Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 1999 NM
Vorher
ECO - Systemhaus GmbH
Eingetragen
2.9.2004
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und AnstrichmittelnGroßhandel mit sonstigen Baustoffen und BauelementenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Gegenstand
Der Handel, die Vermittlung von Handwerksleistungen und der Handel mit Baustoffen sowie alle hiermit verbundenen Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Franke
seit 1.2.2018
Prokura
Martin Schreiber
seit 20.4.2016
Prokura
Holger Horstmann
seit 2.9.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Holger Horstmann
74.00%
26.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Holger Horstmann
Stadtweg 35, 24941 Jarplund-Weding
18.500 €
74.00%
Himmernmoos 19, 24955 Harrislee
6.500 €
26.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ECO System HAUS GmbH

Neumünster

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Der Bestätigungsvermerk wurde zum vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht erteilt und betrifft nicht die vorliegende, unter Inanspruchnahme der Offenlegungs- und Aufstellungserleichterungen des § 327 HGB und des § 276 HGB, verkürzten Fassung.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ECO System HAUS GmbH, Neumünster

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ECO System HAUS GmbH, Neumünster, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ECO System HAUS GmbH, Neumünster, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften und Personenhandelsgesellschaften im Sinne des §264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften sowie bestimmten Personenhandelsgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kiel, 15. Mai 2024

rt Revision + Treuhand GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Holtzberg, Wirtschaftsprüfer

gez. Beuck, vereidigter Buchprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

der ECO System HAUS GmbH

Sitz Neumünster, Amtsgericht Kiel HRB 1999 NM

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 26.642,00 44.887,00
II. Sachanlagen 8.586.480,75 7.344.098,92
B. UMLAUFVERMÖGEN 8.613.122,75 7.388.985,92
I. Vorräte 382.807,03 66.191,09
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.122.088,69 1.049.161,52
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 11.812.787,07 10.423.907,10
13.317.682,79 11.539.259,71
21.930.805,54 18.928.245,63

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 6.462.150,45 5.067.811,91
III. Jahresüberschuss 2.499.605,82 3.248.867,86
8.986.756,27 8.341.679,77
B. RÜCKSTELLUNGEN 833.120,98 379.716,53
C. VERBINDLICHKEITEN 12.110.928,29 10.206.849,33
21.930.805,54 18.928.245,63

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

der ECO System HAUS GmbH, Neumünster

2023 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 11.305.168,78 12.599.849,22
2. Personalaufwand -4.795.592,25 -5.428.079,56
3. Abschreibungen -592.904,05 -548.644,49
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.425.573,18 -1.951.012,30
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 109.232,67 1.951,75
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -12.993,27 -14.055,31
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.078.453,85 -1.401.862,42
8. Ergebnis nach Steuern 2.508.884,85 3.258.146,89
9. Sonstige Steuern -9.279,03 -9.279,03
10. Jahresüberschuss 2.499.605,82 3.248.867,86

Anhang

Inhaltsverzeichnis

A. Allgemein e Angaben

B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

C. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

D. Sonstige Angaben

E. Ergänzende Angaben

I. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

II. Arbeitnehmer

F. Forderungsspiegel

G. Verbindlichkeitenspiegel

H. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

I. Anlagenspiegel

J. Unterzeichnung Jahresabschluss

A. Allgemeine Angaben

Die ECO System HAUS GmbH hat ihren Sitz in Neumünster und ist in dem Handelsregister beim Amtsgericht Kiel (Reg.Nr. 1999 NM) eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung und bei der Offenlegung (§ 327 HGB) des Jahresabschlusses werden in Anspruch genommen.

Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagespiegel, Rücklagenspiegel, Forderungs- und Verbindlichkeitenspiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Schutzklausel nach § 286 (4) HGB wurde in Anspruch genommen.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert.

I. Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit

Von der Darstellungsstetigkeit wurde gegenüber dem Vorjahr nicht abgewichen.

II. Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

In der Zeit vom 03.08. bis 21.12.2023 fand eine Betriebsprüfung für die Jahre 2018 bis 2021 statt. Die Ergebnisee der Prüfung werden eingepflegt. Die Ergebnisse einer Lohnsteuer- Außenprüfung für die Jahre 2019 bis 2022 sind ebenfalls berücksichtigt worden.

III. Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

2. Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Bei Gebäuden wurden die Abschreibungen nach steuerrechtlichen Vorschriften vorgenommen.

