Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 29341
Eingetragen
14.6.1982
Branche
Wärme- und KältehandelTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Installationsbedarf für Gas, Wasser, Heizung und KlimatechnikTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wasser- und Luftfahrzeugen
Gegenstand
Vertrieb von Wärmepumpen und Klimaund Lüftungsanlagen, sowie alle damit zusammenhängenden Geschäfte, insbesondere Serviceleistungen auf diesem Gebiet, - die Durchführung von Aufgaben des Rechnungswesens anderer Unternehmen - die Durchführung von Geschäften aller Art, soweit diese nicht einer besonderen Erlaubnis bedürfen. Ausführung gebäudetechnischer Ausrüstungen und verfahrenstechnischer Anlagen für die Industrie, Handel mit technischen Investitionsgütern. Die Gesellschaft hann zu diesem Zweck auch andere Unternehmen gründen, erwerben und sich an ihnen beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Anne Inger Lüders
seit 9.6.2023
Prokura
Michael Ballhause
seit 16.7.2018
Prokura
Olaf Kurth
seit 2.3.2009
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Heinen & Hopman Klimatechnik Handelsgesellschaft mbH
Germany
100.000 DM
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Drews Marine GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftszweck des Unternehmens ist der Vertrieb von Klima-, Lüftungs- und Kälteanlagen sowie alle damit zusammenhängenden Geschäfte, insbesondere Serviceleistungen auf diesem Gebiet. Die Gesellschaft ist überwiegend im maritimen Sektor tätig. Hauptsächlich rüstet sie kleinere und mittlere Schiffstypen mit Klimaanlagen aus.

II. Entwicklung der Gesamtwirtschaft, der Branche und der Gesellschaft

Nach einem weltweiten Konjunktureinbruch, bedingt durch die in 2020 ausgebrochene und bis ins Geschäftsjahr andauernde COVID-19-Pandemie 1 , durch den seit Ende Februar 2022 andauernden Krieg in der Ukraine sowie neue geopolitische Konflikte, blieb die Wirtschaftsleistung der deutschen Wirtschaft (preisbereinigtes Bruttoinlandsprodukt) im Jahr 2023 aufgrund gesunkener Erwartungen hinsichtlich zukünftigen Geschäfts, schwacher Auftragslage, haushaltspolitischer Unsicherheiten, Investitionszurückhaltung, hoher Energiepreise und Inflation etwa auf Vorjahresniveau (Rückgang um 0,2 Prozent). 2

1 Der Generaldirektor der World Health Organization (WHO) erklärte die COVID-19-Pandemie am 05. Mai 2023 für beendet.
2 Statistisches Bundesamt, Konjunkturindikatoren, Stand 24.05.2024; DIW Konjunkturbarometer vom 21.12.2023 und 31.01.2024

Die maritime Wirtschaft (Schifffahrt, Schiffbau, Hafenwirtschaft) beurteilt ihre aktuelle Geschäftslage im Herbst 2023 insgesamt als befriedigend. Der Geschäftsklimaindex im Bereich Schifffahrt blieb etwa auf Vorjahresniveau, im Bereich Hafenwirtschaft stieg er leicht an, während er im Bereich Schiffbau deutlich sank. In allen drei Bereichen werden die derzeit hohen Energie- und Rohstoffpreise und wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen als deutliche Risiken für wirtschaftliche Entwicklung eingeordnet. In allen drei Bereichen der maritimen Wirtschaft, insbesondere im Bereich Schiffbau, wird es zunehmend immer schwieriger, Mitarbeiter geeigneter Qualifikation zu finden. 3

Kreuzfahrtreisen verzeichneten, nach im Vorjahr schlagartigem, pandemiebedingtem Totalausfall, starke Buchungszuwächse und Umsätze, was für den Schiffbau zu einem deutlichen Anstieg der Neubaubestellungen führte. 4

Seit Jahren verlagert sich die Schiffsproduktion aufgrund günstigerer Produktionsbedingungen nach Asien. Die europäische Werftindustrie setzt auf Spezialisierung. Auch Drews Marine GmbH hat dies im Bereich der schlüsselfertigen ("Turn Key") Lieferung von Klimaanlagen bei Neubauten getan. Durch ihr Know-how nimmt sie bei der Ausrüstung von Schiffen mit Klimaanlagen eine führende Stellung auf dem deutschen Markt ein.

