Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 16485
Vorher
REO INDUCTIVE COMPONENTS AGREO Power Solutions AG
Eingetragen
19.3.2004
Branche
Herstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Herstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von Transformatoren und Stromrichtern
Gegenstand
die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von induktiven Bauelementen für die Elektronik und Elektrotechnik

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
André Kurzbach
seit 12.1.2017
Vorstandsmitglied
Jörg Rohden
seit 12.1.2017
Vorstandsmitglied
Sven Reimann
seit 30.7.2012
Vorstandsmitglied
Jasminka Usein
seit 19.3.2004
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

REO AG

Solingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Grundlage des Unternehmens

Die REO AG, eingetragen beim Amtsgericht Wuppertal unter HRB 16485, entwickelt, produziert und vertreibt induktive und resistive Produkte sowie Steuerungen für die Automatisierungstechnik. Die REO Holding AG, Solingen, ist alleinige Gesellschafterin der REO AG.

Der Vertrieb wird an den jeweiligen Standorten in Deutschland und durch Tochtergesellschaften in Indien, China, Großbritannien, Frankreich, Italien, Polen, Spanien, Türkei, Schweiz, Dubai und den USA gewährleistet.

Geschäftsverlauf und Jahresergebnis

Die Weltwirtschaft zeigte im Jahr 2023 eine moderate Erholung nach den globalen Herausforderungen der Vorjahre. Die wichtigsten Märkte verzeichneten ein solides Wachstum, was durch eine stabile Nachfrage und anhaltende staatliche Maßnahmen zur Wirtschaftsbelebung unterstützt wurde. Die Inflationsraten blieben in vielen Regionen und Märkten ein beherrschendes Thema, was die Verteuerung von Einkaufsmaterialien und Personalkosten im Jahr 2023 weiter dominierte.

Der Beschaffungsmarkt zeigte sich in der ersten Jahreshälfte weiterhin als sehr schwierig und volatil. Lange Lieferzeiten, ungeplante Verschiebungen und gestiegene Kosten für Vormaterialien normalisierten sich jedoch im Laufe des Jahres 2023.

Die Branchen, in denen die REO AG tätig ist, profitierten von der allgemeinen wirtschaftlichen Erholung.

In allen Marktsegmenten wuchs die REO AG aufgrund einer nachhaltigen und anhaltenden Nachfrage nach innovativen Lösungen und Produkten.

Die eingeführten Maßnahmen zur Steigerung unserer Effizienz haben im Jahr 2023 erste Früchte getragen. Besonders in den Bereichen "Drives" und "Medical" konnten wir unseren Output durch die im Jahr 2022 eingeführten Maßnahmen wie verbesserte Materialverfügbarkeit, effektivere Fertigungsabläufe und die Auslagerung von bestimmten Fertigungsschritten, steigern.

Weiterhin belasten uns, wie die gesamte Wirtschaft in Deutschland, die "Post-Corona" Erkrankungen und die fehlenden Fachkräfte. Durch den Einsatz von Zeitarbeitskräften konnten wir Engpässe im Fertigungsbereich abbauen, jedoch führen ungeplante Krankheitsausfälle unweigerlich zu Problemen in der Fertigungsplanung.

Somit hatten wir auch im Jahr 2023 mit einigen externen Faktoren zu kämpfen, die auf das Ergebnis 2023 eingewirkt haben.

Positiv ist herauszustellen, dass wir in allen REO-Bereichen unseren Umsatz und die Ertragslage steigern konnten. Wir sehen weiterhin eine hohe Nachfrage nach unseren Produkten und gehen auch für das Jahr 2024 von weiteren Umsatz- und Ergebnisverbesserungen aus.

Wirtschaftslage

Die im Jahr 2022 eingeleiteten Maßnahmen zeigten im Wirtschaftsjahr 2023 erste positive Tendenzen. So konnten wir uns besser auf die volatile Beschaffungslage einstellen und unsere Abläufe effizienter gestalten.

