Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 109863
Vorher
Brilliant 641. GmbHErste Entwicklungsgesellschaft Pieskower Chaussee mbH
Eingetragen
15.10.2007
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenBauträger für WohngebäudeBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Das Betreiben von Medien- und Immobiliengeschäften und damit zusammenhängender Geschäfte jedweder Art, insbesondere die Entwicklung und Steuerung von Medienprojekten, der Erwerb und der Verkauf von Immobilien, die Entwicklung von Immobilien sowie das Erbringen von sonstigen Dienstleistungen im Zusammenhang mit Medien und Immobilien, selbst oder durch Unternehmen, an denen die Gesellschaft beteiligt ist; ferner der Betrieb einer Forstwirtschaft einschließlich der Bewirtschaftung von forstwirtschaftlichen Flächen. Gegenstand des Unternehmens ist keine Tätigkeit gemäß § 34 c Gewerbeordnung.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Jennifer Förstemann
seit 26.8.2025
Prokura
Berit Naßutt
seit 5.11.2024
Prokura
Manja Kuschan
seit 5.11.2024
Prokura
Prokura
Claudia Comesaña
seit 29.1.2015
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Jesús Comesaña MaciasBBF Management GmbH
100.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Zeuthen
22.500 €
90.00%
Germany
2.500 €
10.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BBF Projekt GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023

Aktivseite

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 19.185,00 22.674,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 13.129.338,83 6.559.648,16
2. Betriebs-und Geschäftsausstattung 278.344,00 411.539,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.232.716,12 3.103.707,92
16.640.398,95 10.074.895,08
III. Finanzanlage
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 771.147,02 771.147,02
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 4.626.200,00 3.990.500,00
3. Genossenschaftsanteil 6.200,00 1.000,00
5.403.547,02 4.762.647,02
22.063.130,97 14.860.216,10
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 12.478.503,98 11.643.681,99
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.444.743,71 3.280.652,30
2. übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.452.039,70 1.437.624,59
2.896.783,41 4.718.276,89
III. Guthaben bei Kreditinstituten 197.783,39 1.072.510,15
15.573.070,78 17.434.469,03
C. Rechnungsabgrenzungsposten 108.546,73 94.257,68
D. Aktive latente Steuern 12.300,00 11.200,00
37.757.048,48 32.400.142,81

Passivseite

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 8.863.127,90 6.374.120,10
III. Jahresüberschuss 535.859,25 2.489.007,80
9.423.987,15 8.888.127,90
B. Rückstellungen 608.712,92 2.275.124,34
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 24.890.385,31 17.436.916,10
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 682.923,37 49.705,03
3. übrige Verbindlichkeiten 2.148.891,73 3.744.171,44
27.722.200,41 21.230.792,57
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.148,00 6.098,00
37.757.048,48 32.400.142,81

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01 bis zum 31.12.2023

2023 2022
1. Rohergebnis 5.259.007,95 14.439.232,44
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.929.146,62 3.125.740,07
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 311.131,50 380.457,44
davon für Altersversorgung(€ 7.495,00; Vorjahr € 3.679,00)
2.240.278,12 3.506.197,51
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 259.206,11 1.171.680,46
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens soweit diese die in der Gesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten - 4.703.270,71
259.206,11 5.874.951,17
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 975.303,65 909.063,08
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 110.643,54 59.719,40
davon aus verbundenen Unternehmen (€ 110.643,54; Vorjahr € 59.719,00)
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.564,09 45.945,19
davon aus der Abzinsung von Rückstellungen (€ 0,00; Vorjahr € 33.121,12)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.023.215,18 671.276,54
davon aus verbundenen Unternehmen (€ 23.107,12; Vorjahr € 5.559,73)
davon aus der Abzinsung von Rückstellungen (€ 2.341,46; Vorjahr € 0,00)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
a) tatsächliche Steuern 324.562,22 1.091.051,33
b) Ertrag aus latenten Steuern - 1.100,00 - 11.200,00
323.462,22 1.079.851,33
9. Sonstige Steuern 20.891,05 14.549,60
10. Jahresüberschuss 535.859,25 2.489.007,80

Anhang 2023

Allgemeine Angaben

Die BBF Projekt GmbH hat ihren Sitz in Berlin und ist unter der Handelsregisternummer

HRB 109863 B

beim Amtsgericht Charlottenburg ins Handelsregister eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB (§§ 238 ff.) aufgestellt worden.

