Azzurri Technology GmbHLiquidiert
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ingeborg Eisenhut seit 13.5.2008 | Prokura |
Axel von Netzer seit 24.4.2008 | Geschäftsführer |
Peter Bielefeld seit 24.4.2008 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
TENVA GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Azzurri Technology GmbHMünchenJahresabschluss zum 31.12.2006LageberichtLAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 01. Januar bis 31. Dezember 2006
Azzurri Technology GmbH, München
Geschäft und Rahmenbedingungen
Der Lagebericht zum Jahresabschluss 31. Dezember 2006 betrifft das Geschäftsjahr der Azzurri Technology GmbH. Die Azzurri Technology GmbH ist in den Konzern Azzurri Technology Ltd., England, eingegliedert.
Die Azzurri Technology GmbH vertreibt Aktive Komponenten und Industriecomputersysteme in Deutschland, Schweiz, Österreich und den osteuropäischen Ländern (Ungarn, Polen, Tschechien etc.). Einige Hersteller werden exklusiv vertreten. Der Einkauf erfolgt entweder direkt beim Hersteller, bei gemeinsamem Gruppenlinien erfolgt der Einkauf über die Azzurri Gruppe. Alle Lieferungen an die Kunden im Vertriebsgebiet erfolgen aus dem Zentrallager in Reading, England. Das Jahr 2006 startete mit einem sehr starken ersten Quartal, dessen Level im Wesentlichen im gesamten Jahr gehalten werden konnte.
Das Geschäftsjahr 2006 zeigte einen wesentlichen Anstieg des Umsatzes zum Vorjahr. So stieg der Umsatz um 32 % gegenüber dem Jahr 2005. Noch stärker hat sich der Auftragseingang entwickelt, was vor allem auf eine deutliche Verbesserung der Verhältnisse im Markt für elektronische Bauelemente und Systeme zurückzuführen ist.
Die Konzentration auf Wachstumsmärkte hat sich gerade in schwierigen Zeiten bewährt. Ein überschaubares Produktspektrum und ausgewählte Vertragspartner machen uns zu einem kompetenten Ansprechpartner.
Als Distributor für elektronische Bauelemente konkurriert Azzurri mit einer Vielzahl von Wettbewerbern. In fast allen Produktsegmenten sind die Lieferzeiten auf 12-16 Wochen angestiegen. Unsere Kunden berichten in bestimmten Sektoren über ansteigenden Bedarf.
Die gute Auftragslage und die damit bedingten wachsenden Umsätze geben Anlass zur Planung von zusätzlichen Mitarbeitern. Auf der Basis der Quartalsergebnisse wird weiter entschieden, welche weiteren Maßnahmen getroffen werden müssen.
Zur Abwicklung der Geschäftsvorfälle setzt die Gesellschaft SAP R3 ein. Durch sorgfältiges Abwägen bei der Realisierung von internen SAP-Projekten durch externe Dienstleister und vor allem durch viel Eigenleistung konnten die Kosten für SAP stark reduziert werden. Es werden weiterhin alle SAP relevanten Anwenderabläufe analysiert und optimiert. Alle Mitarbeiter wurden hinsichtlich der Vertriebssoftware Maximizer geschult, die als zentrales Kommunikationstool eingesetzt wird.
Die Mitarbeiter haben wesentlich zum Erfolg der Firma beigetragen, dies zeigt sich vor allem in schwierigen Zeiten. Durch regelmäßige Schulungen intern oder durch externe Unternehmen sowie durch unsere Lieferanten ist eine Anpassung an die ständig steigenden Anforderungen an die Mitarbeiter gewährleistet. Wir sind nach ISO9001:2000 zertifiziert. Das Audit am 26. Januar 2006 lief ohne Beanstandungen. Das nächste große Audit für die GmbH ist für Anfang 2007 geplant.
Ertragslage
Ohne Berücksichtigung der Lieferantenprovisionen zeigt das Geschäftsjahr 2006 einen starken Anstieg des Umsatzes gegenüber Konzerndritten zum Vorjahr. So ist der Umsatz aus dem Handelsgeschäft um 37 % gegenüber dem Jahr 2005 gestiegen. Noch stärker hat sich der Auftragseingang entwickelt, was vor allem auf eine deutliche Verbesserung der Verhältnisse im Markt für elektronische Bauelemente und Systeme zurückzuführen ist.