Seit dem Wirtschaftsjahr 2020 konnten wir unsere Umsätze Jahr für Jahr steigern. In allen REO-Divisionen haben wir für das Wirtschaftsjahr 2023 einen erhöhten Umsatz verzeichnet. Im Vergleich zum Vorjahr konnte die REO AG eine Erhöhung der Umsätze auf 34.7 Mio.€ [ VJ 29.3 Mio.€] erreichen.

Die Materialkosten stiegen entsprechend der erhöhten Ausbringungsmenge. Die zuvor beschriebene bessere Planbarkeit der Materialkosten und Lieferzeiten führte insgesamt zu einer leicht verbesserten Materialquote im Jahr 2023 von 44%.

Die Personalkosten stiegen, bedingt durch Lohn- und Gehaltserhöhungen und den Einsatz von Zeitarbeitskräften, um 12% im Vergleich zum Wirtschaftsjahr 2022.

Die Umsätze mit unseren Auslandsniederlassungen waren auch im Jahr 2023 ein wichtiger Umsatztreiber. Der Umsatzanteil mit unseren Niederlassungen betrug im aktuellen Wirtschaftsjahr 35% und konnte im Verglich zur Vorperiode erneut gesteigert werden.

Weiterhin zeigen sich hohe Werte bei der Auslastung und den Auftragsbeständen, eine Einregelung ist zu verzeichnen auf Basis reduzierter Auftragseingänge, hin zu einer diesbezüglichen Normalisierung. Die Kunden setzen auf die verkürzten Lieferzeiten und bauen Lagerbestände ab.

Allgemein zeigen sich die Nischenmärkte der REO-Divisionen wie der Medizintechnik, Automatisierungstechnik, Mobility, Erneuerbare, Drives und Infrastruktur als stabil in der Nachfrage und auch mit Wachstumsszenarien behaftet.

Die Auftragseingänge befinden sich auf einem sehr guten Niveau und zeigen uns, dass wir produktseitig hervorragend aufgestellt sind. Eine breite Kundenbasis minimiert die Abhängigkeit und das Risiko unserer Geschäftstätigkeit.

Fremdkapital in Form von Darlehen, wurde fast vollständig zurückgeführt. Die geplante Aufnahme von zwei neuen Darlehen zur Investition von Maschinen und Anlagen hat sich auf das Jahr 2024 verschoben.

Die Eigenkapitalquote hat sich auf 87% [Vj 77%] erhöht und zeigt, wie stark sich REO aus eigenen Mitteln finanzieren kann.

Die Ertragslage konnte im Jahr 2023 ebenfalls verbessert werden. Gestiegene Personalkosten und der Einsatz von Zeitarbeitskräften erhöhten die Personalkosten, jedoch normalisierten sich die Preissteigerungen im Bereich der Materialkosten, wodurch wir eine bessere Kalkulationsbasis und Planbarkeit für Neuprojekte erreichen konnten.

Medizintechnik

Ohne Strom wären moderne Untersuchungs- und Operationsmethoden nicht möglich - sei es die Computertomographie, das EKG oder die Behandlung beim Zahnarzt. Elektrizität hat traditionelle Behandlungsmethoden ersetzt oder verbessert und spezifische Prozesse erstmals ermöglicht.

Für einen sicheren und zuverlässigen Betrieb werden REOMed Produkte von Namenhaften OEM ́s eingesetzt.

Durch die Gewinnung wesentlicher Neukunden und einem moderaten Wachstum mit Bestandskunden konnten wir in der Medizintechnik den Erfolg der Vorjahre ausbauen und bestätigen. Eine parallele Konzentration auf die klassisch, langfristig angelegten konkreten Zukunftspotentiale wird verfolgt.

Umrichtertechnik

Der Markt zeigt einen erhöhten Bedarf im Bereich Elektrifizierung und gute Nachfrage nach REO-Produkten. Wir sind in den letzten Jahren kontinuierlich und organisch gewachsen. Die Pandemie hat uns nur einen kleinen, unbedeutenden Umsatzrückgang beschert. Der wachsende Trend zu noch mehr Nachhaltigkeit und Strom als Energieträger wird unseren Umsatz weiter steigern.