Die Gesellschaft unterschreitet in 2023 erstmalig die Größenkriterien der mittelgroßen Kapitalgesellschaft. Gemäß § 267 Abs. 3 HGB ist der Jahresabschluss zum 31.12.2023 unverändert nach den Kriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft aufzustellen.

Sofern Wahlrechte für die Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden konnten, wurde der Vermerk in der Bilanz gewählt.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Bilanzierung- und Bewertungsmethoden

Die Aufstellung des vorliegenden Jahresabschlusses ist nach den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) erfolgt.

Das Sachanlagevermögen wurde mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßigen linearen Abschreibungen gemäß der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, angesetzt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bilanziert und waren nicht abzuschreiben.

Die Vorräte betreffen im Wesentlichen die in Entwicklung befindlichen Grundstücke. Der Bilanzansatz erfolgte unter Einbeziehung der direkt zuordenbaren Anschaffungs- und Entwicklungskosten der Grundstücke sowie der angemessenen Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung. In die Herstellungskosten wurden abweichend zum Vorjahr auch Zinsen für Fremdkapital einbezogen.

Auf Grund der fortbestehenden negativen Situation sowohl am Beschaffungs- wie auch am Absatzmarkt bei Immobilien waren die im Vorjahr vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibungen entsprechend ihrer Werthaltigkeit beizubehalten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nominalwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Von dem Ansatzwahlrecht der aktiven latenten Steuern gemäß § 274 HGB, die aus der Verrechnung aktiver und passiver Steuerlatenzen aufgrund unterschiedlicher handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Wertansätze beruhen, wurde Gebrauch gemacht.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen.

Die Steuerrückstellungen berücksichtigen die erwarteten Steuernachzahlungen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Bei den unter dem Posten "Sachanlagen" ausgewiesenen Grundstücken handelt es sich zum einen um fertiggestellte und bereits vermietete Immobilien nebst Außenanlagen sowie zum anderen um zur Vermittlung bestimmte Grundstücke im Zustand der Bauentwicklung und Bebauung einschließlich der geleisteten Anzahlungen.

Die Bilanzierung erfolgte nach § 255 HBG zu den entsprechenden Anschaffungskosten zuzüglich Nebenkosten sowie mit den diesen Grundstücken zuzurechnenden Herstellungskosten. Seit 2023 werden die Zinsen für das Fremdkapital in die Herstellungskosten einbezogen.

Sofern die Immobilien fertiggestellt wurden, sind Abschreibungen entsprechend der steuerlichen Nutzungsdauer gebildet worden und die Grundstücke entsprechend dieser betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern abgeschrieben worden.

Entsprechend der Marktentwicklung bei Bestandsimmobilien wurden die im Vorjahr gebildeten außerplanmäßigen Abschreibungen wegen der voraussichtlich andauernden Wertminderung beibehalten.

Unter dem Posten "Finanzanlagen" erfolgt der Ausweis der Anteile an verbundenen Unternehmen sowie unter Änderung des diesbezüglichen Ausweises zur Bilanz des Vorjahres der Ausweis der langfristigen Ausleihungen gegenüber verbundenen Unternehmen.

Die Gesellschaft ist in Höhe von 75 % am Kapital der Berlin-Mühlenstr. 78 Projektgesellschaft mbH mit Sitz in Berlin beteiligt. Das Eigenkapital der Berlin-Mühlenstr. 78 Projektgesellschaft mbH beträgt zum 31.12.2023 EUR 49.596,30. Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2023 beträgt EUR - 10.530,00. Von einer Abschreibung wurde aufgrund der zukünftig positiven Entwicklung abgesehen.

Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen sind in dem beigefügten Anlagespiegel enthalten.

(2) Vorräte/ in Entwicklung befindliche Projekte

Die Gesellschaft besitzt mehrere unbebaute Grundstücke. Diese Grundstücke wurden in den Vorjahren mit dem Ziel erworben, sie nach der Erschließung, welche unter der Projektleitung des Unternehmens erfolgt, zu veräußern.

Ein Teil der erworbenen Grundstücke befindet sich in der Erschließungs- und Entwicklungsphase bzw. bereits in der Phase der Vermarktung/Veräußerung.

