IAVF Antriebstechnik GmbH

Im Schlehert 32, 76187 Karlsruhe, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 703868
Eingetragen
14.2.2008
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Nutzkraftwagen und NutzkraftwagenmotorenIngenieurbüros für Tragwerksplanung
Gegenstand
Die Entwicklung und Prüfung von Fahrzeugantrieben und die Erarbeitung und Anwendung von grundlagenorientiertem Ingenieurswissen.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Prokura
Wolfgang Klaus Optatzy
seit 30.12.2024
Prokura
Cornelia Mast
seit 30.12.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

66.60% identifiziert33.30% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
33.30%
33.30%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
K-I-M-F Stiftung eingetragene Stiftung bürgerlichen Rechts
33.30%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

APL Automobil-Prüftechnik Landau GmbH
Germany
25.000.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

IAVF Antriebstechnik GmbH

Karlsruhe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 189.009,00 327.937,00
II. Sachanlagen 43.831.867,95 46.945.571,58
III. Finanzanlagen 504.894,81 7.990.405,25
44.525.711,76 55.263.913,83
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 935.754,07 763.714,94
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.619.070,10 11.266.145,75
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 7.009.073,70 3.469.067,73
15.563.897,87 15.498.928,42
C. Rechnungsabgrenzungsposten 32.633,57 95.408,86
60.122.303,20 70.858.251,11

PASSIVA

Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000.000,00 25.000.000,00
II. Gewinnrücklage 29.000.000,00 29.000.000,00
III. Gewinnvortrag 1.454.210,80 2.552.724,05
IV. Jahresfehlbetrag/-überschuss -6.635.305,26 1.401.486,75
48.818.905,54 57.954.210,80
B. Rückstellungen 2.448.936,58 1.627.557,44
C. Verbindlichkeiten 8.689.094,63 11.276.482,87
D. Rechnungsabgrenzungsposten 165.366,45 0,00
60.122.303,20 70.858.251,11

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023 2022
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 20.138.545,67 20.593.531,37
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 9.683.512,28 9.865.300,37
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.650.467,53 1.765.126,15
11.333.979,81 11.630.426,52
3. Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 4.724.250,71 4.447.043,75
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.557.583,21 4.133.484,36
5. Erträge aus Beteiligungen 0,00 1.300.000,00
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14.295,40 204,00
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 7.485.510,44 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 237.165,90 142.488,83
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 397.001,63 61.280,33
10. Ergebnis nach Steuern -6.582.650,63 1.479.011,58
11. Sonstige Steuern 52.654,63 77.524,83
12. Jahresfehlbetrag/-überschuss -6.635.305,26 1.401.486,75

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

I. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Firma lautet "IAVF Antriebstechnik GmbH". Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Karlsruhe und ist im Registergericht beim Amtsgericht Mannheim unter HRB 703868 eingetragen.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften §§ 266 ff. HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB Abs. 2 auf.

Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt.

Die Ausweisstätigkeit wurde gewahrt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungswahlrechte werden nicht in Anspruch genommen.

Die Bewertungsmethoden werden unverändert gegenüber dem Vorjahr angewandt.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung (going-concern).

1. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

2. Sachanlagen

Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs-/Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen. Sofern Gründe für eine dauerhafte Wertminderung vorliegen, erfolgt eine Abschreibung auf den niedrigeren Wert.

Die Abschreibungen werden entsprechend der geschätzten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis netto EUR 250,00 werden gemäß § 6 Abs. 2a Satz 4 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten zwischen EUR 250,01 und EUR 1.000,00 werden in Anlehnung an § 6 Abs. 2a Satz 1 bis 3 EStG als Sammelposten ausgewiesen und dieser wird im Geschäftsjahr der Bildung und den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel abgeschrieben.

3. Finanzanlagen

Die Finanzanlagen sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Bei dauerhaften Wertminderungen wird eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen.

4. Vorräte

Die Vorräte wurden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Marktwert angesetzt. Überlagerte Bestände wurden abgewertet.