3. Vorräte

Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die erhaltenen Anzahlungen wurden offen von den Vorräten abgesetzt.

4. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

5. Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem zur Erfüllung notwendigen Betrag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Bei der Ermittlung der Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen berücksichtigt.

Die Zusammensetzung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ist im Forderungsspiegel am Gliederungspunkt G des Anhangs ersichtlich.

Die sonstigen Rückstellungen betragen 2023 € 823.047,98

Zum Bilanzstichtag setzen sich diese wie folgt zusammen:

a) Einzelgarantie- und Prozesskosten € 590.000,00
b) Urlaub € 77.350,49
c) Gewährleistung € 113.973,49
d) Jahresabschluss € 26.500,00
e) Archivierung € 15.224,00
Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen 2023 €619.110,92 (Vorjahr €753.226,98)

davon entfallen auf:

a) Steuern € 603.263,69 (Vorjahr €748.626,50)
b) im Rahmen der sozialen Sicherheit € 5.117,43 (Vorjahr €4.600,48)
c) Gehälter € 10.729,80

Die Aufgliederung, die Restlaufzeit und die Besicherung der Verbindlichkeiten ist aus dem Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich.

C. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Von den Personalaufwendungen entfallen auf:

Bezeichnung EUR
Löhne und Gehälter 4.016.335,57
(Vorjahr: 4.577.659,27)
soziale Abgaben und Aufwendungen für die Altersversorgung 779.256,68
und Unterstützung (Vorjahr: 850.420,29)
davon für Alterversorgung 23.793,54
(Vorjahr:23.904,03)

D. Sonstige Angaben

Am Abschlussstichtag besteht eine Rahmenvereinbarung für einen Kreditrahmen bei der Sydbank, Flensburg bis zu einer Höhe von € 2.000.000,00.

Der Kreditrahmen wurde in folgender Höhe in Anspruch genommen:

ECO System HAUS GmbH € 0,00
SH Bauunion GmbH € 0,00
HOST Immobilien GmbH € 1.453.412,31

Die Gesellschaft haftet bis zur maximalen Kredithöhe gemeinsam mit den anderen Kreditnehmern auch für deren Verbindlichkeiten.

Mit einer Inanspruchnahme der Gesellschaft ist aufgrund der ausreichenden Finanzausstattung der HOST Immobilien GmbH nicht zu rechnen.

E. Ergänzende Angaben

I. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

(1) Geschäftsführer

Familienname Vorname Funktion Vertretungsbefugnis
Horstmann Holger Geschäftsführer Einzelvertretung

(2) Geschäftsführer

Familienname Vorname Funktion Vertretungsbefugnis
Stumm Michael Geschäftsführer Einzelvertretung

II. Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt (ohne Organmitglieder):

Geschäftsjahr 2023 Anzahl Vorjahr 2022 Anzahl
Angestellte 71 80
leitende Angestellte 0 0
davon vollzeitbeschäftigte Angestellte 57 57
davon teilzeitbeschäftigte Angestellte 14 23

Die durchschnittliche Gesamtzahl der Angestellten beträgt damit 71 (Vorjahr: 80).

F. Forderungsspiegel

Forderungen Restlaufzeit
insgesamt bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - 1.145.047,43 - 1.145.047,43 0,00 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 45.650,50 45.650,50 0,00 0,00
Summen Geschäftsjahr - 1.099.396,93 - 1.099.396,93 0,00 0,00

G. Verbindlichkeitenspiegel

Verbindlichkeiten insgesamt Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre Restlaufzeit über 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 306.698,00 29.212,00 116.848,00 189.850,00
Vorjahr: (335.910,00) Vorjahr: (29.212,00) Vorjahr: (116.848,00) Vorjahr: (189.850,00)
Übrige Verbindlichkeiten 9.582.744,69 9.870.939,33 0,00 0,00
Vorjahr: (9.870.939,33) Vorjahr: (9.870.939,33) Vorjahr: (0,00) Vorjahr: (0,00)
Summen Geschäftsjahr 9.889.442,69 9.611.956,69 116.848,00 189.850,00
Vorjahr: (10.206.849,33) Vorjahr: (9.900.151,33) Vorjahr: (116.848,00) Vorjahr: (189.850,00)

Das Fremdmitteldarlehen bei der Nord-Ostsee Sparkasse # 6580409883 in Höhe von € 306.698,00 ist wie folgt abgesichert:

Private Bürgschaft à € 50.000,00 je Gesellschafter sowie durch ein Grundpfandrecht in Höhe von € 995.000,00 (Oderstr. 64, 24539 Neumünster).