Die Bewertung erfolgt mit den Anschaffungskosten, sofern es sich um noch unbebaute Grundstücke handelt und zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung eines angemessenen Zuschlags für Gemeinkosten, sofern dies die in Erschließung bzw. bereits in der Veräußerung befindlichen Grundstücke betrifft. Seit 2023 werden die Bauzeitzinsen aktiviert.

Vor dem Hintergrund des bereits im Vorjahr begonnen Preisverfalls, der sich im laufenden Jahr sowohl auf dem Beschaffungs- wie auch Absatzmarkt fortsetzte, wurden die aufgrund des Niederstwertprinzips im Vorjahr gebildeten außerplanmäßigen Abschreibungen wegen der voraussichtlich andauernden Wertminderung auf den niedrigeren beizulegenden Wert beibehalten.

(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Unter diesem Posten sind im Wesentlichen Zinsansprüche aus ausgereichten Darlehen innerhalb der BBF-Gruppe und gegenüber Gesellschaftern ausgewiesen.

Daneben enthält dieser Posten Forderungen gegenüber dem Finanzamt aus Steueransprüchen.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betragen 1,44 Mio. € (VJ 3,31 Mio. €).

Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern betragen insgesamt TEUR 75 (VJ 87 TEUR).

Der Anteil der Forderungen mit einer Restlaufzeit > 1 Jahr beträgt TEUR 885 (VJ 82 EUR).

(4) Rückstellungen

Es handelt sich im Wesentlichen um Steuerrückstellungen für Verpflichtungen für das laufende Jahr, um Rückstellungsbeträge im Zusammenhang mit Personalkosten sowie noch ausstehenden Leistungen für die in Entwicklung befindlichen Grundstücke.

(5) Verbindlichkeiten

Es handelt sich im Wesentlichen um Kaufpreisverpflichtungen aus dem Erwerb von Grundstücken sowie Darlehens- und damit im Zusammenhang stehende Zinsverpflichtungen aus Krediten, welche innerhalb der BBF-Gruppe gewährt wurden. Daneben enthält der Posten auch Verpflichtungen gegenüber dem Finanzamt.

Die ebenfalls unter diesem Posten ausgewiesenen Verpflichtungen gegenüber Gesellschaftern betragen TEUR 105 (VJ ca. 113 TEUR).

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 633 TEUR (Vorjahr: 49 EUR) enthalten.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt TEUR 885 (Vorjahr: TEUR 0). Davon entfällt ein Betrag von TEUR 885 (Vorjahr: TEUR 0) auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Restlaufzeit
Gesamt bis zu einem Jahr zwischen ein und fünf Jahren von mehr als fünf Jahren
TEUR TEUR TEUR TEUR
27.722,2 3.751,3 20.242,7 3.728,2
Vorjahr: 21.230,7 4.121,7 15.796,9 1.312,0

Verbindlichkeiten in Höhe von 24.890 TEUR sind durch Grundschuldeintragungen beim jeweils finanzierten Anlage- bzw. Umlaufvermögen abgesichert.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(6) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus Verkäufen von inländischen Grundstücken TEUR 3.992 (i Vj. 20.876 TEUR) und Vermietungs-/Pachteinnahmen TEUR 349 (i Vj. TEUR 127) sowie der Erbringung kaufmännischer Dienstleistungen gegenüber anderen Unternehmen der BBF-Gruppe TEUR 701 (i Vj. TEUR 444).

(7) Jahresüberschuss/Vorschlag über die Ergebnisverwendung

Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss 2023 von 535.859,25 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

Sonstige Pflichtangaben

Mitglieder des Geschäftsführungsorgans

Alleiniger Geschäftsführer ist zum Stichtag

Herr Jesus Comesaña Macias

Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Hinsichtlich der Angabe der Vergütung der Geschäftsführer wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Die Gesellschaft hatte im Geschäftsjahr keinen Aufsichtsrat.

Prokuren: Herr Raul Comesaña Macias,
Frau Claudia Comesaña Macias,
Herr Enrico Pollnick

Finanzielle Verpflichtungen

Die finanziellen jährlichen Verpflichtungen aus dem Mietvertrag bestehen in Höhe von TEUR 129.

Beschäftigte

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen angestellt beschäftigten Arbeitnehmer betrug 31 (i.Vj. 34).