5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihren Nominalwerten aktiviert. Zweifelhafte Forderungen sind nicht existent. Demnach sind keine Einzelwertberichtigungen erforderlich. Das allgemeine Kreditrisiko im Forderungsbestand wird durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

6. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Der Ansatz der liquiden Mittel erfolgt grundsätzlich zum Nominalwert.

7. Eigenkapital

Der Ansatz des Eigenkapitals erfolgt zum Nennwert.

8. Rückstellungen

Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Zur Ermittlung dieser Rückstellungen wurde die Bewertungsmethode der laufenden Einmalprämien angewendet. Es wird ein Zinssatz von 1,82 % p.a. sowie eine Dynamik von 0 % p.a. zugrunde gelegt.

- Die Rückstellung mit einer Abzinsung von 1,82 % (10-Jahres-Durchschnitt) beträgt TEUR 247. Mit einem Abzinsungssatz von 1,74 % (7-Jahres-Durchschnitt) ergibt sich eine Rückstellung von TEUR 249. Hieraus resultiert ein gem. § 253 (6) HGB auszuweisender Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 2. In dieser Höhe besteht eine Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 6 Satz 2 HGB.

9. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.

Die Summe der Bruttowerte (kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten) und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten sowie die Zugänge und Abgänge des Berichtsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (ebenso sind dem Anlagenspiegel die Abschreibungen des Geschäftsjahres zu entnehmen).

2. Finanzanlagen

Die Position betrifft die Beteiligungen an der IAVF-VOLKE Prüfzentrum für Verbrennungsmotoren GmbH, Wolfsburg, und der MOT Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft für Motortechnik, Optik und Thermodynamik mbH, Karlsruhe. Im Geschäftsjahr 2023 wurden die Anteile der MOT Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft für Motortechnik, Optik und Thermodynamik mbH, Karlsruhe, aufgrund voraussichtlich dauerhafter Wertminderung in Höhe von TEUR 7.485 außerplanmäßig abgeschrieben.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände von TEUR 453 (Vorjahr: TEUR 0) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle anderen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren, bis auf die Darlehen, ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen.

4. Flüssige Mittel

Die Position besteht im Wesentlichen aus Guthaben bei Kreditinstituten.

5. Latente Steuern

Die latenten Steuern beruhen auf temporären Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen bei nachstehend aufgeführten Bilanzposten:

Bemessungsgrundlage für latente Steueransprüche 31.12.2023 Bemessungsgrundlage für latente Steuerschulden 31.12.2023
TEUR TEUR
Technische Anlagen 48 0
Beteiligung MOT 7.595 0
Pensionsrückstellung 62 0
Rückstellungen Mitarbeiteransprüche 78 0
Steuerlatenz nach Saldierung 7.783 0

Der sich ergebende Aktivüberhang wird nicht aktiviert. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgte mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 30 %.

6. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt zusammen:

TEUR
Mitarbeiteransprüche 959
Gewährleistungen 56
Erfüllungsrückstand 0
Sonstige 776
1.791

7. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen TEUR 1.186 (Vorjahr: TEUR 5.277); solche mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr TEUR 7.503 (Vorjahr: TEUR 6.000). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren sind nicht enthalten.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 9.766).

Bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 7.538 (Vorjahr: TEUR 403) betreffen eine Darlehensverbindlichkeit sowie solche aus Lieferungen und Leistungen.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Erträge aus Beteiligungen betreffen ausschließlich solche aus verbundenen Unternehmen.

In den Zinsaufwendungen sind solche aus der Aufzinsung in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 5) enthalten.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen mit TEUR 410 (Vorjahr: TEUR 66) auf das Geschäftsjahr und mit TEUR -13 (Vorjahr: TEUR -5) auf Vorjahre.

V. Sonstige Angaben

1. Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 139 (Vorjahr: 157). Hiervon entfallen 64 auf die Gruppe der Arbeiter und 70 auf die Gruppe der Angestellten.

