Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
HCH Umwelt GmbH
Otto-Weltzien-Straße 20, 19061 Schwerin, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Sadowski seit 2.3.2026 | Prokura |
Christoph Wittor seit 22.7.2025 | Prokura |
Dennis Wittor seit 3.6.2024 | Geschäftsführer |
Sven Gesierich seit 13.4.2022 | Geschäftsführer |
Frank Dambrowsky seit 7.5.2013 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (4)
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HCH Umwelt GmbHSchwerinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf Die Erholung der deutschen Wirtschaft vom Einbruch im Coronajahr 2020 setzte sich nicht weiter fort. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die nach wie vor hohen Preise dämpften die Konjunktur auf allen Wirtschaftsstufen. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. (Destatis Statistisches Bundesamt - Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024) Die Rahmenbedingungen für die Bauwirtschaft haben sich markant verschlechtert und trüben die Aussichten für die Baukonjunktur weiter ein. Die Baubranche erwartet für das abgelaufene und für das nächste Jahr fallende Umsätze. Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. (Destatis Statistisches Bundesamt - Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024). Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Zusätzlich belastet die Energiekriese und der Kaufkraftverlust durch die Verbraucherpreisinflation die Bauwirtschaft in Deutschland. Wie von den Spitzenverbänden der Bauwirtschaft prognostiziert, hat die ungünstige Konstellation der Rahmenbedingungen zu einem Nachfrageeinbruch nach Bauleistungen geführt. Real ist der Umsatz um 5,3 % gesunken. Der Umsatzrückgang lässt sich im Wesentlichen dem Wohnungsbau, mit einem Rückgang von real 12 % zuordnen. Mit einem Rückgang von 0,9 % trugen der Wirtschaftsbau und der öffentliche Bau der Entwicklung bei. (ZDB - Zentralverband Deutsches Baugewerbe, Statement von Wolfgang Schubert-Raab zur Baukonjunktur 2023/2024)) Die HCH Umwelt GmbH ist insbesondere im Bereich der Schadstoffsanierung, der Entkernung sowie dem Abbruch tätig. Durch langjährige Erfahrung und umfangreiche Sachkenntnis in den Tätigkeitsbereichen ist das Unternehmen mit seinen Dienstleistungen und seiner Ausrichtung am Markt gut etabliert und bietet ein komplexes Leistungsangebot. Schwerpunktmäßig ist das Unternehmen mit seinen drei Niederlassungen in Nordostdeutschland vertreten und bedient von hier aus regionale und überregionale Kunden. Die Hauptniederlassung Schwerin entwickelt sich entsprechend der Planung weiter auf hohem Niveau. Von der Hauptniederlassung werden insbesondere der Bereich Mecklenburg-Vorpommern sowie alle Gebiete, die nicht im Einzugsgebiet weiterer Standorte liegen, bearbeitet. Die Niederlassung Henstedt-Ulzburg konnte neben dem Erhalt bestehender Kundenbeziehungen weitere namhafte Auftraggeber gewinnen. Das geografische Gebiet umfasst den Großraum Hamburg, Schleswig-Holstein und das nördliche Niedersachsen. Die Niederlassung Neubrandenburg hat sich konstant entwickelt. Mit einer Stammbelegschaft und unter Mithilfe von Subunternehmern konnte das gesamte Geschäftsfeld sowie größere Aufträge abgewickelt werden. Das Geschäftsgebiet liegt insbesondere in Vorpommern, Neubrandenburg und Berlin. 2. Ertragslage Die Ertragslage, der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in der Bauwirtschaft folgend, stagnierte im Geschäftsjahr und erreicht ein um TEUR 30 niedrigeres Rohergebnis von TEUR 7.571 (Vorjahr TEUR 7.601). Insgesamt wurde das Geschäftsjahr mit einem Jahresergebnis von TEUR 1.407 (Vorjahr TEUR 2.069) abgeschlossen. Der Personalaufwand erhöhte sich um TEUR 356 auf insgesamt TEUR 4.052. Die Aufwendungen für den Einsatz von Leihpersonal betrugen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 285 (Vorjahr TEUR 310). Das EBIT aus Ergebnis, Zinsen und Steueraufwand beträgt TEUR 1.411 (Vorjahr TEUR 2.070). Damit liegt die Kennzahl im Rahmen der angepassten Erwartungen der Geschäftsführung, die mit dem Geschäftsverlauf insgesamt - unter Berücksichtigung der konjunkturellen Sondereffekte der Baubranche und des Inflationsumfelds - zufrieden ist. Im Geschäftsjahr 2020 wurde ein Gewinnabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft abgeschlossen, der besagt, dass der gesamte Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.407 an die Muttergesellschaft abgeführt wird. 3. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme verringerte sind im Jahresvergleich um TEUR 2.796 auf TEUR 13.776. Dies ist im Wesentlichen auf den Abschluss langfristiger Bauprojekte und der damit verbundenen Abnahme der in Ausführung befindlichen Bauvorhaben zurückzuführen. Ein Rückgang war auch bei den liquiden Mitteln zu Verzeichnen. Dem entgegen wirken Investitionen in das Anlagevermögen und ein stichtagsbedingter Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt bei einer sind verringerten Bilanzsumme 25,6 % (Vorjahr 21,3 %). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden im Geschäftsjahr planmäßig ausgeglichen. Die passivierten erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3.648 auf TEUR 6.916 verringert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich stichtagsbezogen erhöht. Die Liquiditätslage ist stabil, die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihre fälligen Zahlungsverpflichtungen uneingeschränkt zu erfüllen. Zu keiner Zeit bestanden Probleme in der Unternehmensfinanzierung, sodass die vorhandenen Kontokorrentlinien nicht in Anspruch genommen werden mussten. 4. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht Die Einschätzung zur Risikosituation des Unternehmens ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Risikokategorien und Einzelrisiken durch die Geschäftsführung. Die Gesamtrisikosituation war 2023 im Vergleich zum Vorjahr weiterhin stabil. Die wesentlichen Herausforderungen sind insbesondere die gesetzlichen Rahmenbedingungen, die Optimierung betrieblicher Prozesse und die konjunkturellen Unterauslastungen aufgrund von in den letzten Jahren geschaffenen gesamtwirtschaftlichen Kapazitätserweiterungen im Baugewerbe zu berücksichtigen. 4.1 Risikobericht Finanzielle Risiken Es liegen keine, bis auf die im Rahmen der ausgeübten täglichen Tätigkeit generell vorhandenen, erkennbaren Risiken vor. Die Liquiditätslage ist sehr positiv. Forderungsausfallrisiken sollen, insbesondere durch die leistungsbezogene Anforderung von Abschlagszahlungen und die permanente Überwachung der ausstehenden Forderungen, möglichst ausgeschlossen werden. Marktrisiken Die aktuelle Marktsituation wird durch die Geschäftsführer weiterhin als stabil beurteilt. Konjunkturelle Veränderungen, die sich wesentlich auf die Gesellschaft auswirken, sind derzeit nicht ersichtlich. Ein Risiko für die Gesellschaft besteht nach derzeitigem Stand nicht bzw. weiterhin nur im äußerst geringen Umfang. Der hohe Kostendruck und andererseits ein anziehender Wettbewerb um Aufträge, der auf die erzielbaren Baupreise drückt, zeichnen sich als eine Belastungsprobe für die Bauwirtschaft ab. Laufende Kontrollen der Kalkulation ermöglicht weiterhin Planungssicherheit. Personalrisiken Der Einsatz von Leihpersonal wird auch zukünftig nötig sein, um den für die Gesellschaft erforderlichen Personalbedarf zur Erzielung der Leistung, zeitnah und flexibel decken zu können. Der Bedarf wird sich in Folgejahren weiter erhöhen. Die Löhne in der Bauwirtschaft legen laut geltendem Tarifvertrag im Geschäftsjahr weiter zu. Geschäftsrisiken Risiken bestehen beim Abbruch durch eventuell anfallende Beschädigungen der Nachbarbebauung. Diese Risiken sind durch eine entsprechende Versicherung abgedeckt, so dass hierdurch der größte Teil des finanziellen Risikos abgefangen wird. 4.2 Chancenbericht Chancen werden auch im kommenden Jahr in einer weiteren Optimierung