PerTransfer Essen GmbHLiquidiert

Zipfelweg 15, 45356 Essen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 14867
Vorher
TransFair-Gesellschaft Essen mbH
Eingetragen
18.4.2001
Branche
Vermittlung von ArbeitskräftenBefristete Überlassung von ArbeitskräftenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Im Rahmen arbeitsmarktpolitischer Ziele die Beratung und Unterstützung von Unternehmen bei der Durchführung ihrer betrieblichen Anpassungsprozesse und auf der Grundlage vertraglicher Vereinbarungen (z.B. Transfer-Sozialplänen) die Übernahme von Arbeitnehmern der beratenen Unternehmen in eigene - insbesondere befristete sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Manfred Zimmermann
seit 25.11.2009
Prokura
Claudia Radmacher
seit 25.11.2009
Prokura
Harald Hoffmann
seit 25.11.2009
Prokura
Ulrich Lorch
seit 18.4.2001
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

PerTransfer Essen GmbH

Essen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Lagebericht zum Geschäftsjahr 2014

Grundlagen des Unternehmens

Die PerTransfer Essen GmbH (PTG) berät und unterstützt Firmen bei der Durchführung ihrer betrieblichen Personalanpassungsprozesse.

Sie übernimmt im Rahmen vertraglicher Vereinbarungen (auf der Grundlage sog. Transfersozialpläne) Arbeitnehmerinnen der von der PTG beratenen Betriebe in eigene sozialversicherungspflichtige befristete Arbeitsverhältnisse. Die Transferberater der PTG organisieren während der Dauer dieser Arbeitsverhältnisse die berufliche und persönliche Weiterbildung der Arbeitnehmerinnen mit dem Ziel der Orientierung auf neue Arbeitsfelder, unterstützen die Vermittlung in andere Arbeitsplätze und fördern im Einzelfall Existenzgründungsvorhaben. Sie finanziert sich aus Mitteln der abgebenden Unternehmen im Rahmen eines Transfersozialplanes, der Arbeitsverwaltung und ggfls. aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Alternativ bzw. vorlaufend zu Transfergesellschaften führt die PTG Transferagenturen mit dem Ziel einer "Job-to-job"-Vermittlung durch.

Die PTG ist der Erfüllung ihres Gesellschaftszwecks in verschiedenen Projekten 2014 nachgekommen und stimmt ihre Maßnahmen mit den Zielen und Möglichkeiten ihrer Gesellschafterin und der Stadt Essen ab; somit hat die PTG die öffentliche Zwecksetzung im Sinne des § 108 der Gemeindeordnung NRW erreicht.

Wirtschaftsbericht

Mit dem einstimmigen Ratsbeschluss vom 28.02.2001 wurde die Gründung der PTG beschlossen. Alleinige Gesellschafterin ist die Essener Arbeit-Beschäftigungsgesellschaft mbH. Die Einlage der Gesellschafterin beträgt EUR 25.000. Nach Gesellschaftsvertrag verfügt die Gesellschaft über drei Organe: Geschäftsführung, Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung. Der Rat der Stadt Essen hat am 2. Juli 2014 beschlossen, dass der Aufsichtsrat der PTG aufgelöst wird. Die Aufgaben wurden auf den Aufsichtsrat der Essener Arbeit-Beschäftigungsgesellschaft mbH übertragen.

Das operative Geschäft der PTG wurde mit verschiedenen Projekten nach §§ 110 bis 111 SGB III fortgesetzt.

Die aktive Beratungs- und Vermittlungsarbeit der am 1. Februar 2014 begonnenen beiden Transfergesellschaften (TG) wurde jeweils am 31. Januar 2015 beendet.