2. Geschäftsführung

Die Geschäftsführung der Gesellschaft wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr ausgeübt von:

Prof. Dr.-Ing. Bernhard Kehrwald, Maschinenbauingenieur, Karlsruhe (bis 30.09.2023)

Dr.-Ing. Dirk-Michael Scholl, Maschinenbauingenieur, Hagenbach (bis 27.06.2023)

Dr.-Ing. Andreas Peter Jäger, Maschinenbauingenieur, Sinzheim (ab 27.06.2023)

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

3. Beteiligungsverhältnisse

Die Gesellschaft ist am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen mit mindestens 20 % beteiligt:

Name, Sitz Beteiligungsquote Eigenkapital Jahresergebnis
% TEUR TEUR
IAVF-VOLKE Prüfzentrum für Verbrennungsmotoren GmbH, Wolfsburg 50 * 25.517 * -893
MOT Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft für Motortechnik, Optik und Thermodynamik mbH, Karlsruhe 100 * 1.309 * -6.010

* Es werden die Werte des letzten vorliegenden Jahresabschlusses zum 31.12.2023 angegeben.

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 178. Die Laufzeiten der Leasingverträge betragen im Regelfall 48 Monate mit entsprechenden Options- und Übernahmemöglichkeiten.

Mit Abschluss des Konsortialkreditvertrags vom 22. August 2023 hat die IAVF gegenüber der APL Landau GmbH aus Finanzierungsaspekten eine Garantieverpflichtung mit einem Gesamtvolumen in Höhe von EUR 267 Mio. abgegeben. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme ist gering.

5. Einbeziehung in den Konzernabschluss

Die IAVF Antriebstechnik GmbH, Karlsruhe, wird in den von der APL Landau GmbH, Landau, aufgestellten Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 nach den Vorschriften über die Vollkonsolidierung mit einbezogen. Der Konzernabschluss wird beim Betreiber des Bundesanzeigers offengelegt.

6. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Karlsruhe, den 25. Juni 2024

IAVF Antriebstechnik GmbH

Dr.-Ing. A. Jäger

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.120.822,77 8.000,75 0,00 0,00 1.128.823,52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 24.968.911,54 0,00 0,00 186.972,11 25.155.883,65
2. Technische Anlagen und Maschinen 46.697.478,80 79.509,00 0,00 735.859,05 47.512.846,85
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.998.378,45 472.420,11 55.841,83 57.695,69 8.472.652,42
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.251.063,61 931.987,22 0 -980.526,85 10.202.523,98
89.915.832,40 1.483.916,33 55.841,83 0,00 91.343.906,90
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 7.887.262,68 0,00 0,00 0,00 7.887.262,68
2. Beteiligungen 103.142,57 0,00 0,00 0,00 103.142,57
7.990.405,25 0,00 0,00 0,00 7.990.405,25
99.027.060,42 1.491.917,08 55.841,83 0,00 100.463.135,67
Abschreibungen
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Außerplanmäßige Abschreibungen Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 792.885,77 146.928,75 0,00 0,00 939.814,52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.547.549,57 726.140,11 0,00 0,00 8.273.689,68
2. Technische Anlagen und Maschinen 31.291.091,80 2.703.858,05 0,00 318.366,00 34.313.315,85
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.131.619,45 828.957,80 35.543,83 0,00 4.925.033,42
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
42.970.260,82 4.258.955,96 35.543,83 318.366,00 47.512.038,95
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 7.485.510,44 7.485.510,44
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 7.485.510,44 7.485.510,44
43.763.146,59 4.405.884,71 35.543,83 7.803.876,44 55.937.363,91
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 189.009,00 327.937,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.882.193,97 17.421.361,97
2. Technische Anlagen und Maschinen 13.199.531,00 15.406.387,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.547.619,00 3.866.759,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.202.523,98 10.251.063,61
43.831.867,95 46.945.571,58
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 401.752,24 7.887.262,68
2. Beteiligungen 103.142,57 103.142,57
504.894,81 7.990.405,25
44.525.771,76 55.263.913,83

Lagebericht 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

a) Geschäftsmodell des Unternehmens

IAVF führt seit über 43 Jahren Versuchs- und Entwicklungsarbeiten für namhafte nationale und internationale Fahrzeug- und Motorenhersteller durch.

