Bechtle GmbH & Co. KGLiquidiert

76275 Ettlingen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRA 104646
Eingetragen
18.12.2000

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Bechtle GmbH & Co. KG

Karlsruhe

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006

Lagebericht für 2006



I. Umfeld

Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Die Wirtschaft im Euroraum konnte 2006 deutlich zulegen. Nach Berechnungen der EU lag die Wachstumsrate bei 2,7%, nach 1,4% im Vorjahr. Das ist der höchste Wert seit zehn Jahren. Das Wachstum wurde gleichermaßen von der Binnennachfrage und dem Exportgeschäft getragen. Die Binnennachfrage konnte vor allem dank der konstant gestiegenen Investitionen zulegen. Das Exportgeschäft profitierte von der nach wie vor starken Weltwirtschaft.

Auch die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2006 kräftig gewachsen und lag mit 2,7% genau auf Höhe des Wachstums der Euro-Zone. Nach dem verhaltenen Wachstum von 0,9% im Vorjahr ist das die stärkste wirtschaftliche Belebung seit dem Boomjahr 2000. Die Wachstumsimpulse kamen dabei sowohl aus dem Inland als auch vom Export. Anders als in den beiden Vorjahren lieferte die inländische Verwendung jedoch einen größeren Beitrag zum BIP-Wachstum (+ 1,5%) als der Außenbeitrag (+ 1,1%). Hauptträger des inländischen Wachstums waren vor allem die Bruttoanlageinvestitionen. Sie stiegen mit 5,6% so stark wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Investitionen in Ausrüstungen (+7,3%) verzeichneten ebenso wie die Bauinvestitionen ein kräftiges Plus (+4,2%). Auch der private Konsum konnte nach drei Jahren erstmals wieder zulegen (+0,8%). Hierbei soll es sich aber nach Meinung von Experten hauptsächlich um Vorzieheffekte durch die Mehrwertsteuererhöhung handeln.

(Quellen: Statistisches Amt der Europäischen Gemeinschaft, Statistisches Bundesamt)

Markt- und Branchenumfeld

IT-Markt

Der IT-Markt ist insgesamt stark heterogen geprägt. IT-Handel, Hardware- und Softwareherstellung sowie Dienstleistungen werden von Marktforschungsinstituten und Branchenverbänden jedoch in der Regel als Gesamtheit betrachtet. Eine Aufschlüsselung des Handels in Privatkonsumenten und gewerbliche Abnehmer findet ebenfalls nur vereinzelt statt. Es ist damit kaum möglich, differenziertes Zahlenmaterial für Einzelsegmente zu erhalten. Bei der Bewertung des Branchenumfelds von Bechtle ist deshalb zu berücksichtigen, dass die Bechtle Gruppe nur in Teilbereichen des IT-Markts tätig ist und ausschließlich gewerbliche Kunden und öffentliche Auftraggeber zu ihren Kunden zählt.

In Westeuropa hat sich das Wachstum des IT-Markts (Consumer und Business-Segment) 2006 verlangsamt. Nach Angaben des Marktforschungsinstituts EITO (European Information Technology Observatory) belief sich die Steigerungsrate auf 3,3%, nach 4,4% im Vorjahr. Haupttreiber waren wiederum Investitionen in Software mit einem Anstieg von 6,1% sowie Dienstleistungen mit einem Plus von 5,1%. Enttäuschend verlief die Entwicklung im Hardwaremarkt mit einem Rückgang um 2,0%.