Neben diesen Tätigkeiten hat sich die PTG in 2014 auf der Grundlage der Geschäftsbesorgung mit der Schwestergesellschaft Arbeit & Bildung Essen GmbH (ABEG) mit ihren Kompetenzen in der Job-to-Job-Vermittlung in das Modellprojekt Ergänzer eingebracht. Dieses Modellprojekt richtete sich an ausgewählte Kunden des JobCenter Essen (JCE), die einer Erwerbstätigkeit nachgehen und ergänzende Transferleistungen erhalten. Dieser Personengruppe wurde ein Aktivierungs- und Beratungsangebot zur freiwilligen Teilnahme gemacht mit dem Ziel, den Bezug der ergänzenden Leistungen für die Bedarfsgemeinschaft (BG) durch eine verbesserte Einkommenssituation überflüssig zu machen. Das neunmonatige Modellprojekt wurde vom 1. Mai 2014 bis 31. Januar 2015 durchgeführt.

Das Personalentwicklungszentrum (PEZ) unterbreitete auf Basis der sich abzeichnenden Entwicklung beim Fachkräftebedarf Angebote für die Stadt Essen und die Beteiligungsunternehmen. In Zusammenarbeit mit weiteren Gesellschaften der EABG-Gruppe wurden die Konzerngesellschaften und Fachbereiche gezielt unterstützt und gleichzeitig Perspektiven für Arbeitssuchende aufgezeigt. In 2014 gab es Kooperationen zwischen dem PEZ und der ABEG auf der einen Seite und Konzernarbeitgebern wie Grün und Gruga Essen (GGE), Sport und Bäderbetriebe Essen (SBE), Essener Verkehrs AG (EVAG) und der Stadt Essen auf der anderen Seite. Wirtschaftliche Auswirkungen ergaben sich nur im Zusammenhang mit anderen Unternehmen der EABG-Gruppe, sodass das personelle Engagement sehr begrenzt werden konnte.

Das Wirtschaftsjahr 2014 sollte nach den Daten des Wirtschaftsplans bei einem Erlösvolumen von rd. TEUR 1.900, sonstigen betrieblichen Erträgen von rd. TEUR 900, bei Personalkosten von rd. TEUR 2.400 und Kosten für Sonstige Betriebliche Aufwendungen von rd. TEUR 370 mit einem ausgeglichenen Ergebnis abschließen.

Die Entwicklung der Geschäftstätigkeit bis zum 31. Dezember 2014 zeigte wegen der beschriebenen niedrigen Auslastung in den Transferprojekten einen negativen Verlauf.

In der zweiten Jahreshälfte 2014 hat die Erledigung der Aufgaben im Modellprojekt Ergänzer zu einer deutlich verbesserten Erlössituation beigetragen. Der Jahresfehlbetrag (das Jahresergebnis ist ein bedeutsamer finanzieller Leistungsindikator der Gesellschaft) für das Jahr 2014 liegt deshalb bei rd. TEUR -15, nach noch rd. TEUR -274 in 2013. Die Gesamtleistung zum 31. Dezember 2014 liegt mit rd. TEUR 2.078 aber noch unter der Wirtschaftsplanung (TEUR 2.800).

Die Eigenkapitalquote beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 33,1 % nach noch 40,7 % zum Vergleichsstichtag des Vorjahres.

Die Gesellschaft verfügt zum Bilanzstichtag über einen Finanzmittelfonds von TEUR 355, hierin enthalten sind Forderungen aus dem Cash-Pooling i.H.v. rd. TEUR 109. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. Derzeit sind keine Anzeichen ersichtlich, dass die Gesellschaft ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen kann.

Weitere Informationen zur Vermögens- und Finanz- und Ertragslage enthält der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014. Im Jahresabschluss wurde allen erkennbaren Risiken Rechnung getragen.

Nachtragsbericht

Mit dem JobCenter Essen wurde zwischenzeitlich eine Fortsetzung des Ergänzer-Programms vereinbart. Mittels Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) soll Interessenten der Zugang zu den zertifizierten Beratungsangeboten einer "Job-to-Job"-Vermittlung ermöglicht werden. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben. Insbesondere sind keine weiteren Transfergesellschafen bzw. Transferagenturen entstanden.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Die Entwicklung der Binnenkonjunktur und ihre Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt ist von erheblicher Bedeutung für den Geschäftserfolg im Beschäftigtentransfer der PTG. Derzeit deuten einige Erwartungsindikatoren darauf hin, dass sich die Konjunktur im Jahresverlauf 2015 weiter stabilisieren könnte. Die Besserung am Arbeitsmarkt setzt sich nach den verfügbaren aktuellsten Daten fort. Die Erwerbstätigkeit und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nehmen saisonbereinigt weiter zu. Der Arbeitsmarkt ist also robust, wird aber den steilen Aufwärtstrend nicht fortsetzen. Dies würde aber die Nachfrage nach Transfergesellschaften weiterhin auf niedrigem Niveau halten.