Besonders der Bereich elektrifizierte Mobilität (Marine, Spezialfahrzeuge, E-Mobilität, etc.) zeigt eine hohe Dynamik und Potential für REO.

Wir verfügen über die richtigen Produkte und das technische Wissen, um zukünftige Anforderungen zu erfüllen.

Prüftechnik

Um die Einhaltung von Normen und Richtlinien sicherzustellen und die Produktsicherheit zu gewährleisten, müssen Hersteller und Anbieter elektrischer und elektronischer Komponenten umfassende Validierungstests durchführen. REO bietet die passende Lösung, von der einzelnen Kleinstromversorgung bis hin zu komplexen Modulprüfplätzen mit Spannungsversorgung, Lasteinheit und elektronischer Steuerung.

Bei der Prüftechnik handelt es sich um Investitionsgüter und ein reines Projektgeschäft.

Zuführtechnik

Der Kundenkreis von REOVIB Regelgeräten ist so vielfältig wie die Anwendungsgebiete und Branchen, in denen sich unsere Kunden bewegen.

Von Montageautomation in den Bereichen Zuführen, Handhaben, Sortieren und Transportieren, bis hin zu Abfüll- und Verpackungssystemen für lebensmittelverarbeitende Betriebe, die weltweit ihre Produkte kontrollieren, verarbeiten und befördern..

Die Auftragsbestände sind weiterhin in einem hohen Maß gegeben und insbesondere die Dynamik der Einführung der neuen Serie REOVIB 2.0 mit dem Regelgerät MFS 368 wächst stetig und schnell. Optimierte technische Features und die bessere Verfügbarkeit finden gutes Kundeninteresse. Die Überführung der Kunden in das neue Portfolio bietet vertrieblich und technisch deutliche Aufwände.

Die im Jahr 2022 eingeleiteten Maßnahmen zeigen ihre positiven Auswirklungen in diesem Jahr. Die REO AG konnte sich weitaus besser auf die Herausforderungen einstellen, auch wenn noch einige Aufgaben vor uns liegen. Intern haben wir im Jahr 2023 erneut an einer Vielzahl an Stellschrauben gedreht, um uns für die Zukunft noch stärker zu positionieren.

Die Auftragslage lässt einen positiven Ausblick auf 2024 zu.

Wichtige Ereignisse

Die Einführung neuer Produkte, besonders die Einführung der neuen Steuer- und Regelgeräte der Serie MFS 368 bedeutet einen hohen Aufwand in allen Bereichen der Elektronik Division. Für das Jahr 2024 wird die Fertigung in Solingen komplett neu organisiert, um den gestiegenen Marktanforderungen gerecht zu werden. Wesentliche Schritte zur Erhöhung der Effizienz wurden bereits in den Fertigungsbereichen der Drives-Division und Medical-Division umgesetzt. Neue Maschinen & Anlagen wurden in 2023 bestellt, können aber erst im Jahr 2024 in Betrieb gehen. Dies gilt auch für die Einführung der neuesten ERP-Software. Neben der positiven Geschäftslage haben wir viel Arbeit in die Verbesserung sämtlicher Abläufe gesteckt, um für die Herausforderungen von morgen gewappnet zu sein.

Die Belastung durch Lieferengpässe hat im Laufe des Jahres nachgelassen und die Teuerungsrate sich etwas moderater und planbarer gezeigt. Belastet wurde die Wirtschaftsleistung durch den weiterhin anhaltenden, hohen Krankenstand.

Den erschwerten Rahmenbedingungen haben wir eine Vielzahl an Effizienzsteigerungsmaßnahmen entgegengesetzt, die sich in den kommenden Jahren auszahlen werden. Natürlich werden die Unwägbarkeiten der gesamtpolitischen und weltwirtschaftlichen Situation auch das Haus REO betreffen. Wir sehen uns sehr gut aufgestellt und bedienen Märkte und Branchen, die auch morgen noch von hoher Relevanz für die Welt sein werden. Automatisierung und Elektrifizierung sind die Trendthemen, und als innovationsgetriebenes Unternehmen, kann REO den Kunden die notwendige Kompetenz bieten, um gemeinsam Neuentwicklungen zu betreiben, damit moderne und qualitativ hochwertige Produkte von morgen entstehen.