In Deutschland war das Wachstum des IT-Markts rückläufig, wenn auch nur geringfügig. Nach 3,1% im Vorjahr lag es 2006 bei 2,8%. Das Gesamtvolumen belief sich nach EITO-Angaben auf 67,6 Milliarden Euro (Consumer- und Business-Segment). Eine überdurchschnittliche Entwicklung zeigten dabei die Bereiche Software mit einem Anstieg von 5,5% (Vorjahr 4,5) auf 17,0 Milliarden Euro sowie IT-Services mit einem Wachstum von 4,7% (Vorjahr 4,6) auf 28,1 Milliarden Euro. Nachfragetreiber bei den Services war vor allem der anhaltende Trend zum Outsourcing. Investitionen in IT-Hardware waren auch in Deutschland rückläufig mit minus 2,3%. Dabei ging besonders signifikant der Umsatz bei Desktop-PCs um 12,0% zurück, während Laptops um 5,0% zulegen konnten. Allerdings war dieses Wachstum bei Laptops nach einem Plus von 10,0% im Vorjahr auf hohem Niveau eingebrochen. Deutliches Zeichen für den Preisverfall im Hardwaremarkt ist die trotz rückläufigen Umsatzes gestiegene Stückzahl verkaufter PCs. Sie soll laut dem Marktforschungsinstitut Gartner um 1,9% gestiegen sein.

Weiteres Wachstum zeigte der Handel über das Internet. Im Business-to-Business-Geschäft stieg der Umsatz im Online-Handel in Deutschland von 289 Milliarden Euro auf 391,9 Milliarden Euro. Hierbei werden allerdings sämtliche über das Internet gehandelte Waren berücksichtigt, nicht nur IT-Produkte.

II. Geschäftsverlauf

Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Wie die gesamte IT-Branche hatte auch die Bechtle GmbH & Co. KG Karlsruhe massiv mit der wirtschaftlichen Lage zu kämpfen. So sank der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 12,5% auf 24,2Mio. EUR. Die wesentlichen Gründe für den schwächeren Rohertrag liegen im nach wie vor rückläufigen lokalen Gesamtmarkt, dem zunehmenden Direktgeschäft einzelner Hersteller im Handelsbereich sowie im andauernden starken Verdrängungswettbewerb. Erfreulicherweise konnten die Dienstleistungsumsätze, die durch eigene Kräfte erbracht wurden, um 23,2% auf 3,2 Mio. EUR gesteigert werden

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl ist im Geschäftsjahr auf 64 Mitarbeiter (einschließlich 6Auszubildenden) gesunken (Vorjahr: 71Mitarbeiter einschließlich 6Auszubildende). Der Personalaufwand sank in der Folge leicht um 1,2% auf 3,0Mio.EUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten stabil bei 1,5Mio.EUR gehalten werden.

Bedingt durch den geringeren Deckungsbeitrag bei gleichzeitig gestiegenen Kosten sank der Jahresüberschuss vor Ertragssteuern (EBT) deutlich um 34,2% auf TEUR662. Dies entspricht einer EBT-Marge von 2,7% (Vorjahr 3,6%).

Beschaffung und Vertrieb

Die wichtigsten Beschaffungspartner im Bereich Vertrieb von Personalcomputern, Notebooks, Servern, Druckern und IT-Komponenten sind namhafte Hersteller wie die Firmen Hewlett Packard, FSC (Fujitsu Siemens Computer) und IBM.

Der Einkauf erfolgt dabei im Wesentlichen über die Bechtle Logistik & Service GmbH, Neckarsulm.

Investitionen und Finanzierung

Im Berichtsjahr wurden Investitionen in Höhe von 33TEUR getätigt, die wiederum im Wesentlichen auf die Betriebs- und Geschäftsausstattung entfallen.

Die Gesellschaft hat aus dem Cashmanagement der Bechtle-Gruppe Forderungen in Höhe von 1.274 TEUR gegenüber der Muttergesellschaft Bechtle AG, Gaildorf. Deswegen und aufgrund des erwarteten positiven Cashflows (in 2006 TEUR 785) kann die Gesellschaft ihr zukünftiges Wachstum aus eigenen Mitteln finanzieren.

Vermögenslage

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen mit 3,3Mio.EUR oder 63,0% einen großen Anteil an der Aktivseite der Bilanz dar. Größter Posten darin sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit 2,4Mio.EUR (Vorjahr: 2,6Mio.EUR).

