Stammdaten

Register
Amtsgericht Flensburg HRB 13381 FL
Eingetragen
4.9.2018
Branche
Vermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungVermittlungstätigkeiten für die PersonenbeförderungErbringung von Logistikdienstleistungen
Gegenstand
ist die Organisation, Durchführung und Vermittlung von Transportdienstleistungen aller Art und verwandte Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Valerijus Bulotas
seit 16.6.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Girteka Transport UABLTU
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
UAB „AMBER TRAILER“
Lithuania
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GirDeTrans GmbH

Handewitt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlage des Unternehmens

Die GirDeTrans GmbH ist als Dienstleistungsunternehmen in den Konzernverbund der Girteka Logistics UAB mit Sitz in Litauen eingebunden (im Folgenden kurz „Unternehmensgruppe“ genannt). Die Gesellschaft wird im Handelsregister des Amtsgerichtes Flensburg unter der Nummer HRB 13381 geführt. Mit der im Jahr 2018 gegründeten GirDeTrans GmbH und der im Jahr 2019 erfolgten Aufnahme der Geschäftstätigkeit wird die Ausführung von Transportdienstleistungen jeglicher Art mittels LKW mit Kühl- oder Planen Aufliegern betrieben.

Die Unternehmensgruppe legt besonderen Wert darauf, den Kunden optimierte, an ihre Bedürfnisse angepasste Lösungen anzubieten.

Die GirDeTrans GmbH profitiert von den Erfahrungen aus dem Konzernverbund, welcher trotz der starken Reduzierung der Flotte immer noch einen großen Teil des europäischen Marktes mit Transportdienstleistungen abdeckt. Die Gesellschaft hat neben dem Sitz in Handewitt keine weiteren Niederlassungen.

Die Mitarbeiterzahl liegt zum Jahresende bei 158.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Lage

Die Folgen der globalen Krisen belasteten die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023. Die Wirtschaftsleistung ist in Deutschland laut Jahreswirtschaftsbericht um 0,3 % gesunken. Die Begründung liegt laut der Quelle „Bundestag.de“ in der im Vergleich zu anderen europäischen Ländern, stärkeren ehemaligen Abhängigkeit der deutschen Wirtschaft von russischen Energielieferungen, den im Vergleich zu anderen großen westlichen Volkswirtschaften hohen Industrieanteil an der Wertschöpfung sowie der ausgeprägten Außenhandelsorientierung Deutschlands.

Nicht zu vergessen die allgemeine Verunsicherung durch die geopolitischen Spannungen.

Der Logistikmarkt ist der drittgrößte Wirtschaftsbereich Deutschlands mit mehr als 3 Millionen Beschäftigten im Jahr 2023. Das Wachstum konnte 2023 mit 2,5 % nicht mit dem Vorjahr (gute 8,5 %) mithalten. Der Europäische Marktanteil dieser Branche beträgt in Deutschland ca. 25 %. Politik und Wirtschaft wollen diesen Wirtschaftsbereich durch Investitionen in Digitalisierung und Automatisierung weiter voranbringen. Auch das Thema Klimaneutralität ist ein bedeutender Punkt. Der Wirtschaftsbereich Logistik sieht sich mit umfangreichen Kostensteigerungen und zahlreichen bürokratischen Hürden, bedingt durch einen wirtschaftlichen Strukturwandel konfrontiert.

Auch wirkt sich weiterhin der Europaweite Personalmangel und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen negativ auf die Branche aus.

Quelle: BVL e.V. Bundesvereinigung Logistik, Bundesministerium für Digitales und Verkehr

2.2 Geschäftsverlauf

Unser Geschäftsverlauf ist im Wesentlichen durch die Auftragslage der Unternehmensgruppe und der damit verbundenen Auslastung unserer Transport LKW beeinflusst. Aufgrund der schlechteren Auftragslage innerhalb der Gruppe sind die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr gesunken.

Die im Lagebericht 2022 getroffene Prognose trifft mit einer Umsatzverringerung von rund 4,7 Mio. Euro zu.

Die im Jahr 2023 geringere Auslastung unserer LKW führte zu einer Reduzierung des Fuhrparks und einhergehend der Reduzierung der Mitarbeiteranzahl, im Vergleich zum Vorjahresende um 34 Mitarbeiter.

