OWT Osnabrücker Werkzeugtechnik GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Werkzeugmaschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Hestermeyer seit 17.6.2022 | Geschäftsführer |
Marina Zwer seit 11.10.2018 | Geschäftsführer |
Stefan Krehenbrink seit 19.1.2012 | Prokura |
Gabriele Klumpe seit 19.1.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 32.50% | |
| 32.50% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Plogmann & Co. GmbHEigenbeteiligung | 2.50% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 2.50% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Plogmann & Co. GmbHHagen a.T.W.Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023PLOGMANN & CO. GMBH, HAGEN A.T.W.A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1. Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die Plogmann & Co. GmbH besteht seit nunmehr 50 Jahren. Das berichtende Unternehmen bezieht ca. 60 % des Wareneinsatzes vom Unternehmen Sandvik Tooling Deutschland GmbH. Mit diesem Unternehmen besteht ein Händlervertrag seit mehreren Jahrzehnten. Von dem Lieferanten Precitool Werkzeughandel GmbH & Co. KG bezieht das Unternehmen ca. 40 % des Wareneinsatzes. An diesem Unternehmen hält die Plogmann & Co. GmbH eine Beteiligung. Die Geschäftsbeziehung besteht seit über 25 Jahren. Der Versand der Produkte erfolgt jeweils durch ein Zentrallager in Deutschland. Der Versand erfolgte in den letzten Jahren höchst zuverlässig. 2. Geschäftsverlauf Entwicklung der Gesamtwirtschaft Die gesamtwirtschaftliche konjunkturelle Entwicklung war im abgelaufenen Wirtschaftsjahr aufgrund des Krieges in der Ukraine und der damit verbundenen Verteuerung der Energiekosten rückläufig. Einschätzung der Unternehmensleitung Die Geschäftsentwicklung der Plogmann & Co. GmbH war insgesamt, unter den gesamtwirtschaftlichen Bedingungen, zufriedenstellend. Der Umsatz ist gesunken. Das Ergebnis des Berichtsjahres beträgt EUR 1.289.335,30 (Vj.: EUR 1.634.549,49). B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertrags-, Finanz-und Vermögenslage der Plogmann & Co. GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt positiv entwickelt. 1. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind von TEUR 31.738 um 21,45 % auf TEUR 24.932 gesunken. Parallel hierzu sind die Materialaufwendungen von TEUR 24.485 um 25,63 % auf TEUR 18.210 gesunken. Margenschwache Geschäfte wurden eingestellt. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten um TEUR 47 gesunken. Das Ergebnis nach Steuern ist von TEUR 1.647 auf TEUR 1.301 gesunken. Aufgrund bestehender langfristiger Liefervereinbarungen war die termingerechte Versorgung mit den erforderlichen Waren im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit sichergestellt. 2. Finanzlage Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr immer positiv zu beurteilen. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme von Plogmann & Co. GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf EUR 7.479.060,43. Sie ist gegenüber dem Vorjahr 2022 (EUR 7.939.142,99) gesunken. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 27,54% gekennzeichnet. Das Umlaufvermögen und der aktive Rechnungsabgrenzungsposten sanken um insgesamt TEUR 274. Die flüssigen Mittel haben einen Anteil von 48,46% an der Bilanzsumme. Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 82,66% gekennzeichnet. C. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung 1. Zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft wird im Einzelnen ausgeführt: Es wird davon ausgegangen, dass sich das Geschäftsjahr 2024 aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage rückläufig zum Jahr 2023 entwickelt. Beim Jahresüberschuss wird aus diesem Grund davon ausgegangen, dass dieser rückläufig ist. 2. Chancen und Risiken Das Unternehmen versucht die Kunden durch Beratungsleistungen und durch Servicemaßnahmen zu gewinnen und an sich zu binden. Es soll den Kunden der Vorteil des Einsatzes von Werkzeugen aus dem Hause Plogmann vermittelt werden. Derartige Vertriebstätigkeiten werden weiter vertieft. Hierdurch wird versucht, eine noch höhere Marktdurchdringung zu erreichen. Insbesondere die Bindung der Kunden ist das erstrebte Ziel. Als Anbieter eines Vollsortimentes wird die Plogmann & Co. GmbH auch zukünftig weiter versuchen den Umsatz mit Artikeln zu steigern, die nicht zum A-Sortiment gehören. Als Risiko für den Umsatzrückgang ist insbesondere die Gefahr einer gesamtwirtlichen Rezession zu nennen. Bis zur Erstellung der Bilanz sind außer den allgemeinen Risiken, denen jeder Markt-unternehmer ausgesetzt ist, keine wesentlichen Risiken zu erkennen.