III. Geschäftsverlauf

1. Investitionen

Investitionen wurden im Geschäftsjahr 2023 in das Sachanlagevermögen - im wesentlichen in Betriebs- und Geschäftsausstattung - getätigt.

2. Finanzierung

Drews Marine GmbH verfügt zum 31. Dezember 2023 über Eigenkapital in Höhe von TEUR 4.016 (Vorjahr TEUR 4.435). Die Finanzierung erfolgte in 2023 wie in den Vorjahren im wesentlichen aus Gesellschaftsmitteln sowie aus erhaltenen Anzahlungen.

3. Personal

Die durchschnittliche Anzahl der im Geschäftsjahr 2023 beschäftigten Arbeitnehmer betrug 49 Angestellte (Vorjahr 45 Angestellte). Der Anstieg der Beschäftigtenanzahl resultiert im wesentlichen aus der Erweiterung der Montagekapazität und Umstrukturierungen in der Buchhaltung.

Die Spezialisierung setzt einen entsprechenden Personalstamm an qualifizierten Mitarbeitern voraus. Die Personalführung ist deshalb ein Schwerpunkt der Geschäftsführung. Die vorhandenen Mitarbeiter werden laufend geschult, und der Bedarf an neuem Personal wird geprüft.

3 Konjunkturreport Maritime Wirtschaft, IHK Nord, Herbst 2023
4 Verband für Schiffbau und Meerestechnik e. V., Hamburg, Jahresrückblick 2023 v. 28.12.2023

Weiterhin wird ein besonderer Schwerpunkt auf die Ausbildung von Facharbeitern gelegt. Zurzeit absolvieren 2 junge Mitarbeiter, die sich zwischen ihrem ersten und dritten Lehrjahr im Unternehmen befinden, eine Ausbildung.

Die Geschäftsführung versucht, Verluste durch Abwerbungen oder Entlassungen zu verhindern.

Die Umsatzspitzen der letzten Jahre hat die Geschäftsführung durch zwei Maßnahmen bewältigt. Die jeweilige Kernaufgabe eines Auftrags wurde durch die weitere Entwicklung des geschulten Personalstamms der Gesellschaft erfüllt, während die Aufgaben, die weniger Wissen erfordern, durch Leiharbeiter ausgeführt wurden.

4. Ergebnisentwicklung

Erwartungsgemäß konnte, wie im Vorjahr prognostiziert, im Geschäftsjahr 2023 kein positives Ergebnis erreicht werden.

Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr gestiegen, und der Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen verminderte sich. Das Rohergebnis stieg um 15,0 Prozent und lag damit deutlich über dem Vorjahresniveau. Die wesentlichen Komponenten der Veränderung des Unternehmensergebnisses im Vergleich zum Vorjahr werden in Abschnitt IV Lage der Gesellschaft Abschnitt 3. Ertragslage dargestellt. Die Auftragslage ist insgesamt als gut zu beurteilen, mittelfristig wird auf eine Steigerung der Auftragslage hingearbeitet.

IV. Lage der Gesellschaft

1. Vermögenslage

Aus dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ergeben sich die folgenden Kennzahlen:

2023 2022
Bilanzsumme (TEUR) 13.367 10.437
Aktivseite
Anlagevermögen 6,5 % 8,1 %
Umlaufvermögen 93,5 % 91,9 %
Passivseite
Eigenkapital 30,0 % 42,5 %
Fremdkapital 70,0 % 57,5 %

Die Gesellschaft ist in gemieteten Räumen tätig und benötigt für ihre Produktion keinen Maschinenpark. Das Anlagevermögen besteht deshalb zu einem großen Teil aus Servicefahrzeugen.