Die Betriebs- und Lohnkosten sind im Jahr 2023 dadurch deutlich gesunken. Im Geschäftsjahr 2024 ist mit einer weiteren Betriebs- und Lohnkostensenkung, bedingt durch weitere Verkleinerung der LKW-Flotte, zu kalkulieren.

Zur Steuerung der laufenden Geschäftstätigkeit werden die folgenden Kennzahlen (finanzielle Leistungsindikatoren) herangezogen, um die Geschäftsentwicklung zu beurteilen und bei Fehlentwicklung frühzeitig reagieren zu können: Umsatz und EBIT. Das EBIT ergibt sich aus dem Periodenergebnis vor Berücksichtigung von Steuern und Zinsen. Im Jahr 2023 betrug der Umsatz 12.882.393,73 € und das EBIT -232.803,99 €.

Die Zinsaufwendungen der Gesellschaft haben sich im Vergleich zum Vorjahr bedingt durch Aufstockung des Darlehens der Muttergesellschaft um 108 % erhöht.

Das Eigenkapital beträgt zum 31.12.2023 627.292,71 €. Die GirDeTrans GmbH verzeichnete im Jahr 2023 keine Forderungsausfälle, bedingt durch die ausschließliche Tätigkeit innerhalb des Konzernverbundes.

Insgesamt ergibt sich für das Geschäftsjahr 2023 ein negatives Jahresergebnis in Höhe von 377.696,75 €, welches sich im Vergleich zum Vorjahr (Jahresüberschuss von 593.642,38 €) deutlich verschlechtert hat.

3. Lage des Unternehmens

3.1 Ertragslage

Die Umsatzerlöse haben sich aufgrund der geringeren Auslastung unserer LKW im Vergleich zum Vorjahr, um rund 4,7 Mio. Euro reduziert. Die Vorausschau für das Folgejahr 2024, die im Lagebericht des Jahres 2022 erfolgt ist, trifft weitestgehend zu, kann jedoch nicht vollständig erfüllt werden, da auch die GirDeTrans GmbH, wie viele andere Unternehmen aus diesem Sektor, immer noch mit Umsatzrückgang durch verringerte Kaufkraft zu kämpfen hat.

Die Personalkostenquote ist im Vergleich zu 2022 um 10,5 % gesunken, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um deutliche 29,41 % und die Fahrzeugkosten der GirDeTrans GmbH haben sich im Gegensatz zu dem vorrangegangenen Jahr ebenfalls um deutliche 33,8 % verringert. Dies ist größtenteils auf den im Jahr 2023 um 4,7 Mio. Euro gesunkenen Umsatz zurückzuführen.

Für das Geschäftsjahr 2023 ergibt sich ein Jahresfehlbetrag von 377.696,75 €. Insgesamt wird dieses Ergebnis als nicht zufriedenstellend eingeschätzt.

3.2 Vermögenslage

Das Anlagevermögen wird zum Bilanzstichtag 31.12.2023 unter Einbeziehung der Verbindlichkeiten durch entsprechend langfristige Finanzierungsmittel gedeckt. Das Anlagevermögen hat sich im Vergleich zum Jahresende 2022 um 72 LKW auf insgesamt 28 LKW deutlich verringert. Grund hierfür ist die Einheitlichkeit der Tätigkeitsfelder im Konzernverbund. Das Hauptgeschäft der Gesellschaft liegt in der Ausführung von Transportdienstleistungen, wobei andere Konzerngesellschaften als LKW-/ und Trailerhaltende Gesellschaften zu Vermietungszwecken fungieren.

3.3 Finanzlage

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken, da die Finanzierung des Anlagevermögens größtenteils durch die Bereitstellung von Miet-LKW aus dem Konzernverbund entfallen ist. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zum Bilanzstichtag 2023 betragen 61.589,72 €, zum Vergleich im Jahr 2022 betrugen diese noch 1.072.060,09 €. Der Verschuldungsgrad der GirDeTrans GmbH ist im Jahr 2023 um 169,65 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Die Kontokorrentlinie wurde nicht in Anspruch genommen. Die flüssigen Mittel haben zu jedem Zeitpunkt ausgereicht, bestehende Verbindlichkeiten zu begleichen. Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets erfüllt. Für die Folgegeschäftsjahre wird ebenfalls davon ausgegangen.

4. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung

Im Wirtschaftsbericht haben wir bereits dargelegt, dass unser Geschäftsverlauf im Wesentlichen durch die Auftragslage der Unternehmensgruppe beeinflusst wird. Dementsprechend wirken sich Chancen, Risiken sowie Prognose grundsätzlich überwiegend nur mittelbar auf unsere Geschäftsentwicklung aus.

4.1 Prognose künftiger Geschäftsjahre

Mit stetig gerichtetem Blick auf die aktuelle Entwicklung des Transportmarktes wird eine schnelle Reaktionsfähigkeit zur Anpassung der Preise und Reduzierung der Kosten sichergestellt. Die GirDeTrans GmbH verfügt über die notwendigen Kapazitäten und laufend gut geschulter Mitarbeiter, um den steigenden Ansprüchen der Kunden gerecht werden zu können. Es wurden tätigkeitsspezifische Weiterbildungen und Seminare durchgeführt. Die langjährige Erfahrung des Konzerns im Bereich Transport und Logistik bieten die besten Möglichkeiten auf das aktuelle Geschehen schnell reagieren zu können.

Die Gesellschaft geht für das Geschäftsjahr 2024 jedoch trotzdem von einem geringen Umsatzrückgang von 85.000,00 € aus. Der prognostizierte Umsatzrückgang von 85.000,00 Euro für das Geschäftsjahr 2024 fällt, vergleichsweise gering aus. Dies ist darauf zurückzuführen, dass bereits im laufenden Geschäftsjahr keine vollständige Auslastung erreicht wurde und im Geschäftsjahr 2024 mit einem ähnlichen Auslastungsniveau gerechnet wurde. Das EBIT für das Geschäftsjahr 2024 wird geschätzt mit 730.000,00 €. Die Vorausschau für das Folgejahr 2024, die im Lagebericht des Jahres 2022 erfolgt ist, kann leider nicht erfüllt werden, da auch die GirDeTrans GmbH, wie viele andere Unternehmen aus diesem Sektor, immer noch mit Umsatzrückgang durch verringerte Kaufkraft zu kämpfen hat. Durch die Verkleinerung der Flotte wird auf die Auftragsrückgänge reagiert, um hierdurch die Kosten besser zu steuern. Für das Geschäftsjahr 2025 geht die Gesellschaft von einem Umsatz von rund 14,0 Mio. € aus und erwartet ein leicht positives Ergebnis.

4.2 Chancen- und Risikobericht

Auf Grund des Know-hows und der Innovationskraft sind wir davon überzeugt, die aus unserem unternehmerischen Handeln resultierenden Chancen zu nutzen und den Herausforderungen, welche sich aus den nachfolgend genannten Risiken ergeben, erfolgreich begegnen zu können.

Durch die vertragliche Ausgestaltung ist innerhalb des Konzernverbundes sichergestellt, dass die GirDeTrans GmbH zu jeder Zeit ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen kann.

Der zunehmende Konkurrenzdruck, die ungewisse Kostenentwicklung im Bereich der Betriebskosten und die immer noch recht geringe Kaufkraft könnte das künftige wirtschaftliche Ergebnis gefährden.

Die Gesellschaft versucht, durch eine genaue Kalkulation und ggf. Nachkalkulation den Risiken einer negativen Marge entgegenzuwirken. Es wird eine intensive und stetige Marktbeobachtung betrieben, um Ertragsrisiken zu minimieren. Die Kosten, die von der globalen Entwicklung abhängig sind, können von der Gesellschaft zwar nicht beeinflusst werden, allerdings fließen diese in unsere Kalkulation mit ein, um schlussendlich weitestgehend an den Endkunden weitergegeben zu werden.

Die GirDeTrans GmbH ist im Jahr 2023 ausschließlich innerhalb der Unternehmensgruppe aktiv. Die Auslastung der LKW ist im Wesentlichen von der Auftragslage des Konzerns abhängig, da es sich bei den Kunden um verbundene Unternehmen handelt. Sollte es hier zu Forderungsausfällen kommen, hat dies auch direkten Einfluss auf unsere Fähigkeit, den laufenden Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Es besteht in der Branche eine hohe Fluktuation, die ebenfalls einen hohen Verwaltungsaufwand und somit Kosten mit sich bringt. Daher wird es im Bereich der Personalkosten laufend zu Kostensteigerungen kommen.