Frühzeitige Transferangebote sind angesichts der aktuellen beschäftigungspolitischen Herausforderungen Deutschlands - Stichworte sind hier: Fachkräftemangel, lebenslanges Lernen, Potentialentwicklung in der Arbeitsgesellschaft, Verringerung von drop-outs - ein unverzichtbares und weiter zu entwickelndes Instrument einer aktivierenden Arbeitsmarkt- und Beschäftigungsförderungspolitik.

Die von der Bundesregierung verabschiedete und zum 1. April 2012 wirksam gewordene Instrumentenreform sichert in den §§ 110 bis 111 SGB III jedem Unternehmen zu, zur Entlassung anstehenden Mitarbeitenden eine (freiwillige) Transferlösung anzubieten. Dabei erfolgen große Teile der Finanzierung durch das abgebende Unternehmen. Auch deshalb ist der Transfer bei solchen Interventionslagen die im Vergleich zu anderen arbeitsmarktpolitischen Instrumenten weitaus effektivste und effizienteste Lösung.

Für die Durchführung von Projekten im Wuppertaler Raum sind weiter entsprechende Büroräume in zentraler Lage angemietet. Hier ergeben sich aufgrund der industriellen Struktur in der Region absehbar die größten Chancen, Transferdienstleistungen anbieten zu können.

Die PTG hat ihre branchenübergreifenden Erfahrungen in ihr Konzept "Personalentwicklungszentrum - PEZ" einfließen lassen. Damit werden Angebote für eine Umsetzung von Personalentwicklungsstrategien unter Vermeidung betriebsbedingter Kündigungen innerhalb des Konzerns Stadt Essen und auch für die Kernverwaltung formuliert. Kurzfristig sind hier allerdings keine durchschlagenden wirtschaftlichen Erträge für die PTG zu erwarten.

Den Herausforderungen eines stärkeren Wettbewerbes wird sich die PTG durch permanente Überprüfung ihrer Geschäftsprozesse stellen. Die PTG ist seit März 2006 gemäß den §§ 84 ff SGB III in Verbindung mit der Anerkennungs- und Zulassungsverordnung Weiterbildung (AZAV) als Bildungsträger zertifiziert. Die Rezertifizierung ist erfolgreich verlaufen.

Mit der Rezertifizierung sind auch die Instrumente für das Risikomanagement-system der Firmengruppe neu überprüft worden. Sie haben sich als tragfähig erwiesen. Die unterschiedlichen Risiken können so nach ihrer Bedeutung klassifiziert, bewertet und kommuniziert werden. Gegensteuernde Maßnahmen werden damit bei Bedarf zeitnah initiiert.

Das Wirtschaftsjahr 2015 soll bei einem geplanten Erlösvolumen von rd. TEUR 1.900, sonstigen betrieblichen Erträgen von rd. TEUR 900, bei geplanten Kosten für Personal von rd. TEUR 2.400 und für Sonstige Betriebliche Aufwendungen von rd. TEUR 370 mit einem Jahresergebnis von rd. TEUR 2 (vor Steuern) abschließen. Es ist nach dem Verlauf des ersten Quartals noch nicht sicher zu prognostizieren, ob das Ziel des Wirtschaftsplanes erreicht werden kann. Gesicherte Erkenntnisse werden erst nach Anlauf des "Ergänzer-Programms" mittels AVGS möglich sein.

Die aktuelle Liquiditätsplanung für das Jahr 2015 zeigt, dass der Finanzbedarf durch die vertragsgemäß geleisteten Zahlungen der Vertragspartner gedeckt werden kann.

