef, Nidderau Herrn Gregor Meyer, Restaurantleiter, Frankfurt am Main Alle Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von dem Verbot der Selbstkontrahierung befreit. 5.3) Gesamtbezüge der Organe Die im Geschäftsjahr 2023 an die Geschäftsführung ausgezahlten Gesamtbezüge belaufen sich auf insgesamt T€ 327,8 (Vj. T€ 489,2). 5.4) Mitarbeiter Mitarbeiterzahl im Jahresdurchschnitt ohne Auszubildende:
5.5) Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Im Geschäftsjahr 2023 sowie in den Vorjahren wurde die Entgeltabrechnung an einen externen Dienstleister ausgelagert. Der wesentliche Vorteil dieser Auslagerung ist die dadurch gewonnene höhere Flexibilität- 5.6) Feststellung des Vorjahresabschlusses Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2022 wurde durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 22. Januar 2024 festgestellt. Der Jahresüberschuss von € 606.417,66 wurde festgestellt und auf neue Rechnung vorgetragen. Der Geschäftsführung wurde für das Geschäftsjahr 2022 Entlastung erteilt. 5.6) Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von € 665.851,37 auf neue Rechnung vorzutragen.
Frankfurt am Main, den 19. November 2024 Meyer Catering & Service GmbH Willi Meyer, Geschäftsführer Harald Gärtner, Geschäftsführer Gregor Meyer, Geschäftsführer Anlagenspiegel zum 31.12.2023Meyer Catering & Service GmbH Meyer Catering & Service GmbH, Frankfurt am Main
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023DER MEYER CATERING & SERVICE GMBH, FRANKFURT1. Grundlage des Unternehmens Die Meyer Catering & Service GmbH bietet Catering und Event-Services für höchste Ansprüche und ist mit den beiden Restaurants "Holbeins Restaurant" im Städel und dem "Meyers Restaurant" im Bereich der Spitzengastronomie in Frankfurt am Main tätig. Daneben beliefert das Unternehmen vor allem Metzgereien und Feinkostgeschäfte in Frankfurt und am Frankfurter Airport mit Feinkost und anderen Lebensmitteln. 2. Wirtschaftsbericht Darstellung des Geschäftsverlaufs Entwicklung von Branche und Umwelt Das Geschäftsjahr 2023 war für unser Unternehmen im Gegensatz zum Vorjahr, welches ein noch zum Teil durch die Corona Pandemie geprägtes Jahr war, ein hinsichtlich der Geschäftstätigkeit wieder normalisiertes und erfolgreiches Geschäftsjahr. Als erfahrenes Event-Catering-Unternehmen, konnten wir unser Leistungsspektrum im Jahr 2023 wieder verstärkt im Markt umsetzen. Geschäftsergebnis Das Ergebnis vor Ertragsteuern liegt bei T€ 996,4 (Vj T€ 900,5). Das Ergebnis liegt damit deutlich über Vorjahres-Niveau. Gesamtaussage der Geschäftsführung zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft Die Erwartungen der Geschäftsleitung konnten im ersten vollständigen Jahr nach der Pandemie gänzlich erfüllt werden. Beschaffung Die Mühe der letzten Jahre im Bereich Lieferantenbindung und langfristigen Liefervereinbarungen tragen zu den guten Lieferantenbeziehungen bei. Investitionen Das Investitionsvolumen in immaterielle Vermögensgegenstände und in das Sachanlagenvermögen im Wirtschaftsjahr 2023 betrug T€ 5.568 Personalbereich Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 122 Mitarbeiter beschäftigt. In 2022 waren es durchschnittlich 135 Mitarbeiter. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Die Eigenkapitalquote, als Quotient von Eigenkapital zu Bilanzsumme beträgt 48,6 % (Vj. 46,1 %). Die Finanzierung wurde u.a. über Bankdarlehen getätigt. Sonstige wichtige Ereignisse und Entwicklungen im Geschäftsjahr Im Geschäftsjahr lagen keine wichtigen Ereignisse und Entwicklungen vor. 3. Darstellung und Lage Ertragslage Der Umsatz konnte im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahrsniveau deutlich erhöht werden. Es ergab sich eine Erhöhung von rund 19,6 %. Gegenüber dem Vorjahr ergab sich die Umsatzerhöhung sowohl durch die hohen Umsätze in den Restaurants Städel und Meyer's. Im Vorjahr war das Umsatzniveau noch teilweise durch die Corona Pandemie geprägt. Der Wareneinsatz in Höhe von T€ 5.534 hat sich gegenüber dem Vorjahr entsprechend um T€ 440 erhöht. Somit hat sich der Materialaufwand im Verhältnis zu den gestiegenen Umsatzerlösen unterproportional erhöht. Die Materialaufwandsquote von 33,9 % ist im Vergleich zum Vorjahr (37,0 %) um 3,1 % Punkte gesunken. Der Personalaufwand hat sich um T€ 529 erhöht. Insgesamt ist die Personalaufwandsquote leicht auf 55,1 % gegenüber dem Vorjahr (59,2 %) gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (T€ 4.350) lagen im Berichtsjahr mit T€ 1.067 über denen des Vorjahres (T€ 3.283). Das Ergebnis vor Ertragsteuern beträgt T€ 996 nach T€ 901 im Vorjahr. Dies entspricht einer Erhöhung von T€ 95. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag haben sich entsprechend von rund T€ 294 im Vorjahr auf rund T€ 330 erhöht. Insgesamt ist das Jahresergebnis gegenüber dem Vorjahr von T€ 607 um T€ 59 auf T€ 666 gestiegen. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.071 auf T€ 6.878 erhöht. Auf der Aktivseite haben sich die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände reduziert. Des Weiteren hat sich das Anlagevermögen durch Investitionen, Abschreibungen und Anlagenabgänge sowie gegenläufig reduzierte Finanzanlagen in Summe um T€ 76 erhöht. Der Anteil des Anlagevermögens von insgesamt T€ 2.513 an der Bilanzsumme hat sich damit gegenüber dem Vorjahr von 42,0 % auf 36,5 % reduziert. Die liquiden Mittel betragen zum Bilanzstichtag T€ 2.935,8 (Vj. T€ 1.663,3). Auf der Passivseite haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von im Vorjahr T€ 515,9 um T€ 375,6 auf T€ 891,5 erhöht. Daneben sind die Pensionsrückstellungen auf T€ 1.085,4 (Vj. T€ 1.043,1) gestiegen und die Steuerrückstellungen auf T€ 251,0 (Vj. T€ 152,1) wegen des Jahresüberschusses gestiegen während die sonstigen Rückstellungen sich um T€ 10,0 auf T€ 439,5 verminderten. Insgesamt belaufen sich die Rückstellungen auf T€ 1.775,9 (Vj. T€ 1.644,6). Aufgrund der gesunkenen Bilanzsumme ist die Eigenkapitalquote gegenüber dem Vorjahr von 46,1 % auf 48,6 % gestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten reduzierten sich durch planmäßige Tilgungen von T€ 430,0 im Vorjahr auf T€ 268,6. Die sonstigen Verbindlichkeiten reduzierten sich um T€ 45,5 von T€ 398,3 auf T€ 352,8 vor allem durch geringere Verbindlichkeiten aus Lohn- und Gehalt T€ 0,4 (Vj. T€ 177,7) sowie geringerer Verbindlichkeiten aus Gutscheinen T€ 9,0 (Vj. T€ 29,2). Gegenläufig waren erhöhte kreditorische Debitoren T€ 22,8 (Vj. T€ 20,7) sowie höhere Lohn- und Kirchensteuerverbindlichkeiten T€ 137,2 (Vj. T€ 78,2) sowie Umsatzsteuer T€ 96,4 (Vj. T€ 72,5). Wesentliche Finanzielle Leistungsindikatoren Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse, Materialaufwand und die Personalkosten. 4. Nachtragsbericht Ein Ereignis von besonderer Bedeutung ist die Anfang 2020 begonnene und auch in 2021 und teilweise in 2022 noch andauernde Corona-Pandemie, die im Geschäftsjahr vor allem im Personalbereich noch Auswirkungen zeigte. 5. Darstellung der Chancen und Risiken sowie der voraussichtlichen Entwicklung Risikobericht Die Hauptrisiken für die Gesellschaft liegen unverändert in einem sich möglicherweise ändernden Konsumverhalten im Rahmen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Wir versuchen deshalb unsere Kundschaft mit unseren Spezialitäten und Produktinnovationen durch hohe regionale Präsenz und höchste Produktqualität eng an uns zu binden. Gesamtrisikosituation Aus heutiger Sicht und unter Berücksichtigung sämtlicher Tatsachen und Umstände liegen derzeit keine Risiken vor, die den Fortbestand des Unternehmens in einem überschaubaren Zeitraum gefährden könnten. Die Auswirkungen der Anfang 2020 ausgebrochenen und auch in 2021 und teilweise in 2022 noch andauernden Corona-Pandemie hatten in 2023 noch Auswirkungen im Personalbereich. Prognosebericht - voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft einschließlich der Chancen der künftigen Entwicklung Die Zukunft des Event-Catering Marktes in Frankfurt wird auch im kommenden Geschäftsjahr durch die nachhaltige Nachfrage stabil bleiben. Gerade durch das erhebliche Wachstum im Bereich Dienstleistung in Frankfurt als Metropolenregion lässt einen optimistischen Ausblick zu. Es werden auch im Hinblick auf die marktbereinigende Auswirkung der vergangenen Corona Pandemie nur die leistungsfähigsten Unternehmen am Markt bestehen. Höhere Personalkosten, höhere Rüstkosten als auch die gestiegenen gesetzlichen Anforderungen stellen uns vor eine zukünftige Herausforderung. Insgesamt versucht die Fa. Meyer Catering & Service GmbH die besten Mitarbeiter der Branche zu beschäftigen. Hier investiert die Fa. Meyer auch im kommenden Geschäftsjahr. Ebenfalls wird im kommenden Geschäftsjahr noch mehr Wert auf Marketing, social-media und Kundenbindung gelegt, was zu einer nachhaltigen weiteren Steigerung von Umsatz und Ertrag führen soll.
Frankfurt am Main, den 19. November 2024 Willi Meyer, Geschäftsführer Harald Gärtner, Geschäftsführer Gregor Meyer, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Meyer Catering & Service GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Meyer Catering & Service GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaft geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellung ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht zu erbringen. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung festgestellt haben.
Frankfurt am Main, den 28. November 2024 D
& P WIRTSCHAFTSPRÜFUNG GMBH
DORSHEIMER, Wirtschaftsprüfer Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin. |
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