Die drei Haupttätigkeitsfelder Prüfstände, Messtechnik und Forschung decken im Bereich der verbrennungsmotorischen Antriebe nahezu das gesamte Anforderungsspektrum von Kleinmotoren über den PKW- und LKW-Motorenbereich bis hin zum Rennsport und zu Großmotoren ab. Hinzu kommen zunehmend Kapazitäten und Kompetenzen im Bereich alternativer Antriebe z.B. aus der Elektromobilität.

Im Bereich Forschung liegt der Fokus auf den Bereichen Wasserstoff, Reibung, Verschleiß und Schmierung (Tribologie).

b) Zweigniederlassungen

Es sind keine Zweigniederlassung errichtet.

2. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie und des Ukraine-Kriegs waren auch 2023 noch deutlich spürbar. Die Wirtschaft erholt sich nur langsam und wird zudem durch eine, wenn auch in den letzten Monaten abnehmende, jedoch immer noch hohe Inflationsrate gebremst. Während die deutschen Autobauer Volkswagen, Mercedes und BMW für Januar bis September 2023 Umsatzsteigerungen verkünden, die Fahrzeug-Exporte und -Neuzulassungen wieder stiegen, klagen Zulieferer über Produktionsrückgänge und streichen Stellen.

Das Brutto-Inlandsprodukt sank 2023 um 0,3%. Nach einer aktuellen Prognose des Münchener ifo-Instituts wird das Bruttoinlandsprodukt von Januar bis März 2024 erneut 0,1% zum vorangegangenen Vierteljahr sinken. Um der Inflation entgegenzuwirken haben die Notenbanken in Europa und Nordamerika ihre Leitzinsen kräftig angehoben. Die Finanzierung von Investitionen wird für Unternehmen dadurch deutlich teurer. Nach Daten des EU-Statistikamts Eurostat blieb die Wirtschaftsleistung sowohl in der Eurozone als auch in den 27 EU-Ländern im vierten Quartal gegenüber dem Vorquartal nahezu unverändert. Für das Jahr 2023 verzeichnete Eurostat insgesamt ein leichtes Wachstum von 0,5% im Vergleich zum Vorjahr. Laut der Prognose der Bundesregierung wird das BIP 2024 lediglich um insgesamt 0,2% im Vergleich zum Vorjahr wachsen, womit sich Deutschland in einer Stagnation befindet.

Die Hersteller von Fahrzeugen und Antriebssystemen befinden sich in der Transformation. Der Wechsel von verbrennungsmotorischen Antrieben hin zu CO 2 -neutralen Alternativen erfordert nicht nur die Umstrukturierung der bestehenden Ressourcen, sondern auch eine neue Art der Entwicklung. Mechanische Themen treten in den Hintergrund, Elektronik und Software gewinnen an Bedeutung. Der von der Politik bestimmte, nicht technologieoffene Wandel verunsichert dabei sowohl die Hersteller als auch die Kunden, da nicht sichergestellt werden kann, wo die Reise genau hingeht. Tatsächliche Absatzzahlen für Elektrofahrzeuge bleiben trotz Prämien- und Bonussystemen weiter hinter den Erwartungen zurück. Dies ist zum einen den immer noch sehr hohen Preise für Elektrofahrzeuge und den erheblichen Kaufkraftverlusten als Folge des massiven Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiegs geschuldet, aber auch der schleppende Ausbau der Ladeinfrastruktur und der zumeist völlig unklare Wiederverkaufswert behindern den Anstieg der Absatzzahlen. Während die Neuzulassungen für Benzin- und Dieselfahrzeuge wieder etwas zugelegt haben, schrumpfen diese für Elektrofahrzeuge bereits wieder.

b) Geschäftsverlauf

Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von EUR 22,2 Mio. (Vorjahr: EUR 27,4 Mio.) liegen unter den Umsätzen des Vorjahres.

Sowohl die Aufwendungen im Bereich der Personalkosten als auch die Sachkosten lagen unter dem Vorjahreswert.

