SBW-BAUTRÄGER- UND VERWALTUNGS-GMBH

Bismarckstraße 9, 97080 Würzburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Würzburg HRB 4696
Vorher
SBW-BAUTRÄGER- UND VERWALTUNGSGMBH
Eingetragen
20.7.1993
Branche
Bauträger für WohngebäudeBauträger für andere Gebäude und BauwerkeKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
ist die Errichtung, Betreuung, Bewirtschaftung und Verwaltung von Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen, darunter Eigenheime und Eigentumswohnungen. Die Gesellschaft kann außerdem alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen, Grundstücke und Erbbaurechte erwerben, belasten und veräußern sowie Erbbaurechte ausgeben. Sie kann Gemeinschaftsanlagen und Folgeeinrichtungen, Läden und Gewerbebauten, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Einrichtungen und Dienstleistungen bereitstellen. Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen zu errichten, andere Unternehmen zu gründen oder zu erwerben oder sich an solchen zu beteiligen. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Geschäfte einzugehen, die geeignet sind, mittelbar oder unmittelbar dem Gesellschaftszweck zu dienen. Sie darf auch als Treuhänderin für Dritte -offen oder verdeckt- m Rahmen des Gesellschaftszweckes tätig sein.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Alexander Krebs
seit 5.7.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Bischöfliche Stuhl zu Würzburg
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bischöfliche Stuhl zu Würzburg
Germany
10.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SBW-BAUTRÄGER- UND VERWALTUNGS-GMBH

Würzburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 23.900.852,40 26.994.517,71
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.482,00 5.891,00
II. Sachanlagen 12.069.897,13 11.249.174,20
III. Finanzanlagen 11.825.473,27 15.739.452,51
B. Umlaufvermögen 22.853.015,25 20.810.572,82
I. Vorräte 15.392.851,19 15.026.940,96
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.703.345,68 2.238.672,60
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.756.818,38 3.544.959,26
C. Rechnungsabgrenzungsposten 852,00 3.361,12
Aktiva 46.754.719,65 47.808.451,65

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 13.194.995,92 13.130.829,57
I. Gezeichnetes Kapital 10.000.000,00 10.000.000,00
II. Gewinnrücklagen 1.022.779,53 441.619,81
III. Gewinn-/Verlustvortrag   2.292.836,42
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag   396.373,34
V. Bilanzgewinn 2.172.216,39  
B. Rückstellungen 1.110.502,79 1.131.294,29
C. Verbindlichkeiten 32.449.220,94 33.544.810,18
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 1.517,61
Summe Passiva 46.754.719,65 47.808.451,65

Anhang

Allgemeine Angaben

Die SBW-BAUTRÄGER- UND VERWALTUNGS-GMBH hat ihren Sitz in Würzburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Würzburg unter HRB 4696 eingetragen.

Der Jahresabschluss der SBW-BAUTRÄGER- UND VERWALTUNGS-GMBH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschrif­ten des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Nr. 2, 266 ff. HGB).

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften Gebrauch gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnut­zung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutz­bar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das bisher im Umlaufvermögen ausgewiesene unbebaute Grundstück Nikolausstraße wurde im Jahresabschluss 2023 in das Anlagevermgen umgegliedert, da eine Veräußerungsabsicht aufgegeben wurde und nunmehr durch die Gesellschaft selbst entwickelt, bebaut und vermietet wird. Neben den Anschafftungskosten des Grundstücks wurden in den Vorjahren auch Aufwendungen für die Beplanung des Grundstücks auf dem Konto "Unfertige Leistungen" ausgewiesen. Zugänge waren im Berichtsjahr nicht zu verzeichnen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögens­ge­genstände linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im Jahre des Zu­gangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Beteiligung an der Personen- gesellschaft wurde abweichend vom Vorjahr gemäß § 246 Abs. 1 Satz 1 HGB in Verbindung mit § 253 Abs. 1 Satz 1 und § 255 Abs. 1 HGB angesetzt. Die aufgelaufenen Gewinnanteile sind zum Abschlussstichtag als Forderung gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, ausgewiesen.

