Wolf Kizina Maschinenbau e.K.
Selbe AdresseHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anne Inger Lüders seit 9.6.2023 | Prokura |
Michael Ballhause seit 16.7.2018 | Prokura |
Olaf Kurth seit 2.3.2009 | Geschäftsführer |
Jochem Willem Eduard Hopman seit 27.5.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Drews Marine GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftszweck des Unternehmens ist der Vertrieb von Klima-, Lüftungs- und Kälteanlagen sowie alle damit zusammenhängenden Geschäfte, insbesondere Serviceleistungen auf diesem Gebiet. Die Gesellschaft ist überwiegend im maritimen Sektor tätig. Hauptsächlich rüstet sie kleinere und mittlere Schiffstypen mit Klimaanlagen aus. II. Entwicklung der Gesamtwirtschaft, der Branche und der Gesellschaft Nach einem weltweiten Konjunktureinbruch, bedingt durch die in 2020 ausgebrochene und bis ins Geschäftsjahr andauernde COVID-19-Pandemie 1 , durch den seit Ende Februar 2022 andauernden Krieg in der Ukraine sowie neue geopolitische Konflikte, blieb die Wirtschaftsleistung der deutschen Wirtschaft (preisbereinigtes Bruttoinlandsprodukt) im Jahr 2023 aufgrund gesunkener Erwartungen hinsichtlich zukünftigen Geschäfts, schwacher Auftragslage, haushaltspolitischer Unsicherheiten, Investitionszurückhaltung, hoher Energiepreise und Inflation etwa auf Vorjahresniveau (Rückgang um 0,2 Prozent). 2
1 Der Generaldirektor der World Health
Organization (WHO) erklärte die COVID-19-Pandemie am
05. Mai 2023 für beendet.
Die maritime Wirtschaft (Schifffahrt, Schiffbau, Hafenwirtschaft) beurteilt ihre aktuelle Geschäftslage im Herbst 2023 insgesamt als befriedigend. Der Geschäftsklimaindex im Bereich Schifffahrt blieb etwa auf Vorjahresniveau, im Bereich Hafenwirtschaft stieg er leicht an, während er im Bereich Schiffbau deutlich sank. In allen drei Bereichen werden die derzeit hohen Energie- und Rohstoffpreise und wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen als deutliche Risiken für wirtschaftliche Entwicklung eingeordnet. In allen drei Bereichen der maritimen Wirtschaft, insbesondere im Bereich Schiffbau, wird es zunehmend immer schwieriger, Mitarbeiter geeigneter Qualifikation zu finden. 3 Kreuzfahrtreisen verzeichneten, nach im Vorjahr schlagartigem, pandemiebedingtem Totalausfall, starke Buchungszuwächse und Umsätze, was für den Schiffbau zu einem deutlichen Anstieg der Neubaubestellungen führte. 4 Seit Jahren verlagert sich die Schiffsproduktion aufgrund günstigerer Produktionsbedingungen nach Asien. Die europäische Werftindustrie setzt auf Spezialisierung. Auch Drews Marine GmbH hat dies im Bereich der schlüsselfertigen ("Turn Key") Lieferung von Klimaanlagen bei Neubauten getan. Durch ihr Know-how nimmt sie bei der Ausrüstung von Schiffen mit Klimaanlagen eine führende Stellung auf dem deutschen Markt ein. III. Geschäftsverlauf 1. Investitionen Investitionen wurden im Geschäftsjahr 2023 in das Sachanlagevermögen - im wesentlichen in Betriebs- und Geschäftsausstattung - getätigt. 2. Finanzierung Drews Marine GmbH verfügt zum 31. Dezember 2023 über Eigenkapital in Höhe von TEUR 4.016 (Vorjahr TEUR 4.435). Die Finanzierung erfolgte in 2023 wie in den Vorjahren im wesentlichen aus Gesellschaftsmitteln sowie aus erhaltenen Anzahlungen. 3. Personal Die durchschnittliche Anzahl der im Geschäftsjahr 2023 beschäftigten Arbeitnehmer betrug 49 Angestellte (Vorjahr 45 Angestellte). Der Anstieg der Beschäftigtenanzahl resultiert im wesentlichen aus der Erweiterung der Montagekapazität und Umstrukturierungen in der Buchhaltung. Die Spezialisierung setzt einen entsprechenden Personalstamm an qualifizierten Mitarbeitern voraus. Die Personalführung ist deshalb ein Schwerpunkt der Geschäftsführung. Die vorhandenen Mitarbeiter werden laufend geschult, und der Bedarf an neuem Personal wird geprüft.