Es wurde ein Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 6,6 Mio. erwirtschaftet. Der entstandene Fehlbetrag resultiert aus einer Sonderabschreibung der Beteiligung an der MOT GmbH in Höhe von EUR 7,5 Mio., da die 100%ige Tochtergesellschaft stillgelegt wurde. Der um die außerplanmäßige Abschreibung bereinigte Jahresüberschuss beträgt TEUR 850 (Vorjahr: EUR 1,4 Mio.).

Durch Optimierung von Prozessen, besserer Kostenkontrolle und durch intensive Verhandlung mit den Kunden verbesserten Auftragsbedingungen konnte die noch Mitte des Jahres negative Ergebnisprognose im operativen Bereich in einen deutlichen Überschuss gewandelt werden. Dies beweist, dass getroffene effizienzsteigernde Maßnahmen greifen und hierdurch mit einer nachhaltigen Verbesserung der Ergebnisse zu rechnen ist.

Die Auftragseingänge sind im Geschäftsjahr 2023 über dem Vorjahresniveau.

c) Lage

i. Ertragslage

Das Ergebnis vor Steuern liegt mit EUR -6,2 Mio. (VJ: EUR 1,5 Mio.) im Berichtsjahr unter dem Ergebnis des Vorjahres, was aus EUR 7,5 Mio. Sonderabschreibung der Finanzlagen resultiert.

Die Personalaufwendungen waren mit EUR 11,3 Mio. (VJ: EUR 11,6 Mio.) rückgängig, mit EUR 2,6 Mio. (VJ: EUR 4,1 Mio.) sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen ebenfalls gesunken.

Die Prognose des Vorjahres für 2023 konnte in Bezug auf das operative Jahresergebnis übertroffen werden.

ii. Finanzlage (Kapitalstruktur, Investitionen, Liquidität)

Entsprechend der Investitionstätigkeit - im Berichtsjahr wurden rund EUR 1,5 Mio. investiert (VJ: EUR 5,2 Mio.) - wurde Kapital benötigt, das durch den operativen Cash-Flow und aus flüssigen Mitteln gedeckt wurde.

Die Eigenkapitalquote konnte mit rund 81% (VJ: 82%) nahezu stabil gehalten werden.

Aufgrund der vorhandenen liquiden Mittel von EUR 7,0 Mio. (Vorjahr: EUR 3,5 Mio.) und der vorhandenen freien Linie können wir die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft als jederzeit gesichert ansehen.

Wechselkursrisiken liegen aufgrund der Tatsache, dass IAVF Auslandsrechnungen in Euro fakturiert, nicht vor.

iii. Vermögenslage

Das Anlagevermögen wird zu 98,4% (VJ: 84,9%) durch Sachanlagen geprägt. Die Sachanlagen sind in Folge der rückgängigen Investitionen auf EUR 43,8 Mio. (VJ: EUR 46,9 Mio.) gesunken. Dies resultiert auch aus einer außerplanmäßigen Abschreibung der Dauerlaufrollen in Höhe von TEUR 318. Daneben bestehen Finanzanlagen in Form von direkter Beteiligung, welche sich nach Sonderabschreibung aufgrund der Stilllegung auf TEUR 505 (VJ: EUR 8,0 Mio.) belaufen.

Das Umlaufvermögen setzt sich im Wesentlichen zu 45,0% (VJ: 22,4%) aus flüssigen Mitteln, zu 49,0% (VJ: 72,6%) aus Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen und zu 6,0% (VJ: 0,0%) aus Vorräten zusammen.

d) Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

i. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse, die Investitionsvolumen sowie das Ergebnis vor Steuern.

ii. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

• Qualitätssicherung

IAVF ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 (SGS) sowie nach DIN EN ISO 14001 (SGS) und akkreditiert nach DIN EN ISO/IEC 17025 (DAkkS).

• Personal- und Sozialbereich

Im Berichtsjahr erfolgte eine weitere Reduzierung des Personalbestands. Am Ende des Berichtsjahres arbeiteten 132 (VJ: 156) Personen bei IAVF.

IAVF entlohnt tarifungebunden, d.h. leistungsgerecht. Eine betriebliche Altersversorgung unmittelbar nach der Probezeit über sogenannte Direktversicherungen, 13. Gehalt sowie Fahrgeldzuschüsse zählen zum Standard. Darüber hinaus beteiligt IAVF alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Erfolgsfall über eine am Jahresende zu zahlende Leistungsprämie am betrieblichen Erfolg.

