Stammdaten

Register
Amtsgericht Duisburg HRB 29606
Eingetragen
16.5.2017
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Isolatoren und Isolierteilen aus KeramikBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Isoliermaterial für Wärme-, Kälte- und Schallschutz sowie die Beteiligung an anderen Unternehmen und die Erbringung von Managementdienstleistungen sowie alle mit diesen Geschäftsgegenständen im Zusammenhang stehenden Maßnahmen und Geschäfte.

Historie

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Management

NameRolle
Dirk Eichholz
seit 2.3.2021
Geschäftsführer
Christina Schmidt
seit 22.4.2020
Prokura
Thomas van Elten
seit 23.7.2018
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

80.00% identifiziert20.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
80.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Dirk Eichholz
Moers
640.000 €
80.00%
HTP Participation GmbH
Germany
160.000 €
20.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Heinrich Tapp GmbH

Mülheim an der Ruhr

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Offenlegungsversion für mittelgroße Kapitalgesellschaften zur Einreichung beim Bundesanzeiger

Feststellungsdatum: 28.06.2019

Heinrich Tapp GmbH

Mülheim an der Ruhr

Amtsgericht Duisburg, HR B 29606

BILANZ zum 31. Dezember 2018

Aktivseite

EUR Vorjahr
ANLAGEVERMÖGEN    
Immaterielle Vermögensgegenstände 246.259,17 242.521,80
- davon Geschäfts- oder Firmenwert 204.166,74 - ( Vorjahr: 229.166,70 )    
Sachanlagen 2.120.962,17 2.202.854,69
- davon Grundstücke und Bauten 1.759.549,99 - (Vorjahr: 1.777.624,43 )    
- davon Technische Anlagen und Maschinen 256.774,63 - (Vorjahr: 287.813,13 )    
- davon Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 104.637,55 - (Vorjahr: 137.417,13 )    
Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 270.896,59 179.515,83
  2.638.117,93 2.624.892,32
UMLAUFVERMÖGEN    
Vorräte 1.222.565,62 1.755.692,16
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.964.847,71 2.331.755,51
- davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen 277.516,82 - (Vorjahr: 14.745,43 )    
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 15.488,29 28.250,16
  3.202.901,62 4.115.697,83
RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 34.538,24 41.204,56
  5.875.557,79 6.781.794,71

Passivseite

   
  EUR Vorjahr
EIGENKAPITAL    
Gezeichnetes Kapital 800.000,00 25.000,00
Kapitalrücklage 800.000,00 1.575.000,00
Gewinnvortrag 90.946,87 12,43
Jahresfehlbetrag / Jahresüberschuss - 639.436,77 90.934,44
  1.051.510,10 1.690.946,87
RÜCKSTELLUNGEN 444.400,00 198.476,00
- davon Steuerrückstellungen 53.800,00 - (Vorjahr: 53.876,00 )    
- davon sonstige Rückstellungen 390.600,00 - (Vorjahr: 144.600,00 )    
VERBINDLICHKEITEN 4.379.647,69 4.892.371,84
- davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute 2.481.505,44 - (Vorjahr: 2.729.949,51)    
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 632.500,00 - (Vorjahr: 697.105,00 )    
- davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 60.110,53 - (Vorjahr: 698.429,58 )    
  5.875.557,79 6.781.794,71

GEWINN- und VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 01. Januar - 31. Dezember 2018

EUR Vorjahr
Rohergebnis   8.149.941,36 7.346.372,60
Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter - 5.402.225,87   - 4.365.170,76
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung - 1.078.327,06   - 935.460,95
    - 6.480.552,93 - 5.300.631,71
Abschreibungen      
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 184.619,30   - 149.230,98
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 0,00   - 30.300,00
    - 184.619,30 - 179.530,98
Sonstige betriebliche Aufwendungen   - 1.977.601,91 - 1.579.189,58
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   0,00 279,45
Zinsen und ähnliche Aufwendungen   - 163.999,57 - 92.514,85
- davon an verbundene Unternehmen: 34.682,23 - (Vorjahr: 32.506,96 )      
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   23.819,63 - 98.854,45
Ergebnis nach Steuern   - 633.012,72 95.930,48
Sonstige Steuern   - 6.424,05 - 4.996,04
Jahresfehlbetrag (-) / Jahresüberschuss (+)   - 639.436,77 90.934,44