3 Konjunkturreport Maritime Wirtschaft, IHK
Nord, Herbst 2023
Weiterhin wird ein besonderer Schwerpunkt auf die Ausbildung von Facharbeitern gelegt. Zurzeit absolvieren 2 junge Mitarbeiter, die sich zwischen ihrem ersten und dritten Lehrjahr im Unternehmen befinden, eine Ausbildung. Die Geschäftsführung versucht, Verluste durch Abwerbungen oder Entlassungen zu verhindern. Die Umsatzspitzen der letzten Jahre hat die Geschäftsführung durch zwei Maßnahmen bewältigt. Die jeweilige Kernaufgabe eines Auftrags wurde durch die weitere Entwicklung des geschulten Personalstamms der Gesellschaft erfüllt, während die Aufgaben, die weniger Wissen erfordern, durch Leiharbeiter ausgeführt wurden. 4. Ergebnisentwicklung Erwartungsgemäß konnte, wie im Vorjahr prognostiziert, im Geschäftsjahr 2023 kein positives Ergebnis erreicht werden. Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr gestiegen, und der Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen verminderte sich. Das Rohergebnis stieg um 15,0 Prozent und lag damit deutlich über dem Vorjahresniveau. Die wesentlichen Komponenten der Veränderung des Unternehmensergebnisses im Vergleich zum Vorjahr werden in Abschnitt IV Lage der Gesellschaft Abschnitt 3. Ertragslage dargestellt. Die Auftragslage ist insgesamt als gut zu beurteilen, mittelfristig wird auf eine Steigerung der Auftragslage hingearbeitet. IV. Lage der Gesellschaft 1. Vermögenslage Aus dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ergeben sich die folgenden Kennzahlen:
Die Gesellschaft ist in gemieteten Räumen tätig und benötigt für ihre Produktion keinen Maschinenpark. Das Anlagevermögen besteht deshalb zu einem großen Teil aus Servicefahrzeugen. Wesentlich umfangreicher als das Anlagevermögen ist der Bestand an unfertigen Erzeugnissen, d. h. noch nicht abgerechneten Leistungen. Die Bankguthaben sind regelmäßig hoch. Dies liegt im wesentlichen an den erhaltenen Anzahlungen für die in Arbeit befindlichen Aufträge. Das System Vorkasse führt dazu, dass die Gesellschaft ihre Aufträge im wesentlichen ohne Bankverbindlichkeiten vornehmen kann. Die Verminderung der Eigenkapitalquote ist auf die Erhöhung des Fremdkapitalanteils, im wesentlichen bedingt durch gestiegene erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, zurückzuführen. 2. Finanzlage Die Geschäftstätigkeit führte im Vergleich zum Vorjahr im Geschäftsjahr 2023 zu einer Zunahme des Finanzmittelbestands in Höhe von TEUR 770, die sich wie folgt zusammensetzt:
Die Zahlungsfähigkeit war in 2023 jederzeit gesichert und wird voraussichtlich auch zukünftig gesichert sein. Die Finanzierung des Unternehmens erfolgte im Wesentlichen durch Eigenmittel und durch erhaltene Anzahlungen, so dass keine Abhängigkeiten vom externen Finanzsektor bestanden. Gewinnausschüttungen wurden nicht vorgenommen. 3. Ertragslage Das Rohergebnis ist im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 780 (15,0 %) gestiegen. Der Geschäftsführung ist es im Geschäftsjahr 2023 gelungen, bei steigender Nachfrage sowie auslaufender Pandemielage und trotz des Krieges in der Ukraine sowie anderer Konflikte und den damit verbundenen Sanktionen und Einschränkungen, das Geschäft auszuweiten. 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Weitere Aufträge aus unterschiedlichen Marktsegmenten konnten im Geschäftsjahr 2023 akquiriert werden. Die in 2020 erhaltenen Aufträge für drei Mehrzweckschiffe wurden in 2023 weiter bearbeitet, und die Serie von Flusskreuzfahrtschiffen für den Nil konnte um 4 Schiffe erweitert werden. Gemeinsam wurde mit Werften und Endkunden an der Vorbereitung innovativer Neubauprojekte gearbeitet. Aus dieser Arbeit heraus konnte eine neue Serie von Flusskreuzfahrtschiffen, für den deutschen Markt, als Auftrag gezeichnet werden. Auch im Geschäftsjahr 2023 kam es zu Verzögerungen im gesamten Bauablauf bei fast allen Projekten und Gewerken und somit auch bei der Ablieferung der Neubauprojekte. Kein Projekt konnte planmäßig fertiggestellt werden. Service und Wartungsarbeiten wurden auf den bestehenden Schiffen planmäßig ausgeführt. Der Kundenkreis in diesem Bereich konnte erweitert werden. Ein weiterer Ausbau des Kundenkreises der Gesellschaft ist geplant und soll das Abhängigkeitsrisiko minimieren. V. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung 1. Prognosebericht Die Gesellschaft erwartet für das Geschäftsjahr 2024 ein positives Ergebnis. Die neu akquirierten Aufträge und der Umsatzanstieg lassen erwarten, dass in diesem Jahr der break-even Point erreicht werden kann. Die derzeit in der Akquise befindlichen Neubauten für die Jahre 2026 - 2027 werden voraussichtlich bis Ende des Jahres 2024 als Aufträge kontrahiert sein. Die Gesellschaft sieht im Bereich Service im Schiffbau weiterhin Chancen, ihre Marktposition zu stärken und auszubauen. Der für die Spezialisierung notwendige eigene Personalstamm wird entsprechend qualifiziert. Weiter steigende touristische Buchungen, mindestens eine Stabilisierung der Buchungen, im Bereich der Flusskreuzschifffahrt sind zu erwarten. Die Gesellschaft erwartet daher eine Auftragssteigerung in den Bereichen Schiffsneubau und Service. Mit strukturellen Maßnahmen versucht die Gesellschaft, ihre Produkt- und Fertigungspalette zu erweitern. Das Marktsegment Behördenschiffe soll weiter gefestigt werden. 2. Risikobericht Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft wird laufend an die sich verändernden Bedingungen und Risiken, wie zum Beispiel sich ändernde politische Rahmenbedingungen oder Branchenentwicklungen, angepasst. Die Ausweitung des Geschäftsbetriebs erfordert eine kontinuierliche Anpassung des internen Kontrollsystems. Die Erkenntnisse aus der Prüfung des Jahresabschlusses des vorangegangenen Jahres wurden umgesetzt. Weiterhin profitiert die Gesellschaft von den Erfahrungen des Konzerns. Es findet ein laufender Informationsaustausch statt, und die Konzernrichtlinien werden umgesetzt sowie die erforderlichen Kontrollen durchgeführt. Die wesentlichen Risiken der Produktion betreffen den Personalbereich und wurden bereits erläutert. Das Fehlen von Fachkräften am Arbeitsmarkt stellt zukünftig ein erhebliches Risiko dar, dem die Gesellschaft mit der Qualifizierung von beruflichen Quereinsteigern und der kontinuierlichen Ausbildung des Personals begegnet. Da bei der Installation der Klimaanlagen mit An- und Abschlagszahlungen in Bezug auf den Liefer- und Baufortschritt gearbeitet wird, beschränkt sich das Ausfallrisiko der Forderungen auf noch nicht abgerechnete Teilbereiche des Liefer- und Leistungsumfangs und den Servicebereich. Weil die Gesellschaft in Euro fakturiert, beschränkt sich das Währungsrisiko auf einzelne Zulieferteile, die in seltenen Fällen in US-Dollar abgerechnet werden. Zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Lageberichts ist ebenfalls nicht zu beziffern, welchen Einfluss die militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten auf die Lage der Gesellschaft haben werden. Eine Ausweitung der Auseinandersetzungen könnte die Neubau- und Serviceaufträge in Ägypten gefährden. Ein vorrübergehender Bau- und Lieferstopp, eventuelle Stornierungen könnten die Folge sein, welche je nach Umfang Auswirkungen auf die Gesellschaft haben könnten. Zurzeit ist noch unklar, wie und in welchem Umfang die überproportionalen Kostensteigerungen bei den bestehenden Festpreisaufträgen durchgesetzt werden können. Angebote hierzu wurden gemacht und werden weiterverhandelt. Es ist jedoch jetzt bereits absehbar, dass nicht sämtliche Kostensteigerungen in vollem Umfang durchgesetzt werden können. Der Krieg in der Ukraine und die damit einhergehenden Sanktionen der EU und der USA haben ihren Einfluss auf den Preis und die Fertigstellungstermine der Neubauprojekte. Bezogen auf die derzeitige gesamtwirtschaftliche Lage sehen sich Unternehmen generell und somit auch die Gesellschaft durch die erwähnte Sanktionspolitik mit dem Risiko unterbrochener Lieferketten, steigender Energie- und Rohstoffpreise sowie steigender Inflationsrate konfrontiert, was zu einer Verzögerung und/oder Verteuerung der Fertigstellung von Aufträgen führen könnte.