Der Umsatz im Bereich Aktive Bauelemente wuchs gegenüber 2005 enorm und zwar um 37 %. Vor allem das Geschäft im Bereich Consumer und Telecom beeinflusste den hohen Umsatzanstieg in 2006.
Der negative Umsatztrend im Bereich Industrie-Computersysteme konnte gestoppt werden und erreichte sogar gegenüber 2005 ein Wachstum von 36 %.
Die Zahl der Mitarbeiter betrug zum Ende des Jahres 27 und damit um einen mehr als im Vorjahr.
Die gestiegenen Personalaufwendungen ergeben sich auf Grund der höheren variablen Gehälter der Mitarbeiter, die sich durch Zielerreichung über 100 % ergeben. Darüber hinaus hat die Gesellschaft entschieden einen Sonderbonus zu bezahlen.
Das Zinsergebnis setzt sich im Wesentlichen aus Zinserträgen für ein Darlehen an die Schwesterfirma Azzurri Technology (UK) Ltd. und Zinsaufwendungen für ein Darlehen bei der Iduna sowie Zinsaufwendungen aus dem Factoring zusammen.
Finanzlage
Die Gesellschaft finanziert sich überwiegend aus erwirtschaftetem Cash-Flow und mittels Factoring bei der Firma Fortis.
Ausschüttungen an die Gesellschafterin erfolgten in Höhe von 1.000.000,00 € per Gesellschafterbeschluss in 2006.
Die Schwestergesellschaft Azzurri Technology (UK) Ltd. konnte das Darlehen auf 968.708,00 € zurückführen.
Im Dezember 2006 erfolgte die Auszahlung der Rückdeckungsversicherung bei der Iduna und gleichzeitiger Rückführung des Darlehens bei der Iduna.
Die Bedienung der Rentenverpflichtungen erfolgt aus dem laufenden Cash-Flow.
Insgesamt gab es in 2006 kaum wesentliche Investitionen.
Vermögenslage
Im Wesentlichen wurden Ersatzinvestitionen im EDV-Bereich getätigt. Die IT-Systeme sind auf dem neuesten Stand und werden permanent weiter auf den neuesten Stand gebracht. Es ist geplant einige Server auf den neuesten Stand zu bringen (Mailserver), um u.a. auch einen besseren Schutz gegen die immense Flut von Spam-E-Mail zu haben.
Das ganze Jahr war wiederum extrem geprägt durch Bestellverhalten entsprechend echtem Produktionsbedarf. Es wurden kaum langfristige Verträge abgeschlossen, da die Verfügbarkeit seitens unserer Lieferanten immer gegeben war und kein Kunde sich an längerfristig gültige Preise binden wollte, in der Erwartung für noch tiefere Preise.
Durch geschicktes Lagermanagement konnten die Warenvorräte im ganzen Jahr 2006 auf einem relativ niedrigen Niveau gehalten werden, ohne Einschränkungen hinsichtlich Lieferungen an unsere Kunden. Die Belebung im Markt seit Anfang des Jahres, auch durch stark ansteigende Lieferzeiten gekennzeichnet, bedeutete auch ein höheres Lager, um kurzfristig lieferfähig zu sein. Verstärkt werden von unseren Kunden sogenannte Pufferlager gefordert. Trotz dieses Trends nach höherem Lager betrug der durchschnittliche Warenumschlag im Jahr noch 12, was weit über unserem Branchendurchschnitt liegt.
Große Veränderungen in den Bilanzposten in 2006 gab es nicht. Die Forderung gegenüber Fortis ist in den Sonstigen Vermögensgegenständen aufgeführt. Restforderungen aus Lieferungen und Leistungen ergeben sich nur in geringem Umfang.
Nachtragsbericht
Die Azzurri Technology GmbH hat am 15. bzw. 26. Februar 2007 ein Darlehen an die Azzurri Technology (UK) Limited in Höhe von T€ 500 bzw. T€ 400 ausgegeben.