Entwicklung des Anlagevermögens Anlage zum Anhang für das Geschäftsjahr 2018

Buchwert
1.1.2018
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände  
Entgeltlich erworbene Lizenzen 13.355,10
Firmenwert 229.166,70
  242.521,80
Sachanlagen  
Grundstücke und Bauten 1.777.624,43
Technische Anlagen und Maschinen 287.813,13
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 137.417,13
  2.202.854,69
Finanzanlagen  
Anteile an verbundenen Unternehmen 179.515,83
  2.624.892,32
Entwicklung der Anschaffungswerte
Vortrag Zugang Umbuchung Abgang Endstand
EUR EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene Lizenzen 14.058,00 36.163,25 0,00 0,00 50.221,25
Firmenwert 250.000,00 0,00 0,00 0,00 250.000,00
  264.058,00 36.163,25 0,00 0,00 300.221,25
Sachanlagen          
Grundstücke und Bauten 1.818.717,66 32.148,54 0,00 0,00 1.850.866,20
Technische Anlagen und Maschinen 336.716,76 19.638,81 0,00 0,00 356.355,57
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 169.237,61 25.855,78 0,00 -10.010,16 185.083,23
  2.324.672,03 77.643,13 0,00 -10.010,16 2.392.305,00
Finanzanlagen          
Anteile an verbundenen Unternehmen 179.515,83 91.380,76 0,00 0,00 270.896,59
  2.768.245,86 205.187,14 0,00 -10.010,16 2.963.422,84
Entwicklung der Abschreibungen
Vortrag Zuführungen Zuschreibung Abgang Endstand
EUR EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene Lizenzen 702,90 7.425,92 0,00 0,00 8.128,82
Firmenwert 20.833,30 24.999,96 0,00 0,00 45.833,26
  21.536,20 32.425,88 0,00 0,00 53.962,08
Sachanlagen          
Grundstücke und Bauten 41.093,23 50.222,98 0,00 0,00 91.316,21
Technische Anlagen und Maschinen 48.903,63 50.677,31 0,00 0,00 99.580,94
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 31.820,48 51.293,13 0,00 -2.667,93 80.445,68
  121.817,34 152.193,42 0,00 -2.667,93 271.342,83
Finanzanlagen          
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  143.353,54 184.619,30 0,00 -2.667,93 325.304,91
Buchwert
31.12.2018
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände  
Entgeltlich erworbene Lizenzen 42.092,43
Firmenwert 204.166,74
  246.259,17
Sachanlagen  
Grundstücke und Bauten 1.759.549,99
Technische Anlagen und Maschinen 256.774,63
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 104.637,55
  2.120.962,17
Finanzanlagen  
Anteile an verbundenen Unternehmen 270.896,59
  2.638.117,93

Anhang für das Geschäftsjahr 2018

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Firma Heinrich Tapp GmbH mit Sitz in Mülheim an der Ruhr (Amtsgericht Duisburg HR B 29606) ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des HGB und des GmbH-Gesetzes erstellt.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gegliedert. Im Anhang wurden die größenabhängigen Erleichterungen in Anspruch genommen.

Die Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2017 wirtschaftlich neugegründet. Da sich die Geschäftstätigkeit im Vorjahr nur auf die Monate März bis Dezember 2017 bezieht, sind die Vorjahresbeträge nicht vergleichbar.

II. Wesentliche Unsicherheit an der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Die Heinrich Tapp GmbH befindet sich in einer angespannten Liquiditäts- und Ertragslage (bestandsgefährdendes Risiko). Für den Fortbestand des Unternehmens ist die Heinrich Tapp GmbH von der finanziellen Unterstützung des verbundenen Unternehmens HTP Maximum GmbH & Co. KG abhängig. Des Weiteren müssen die Annahmen der Unternehmensplanung hinsichtlich der Ergebnisziele zutreffen, damit der Fortbestand des Unternehmens gesichert ist.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze entsprechen den Vorschriften der §§ 242 - 256a und §§ 264 - 277 HGB und sind unverändert gegenüber dem Vorjahr.

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten aktiviert und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Bei den immateriellen Vermögensgegenständen und den Sachanlagen erfolgen die Abschreibungen grundsätzlich linear und zeitanteilig über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 (Vorjahr: EUR 410,00) werden in voller Höhe im Jahr des Zugangs abgeschrieben und im Anlagenspiegel gleichzeitig als Anlagenabgang behandelt.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des sogenannten gemilderten Niederstwertprinzips. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Bei Wegfall der Wertminderungsgründe erfolgen Zuschreibungen bis zur Höhe der Anschaffungskosten.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit ihren Anschaffungskosten in Höhe der Einkaufspreise bewertet.

Die Herstellungskosten der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sowie fertigen Erzeugnisse umfassen die aktivierungspflichtigen Herstellungskosten nach § 255 Abs. 2 Satz 2 und 3 HGB.

Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung von 1,0 % auf die Nettoforderungen gebildet.

Der Ausweis des Kassenbestands und der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nominalwert.

