Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 5514
Vorher
Autohaus Strauß GmbH
Eingetragen
17.6.1992
Branche
Pensionskassen und PensionsfondsKreditinstitute des SparkassensektorsLebensversicherung
Gegenstand
Sicherung betriebsinterner Altersvorsorge

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sören Strauß
seit 20.10.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
60.00%
Kerstin Scholz
40.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

08233 Treuen
45.000 €
60.00%
Kerstin Scholz
08233 Treuen
30.000 €
40.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Strauß GmbH (vormals: Autohaus Strauß GmbH)

Plauen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2021 bis zum 31.10.2022

Lagebericht für Offenlegungszwecke

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Geschäftstätigkeit der Strauß GmbH betraf bis 30. Juni 2022 die für Autohäuser typischen Geschäftsfelder:

- Fahrzeugvertrieb (Neuwagen und Gebrauchtwagen)

- Teilevertrieb

- KFZ-Servicedienstleistungen

- Vermittlung von Versicherungs- und Finanzdienstleistungen

Den Kern des Unternehmens bildete der Vertrieb der Marken BMW und MINI.

Mit Wirkung zum 1. Juli 2022 hat die Gesellschaft ihre wesentlichen Vermögensgegenstände im Wege eines Asset Deals veräußert. Die Gesellschaft hat danach bis zum Geschäftsjahresende das restliche operative Geschäft abwickelt und ihren Geschäftsbetrieb im Autohandel eingestellt. Die Gesellschaft soll bis auf weiteres mit geändertem Geschäftszweck fortbestehen.

B. Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren im Jahr 2022 vor allem geprägt vom Krieg in der Ukraine und den Nachwirkungen der Corona-Pandemie. Es kam weltweit zu Liefer- und Materialengpässen, Beeinträchtigung der globalen Lieferketten, massiven Energie- und Rohstoffpreiserhöhungen und einem Inflationsschub.

In der Eurozone wuchs die Wirtschaft um 3,5 % (Vj. 5,2 %). Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg um 1,8 % (Vj. 2,9 %) und damit weniger deutlich als erwartet.

Die Zahl der Neuzulassungen auf dem deutschen Automarkt fiel mit einem Zuwachs von 1,1 % auf 2,65 Millionen Personenkraftwagen erneut ernüchternd aus. Verantwortlich waren vor allem weltweite Lieferengpässe in der Versorgung mit Halbleiter-Komponenten.

2. Geschäftsverlauf

Durch den Asset Deal zum 1. Juli 2022 und die anschließende Einstellung des Autohandels sind die Zahlen des Berichtsjahres grundsätzlich nur eingeschränkt mit dem Vorjahr vergleichbar. Die Gesellschaft war lediglich 8 Monate, in der Zeit vom 1. November 2021 bis 30. Juni 2022, operativ im Autohandel tätig.

Die Planwerte zum Umsatz und operativen Ergebnis wurden in den 8 Monaten erreicht.

3. Darstellung der Lage

3.1. Ertragslage

Im Berichtsjahr wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 406 (Vorjahr TEUR 363) erwirtschaftet.

Das Rohergebnis liegt mit TEUR 5.519 (Vorjahr TEUR 7.065) vor dem Hintergrund des vier Monate kürzeren Verkaufszeitraums deutlich unter dem Niveau des Vorjahres.

Der Personalaufwand (TEUR 2.740; Vj. TEUR 3.298) ist gegenüber dem Vorjahr um 16,9 % gesunken. Die Mitarbeiter sind mit Wirkung zum 1. Juli 2022 im Wesentlichen aus der Gesellschaft ausgeschieden und wurden vom Käufer übernommen.

Vor dem Hintergrund der Einstellung des operativen Geschäftsbetriebs Ende Juni 2022 haben sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr um 30,3 % auf 2.433 vermindert. Gleichermaßen sind die Zinsaufwendungen aufgrund des Wegfalls des zu finanzierenden Fahrzeugbestandes um 40,1 % auf TEUR 201 zurückgegangen.

3.2. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 81,9 % auf TEUR 1.956 vermindert.

Im Rahmen des Asset Deals wurden die wesentlichen Vermögensgegenstände der Gesellschaft mit Wirkung zum 1. Juli 2022 veräußert.

Vor diesem Hintergrund hat sich das Anlagevermögen um 78,1 % auf TEUR 458 und das Umlaufvermögen um 82,7 % auf TEUR 1.498 vermindert. Der Fahrzeugbestand wurde komplett veräußert.

Auf der Passivseite haben sich im Gegenzug die Verbindlichkeiten um 98,6 % auf TEUR 123 vermindert.

Das Eigenkapital beträgt TEUR 1.234 (Vj. TEUR 1.828) verbessert. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 63,1 % (Vorjahr 16,9 %).

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Berichtsjahr jederzeit vollumfänglich gewährleistet.