Das Grundpfandrecht dient zugleich als Sicherheit für ein Rahmenaval über insgesamt €850.000,00. Eine Inanspruchnahme zum 31.12.2023 erfolgte in Höhe von € 448.487,19.

Der Kreditrahmen bei der Sydbank ist wie folgt abgesichert:

Grundschuld 1130 Tarup, Flensburg €400.000,00
Grundschuld 1162 1 Harksheide, Norderstedt €600.000,00

Die Bürgschaft ist auf € 750.000,00 begrenzt.

H. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind, die für die Beurteilung der Lage des Unternehmens von Bedeutung sind, bestanden am Abschlussstichtag nicht.

I. Anlagenspiegel

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

ECO System HAUS GmbH, Neumünster

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge (davon Zinsen für Fremdkapital) Abgänge Umbuchungen Anschaffungs- Herstellungskosten 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 119.923,65 0,00 9.742,39 0,00 110.181,26
Zwischensumme 119.923,65 0,00 9.742,39 0,00 110.181,26
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.506.936,14 552.899,90 7.386,00 0,00 6.052.450,04
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.011.003,37 658.035,89 533.696,25 0,00 3.135.343,01
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.166.980,55 1.036.650,57 0,00 -404.703,85 1.798.927,27
Zwischensumme 9.684.920,06 2.247.586,36 541.082,25 -404.703,85 10.986.720,32
Summe Anlagevermögen 9.804.843,71 2.247.586,36 550.824,64 -404.703,85 11.096.901,58
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023 Abschreibungen Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 75.036,65 18.241,00 9.738,39 0,00 83.539,26
Zwischensumme 75.036,65 18.241,00 9.738,39 0,00 83.539,26
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 712.803,60 146.625,90 0,00 0,00 859.429,50
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.520.747,17 428.037,15 407.974,25 0,00 1.540.810,07
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Zwischensumme 2.233.550,77 574.663,05 407.974,25 0,00 2.400.239,57
Summe Anlagevermögen 2.308.587,42 592.904,05 417.712,64 0,00 2.483.778,83
Zuschreibungen Geschäftsjahr Buchwert 31.12.2023
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 26.642,00
Zwischensumme 0,00 26.642,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 5.193.020,54
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.594.532,94
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.798.927,27
Zwischensumme 0,00 8.586.480,75
Summe Anlagevermögen 0,00 8.613.122,75

J. Unterzeichnung Jahresabschluss

 

Neumünster, den 15. Mai 2024

gez. Holger Horstmann

gez. Michael Stumm

I. Darstellung des Geschäftsverlaufs einschl. des Geschäftsergebnisses

II. Darstellung der Lage

III. Voraussichtliche Entwicklung, Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Darstellung des Geschäftsverlaufs einschl. des Geschäftsergebnisses

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die wirtschaftliche Entwicklung der Baubranche im Jahr 2023 ist durch weiter gefallene, niedrige Auftragseingänge gekennzeichnet, was im Wesentlichen auf anhaltend hohe Baustoffpreise sowie ein erhöhtes Zinsniveau auf dem langfristigen Kapitalmarkt zurückzuführen ist.

Der Bedarf an Wohnraum ist unverändert hoch, gleichwohl scheitert die Finanzierbarkeit an diesen wesentlichen Faktoren, sodass Projekte in Anbahnung in vielen Fällen vorerst nicht weiterverfolgt werden.

Fehlende öffentliche Förderprogramme (insbes. KfW), bei gleichzeitig durch die Politik geschaffenen Erwartungen, führen zu abwartender Zurückhaltung auf Auftraggeberseite. Laufende Projekte sind zudem durch hohe Einkaufspreise für Baustoffe und Handwerksleistungen, bei gleichzeitigem Preisdruck durch starken Wettbewerb, der zum Teil über Preisnachlässe Marktanteile zu halten versucht, belastet.

Von einer wesentlichen Verbesserung dieses belastenden Umfeldes ist im Jahr 2024 nicht auszugehen, sodass insbesondere die Baubranche durch diese wirtschaftliche Entwicklung weiterhin stark belastet wird.

2. Geschäftsverlauf

Die Auftragseingänge haben sich im Berichtsjahr 2023 rückläufig entwickelt. Diese Entwicklung ist über das gesamte Geschäftsgebiet gleichermaßen festzustellen.