Die in Arbeit befindlichen Aufträge wurden gemäß § 255 Absatz 2 HGB von der Gesellschaft zum Abschlussstichtag mit den aktivierungspflichtigen Einzelkosten, den angemessenen Teilen der Material- sowie der Fertigungsgemeinkosten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt.

Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Auf­wand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennbetrag angesetzt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rück­stel­lungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Be­ur­tei­lung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pen­sions­rückstel­lun­gen betra­gen Euro 303.709,00.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden im Jahr 2023 gemäß § 268 Abs. 5 HGB als Verbindlichkeit ausgewiesen und sind nicht in den Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr enthalten.

Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im We­sentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Im Berichtsjahr wurden die Aufwendungen für Hausbewirtschaftung, abweichend zum Vorjahr, als laufende Betriebsausgaben verbucht, die geleisteten erhaltenen Nebenkostenvorauszahlungen der Mieter wurden als laufende Betriebseinnahmen erfasst.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung

Der Jahresabschluss wurde gemäß § 268 Absatz 1 HGB unter teilweiser Gewinnverwendung aufgestellt. In den Bilanzgewinn wurde ein Gewinnvortrag von Euro 2.689.209,76 einbezogen.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren (analog §6a EStG) angewendet.

Die Versorgungsverpflichtung in Höhe von Euro 303.709,00 (Vorjahr: Euro 280.458,00) beruht auf der Versorgungszusage des Unternehmens über die Caritas Pensionskasse gegenüber den Mitarbeitern. Aufgrund der nach wie vor bestehenden wirtschaftlichen Schieflage der Pensionskasse wurde von dem satzungsmäßigen Recht zur Leistungskürzung gebrauch gemacht. Durch die Ausfallhaftung des Unternehmens besteht eine Deckungslücke. Aus der Abzinsung dieser Rückstellung besteht zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag in Höhe von Euro 4.735,00 (Vorjahr: Euro 18.600,00) ermittelt. In dieser Höhe besteht weiterhin eine Ausschüttungssperre.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz
1,82
%
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen
3,00
%
zugrunde gelegte Sterbetafel
Heubeck Richttafeln 2018 G


Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr, über einem Jahr,
Angabe gemäß § 268 Abs. 5 S. 1 HGB

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 890.165,98 (Vorjahr: Euro 17.406.660,83).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über einem Jahr beträgt Euro 15.303.080,49 (Vorjahr: Euro 16.138.149,40).

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren
Angabe gemäß § 285 S. 1 Nr. 1a HGB

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren be­trägt Euro 7.842.015,83 (Vorjahr: Euro 7.958.640,67).

Verbindlichkeiten die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind
Angabe gemäß § 285 S. 1 Nr. 1b HGB

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte ge­si­chert sind, beträgt Euro 1.637.895,24 (Vorjahr: Euro 1.753.173,03).

Im Berichtsjahr erfolgte die Besicherung der Verbindlichkeiten durch Buchgrundschulden und die Verpfändung von Wertpapieren.

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
§ 42 Abs. 3 GmbHG

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte
Betrag
Betrag Vorjahr

Euro
Euro
Forderungen
340.149,87
25.800,00
Verbindlichkeiten
14.347.378,11
14.648.087,20


Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Angaben nach § 277 Abs. 5 HGB

Im Berichtsjahr ergaben sich Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen von Euro 2.818,00.

Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer,
Angabe gemäß § 285 S. 1 Nr. 7 HGB und § 288 Abs. 1 Nr. 2 HGB

Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Firma SBW-BAUTRÄGER- UND VERWALTUNGS-GMBH 25 Arbeitnehmer.

sonstige Berichtsbestandteile

Unterschrift der Geschäftsführung

Würzburg, den 18. Dezember 2024
gez. Alexander Krebs
Ort, Datum
Unterschrift


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 19.12.2024 festgestellt.

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