der Arbeitsvorbereitung und der Bauabläufe sowie einer Kostenoptimierung gesehen. Das Tätigkeitsfeld der Gesellschaft ist als eines der materialintensivsten Wirtschaftssektoren in Deutschland zu klassifizieren. Nicht allein als Aspekt der Ressourcenschonung, vielmehr auch zur Verbesserung des Stoffstrommanagements und der Nutzung von Einsparpotentialen hinsichtlich der Verwertungspfade bei Baurestmassen werden große Potentiale gesehen. Die unterschiedlichen Wachstumsaussichten erfordern auf Seiten der Bauunternehmen Anpassungen und Umstrukturierungen. Die Politik muss die Verunsicherung über die Förderprogramme schnellstmöglich beseitigen. Dazu zählen insbesondere die Förderprogramme in der energieeffizienten Gebäudesanierung. Im öffentlichen Bereich steigt der Investitionsstau weiter an. (Das Deutsche Baugewerbe - Konjunkturentwicklung Bauhauptgewerbe 2023 - Prognose 2024) Um weiterhin zu expandieren, muss das Unternehmen die Personalbasis weiter verstärken. Die am Arbeitsmarkt vorherrschende Situation, insbesondere um auch altersbedingt ausscheidende Mitarbeiter zu ersetzen, stellt das Unternehmen vor große Herausforderungen. Dem bestehenden Fachkräftemangel wird mit diversen Maßnahmen auf dem Arbeitsmarkt entgegengewirkt. Der im Geschäftsjahr 2022 eingeleitete Generationswechsel der Geschäftsleitung wird im Geschäftsjahr 2024 fortgesetzt. Damit verbundener neuen Input lässt weiterhin eine Optimierung der bestehenden Prozesse erwarten. 4.3 Prognosebericht Für 2024 geht die Geschäftsleitung von einer konstanten Geschäftsentwicklung aus. Das angestrebte Leistungsvolumen ist nach derzeitigem Stand realisierbar. Der Fokus des Unternehmens liegt weiterhin darauf, qualitativ hochwertige Leistungen durch hervorragende Fachkenntnisse der Mitarbeiter zu gewährleisten und durch gute Projektabwicklung, das erreichte Preisniveau zu sichern. Das abgelaufene Geschäftsjahr war das dritte Jahr in Folge, mit deutlichen realen Verlusten. Für 2024 rechnet der ZDB mit einem weiteren Rückgang bei der Umsatzentwicklung um real 3 %. Der ZDB erwartet aufgrund des nachhaltige Orderrückgangs tendenziell ein Unterauslastung der in den letzten Jahren geschaffenen Kapazitätserweiterungen. Von entscheidender Bedeutung sind hierbei die Erwartungen zu sinkender Zinsentwicklung. Hier erwarten Investoren tendenziell eine Entlastung im Jahresverlauf 2024. Der aktuellen Prognose des ZDB folgend, erreicht der Wohnungsbau nach einem Rückgang im Jahr 2022 und 2023 auch in 2024 ein reales Minus von 13,3%. Im Wirtschaftsbau wird nach einem realen Minus im Jahr 2024 wieder ein Plus von 2,7% erwartet. Der öffentliche Bau soll 2024 prognosegemäß wieder ein reales Plus erreichen (2,8%), nach einem Rückgang der öffentlichen Bautätigkeit im Jahr 2022 und 2023. (ZDB - Zentralverband Deutsches Baugewerbe, Statement von Wolfgang Schubert-Raab zur Baukonjunktur 2023/2024) Unabhängig davon strebt die Geschäftsführung sowohl eine räumliche als auch fachliche Ausweitung der Geschäftstätigkeit an. Diese Ausweitung spielt sich im unmittelbaren Umfeld des bisherigen Angebotes ab. Dabei wird darauf geachtet, die Kernkompetenz des Unternehmens zu erhalten bzw. auszubauen. Auch die immer weiter steigenden gesetzlichen Ansprüche insbesondere im Abfallbereich und die Verknappung der Deponiekapazitäten verbunden mit der Preisentwicklung zwingen die Gesellschaft dazu, im Stoffstrommanagement eigene Potentiale zu nutzen. Die Reduzierung der Abhängigkeit von der Entsorgungswirtschaft ist die Zielsetzung des Unternehmens. Darüber hinaus birgt die zukünftige Entwicklung, abgesehen von den dargestellten unternehmerischen und branchentypischen Auslastungs- und Projektrisiken, kein erkennbares Risiko für die allgemeine Geschäftsentwicklung. Für das Jahr 2024 plant die Gesellschaft bei konstantem Auftragsniveau und rückgängigem Kostendruck ein Rohergebnis von rd. TEUR 7.500 sowie einen Jahresüberschuss von rd. TEUR 2.000.