Auf Grund zuvor hoher Auftragseingänge, insbesondere im vierten Quartal 2021, sowie im ersten Quartal 2022, war die Auftragslage im Berichtsjahr noch als gut zu bezeichnen - diese Entwicklung wirkt im Hinblick auf das Folgejahr auf niedrigem Niveau weiterhin positiv nach.

Auftragseingänge gesamt 2023: 58 Einheiten (2022: 144, 2021: 208, 2020: 223)

Anmerkung: korrigiert um Storni

Das Rohergebnis lag im Geschäftsjahr bei € 10.963.856,00 (Vorjahr: € 12.346,415).

Wir haben ab 2022 begonnen weitere Geschäftsfelder zu erschließen, die bislang auf Grund der Kapazitätsauslastung von uns nicht aktiv angeboten wurden. Dies sind insbesondere der Geschosswohnungsbau, mit einem Schwerpunkt kleinerer und mittlerer Mehrfamilienhäuser, sowie das Angebot und die Installation von Photovoltaik-Anlagen nebst Batteriespeichersystemen.

Der Bestand an unfertigen Leistungen und Waren ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu gleich geblieben.

Der Materialaufwand ist bedingt durch anhaltend hohe Material- und Nachunternehmerkosten gestiegen.

Die durch den Ukrainekrieg ausgelösten Preissteigerungen haben sich im Geschäftsjahr nur sehr geringfügig reduziert. Lieferengpässe und damit verbundene lange Lieferzeiten haben sich hingegen entspannt.

Der Personalaufwand ist im Berichtsjahr um 11,61 % gesunken. Als Konsequenz aus den deutlich rückläufigen Auftragseingängen haben wir zunächst Kapazitätsüberhänge abgebaut, sodann in einzelnen Betriebsabteilungen Kurzarbeit eingeführt und letztlich auch Entlassungen vorgenommen.

Mittel- und langfristige Investitionsmaßnahmen wurden weiterhin ausschließlich aus dem Cash-Flow finanziert.

Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um die Errichtung eines Betriebs-/ Ausstellungsgebäudes in Neumünster, Oderstraße 44, welche im Sommer 2022 begonnen und zum Ende des Geschäftsjahres 2023, mit Ausnahme der Herstellung der Außenanlagen, fertiggestellt wurde. Die Inbetriebnahme erfolgt Anfang 2024.

Bereits im Frühjahr 2021 wurden zwei Grundstücke in Bispingen erworben, um dort ein Bürogebäude sowie ein Musterhaus zu errichten. Es ist unser Ziel unsere Weiterentwicklung in der Wachstumsregion Niedersachsen fortzuführen. Der Baubeginn war zunächst für Anfang 2022 geplant, wurde aber für das Musterhaus auf den Spätsommer 2023 verschoben. Den Bau des Bürogebäudes werden wir vorerst nicht verwirklichen. Das Grundstück wird im Bestand gehalten, um das Vorhaben zu späterer Zeit zu verwirklichen.

II. Darstellung der Lage

1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt per 31.12.2023 TEUR 21.167 (Vorjahr: TEUR 19.843). Die Steigerung resultiert im Wesentlichen aus der Errichtung des neuen Betriebs- und Ausstellungsgebäudes in Neumünster.

Die Anlagenintensität stieg dadurch auf 41 % (Vorjahr 37 %).

Der Wert der Vorräte ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Die unter den Vorräten ausgewiesenen Baumaßnahmen werden durch Anzahlungen finanziert.

Der Bestand an liquiden Mitteln ist um TEUR 1.389 gestiegen.

Der Anstieg der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen resultiert noch aus den hohen Auftragseingängen aus 2021 und 2022.

Unter Berücksichtigung des Jahresergebnisses 2023 ergibt sich ein kumuliertes Eigenkapital in Höhe von TEUR 8.986 (42 %) (Vorjahr: TEUR 8.341 (42 %). Die Eigenkapitalquote ist somit auf Vorjahresniveau.

2. Finanzlage

Die Liquiditätslage ist weiterhin komfortabel. Die Verbindlichkeiten sind zu 104 % (Vorjahr 94 %) durch liquide Mittel gedeckt. Auf die Inanspruchnahme von Kontokorrentkrediten konnte im Berichtszeitraum vollständig verzichtet werden. Liquiditätsüberschüsse werden auf Tages- und Festgeldkonten angelegt. Jedwede Form einer mittel -, langfristigen oder risikobehafteten Kapitalanlage schließen wir auf Grund hoher eigener Anforderungen im Hinblick auf jederzeitige Liquidität und Sicherheit aus, so dass stets eine sehr konservative Liquiditätsplanung erfolgt.