In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden zeitanteilige Aufwendungen des Folgejahres erfasst, deren Ausgabe bereits im Geschäftsjahr erfolgt ist.

Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag ausgewiesen.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Sie sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Im Rahmen der von der Heinrich Tapp GmbH durchgeführten langfristigen Projektgeschäfte werden kalkulatorisch abgrenzbare Teilleistungen bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen fakturiert. Die Gesellschaft folgt damit der überwiegend auch im Schrifttum (Adler/Düring/Schmaltz, Rechnungslegung und Prüfung der Unternehmen, 6. Auflage, zu § 252 Anm. 86 - 88) für zulässig erachteten Realisierung von Gewinnen, wenn der Auftrag als Ganzes noch nicht abgeschlossen ist. Bei kumulativer Erfüllung folgender Voraussetzungen erfolgt auf Ebene der Heinrich Tapp GmbH die Fakturierung kalkulatorisch abgrenzbarer Teilleistungen:

1. Es muss sich um eine langfristige Fertigung handeln, d.h. der Fertigungsprozess muss sich über die Dauer eines Geschäftsjahres hinaus hinziehen.
2. Langfristige Fertigungen müssen einen wesentlichen Teil der Tätigkeit des Unternehmens bilden.
3. Die Abrechnung des Auftrages erst nach Abschluss der langfristigen Fertigung würde zu einer erheblichen Beeinträchtigung des Einblicks in die Ertragslage des Unternehmens führen.
4. Der aus der langfristigen Fertigung erwartete Gewinn muss sicher zu ermitteln sein (Vorkalkulationen, laufende Kostenrechnung mit Soll/Ist-Vergleich) und es dürfen keine Risiken ersichtlich sein, die das erwartete Ergebnis wesentlich beeinträchtigen können.
5. Für unvorhersehbare Garantieleistungen und Nachbesserungen müssen vorsichtig bemessene Beträge berücksichtigt sein.
6. Die Gesamtleistung muss in kalkulatorisch abgrenzbare Teilleistungen zerlegt werden können.
7. Es darf allenfalls der auf diese Teilleistungen anteilmäßig entfallende Gewinn vereinnahmt werden.
8. Schließen Teilleistungen gegenüber den Vorkalkulationen mit wesentlich höheren Ist-Kosten ab, so dürfen anteilige Gewinne nicht vereinnahmt werden, soweit nicht davon ausgegangen werden kann, dass die noch anfallenden Kosten hinreichende Deckung im Erlös finden.
9. Es dürfen keine Anzeichen dafür vorliegen, dass der Abnehmer Einwendungen erheben kann, die sich negativ auf das Gesamtergebnis auswirken können.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens und die Aufgliederung der Abschreibungen im Geschäftsjahr sind im Anlagenspiegel am Ende des Anhangs gesondert dargestellt.

Der Firmenwert wurde gemäß § 246 Abs. 1 S. 4 HGB ermittelt und nach § 253 Abs. 3 S. 3 und 4 HGB über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben.

Aktive latente Steuern wurden aufgrund des Wahlrechts gem. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB nicht gebildet.

Die Sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen aus Rechtsstreitigkeiten sowie für Gewährleistungen, Beratungs- und Prüfungskosten, ausstehende Urlaubsansprüche der Mitarbeiter, Abfindungen sowie ausstehende Abrechnungen.

Die Forderungen gegen / Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stellen zugleich Forderungen bzw. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände bzw. Verbindlichkeiten dar.

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr ergeben sich aus nachstehender Übersicht:

31.12.2018 Vorjahr
EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.085.481,89 1.129.949,51
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 189.313,74 174.738,41
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 32.500,00 97.105,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 60.110,53 698.429,58
Sonstige Verbindlichkeiten 972.463,06 515.098,61
  2.339.869,22 2.615.321,11
Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr bis zu fünf Jahren ergeben sich aus nachstehender Übersicht:
  31.12.2018 Vorjahr
  EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 899.324,03 800.000,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 600.000,00 600.000,00
Sonstige Verbindlichkeiten 43.754,92 77.050,73
  1.543.078,95 1.477.050,73

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren bestehen gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 496.699,52 (Vorjahr: EUR 800.000,00).

In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern enthalten in Höhe von EUR 201.693,28 (Vorjahr: EUR 211.111,20) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 12.492,27).