Verbundene Unternehmen

Im Schnitt erwirtschaftet die REO AG rund 30% ihres Umsatzes mit verbundenen Unternehmen im Ausland.

Unsere technischen Lösungen erfordern, mit fachlich qualifiziertem Personal die notwendigen Vertriebsaktivitäten durchzuführen. Den Verkauf unserer Produkte über freie Händler verfolgen wir nicht, da diese unserem Anspruch einer zielgerichteten Kundenbetreuung und Erklärung der technischen Vorteile, die REO gegenüber seinen Wettbewerbern bietet, nicht entsprechen.

Der Umsatz mit verbundenen Unternehmen ist 2023 weiter gestiegen und zeigt, wie wichtig der internationale Markt für REO ist.

In den jeweiligen Ländern konnten positive Umsätze erzielt und somit ein für die gesamte REO-Gruppe sehr positives Ergebnis erreicht werden.

Diese Umsätze fallen nicht in die Bilanz der REO AG, bleiben aber im Unternehmensverbund.

Die Auftragseingänge und Bestände zeigen weiterhin einen positiven Trend.

Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung bilden die Basis unserer Geschäftstätigkeit. Daher betrifft ein nicht unwesentlicher Teil unserer Personalkosten den Bereich F&E. Die lehrbuchartige Abgrenzung der F&E Kosten halten wir für unser Unternehmen für nicht anwendbar. Bei REO beginnt die Entwicklung neuer Produkte, Ideen und Lösungen bereits im Vertrieb und erstreckt sich über sämtliche Abteilungen im Unternehmen. Es ist unser Anspruch, in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden Neuentwicklungen zu betreiben. Der Fachkräftemangel stellt alle Unternehmen in Deutschland vor eine große Herausforderung, bietet aber auch Chancen, da auch unsere Kunden das Spezialwissen, das wir uns über Jahrzehnte erarbeitet haben, zu schätzen wissen und REO ihnen wiederum durch eine enge Zusammenarbeit einen Vorteil gegenüber ihren Wettbewerbern bietet. Von der Grundlagenforschung über die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Produktportfolios und der kundenindividuellen Entwicklung bilden wir den gesamten Prozess im eigenen Haus ab. Dabei greifen wir auch auf das Wissen und die Möglichkeiten von Prüfinstituten, Hochschulen, Werkstudenten und weiteren externen Quellen zurück. Somit können wir unser Wissen kontinuierlich ausbauen.

Auch wir werden dem Trend folgen und Randbereiche outsourcen, damit mehr Kapazität für unsere Kernkompetenz bleibt. Dies dürfte sich anhand der Bilanzzahlen in einem höheren Material - aber gefestigten Personalkostensituation zeigen. Diesen Weg haben wir in 2023 eingeleitet und werden die Früchte in den Jahren 2024 ff ernten können.

Zusätzlich werden wir dadurch effizienter, schlanker und erreichen eine bessere Kostenstruktur, um die gesteckten Margenziele zu erreichen.

Marktrisiken

Zu den wesentlichen Risiken zählen die Volatilität der Rohstoffpreise, die Abhängigkeit von Schlüsselzulieferern und die Konkurrenz. Auch geopolitische Unsicherheiten und mögliche wirtschaftliche Abschwächungen in wichtigen Märkten stellen potenzielle Gefahren dar. Die REO AG hat entsprechende Risikomanagementmaßnahmen implementiert, um diesen Herausforderungen entgegenzuwirken.

Die breite Produkt-, Markt- und Länderaufstellung der REO AG minimiert das Abhängigkeitsrisiko einzelner Marktfelder. Des Weiteren hat die REO AG eine breite Kundenbasis und ist somit unabhängig von einzelnen großen Kunden. Grundsätzlich hält der Trend der "Elektrifizierung" in vielen Bereichen weiter an.