Die Geschäftsführung wird zur nächsten Sitzung des Aufsichtsrates der Beschlusslage entsprechend einen Nachtragswirtschaftsplan für die PTG für das Wirtschaftsjahr 2015 vorlegen. Zu diesem Zeitpunkt werden erste gesicherte Erkenntnisse zum weiteren Geschäftsverlauf erkennbar sein.

Abhängig davon beabsichtigt die Geschäftsführung wiederum, Vorschläge zur zukünftigen Struktur der Aufgabenwahrnehmung und der gesellschaftsrechtlichen Ausgestaltung dem Aufsichtsrat der Firmengruppe EABG zur Beratung vorzulegen. Das Szenario einer Verschmelzung der PTG auf eine andere Gesellschaft der EABG-Gruppe nach dem Umwandlungsgesetz wird dabei vorrangig geprüft.

 

Essen, den 15. April 2015

Ulrich Lorch, Vorsitzender der Geschäftsführung

Hartmut Kütemann-Busch, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2014

Aktiva

31.12.2014 Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltliche erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.655,22 7.371,92
II. Sachanlagen    
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.506,08 4.170,34
  9.161,30 11.542,26
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
Unfertige Leistungen 1.070.209,72 780.965,55
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 16.916,02 8.240,30
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 24.736,24 77.329,04
davon gegen Gesellschafter: EUR 5.563,93 (Vorjahr: TEUR 14)    
3. Sonstige Vermögensgegenstände 111.861,76 110.561,28
  153.514,02 196.130,62
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 245.584,24 245.577,94
  1.469.307,98 1.222.674,11
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.867,50 6.675,00
  1.482.336,78 1.240.891,37

Passiva

   
  31.12.2014 Vorjahr
  EUR EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen    
Andere Gewinnrücklagen 480.994,32 754.537,78
III. Jahresfehlbetrag 15.162,39 273.543,46
  490.831,93 505.994,32
B. Rückstellungen    
Sonstige Rückstellungen 11.710,38 30.579,71
C. Verbindlichkeiten    
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 904.444,57 650.293,37
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 882,17 631,94
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 39.978,21 42.706,79
davon gegenüber Gesellschafter: EUR 32.480,58 (Vorjahr: TEUR 16)    
4. Sonstige Verbindlichkeiten 15.909,75 10.685,24
davon aus Steuern: EUR 14.103,45 (Vorjahr: TEUR 10)    
  961.214,70 704.317,34
D. Rechnungsabgrenzungsposten 18.579,77 0,00
  1.482.336,78 1.240.891,37

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014

2014 Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 1.447.413,27 1.068.653,22
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen 289.244,17 388.358,87
3. Sonstige betriebliche Erträge 341.723,30 265.350,38
4. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 1.352.189,89 757.452,79
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 396.249,20 232.350,50
davon für Altersversorgung: EUR 8.460,00 (Vorjahr: TEUR 2)    
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.900,21 3.032,71
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 341.440,81 1.003.983,43
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 236,98 2.413,50
8. Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 1.500,00
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit = Jahresfehlbetrag -15.162,39 -273.543,46

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2014

Bruttobuchwerte
Stand am 1.1.2014 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2014
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 220.737,40 475,54 0,00 221.212,94
II. Sachanlagen        
Betriebs- und Geschäftsausstattung 79.268,13 1.045,71 1.010,50 79.303,34
  300.005,53 1.521,25 1.010,50 300.516,28
kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2014 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2014
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 213.365,48 2.192,24 0,00 215.557,72
II. Sachanlagen        
Betriebs- und Geschäftsausstattung 75.097,79 1.707,97 1.008,50 75.797,26
  288.463,27 3.900,21 1.008,50 291.354,98
Nettobuchwerte
Stand am 31.12.2014 Vorjahr
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.655,22 7.371,92
II. Sachanlagen    
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.506,08 4.170,34
  9.161,30 11.542,26

ANHANG
zum Jahresabschluss 2014
der
PerTransfer Essen GmbH, Essen

Die PerTransfer Essen GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Essener Arbeit-Beschäftigungsgesellschaft mbH, Essen.

I. Angaben zur Form und Darstellung der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung

Die PerTransfer Essen GmbH ist eine kleine Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 wurde entsprechend der Regelung im Gesellschaftsvertrag nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung der ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Aufstellung erfolgte vor Ergebnisverwendung.