Das Eigenkapital beträgt zum Berichtszeitpunkt 4,2Mio.EUR. Bei einer Bilanzsumme von 5,2Mio.EUR ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 80,1%.

III. Chancen

Der Systemhausmarkt in Deutschland befindet sich seit mehreren Jahren in einer anhaltenden Konsolidierung. Die Bechtle AG konnte mit ihrer Expansionsstrategie schon bisher durch Akquisitionen von diesem Trend profitieren.

Die größten Umsatzsteigerungen werden in den nächsten Jahren bei Outsourcing-Projekten erwartet. Diesem Trend wird in der Gesellschaft sowohl durch den Einsatz von eigenen Dienstleistern als auch der Einsteuerung von Dienstleistern aus Schwestergesellschaften Rechnung getragen.

Die Anforderungen der Unternehmenskunden werden sich immer mehr auf die Lösungskompetenz des IT-Dienstleisters fokussieren. Gefragt sind Komplett-Lösungen "aus einer Hand". Bechtle bringt dafür mit seiner Mischung aus Handel und Dienstleistung sowie innerhalb der Dienstleistung mit der Mischung aus Projektgeschäft und Betriebs-Dienstleistung gute Voraussetzungen mit. Es ergibt sich die Chance, die starke Stellung auf dem IT-Systemhaus-Markt weiter auszubauen und dadurch Wachstum zu generieren.

Ergänzt werden diese branchenspezifischen Chancen von der Unternehmensstruktur. Die dezentral geführten Systemhäuser gewährleisten die starke Präsenz und enge Verbindung mit den Kunden vor Ort. Die Vorteile eines internationalen Konzerns realisiert Bechtle unter anderem beim zentralen Einkauf und Finanzwesen, beim umfassenden Serviceangebot über die zentralen Competence Center und bei der flächendeckenden Präsenz. Damit hat das Unternehmen die Voraussetzungen geschaffen, die sich bietenden Marktchancen aktiv wahrnehmen zu können.

IV. Risiken der künftigen Entwicklung

Der IT-Markt ist sowohl im Handels- als auch im Dienstleistungsbereich durch einen harten Konkurrenzkampf geprägt. Die Produkte haben einen kurzen Lebenszyklus, wobei ein anhaltender Margenverfall zusätzlich belastet. Darüber hinaus bestehen Risiken in Bezug auf die künftige Investitionsbereitschaft wichtiger Kunden und öffentlicher Einrichtungen, die ebenfalls Einfluss auf die Entwicklung unserer Gesellschaft haben könnten.

Bechtle bezieht Produkte von allen wesentlichen namhaften Herstellern und Distributoren der IT-Branche. Fällt ein Partner als Lieferant aus, ist Bechtle kurzfristig in der Lage, Ersatzprodukte anzubieten. Die Gesellschaft ist wirtschaftlich und existenziell von keinem Lieferanten abhängig. Ein Schwergewicht stellt der Hersteller Hewlett Packard dar. Eine Störung der Geschäftsbeziehung könnte zu einer Beeinträchtigung der operativen Entwicklung von Bechtle führen. Es bestehen derzeit allerdings keinerlei Anzeichen für das Eintreten eines solchen Falls.

Bechtle übernimmt branchenübliche vertragliche Gewährleistungsverpflichtungen für gelieferte Systeme. In diesem Zusammenhang reicht Bechtle die Herstellergarantien weiter. Darüber hinaus werden Garantieverlängerungen gegenüber dem Kunden aber auch direkt von Bechtle übernommen. Zur Absicherung des damit verbundenen Risikos sind angemessene Rückstellungen bilanziert. Daneben gilt die gesetzliche Gewährleistung. Das Risiko, von Kunden im Rahmen der Gewährleistung in Anspruch genommen zu werden - ohne dabei auf die Hersteller zurückgreifen zu können -, ist als eher gering einzuschätzen.