Wesentlich umfangreicher als das Anlagevermögen ist der Bestand an unfertigen Erzeugnissen, d. h. noch nicht abgerechneten Leistungen. Die Bankguthaben sind regelmäßig hoch. Dies liegt im wesentlichen an den erhaltenen Anzahlungen für die in Arbeit befindlichen Aufträge.

Das System Vorkasse führt dazu, dass die Gesellschaft ihre Aufträge im wesentlichen ohne Bankverbindlichkeiten vornehmen kann.

Die Verminderung der Eigenkapitalquote ist auf die Erhöhung des Fremdkapitalanteils, im wesentlichen bedingt durch gestiegene erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, zurückzuführen.

2. Finanzlage

Die Geschäftstätigkeit führte im Vergleich zum Vorjahr im Geschäftsjahr 2023 zu einer Zunahme des Finanzmittelbestands in Höhe von TEUR 770, die sich wie folgt zusammensetzt:

Erhöhung/Verminderung der flüssigen Mittel
01.01.2023 - 31.12.2023
TEUR TEUR TEUR
Jahresfehlbetrag -419
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 208
Zunahme der Rückstellungen 1.052
Abnahme der Vorräte, Zunahme der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie Abnahme anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -2.145
Abnahme der Verbindlichkeiten sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Fianazierungstätigkeit zuzuordnen sind 2.297
1.412
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 993
Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen -252
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens 30
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -223
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 0
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 770
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 3.265
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 4.035

Die Zahlungsfähigkeit war in 2023 jederzeit gesichert und wird voraussichtlich auch zukünftig gesichert sein. Die Finanzierung des Unternehmens erfolgte im Wesentlichen durch Eigenmittel und durch erhaltene Anzahlungen, so dass keine Abhängigkeiten vom externen Finanzsektor bestanden. Gewinnausschüttungen wurden nicht vorgenommen.

3. Ertragslage

Das Rohergebnis ist im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 780 (15,0 %) gestiegen.

Der Geschäftsführung ist es im Geschäftsjahr 2023 gelungen, bei steigender Nachfrage sowie auslaufender Pandemielage und trotz des Krieges in der Ukraine sowie anderer Konflikte und den damit verbundenen Sanktionen und Einschränkungen, das Geschäft auszuweiten.

4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Weitere Aufträge aus unterschiedlichen Marktsegmenten konnten im Geschäftsjahr 2023 akquiriert werden.

Die in 2020 erhaltenen Aufträge für drei Mehrzweckschiffe wurden in 2023 weiter bearbeitet, und die Serie von Flusskreuzfahrtschiffen für den Nil konnte um 4 Schiffe erweitert werden.

Gemeinsam wurde mit Werften und Endkunden an der Vorbereitung innovativer Neubauprojekte gearbeitet. Aus dieser Arbeit heraus konnte eine neue Serie von Flusskreuzfahrtschiffen, für den deutschen Markt, als Auftrag gezeichnet werden.

Auch im Geschäftsjahr 2023 kam es zu Verzögerungen im gesamten Bauablauf bei fast allen Projekten und Gewerken und somit auch bei der Ablieferung der Neubauprojekte. Kein Projekt konnte planmäßig fertiggestellt werden.

Service und Wartungsarbeiten wurden auf den bestehenden Schiffen planmäßig ausgeführt. Der Kundenkreis in diesem Bereich konnte erweitert werden.

Ein weiterer Ausbau des Kundenkreises der Gesellschaft ist geplant und soll das Abhängigkeitsrisiko minimieren.

V. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

1. Prognosebericht

Die Gesellschaft erwartet für das Geschäftsjahr 2024 ein positives Ergebnis. Die neu akquirierten Aufträge und der Umsatzanstieg lassen erwarten, dass in diesem Jahr der break-even Point erreicht werden kann.