Die Verbindlichkeiten aus dem laufenden Kontokorrent sind durch einen Kontokorrentkreditvertrag mit der Geno Bank Essen vom 14.12.2017 in Höhe von bis zu EUR 1.200.000,00 vertraglich vereinbart. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Geno Bank sind wie folgt besichert:

- Grundschulden für die Immobilie "Hohe Str. 3 - 7, 45476 Mülheim an der Ruhr" sind im Grundbuch von Styrum des Amtsgerichts Mülheim an der Ruhr, Blatt 665 in Höhe von EUR 1.600.000,00 mit 18 % Jahreszinsen und einer einmaligen Nebenleistung von 5 % eingetragen
- Selbstschuldnerische Höchstbetragsbürgschaft in Höhe von EUR 800.000,00 der HTP Maximum GmbH & Co. KG
- Rahmenabtretung der Forderungen aus Lieferung und Leistung
- Sicherungsübereignung sämtlicher Maschinen, maschineller Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie sämtlicher Vorräte bzw. des Warenlagers

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasingverträgen nach § 285 Nr. 3a HGB belaufen sich bis zum Ende der jeweiligen Verträge auf EUR 52.636,00.

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1,2 (Vorjahr: TEUR 0,0) ausgewiesen.

VI. Sonstige Angaben

Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer stellt sich wie folgt dar:

2018 Vorjahr
Gewerbliche Arbeitnehmer 71 81
Angestellte 15 10
Aushilfen 3 3
Insgesamt 89 94

Die Heinrich Tapp GmbH, Mülheim an der Ruhr ist mit 51,0 % an der Tapp India Private Limited, New Delhi/Indien, eingetragen im Registergericht von Delhi unter der Registernummer 292350, beteiligt. Die Gesellschaft wies zum 31.03.2018 ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 191,2 aus und erzielte ein Ergebnis in Höhe von TEUR - 120,7. Die Umrechnung erfolgte jeweils zum Stichtagskurs.

Die Heinrich Tapp GmbH hat von dem verbundenen Unternehmen HTP Maximum GmbH & Co. KG eine Liquiditätszusage bis zu einem Betrag in Höhe von TEUR 3.800 erhalten. Die HTP Maximum GmbH & Co. KG hat bereits einen Forderungsverzicht mit Besserungsschein in Höhe von TEUR 2.000 mit der Heinrich Tapp GmbH beschlossen. Darüber hinaus hat die Gesellschafterin HTP Participation GmbH eine Rangrücktrittserklärung über das gewährte Darlehen in Höhe von TEUR 600 mit der Heinrich Tapp GmbH geschlossen.

Zu Geschäftsführern sind folgende Herren bestellt:

Herr Jens Eilert, Geschäftsführer Vertrieb

Herr Karl-Heinz Strobelt, kaufmännischer Geschäftsführer

Herr Jonas Schmidt, Geschäftsführer Technik

Die Geschäftsführer haben im Geschäftsjahr 2018 Gesamtbezüge in Höhe von EUR 236.695,10 erhalten.

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Verlust des Geschäftsjahres 2018 in Höhe von EUR 639.436,77 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 90.946,87 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Mülheim an der Ruhr, den 23.05.2019

Karl-Heinz Strobelt

(Geschäftsführer)

Jens Eilert

(Geschäftsführer)

Jonas Schmidt

(Geschäftsführer)

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018

Als Geschäftsführer der Heinrich Tapp GmbH in Mülheim an der Ruhr erstatten wir gemäß § 289 HGB den nachfolgenden Lagebericht.

I. Grundlagen des Unternehmens

Das Unternehmen als "Heinrich Tapp GmbH" hat im Jahr 2018 sein zweites Geschäftsjahr nach der Übernahme der Geschäftstätigkeit der Heinrich Tapp GmbH & Co. KG aus der Insolvenz abgeschlossen.

Gegenstand des Unternehmens ist die Fabrikation von Isoliermaterial für Wärme-, Kälte- und Schallschutz, der Handel mit diesen Artikeln und die Ausführung von branchenüblichen Arbeiten.

Die Geschichte der Marke "Heinrich Tapp" geht zurück auf das Jahr 1909. Hier begann die Entwicklung, die Produktion und der Vertrieb von Isoliermaterial für industrielle Zwecke. Seit dem Jahr 1960 hat sich die Gesellschaft auf die Isolierung im Kraftwerksbau und im Bereich von Turbinen spezialisiert. Im Zuge der sogenannten Energiewende, die sehr stark den Kraftwerksneubau in Europa betrifft beziehungsweise diesen nahezu zum Erliegen gebracht hat, wurde das Produktportfolio unseres Unternehmens gezielt ergänzt. Die Herstellung von Isolierungen für Industrieturbinen, von Isolierungen für Energierückgewinnungsanlagen und Großmotoren wird ausgebaut. Der Bekanntheitsgrad und hervorragende Ruf in Bezug auf hohe Qualitätsansprüche und Zuverlässigkeit der Marke "Heinrich Tapp" unterstützte die Markteinführung der neuen Produkte.