V. Risikomanagement

Die internen Aufgaben und Geschäftsprozesse werden von Bechtle sorgfältig gesteuert und sind daher weniger risikobehaftet. Detaillierte Planungs- und Kontrollprozesse - zu denen auch tagesaktuelle Auswertungen über die Geschäftsentwicklung zählen - begrenzen das Risiko für Bechtle. Die Gesamtbeurteilung der Risiken sowie des eingesetzten Risikomanagementsystems ergab, dass die vorhandenen Risiken begrenzt und überschaubar sind und das Risikomanagement effizient ist.

VI. Zukünftige Entwicklung

Die Europäische Kommission geht davon aus, dass sich die Wirtschaft im Euroraum 2007 leicht abschwächen wird. Demnach soll das BIP-Wachstum im laufenden Jahr bei 2,1% liegen. Grund für das schwächere Wachstum sei das Abkühlen der Weltwirtschaft, vor allem der US-Konjunktur. Getragen werde das Wachstum hauptsächlich vom ungebrochenen Anstieg der Binnennachfrage, insbesondere bei den Investitionen. Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung bestünden hauptsächlich in einer weiter abflauenden US-Konjunktur und Ölpreisanstiegen in Folge von geopolitischen Spannungen. Auch die restriktivere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank könnte das Wachstum gefährden.

Auch in Deutschland soll sich das Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr wieder abschwächen, allerdings weniger stark als befürchtet. Vor allem von der Mehrwertsteuererhöhung werden wachstumshemmende Impulse erwartet. Die Prognosen liegen in einer weiten Bandbreite zwischen 1,4 und 2,1%.

Im kommenden Jahr soll der IT-Markt in Deutschland laut EITO um 3,0% wachsen, die unternehmensnahen Dienstleistungen um 6,3%. Der Branchenverband Bitkom prognostiziert für 2007 ein Wachstum des deutschen IT-Markts um 2,9%. Hauptträger sollen wiederum Software mit 5,7% und IT-Services mit 4,6% sein.

Auch in 2007 erwarten wir auf der Basis unserer umfangreichen Qualifizierungsmaßnahmen der Mitarbeiter eine weiterhin zunehmende Auslastung der Dienstleister. Der bereits in der Vergangenheit gesetzte Schwerpunkt bei den inhaltlich und preislich höherwertigen Dienstleistungen, wie z. B. in den Bereichen SAN, Server, Betriebssysteme, Projektmanagement und konzeptionellen Arbeiten, wird auch im folgenden Geschäftsjahr beibehalten bzw. ausgebaut.

Darüber hinaus werden wir als Handel treibender Dienstleister weiterhin unsere Kunden ganzheitlich mit unserem breiten und innovativen Hardware-Sortiment bedienen und so unsere Wettbewerbs- und Servicefähigkeit dokumentieren. Hier sehen wir in unserem auf den Kunden maßgeschneiderten, unternehmensspezifischen Online-Beschaffungssystem bios® (Bechtle Information and Ordering System), das für die Interessenten einen günstigen, schnellen und doch individuellen Einkaufsweg zur Verfügung stellt, weiteres Wachstumspotential. Das spiegelt auch die Zahl der Unternehmen wieder, die diese Form der kostengünstigen Einkaufsvariante nutzen, sie stieg in 2006 auf 363 Vertragspartner an.

Weitere Schwerpunkte werden ein weiterhin konsequentes Kostenmanagement, ein Ausbau der Kundenbeziehungen mit strategischen Partnern sowie eine deutliche Fokussierung auf den Mittelstand sein.

Unabhängig davon, werden wir unsere Bestrebungen in Richtung Neukundenakquisition durch fachgerechte Beratung auch weiterhin aktiv fortsetzen. Entgegen den prognostizierten höheren Zuwachsraten im IT-Markt, erwarten wir vor Ort kein Marktwachstum. Wachstum wird nur durch Verdrängung möglich sein. Dennoch erwarten wir für 2007 beim Umsatz einen Anstieg auf 29 Mio. EUR bei angemessener Steigerung des Jahresüberschusses.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres, die die Unternehmenslage beeinflussen, haben sich nicht ereignet.

 

Karlsruhe, im Februar 2007

Die Geschäftsleitung



Bilanz zum 31. Dezember 2006



AKTIVA

Vorjahr

EUR

EUR

TEUR

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte

und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an

solchen Rechten und Werten



241,00

0

2. Geschäfts- oder Firmenwert

1.838.554,00

2.049

1.838.795,00

II. Sachanlagen

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

55.441,00

86

1.894.236,00

2.135

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

Fertige Leistungen und Waren

45.790,00

19

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

2.432.047,78

2.575

2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

795.126,68

628

3. Sonstige Vermögensgegenstände

73.457,60

9

3.300.632,06

III. Kassenbestand und Guthaben

 bei Kreditinstituten


243,38


0

5.240.901,44

5.366

PASSIVA

Vorjahr

EUR

EUR

TEUR

A. Eigenkapital

I. Kommanditkapital

1.023.000,00

1.023

II. Kapitalrücklage

3.176.390,41

3.176

4.199.390,41

B. Rückstellungen

Steuerrückstellungen

0,00

99

Sonstige Rückstellungen

273.460,00

323

273.460,00

C. Verbindlichkeiten

1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen

9.765,08

2

2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

28.967,06

94

3. Verbindlichkeiten gegenüber

verbundenen Unternehmen


588.532,05


350

4. Sonstige Verbindlichkeiten

123.177,84

284

750.442,03

D. Rechnungsabgrenzungsposten

17.609,00

15

5.240.901,44

5.366

Gewinn- und Verlustrechnung für 2006



Vorjahr

EUR

EUR

TEUR

1. Umsatzerlöse

24.157.081,95

27.613

2. Verminderung/Erhöhung

 des Bestandes an fertigen

 Leistungen

- 12.522,00

5

3. Sonstige betriebliche Erträge

40.332,74

160

24.184.892,69

27.778

4. Materialaufwand

a) Aufwendungen für Roh-,

 Hilfs- und Betriebsstoffe

 und für bezogene Waren



17.947.506,63

21.561

b) Aufwendungen für

 bezogene Leistungen


802.013,89


395

18.749.520,52

5. Personalaufwand

a) Löhne und Gehälter

2.521.153,46

2.573

b) Soziale Abgaben und

 Aufwendungen für Alters-

 versorgung und für

 Unterstützung




482.770,26




469

3.003.923,72

6. Abschreibungen auf immate-

 rielle Vermögensgegenstände

 des Anlagevermögens und

 Sachanlagen




273.831,63




279

7. Sonstige betriebliche

 Aufwendungen


1.501.963,82


1.497

8. Sonstige Zinsen und

 ähnliche Erträge


21.613,94


15

- davon aus verbundenen

 Unternehmen:

 EUR 20.131,78

 (Vorjahr: TEUR 15) -

9. Zinsen und ähnliche

 Aufwendungen

5.263,45

2

- davon an verbundene

 Unternehmen:

 EUR 1.332,25

 (Vorjahr: TEUR 0) -







23.512.889,20




 

10. Ergebnis der gewöhnlichen

 Geschäftstätigkeit

672.003,49

1.017

11. Steuern vom Einkommen

 und vom Ertrag


150.757,66

197

12. Sonstige Steuern

10.296,00

11

161.053,66

13. Jahresüberschuss

510.949,83

809

Anhang für 2006



A. Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. in Verbindung mit §264a HGB und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der Geschäfts- und Firmenwert wird in Anlehnung an die steuerlichen Vorschriften über den Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze abgeschrieben. Soweit steuerlich zulässig, wird für bewegliche Anlagegüter die degressive Abschreibungsmethode angewandt. Der Übergang zur linearen Methode erfolgt in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt. Die übrigen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig.