Die Form der Darstellung des Jahresabschlusses wurde gegenüber dem Vorjahr nicht geändert.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Erläuterungen zu den Positionen der Bilanz

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

1. Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Es werden Nutzungsdauern von drei Jahren zugrunde gelegt.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen nach der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer unter Anwendung der linearen Abschreibungsmethode. Im Zugangsjahr erfolgen die Abschreibungen pro rata temporis.

Die Betriebs- und Geschäftsausstattung wird über drei bis zehn Jahre abgeschrieben.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu einem Betrag von EUR 410 werden im Geschäftsjahr im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen des Geschäftsjahres betragen TEUR 4.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Dieser ist als Anlage beigefügt.

2. Umlaufvermögen

Die unfertigen Leistungen wurden mit Herstellungskosten bilanziert. Sie umfassen Material- und Fertigungskosten. Finanzierungskosten, die auf den Zeitraum der Herstellung entfallen, werden nicht einbezogen. Dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde Rechnung getragen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 17; Vorjahr: TEUR 8) sind unter Berücksichtigung des erkennbaren Ausfallrisikos in Ansatz gebracht worden.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 24; Vorjahr: TEUR 75) und sonstige Forderungen (TEUR 1; Vorjahr: TEUR 3).

Die sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR 112; Vorjahr: TEUR 111) beinhalten vor allem Guthaben aus dem Cash-Pooling in Höhe von TEUR 109 (Vorjahr: TEUR 83) sowie Kautionen und Steuerforderungen von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 3).

Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten (TEUR 246; Vorjahr: TEUR 246) sind mit den Nominalwerten bilanziert worden.

3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten (TEUR 4; Vorjahr: TEUR 7) wurde in Höhe der Ausgaben des Berichtszeitraums angesetzt, soweit diese Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Er umfasst im Wesentlichen die Aufwendungen für die Softwarepflege für den ersten Monat des Folgejahres.

4. Eigenkapital

Die Posten des Eigenkapitals sind zum Nennbetrag angesetzt. Das Stammkapital beträgt TEUR 25 und ist voll eingezahlt.

Der Jahresfehlbetrag des Vorjahres in Höhe von TEUR 274 ist nach dem Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 14. Juli 2014 in voller Höhe durch Entnahme aus den Gewinnrücklagen ausgeglichen worden.

5. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen (TEUR 12; Vorjahr: TEUR 31) beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus Urlaub und Mehrarbeit in Höhe von TEUR 6 gegenüber der Belegschaft sowie die Prüfungskosten des Jahresabschlusses 2014 in Höhe von TEUR 6.

6. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr allesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 40 (Vorjahr: TEUR 43) resultieren aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 21 (Vorjahr: TEUR 32; hiervon TEUR 13 gegenüber Gesellschafterin; Vorjahr: TEUR 5) und aus Umsatzsteuer aufgrund des Organschaftsverhältnisses gegenüber der Gesellschafterin Essener Arbeit-Beschäftigungsgesellschaft mbH in Höhe von TEUR 19 (Vorjahr: TEUR 11).

Die sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 16; Vorjahr: TEUR 11) enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus noch abzuführenden Steuern in Höhe von TEUR 14.

7. Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten (TEUR 18; Vorjahr: TEUR 0) betreffen erhaltene Einzahlungen für im Folgejahr noch zu erbringende Leistungen.

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die ausschließlich im Inland erzielten Umsatzerlöse (TEUR 1.447; Vorjahr: TEUR 1.069) enthalten im Wesentlichen Vergütungen, die im Rahmen von Insolvenzen bzw. Umstrukturierungsmaßnahmen betroffener Unternehmen mit den Insolvenzverwaltern vereinbart wurden (TEUR 477; Vorjahr: TEUR 460), Vergütungen für arbeitsmarktpolitische Kooperationen (TEUR 777; Vorjahr: TEUR 395) sowie Erlöse aus Personalgestellungen mit verbundenen Unternehmen (TEUR 179; Vorjahr: TEUR 214).