Schwerin, den 18.06.2024 Sven Gesierich, Geschäftsführer Dennis Wittor, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der HCH Umwelt GmbH wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Der Ausweis erfolgt unter Beachtung der Gliederungsschemata der §§ 266 und 275 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Von den größenabhängigen Erleichterungen gem. § 276 Satz 1 HGB lediglich das Rohergebnis auszuweisen wurde Gebrauch gemacht. Unter dem Finanzanlagevermögen wurde zur Verbesserung der Klarheit ein Posten "Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen" gesondert ausgewiesen. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu 250,00 € netto werden im Zeitpunkt ihrer Anschaffung sofort als Aufwand erfasst. Anlagegüter mit Anschaffungskosten von 250,00 € netto bis zu 800,00 € netto werden im Jahr der Anschaffung als Betriebsausgabe abgezogen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Bei den Unfertigen Erzeugnissen und Leistungen wurden die Werte ausgehend von den Verkaufspreisen durch Abzug der Bruttospanne retrograd ermittelt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Zinsen sind nicht enthalten. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert unter Berücksichtigung des einzelfallbezogenen und allgemeinen Ausfall- und Kreditrisikos (Einzel- und Pauschalwertberichtigungen). Pauschalwertberichtigungen werden in Höhe von 1,0 % des Nettoforderungsbetrages gebildet. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten bilanziert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in der Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens und der Abschreibungen im Geschäftsjahr 2023 sind entsprechend § 284 Abs. 3 HGB im beigefügten Bruttoanlagespiegel (Anlage 1) dargestellt. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben jeweils eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Angabe und Erläuterungen zu Rückstellungen Die Rückstellungen gliedern sich wie folgt:
Die Laufzeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus der beigefügten Tabelle:
Periodenfremde Erträge von wesentlicher Bedeutung im Geschäftsjahr 2023 liegen nicht vor (VJ: TEUR 68). Haftungsverhältnisse sonstige nicht bilanzierte finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft tritt als zusätzlicher Sicherungsgeber und Garant mit ihren wesentlichen Vermögensgegenständen einem Darlehensvertrag des Gesellschafterunternehmens bei. Die Höhe des Darlehens beträgt zum Stichtag TEUR 17.000. Es besteht ein Rahmenavalvertrag über TEUR 45. Von einer Inanspruchnahme ist aufgrund der Bonität der Muttergesellschaft sowie keinen bekannten Schadensfällen nicht auszugehen. Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen für den Zeitraum von 1 Jahr sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 221. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 61 , davon 41 Arbeiter und 20 Angestellte. Konzernzugehörigkeit Kleinster Konzernkreis Die HCH Umwelt GmbH wurde in den Konzernabschluss der Deutsche Umwelttechnik GmbH, Aschaffenburg (HRB 16119) einbezogen ("kleinster Konzernkreis"). Größter Konzernkreis Für den Konzernabschluss der Maxburg Beteiligungen III GmbH & Co. KG sowie dem Konzernabschluss der Deutsche Umwelttechnik GmbH ist oberstes Mutterunternehmen die RAG-Stiftung, Essen (HRA 9004, Amtsgericht Essen), die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der RAG-Stiftung ist auf deren Homepage veröffentlicht (www.rag-stiftung.de). Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Bezüglich der Angaben der Geschäftsführerbezüge wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Gegenüber Geschäftsführern bestehen Forderungen in Höhe von 866,94 €. Nachtragsbericht Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, die hinsichtlich des Ergebnisses 2023 und dessen Interpretation relevant wären, sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten. Auf mögliche Risiken infolge des Ausbruches des Ukraine-Krieges wird im Lagebericht verwiesen. Ergebnisverwendung Aufgrund des am 13. Juli 2020 geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages wird der Jahresüberschuss der Gesellschaft in Höhe von 1.406.963,69 € für das Geschäftsjahr 2023 an die Deutsche Umwelttechnik GmbH abgeführt. Daher ergibt sich für das Geschäftsjahr 2023 ein Jahresergebnis von 0,00 €. Unterschrift der Geschäftsführung sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.06.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht 2023 haben wir unter dem Datum vom 24. Juni 2024 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird: BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die HCH Umwelt GmbH, Schwerin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HCH Umwelt GmbH, Schwerin, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HCH Umwelt GmbH, Schwerin, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Aschaffenburg, den 24. Juni 2024 BVW
- Berberich, Volk & Wengerter AG
ppa. Dipl.-Kfm., MBAL Daniel Wengerter, Wirtschaftsprüfer |
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