Die derzeit in der Akquise befindlichen Neubauten für die Jahre 2026 - 2027 werden voraussichtlich bis Ende des Jahres 2024 als Aufträge kontrahiert sein.

Die Gesellschaft sieht im Bereich Service im Schiffbau weiterhin Chancen, ihre Marktposition zu stärken und auszubauen. Der für die Spezialisierung notwendige eigene Personalstamm wird entsprechend qualifiziert.

Weiter steigende touristische Buchungen, mindestens eine Stabilisierung der Buchungen, im Bereich der Flusskreuzschifffahrt sind zu erwarten. Die Gesellschaft erwartet daher eine Auftragssteigerung in den Bereichen Schiffsneubau und Service.

Mit strukturellen Maßnahmen versucht die Gesellschaft, ihre Produkt- und Fertigungspalette zu erweitern.

Das Marktsegment Behördenschiffe soll weiter gefestigt werden.

2. Risikobericht

Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft wird laufend an die sich verändernden Bedingungen und Risiken, wie zum Beispiel sich ändernde politische Rahmenbedingungen oder Branchenentwicklungen, angepasst. Die Ausweitung des Geschäftsbetriebs erfordert eine kontinuierliche Anpassung des internen Kontrollsystems. Die Erkenntnisse aus der Prüfung des Jahresabschlusses des vorangegangenen Jahres wurden umgesetzt. Weiterhin profitiert die Gesellschaft von den Erfahrungen des Konzerns. Es findet ein laufender Informationsaustausch statt, und die Konzernrichtlinien werden umgesetzt sowie die erforderlichen Kontrollen durchgeführt.

Die wesentlichen Risiken der Produktion betreffen den Personalbereich und wurden bereits erläutert. Das Fehlen von Fachkräften am Arbeitsmarkt stellt zukünftig ein erhebliches Risiko dar, dem die Gesellschaft mit der Qualifizierung von beruflichen Quereinsteigern und der kontinuierlichen Ausbildung des Personals begegnet.

Da bei der Installation der Klimaanlagen mit An- und Abschlagszahlungen in Bezug auf den Liefer- und Baufortschritt gearbeitet wird, beschränkt sich das Ausfallrisiko der Forderungen auf noch nicht abgerechnete Teilbereiche des Liefer- und Leistungsumfangs und den Servicebereich.

Weil die Gesellschaft in Euro fakturiert, beschränkt sich das Währungsrisiko auf einzelne Zulieferteile, die in seltenen Fällen in US-Dollar abgerechnet werden.

Zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Lageberichts ist ebenfalls nicht zu beziffern, welchen Einfluss die militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten auf die Lage der Gesellschaft haben werden. Eine Ausweitung der Auseinandersetzungen könnte die Neubau- und Serviceaufträge in Ägypten gefährden. Ein vorrübergehender Bau- und Lieferstopp, eventuelle Stornierungen könnten die Folge sein, welche je nach Umfang Auswirkungen auf die Gesellschaft haben könnten.

Zurzeit ist noch unklar, wie und in welchem Umfang die überproportionalen Kostensteigerungen bei den bestehenden Festpreisaufträgen durchgesetzt werden können. Angebote hierzu wurden gemacht und werden weiterverhandelt. Es ist jedoch jetzt bereits absehbar, dass nicht sämtliche Kostensteigerungen in vollem Umfang durchgesetzt werden können.

Der Krieg in der Ukraine und die damit einhergehenden Sanktionen der EU und der USA haben ihren Einfluss auf den Preis und die Fertigstellungstermine der Neubauprojekte.

Bezogen auf die derzeitige gesamtwirtschaftliche Lage sehen sich Unternehmen generell und somit auch die Gesellschaft durch die erwähnte Sanktionspolitik mit dem Risiko unterbrochener Lieferketten, steigender Energie- und Rohstoffpreise sowie steigender Inflationsrate konfrontiert, was zu einer Verzögerung und/oder Verteuerung der Fertigstellung von Aufträgen führen könnte.