Risikobericht
Ein großes Risiko in der Umsatzentwicklung in 2007 stellt die Entwicklung der US-Dollar-Euro-Parität dar, da ein großer Teil unseres Geschäftes in US-Dollar oder in Euro, aber dann abhängig von der jeweiligen Euro-US-Dollar-Parität abgewickelt wird (Kursanpassung).
Weiterhin besteht das Risiko in der sinkendenden Bonität der Kunden. Es besteht mit der Firma Fortis im Rahmen eines stillen Factorings eine Versicherung für eventuelle Zahlungsausfälle, jedoch werden zunehmend Unternehmen nicht mehr versichert. Dies hat zur Folge, dass erheblich vorsichtiger im Anbahnen von Geschäften vorgegangen werden muss. Richtiges Cash-Management ist weiterhin von höchster Bedeutung.
Weitere potentielle Risiken bestehen in der Abhängigkeit von wesentlichen Lieferanten sowie im Personalausfall wichtiger Mitarbeiter und dem damit verbundenen nötigen zeitnahen Ersatz dieser Stellen.
Feuer- und Transportschadensrisiken sind ebenso wie das Produkthaftungsrisiko durch entsprechende Versicherungen abgedeckt.
Die Umsetzung der Richtlinie 2002/95/EG des Europäischen Parlamentes zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten, kurz RoHS Richtlinie genannt seit 01. Juli 2006 hat bei der Umstellung auf Grund der sehr guten Planung und den entsprechenden Maßnahmen zu keinerlei Problemen in der Lieferfähigkeit geführt.
Die Umsetzung des ElektroG zum 24. November 2005 verlief nach anfänglichen Schwierigleiten bei Registrierungsbehörde EAR wegen Überlastung gut, allerdings ist auch nur ein sehr kleiner Teil unserer gesamten Produktpalette davon betroffen (nur ausgesuchte Produkte innerhalb des Bereiches ICS).
Prognosebericht
Für das Geschäftsjahr 2007 planen wir mit einem Umsatzwachstum von nur 4-5 %. Auf Grund einer strategischen Entscheidung für einen neuen Lieferanten mussten wir uns von einem wichtigen Lieferanten trennen, da dieser unserer Meinung mittelfristig & langfristig nicht weiter ausbaufähig ist. Da beide Lieferanten im Wettbewerb stehen, war eine Weiterarbeit mit beiden nicht möglich. Wichtig für das langfristige Wachsen der Firma ist sowohl die Konzentration auf die Kern-Kompetenzen, als auch das Sicherstellen von sogenannten Design-Wins, die letztlich den Umsatzerfolg in der Zukunft sicherstellen sollen. Die einzelnen Produktgruppen und die damit verbundenen Vertriebsteams werden künftig noch transparenter geführt, um rechtzeitig Maßnahmen an der richtigen Stelle einleiten zu können.
Die Marktprognosen im Bereich Aktive Bauelemente für das Jahr 2007 werden mit ca. 5-10 % Marktwachstum angegeben. Auf dieser Basis sehen wir unser geplantes Wachstum von ca. 3-5 % weitgehend gesichert, da unsere Zielmärkte Power Conversion, Telematik sowie andere Wireless-Applikationen in ihrem Wachstum über dem Durchschnitt liegen. Das starke Wachstum in 2006 ist damit erklärbar, dass wir uns zusätzlich mit weiteren wertigen komplementären Linien verstärkt haben: Actel, Silabs und Telit. Die Erfahrung mit diesen Design-In-Lieferanten hat gezeigt, dass sich erst nach frühestens 12-30 Monaten, abhängig vom Marktsegment, ein wesentlicher Umsatz realisieren lässt. Im Laufe des Jahres 2006 wurden weitere Verträge verhandelt (Zilog, Foxled und Discera). Neben Zilog, die auf den Industriemarkt in Deutschland zielt, kann uns die Firma Foxled einen Einstieg in den sehr stark wachsenden Markt der Power LEDs geben, wesentlicher Umsatz dafür wird allerdings erst in 2008 und 2009 erwartet.