Der Betriebs-Cash-Flow (Jahresüberschuss zzgl. Abschreibungen) betrug TEUR 4.420 (Vorjahr: TEUR 5.199).

3. Ertragslage

Die Gesamtleistung konnte im abgelaufenen Wirtschaftsjahr aufgrund von Auftragsvorläufen um rund 9 % gesteigert werden. Aufgrund anhaltend hoher Material- und Nachunternehmerkosten, bei gleichzeitigem Preisdruck auf der Seite unserer Auftraggeber, reduzierte sich die Rohergebnisrendite.

Die Personalkosten konnten im abgelaufenen Wirtschaftsjahr reduziert werden. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultiert aus höheren Werbe- und Prozesskosten.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag sind ergebnisbedingt gesunken.

Die Rohergebnisrendite hat sich auf 19 % (Vorjahr 24 %) reduziert.

III. Voraussichtliche Entwicklung, Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

1. Voraussichtliche Entwicklung

Im Hinblick auf rückläufige Auftragseingänge in unserem Kerngeschäftsbereich (Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser) wird es künftig darauf ankommen, weitere Geschäftsfelder zu erschließen. Diese sehen wir insbesondere im Bereich Geschosswohnungsbau.

Die Baubranche ist zyklisch und wird insofern maßgeblich von externen Rahmenbedingungen wie der allgemeinen Wirtschaftslage sowie dem Zinsniveau und öffentlichen Mitteln zur Wohnungsbauförderung beeinflusst. Auf Grund des grundsätzlich weiterhin großen Bedarfs an Wohnraum, wird der Rückgang der Auftragseingänge von uns als temporär eingeschätzt.

Wir sehen uns weiterhin als Vorreiter in unserer Branche was die energetische Planung und Ausführung betrifft. Die seit 01.03.2023 neu geschaffene Neubauförderung für besonders effiziente Wohngebäude wird auf Grund umfangreicher Vorbereitung vom ersten Tag an von uns erfüllt. Hierzu war es erforderlich eine so genannte Lebens-Zyklus-Analyse (LCA) für jedes Bauvorhaben zu entwickeln, was im Massivbau individueller Wohngebäude weiterhin von uns aus als ein Alleinstellungsmerkmal gesehen wird: Um das Vorliegen der Voraussetzungen für das Förderprodukt der KfW "Klimafreundlicher Neubau - Wohngebäude" nachzuweisen, ist eine Lebenszyklusanalyse (LCA) erforderlich. Unter einer LCA (Life Cycle Assessment)/Ökobilanzierung versteht man eine systematische Analyse und Bewertung der Umweltwirkungen aller beim Bau zum Einsatz kommenden Produkte während der gesamten Nutzungsphase. Diese Ökobilanzierung berücksichtigt neben der Umweltwirkung aus dem Energiebedarf (GEG) auch die Umweltwirkungen aus dem verwendeten Baumaterial.

Für 2024 rechnen wir mit Umsatzrückgängen auf annähernd stabilem Kostenniveau hinsichtlich der Nachunternehmerkosten.

2. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Rückläufige Auftragseingänge, die nicht kompensiert werden können, führen weiterhin zur Notwendigkeit von Kosteneinsparungen in allen Bereichen.

Anhaltend hohe Baustoffpreise und Lohnkosten belasten das Ergebnis, da die Kostensteigerung, sofern sie an Kunden weitergegeben werden, zu einem weiteren Druck hinsichtlich der Auftragseingänge führen wird.

Staatliche Förderungen der KfW seit Jahresbeginn 2024 schaffen nun spürbare Anreize, die sich in einer positiven Entwicklung der Anfragen sowie der Auftragseingänge widerspiegeln.

Kurz- und mittelfristig belasten die rückläufigen Auftragseingänge die Umsatz- und Ertragsentwicklung. In Folge dieser branchenweit erkennbaren Entwicklung ist der Fachkräftemangel derzeit weniger spürbar.

 

Neumünster, den 15. Mai 2024

gez. Michael Stumm, Geschäftsführer

gez. Holger Horstmann, Geschäftsführer

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