 

Hamburg, den 31.05.2024

Olaf Kurth, Geschäftsführer

Jochem Hopman, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.381,00 10.589,00
II. Sachanlagen 825.604,53 804.475,53
III. Finanzanlagen 35.000,00 35.000,00
864.985,53 850.064,53
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 4.444.995,72 3.593.547,58
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.018.294,09 2.716.785,62
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 4.035.280,07 3.264.895,48
12.498.569,88 9.575.228,68
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.145,64 11.224,78
13.366.701,05 10.436.517,99

PASSIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Gewinnvortrag 4.184.711,52 4.109.364,29
III. Jahresüberschuss -418.603,11 75.347,23
4.016.108,41 4.434.711,52
B. Rückstellungen
2.613.012,46 1.561.460,22
C. Verbindlichkeiten
6.737.580,18 4.440.346,25
13.366.701,05 10.436.517,99

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 5.978.535,36 5.198.142,75
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.810.738,05 -2.624.086,06
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für -668.052,71 -645.780,59
- davon für Altersversorgung EUR -95.278,04 (i. Vj. EUR -70.970,47)
-3.478.790,76 -3.269.866,65
3. Abschreibungen -207.716,79
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des -244.872,27
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.730.419,16 -1.623.473,13
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 525,60 (i. Vj. EUR -135,50)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 34.694,91 50.844,78
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 50.842,36 (i. Vj. EUR 50.023,55)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4.355,14 -23.957,35
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.225,04 -0,07
8. Ergebnis nach Steuern -409.276,62 86.818,06
9. Sonstige Steuern -9.326,49 -11.470,83
10. Jahresfehlbetrag / -überschuss -418.603,11 75.347,23

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Drews Marine GmbH, Hamburg, ist beim Amtsgericht Hamburg unter der Registernummer HRB 29341 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Drews Marine GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Aufstellung der Bilanz erfolgt vor Berücksichtigung der Ergebnisverwendung.

Nach den in § 267 Abs. 1 und 2 HGB angegebenen Größenmerkmalen ist die Gesellschaft als eine mittelgroße Kapitalgesellschaft zu qualifizieren.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und zur Bilanz

Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgte unter Beachtung der §§ 266 und 275 des Handelsgesetzbuches.

Die Gegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten - vermindert um planmäßige Abschreibungen - bewertet.

Eine von den Anschaffungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens ist am Ende dieses Abschnitts dargestellt.

Erworbene immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Zugänge an sogenannten "geringwertigen Wirtschaftsgütern" mit einem Wert bis zu EUR 250,00 werden im Geschäftsjahr in voller Höhe als Aufwand erfasst. Bei Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 hat die Gesellschaft das Wahlrecht der Sofortabschreibung genutzt.

Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet.

Das Vorratsvermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten und angemessenen Teilen der Material- und Fertigungsgemeinkosten auch angemessene Teile der leistungsbezogenen Verwaltungsgemeinkosten.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte grundsätzlich zum Nennwert. Risiken sind durch Bildung von Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt worden. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 1.466.102,90 (im Vorjahr EUR 1.001.645,93) haben EUR 534.240,52 (im Vorjahr EUR 810.711,91) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Bei den Sonstigen Vermögensgegenständen bestehen Forderungen (Kautionen) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 66.750,84 (im Vorjahr EUR 48.784,84).

Die Guthaben bei Kreditinstituten sowie der Kassenbestand werden zu Nominalwerten angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind gemäß §256a Satz 1 HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Kursgesicherte Forderungen und Verbindlichkeiten sind mit dem Terminkurs bewertet.