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von (TEUR 342; Vorjahr: TEUR 265) enthalten hauptsächlich Erträge aus Kurzarbeitergeld und Fördermitteln.

Der Personalaufwand (TEUR 1.748; Vorjahr: TEUR 989) umfasst Löhne, Gehälter und Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung, Berufsgenossenschaftsbeiträge und Aufwendungen zur Altersvorsorge.

Die Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer betrug im Durchschnitt des Geschäftsjahres:

2014 Vorjahr
Angestellte    
- Stamm 33 10
- im Beschäftigtentransfer 18 16
Gesamtsumme 51 26

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von (TEUR 341; Vorjahr: TEUR 1.004) beinhalten vor allem Aufwendungen für die Geschäftsbesorgung durch verbundene Unternehmen (TEUR 143; Vorjahr: TEUR 764), Mieten und deren Nebenkosten (TEUR 37; Vorjahr: TEUR 36) sowie Reparaturen und Instandhaltungen von Betriebs- und Geschäftsausstattungen (TEUR 64; Vorjahr: TEUR 48).

IV. Ergänzende Angaben

1. Organe der Gesellschaft

Herr Ulrich Lorch, Essen (Vorsitzender), Bereich Personal, Finanzen und Organisation

Herr Harmut Kütemann-Busch, Essen, Bereich berufliche Weiterbildung

Entgelte wurden an die Geschäftsführung nicht gezahlt, da die Dienstverträge mit der Muttergesellschaft Essener Arbeit-Beschäftigungsgesellschaft mbH, Essen, bestehen. Die PTG wurde im Rahmen der bestehenden Geschäftsbesorgungsverträge mit TEUR 5 für Herrn Lorch und TEUR 3 für Herrn Kütemann-Busch von der EAGB belastet.

Der Aufsichtsrat bestand im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014 aus folgenden Mitgliedern:

Bezüge
EUR
Uwe Kutzner (Vorsitzender) (Betriebswirt) 883,33
Udo Bayer (beratendes Mitgl. o. Stimm.) (Ratsherr) 783,33
Heiko Biecker (Arbeitnehmervertreter) 883,33
Gabriele Giesecke (beratendes Mitgl. o. Stimm.) (Ratsfrau) 783,33
Dr. Elisabeth van Heesch-Orgaß (Ratsfrau) 883,33
Ingolf Homberger (ber. Mitgl. o. Stimm.) (Ratsherr) 683,33
Dirk Kalweit (Ratsherr) 683,33
Bruno Neumann (Mitglied Gewerkschaft) 783,33
Dirk Heidenblut (Ratsherr) 883,33
Ingo Vogel (Ratsherr) 783,33
Vera Winnemund (Mitglied Gewerkschaft) 783,33

2. Angaben zum Gesamthonorar

Die innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfassten Honorare für den Abschlussprüfer des Jahresabschlusses enthalten Aufwendungen für Abschlussprüfungsleistungen von TEUR 6.

3. Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Umsatzerlöse aus Projekten Erbringung von Dienstleistungen Bezug von Dienstleistungen
TEUR TEUR TEUR
1. Mutter- u. Schwesterunternehmen 0 179 143
2. Stadt Essen und Tochtergesellschaften der Stadt Essen 0 778 0

4. Ergebnisverwendung:

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag 2014 in Höhe von 15.162,39 EUR durch Entnahme aus den Gewinnrücklagen auszugleichen.

 

Essen, den 15. April 2015

PerTransfer Essen GmbH

Ulrich Lorch, Geschäftsführer (Vors.)

Hartmut Kütemann-Busch, Geschäftsführer

Lagebericht und Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014

NIEDERSCHRIFT
der Sitzung der Gesellschafterversammlung der
PerTransfer Essen GmbH vom 21.08.2015
in der Betriebsstätte Zipfelweg 15, 45356 Essen

Feststellung des Jahresabschlusses 2014

Beschluss:

1.

das Jahresergebnis wird mit - 15.162,39 € festgestellt;

2.

der Jahresfehlbetrag wird durch eine Entnahme in gleicher Höhe aus der Gewinnrücklage ausgeglichen.

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