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

 

Berlin, 17.5.2024

Die Geschäftsführung

Jesús Comesaña Macías

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
31.12.2022 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
Immaterielle Vermögensgegenstände
50.894,75 14.705,31 0,00 0,00 65.600,06
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 7.551.570,31 414.144,50 6.275.880,65 0,00 14.241.595,46
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 755.308,69 11.820,32 0,00 -43.656,30 723.472,71
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.103.707,92 6.404.888,85 -6.275.880,65 0,00 3.232.716,12
11.410.586,92 6.830.853,67 0,00 -43.656,30 18.197.784,29
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 771.147,02 0,00 0,00 0,00 771.147,02
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3.990.500,00 1.126.200,00 0,00 -490.500,00 4.626.200,00
Genossenschaftsanteile 1.000,00 5.200,00 0,00 0,00 6.200,00
4.762.647,02 1.131.400,00 0,00 -490.500,00 5.403.547,02
16.224.128,69 7.976.958,98 0,00 -534.156,30 23.666.931,37
Abschreibungen
31.12.2022 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
Immaterielle Vermögensgegenstände
28.220,75 18.194,31 0,00 0,00 46.415,06
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 991.922,15 120.334,48 0,00 0,00 1.112.256,63
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 343.769,69 120.677,32 0,00 -19.318,30 445.128,71
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.335.691,84 241.011,80 0,00 -19.318,30 1.557.385,34
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.363.912,59 259.206,11 0,00 -19.318,30 1.603.800,40
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
Immaterielle Vermögensgegenstände
19.185,00 22.674,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 13.129.338,83 6.559.648,16
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 278.344,00 411.539,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.232.716,12 3.103.707,92
16.640.398,95 10.074.895,08
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 771.147,02 771.147,02
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 4.626.200,00 3.990.500,00
Genossenschaftsanteile 6.200,00 1.000,00
5.403.547,02 4.762.647,02
22.063.130,97 14.860.216,10

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Die BBF Projekt GmbH ist bereits seit 2008 überwiegend als städtebaulicher Projektentwickler für Wohnbau- und Gewerbegebiete, insbesondere in der Hauptstadtregion Berlin/Brandenburg tätig. Seit 2020 werden auch auf eigenen Grundstücken Hochbauprojekte mit vorwiegender Wohnnutzung realisiert, vermietet und im Bestand gehalten.

Zum 31.12.2023 hat die Gesellschaft rund 1,65 Mio. m 2 Grundstücksflächen im Eigentum und Kaufoptionen auf weitere ca. 130.000 m 2.

Davon sind:

ca. 97.000 m 2 erschlossene Baulandflächen für Einfamilien- und Doppelhausbau (ca. 64.500 m 2 ), Geschosswohnungsbau (ca. 20.500 m 2 ) und Mischgebiete für Gewerbe- und Geschosswohnungsbau (ca. 12.000 m 2 ).

ca. 124.500 m 2 nicht erschlossene Baulandflächen für Einfamilien- und Doppelhausbau (ca. 94.000 m 2 ) und Geschosswohnungsbau (ca. 30.500 m 2 )

ca. 116.000 m 2 städtebauliche Entwicklungsflächen, die sich aktuell in einem förmlichen Bauleitverfahren zur Schaffung von Baurecht für größtenteils Wohnungsbaunutzungen befinden.

ca. 259.000 m 2 zukünftige städtebauliche Entwicklungsflächen

ca. 1.050.000 m 2 Wald-, Wiesen- und sonstige Flächen

Des Weiteren bestehen Kaufoptionen auf weitere ca. 130.000 m 2 Grundstückareale.

Weiterhin hat die Gesellschaft in Bad Saarow zwei Wohnhäuser mit insgesamt 24 Wohnungen und einer Wohnfläche von ca. 1.600 m 2 nebst 24 Außenstellplätzen und in Grünheide drei Stadtvillen und ein Wohn-und Geschäftshaus mit insgesamt 20 Wohneinheiten und einer Wohnfläche von ca. 1.450 m 2 , zwei Gewerbeeinheiten mit ca. 230 m 2 Mietfläche sowie 29 Außenstellplätzen.

II. Geschäftsmodell des Unternehmens

Aufgrund der nachweislich überdurchschnittlichen Entwicklungen der Verflechtungsräume von Ballungszentren im In- und Ausland haben wir uns seit Beginn unserer Geschäftstätigkeit überwiegend auf den Verflechtungsraum Berlin/Brandenburg konzentriert. Dort konnten wir neue Entwicklungsareale mit nicht umgesetzten B-Plänen aus den 90er Jahren zu guten Konditionen erwerben. Im Rahmen unserer Projektentwicklung werden diese Flächen städtebaulich entwickelt, erschlossen und vermarktet. Parallel dazu sind wir seit 2020 dabei, auf unseren eigenen Grundstücken vermietete Hochbauprojekte für den Bestand umzusetzen.