Es erfolgen regelmäßig intern sachbezogene Schulungen des Personals. Die Teilnahme ausgewählter Personen an Seminaren technischer Hochschulen sowie Symposien ist selbstverständlich.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

a) Prognosebericht

Für das laufende Jahr 2024 gehen wir weiterhin von schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aus, welche wir in unserer Prognose berücksichtigt haben. Wir erwarten eine gegenüber dem Vorjahr leicht steigende, positive operative Ertragslage bei ebenfalls leicht steigenden Umsätzen.

Das Geschäftsjahr 2024 begann im Hinblick auf die weiterhin bestehenden Risiken verhalten. Sowohl Umsatz als auch Ergebnis lagen über Vorjahr aber unter Plan.

Planungen durch Forecast-Rechnungen werden ständig aktualisiert. Generell möchten wir darauf hinweisen, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über voraussichtliche Entwicklungen abweichen können.

Unsere Investitionen werden das Unternehmen weiter ergänzen und zukunftsfähig halten. Im Geschäftsjahr 2024 planen wir Investitionen gleicher Höhe wie im abgelaufenen Geschäftsjahr. Schwerpunkt der Investitionen liegt wie im Vorjahr im Bereich alternativer Antriebe, um damit die notwendige Transformation, weg von der Entwicklung verbrennungsmotorischen hin zu klimaneutralen Antrieben zu ermöglichen.

Die prognostizierten Umsatzerlöse 2024 liegen über denen von 2023. Die Methoden zur Forecast-Erstellung wurden weiter verbessert, sodass der Erwartungswert hierzu hoch ist. Durch Prozessverbesserungen und Effektivitätssteigerung konnten die Kosten im Vergleich zu 2023 weiter gesenkt werden, sodass das erwartete Ergebnis vor Steuern deutlich über dem Vorjahr liegt.

b) Risikobericht (Risikomanagementsystem, Risiken)

Das von der Geschäftsleitung installierte Berichtswesen informiert die Entscheidungsträger monatlich über die wichtigsten Faktoren (Finanzierung, Liquidität, Erfolg, Planung mit Soll-/Ist-Vergleich etc.). Die Berichtsunterlagen lassen Gefährdungen erkennen und ermöglichen ein rechtzeitiges und kurzfristiges Gegensteuern, lassen aber auch Zeit, mittel- bzw. langfristige Strategien zur Risikominimierung zu entwickeln.

Als allgemeine Geschäftsrisiken sind für IAVF auch weiterhin die Verfügbarkeit von Fachkräften, die im Zuge der Inflation dynamische Entwicklung der Beschaffungspreise und des Lohnniveaus, sowie die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Transformation des Geschäftsmodells hin zu emissionsfreien Antrieben, welche auch weiterhin kontinuierliche Investitionen in neue Anlagen, Technologien und Kompetenzen erfordert, zu nennen.

Daneben ist das Risiko der Abhängigkeit von den OEMs zu nennen, welches auch weiterhin durch die Akquisition zusätzlicher Kunden und durch das Besetzen von neuen Aufgabenbereichen vermindert werden soll. Diese könnten neben einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auch zu weiteren Beeinträchtigungen führen.

Alle Antriebshersteller sowie deren Zulieferer stellen IAVF die zu prüfenden Antriebe / Fahrzeuge / Aggregate / Zubehörteile zur Verfügung, so dass sich die Materialbeschaffung im Wesentlichen auf Kraftstoffe und Schmiermittel beschränkt.

Verteuerungen der Kraftstoffe belastet IAVF den Kunden im Rahmen der jeweiligen Tagespreisverrechnungen weiter. Es besteht damit kein Preisrisiko.

Mit Abschluss des Konsortialkreditvertrags vom 22. August 2023 hat die IAVF gegenüber der APL Landau GmbH aus Finanzierungsaspekten eine Garantieverpflichtung mit einem Gesamtvolumen in Höhe von EUR 267 Mio. abgegeben.

