Stammdaten

Register
Amtsgericht Siegburg HRB 10208
Vorher
Rahm Zentrum für Gesundheit GmbHrahm Orthopädie GmbHrahm Zentrum für Gesundheit GmbH
Eingetragen
29.8.2008
Branche
Herstellung von orthopädischen ErzeugnissenGroßhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und LaborbedarfHerstellung von Fahrrädern sowie von Behindertenfahrzeugen
Gegenstand
Die Entwicklung, Herstellung, Fertigung und der Vertrieb und Handel von und mit orthopädischen Erzeugnissen aller Art und die Erbringung von mit den vorstehenden Unternehmensgegenständen unmittelbar und mittelbar zusammenhängender Dienstleistungen einschließlich sämtlicher zu vorgenannten Unternehmensgegenständen gehörenden Neben- und verwandten Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Ralf Peter Erken
seit 21.2.2023
Prokura
Marco Hammerstein
seit 26.9.2022
Geschäftsführer
Tobias Chaumont
seit 11.10.2016
Prokura
Meike Rahm
seit 29.8.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
5.000.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

rahm GmbH

Troisdorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023

AKTIVA

Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 41.799,00 46.232,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 4.685.774,51 671.245,00
4.727.573,51 717.477,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.657.600,50 4.701.731,50
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.099.683,00 7.696.864,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 492.621,92 101.173,43
13.249.905,42 12.499.768,93
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 50.000,00 50.000,00
2. Beteiligungen 643.568,24 1.236.386,52
3. sonstige Ausleihungen 8.500.000,00 8.500.000,00
4. Genossenschaftsanteile 500,00 500,00
5. geleistete Anzahlungen 0,00 1.588.000,00
9.194.068,24 11.374.886,52
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.166.000,00 1.012.000,00
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.991.000,00 1.613.000,00
3. fertige Erzeugnisse und Waren 5.409.351,37 5.197.000,00
8.566.351,37
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 14.098.372,03 11.087.169,44
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 11.686.465,74 10.406.381,27
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3.758.830,75 2.566.573,22
4. sonstige Vermögensgegenstände 12.664.702,27 7.285.372,52
42.208.370,79
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 4.153.747,35 9.734.976,43
C. Rechnungsabgrenzungsposten 358.989,86 99.041,00
82.459.006,54 73.593.646,33

PASSIVA

Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 5.000.000,00 5.000.000,00
II. Kapitalrücklage 3.121.634,86 3.121.634,86
III. Gewinnrücklagen
1. satzungsmäßige Rücklagen 16.783.127,91 14.912.826,98
2. andere Gewinnrücklagen 8.301,91 8.301,91
16.791.429,82 14.921.128,89
IV. Bilanzgewinn 47.769.741,38 42.158.838,58
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 225.315,00 244.123,00
2. Steuerrückstellungen 467.426,01 703.836,00
3. sonstige Rückstellungen 1.995.174,55 1.619.720,00
2.687.915,56
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 210,49 193,05
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.170.815,75 1.781.319,73
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.262.746,24 2.351.025,17
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 912.220,40 964.640,40
5. sonstige Verbindlichkeiten 723.550,65 714.414,65
7.069.543,53 5.811.593,00
D. Rechnungsabgrenzungsposten 18.741,39 12.772,00
82.459.006,54 73.593.646,33

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 105.444.552,88 95.538.731,49
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 590.351,37 1.124.707,54
3. sonstige betriebliche Erträge 1.356.822,28 941.870,45
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 35.952.456,07 31.938.619,39
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 20.041,70 35.972.497,77 51.344,62
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 33.651.899,52 29.568.302,28
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 6.779.755,80 40.431.655,32 6.122.209,87
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.297.716,31 2.489.888,77
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 16.428.865,45 14.754.728,33
8. Erträge aus Beteiligungen 0,00 10,00
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 302.134,04 85.623,40
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 43.942,22 19.470,51
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.998.570,78 4.226.367,66
12. Ergebnis nach Steuern 7.520.612,72 8.520.011,45
13. sonstige Steuern 39.409,00 38.434,00
14. Jahresüberschuss 7.481.203,72 8.481.577,45
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 42.158.838,59 35.797.655,49
16. Einstellungen in Gewinnrücklagen in andere Gewinnrücklagen 1.870.300,93 2.120.394,36
17. Bilanzgewinn 47.769.741,38 42.158.838,58

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Die rahm GmbH hat ihren Sitz in Troisdorf. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Siegburg unter HRB 10208 eingetragen.

