Strauß GmbH
Buch 2A, 08233 Treuen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sören Strauß seit 20.10.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 60.00% | |
Kerstin Scholz | 40.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Strauß GmbH (vormals: Autohaus Strauß GmbH)PlauenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2021 bis zum 31.10.2022Lagebericht für OffenlegungszweckeA. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Geschäftstätigkeit der Strauß GmbH betraf bis 30. Juni 2022 die für Autohäuser typischen Geschäftsfelder: - Fahrzeugvertrieb (Neuwagen und Gebrauchtwagen) - Teilevertrieb - KFZ-Servicedienstleistungen - Vermittlung von Versicherungs- und Finanzdienstleistungen Den Kern des Unternehmens bildete der Vertrieb der Marken BMW und MINI. Mit Wirkung zum 1. Juli 2022 hat die Gesellschaft ihre wesentlichen Vermögensgegenstände im Wege eines Asset Deals veräußert. Die Gesellschaft hat danach bis zum Geschäftsjahresende das restliche operative Geschäft abwickelt und ihren Geschäftsbetrieb im Autohandel eingestellt. Die Gesellschaft soll bis auf weiteres mit geändertem Geschäftszweck fortbestehen. B. Wirtschaftsbericht 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren im Jahr 2022 vor allem geprägt vom Krieg in der Ukraine und den Nachwirkungen der Corona-Pandemie. Es kam weltweit zu Liefer- und Materialengpässen, Beeinträchtigung der globalen Lieferketten, massiven Energie- und Rohstoffpreiserhöhungen und einem Inflationsschub. In der Eurozone wuchs die Wirtschaft um 3,5 % (Vj. 5,2 %). Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg um 1,8 % (Vj. 2,9 %) und damit weniger deutlich als erwartet. Die Zahl der Neuzulassungen auf dem deutschen Automarkt fiel mit einem Zuwachs von 1,1 % auf 2,65 Millionen Personenkraftwagen erneut ernüchternd aus. Verantwortlich waren vor allem weltweite Lieferengpässe in der Versorgung mit Halbleiter-Komponenten. 2. Geschäftsverlauf Durch den Asset Deal zum 1. Juli 2022 und die anschließende Einstellung des Autohandels sind die Zahlen des Berichtsjahres grundsätzlich nur eingeschränkt mit dem Vorjahr vergleichbar. Die Gesellschaft war lediglich 8 Monate, in der Zeit vom 1. November 2021 bis 30. Juni 2022, operativ im Autohandel tätig. Die Planwerte zum Umsatz und operativen Ergebnis wurden in den 8 Monaten erreicht. 3. Darstellung der Lage 3.1. Ertragslage Im Berichtsjahr wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 406 (Vorjahr TEUR 363) erwirtschaftet. Das Rohergebnis liegt mit TEUR 5.519 (Vorjahr TEUR 7.065) vor dem Hintergrund des vier Monate kürzeren Verkaufszeitraums deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Der Personalaufwand (TEUR 2.740; Vj. TEUR 3.298) ist gegenüber dem Vorjahr um 16,9 % gesunken. Die Mitarbeiter sind mit Wirkung zum 1. Juli 2022 im Wesentlichen aus der Gesellschaft ausgeschieden und wurden vom Käufer übernommen. Vor dem Hintergrund der Einstellung des operativen Geschäftsbetriebs Ende Juni 2022 haben sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr um 30,3 % auf 2.433 vermindert. Gleichermaßen sind die Zinsaufwendungen aufgrund des Wegfalls des zu finanzierenden Fahrzeugbestandes um 40,1 % auf TEUR 201 zurückgegangen. 3.2. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 81,9 % auf TEUR 1.956 vermindert. Im Rahmen des Asset Deals wurden die wesentlichen Vermögensgegenstände der Gesellschaft mit Wirkung zum 1. Juli 2022 veräußert. Vor diesem Hintergrund hat sich das Anlagevermögen um 78,1 % auf TEUR 458 und das Umlaufvermögen um 82,7 % auf TEUR 1.498 vermindert. Der Fahrzeugbestand wurde komplett veräußert. Auf der Passivseite haben sich im Gegenzug die Verbindlichkeiten um 98,6 % auf TEUR 123 vermindert. Das Eigenkapital beträgt TEUR 1.234 (Vj. TEUR 1.828) verbessert. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 63,1 % (Vorjahr 16,9 %). Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Berichtsjahr jederzeit vollumfänglich gewährleistet. 4. Gesamtaussage Das Berichtsjahr war durch den Asset Deal mit Wirkung zum 1. Juli 2022 und die anschließende Einstellung der operativen Tätigkeit im Autohandel geprägt. C. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens 1. Prognosebericht Die Gesellschaft besteht bis auf weiteres mit geändertem Geschäftszweck (Sicherung betriebsinterner Altersvorsorge) fort. Für das Geschäftsjahr 2022/2023 erwarten wir ein ausgeglichenes Ergebnis. Die Liquidität der Gesellschaft ist mittelfristig gesichert. 2. Risiko- und Chancenbericht Da die Gesellschaft keine operative Tätigkeit mehr ausübt, bestehen derzeit keine wesentlichen Risiken oder Chancen. 3. Gesamtaussage Unter Beachtung aller derzeit bekannten Gegebenheiten und Fakten liegen keine Risiken vor, welche den Fortbestand unseres Unternehmens in einem absehbaren Zeitraum gefährden.