Der Bereich Industrie-Computersysteme hat sich umsatzmäßig wieder nach oben entwickelt. Mit der Reduzierung des Teams auf ein Minimum und hohen Kommissions-zahlungen konnte dieser Bereich einen sehr guten Profit erwirtschaften. Für 2007 gehen wir sogar von einem Umsatzwachstum von ca. 50 % aus. Auf Grund der sehr guten Projektarbeit in den letzen 2 Jahren sehen wir dieses Wachstum mit den Herstellern Themis, Garrettcom, RTD und MEN weitgehend gesichert. Es ist geplant mit einer externen Firma die vertrieblichen Aktivitäten in diesem Bereich zu intensivieren.
München, den 28. Februar 2007
Michael Carlucci (Geschäftsführer)
Klaus Nagel (Geschäftsführer)
Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangANHANGdes Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2006
Azzurri Technology GmbH, München
Allgemeine Angaben
Der vorliegende Jahresabschluss der Azzurri Technology GmbH wurde gemäß den §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren beibehalten.
Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.
Angaben zur Bilanzierung und Bewertung
2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die Erstellung des Jahresabschlusses der Azzurri Technology GmbH auf den 31.12.2006 erfolgte nach Maßgabe der nachfolgenden dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungs-methoden. Eine Bewertungsänderung für die Pensionsrückstellung wurde angesetzt.
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Standardsoftware mit Anschaffungskosten bis zu € 410,00, sog. Trivialprogramme, wurde sofort abgeschrieben.
Die Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden grundsätzlich zu den steuerlich anerkannten Höchstsätzen vorgenommen.
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind im Anlagenspiegel gesondert dargestellt.
Die Bewertung der Handelswaren erfolgt zu Anschaffungskosten, berechnet nach gleitenden Durchschnittswerten. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und aus geminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden von den jeweiligen Bereichsleitern eingeschätzt und bei der Bewertung entsprechend berücksichtigt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Risikobehafteten Posten wurde durch die Bildung angemessener Einzelwert-berichtigungen Rechnung getragen. Fremdwährungsforderungen sind zum Einbuchungskurs oder dem niedrigeren Tageswert bewertet.
Mit Fortis Commercial Finance wurde ein Factoringvertrag geschlossen, der auch eine Kredit-versicherung beinhaltet. Alle angekauften Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit 100 % gegen ein Ausfallrisiko abgesichert.
Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.
Die Forderungen enthalten Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 1.369 (Vj. T€ 2.747). Darin enthalten sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 28 (Vj. T€ 0).
Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen T€ 0.
Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden zeitanteilig gebildet.
Das Eigenkapital der Gesellschaft setzt sich aus Stammkapital und Bilanzgewinn zusammen. Das Stammkapital beträt unverändert T€ 256. Der Gewinnvortrag in Höhe von T€ 739 wurde im Geschäftsjahr 2006 insgesamt an die alleinige Gesellschafterin Azzurri Technology Ltd., Großbritannien ausgeschüttet. Der Jahresüberschuss 2006 beträgt vorläufig T€ 817. Mit Gesellschafterbeschluss vom 16. November 2006 wurden aus dem vorläufigen Jahresergebnis vorab T€ 261 an die Gesellschafterin ausgeschüttet. Der Bilanzgewinn beträgt demnach vorläufig T€ 570.
Die Berechnung der Rückstellungen für Pensionen erfolgt nach Maßgabe des § 6a des Einkommensteuergesetzes und des Abschnitts 41 der Einkommensteuerrichtlinien. Als Berech-nungsgrundlagen wurden die Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck in der Fassung von 2005/G verwendet (Zinssatz 6 %). Dabei wurde der Unterschiedsbetrag zwischen den alten und den neuen Richttafeln mit 2/3 angesetzt.
Die Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 525 (Vj. T€ 805). Darin sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 344 (Vj. T€ 358) enthalten. Sämtliche Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.
Verbindlichkeiten mit einer vereinbarten Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden nicht.
2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende
Bilanzierungs- und Bewertungs-
Beim Jahresabschluss wurden die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungs-methoden unverändert beibehalten. Ausnahme bildete die Bewertungsänderung der Pensioanrückstellung (wie in 2.1. bereits erwähnt).
2.3 Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in EURO
Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen in fremder Währung sind mit dem niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Verbindlichkeiten sind mit dem höheren Kurs des Tages des Entstehens durch den Geschäftsvorfall bewertet. Sicherungsmaßnahmen gegen Verluste aus Währungsgeschäften wurden nicht getroffen.
2.4 Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen
Auf Gegenstände des Anlagevermögens wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen.
2.5 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Aufwendungen und Erträge sind auf das Geschäftsjahr abgegrenzt.
3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung
3.1 Bruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem folgenden Anlagenspiegel zu entnehmen.
3.2 Geschäftsjahresabschreibung
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu ent-nehmen.
Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Abschreibung ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge.
3.3 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten
Verbindlichkeiten gemäß § 251
Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestanden zum Bilanzstichtag nicht.
3.4 Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen von insgesamt T€ 935 wie folgt:
Leasingverträge für 20 betrieblich genutzte Pkw; Gesamtverpflichtungssumme: T€ 230, Leasingverträge für Büromöbel; Gesamtverpflichtungssumme: T€ 158,
Mietverträge für Büroräume in München; Gesamtverpflichtungssumme: T€ 529,
Maschinenmieten für Büromaschinen; Gesamtverpflichtungssumme: T€ 18.
4. Sonstige Pflichtangaben
4.1 Organe
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Geschäftsführer: Herr Michael Carlucci,
Kaufmann, Reading, Berkshire, Großbritannien
Beide Geschäftsführer sind einzeln vertretungsbefugt.
4.2 Vergütungen der Geschäftsführer
Hinsichtlich der Geschäftsführervergütung wird von der Erleichterungsmöglichkeit des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.
4.3 Gebildete Rückstellungen für frühere Geschäftsführer
Die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Geschäftsführern und deren Hinterbliebenen sind voll durch Rückstellungen abgedeckt. Sie betragen T€ 786.
Bei der Rückstellungsbildung wurden die steuerlichen Vorschriften des § 6a des Einkommen-steuergesetzes und der Abschnitt 41 der Einkommensteuerrichtlinien beachtet.
4.4 Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer
Vorschüsse und Kredite wurden an Mitglieder der Geschäftsführung nicht gewährt. Haftungs-verhältnisse für diesen Personenkreis wurden ebenfalls nicht eingegangen.
4.5 Konzernzugehörigkeit
Die Azzurri Technology Ltd., Unit 635 Wharfedale Road, Winnersh Triangle, Wokingham, Berkshire, United Kingdom, besitzt sämtliche Anteile an der Gesellschaft. Ein Gewinnab-führungsvertrag mit dieser Gesellschaft ist nicht abgeschlossen.
Der Jahresabschluss der Azzurri Technology GmbH wird in den Konzernabschluss der Mutter-gesellschaft einbezogen.
4.6 Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahrs beschäftigten
Die Gesamtzahl der im Berichtszeitraum durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 27.
5. Sonstige Haftungsverhältnisse
Haftungsverhältnisse für fremde Verbindlichkeiten oder andere finanzielle Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen, begonnenen Investitionsvorhaben, künftigen Großreparaturen und Umweltschutzmaßnahmen, die für die Vermögenslage der Gesellschaft von Bedeutung wären, bestehen nicht.
6. Erqebnisverwendunq
Mit Gesellschafterbeschluss vom 16. November 2006 wurden aus dem Jahresergebnis 2006 vorab T€ 261 an die Gesellschafterin Azzurri Technology Ltd., Großbritannien ausgeschüttet. Die Ergebnisverwendung des verbleibenden Bilanzgewinns obliegt der Beschlussfassung der Gesellschafterin.
München, den 28. Februar 2007
Michael Carlucci (Geschäftsführer) Klaus Nagel (Geschäftsführer)
BerichtsprüfungBestätigungs-/Versagungsvermerk/BescheinigungstextDer nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss, der aufgrund der Inanspruchnahme größenabhängiger Erleichterungen nach § 327 HGB nur teilweise offen gelegt wird. Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Azzurri Technology GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. München, den 02. März 2007 Grant Thornton GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dr. Kirnberger Wirtschaftsprüfer
Fleischmann Wirtschaftsprüfer
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