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der rahm GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wurde unter der Prämisse der Unternehmensfortführung nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff. und 264 ff. HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG), den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 Abs. 3 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Geschäftsjahres der Gesellschaft sind gegenüber dem Vorjahr weitestgehend unverändert und stellen sich wie folgt dar:

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet. Die Nutzungsdauern betragen für Software 3 Jahre. Die erworbenen Firmenwerte werden entsprechend der Erwartung über die zeitliche Dauer der daraus resultierenden Nutzenzuflüsse über 10 und 15 Jahre abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen aktiviert und, soweit abnutzbar, planmäßig abgeschrieben.

Planmäßige Abschreibungen werden linear bzw. degressiv entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Zugänge werden zeitanteilig abgeschrieben. Die Nutzungsdauern betragen für

a. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten sowie Bauten auf fremden Grundstücken 1 - 33 Jahre
b. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1 - 20 Jahre

Zugänge von abnutzbaren beweglichen Vermögensgegenständen, deren Anschaffungskosten EUR 800,00 nicht übersteigen, werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben und im Folgejahr als Abgang gezeigt.

Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet.

Bei den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Preisnachlässen angesetzt. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse erfolgt nach der retrograden Methode. Ausgehend von den Netto-Verkaufspreisen werden Abschläge für Vertriebskosten und Gewinnaufschläge sowie entsprechend des Fertigungsgrades vorgenommen. Die Warenbestände sind zu Einstandspreisen bewertet. Bei schlechtgängigen oder technisch veralteten Vorratsbeständen wurden Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert gemäß dem strengen Niederstwertprinzip vorgenommen.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nominalwert abzüglich einer angemessenen Einzel- und Pauschalwertberichtigung angesetzt. Die Pauschalwertberichtigung wurde zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos in Höhe von 3% (Vorjahr: 3%) gebildet. Bemessungsgrundlage hierfür sind die Nettoforderungen, die zuvor um bereits einzelwertberichtigte Forderungen sowie risikolose Forderungen gemindert wurden. In der Pauschalabwertung sind zusätzlich Abwertungen für Altforderungen aus Vorjahren enthalten.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden bei gleicher Fristigkeit saldiert mit den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend des Zeitablaufs.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen entsprechend den folgenden Bewertungsannahmen und Bewertungsmethoden gemäß § 249 Abs. 1 HGB i.V.m. § 253 Abs. 1 S. 2, Abs. 2 S. 2 HGB gebildet.

31.12.2023
Angewandtes versicherungsmathematisches Berechnungsverfahren Barwertverfahren bzw. PUC-Methode
Abzinsungssatz p.a. 1,82%
Erwartete Gehaltssteigerung p.a. 0,00%
Erwartete Rentensteigerung p.a. 2,00% - 3,00%
Biometrische Parameter Richttafeln 2018G nach Dr. Klaus Heubeck

Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Als Abzinsungsfaktor wurde der von der Deutschen Bundesbank für diese Restlaufzeit ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangen zehn Jahren verwendet.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Dabei werden alle bis zur Bilanzaufstellung bekannt gewordenen ungewissen Schulden, Verluste und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr oder frühere Jahre betreffen, angemessen und ausreichend abgedeckt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen.

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel.

Unter den Finanzanlagen werden Anteile an folgenden verbundenen Unternehmen ausgewiesen:

Beteiligungsunternehmen, Sitz Beteiligungsquote Eigenkapital insgesamt letztes Jahresergebnis
protheofit GmbH, Troisdorf 100,00 % EUR 151.728,20 (2022) EUR 13.828,98
sani-fuchs.de GmbH, Troisdorf 100,00 % EUR 455.900,84 (2022) EUR 65.035,75

Daneben hält die Gesellschaft folgende Beteiligungen, die nicht gemäß § 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB von untergeordneter Bedeutung sind:

Beteiligungsunternehmen, Sitz Beteiligungsquote Eigenkapital insgesamt letztes Jahresergebnis
Mediapark Sanitätshaus GmbH, Köln 100,00% EUR 175.920,76 (2022) EUR 59.236,21
GZ Das Sanitätshaus, Koblenz 51,00% EUR 50.495,04 EUR 495,04