Der im Berichtsjahr abgeschlossene Konsortialdarlehensvertrag zur Sicherstellung der Finanzierung der APL-Gruppe über die kommenden fünf Geschäftsjahre beinhaltet branchenübliche Finanzkennzahlen (Covenants), bei deren Nichteinhaltung den finanzierenden Kreditinstituten ein außerordentliches Kündigungsrecht eingeräumt wird. Unter anderem ist dabei auf ein nach den vertraglichen Bestimmungen zu ermittelndes EBITDA abzustellen. Die Bereinigungen des EBITDA umfassen dabei auch außerordentliche Ergebniseffekte. Die APL Landau GmbH plant für das Geschäftsjahr 2024 wesentliche strukturelle Maßnahmen zur langfristigen Verbesserung wesentlicher Ergebniskennzahlen. Nach intensiver interner Prüfung des Sachverhalts sowie Einholung von externen Expertisen ist die Geschäftsführung der APL-Gruppe zu dem Ergebnis gelangt, dass die im Geschäftsjahr 2024 geplanten strukturellen Maßnahmen als außerordentliche Aufwendungen im Sinne des Konsortialdarlehensvertrages anzusehen sind und somit nicht in die Berechnung der Finanzkennzahlen einbezogen werden müssen.

Sollten die finanzierenden Kreditinstitute diese Auffassung nicht teilen, könnten die vertraglich vereinbarten Kennzahlen nicht eingehalten werden. Gleiches gilt für den Fall, dass die für das Geschäftsjahr 2024 und 2025 geplanten Kostensenkungsmaßnahmen nicht wie vorgesehen umgesetzt werden können. Somit besteht das Risiko, dass die mittelfristig angelegte Finanzierung der Gesellschaft nicht aufrechterhalten werden kann. Ausweislich der aktuellen Unternehmensplanung für das Geschäftsjahr 2024 der APL-Gruppe ist jedoch davon auszugehen, dass die vertraglich vereinbarten Finanzkennzahlen erreicht werden. Gleiches gilt auch für das Geschäftsjahr 2025. Entsprechend sehen wir unter Berücksichtigung der vorstehenden Sachverhalte für die IAVF derzeit kein bestandsgefährdendes Risiko.

c) Chancenbericht

Die unklare Lage und die sich ständig verändernden Entwicklungstendenzen bieten aber auch Chancen. Teilweise wurden bei den Kunden der IAVF Entwicklungskapazitäten für Verbrennungsmotoren im Zuge der Transformation zu stark reduziert, sodass der Bedarf an externer Kapazität steigt, um den aktuellen Bedarf zu decken.

Als Chance der Gesellschaft ist ihr ständiges Bestreben anzusehen, den neuesten technologischen Anforderungen gerecht zu werden und somit die anhaltende Diversifizierung innerhalb ihrer Angebotspalette am Markt zu orientieren. Aus der Transformation hin zu Wasserstoff-, Hybrid- und Elektromobilität sowie durch weitere regulatorische Eingriffe bezüglich der Senkung des Ausstoßes von Schadstoffen, insbesondere CO 2 - und NOx-Emissionen, resultieren umfangreiche Entwicklungsaktivitäten unserer Kunden und damit Chancen für die Gesellschaft in Form eines steigenden Bedarfs an Motortestläufen und zusätzlichen Engineering-Aufgaben.

 

Karlsruhe, den 25. Juni 2024

Dr.-Ing. A. Jäger

Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die IAVF Antriebstechnik GmbH, Karlsruhe

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der IAVF Antriebstechnik GmbH, Karlsruhe, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IAVF Antriebstechnik GmbH, Karlsruhe, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Saarbrücken, 25. Juni 2024

DORNBACH GmbH
NIEDERLASSUNG SAARBRÜCKEN
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Koch, Wirtschaftsprüfer

Westenburger, Wirtschaftsprüfer

Datum der Feststellung des Jahresabschlusses sowie Ergebnisverwendung

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 27. August 2024 festgestellt.

Der Jahresfehlbetrag 2023 in Höhe von EUR 6.635.305,26 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

4 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.