II. Wirtschaftsbericht

II.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die OECD beschreibt die Veränderung des Bruttosozialproduktes als Indikator für die Entwicklung der Gesamtwirtschaft. In Deutschland wächst die Wirtschaft mit einer rückläufigen Tendenz, 2,5 % in 2017, 1,9 % in 2018 und voraussichtlich 1,8 % in 2019. In der Euro-Zone ist das Bild vergleichbar. Äußere Einflüsse auf die Konjunktur sind nach wie vor präsent. Beispiele dafür sind der Handelskonflikt zwischen USA und China, ein möglicher ungeordneter Brexit, die Geldmarktpolitik der EZB und eine uneinheitliche Entwicklung der Staatsverschuldung (am Beispiel Italien).

Das Kerngeschäft unseres Unternehmens war, wie im Vorjahr, von der positiven gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abgekoppelt. Der wesentliche Geschäftsumfang umfasst die Turbinenisolierung, also den Anlagenbau für die Energiegewinnung durch fossile Brennstoffe. Infolge der politisch gewollten Energiewende ist es in Europa sehr rasch zu einem Stillstand von Investitionen in neue Kraftwerksanlagen gekommen, während in den für unser Unternehmen noch erreichbaren Märkten in Asien und Nordafrika der beschriebene herkömmliche Kraftwerksneubau weiterhin stattfindet. Allerdings gibt der starke Wettbewerb die aus unserer Sicht niedrigen Marktpreise vor und die Vertriebskapazitäten unseres Unternehmens sind beschränkt.

II.2. Geschäftsverlauf

Konkret wurde der Geschäftsverlauf des Jahres 2018 negativ beeinflusst durch den zeitlichen Verzug von fest geplanten Auftragseingängen unseres indischen Großkunden. Die bereits seit Monaten avisierten Bestellungen sind erst zum Ende des Jahres 2018 und im ersten Quartal 2019 bei uns platziert worden. Daraus fehlt ein geplanter Umsatz von etwa zwei Millionen Euro. Die zeitliche Komponente ist ein bedeutender Einflussfaktor im Isoliergeschäft, unsere Aufträge sind oft Teil von Investitionsprojekten von langer Dauer, bei denen es immer wieder zu erheblichen Terminverschiebungen kommen kann. Gleiches trifft auch auf die Akquisition von Neukunden zu. Der Vorlauf von der Zertifizierung als Lieferant bis hin zur ersten Probelieferung dauert mehrere Monate.

II.3. Lage

II.3.a. Ertragslage

Vor dem beschriebenen Hintergrund konnte der Umsatz selbst bei einem vollen Kalenderjahr im Vergleich zum Vorjahr nur um 9,73 % auf TEUR 9.253 erhöht werden. Die Umsätze setzen sich zusammen aus 72 % Lieferungen und Leistungen im Inland, 9 % in EU-Länder, 17 % in Drittländer und 2 % als Sonstiges. Die Verschiebungen im Vergleich mit dem Vorjahr sind nicht erheblich. Der Bestand an Kaufteilen, unfertigen und fertigen Produkten und bewertbaren Montageleistungen hat sich gegenüber dem Jahresbeginn um TEUR 533 vermindert. Die Materialaufwandsquote beträgt 30,6 % der Leistung (Umsatzerlöse abzüglich Bestandsabbau). Sie erhöht sich damit im Vergleich zum Vorjahresanteil von 25,7 % um 4,9 %. Der Grund liegt im erhöhten Anteil des Zukaufs fertiger Kissen, Matratzen und Blechteilen. Ein Teil des Zukaufs erfolgt von der indischen Tochtergesellschaft, die hauptsächlich zu diesem Zweck gegründet worden ist.

Der Personalbereich mit TEUR 6.481 umfasst das wesentliche Aufwandsvolumen der Gesellschaft. Er wird belastet durch Abfindungen für freigestellte Mitarbeiter und den Kosten des gerichtlichen Vergleichs im Zuge der Entlassung eines Geschäftsführers. Die verschiedenen Maßnahmen mit dem Ziel eines nachhaltigen Kostenabbaus werden sich erst im Folgejahr positiv auswirken.

Abschreibungen (TEUR 185) und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 1.978) belaufen sich in Höhe der geplanten Beträge. Die erhöhten Vertriebsaktivitäten wie zum Beispiel Messeteilnahmen in Jakarta und Orlando, neue Broschüren und Homepage haben Einsparungen in anderen Bereichen kompensiert.

Der Jahresfehlbetrag (TEUR 639) wurde durch Verzicht vom wesentlichen Teil des Darlehens eines verbundenen Unternehmens (Erlassbetrag TEUR 2.000) unterstützt. Die Darlehensgeberin hat einen Besserungsschein erhalten.