Hagen a.T.W., 13. August 2024 gez. Klumpe, Geschäftsführerin gez. Hestermeyer, Geschäftsführer gez. Zwer, Geschäftsführerin BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023PLOGMANN & CO. GMBH, HAGEN A.T.W.AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023PLOGMANN & CO. GMBH, HAGEN A.T.W.1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Firma Plogmann & Co. GmbH, 49170 Hagen a.T.W. ist beim Amtsgericht Osnabrück unter HRB 1766 eingetragen. Von der Plogmann & Co. GmbH sind die Vorschriften für mittelgroße Gesellschaften zu beachten. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs-bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden aus Vereinfachungsgründen im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang behandelt. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Bei einer voraussichtlich dauernden (und vorübergehenden) Wertminderung am Bilanzstichtag erfolgt eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Zur Ermittlung des beizulegenden Werts werden der Beschaffungs- und Absatzmarkt sowie Bestandsrisiken aus der Lagerdauer und einer verminderten Verwertbarkeit in angemessenem und ausreichendem Umfang berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten (in der Regel dem Nennwert) bzw. mit den am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Werten angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden ausgebucht. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Anschaffungskosten (in der Regel dem Nennwert) bilanziert. Unter den Rechnungsabgrenzungsposten werden bereits gezahlte zukünftige Geschäftsjahre betreffende Aufwendungen aktiviert. Der Posten wird in der Rechnungsperiode aufgelöst, in der der Aufwand wirtschaftlich entstanden ist. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Diese Rückstellungen werden nach der Projected Uni-Credit-Methode und nach dem versicherungsmathematischen Barwertverfahren bewertet. Die Abzinsung erfolgt pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Bei den erwarteten Lohn- und Gehaltssteigerungen wird ein Rententrend von 0% einbezogen. Den Berechnungen liegen die Generationentafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck (Richttafeln 2018 G) zugrunde. Bei der Bildung der übrigen Rückstellungen werden alle ungewissen Verbindlichkeiten, drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und innerhalb der nächsten drei Monate nachzuholenden im Geschäftsjahr unterlassenen Instandhaltungen berücksichtigt. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Aufzinsung wird in der Gewinn- und Verlustrechnung in dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen. In den übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von EUR 6.422,33 (Vorjahr: EUR 4.052,24) ausgewiesen. Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von EUR 2.141.130,19 (Vorjahr: TEUR 2.006.580,70). Der Bewertung der Pensionsverpflichtungen liegt ein Zinssatz von 1,82 % p.a. zugrunde und eine Lohn- und Gehaltssteigerung wird nicht erwartet. Bei den Pensionsrückstellungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 0,7. Sämtliche Verbindlichkeiten haben im Berichts- und im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 127.333,75 (Vorjahr: EUR 386.445,41) sind mit geschäftsüblichen Eigentumsvorbehalten besichert. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 19 (Vorjahr: TEUR 18). 5. Sonstige Angaben Die Gesellschaft hat Leasinggeschäfte für Kraftfahrzeuge und andere bewegliche Vermögensgegenstände mit einer Gesamtbelastung von TEUR 280 in den nächsten fünf Jahren abgeschlossen. Das Leasinggeschäft dient der Verbesserung der Liquidität und der Eigenkapitalquote. Dies sind auch die wesentlichen Vorteile des Geschäfts. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind, beträgt TEUR 595. Es waren durchschnittlich 49 Mitarbeiter im Unternehmen tätig. Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Frau Gabriele Klumpe, Kauffrau Frau Marina Zwer, Kauffrau Herr Daniel Hestermeyer, Kaufmann Die Gesellschaft ist zu 6,80 % (TEUR 321) am Stammkapital der Precitool Werkzeughandel GmbH & Co. KG, Neuenstein beteiligt. Die Tochtergesellschaft weist für das Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 93 und zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 8.402. aus. Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Bilanzgewinn von EUR 3.430.465,49 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Hagen a.T.W., 13. August 2024 gez. Klumpe, Geschäftsführerin gez. Hestermeyer, Geschäftsführer gez. Zwer, Geschäftsführerin Weitere Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 16. Dezember 2024 festgestellt.
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Plogmann & Co. GmbH, Hagen a.T.W. Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Plogmann & Co. GmbH, Hagen a.T.W., - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Plogmann & Co. GmbH, Hagen a.T.W., für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt ''Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts'' unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, den 25. November 2024 FIDES
Rudel Schäfer
gez. Wagener, Wirtschaftsprüfer gez. Kalker, Wirtschaftsprüfer ErgebnisverwendungsbeschlussAuszug aus dem Protokoll der Gesellschafterversammlung vom 16. Dezember 2024: "Nach beschlossener und erfolgter Gewinnausschüttung in Höhe von Euro 1.500.000,00 wird, gemäß dem Vorschlag der Geschäftsführung, von der Gesellschafterversammlung beschlossen, den Bilanzgewinn in Höhe von Euro 3.430.465,49 auf neue Rechnung vorzutragen." |
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