III. Forschung und Entwicklung

Selbstverständlich sind wir bestrebt bei städtebaulichen- und Wohnbauprojekten sinnvolle zeitgemäße Infrastrukturlösungen, unter Berücksichtigung von ESG-Kriterien, zu erarbeiten und umzusetzen. Hierzu arbeiten wir direkt oder indirekt mit Unternehmen und Einrichtungen aus den verschiedensten Bereichen zusammen, z. B. Energie, Bildung, Soziales, Gesundheitswesen, Verkehr, Stadt- u. Umweltplanung sowie Hochbau- und Gebäudeplanung.

IV. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die wirtschaftliche Entwicklung der Immobilien- und Baubranche seit 2010 war bis Anfang 2022 außergewöhnlich gut. Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass Prozesse, insbesondere Entscheidungsprozesse sich wesentlich verlängert haben und eine schlechtere Verfügbarkeit von Material und Arbeitsleistungen, einhergehend mit teilweise erheblichen Preissteigerungen, spürbar wurden.

Trotzdem blieb die Nachfrage nach Grundstücken, Häusern, etc. unverändert hoch. Erst die Erhöhung der Hypothekenzinsen, durch die Anhebung der Pfandbriefkonditionen zwischen dem I. Quartal bis zum Ende des III. Quartals 2022, führten zu einem spürbaren Rückgang der Nachfrage. Wie erwartet haben sich die Bauzinsen 2023, trotz des Sinkens der Inflationsraten, auf dem erreichten Niveau zwischen 3,5 - 4,2 % eingependelt. Die Kaufwerte für Bauland haben sich nicht weiter erhöht, sondern sind wie prognostiziert aufgrund der reduzierten Nachfrage um 5 - 15 % gesunken.

Die notwendige Anzahl an Neubauwohnungen wird auch in Berlin/Brandenburg seit Jahren nicht erreicht. Durch die sinkende Bautätigkeit seit Mitte 2022 ist der Druck auf den Wohnungsmietmarkt in der Hauptstadtregion wie erwartet weiter gestiegen. Das Mietniveau, insbesondere im Neubausegment, wird sich weiterhin erhöhen.

2. Geschäftsverlauf

Trotz der, sich seit 2022 aufgrund der Erhöhung der Baupreise und der Zinsaufwendungen, verschlechternden Marktbedingungen, konnten wir insbesondere durch ein variables Angebot der Grundstücksgrößen und durch leichte Preisanpassungen, Umsatzerlöse in Höhe von 5,2 Mio. € erzielen. Darüber hinaus wurde der Personalaufwand um 36 % gesenkt. Weitere außerordentliche Abschreibungen wie in 2022 waren nicht erforderlich.

Im vierten Quartal konnte wie geplant das Mietobjekt in Grünheide mit 20 Wohnungen und zwei Gewerbeeinheiten fertiggestellt werden. Die Vollvermietung wurde Anfang 2024 erreicht. Das dritte Mietobjekt in der Schäferstege, Berlin- Pankow wird im vierten Quartal 2024 fertiggestellt sein. Weitere Bestandsprojekte wie z.B. Grundschule/Zeuthen, Dianastraße/Potsdam und Mühlenstraße/Berlin-Pankow sind in der Vorbereitung.

Außerordentlich positiv ist, dass es gelungen ist, die Bebauungspläne Langewahl und Zeuthener Winkel erfolgreich abzuschließen. Die Erschließung beider Gebiete wird im 1. Halbjahr 2025 abgeschlossen sein. Weiterhin soll in 2024 das Baurecht für Schäferweg/ Oberkrämer und Treuenbrietzen erreicht werden.

3. Lage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens ist insbesondere unter Beachtung der aktuellen Marktsituation als gut bis sehr gut zu bewerten.

a) Vermögenslage

Die Vermögenswerte sind zu aktuellen Marktpreisen bewertet. Die Eigenkapitalquote liegt bei 25 % und ist damit ebenfalls als gut zu bewerten.