Darüberhinaus sind in den Finanzanlagen verschiedene Geldanlagen in Höhe von TEUR 8.500 enthalten. Anlagen mit einem Buchwert in Höhe von TEUR 8.500 haben zum Stichtag einen Zeitwert in Höhe von TEUR 8.310. Eine Abschreibung ist aufgrund der voraussichtlich nicht dauerhaften Wertminderung unterblieben.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind in Höhe eines Teilbetrages von TEUR 2.782 (Vorjahr: TEUR 1.813) Forderungen aus Versorgungsverträgen enthalten, die unter einem Genehmigungsvorbehalt stehen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind mit TEUR 8.487 (Vorjahr: TEUR 6.466) Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr enthalten. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 10.010 (Vorjahr: TEUR 8.300) enthalten. Davon betreffen TEUR 7.842 (Vorjahr: TEUR 6. 564) an die Gesellschafterin ausgegebene Darlehen. Diese werden mit 2% über dem jeweils gültigen Basiszinssatz gem. § 247 BGB verzinst.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 1.765 (Vorjahr: TEUR 1.535) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Sie enthalten darüber hinaus Steuererstattungsansprüche i.H.v. TEUR 109 (Vorjahr: TEUR 56), die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen.

In dem Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 ist ein Gewinnvortrag von TEUR 42.159 enthalten.

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag von TEUR 3. In Höhe dieses Unterschiedsbetrags sind die passivierten Rückstellungen für Pensionen und der Zinsaufwand im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre niedriger angesetzt. Der abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB n.F. für die Ausschüttung gesperrt.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Tantieme, Urlaubs- und Überstundenansprüche, Gewährleistungsverpflichtungen und Gutschriften sowie Berufsgenossenschaft und Prüfungs- und Beratungskosten sowie ausstehende Lieferantenrechnungen.

Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von insgesamt TEUR 1.149 (Vorjahr: TEUR 1.051) ausgewiesen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 451 (Vorjahr: TEUR 439) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 88 (Vorjahr: TEUR 149).

Die Gliederung der Restlaufzeit nach Fristen ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023.

Restlaufzeit bis zu 1 Jahr Restlaufzeit mehr als 1 Jahr (davon) mehr als 5 Jahre Gesamt
1) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten lfd. Jahr 210,49 € 0,00 € 0,00 € 210,49 €
Vorjahr 193,05 € 0,00 € 0,00 € 193,05 €
2) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen lfd. Jahr 3.170.815,75 € 0,00 € 0,00 € 3.170.815,75 €
Vorjahr 1.781.319,73 € 0,00 € 0,00 € 1.781.319,73 €
3) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen lfd. Jahr 2.262.746,24 € 0,00 € 0,00 € 2.262.746,24 €
Vorjahr 2.351.025,17 € 0,00 € 0,00 € 2.351.025,17 €
4) Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht lfd. Jahr 912.220,40 € 0,00 € 0,00 € 912.220,40 €
Vorjahr 964.640,40 € 0,00 € 0,00 € 964.640,40 €
5) sonstige Verbindlichkeiten lfd. Jahr 723.550,65 € 0,00 € 0,00 € 723.550,65 €
Vorjahr 714.414,65 € 0,00 € 0,00 € 714.414,65 €
Summe lfd. Jahr 7.069.543,53 € 0,00 € 0,00 € 7.069.543,53 €
Vorjahr 5.811.593,00 € 0,00 € 0,00 € 5.811.593,00 €

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignungen von Betriebs- und Geschäftsausstattung der Gesellschaft und Waren sowie Forderungszessionen in voller Höhe besichert.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte besichert.

IV. Angaben zur GuV

Die Umsätze gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt auf:

2023 2022
TEUR TEUR
Reha 39.017 33.540
Orthopädie 65.557 61.548
Sonstige 871 451
Gesamtergebnis 105.445 95.539

Die Umsatzerlöse wurden zu 100% (Vorjahr: 100%) im Inland erzielt.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 34 (Vorjahr: TEUR 236) enthalten. Diese resultieren hauptsächlich aus der Herabsetzung pauschaler Wertberichtigungen der Forderungen.

Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung enthalten mit TEUR 54 (Vorjahr: TEUR 57) Aufwendungen für Altersversorgung.

Die Zinserträge enthalten mit TEUR 350 (Vorjahr: TEUR 81) Zinserträge aus verbundenen Unternehmen.

Die Zinsaufwendungen enthalten TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 4) aus der Aufzinsung von Rückstellungen.

V. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse aus der Hingabe von Bürgschaften

Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die voraussichtlichen Aufwendungen nach dem Bilanzstichtag aus fest abgeschlossenen Leasingverträgen für KFZ belaufen sich für die Restlaufzeiten der Verträge auf insgesamt TEUR 1.570. Davon sind TEUR 112 innerhalb eines Jahres fällig.

Ebenso wurden für Mitarbeiter Leasingverträge für Job-Fahrräder abgeschlossen. Die voraussichtlichen Aufwendungen hieraus betragen nach dem Bilanzstichtag voraussichtlich 175 TEUR. Die Restlaufzeit der Verträge beträgt durchschnittlich 19 Monate.