II.3.b. Finanz- und Vermögenslage

Im Geschäftsjahr 2018 hat sich das Bilanzvolumen um TEUR 906 auf TEUR 5.876 vermindert.

Der Wert des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 2.638 hat sich nur unwesentlich verändert. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen überwiegen zwar die Anschaffungen um TEUR 71, während bei den Finanzanlagen eine Kaufpreisnachzahlung für den Gesellschaftsanteil an der Tapp India in Höhe von TEUR 91 vertragsgemäß zu leisten war.

Die Ursachen für die Verminderung des Bilanzvolumens auf der Aktivseite ergeben sich aus dem Rückgang im Umlaufvermögen. Die Mittelbindung für Vorräte (TEUR - 533) auf TEUR 1.223 und für Kundenforderungen (TEUR - 637) auf TEUR 1.575 sind die hauptsächlichen Einflussfaktoren.

Der Verlust in Höhe von TEUR 639 hat das Eigenkapital vermindert. Es beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 1.052. Ein langfristig gewährtes Gesellschafterdarlehen über TEUR 600 besitzt Eigenkapitalcharakter. Zusammen mit dem verbleibenden Buchwert des Eigenkapitals beträgt die Eigenkapitalquote 28,1 % von der Bilanzsumme.

Rückstellungen wurden für sämtlich noch nicht definitive Verbindlichkeiten gebildet, sodass das Geschäftsjahr 2019 bei Entstehung und Fälligkeit ergebnismäßig nicht belastet wird. Eine große Einzelposition betrifft die Abfindung für den ausgeschiedenen Geschäftsführer über TEUR 170. Sie umfassen darüber hinaus Personal-, Abschluss-, Archivierungskosten, Gewährleistungen, Rechtsstreitigkeiten, ausstehende Abrechnungen und Steuern.

Die Bankschulden setzen sich zusammen aus drei Finanzierungsdarlehen zum Erwerb der Assets vom Insolvenzverwalter. Der Gesamtbetrag beziffert sich auf TEUR 1.600. Hinzu kommt ein Kontokorrentkredit über maximal TEUR 1.200, der zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 881 in Anspruch genommen worden ist.

Lieferantenschulden und Sonstige Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 1.206. Löhne und Gehälter für den Dezember 2018 werden zum 10. des Folgemonats abgerechnet und sind in dem genannten Betrag enthalten. Die Finanzierung der kurzfristig fälligen Verbindlichkeiten ist gesichert neben der bestehenden Kreditlinie der Hausbank durch eine in der Höhe voll ausreichende Liquiditätsgarantie eines verbundenen Unternehmens, auf deren Basis Mittel je nach Bedarf abgerufen werden.

II.3.d Finanzielle Leistungsindikatoren

Das EBIT (Jahresüberschuss vor Zinsen und Ertragssteuern) ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 780 auf - TEUR 493 gefallen (Vorjahr: TEUR 287).

Die Materialaufwandsquote hat sich gegenüber dem Vorjahr von 25,7 % auf 30,6 % verändert. Die Personalaufwandsquote ist um 63,6 % auf 75,2 % gestiegen.

II.3.e. Gesamtaussage

Wir schätzen die wirtschaftliche Lage als angespannt ein. Der Rückgang im konventionellen Kraftwerkbau führte zu deutlichen Umsatzeinbußen und damit zum Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2018. Die Erschließung neuer Märkte ist kosten- und kapitalintensiv.

III. Prognosebericht

Uns ist es gelungen neue Kundenbeziehungen aufzubauen und somit neue Märkte, insbesondere im Bereich der Industrieanlagen, zu erschließen. Der Planungshorizont beträgt 12 bis 24 Monate. Aufgrund der neu gewonnenen Aufträge erwarten wir für das Geschäftsjahr 2019 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 11.130, ein EBIT in Höhe von TEUR 161 sowie ein ausgeglichenes Jahresergebnis 2019.

IV. Chancen- und Risikobericht

IV.1. Risikobericht

Bestandsgefährdende Risiken

Der Bestand der Gesellschaft ist durch Risiken bedroht. Die Liquiditätslage ist angespannt. Zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit werden durch den Gesellschafter und verbundene Unternehmen Mittel zur Verfügung gestellt. Kurzfristig, das heißt, bis zum Erreichen eines ausgeglichenen Ergebnisses und damit genügend Einnahmen, ist der Fortbestand von der Fortführung der finanziellen Unterstützung des verbundenen Unternehmens abhängig. Zur Stärkung der Eigenkapitalquote hat die HTP Maximum GmbH & Co. KG in Bezug auf ihre bestehenden Darlehensforderungen einen Forderungsverzicht gegen Besserungsschein geschlossen über den Betrag von TEUR 2.000. Die erloschene Darlehensforderung wird dann und insoweit wiederaufleben, wie ihre Erfüllung aus ihren zukünftigen Gewinnen bzw. aus ihren sonstigen, die Schulden übersteigenden Vermögen möglich ist.

Darüber hinaus müssen die Annahmen der Unternehmensplanung hinsichtlich der Ergebnisziele zutreffen. Da die langfristige Auftragsfertigung einen wesentlichen Teil der Unternehmenstätigkeit ausmacht, bestehen insbesondere hinsichtlich der zeitlichen Prognostizierung der Umsatzerlöse Risiken.

Branchenspezifische und ertragsorientierte Risiken

Der Siemens-Konzern ist ein bedeutsamer Kunde, zumal auch andere Kunden die Siemens-Technologie einsetzen und die Heinrich Tapp GmbH auf diesem Weg Aufträge für Reparaturen und Service generieren kann. Die Entwicklung der Siemens-Kraftwerkssparte hat deshalb einen gewissen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung unserer Gesellschaft. Ein weiteres Risiko ist die von Kunden verfolgte Preispolitik mit dem Ziel, das Auftragsvolumen auf mehrere Lieferanten aufzuteilen.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Europa sind derzeit geprägt durch eine schwierige politische Lage. In diesem Zusammenhang zu nennen ist der EU-Austritt von UK und die wirtschaftlichen Auswirkungen der EU-internen Auseinandersetzungen. Der Nahost-Konflikt mit möglichen US-Handelssanktionen kann sich negativ auf Auftragseingänge aus dieser Region auswirken.

Sonstige Risiken

Ein weiteres essenzielles Risiko liegt in dem hohen Entgeltniveau am Produktionsstandort in Mülheim. Die meisten Wettbewerber in Niedriglohnländern können zu deutlich geringeren Kosten fertigen. Entsprechend ist von einer weiteren Verschärfung des ohnehin schon intensiven Preiswettbewerbs auszugehen.

IV.2. Chancenbericht

Chancen für eine positive Geschäftsentwicklung ergeben sich aus verschiedenen Faktoren:

Der Erhalt der Gesellschaft ist vom Erfolg der geplanten und eingeleiteten Maßnahmen abhängig. Die Prozesse in der Organisation wurden mit deutlichen Fortschritten in 2018 vorangebracht. Das ERP-System wurde in einigen Bereichen aktiviert. Dadurch konnte die Prozesssteuerung vereinfacht und transparenter gestaltet werden. Die Entwicklung wird intensiv betrieben mit dem Ziel, bis zum Jahresende 2019 ausreichende Steuerungs- und Planungswerkzeuge zu besitzen. Die Anzahl der Belegschaftsmitglieder wurde um etwa 20 % abgebaut bei gleichzeitiger Aufstockung mit qualifizierten Fachleuten in verschiedenen Bereichen.

Die Vertriebsaktivitäten wurden durch Messeteilnahmen und einen weiteren Mitarbeiter sowie der Erweiterung des Produktportfolios gesteigert. Die Gesellschaft in Indien stellt im Jahr 2019 zwei bis drei gut ausgebildete Nachwuchskräfte ein, die für landesweite Vertriebsaktivitäten vorbereitet werden. Ein neuer Vertriebsleiter konnte gewonnen werden, der in der zweiten Jahreshälfte 2019 seinen Dienst antritt. In der Russischen Föderation, wo ein großer Markt für den Reparatur- und Servicebereich unserer Gesellschaft vorhanden ist, wurde in 2018 ein bestens qualifizierter Verkäufer gewonnen, der nach seiner Anlaufphase im vergangenen Jahr in diesem Jahr erste Aufträge generieren kann. Zurzeit wird in Moskau eine neue Tochtergesellschaft gegründet. Der Verkäufer ist unabhängig davon bereits tätig und wird auch über die Grenzen Russlands hinaus akquirieren. Aus den beschriebenen Vertriebsaktivitäten haben sich viele neue Kundenkontakte ergeben und sie versprechen gute Erfolge. Erste kleinere Aufträge von neuen Kunden konnten bereits gewonnen werden. Dazu gehören neue Turbinenhersteller (Mitsubishi) im Kernsegment Kraftwerksgeschäft, andere Kraftwerksbetreiber (z. B. die MVV Energie AG in Mannheim) und erfreulicherweise auch der Einstieg in ein vollkommen neues Kundensegment, eine große Werft in Papenburg.