Mit einer Anlageintensität von 58 % hat die Gesellschaft einen sehr soliden Firmenwert ohne in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt zu sein.

b) Finanzlage

Im Rahmen unseres Finanzmanagement wird vorrangig darauf geachtet, sämtliche Zahlungsverpflichtungen aus dem laufenden Geschäftsverkehr sowie gegenüber den Finanzbehörden und den finanzierenden Banken, termingerecht nachkommen zu können. Darüber hinaus gilt es, die Zahlungsströme so zu gestalten, dass ausreichendes Fremd- und Eigenkapital zur Verfügung steht, um die Umsetzungen der städtebaulichen Entwicklungsprojekte und der Bestandsprojekte zu sichern, ohne dass dadurch die Eigenkapitalquote unter 20 % sinkt.

c) Ertragslage

Unsere wesentliche Ergebnisquelle ist der Verkauf von erschlossenen, baureifen Wohn- und Gewerbegrundstücken. Dadurch, dass wir zu den bereits Anfang des Jahres 2023 im Verkauf befindlichen drei städtebaulichen Standorten, weitere zwei ab Ende 2023 verkaufen und weitere zwei ab 2024 anbieten werden, sprechen wir einen beträchtlich größeren geographischen Raum mit einer wesentlich höheren Anzahl an Kaufinteressenten an. Weiterhin sind wir dabei die Vermarktungsaktivitäten weiter zu professionalisieren und die Vertriebswege zu optimieren.

Unser Rohergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um 66 % auf 4,9 Mio. € verringert, da eine Reihe von neuen Projektentwicklungen und Bestandsobjekten begonnen wurden beziehungsweise noch nicht abgeschlossen sind und erst in den nächsten Jahren fakturiert werden. Unsere Ertragslage war darüber hinaus durch sinkende Personalkosten um rd. 36 % gegenüber dem Vorjahr gekennzeichnet. Marktbedingt waren außerplanmäßige Abschreibungen nicht erforderlich.

In einem herausfordernden Marktumfeld konnte im Geschäftsjahr 2023 ein Jahresüberschuss in Höhe von 0,5 Mio. € erzielt werden. Die Umsatzrendite lag bei 10,2 % und war damit weiterhin überdurchschnittlich gut.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die BBF-Projekt GmbH bedeutsamen Leistungsindikatoren sind folgende:

Die Umsatzrendite liegt bei ca. 10,2 % = 0,5 Mio. € (Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag) x 100 / 5,2 Mio. € (Umsatzerlöse)

Die Eigenkapitalrendite liegt bei ca. 6 % = 0,5 Mio. € (Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag) x 100 / 8,9 Mio. (Eigenkapital)

EBITA (Earnings Before Interest and Taxes) liegt bei ca. 1,9 Mio. €

Die Eigenkapitalquote liegt bei ca. 25 % = 9,4 Mio. € (Eigenkapital) x 100 / 37,8 Mio. € (Bilanzsumme)

Unsere Verbindlichkeitenquote liegt bei ca. 73 % = 27,7 Mio. € (Verbindlichkeiten) x 100 / ca. 37,8 Mio.€ (Bilanzsumme)

Die Anlageintensität liegt bei ca. 58 % = ca. 22,1 Mio. € (Anlagevermögen) x 100/ 37,8 Mio. € (Bilanzsumme)

V. Prognosebericht

Wir gehen davon aus, dass die Bauzinsen ab dem 2. Halbjahr 2024 bis Ende 2025 langsam auf 2,0 - 3,0 % zurückgehen. Weiterhin werden im Zeitraum 2024/ 2025 die Lohn- und Gehaltsabschluss überdurchschnittlich hoch sein.

Die Nachfrage nach Grundstücken auf dem aktuellen Kaufpreisniveau wird ab 2024 langsam steigen und sich ab 2025 auf einem normalen Niveau einpendeln. Die hohen Lohnabschlüsse, Förder- und Steuerprogramme werden die Entwicklung unterstützen. Für 2024 erwarten wir einen Jahresüberschuss zwischen 1,0 -1,5 Mio.€. Für die Folgejahre gehen wir von einer stetigen Verbesserung der Rahmenbedingungen mit Ergebnissen zwischen 2 bis 3 Mio. € aus.