Um den Risiken entgegenzuwirken, baut man im Konzern auf frühzeitige Maßnahmen zur Bindung von Mitarbeitenden. Es gibt umfassende Schulungsmaßnahmen und gute Karriereaufstiegsmöglichkeiten. Außerdem wurde ein neues Programm zur Motivation der Mitarbeitenden ins Leben gerufen. Dieses trägt den Namen „Happy@Girteka“. Hier teilen Kollegen Ihre Erfolgsgeschichten und positiven Erlebnisse aus Ihrem Arbeitsalltag. Auch Besuche zu bestimmten Konzerten oder Veranstaltungen zusammen mit einer Kollegin oder einem Kollegen werden hier unter den Teilnehmenden zum Zwecke des Teambuildings gelegentlich verlost.

Unser „Speak up“ gibt allen Mitarbeitenden die Möglichkeit an Umfragen zur Mitarbeiterzufriedenheit teilzunehmen. Hier können ebenfalls Verbesserungsvorschläge kundgetan werden.

Auch das Thema Cyberkriminalität nimmt immer mehr Platz im Geschäftsleben ein und stellt die Logistikkonzerne vor große Herausforderungen. Die Datengetriebenen Geschäftsmodelle bieten immer mehr Einfallstore für Cyberkriminelle, die Logistikketten infiltrieren, Warenströme umleiten oder gar ganze Betriebe lahmlegen.

Um sich vor Sicherheitslücken so gut es geht zu schützen, wird bewusst in die IT-Sicherheit investiert. Ebenfalls finden regelmäßig Schulungen statt, in denen aktuelle Betrugsmaschen wie beispielsweise das Phishing thematisiert werden. Prozesse werden im Konzern regelmäßig gesichert und Backups erstellt, um Datenverluste zu verhindern.

Weltpolitische Entwicklungen sorgen ebenfalls für neue Herausforderungen, der sich die Branche anpassungsfähig zeigen muss, um weiter auf dem Markt bestehen zu können.

Klimabedingte Naturkatastrophen sowie regionale Konflikte führen immer mehr zu Lieferkettenunterbrechungen. Durch die langjährige Erfahrung des Konzerns, mit sich stetig ändernden Rahmenbedingungen, sind wir in einer guten Position, uns Änderungen ebenfalls zeitig anpassen zu können.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 855.927,09 2.929.828,32
I. Sachanlagen 855.927,09 2.929.828,32
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 855.927,09 2.929.828,32
B. Umlaufvermögen 3.345.950,21 2.136.169,17
I. Vorräte 64.960,32 124.033,87
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.036.960,05 1.886.933,43
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.858.760,00 1.565.367,55
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.178.200,05 321.565,88
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 244.029,84 125.201,87
C. Rechnungsabgrenzungsposten 50.635,08 41.981,61
Summe Aktiva 4.252.512,38 5.107.979,10

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 627.292,71 1.004.989,46
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 400.000,00 400.000,00
III. Gewinnvortrag 579.989,46 -13.652,92
IV. Jahresfehlbetrag 377.696,75 -593.642,38
B. Rückstellungen 77.849,00 342.287,00
C. Verbindlichkeiten 3.547.370,67 3.760.702,64
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 61.589,72 1.072.060,09
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 61.589,72 653.475,25
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 418.584,84
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.027.088,09 1.274.196,87
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.027.088,09 1.274.196,87
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.458.692,86 1.414.445,68
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.458.692,86 1.414.445,68
Summe Passiva 4.252.512,38 5.107.979,10

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 13.564.431,05 18.902.348,99
2. Personalaufwand 4.110.504,84 4.594.356,23
a) Löhne und Gehälter 3.349.380,34 3.761.007,39
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 761.124,50 833.348,84
3. Abschreibungen 1.487.993,49 1.707.315,98
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.487.993,49 1.707.315,98
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 8.198.736,71 11.614.738,26
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 3.135,77 1.699,71
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,09
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 140.696,72 67.603,78
davon an verbundene Unternehmen 127.804,13 29.076,40
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -66.392,20 248.707,00
8. Ergebnis nach Steuern -307.108,42 669.627,74
9. sonstige Steuern 70.588,33 75.985,36
10. Jahresfehlbetrag 377.696,75 -593.642,38

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: GirDeTrans GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Handewitt
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Flensburg
Register-Nr.: 13381

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.858.760,00 EUR (Vorjahr: 1.565.367,55 EUR).

Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 1.620.094,76 EUR (Vorjahr: 1.014.201,75 EUR).

Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 453.718,28 EUR (Vorjahr: 274.196,87 EUR).

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen

In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden.

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 1.620.094,76 EUR (Vorjahr: 1.014.201,75 EUR).

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 167
Angestellte 1
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 168

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Aturas Orentas Service Operation Manager

Konzernzugehörigkeit

Die UAB Pinetree Capital, Vilnius stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf in den die GirDeTrans GmbH einbezogen wurde. Der Konzernabschluss wird im Registrų Centrą, Studentų g. 39, LT-08106 Vilnius veröffentlicht und ist unter www.registrucentras.lt einsehbar.

Die UAB Girteka Group, Vilnius stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf in den die GirDeTrans GmbH einbezogen wurde. Der Konzernabschluss wird im Registrų Centrą, Studentų g. 39, LT-08106 Vilnius veröffentlicht und ist unter www.registrucentras.lt einsehbar.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Siauliai, 9.10.2025

gez. Valerijus Bulotas

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.686.553,00 629,41 5.520.679,41 0,00 2.166.503,00
Summe Sachanlagen 7.686.553,00 629,41 5.520.679,41 0,00 2.166.503,00
7.686.553,00 629,41 5.520.679,41 0,00 2.166.503,00
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.756.724,68 1.487.993,49 4.934.142,26 0,00 1.310.575,91
Summe Sachanlagen 4.756.724,68 1.487.993,49 4.934.142,26 0,00 1.310.575,91
4.756.724,68 1.487.993,49 4.934.142,26 0,00 1.310.575,91
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 855.927,09 2.929.828,32
Summe Sachanlagen 0,00 855.927,09 2.929.828,32
0,00 855.927,09 2.929.828,32

VERSAGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die GirDeTrans GmbH

Versagte Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der GirDeTrans GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GirDeTrans GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss wegen der Bedeutung des im Abschnitt "Grundlage für die versagten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts nicht den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht wegen der Bedeutung des im Abschnitt "Grundlage für die versagten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts insgesamt kein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft, steht nicht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht nicht den gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung nicht zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu den genannten Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat, und versagen daher den Bestätigungsvermerk.

Grundlage für die versagten Prüfungsurteile

Der Jahresabschluss und der Lagebericht wurden von den gesetzlichen Vertretern ohne Berücksichtigung der steuerlichen Risiken, die sich durch eine im Geschäftsjahr durchgeführte Transaktion mit einer ausländischen Konzerngesellschaft ergeben, aufgestellt.

Diese Transaktion wurde im Dezember 2023 durchgeführt. Für die durchgeführte Transaktion mit einer Schwestergesellschaft konnten im Rahmen der Jahresabschlussprüfung keine ausreichenden Nachweise erbracht werden, dass der Verkaufspreis an die Schwestergesellschaft einem Drittvergleichsgrundsatz standhält. Die Differenz zum ursprünglichen Verkaufspreis konnte bis zu einem Umfang von TEUR 812 durch den Mandanten nachgewiesen werden. Für die übrige Differenz von TEUR 1.928 konnte kein Nachweis erbracht werden. Daraus ergibt sich gemäß der Nachweise des Mandanten ein steuerliches Risiko in Höhe von TEUR 590.

Daraus resultierend sind die sonstigen Rückstellungen wesentlich zu niedrig und das Jahresergebnis ist entsprechend zu hoch. Alternativ wäre bei einer Verwendung eines Verkaufspreises, der einem Drittvergleich standhält, der Umsatz und die damit verbundenen Aktiva wesentlich höher, genauso wie die betrieblichen Steuern und das Jahresergebnis. In beiden Fällen ergeben sich wesentliche Auswirkungen auf das Eigenkapital. Insgesamt sind die Auswirkungen auf den Jahresabschluss der aufgeführten Einwendungen umfassend. Somit vermittelt der von den gesetzlichen Vertretern aufgestellte Jahresabschluss und Lagebericht kein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Versagungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere versagten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter

• Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Flensburg, den 16. Oktober 2025

burgenta GmbH

gez. Kevin Dietz, Wirtschaftsprüfer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 09.10.2025 festgestellt.

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