Hinzu kommt die Notwendigkeit, Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu gewinnen. REO bietet für sämtliche Bereiche passende Komponenten - sei es die robotergestützte Operation in Krankenhäusern, Teststände für die elektrische Mobilität von morgen oder Komponenten für stromangetriebene Nutzfahrzeuge. Neben dem Fachkräftemangel können unerwartete Veränderungen im wirtschaftlichen Umfeld zu einem erhöhten Risiko der Geschäftstätigkeit führen.

Die hohe Eigenkapitalquote, eine geringe Verschuldung und ein Geschäftsmodell, das nicht von hohen Investitionskosten in Maschinen und Anlagen geprägt ist, bei einer kontinuierlichen Investition in unseren Bestand, machen uns unabhängig von Fremdkapitalgebern.

Zins- und finanzwirtschaftliche Risiken

Die REO AG ist aufgrund von USD-Fakturierungen dem Risiko der Währungsschwankungen ausgesetzt. Zur Verminderung dieses Risikos setzt die Gesellschaft bei Bedarf Sicherungsgeschäfte ein.

Ausfallrisiko

Dem Risiko, dass Kunden ihre Verbindlichkeiten nicht zahlen können, begegnen wir durch unser Forderungsmanagement. Dabei gehen wir bei großen Geschäften keine Risiken ein und vereinbaren entsprechende Zahlungskonditionen mit unseren Kunden, um das Risiko für REO bereits am Anfang einer Geschäftstätigkeit auf ein Minimum zu reduzieren. Durch regelmäßige Mahnläufe werden überfällige Forderungen identifiziert und diesen in der Folge nachgegangen.

Beschaffungsrisiko

Das Beschaffungsrisiko hat sich im Jahr 2023 merklich normalisiert. Wesentliche Lieferanten von REO sitzen in Deutschland, bzw. Europa. Jedoch müssen wir bei bestimmten Lieferanten bedenken, dass Vormaterialien aus z.B. Fernost kommen. Frühzeitige Neuentwicklungen von Bauteilen, bei denen die Gefahr der Abkündigung besteht, und eine Absicherung über Lagerbestände werden weiter forciert.

Die kontinuierliche Erweiterung unseres Lieferantenstamms und die Zusammenführung der Bedarfe über alle Häuser hinweg, wird ein wichtiger Faktor für das Jahr 2024 und 2025.

Prognosebericht - Ausblick 2024

Der Trend zu immer mehr Elektrifizierung spielt der REO AG in die Karten. Wir sind mit unseren Produkten sehr gut aufgestellt und werden von diesem weltweiten Trend profitieren und bieten daher ein zukunftsträchtiges Geschäftsmodell.

Die REO AG ist mit attraktiven und wettbewerbsfähigen Produkten ausgestattet. Innovationen gewährleisten die Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft in ihren regionalen Absatz- und Anwendungsgebieten. Eine geplante Neuausrichtung einzelner Auslandsniederlassungen und die weiterführende Überarbeitung unseres Standardportfolios werden zusätzliche Verkaufsimpulse bieten.

Die weltpolitischen Spannungen, Kriege, hohe Zinsen und Inflation belasten das wirtschaftliche Wachstum. Diesen Fakt können wir als Unternehmen nur in geringem Umfang beeinflussen und müssen uns auf das konzentrieren, was wir als Unternehmen beeinflussen können. Dazu gehören unsere Innovationskraft, qualitativ hochwertige Produkte, kurze Lieferzeiten und wettbewerbsfähige Preise.

Die gute Nachfrage nach unseren Produkten, in einer angespannten Weltwirtschaftslage, zeigt uns, dass unser Geschäftsmodell funktioniert.

Für das Jahr 2024 erwarten wir eine verbessere Lieferperformance und einen sich daher rückläufig entwickelnden Auftragsbestand. Die Unsicherheiten aus dem Jahr 2022 und 2023, bezüglich langer Lieferzeiten, werden sich weiter abbauen, und auch unsere Kunden werden wieder mehr auf Sicht fahren und Aufträge nach tatsächlichem Bedarf und kurzfristiger platzieren.