Das voll eingezahlte Stammkapital beträgt EUR 250.000,00 und wurde zum Nominalbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen werden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet. Bei der Bemessung der Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung berücksichtigt worden. Sie wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Die Pensionsrückstellung wird nach § 253 HGB gebildet. Es werden die Heubeck-Richttafeln RT2018G zur Bewertung herangezogen. Dabei wird der 10-Jahres-Durchschnittszins von 1,82 % sowie eine Rentendynamik von 2,00 % zugrunde gelegt. Bei der Bewertung der Pensionsrückstellung mit dem 7-Jahres- Durchschnittszins ergibt sich ein um EUR 5.382,00 höherer Wert, für den ein Ausschüttungsverbot nach § 253 Abs. 6 HGB besteht. Die Pensionsverpflichtung beläuft sich zum Bilanzstichtag auf EUR 299.140,00. Der Wert der Rückdeckungsversicherung beträgt EUR 214.551,00. Der Bilanzausweis erfolgt saldiert gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB in Höhe von EUR 84.589,00.

Die sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 182.799,84 0,00 0,00 182.799,84
2. Geschäfts- oder Firmenwert 12.782,30 0,00 0,00 12.782,30
195.582,14 0,00 0,00 195.582,14
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 500.596,89 30.490,00 0,00 531.086,89
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.033.545,05 221.947,83 82.515,62 2.172.977,26
2.534.141,94 252.437,83 82.515,62 2.704.064,15
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 35.000,00 0,00 0,00 35.000,00
35.000,00 0,00 0,00 35.000,00
2.764.724,08 252.437,83 82.515,62 2.934.646,29
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 172.211,84 6.208,00 0,00 178.419,84
2. Geschäfts- oder Firmenwert 12.781,30 0,00 0,00 12.781,30
184.993,14 6.208,00 0,00 191.201,14
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 207.222,36 21.552,00 0,00 228.774,36
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.522.444,05 179.956,79 52.715,58 1.649.685,26
1.729.666,41 201.508,79 52.715,58 1.878.459,62
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
1.914.659,55 207.716,79 52.715,58 2.069.660,76
Nettobuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.380,00 10.588,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
4.381,00 10.589,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 302.312,53 293.374,53
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 523.292,00 511.101,00
825.604,53 804.475,53
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 35.000,00 35.000,00
35.000,00 35.000,00
864.985,53 850.064,53

C. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten außergewöhnliche Aufwendungen i. H. v. TEUR 500 für Prozesskostenrisiken.

D. Sonstige Angaben

Beteiligungen

Von der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Anzahl Mitarbeiter

Die durchschnittliche Anzahl der im Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitnehmer betrug 49 (Vorjahr: 45) Angestellte.

Geschäftsführer

Die Geschäftsführung der Gesellschaft im Geschäftsjahr erfolgte durch:

Olaf Kurth, Dipl. Ingenieur

Jochem W.E. Hopman, Kaufmann

Daniela Gayck, Kauffrau (bis zum 08.03.2023)

Von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Konzernzugehörigkeit

Die Heinen & Hopman Engineering B.V. mit Sitz in Spakenburg, Niederlande, ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von einbezogenen Unternehmen zum 31. Dezember 2023 unter Beachtung der International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board aufstellt. Der von Heinen & Hopman Engeneering B. V. aufgestellte Konzernabschluss wird beim Handelsregister "Kamer van Koophandel voor Gooien Eemland" offengelegt.

E. Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

F. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 418.603,11 sowie den Gewinnvortrag in Höhe von EUR 4.184.711,52, insgesamt EUR 3.766.108,41, auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hamburg, den 31. Mai 2024

Olaf Kurth, Geschäftsführer

Jochem Hopman, Geschäftsführer

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Drews Marine GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Drews Marine GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Drews Marine GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können,

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben,

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben,

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann,

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt,

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft,

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 07. Juni 2024

Dr. Schreiber&Partner Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Andreas Schreiber, Wirtschaftsprüfer

Ergebnisverwendungsbeschluss

Der Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 418.603,11 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Hamburg, den 05. Juli 2024

Hinweis

Dieser Jahresabschluss wurde gemäß § 42a GmbHG am 05. Juli 2024 festgestellt.

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