VI. Chancen- und Risikobericht

I. Risikobericht

Der herausfordernden Marktsituation treten wir entgegen, in dem wir die Strukturen des Unternehmens weiter optimieren und dementsprechend die laufenden Kosten senken. Gleichzeitig beschleunigen wir, soweit es möglich ist, die städtebauliche Sicherung und Erschließung von in Bestand befindlichen Arealen. Konkret haben wir bis Ende 2023 bei den städtebaulichen Projektentwicklungen Zeuthener Winkel und Langewahl das Baurecht erlangt. Bei den städtebaulichen Entwicklungsgebieten Treuenbrietzen und Oberkrämer/ Vehlefanz sollen in 2024 die Rechtskraft der Bebauungspläne ebenfalls erreicht werden.

Bis 2023 konnten wir mit den im Verkauf befindlichen Entwicklungsstandorten Borkwalde und Spremberg max. 20 % der potenziellen Siedlungswilligen in Brandenburg ansprechen. Durch die zusätzlichen Standorte können wir ca. 75 % der Kaufinteressenten erreichen. Nebenbei sind in der Gesellschaft aufgrund der erlangten Baurechte für Langewahl und Zeuthener Winkel stille Reserven in Höhe von ca. 16 - 18 Mio. € entstanden, ohne das Fremdfinanzierungsmittel notwendig waren.

Das Kostenrisiko unserer Hochbauprojekte minimieren wir durch Kostenaufschläge bereits in der Planungsphase der Investitionen und durch eine straffe Führung der Baustellen durch unser eigenes Projektmanagement. Des Weiteren können wir über unsere Gesellschafterstruktur auf Knowhow und Kapazitäten sowohl im Hoch- und Tiefbau wie auch in der gesamten Gebäudetechnik zurückgreifen.

Die Bestandsprojekte sind durch langfristige Darlehen gesichert. Soweit Projektfinanzierungen bestehen, sind diese konservativ auf maximal 70 % der aktuellen Beleihungswerte finanziert und werden durch den Grundstücksverkauf zurückgeführt. Die Verkaufspreise werden kontinuierlich überprüft und auf die aktuelle Marktsituation angepasst.

2. Chancenbericht

Aufgrund der erhöhten Investitionen zwischen Mitte 2023 und Mitte 2025 können wir ab 2024 ein umfangreiches Angebot an Grundstücken anbieten. Gleichzeitig können wir, dank der sehr guten Vermögenssituation mit erheblichen Reserven, negativen Marktschwankungen gut standhalten.

Die Vermietungssituation im Verflechtungsraum Berlin/ Brandenburg ist weiterhin geprägt von stark steigenden Mieten. Wir werden weiterhin Bestandsobjekte entwickeln.

Ende 2024 werden wir mit den bis dahin fertig erstellten Objekten in Bad Saarow/ Pieskower Straße, Grünheide/ Karl-Marx-Straße und Schäferweg/ Berlin- Pankow Jahresnettomieteinnahmen von ca. I Mio. € erzielen. Weitere Standorte werden zurzeit vorbereitet wie z.B. Grundschule/ Zeuthen, Mühlenstr., Berlin / Pankow und Dianastr., Potsdam / Babelsberg.

3. Gesamtaussage

Wir sind überzeugt, dass wir durch die Kombination der städtebaulichen Projektentwicklungen mit dem klassischen Bestandsgeschäft, eine gute Ausgangslage haben, um ein kontinuierliches Wachstum des Unternehmens zu sichern und die Herausforderungen des Marktes in den nächsten Jahren bewältigen zu können.

Durch die Schaffung des Baurechtes, bei den in Bearbeitung befindlichen städtebaulichen Entwicklungsprojekten, werden wir unsere Eigenkapitalquote erhöhen und unsere Verbindlichkeitenquote mittelfristig senken.

VII. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

keine

VIII. Bericht über Zweigniederlassungen

Keine

 

BBF Projekt GmbH

Jesus Comesaña, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die BBF Projekt GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BBF Projekt GmbH, Berlin - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BBF Projekt GmbH, Berlin für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Berlin, den 25.06.2024

Martina Schmidt-Wirtschaftsprüfung GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Holger Schmidt, Wirtschaftsprüfer

Martina Schmidt, Wirtschaftsprüferin

Feststellung

Der Jahresabschluss der BBF Projekt GmbH zum 31.12.2023 wurde am 12.09.2024 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt.

Hinweis gemäß § 328 Abs. 1a S. 2 HGB

Der vorstehende Jahresabschluss wird von uns unter der Inanspruchnahme der Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften offengelegt.

Der nachfolgend wiedergegebene Bestätigungsvermerk unseres Abschlussprüfers bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

29 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.