Im Projektgeschäft müssen wir immer mit einem längeren Zeitraum bis zu einem größeren Umsatzvolumen rechnen, haben aber in einigen Fällen die notwendigen Grundlagen geschaffen. Die Personalkosten werden im neuen Jahr sinken. Das Auslaufen der aktuell im Rahmen einer Nachfolgeregelung notwendigen Doppelbesetzung von Stellen von drei hochbezahlten Leitungsmitarbeitern trägt ebenfalls ab 2020 zu einer deutlichen Kostensenkung bei.

Am Standort Mülheim wurde der Ablauf in der Kissenfertigung zum Ende des Jahres neu gestaltet und eine schlankere Struktur eingeführt. Hierdurch wurden Umlaufbestände in der Fertigung reduziert und eine flexiblere und kurzfristigere Produktionsplanung realisiert. Des Weiteren hat die Fertigungsstätte unserer indischen Tochtergesellschaft erfolgreich die Zulieferer-Qualifizierung durch international auftretende Strömungsmaschinen-Hersteller absolviert. Die dort gefertigten Produkte wurden erfolgreich für Projekte innerhalb der EU eingesetzt und versetzen uns in die Lage internationale Ausschreibungen höchst kompetitiv anzugehen. Erste positive Resultate stellen sich bereits im ersten Quartal 2019 ein, in welchem wir durch die neue Preis- und Kostenstruktur fünf Großprojekte gewinnen konnten.

IV.3. Gesamtaussage

Bis zum heutigen Tag hat sich das Auftragsvolumen im Vergleich zu Vorjahren deutlich erhöht. Insbesondere konnten neue Aufträge von neuen Kunden und in neuen Anwendungsfeldern generiert werden. Die dargestellten Chancen dürfen nicht über die weiterhin erheblichen Schwierigkeiten in der Kapital- und Ertragsstruktur hinwegtäuschen. Der Fortbestand der Gesellschaft ist abhängig von der zukünftigen Auftragslage. Die der Unternehmensplanung zugrunde gelegten Annahmen müssen für eine positive Entwicklung eintreffen. Nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich die Risiken in ihrer Bedeutung nicht geändert. Neue Risiken nach Schluss des Berichtszeitraumes sind ebenfalls nicht aufgetreten.

 

Mülheim an der Ruhr, den 23.05.2019

Karl-Heinz Strobelt

(Geschäftsführer)

Jens Eilert

(Geschäftsführer)

Jonas Schmidt

(Geschäftsführer)

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den nachfolgenden Bestätigungsvermerk erstellt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

an die Heinrich Tapp GmbH, Mülheim

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Heinrich Tapp GmbH, Mülheim - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Heinrich Tapp GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 und
- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Ich verweise auf die Angabe im Anhang sowie die Angaben in der Risikoberichterstattung des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass sich die Gesellschaft in einer angespannten Liquiditäts- und Ertragslage befindet. Wie diese Ausführungen darlegen, deuten die Ereignisse und Gegebenheiten zusammen mit den anderen dort aufgeführten Sachverhalten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt.

Unsere Prüfungsurteile sind zu diesem Sachverhalt nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen.
  Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
- gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
- beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
- ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
- beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
- beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.
- führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Arnsberg, den 24. Mai 2019

(H. Tigges)

Wirtschaftsprüfer

Protokoll

über die

Gesellschafterversammlung

der Firma

Heinrich Tapp GmbH

Mühlheim an der Ruhr

Unter Verzicht auf die Einhaltung aller Frist- und Formvorschriften halten wir hiermit eine Gesellschafterversammlung ab und fassen folgende Beschlüsse:

1. Der von der Geschäftsführung vorgelegte und durch Herrn Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kfm. Heinz Tigges, Arnsberg unter dem 24. Mai 2019 mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018 wird festgestellt.
2. Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2018 in Höhe von EUR - 639.436,77 wird mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 90.946,87 verrechnet. Der Restbetrag von EUR - 548.489,90 wird als Verlustvortrag auf neue Rechnung vorgetragen.
3. Den Geschäftsführern Herrn Karl-Heinz Strobelt, Herrn Jens Eitert und Herrn Jonas Schmidt wird für das Geschäftsjahr 2018 Entlastung erteilt.
4. Zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2019 wird die AUDAX Revision GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Arnsberg ersatzweise Herr Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kfm. Heinz Tigges, Arnsberg bestellt.

 

Mülheim an der Ruhr, den 28. Juni 2019

HTP Participation GmbH,
vertreten durch ihren Geschäftsführer
Beteiligungs-GmbH,

Karl-Heinz Strobelt

 

HT Invest GmbH & Co. KG,
vertreten durch die Maurus
diese vertreten durch ihren Geschäftsführer

Patrick Nathe

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