Für 22 technische Geräte abgeschlossene Leasingverträge haben eine Restlaufzeit von 24 Monaten bei einer Restverpflichtung in Höhe von TEUR 70.

Daneben ergibt sich aus 63 (Vorjahr: 57) fest abgeschlossenen Mietverträgen mit Restlaufzeiten zwischen 1 und 8 Jahren und unbefristeten Verträgen eine jährliche Verpflichtung von ca. TEUR 4.946 (Vorjahr: TEUR 3.879). Davon bestehen 3 (Vorj.: 3) Mietverträge mit der rahm Immobilien GmbH & Co. KG mit Restlaufzeiten zwischen 1 und 3 Jahren und unbefristete Verträge mit einer jährlichen Verpflichtung von ca. TEUR 1.135 (Vorjahr: TEUR 1.119).

Die Leasing- und Mietverträge tragen insbesondere zu einer Verringerung der Kapitalbindung bei und belassen das Investitionsrisiko beim Leasinggeber.

3. Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer nach § 267 Abs. 5 HGB stellt sich im Jahr 2022 wie folgt dar:

Vorjahr
2023 2022
Angestellte 532,50 475,25
Gewerbliche Arbeitnehmer 330,00 289,00
862,50 764,25

4. Konzernabschluss

Den Konzernabschluss von Unternehmen, in den die rahm GmbH einbezogen wird, stellt im Geschäftsjahr 2023 die rahm Immobilien GmbH & Co. KG mit Sitz in Troisdorf auf. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht und an das Unternehmensregister übermittelt.

6. Gesellschaftsorgane

Zu alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführern sind bestellt:

Frau Meike Rahm, gesamtverantwortliche Geschäftsführerin, Troisdorf

Herr Marco Hammerstein, gesamtverantwortlicher Geschäftsführer, Saarwellingen

Sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf TEUR 312. Auf die Angabe der Pensionsansprüche einer ehemaligen Geschäftsführerin wird unter Berufung auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

7. Abschlussprüferhonorar

Die Angabe des vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar erfolgt im Konzernabschluss der rahm Immobilien GmbH & Co. KG, Troisdorf, zum 31. Dezember 2023, in den die Gesellschaft einbezogen wird.

8. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag haben sich nicht ergeben.

9. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 47.858.011,05 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Troisdorf, den 13.01.2025

rahm GmbH

gez. Meike Rahm, Geschäftsführerin

gez. Marco Hammerstein, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Wirtschaftsbericht

Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Im Jahr 2023 belasteten die Folgen der globalen Krisen die deutsche Wirtschaft weiterhin, sodass die deutsche Wirtschaft nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) preisbereinigt im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 % gesunken ist. Zwar lag das BIP im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,7 % höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019. Allerdings kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken.

Die Energiekrise und geopolitische Spannungen verunsicherten Produzenten, Investoren sowie Konsumentinnen und Konsumenten. Der Welthandel verlor an Dynamik, mit negativen Folgen für die deutsche Exportwirtschaft. Die Energiepreise, die 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine gestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten insbesondere die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen, was besonders die Bauwirtschaft bremste. Insgesamt dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Im Zuge dessen rutschte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 ins Minus.

Im Jahr 2023 betrug das BIP EUR 4.194,7 Mrd. (im Jahr 2022 EUR 3.962,2 Mrd). Das reale BIP der Europäischen Union (EU-27) sank im Jahr 2023 um rd. 0,3 % gegenüber dem Vorjahr.

(Quellen: Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland, Statistisches Bundesamt, Begleitmaterial zur "Pressekonferenz vom 15.01.2024 auf https://www.destatis.de sowie statistische Daten der Homepage von statista.com).

Mit ihren Finanzergebnissen weisen die gesetzlichen Krankenkassen für das Jahr 2023 einen Überschuss der Ausgaben von rund 1,9 Mrd. Euro aus. Dieses hängt maßgeblich mit der Verpflichtung des Gesetzgebers im Rahmen des GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes zusammen, im Jahr 2023 insgesamt 2,5 Mrd. Euro aus den Finanzreserven der Krankenkassen an den Gesundheitsfonds abzuführen. Die Finanzreserven der Krankenkassen betrugen Ende Dezember 8,4 Mrd. Euro. Der Gesundheitsfonds verzeichnete im Jahr 2023 ein zu erwartendes Defizit in Höhe von 3,3 Mrd. Euro. Die Liquiditätsreserve betrug zum 15. Januar 2024 rund 9,4 Mrd. Euro.

Den Einnahmen der gesetzlichen Krankenkassen in Höhe von 304,4 Mrd. Euro standen Ausgaben in Höhe von 306,2 Mrd. Euro gegenüber. Die Ausgaben für Leistungen und Verwaltungskosten verzeichneten bei einem Anstieg der Versichertenzahlen von 0,9 % einen Zuwachs von 5,0 %.

Bei den Mehrausgaben schlagen prozentual insbesondere die Ausgaben für Krankenhausbehandlungen (+7,0 %), weitere Aufwendungen im Krankenhaus (insbesondere Somatik) (5,2 %) sowie Ausgaben im Bereich der Schutzimpfungen (+13,6 %) und im Bereich der Behandlungspflege und der häuslichen Krankenpflege (+12,2 %) zu Buche, so dass hier die Kostensteigerungen als überproportional zu verzeichnen sind.

(Quelle: "Vorläufige Finanzergebnisse der GKV für das Jahr 2023" auf www.bundesgesundheitsministerium.de)

B. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft im Jahr 2023

Wir betreiben die Geschäftsbereiche Orthopädietechnik, Orthopädie-Schuhtechnik und Sanitätshaus sowie Rehatechnik Geriatrie, Rehatechnik Pädiatrie und Care. Neben dem Firmensitz in Troisdorf-Spich mit zentralisierten Fertigungsstätten sowie zwei Zentrallagerstätten werden weitere Filialen im südlichen Nordrhein-Westfalen und nördlichen Rheinland-Pfalz unterhalten. Insgesamt ist die Gesellschaft an 50 Standorten vertreten. Durch die hohe Anzahl der Filialen wird unsere Präsenz direkt vor Ort sichergestellt und eine Marktpenetrationsstrategie betrieben. Darüber hinaus wird die Vertriebsaktivität durch das Betreiben eines Online-Shops im Internet erfolgreich weiter ausgebaut.

Die Gesellschaft hält jeweils eine 100% Beteiligung an der protheofit GmbH, der sani-fuchs.de GmbH, der Mediapark Sanitätshaus GmbH, der Orthopädietechnik Matthias Krämer GmbH und der Muß GmbH & Co. KG, eine 51%ige Beteiligung an der GZ Das Sanitätshaus GmbH, eine 30%ige Beteiligung an der duro3D GmbH sowie eine 20%ige Beteiligung an der ARS Beteiligung GmbH.

Das abgelaufene Geschäftsjahr wird als sehr gut bezeichnet. Der Umsatz liegt mit 10,4 % über dem des Vorjahres und damit noch einmal über der im letzten Prognosebericht geäußerten Erwartung. Das EBIT hat sich gleichzeitig um 10,5% verringert.

Mit dem Geschäftsverlauf sind wir zufrieden.

I. Ertragslage

Die Ertragslage des Unternehmens stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

2023 2022
TEUR % TEUR %
Rohergebnis 71.419 65.615
- Personalaufwand 40.432 56,6% 35.690 54,4%
- sonstige betrieblichen Aufwendungen 16.429 23,0% 14.755 22,5%
- sonstige Steuern 39 0,1% 38 0,1%
= EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibungen) 14.519 20,5% 15.132 23,1%
- Abschreibungen 3.298 4,6% 2.490 3,8%
= EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern) 11.221 15,7% 12.642 19,3%
Finanzergebnis 256 0,4% 66 0,1%
Ertragsteuern 3.999 5,6% 4.226 6,4%
= Jahresergebnis 7.478 10,5% 8.482 13,12%

Entwicklung des Rohergebnisses

Die Erhöhung des Rohergebnisses um 8,8 % ist insbesondere auf um TEUR 9.905 (+10,4 %) gestiegene Umsätze zurückzuführen. Der höhere Umsatz ist insbesondere ein Resultat der erneut höheren Anzahl an Standorten.

Personalbereich

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl liegt bei 863 und ist leicht überproportional zum Umsatz gestiegen. Der Personalaufwand von TEUR 35.690 im Vorjahr auf TEUR 40.432, mithin um 13,3% gestiegen. Dies liegt an unter anderem an der Eröffnung neuer Standorte. Die Personalkostenquote - gemessen am Rohergebnis - ist mit 56,6 % hingegen leicht über dem Niveau des Vorjahres.

Entwicklung der übrigen Posten

Abschreibungen sind im Wesentlichen auf Grund von Abschreibungen auf neue Geschäfts- oder Firmenwerte, die aus den Akquisitionen dieses Geschäftsjahres resultieren, angestiegen.

Die Zunahme der sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Berichtsjahr um TEUR 1.575 beruht im Wesentlichen auf Kostensteigerungen sowie Investitionen im Bereich der IT-, Miet- sowie Vertriebs- und Werbeaufwendungen. Im Ergebnis liegt der Anteil der sonstigen Aufwendungen am Rohergebnis mit 23,0 % auf dem Niveau des Vorjahres.

Im Ergebnis liegt das EBIT in Höhe von TEUR 11.221 um TEUR 1.420 unter dem Vorjahr.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betragen TEUR 3.999 und sind damit gegenüber dem Vorjahr (TEUR 4.226) im Wesentlichen ergebnisbedingt gesunken. Insgesamt konnte ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 7.481 (Vorjahr: TEUR 8.482) erzielt werden.

II. Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist um TEUR 8.865 auf nunmehr TEUR 82.459 gestiegen. Die Veränderung auf der Aktivseite resultiert im Wesentlichen aus einem Anstieg des Anlagevermögens um TEUR 2.580, einer Erhöhung der Vorräte um TEUR 744 sowie einer Erhöhung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 8.437.

Das immaterielle Anlagevermögen erhöhte sich insbesondere durch die Aktivierung von erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerten, die auf jeweils zehn Jahre abgeschrieben werden entsprechend des erwarteten Nutzenzuflusses.

Das Anlagevermögen erhöhte sich im Wesentlichen auf von Investitionen insbesondere in Mietereinbauten und Fallpauschalenartikel.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Wesentlichen aufgrund des höheren Geschäftsvolumens angestiegen. Forderungen im Verbundbereich sind insbesondere durch höheren Leistungsverkehr zwischen den Gesellschaften gestiegen.

Die Verringerung der liquiden Mittel basiert im Wesentlichen aus der Anlage von Zahlungsmitteln in gezielte Finanzanlagen im Berichtsjahr.

Auf der Passivseite ist die Bilanzsumme im Wesentlichen erneut durch das erhöhte Eigenkapital angestiegen. Das Eigenkapital hat sich durch die Ergebnisthesaurierung in Höhe von TEUR 7.481 erhöht. Die Eigenkapitalquote sinkt jedoch auf Grund der relativ höheren Steigerung der Bilanzsumme von 88,6 % auf nunmehr 88,3%.

Die Zusammensetzung des Fremdkapitals ist vor allem durch eine stichtagsbedingte Zunahme der Verbindlichkeiten geprägt. Darüber hinaus sind die Steuerrückstellungen vor allem ergebnisbedingt gesunken.

III. Finanzlage

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt weiterhin über den eigenen Cashflow. Die Liquidität war jederzeit gesichert.

Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 6.426 nach TEUR 5.869 im Vorjahr. Hauptursache für den Anstieg ist Anstieg bei den Verbindlichkeiten.

Die Investitionen in das immaterielle und das Sachanlagevermögen des Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 3.513 konnten erneut vollständig durch den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit finanziert werden. Des Weiteren wurden insbesondere Investitionen in verschiedene Finanzanlagen getätigt.

Der Finanzmittelfonds beträgt TEUR 4.154. Zusätzlich hat die Gesellschaft jederzeit Zugriff auf liquide Mittel in Höhe von TEUR 1.200 bei Gesellschaften des rahm-Konzerns. Wir sind jederzeit in der Lage, unseren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

C. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

I. Mitarbeiterentwicklung

Die rahm-Gruppe unterstützt und entwickelt die Stärken und die persönliche berufliche Laufbahn der Mitarbeiter durch diverse Maßnahmen. Neben Produkt- und Vertriebsschulungen bieten wir unseren Mitarbeitern interne und externe Fortbildungsmaßnahmen zu diversen Themengebieten an.

II. Präqualifzierung

Alle unsere Niederlassungen sind nach den Empfehlungen des GKV-Spitzenverbandes gemäß § 126 Abs. 1 Satz 3 SGB V präqualifiziert. Damit gewährleisten wir, dass in allen Niederlassungen nicht nur der fachliche Leiter für alle Produktbereiche qualifiziert ist, sondern dass umfangreiche Voraussetzungen allgemeiner Art (Berufs-, Versicherungs-, Gewerberecht), organisatorische Anforderungen (Verfügbarkeit und Dauer von Versorgungen), räumliche Voraussetzungen (für alle unterschiedlichen Produkte diverse spezielle räumliche Ausstattungen einzurichten) und eine qualitativ hochwertige Ausstattung an Produktionsmaschinen und Werkzeugen vorhanden bzw. erfüllt sind.

D. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

I. Chancen- und Risikobericht

Die permanente Beobachtung des Hilfsmittelmarktes versetzt die Geschäftsführung in die Lage, frühzeitig externe Risiken zu identifizieren und geeignete Strategien und Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Neben der Marktanalyse setzt die rahm GmbH als Bestandteil der rahm-Gruppe das zentral geführte Rechnungswesen mit den monatlichen betriebswirtschaftlichen Auswertungen und Budgetüberprüfungen sowie dem etablierten Controlling-System ein, um unternehmensinterne Risiken frühzeitig zu erkennen und zu eliminieren.

Produkt- und Umweltschutzrisiken begegnen wir mit Qualitätssicherungsmaßnahmen. Dazu gehört auch die Zertifizierung nach internationaler Norm (DIN EN ISO 13485).

Für mögliche Schadensfälle haben wir Versicherungen abgeschlossen, die sicherstellen, dass sich finanzielle Risiken in Grenzen halten. Der Umfang der Versicherungen wird laufend überprüft und, soweit erforderlich, angepasst.

II. Prognosebericht

Die Bundesregierung erwartet laut ihrer Frühjahrsprojektion eine bessere Konjunktur als zuletzt - nach Schätzungen soll die Wirtschaft 2024 um 0,3 Prozent wachsen. Es mehren sich die Anzeichen dafür, dass die deutsche Wirtschaft im Frühjahr 2024 an einem konjunkturellen Wendepunkt steht. Während die beiden vergangen Jahre infolge des Energiepreisschocks durch eine weitgehende wirtschaftliche Stagnationsphase geprägt waren, haben sich seit Jahresbeginn zunehmend die Auftriebskräfte verstärkt.

In der Frühjahrsprojektion geht die Bundesregierung davon aus, dass sich die deutsche Wirtschaft im Jahresverlauf 2024 im Zuge niedrigerer Inflationsraten, geldpolitischer Lockerungen, steigender Löhne und Einkommen, einer anhaltend stabilen Arbeitsmarktentwicklung und zunehmender Impulse von der Außenwirtschaft allmählich erholt und wieder an Dynamik gewinnt. Insgesamt wird in der Frühjahrsprojektion für dieses Jahr eine Steigerung des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 0,3 % erwartet; im kommenden Jahr dürfte sich das Wachstums auf + 1,0 % verstärken.

Unterstützt wird die wirtschaftliche Erholung von Maßnahmen der Bundesregierung, die private Haushalte und Unternehmen entlasten, den Investitionsstandort Deutschland stärken und damit Wachstumsimpulse setzen. Hierzu zählen das Wachstumschancengesetz, weitere steuerliche Entlastungen sowie Maßnahmen zur Förderung der Transformation hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft. (Quelle: Vorstellung der Frühjahrsprojektion 2024 durch die Bundesregierung vom 24.04.2024" auf der Homepage https://www.bundesregierung.de).

Der Jahreswechsel bringt stets Änderungen in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung mit sich. 2024 ändern sich die Beitragsbemessungsgrenze für Krankenkassenbeiträge sowie der durchschnittliche Zusatzbeitrag. Damit einhergehen weitere Änderungen wie eine höhere Einkommensgrenze für sogenannte Midijobs. Bei der Digitalisierung gibt es Fortschritte zu verzeichnen: Das E-Rezept wird 2024 auch für Arztpraxen verpflichtend, sodass der Weg hin zu einer flächendeckenden Nutzung frei wird. Außerdem können Versicherte auf Wunsch künftig von ihrer Krankenkasse digitale Identitäten erhalten. Bestimmte Online-Gesundheitsanwendungen können damit ohne Versichertenkarte genutzt werden und funktionieren dann ähnlich wie beispielsweise Online-Banking. Viele Änderungen stehen bei der Pflegeversicherung an: Das Pflegegeld für ambulante Pflege steigt um fünf Prozent und auch die Zuschläge, die einen bestimmten Eigenanteil in der stationären Pflege abdecken, steigen. Beides entlastet Pflegebedürftige finanziell. Der allgemeine Beitragssatz der GKV beträgt 2024 wie in den Jahren zuvor 14,6 Prozent. Der durchschnittliche Zusatzbeitrag wird sich 2024 um 0,1 Prozentpunkte auf 1,7 Prozent erhöhen. Jede Krankenkasse entscheidet selbst, welchen Zusatzbeitragssatz sie von ihren Versicherten verlangt. (Quelle: www.vdek.com).

Für das Jahr 2024 erwartet der Schätzerkreis Einnahmen des Gesundheitsfonds in Höhe von 283 Mrd. Euro. Diese beinhalten den regulären Bundeszuschuss in Höhe von 14,5 Mrd. Euro abzüglich des Anteils für die landwirtschaftliche Krankenkasse sowie weitere 150 Mio. Euro für zusätzliche Aufwendungen im Bereich Kinderkrankengeld. Zudem wird bei der Schätzung der Einnahmen des Gesundheitsfonds eine Zuführung aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds in Höhe von 3,1 Mrd. Euro berücksichtigt. Die Ausgaben der Krankenkassen im Jahr 2024 belaufen sich voraussichtlich auf 314 Mrd. Euro. Aus den Schätzergebnissen für das Jahr 2024 ergibt sich eine Erhöhung des rechnerischen durchschnittlichen Zusatzbeitragssatzes um 0,1 Prozentpunkte auf 1,7 Prozent. Das Bundesministerium für Gesundheit legt nach Auswertung der Ergebnisse des Schätzerkreises den durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz für das Jahr 2024 fest und gibt ihn bis zum 1. November 2023 im Bundesanzeiger bekannt. (Quelle: www.bundesamtsozialesicherung.de).

Durch eine permanente Beobachtung und Analyse des Hilfsmittelmarktes sowie der Gesundheitspolitik ist die rahm GmbH auch zukünftig für die weitere Entwicklung im Gesundheitswesen in Deutschland gut vorbereitet. Unsere Marktpenetrations- und Diversifikationsstrategien werden auch in 2024 zu einem Erfolg der Gesellschaften beitragen.

Wir rechnen für das kommende Geschäftsjahr mit einem erneute positiven Geschäftsverlauf. Nach den vorliegenden Zahlen des laufenden Geschäftsjahres 2024 erwarten wir für das kommende Geschäftsjahr eine Umsatzsteigerung in Höhe von ca. 5,0% und ein EBIT auf dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres.

 

Troisdorf, den 13.01.2025

rahm GmbH

Meike Rahm, Geschäftsführerin

Marco Hammerstein, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die rahm GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der rahm GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der rahm GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtmünern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirke, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können..

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bornheim, den 16. Januar 2025

dhpg Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Klaus Altendorf, Wirtschaftsprüfer

Marco Halfmann, Wirtschaftsprüfer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Bruttobuchwerte
Stand am 01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand am 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 867.758,18 22.217,40 0,00 0,00 889.975,58
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.729.827,49 0,00 0,00 0,00 1.729.827,49
2.597.585,67 22.217,40 0,00 0,00 2.619.803,07
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.614.997,76 179.541,07 203.947,58 0,00 7.848.178,29
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 26.878.878,04 2.853.801,12 61.680,02 188.656,89 29.470.122,66
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 101.173,43 457.627,12 -265.627,60 3.879,71 492.621,92
34.595.049,23 3.490.969,31 0,00 192.536,60 37.810.922,87
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 50.000,00 0,00 0,00 0,00 50.000,00
2. Beteiligungen 1.237.408,10 2.399.927,84 1.588.000,00 25.000,00 5.200.335,94
3. sonstige Ausleihungen 8.500.500,00 0,00 0,00 0,00 8.500.500,00
4. Geleistete Anzahlungen 1.588.000,00 0,00 -1.588.000,00 0,00 0,00
11.375.908,10 2.399.927,84 0,00 25.000,00 13.750.835,94
48.568.543,00 5.913.114,55 0,00 217.536,60 54.181.561,88
kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2023 Zugänge Zuschreibungen Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 821.526,18 26.650,40 0,00 0,00 848.176,58
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.058.582,49 85.642,00 0,00 0,00 1.144.224,49
1.880.108,67 112.292,40 0,00 0,00 1.992.401,07
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.913.266,26 277.311,53 0,00 0,00 3.190.577,79
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.182.014,04 2.452.537,77 0,00 264.112,15 21.370.439,66
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
22.095.280,30 2.729.849,30 0,00 264.112,15 24.561.017,45
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 1.021,58 0,00 0,00 0,00 1.021,58
3. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.021,58 0,00 0,00 0,00 1.021,58
23.976.410,55 2.842.141,70 0,00 264.112,15 26.554.440,10
Nettobuchwerte
Stand am 31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 41.799,00 46.232,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 585.603,00 671.245,00
627.402,00 717.477,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.657.600,50 4.701.731,50
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.099.683,00 7.696.864,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 492.621,92 101.173,43
13.249.905,42 12.499.768,93
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 50.000,00 50.000,00
2. Beteiligungen 5.199.314,36 1.236.386,52
3. sonstige Ausleihungen 8.500.500,00 8.500.500,00
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 1.588.000,00
13.749.814,36 11.374.886,52
27.627.121,78 24.592.132,45

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 16. Januar 2025 von der Gesellschafterversammlung festgestellt.

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