Die im Lagebericht getroffenen Einschätzungen basieren auf den gegenwärtigen Erwartungen und Prognosen sowie den derzeitig verfügbaren Informationen. Aufgrund der jeder Planung innewohnenden Unsicherheit kann die tatsächliche Entwicklung von diesen Einschätzungen abweichen.

Corporate Responsibility

Die REO-Gruppe toleriert keine Form von Korruption oder Bestechung und lässt sich in keiner Weise darauf ein, durch Zuwendungen gleich welcher Art Entscheidungsfindungen zu beeinflussen.

Die Grundrechte der Mitarbeiter, wie Chancengleichheit, Gleichbehandlung u.ä. werden beachtet. Auch hält sich das Unternehmen selbstverständlich an das Verbot von Kinderarbeit.

Die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter stehen stets im Vordergrund unternehmerischer Entscheidungen.

Zusatzbericht

Insgesamt wird erklärt, dass die Gesellschaft bei jedem Rechtsgeschäft mit mittelbar oder unmittelbar verbundenen Unternehmen eine angemessene Gegenleistung erhalten hat und durch diese Rechtsgeschäfte nicht benachteiligt wurde.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.580.764,00 2.031.180,44
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 214.122,00 360.909,50
1. Geschäfts- oder Firmenwert 0,50 0,50
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 214.121,50 360.909,00
II. Sachanlagen 1.366.642,00 1.670.270,94
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1,00 1,00
2. technische Anlagen und Maschinen 850.429,50 1.071.654,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 516.211,50 598.615,44
B. Umlaufvermögen 15.183.588,88 17.233.410,69
I. Vorräte 6.457.983,25 6.611.982,56
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 879.938,50 577.196,85
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.302.343,83 10.353.223,95
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.480.561,56 4.684.647,08
2. sonstige Vermögensgegenstände 5.821.782,27 5.668.576,87
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 3.000,00 3.000,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 423.261,80 268.204,18
C. Rechnungsabgrenzungsposten 31.545,21 61.043,74
D. Aktive latente Steuern 30.611,82 37.254,43
Summe Aktiva 16.826.509,91 19.362.889,30

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 14.646.611,51 14.924.076,83
I. Gezeichnetes Kapital 1.200.000,00 1.200.000,00
II. Kapitalrücklage 7.505.627,85 7.505.627,85
III. Gewinnrücklagen 94.125,75 94.125,75
IV. Bilanzgewinn 5.846.857,91 6.124.323,23
davon Gewinnvortrag 4.124.323,23 5.721.481,05
B. Rückstellungen 1.057.114,23 611.285,35
C. Verbindlichkeiten 1.122.784,17 3.827.527,12
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 298.657,61 2.388.342,57
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 11.533,83 206.281,49
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 287.123,78 2.182.061,08
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.441,94 180.400,14
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.441,94 2.793,93
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 177.606,21
3. sonstige Verbindlichkeiten 819.684,62 1.258.784,41
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 819.684,62 1.258.784,41
Summe Passiva 16.826.509,91 19.362.889,30

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 19.714.725,39 15.866.361,18
2. Personalaufwand 12.421.730,08 10.823.916,78
a) Löhne und Gehälter 10.045.496,42 8.922.468,76
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.376.233,66 1.901.448,02
davon für Altersversorgung 71.535,37 67.971,14
3. Abschreibungen 1.111.140,80 938.423,75
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 715.170,48 729.614,22
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 395.970,32 208.809,53
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.657.945,28 3.439.943,87
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 5.687,22 5.645,37
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.769,96 15.891,65
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 76.830,06 83.599,41
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 734.482,87 191.417,62
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 6.642,61 15.335,24
8. Ergebnis nach Steuern 1.724.366,26 404.951,40
9. sonstige Steuern 1.831,58 2.109,22
10. Jahresüberschuss 1.722.534,68 402.842,18
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.124.323,23 5.721.481,05
12. Bilanzgewinn 5.846.857,91 6.124.323,23

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzen den Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: REO AG
Firmensitz laut Registergericht: Solingen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Wuppertal
Register-Nr.: 16485

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Es wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf Vorräte in Höhe von 395.970,32 EUR vorgenommen. Hiervon entfielen auf die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 156.977,65 EUR und auf die fertigen und unfertigen Erzeugnisse 238.992,67 EUR. Diese außerplanmäßigen Abschreibungen betreffen projektbezogene Lagerbestände aus abgeschlossenen Projekten. Die verbleibenden Warenbestände konnten nicht weiter verwendet werden.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 2.474,00 EUR.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.318.637,02 7.188,40
2. Geschäfts- oder Firmenwert 6.842,35
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.325.479,37 7.188,40
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.150,32
2. technische Anlagen und Maschinen 6.504.166,18 46.440,05 268.130,48
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.078.822,88 213.764,53 1.345.326,18
Summe Sachanlagen 13.596.139,38 260.204,58 1.613.456,66
Summe Anlagevermögen 14.921.618,75 267.392,98 1.613.456,66
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.325.825,42 957.728,02 153.975,90
2. Geschäfts- oder Firmenwert 6.842,35 6.841,85
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.332.667,77 964.569,87 153.975,90
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.150,32 13.149,32
2. technische Anlagen und Maschinen 6.282.475,75 5.432.511,68 267.643,55
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.947.261,23 6.480.207,44 293.551,03
Summe Sachanlagen 12.242.887,30 11.925.868,44 561.194,58
Summe Anlagevermögen 13.575.555,07 12.890.438,31 715.170,48
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.111.703,92 214.121,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 6.841,85 0,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.118.545,77 214.122,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.149,32 1,00
2. technische Anlagen und Maschinen 268.108,98 5.432.046,25 850.429,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.342.708,74 5.431.049,73 516.211,50
Summe Sachanlagen 1.610.817,72 10.876.245,30 1.366.642,00
Summe Anlagevermögen 1.610.817,72 11.994.791,07 1.580.764,00

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 3.000,00 EUR (Vorjahr: 3.000,00 EUR).

Angaben über den Bestand, den Erwerb und die Veräußerung eigener Aktien

Zum 31.12.2023 waren keine eigenen Aktien im Bestand.

Angaben über die Gattung der Aktien

Das Grundkapital von 1.200.000 ist eingeteilt in:

Grundkapital EUR
1.200.000,00 Stück Stammaktien zum Nennwert von je 1,00 1.200.000,00
0,00 Stück Vorzugsaktien zum Nennwert von je 0,00 0,00
davon aus bedingter Kapitalerhöhung 0,00
davon aus genehmigter Kapitalerhöhung 1.200.000,00

Die Aktien lauten auf den Inhaber.

Es handelt sich um Namensaktien.

Entwicklung der Kapitalrücklagen

In die Kapitalrücklagen wurde im Geschäftsjahr ein Betrag von 0 EUR eingestellt.

Für das Geschäftsjahr wurden 0 EUR aus den Kapitalrücklagen entnommen.

Zusätzliche Angaben zu den Gewinnrücklagen

Entwicklung des Postens Gewinnrücklagen:

Posten Betrag
EUR
Bilanzgewinn aus dem Vorjahr 6.124.323,23
Gewinnausschüttung 2.000.000,00
Jahresüberschuss 1.722.534,68
Einstellung in die gesetzliche Rücklage 0,00
Einstellung in die satzungsbedingte Rücklage 0,00
Einstellung in die anderen Rücklagen 0,00
Entnahmen aus der gesetzlichen Rücklage 0,00
Entnahmen aus der satzungsbedingten Rücklage 0,00
Entnahmen aus den anderen Rücklagen 0,00

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 30.611,82

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre EUR
Anlagevermögens 0,00
Aktivierung latenter Steuern 30.611,82
Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert 0
Gesamtbetrag 30.611,82

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Beiträge zur Berufsgenossenschaft 52.642,94 EUR
Urlaubsrückstellung 202.753,00 EUR

Latente Steuern

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 30.611,82 EUR.

Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: -6.642,61

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Angaben in Fortführung des Jahresergebnisses

In Fortführung des Jahresergebnisses erfolgt die nachfolgende Darstellung:

Posten der Ergebnisverwendung Betrag
EUR
+ Jahresüberschuss 1.722.534,68
- Jahresfehlbetrag 0,00
+ Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.124.323,23
- Verlustvortrag aus dem Vorjahr 0,00
+ Ertrag aus der Kapitalherabsetzung 0,00
+ Entnahmen aus der Kapitalrücklage 0,00
Entnahmen aus Gewinnrücklagen
+ Entnahmen aus satzungsmäßigen Rücklagen 0,00
+ Entnahmen aus der gesetzlichen Rücklage 0,00
+ Entnahmen aus der Rücklage für eigene Aktien 0,00
+ Entnahmen aus anderen Gewinnrücklagen 0,00
Einstellungen in Gewinnrücklagen
- Einstellungen in die Rücklage nach den Vorschriften über die Kapitalherabsetzung 0,00
- Einstellungen in die gesetzliche Rücklage 0,00
- Einstellungen in die Rücklage für eigene Aktien 0,00
- Einstellungen in die satzungsmäßigen Rücklagen 0,00
- Einstellungen in die anderen Gewinnrücklagen 0,00
= Bilanzgewinn 5.846.857,91
= Bilanzverlust 0,00

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 238,00
Angestellte 114,00
leitende Angestellte 5,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 357,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 309,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 48,00

Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

Philip Twellsieck

ausgeübter Beruf: Kaufmann

Jasminka Usein

ausgeübter Beruf: Kauffrau

Sven Reimann

ausgeübter Beruf: Techniker

Jörg Rohden

ausgeübter Beruf: Techniker

André Kurzbach

ausgeübter Beruf: Vertrieb

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

Anja Twellsieck

ausgeübter Beruf: Journalistin

Michael Grah

ausgeübter Beruf: Steuerberater

Friedhelm Röbel

ausgeübter Beruf: Techniker

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates war im Geschäftsjahr Anja Twellsieck.

Vergütungen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstands betrugen für das Geschäftsjahr 896 TEUR, die der Mitglieder des Aufsichtsrats 6 TEUR.

Gesonderte Angabe der für das Geschäftsjahr berechneten Honorare des Wirtschaftsprüfers

Die berechneten Honorare des Wirtschaftsprüfers haben im Geschäftsjahr 20.000,00 EUR betragen. Die Honorare betreffen ausschließlich die Abschlussprüfung.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in Höhe von 1.722.534,68 EUR mit dem Gewinnvortrag in Höhe von 4.124.323,23 EUR auf neue Rechnung vorzutragen

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind folgende Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten:

Als Vorgang von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres ist der Ukraine Krieg zu nennen. Die endgültigen Auswirkungen sind derzeit nicht absehbar. Eine negative Auswirkung auf die Produktion oder erneute Lieferkettenproblematiken, wie in den Zeiten der Corona-Krise, sind bislang nicht feststellbar.

Bericht des Aufsichtsrats

Sehr geehrte Aktionäre,

der Aufsichtsrat der REO AG hat während des Geschäftsjahres 2023 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen.

Er hat sich vom Vorstand in seinen Sitzungen und darüber hinaus in zahlreichen Einzelgesprächen über die Lage des Unternehmens, die wesentlichen geschäftlichen Ereignisse und Vorhaben, die Geschäftsentwicklung sowie die grundsätzlichen Fragen der Geschäftspolitik unterrichten lassen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang, wurde dem Aufsichtsrat ebenso vorgelegt wie der Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns. Sämtliche Unterlagen wurden vom Aufsichtsrat geprüft.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Solingen, 19.11.2024

gez. Philip Twellsieck

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 19.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bescheinigung

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die REO AG, Solingen

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der REO AG, Solingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der REO AG, Solingen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Solingen, den 16.08.2024

Dipl.-Kfm. PhDr. Axel Heibges
Wirtschaftsprüfer
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