Die Vorräte wurden zu den durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewisse Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen gegenüber den Einzelgesellschaften der Bechtle-Gruppe und beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 795 (Vorjahr: TEUR 628), davon TEUR 770 gegenüber den Gesellschaftern.

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

3. Kapitalanteile

Das Kommanditkapital ist voll eingezahlt und entspricht der im Handelsregister eingetragenen Haftsumme.

4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für noch ausstehende Rechnungen, Tantiemen und Provisionen, Garantien und für Verpflichtungen aus dem Personalbereich gebildet.

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr sind mit Ausnahme von branchenüblichen Eigentumsvorbehalten nicht abgesichert.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stammen TEUR 589 (Vorjahr: TEUR 350) aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Aus dem Verrechnungsverkehr gegenüber der Gesellschafterin bestehen - wie im Vorjahr - keine Verbindlichkeiten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR109 (Vorjahr: TEUR 208). Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit bestehen nicht (Vorjahr: TEUR 74).

Sämtliche Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

6. Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten

Es bestehen aus Leasing- und Mietverträgen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 915.

TEUR

2007

486

2008

322

2009

70

2010

37

Nach 2010

0

915

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Sie beinhalten hauptsächlich Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebsaufwendungen.

E. Ergänzende Angaben

1. Angaben zur Belegschaft

Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt:

2006

2005

Angestellte

58

60

Auszubildende

6

6

64

66

2. Persönlich haftende Gesellschafter

 KA Bechtle Verwaltungs-GmbH, Karlsruhe

Gezeichnetes Kapital

EUR 25.000,00

3. Geschäftsführung

Geschäftsführer der Bechtle GmbH & Co. KG, Karlsruhe, ist die KA Bechtle Verwaltungs-GmbH, Karlsruhe. Deren Geschäftsführer sind:

 Herr Richard Einstmann, Ettlingen;

 Herr Stefan Sagowski, Michelfeld.

Auf die Angabe der Bezüge für Mitglieder der Geschäftsführung wird gemäß § 286 IV HGB verzichtet.

4. Konzernabschluss

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Bechtle AG, Neckarsulm einbezogen. Der Konzernabschluss kann von der Bechtle AG, Neckarsulm bezogen werden. Er wird außerdem im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlich und ist im Internet unter www.bechtle.com verfügbar.

 

Karlsruhe/ Gaildorf, im Januar 2007

Geschäftsführung



Entwicklung des Anlagevermögens 2006



Anschaffungskosten

Kumulierte Abschreibungen

Buchwert

Stand am

Zugänge

Abgänge

Stand am

Stand am

Zugänge

Abgänge

Stand am

Stand am

Stand am

01.01.2006

31.12.2006

01.01.2006

31.12.2006

31.12.2006

31.12.2005

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten

13.042,75

0,00

2.948,10

10.094,65

12.631,75

170,00

2.948,10

9.853,65

241,00

411,00

2. Geschäfts- oder Firmenwert

3.151.806,65

0,00

0,00

3.151.806,65

1.103.132,53

210.120,12

0,00

1.313.252,65

1.838.554,00

2.048.674,12

3.164.849,40

0,00

2.948,10

3.161.901,30

1.115.764,28

210.290,12

2.948,10

1.323.106,30

1.838.795,00

2.049.085,12

II. Sachanlagen

Andere Anlagen, Betriebs-

und Geschäftsausstattung

849.769,52

32.563,07

77.106,33

805.226,26

763.350,08

63.541,51

77.106,33

749.785,26

55.441,00

86.419,44

4014618,92

32563,07

80054,43

3967127,56

1879114,36

273831,63

80054,43

2072891,56

1894236

2135504,56

Bescheinigung



Der zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss und der Lagebericht entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Bechtle GmbH & Co. KG, Karlsruhe für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsvorschriften und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Heilbronn, den 9. Februar 2007

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