Plauen, den 22. Juni 2023 gez. Sören Strauß, Geschäftsführer Bilanz für OffenlegungszweckeAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke
Anhang für Offenlegungszwecke1. Allgemeine Angaben Die Strauß GmbH hat ihren Sitz in Plauen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Chemnitz unter HRB 5514 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Mit Wirkung zum 1. Juli 2022 hat die Gesellschaft ihre wesentlichen Vermögensgegenstände im Wege eines Asset Deals veräußert. Die Gesellschaft hat danach bis zum Geschäftsjahresende das restliche operative Geschäft abwickelt und ihren Geschäftsbetrieb im Autohandel eingestellt. Die Gesellschaft soll bis auf weiteres mit geändertem Geschäftszweck fortbestehen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt nach dem Grundsatz der Unternehmensfortführung (Going-Concern-Prinzip gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern. Die Pensionsrückstellungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren bilanziert. Die zukünftigen Verpflichtungen werden basierend auf versicherungsmathematischen Gutachten bewertet. Vorhandenes Rückdeckungsvermögen, welches dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen ist, wird mit den Verpflichtungen verrechnet. Im Übrigen werden der Berechnung die biometrischen Wahrscheinlichkeitswerte der Richttafeln 2018 G von Prof. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Latente Steuern werden grundsätzlich gemäß § 274 HGB für temporäre und quasi-permanente Differenzen zwischen dem Buchwert der Vermögenswerte und Schulden im handelsrechtlichen Jahresabschluss und den entsprechenden steuerlichen Wertansätzen erfasst. Vom Aktivierungswahlrecht auf die sich nach Saldierung insgesamt ergebende Steuerentlastung wurde kein Gebrauch gemacht. 3. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz a) Anlagevermögen Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel (siehe Anlage zum Anhang) ersichtlich. b) Eigenkapital Es besteht eine Ausschüttungssperre aus der Berechnung der Pensionsrückstellungen gemäß § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von EUR 33.501,00. c) Pensionsrückstellungen Der Berechnung der Pensionsrückstellungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren liegen folgende Annahmen zugrunde:
Der beizulegende Zeitwert des verpfändeten und saldierten Rückdeckungsvermögens beträgt zum Abschlussstichtag EUR 320.978,65. Die Anschaffungskosten betragen zum 31.10.2022 EUR 251.188,34. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt zum Abschlussstichtag EUR 421.640,00. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 33.501,00. 4. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus dem Asset Deal in Höhe von TEUR 617 enthalten. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsaufwendungen beinhalten EUR 37.932,20 (Vj. EUR 19.051,42) Zinsanteil aus langfristigen Rückstellungen. 5. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt des Berichtsjahres wurden 49 Angestellte beschäftigt. Geschäftsführung Herr Sören Strauß, Kfz-Meister, Betriebswirt des Handwerks Herr Andreas Scholz, Kraftfahrzeugmechaniker, bis 24. Februar 2023 Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB im Hinblick auf die Angabe der Gesamtbezüge wird Gebrauch gemacht. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss des Berichtsjahres in Höhe von EUR 406.161,39 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 752.691,45 wie folgt zu verwenden: - Ausschüttung EUR 400.000,00 - Vortrag auf neue Rechnung: EUR 758.852,84 6. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag ereignet.
Plauen, den 22. Juni 2023 gez. Sören Strauß, Geschäftsführer Anlagenspiegel für OffenlegungszweckeAnschaffungs- und Herstellungskosten
Abschreibungen
Buchwerte
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für OffenlegungszweckeFür die Offenlegung wurden die Offenlegungserleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen. Nachstehender Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. An die Strauß GmbH, Plauen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Strauß GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Oktober 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. November 2021 bis zum 31. Oktober 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Strauß GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. November 2021 bis zum 31. Oktober 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Oktober 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. November 2021 bis zum 31. Oktober 2022 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Chemnitz, den 27. Juni 2023 AuditConsult Westsachsen GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Erik Starec, Wirtschaftsprüfer Entsprechenserklärung Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 28. Juni 2023 festgestellt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen