Lahnwerk GmbH
Industriestraße 6, 35216 Biedenkopf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Karsten Blecker seit 12.9.2025 | Prokura |
Markus Dittmann seit 8.2.2019 | Prokura |
Harald Nispel seit 7.9.2016 | Geschäftsführer |
Daniel Smolny seit 3.9.2002 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
S***** B**** | 10.00% |
K********* H*** | 10.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Harald Huppert Stiftung | 80.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lahnwerk GmbHBiedenkopfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum 31. Dezember 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die Lahnwerk GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen des Modell- und Formenbaus, sowie Dienstleistung im Bereich Engineering, Gießereiberatung und Zerspanung. Hauptkunde ist die Automobilindustrie mit Schwerpunkt LKW. Die Tätigkeitsgebiete gliedern sich wie folgt auf: Gießereiwerkzeuge für den Bereich Eisenguss. Diese bestehen aus Kernformwerkzeugen, Modellen, Werkzeugen für Kernpaketguss, Lehren, Vorrichtungen und Handlings Werkzeuge. Gießereiwerkzeuge für den Bereich Leichtmetallguss. Diese bestehen aus Kokillen (ND, LPD, Kipguss), , Werkzeuge für Kernpaketguss und klassische Modelleinrichtungen. Pressformwerkzeuge und Vorrichtungen für die Bremsbelag Industrie. Dienstleistung im Bereich Zerspanung und Engineering. II. Wirtschaftsbericht 1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Der Russische Angriffskrieg gegen die Ukraine in direktem Anschluss an das Abklingen der Covid-Pandemie stellt die Industrie weiter vor große Herausforderungen in Deutschland. Die Tarif- und Energiepolitik machen es zusehends schwieriger, wirtschaftliche Geschäftsprozesse abzubilden. Wirtschaftspolitische Vorgaben, Bürokratie und der zunehmenden Notwendigkeit von externen Beratern verschlechtern die Geschäftsprozesse. Der sinkende Absatz in der Automobilindustrie ist nach wie vor ein Treiber für schlechte wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Der diktierte Umbau in der Automobilindustrie hin zur E-Mobilität lässt kaum Spielraum für Innovationen und Entwicklung im Bereich der alternativen Antriebstechnologien. Es werden deutlich weniger Komponenten bei den E-Antrieben im Powertrain benötigt, der Eisenguss geht hierbei gegen Null. Die Verlagerung von Schlüsseltechnologien ins Ausland zwingt uns dazu, globaler tätig zu werden. Im Bereich LKW ist die Entwicklung von alternativen Antrieben noch vorhanden. Hier ergibt sich noch Potenzial. Klassische Verbrennungsmotor Technologien neben den E-Antrieben werden weiter entwickelt im Hinblick auf CO 2 Neutralität. Wasserstoff und E-Fuels sind hier die am weitesten fortgeschrittenen Technologien. Durch das Abwandern der Industrie ins Ausland sind wir gezwungen unsere Kunden vermehrt dort zu suchen. Die Türkei ist im Bereich der Gießereitechnologie für uns zu einem wichtigen Partner geworden. 2. Geschäftsverlauf Der Umsatz ging gegenüber dem Vorjahr um 15% zurück. Der Umsatz setzt sich wie folgt zusammen:
Die mit dem Betriebsrat in 2019 vereinbarte Option, anstelle einer tariflichen Einmalzahlung mehr freie Arbeitstage nehmen zu können, wurde in 2023 weiter umgesetzt. Es sind weitere Anschaffungen/Investitionen für den Bereich Mobile Office vorgenommen worden, um den Vorgaben der Gesetzgebung gerecht zu werden. Im Bereich Konstruktion, IT-Prozessentwicklung, Vertrieb, Leitungskreis und Teilen der Verwaltung ist das Arbeiten im Mobil-Office weiter möglich. Die Make-or-Buy-Entscheidung ist neu definiert worden. Hier ist die Verhältnismäßigkeit ein weiterer Aspekt. Lieferketten sind auch hier problematisch geworden. Zulieferer haben sich teils neu orientiert und stehen somit nur noch eingeschränkt zur Verfügung. Für die Gesellschaft besteht eine Abhängigkeit von der Entwicklung in der Automobilindustrie. Der Personalbestand wird an die wirtschaftlichen Gegebenheiten angepasst. Um auf den rückläufigen Auftragseingang/Auftragsvolumen zu reagieren, ist dies nötig. Wir sind dabei bestrebt, eine sozialverträgliche Lösung im Dialog umzusetzen. Das Altersteilzeit-Modell findet Anwendung. Die Kosten sind hier für beide Parteien dennoch negativ zu bewerten. Die psychische Belastung hat weiter zugenommen; eine Zunahme der Altersteilzeit-Modelle steht deshalb mittlerweile im Vordergrund. Vakante Stellen werden intern besetzt. 3. Lage Durch Rundungsdifferenzen kann die Summe der Einzelwerte nicht immer gleich dem Summenwert sein. a) Ertragslage Die folgende Aufstellung zeigt die Ertragslage:
b) Finanzlage Die Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar:
Investitionen: Es wurden im Geschäftsjahr 2023 folgende wesentlichen Investitionen durchgeführt:
c) Vermögenslage Die Entwicklung der Vermögens- und Kapitalstruktur im Vergleich zum Vorjahr zeigt die folgende Übersicht:
Das Anlagevermögen ist gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Die Summe der Investitionen lag leicht niedriger als die Abschreibungen in 2023. Das Umlaufvermögen ist gesunken. Ursache hierfür ist hauptsächlich der niedrigere Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und unfertigen Leistungen. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Softwarelizenzen sowie die Wartung von Anlagen und Software. Das Eigenkapital ist aufgrund des Jahresfehlbetrages niedriger. Bei den Rückstellungen wirkt sich eine Erhöhung des Zeitguthabens auf 350h negativ aus. Die Drohverluste sind um 53% gesunken. Aufträge für Neukunden (Eintrittskarte), sowie schlechte Marktlage führten hier zu nicht wirtschaftlichen Auftragseingängen. Die Verbindlichkeiten sind in Summe gesunken. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind ebenfalls gesunken. III. Prognosebericht Für 2024 ist ein Umsatz über Vorjahresniveau und ein tendenziell besseres Ergebnis geplant. Die gestiegenen Energiekosten sind bei der Ergebnisentwicklung negativ berücksichtigt. Einen Abgleich ist nach Ablauf des ersten Halbjahres geplant. In der jährlichen Vorausplanung sind die zu erwartenden Umsätze pro Kunde durch unseren Vertrieb vorausgeplant. Durch massive Änderungen im Management bei einem unserer Hauptkunden im Gießerei-Sektor kommt es zu anderen Marktbedingungen. Durch eine Erhöhung des Wettbewerbes ist die Kostenstruktur weiter negativ. Veränderungen in der Branche durch Unternehmensverkäufe und Veränderung der Geschäftsmodelle zwingen uns sich dem Markt anzupassen. Durch die Gewinnung von Neukunden sind Umsatzausfälle nicht zu erwarten. Auf der Zuliefererseite zeigen sich massiv gestiegene Kosten. Im Bereich des Materialeinkaufs werden die gestiegenen Energiekosten und damit verbundene steigende Rohstoffkosten sowie eine weitere Verknappung der Rohstoffe als Folge der massiv gestörten Transportwege weitergegeben. Die Entwicklungen im Russland-Ukraine-Konflikt führen zu weiteren Verunsicherungen der Märkte. Die Einflussfaktoren des Tarifvertrages konnten wir im Dialog mit dem Betriebsrat wieder mit Zeit statt Geld abmildern. Hierzu ist wie in den vergangenen Jahren eine Betriebsvereinbarung geschlossen worden. Dennoch führt dieses Modell zu Produktivitätsverlust. Der Tarifabschluss führt zu einem massiven Kostenanstieg auf der Personalseite. Mittelständische Unternehmen wie die Fa. Lahnwerk werden zukünftig diese Lohnsteigerungen, welche mit den großen OEM ausgehandelt werden, nicht mehr umsetzen können. Der Personalbestand wird weiter reduziert werden müssen um die gestiegenen Kosten abzufedern. Effizienzsteigerung und Automation sind die Folge. Die Prognose zu den Umsatz- und Ergebniszahlen für 2024 ist aufgrund der volatilen Marktsituation und in Verbindung mit dem industriefeindlichen politischen Umfeld nicht möglich. Erstmals seit vielen Jahren ist die Investitionssumme der Deutschen Industrie im Ausland über dem der Investitionen aus dem Ausland in Deutschland. Dies führt zu einem zunehmenden administrativen Aufwand im Bereich Vertrieb. Für 2024 wird sich dieser Prozess unserer Einschätzung nach weiter fortsetzen. Der Personalabbau wird in Verbindung mit dem sinkenden Umsatzniveau weiter fokussiert. Aktuell haben wir eine Personalstärke von 117 Mitarbeiter/-innen. Bis zum Jahresende werden wir auf 113 Mitarbeiter/-innen reduziert haben. Hiervon befinden sich 5 MA in der Altersteilzeit, 3 MA in der aktiven und 2 MA in der passiven Phase. Das Unternehmen befindet sich weiter in einer starken Marktposition innerhalb der Branche. Zahlreiche Entwicklungspartnerschaften mit unseren Kunden festigen dabei unsere Marktposition. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Der bereits begonnene Transformationsprozess in der Automobilbranche wird für die Fa. Lahnwerk in den nächsten Jahren zu keiner Vollauslastung führen. Die Suche nach alternativen Betätigungsfeldern stellt sich innerhalb der Branche als schwierig dar. Massiv gestiegene Kosten im Bereich Energie, Einkauf und Personal verschlechtern die wirtschaftliche Situation zusehends. Das Risiko von Forderungsausfällen besteht weiterhin, ist aber geringer einzustufen. 2. Chancenbericht Es gilt neue Geschäftsfelder zu finden und diese mit dem Potential der Belegschaft erfolgreich umzusetzen. Im Bereich Maschinen und Anlagenbau sind hier erste Erfolge zu verzeichnen. Bei den Gießerei-Produkten konnten wir unser Portfolio mit Produkten für die Agrar- Industrie erweitern. Die bestehende Kapitalausstattung bildet noch ein solides Finanzfundament, um die Lahnwerk GmbH wieder auf wirtschaftlichen Erfolgskurs zu bringen. Die Nutzung von öffentlichen Fördermitteln wird in Anspruch genommen. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Es liegen keine Finanzrisiken vor, sowohl auf der Beschaffungsseite als auch auf der Anlagenseite. Die Zahlungsabwicklung über Akkreditive wird weiterhin genutzt. Die Rechnungsstellung erfolgt ausschließlich in Euro.
Biedenkopf, den 28. Juni 2024 gez. Harald Nispel Bilanz zum 31. Dezember 2023- unter Gegenüberstellung der Vorjahreszahlen -Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023- unter Gegenüberstellung der Vorjahreszahlen -
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Lahnwerk GmbH hat ihren Sitz in Biedenkopf und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Marburg (HRB 3225). 2. Erläuterung der allgemeinen Grundsätze zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 2.1. Anwendung des Handelsgesetzbuches Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. 2.2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.2.1. Anlagevermögen Das Anlagevermögen ist mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, unter Berücksichtigung planmäßiger und ggf. außerplanmäßiger Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen erfolgen nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Zugänge in 2023 nach der linearen Methode und jeweils zeitanteilig abgeschrieben. 2.2.2. Umlaufvermögen, Rückstellungen, Verbindlichkeiten Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Tagespreisen. Wegen der geringen Mengen- und Wertschwankungen ist ein Festwert gebildet worden, der letztmalig in 2022 aufgenommen wurde. Die unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Stundensätze wurden entsprechend den vorhandenen Gegebenheiten überprüft und der Wert der unfertigen Erzeugnisse mit einem Zu- bzw. Abschlagsfaktor aktualisiert. Aufgrund der geringen Auslastung ist ein Korrekturfaktor vergleichbar Vorjahr angewendet worden. Die Grundsätze einer verlustfreien Bewertung werden beachtet. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wird allen erkennbaren Risiken durch angemessene Abwertung Rechnung getragen. Bei der Rückstellung für Pensionen wird als versicherungsmathematische Bewertungsmethode die "projected unit credit method" angewandt. Der Rechnungszins beruht auf dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssatz von 1,82% zum 31.12.2023. Die biometrischen Wahrscheinlichkeiten stammen aus den "Richttafeln von 2018 G". Die sonstigen Rückstellungen sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt und so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken Rechnung tragen. Die langfristigen Rückstellungen wurden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Bilanzerläuterungen 3.1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist als Anlage zum Anhang beigefügt. Die Anschaffungs- und Herstellungskosten sind zu historischen Werten angesetzt. 3.2. Vorräte Als unfertige Erzeugnisse werden die verschiedenartigen Modelleinrichtungen und Formen erfasst, denen Kundenaufträge zugrunde liegen. 3.3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Umsatzsteuerforderungen (T€ 39) und Investitionszuschüsse (T€ 19) ausgewiesen. 3.4. Rückstellungen Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (1,82%) ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,74%) ein Unterschiedsbetrag in Höhe von (T€ 0). Dieser Unterschiedsbetrag ist nach § 253 Abs. 6 HGB für die Ausschüttung gesperrt. Die Pensionsrückstellung ist für die Witwe eines ehemaligen Geschäftsführers zu bilden. In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Zeitguthaben (T€ 482) für drohende Verluste (T€ 315) und Verpflichtungen aus Altersteilzeit (T€ 300) enthalten. 3.5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar: Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (T€ 824), erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (T€ 579), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 348) sowie sonstige Verbindlichkeiten (T€ 152). Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben (T€ 137) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr, (T€ 616) eine Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren und (T€ 71) eine Restlaufzeit über 5 Jahren. Die Verbindlichkeiten sind durch die Sicherungsübereignung der CNC- Fräsmaschinen besichert. Alle anderen Verbindlichkeiten haben wie auch im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Lohn- und Kirchensteuer (T€ 96) enthalten. 4. Angaben zu sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Ziffer 3 HGB Der Gesamtbetrag des zukünftigen jährlichen Miet- und Leasingaufwandes beträgt ca. (T€ 83) 5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 5.1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die bisherige Darstellung der Ergebnisrechnung anhand des Gesamtkostenverfahrens wurde beibehalten. 5.2. Sonstige betriebliche Aufwendungen An wesentlichen Posten sind hier enthalten:
6. Sonstige Angaben 6.1. Beschäftigte Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des vergangenen Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer einschließlich Aushilfen und Teilzeitkräften belief sich auf 117 (Vorjahr: 119). 6.2. Geschäftsführer Alleiniger Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023: Herr Harald Nispel, Dautphetal. Von den Erleichterungen des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. 7. Nachtragsbericht Es liegen keine wesentlichen Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag vor.
Biedenkopf, den 28. Juni 2024 gez. Harald Nispel Entwicklung des AnlagevermögensLahnwerk GmbH
Der Jahresabschluss wird aufgrund der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Lahnwerk GmbH, Biedenkopf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Lahnwerk GmbH, Biedenkopf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lahnwerk GmbH, Biedenkopf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Gießen, den 28. Juni 2024 Westprüfung
GmbH & Co. KG
gez. Becker, Wirtschaftsprüfer gez. Benecke, Wirtschaftsprüfer Sonstige Berichtsbestandteile: Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde am 28. August 2024 festgestellt. Beschluss über die Ergebnisverwendung:Der Jahresfehlbetrag wird auf neue Rechnung vorgetragen.
gez. Harald Nispel |
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