4. Gesamtaussage

Das Berichtsjahr war durch den Asset Deal mit Wirkung zum 1. Juli 2022 und die anschließende Einstellung der operativen Tätigkeit im Autohandel geprägt.

C. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

1. Prognosebericht

Die Gesellschaft besteht bis auf weiteres mit geändertem Geschäftszweck (Sicherung betriebsinterner Altersvorsorge) fort.

Für das Geschäftsjahr 2022/2023 erwarten wir ein ausgeglichenes Ergebnis. Die Liquidität der Gesellschaft ist mittelfristig gesichert.

2. Risiko- und Chancenbericht

Da die Gesellschaft keine operative Tätigkeit mehr ausübt, bestehen derzeit keine wesentlichen Risiken oder Chancen.

3. Gesamtaussage

Unter Beachtung aller derzeit bekannten Gegebenheiten und Fakten liegen keine Risiken vor, welche den Fortbestand unseres Unternehmens in einem absehbaren Zeitraum gefährden.

 

Plauen, den 22. Juni 2023

gez. Sören Strauß, Geschäftsführer

Bilanz für Offenlegungszwecke

AKTIVA

31.10.2022
EUR
31.10.2021
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 68.415,60
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 447.335,88 709.314,46
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.912,95 159.450,88
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.282,48 131.139,57
4. Geschäfts- und Vorführwagen 0,00 783.705,48
Summe Sachanlagen 458.531,31 1.783.610,39
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 246.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 246.000,00
Summe Anlagevermögen 458.531,31 2.098.025,99
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 3.380,56 5.404.840,64
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 0,00
Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 707.028,60 2.223.775,95
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 787.478,56 1.046.483,75
Summe Umlaufvermögen 1.497.887,72 8.675.100,34
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 33.495,62
D. Bilanzsumme Aktiva 1.956.419,03 10.806.621,95

PASSIVA

31.10.2022
EUR
31.10.2021
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 75.000,00 75.000,00
II. Gewinnvortrag 752.691,45 1.389.976,56
III. Jahresüberschuss 406.161,39 362.714,89
Summe Eigenkapital 1.233.852,84 1.827.691,45
B. Rückstellungen 599.925,43 534.889,04
C. Verbindlichkeiten
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 122.640,76 (Vj: 6.421.033,44)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0,00 (Vj: 2.023.008,02)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren: 0,00 (Vj: 1.454.000,00)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 23.766,35 6.496.808,07
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 23.766,35 (Vj: 5.072.808,07)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0,00 (Vj: 1.424.000,00)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren: 0,00 (Vj: 954.000,00)
2. Nachrangige Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 129.008,02
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 0,00 (Vj: 30.000,00)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0,00 (Vj: 99.008,02)
Summe Verbindlichkeiten 122.640,76 8.444.041,46
D. Bilanzsumme Passiva 1.956.419,03 10.806.621,95

Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke

2022
EUR
2021
EUR
1. Rohergebnis 5.519.243,58 7.065.267,77
2. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -2.286.132,15 -2.700.208,73
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -453.962,68 -597.372,19
- davon für Altersversorgung: -45.206,18 (Vj: 10.876,72)
Summe Personalaufwand -2.740.094,83 -3.297.580,92
3. Abschreibungen
a. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -280.464,23 -487.789,77
Summe Abschreibungen -280.464,23 -487.789,77
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.696.319,78 -2.433.019,86
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.943,55 5.528,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -200.690,71 -334.392,41
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -192.301,82 -122.816,18
8. Ergebnis nach Steuern 420.315,76 395.196,63
9. Sonstige Steuern -14.154,37 -32.481,74
10. Jahresüberschuss 406.161,39 362.714,89

Anhang für Offenlegungszwecke

1. Allgemeine Angaben

Die Strauß GmbH hat ihren Sitz in Plauen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Chemnitz unter HRB 5514 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Mit Wirkung zum 1. Juli 2022 hat die Gesellschaft ihre wesentlichen Vermögensgegenstände im Wege eines Asset Deals veräußert. Die Gesellschaft hat danach bis zum Geschäftsjahresende das restliche operative Geschäft abwickelt und ihren Geschäftsbetrieb im Autohandel eingestellt. Die Gesellschaft soll bis auf weiteres mit geändertem Geschäftszweck fortbestehen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt nach dem Grundsatz der Unternehmensfortführung (Going-Concern-Prinzip gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten.

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

Die Pensionsrückstellungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren bilanziert. Die zukünftigen Verpflichtungen werden basierend auf versicherungsmathematischen Gutachten bewertet. Vorhandenes Rückdeckungsvermögen, welches dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen ist, wird mit den Verpflichtungen verrechnet. Im Übrigen werden der Berechnung die biometrischen Wahrscheinlichkeitswerte der Richttafeln 2018 G von Prof. Klaus Heubeck zugrunde gelegt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Latente Steuern werden grundsätzlich gemäß § 274 HGB für temporäre und quasi-permanente Differenzen zwischen dem Buchwert der Vermögenswerte und Schulden im handelsrechtlichen Jahresabschluss und den entsprechenden steuerlichen Wertansätzen erfasst. Vom Aktivierungswahlrecht auf die sich nach Saldierung insgesamt ergebende Steuerentlastung wurde kein Gebrauch gemacht.

3. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

a) Anlagevermögen

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel (siehe Anlage zum Anhang) ersichtlich.

b) Eigenkapital

Es besteht eine Ausschüttungssperre aus der Berechnung der Pensionsrückstellungen gemäß § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von EUR 33.501,00.

c) Pensionsrückstellungen

Der Berechnung der Pensionsrückstellungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren liegen folgende Annahmen zugrunde:

- Rechnungszins 1,78 %
- Entgelttrend 0,00 %
- Rententrend 2,00 %

Der beizulegende Zeitwert des verpfändeten und saldierten Rückdeckungsvermögens beträgt zum Abschlussstichtag EUR 320.978,65. Die Anschaffungskosten betragen zum 31.10.2022 EUR 251.188,34. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt zum Abschlussstichtag EUR 421.640,00. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 33.501,00.

4. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus dem Asset Deal in Höhe von TEUR 617 enthalten.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsaufwendungen beinhalten EUR 37.932,20 (Vj. EUR 19.051,42) Zinsanteil aus langfristigen Rückstellungen.

5. Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt des Berichtsjahres wurden 49 Angestellte beschäftigt.

Geschäftsführung

Herr Sören Strauß, Kfz-Meister, Betriebswirt des Handwerks

Herr Andreas Scholz, Kraftfahrzeugmechaniker, bis 24. Februar 2023

Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB im Hinblick auf die Angabe der Gesamtbezüge wird Gebrauch gemacht.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss des Berichtsjahres in Höhe von EUR 406.161,39 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 752.691,45 wie folgt zu verwenden:

- Ausschüttung EUR 400.000,00

- Vortrag auf neue Rechnung: EUR 758.852,84

6. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag ereignet.

 

Plauen, den 22. Juni 2023

gez. Sören Strauß, Geschäftsführer

Anlagenspiegel für Offenlegungszwecke

Anschaffungs- und Herstellungskosten

Stand 01.11.2021
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.10.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 436.963,67 5.993,00 442.956,67 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.986.571,86 0,00 2.396.087,56 590.484,30
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.277.455,14 30.367,86 1.283.644,05 24.178,95
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.557.391,73 11.504,78 2.498.914,66 69.981,85
4. Geschäfts- und Vorführwagen 914.273,97 0,02 914.273,99 0,00
Summe Sachanlagen 7.735.692,70 41.872,66 7.092.920,26 684.645,10
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 246.000,00 0,00 246.000,00 0,00
Summe Finanzanlagen 246.000,00 0,00 246.000,00 0,00
Summe Anlagevermögen 8.418.656,37 47.865,66 7.781.876,93 684.645,10

Abschreibungen

Stand 01.11.2021
EUR
Abschreibungen Berichtsjahr
EUR
Änderung der gesamten Abschreibungen i. Z. m. Abgängen
EUR
Stand 31.10.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 368.548,07 20.074,25 388.622,32 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.277.257,40 88.410,00 2.222.518,98 143.148,42
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.118.004,26 28.701,13 1.130.439,39 16.266,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.426.252,16 37.429,23 2.396.982,02 66.699,37
4. Geschäfts- und Vorführwagen 130.568,49 105.849,62 236.418,11 0,00
Summe Sachanlagen 5.952.082,31 260.389,98 5.986.358,50 226.113,79
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 6.320.630,38 280.464,23 6.374.980,82 226.113,79

Buchwerte

Buchwert 31.10.2022
EUR
Buchwert 31.10.2021
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 68.415,60
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 447.335,88 709.314,46
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.912,95 159.450,88
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.282,48 131.139,57
4. Geschäfts- und Vorführwagen 0,00 783.705,48
Summe Sachanlagen 458.531,31 1.783.610,39
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 246.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 246.000,00
Summe Anlagevermögen 458.531,31 2.098.025,99

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für Offenlegungszwecke

Für die Offenlegung wurden die Offenlegungserleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen. Nachstehender Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

An die Strauß GmbH, Plauen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Strauß GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Oktober 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. November 2021 bis zum 31. Oktober 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Strauß GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. November 2021 bis zum 31. Oktober 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Oktober 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. November 2021 bis zum 31. Oktober 2022 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Chemnitz, den 27. Juni 2023

AuditConsult Westsachsen GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Erik Starec, Wirtschaftsprüfer

Entsprechenserklärung

Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 28. Juni 2023 festgestellt.

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