Hamburg, den 31.05.2024 Olaf Kurth, Geschäftsführer Jochem Hopman, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Drews Marine GmbH, Hamburg, ist beim Amtsgericht Hamburg unter der Registernummer HRB 29341 eingetragen. Der Jahresabschluss der Drews Marine GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Aufstellung der Bilanz erfolgt vor Berücksichtigung der Ergebnisverwendung. Nach den in § 267 Abs. 1 und 2 HGB angegebenen Größenmerkmalen ist die Gesellschaft als eine mittelgroße Kapitalgesellschaft zu qualifizieren. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und zur Bilanz Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgte unter Beachtung der §§ 266 und 275 des Handelsgesetzbuches. Die Gegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten - vermindert um planmäßige Abschreibungen - bewertet. Eine von den Anschaffungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens ist am Ende dieses Abschnitts dargestellt. Erworbene immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Zugänge an sogenannten "geringwertigen Wirtschaftsgütern" mit einem Wert bis zu EUR 250,00 werden im Geschäftsjahr in voller Höhe als Aufwand erfasst. Bei Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 hat die Gesellschaft das Wahlrecht der Sofortabschreibung genutzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Das Vorratsvermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten und angemessenen Teilen der Material- und Fertigungsgemeinkosten auch angemessene Teile der leistungsbezogenen Verwaltungsgemeinkosten. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte grundsätzlich zum Nennwert. Risiken sind durch Bildung von Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt worden. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 1.466.102,90 (im Vorjahr EUR 1.001.645,93) haben EUR 534.240,52 (im Vorjahr EUR 810.711,91) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Bei den Sonstigen Vermögensgegenständen bestehen Forderungen (Kautionen) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 66.750,84 (im Vorjahr EUR 48.784,84). Die Guthaben bei Kreditinstituten sowie der Kassenbestand werden zu Nominalwerten angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind gemäß §256a Satz 1 HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Kursgesicherte Forderungen und Verbindlichkeiten sind mit dem Terminkurs bewertet. Das voll eingezahlte Stammkapital beträgt EUR 250.000,00 und wurde zum Nominalbetrag angesetzt. Die Rückstellungen werden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet. Bei der Bemessung der Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung berücksichtigt worden. Sie wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Die Pensionsrückstellung wird nach § 253 HGB gebildet. Es werden die Heubeck-Richttafeln RT2018G zur Bewertung herangezogen. Dabei wird der 10-Jahres-Durchschnittszins von 1,82 % sowie eine Rentendynamik von 2,00 % zugrunde gelegt. Bei der Bewertung der Pensionsrückstellung mit dem 7-Jahres- Durchschnittszins ergibt sich ein um EUR 5.382,00 höherer Wert, für den ein Ausschüttungsverbot nach § 253 Abs. 6 HGB besteht. Die Pensionsverpflichtung beläuft sich zum Bilanzstichtag auf EUR 299.140,00. Der Wert der Rückdeckungsversicherung beträgt EUR 214.551,00. Der Bilanzausweis erfolgt saldiert gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB in Höhe von EUR 84.589,00. Die sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
C. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten außergewöhnliche Aufwendungen i. H. v. TEUR 500 für Prozesskostenrisiken. D. Sonstige Angaben Beteiligungen Von der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Anzahl Mitarbeiter Die durchschnittliche Anzahl der im Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitnehmer betrug 49 (Vorjahr: 45) Angestellte. Geschäftsführer Die Geschäftsführung der Gesellschaft im Geschäftsjahr erfolgte durch:
Von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Konzernzugehörigkeit Die Heinen & Hopman Engineering B.V. mit Sitz in Spakenburg, Niederlande, ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von einbezogenen Unternehmen zum 31. Dezember 2023 unter Beachtung der International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board aufstellt. Der von Heinen & Hopman Engeneering B. V. aufgestellte Konzernabschluss wird beim Handelsregister "Kamer van Koophandel voor Gooien Eemland" offengelegt. E. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. F. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 418.603,11 sowie den Gewinnvortrag in Höhe von EUR 4.184.711,52, insgesamt EUR 3.766.108,41, auf neue Rechnung vorzutragen.
Hamburg, den 31. Mai 2024 Olaf Kurth, Geschäftsführer Jochem Hopman, Geschäftsführer In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Drews Marine GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Drews Marine GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Drews Marine GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 07. Juni 2024 Dr.
Schreiber&Partner Treuhand GmbH
Dr. Andreas Schreiber, Wirtschaftsprüfer ErgebnisverwendungsbeschlussDer Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 418.603,11 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Hamburg, den 05. Juli 2024 Hinweis Dieser Jahresabschluss wurde gemäß § 42a GmbHG am 05. Juli 2024 festgestellt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
3 nahegelegene Organisationen
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Installationsbedarf für Gas, Wasser, Heizung und Klimatechnik
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen