KS-QUADRO Bausysteme GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 48.00% | |
| 33.33% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
H+H Kalksandstein GmbHDurmersheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftszweck Die H+H Kalksandstein GmbH (im Weiteren HHKS genannt) betreibt an insgesamt sieben Standorten die Produktion und Vermarktung von Produkten aus Kalksandstein. Die Produkte werden für den Neubau-, Renovierungs- und Selbstbaumarkt gefertigt und hauptsächlich in Deutschland vertrieben. Sitz der Gesellschaft ist Durmersheim. Der Verkauf der Produkte erfolgt über den Baustoffhandel. Neben der Betreuung des Baustofffachhandels konzentriert sich unser Vertrieb auf die Beratung aller Entscheidungsträger vom Entstehen bis zur Realisierung der relevanten Bauprojekte. 2. Rechtliche Rahmenbedingungen Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der H+H International A/S, Kopenhagen/Dänemark, einbezogen. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Finanzielle Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse sowie der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,8 % höher als im Vorjahr. 1 Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum 2,0 %. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. 2 Die Baukonjunktur im Jahr 2022 war rückläufig. Nach 293.393 Wohnungsfertigstellungen im Jahr 2021 wurden nach Einschätzung der Bauindustrie im Jahr 2022 nur etwa 280.000 Wohnungen fertiggestellt. 3 Ferner wurden im Jahr 2022 136.674 neue Gebäude genehmigt.
1 Destatis, 25.05.2023
Dies entspricht einem Rückgang von 13,7% gegenüber 2021, 4 Nach den bereits rückläufigen beiden vorherigen Quartalen sind im vierten Quartal 2022 die Bauinvestitionen weiter um 2,9% zurückgegangen. Insgesamt zeigte sich der Wirtschaftsbau als robust, während der Wohnungsbau am stärksten von dem Rückgang betroffen war. Positiv hat sich die Verbesserung der Situation bezüglich der angebotsseitigen Produktionsbehinderungen ausgewirkt, wie fehlendes Material und Lieferengpässe. Diese hatte die Bauwirtschaft über die vergangenen beiden Jahre massiv behindert. Jedoch dämpft nun an deren Stelle die geringer werdende Baunachfrage aufgrund der deutlich gestiegenen Zinsen und der weiterhin hohen Baupreise die Baukonjunktur. 5 2. Geschäftsverlauf Die HHKS hat einen Umsatzanstieg in Höhe von TEUR 5.702 zum Vorjahr auf TEUR 68.631 (Vorjahr: TEUR 62.929) erzielt. Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung stieg gegenüber dem Vorjahr in Höhe von TEUR 2.071 auf TEUR 7.488 (Vorjahr: TEUR 5.417). Die Prognose steigender Umsatzerlöse sowie eines steigenden Jahresüberschusses vor Ergebnisabführung ist damit eingetroffen. 3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage sowie finanzielle Leistungsindikatoren Die folgenden finanziellen Leistungsindikatoren geben einen Überblick über den Verlauf des Geschäftsjahres, wobei Umsatzerlöse und Jahresüberschuss, die für die interne Steuerung verwendeten bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren darstellen. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2022 um rd. 9% gegenüber Vorjahr auf TEUR 68.631 (Vorjahr: TEUR 62.929) gestiegen. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf Preissteigerungen zurückzuführen, welche auf der Weitergabe höher Herstellkosten basieren. Nachfragebedingt lag die Produktion mengenmäßig unter den Erwartungen. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 114 (Vorjahr: TEUR 438) gesunken. Dies ist im Wesentlichen auf geringere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen zurückzuführen. Aufgrund der höheren direkten Produktionskosten gegenüber dem Vorjahr ist der Materialaufwand im Vorjahresvergleich um TEUR 3.034 auf TEUR 31.049 (Vorjahr: TEUR 28.015) gestiegen. Dies ist hauptsächlich auf gestiegene Rohstoffpreise zurückzuführen. Dabei unterlagen sowohl unsere Hauptrohstoffe als auch die Reparaturkosten inflationsbedingten Preiserhöhungen.
4 Destatis: 31111-0002 Baugenehmigungen im
Hochbau: Deutschland, Monate, Bautätigkeiten,
Gebäudeart/Bauherr
Der Rohertrag (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderung abzüglich Materialaufwand) hat sich insgesamt von TEUR 34.656 auf TEUR 37.617 erhöht. Die Rohertragsmarge (Rohertrag/Umsatzerlöse x 100) ist von 55,1% auf 54,8% gesunken. Der Personalaufwand sank im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 289 auf TEUR 10.155 (Vorjahr: TEUR 10.444). Dies gründet im Wesentlichen auf dem leicht gesunkenen Personalstand. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind analog der Preisentwicklung um TEUR 670 auf TEUR 18.225 (Vorjahr: TEUR 17.555) gestiegen. Der aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführte Gewinn stieg um TEUR 2.070 auf TEUR 7.488 (Vorjahr: TEUR 5.418). Das bessere Ergebnis vor Ergebnisabführung ist im Wesentlichen auf die Zunahme der Umsatzerlöse bei nahezu konstanter Rohertragsmarge zurückzuführen. Finanzlage Die Nettoverschuldung (Fremdkapital abzüglich Flüssige Mittel) ist um TEUR 1.564 auf TEUR 16.397 (Vorjahr: TEUR 14.833) gestiegen. Dies lag im Wesentlichen an dem Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte größtenteils durch Kreditinstitute, Gesellschafterdarlehen sowie durch Warenkredite von Lieferanten. Die Gesellschaft ist jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Vermögenslage Die immateriellen Vermögensgegenstände sind, bedingt durch die reguläre Abschreibung, um TEUR 46 auf TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 52) gesunken. Die Erhöhung des Anlagevermögens um TEUR 552 auf TEUR 19.790 (Vorjahr: TEUR 19.238) ist auf Investitionen im Bereich der technischen Anlagen und Maschinen zurückzuführen. Die Vorräte sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 554 auf TEUR 11.316 (Vorjahr: TEUR 10.762) gestiegen. Ursächlich hierfür ist eine Vorratsbildung mit Blick auf die Erwartung einer weiteren Verschlechterung der Kostensituation im Geschäftsjahr 2023. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund eines effizienten Forderungsmanagements gegenüber dem Vorjahr leicht um TEUR 107 auf TEUR 654 (Vorjahr: TEUR 761) gesunken. Die Erhöhung der sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 537 auf TEUR 2.066 (Vorjahr: TEUR 1.529) ist im Wesentlichen durch den Erstattungsanspruch aus Strom- und Energiesteuer begründet. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind um TEUR 4.563 auf TEUR 4.592 (Vorjahr: TEUR 29) gestiegen. Hintergrund ist hier die noch ausstehende Ergebnisabführung an die Muttergesellschaft Das Eigenkapital betrug im Geschäftsjahr TEUR 17.614 (Vorjahr: TEUR 17.614) und ist damit aufgrund der Ergebnisabführung an die Muttergesellschaft H+H Deutschland GmbH konstant. Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der höheren Bilanzsumme, welche aus höheren Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultiert, leicht um 8,6% auf 45,6% gesunken. Die Rückstellungen sind um TEUR 323 auf TEUR 4.212 (Vorjahr: TEUR 4.535) gesunken. Die Pensionsrückstellungen haben sich um TEUR 19 erhöht, wohingegen die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 342 gesunken sind. Der Rückgang resultiert aus geringeren Rückstellungen für Personal sowie ausstehenden Lieferantenrechnungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind auf TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 795) gesunken, da Kontokorrentlinien regulär getilgt wurden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 173 auf TEUR 2.150 (Vorjahr: TEUR 2.323) aus dem normalen Geschäftsbetrieb gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind aufgrund der zu zahlenden Ergebnisabführung um TEUR 7.423 auf TEUR 14.478 (Vorjahr: TEUR 7.055) gestiegen. Gesamtaussage Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft beurteilen die Vermögens- Finanz- und Ertragslage grundsätzlich als gesund. Die Finanzlage der Gesellschaft und die Zahlungsfähigkeit ist durch die indirekte Einbeziehung in das Liquiditätsmanagement der H+H Gruppe und die Finanzierung der Gesellschaft über die Muttergesellschaft H+H Deutschland GmbH jederzeit gewährleistet. Die wirtschaftliche Lage kann zum Bilanzstichtag und zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts insgesamt als gut und geordnet bezeichnet werden. III. Risikomanagement Der Rechnungslegungsprozess wird durch die Verwendung von gruppenweiten Kontierungs- und Bilanzierungsrichtlinien überwacht und sichergestellt. Aufgaben der gruppeninternen Überwachung der Beachtung und der Einhaltung der Rechnungslegungsstandards werden durch Mitarbeiter der H+H International A/S wahrgenommen. Ferner sind die Kernprozesse der betrieblichen Leistungserstellung durch die feste Zuordnung von Geschäftsvorfällen zu Sachkonten und Kostenstellen in der Rechnungslegungssoftware, der sogenannten Buchungssteuerung, organisiert. Veränderungen an der geschützten Buchungssteuerung werden von Mitarbeitern der H+H International A/S geprüft und, soweit erforderlich, umgesetzt. Unser kaufmännisches Risikomanagement umfasst die Auftragsbearbeitung, das Forderungsmanagement sowie das Ergebniscontrolling. Durch Auftragsroutinen und Kontrollinstrumente soll sichergestellt werden, dass sämtliche Kundenaufträge zeitnah und vollständig ausgeliefert werden. Durch das gezielte Einholen und Auswerten von Bonitätsauskünften, das Einrichten und Überwachen von Kreditlinien sowie ein geordnetes Mahnwesen stellen wir eine zeitnahe Liquiditätsüberwachung sicher. Unser Ergebniscontrolling stellt mit Routineauswertungen in definierten Intervallen der Geschäftsleitung zeitnah Informationen über den aktuellen Geschäftsverlauf zur Verfügung. Zudem besteht die Möglichkeit, Sonderauswertungen bereitzustellen. IV. Prognosebericht Der Sachverständigenrat rechnet für das Jahr 2023 mit Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts im Euro Raum von 2,9 % (Vorjahr: 2,9%). Es ist zu erwarten das die Inflationsrate im Jahr 2023 mit 2,9 % (Vorjahr: 6,1%) gegenüber 2022 etwas zurückgehen wird. Für Deutschland erwartet der Sachverständigenrat für das Jahr 2023 einen Anstieg des Bruttoinlandproduktes um etwa 3,6% (Vorjahr 1,8%). 6 Für die Entwicklung der Inflation wird eine Abschwächung auf 3,4% (Vorjahr: 6,1%) im Jahr 2023 erwartet. Für die Industrie besteht die Erwartung einer weiterhin abschwächenden Entwicklung der Nachfrage nach Baustoffen, bedingt durch die erwarteten sinkenden zinsreagiblen Bauinvestitionen aufgrund steigender Finanzierungskosten. 7 Für 2023 rechnet die Bauindustrie bei den Fertigstellungen mit einem weiteren Rückgang von 12,5% auf 245.000 Wohnungen 8. Für das Geschäftsjahr 2023 gehen wir von einem moderaten Umsatzrückgang aus. Aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und im Wesentlichen aufgrund des Sondereffektes der Schließung der drei Kalksandsteinwerke erwarten wir für das Geschäftsjahr 2023 ein deutlich negatives Ergebnis vor Gewinnabführung. V. Chancen- und Risikobericht Die nachstehend aufgeführten Risiken und Chancen sind ihrer Bedeutung nach absteigend aufgeführt. Neben den inflationären Entwicklungen im Bereich der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sehen wir uns mit zusätzlichen Kostenbelastungen durch die im Zusammenhang mit dem Ukraine- Krieg steigenden Energie- und Rohstoffpreisen konfrontiert. Hoheitliche Einflüsse auf die Energiepreise sowie eventuelle Lieferengpässe beim Gas in Folge der Ukraine-Krise sind unserer Einflussnahme entzogen und treffen den Wettbewerb gleichermaßen. Insgesamt bestehen für den Energiebereich langfristige Liefervereinbarungen.
6 Aktualisierte Konjunkturprognose 2022 und
2023, Sachverständigenrat, 30.03.2022, S.1
Beschaffungsseitige Preissteigerungsrisiken oberhalb der Inflation können sich aus weiteren hoheitlichen Kostenumlagen auf Energieträger aus der eingeleiteten Energiewende im Logistikbereich, im Logistikbereich sowie aus weiteren hoheitlichen Teuerungen des Handels mit CO 2 -Zertifikaten ergeben. Aufgrund unserer Kundenstruktur erwarten wir auch künftig kein nennenswertes Ausfallrisiko für Forderungen. Wechselkursrisiken bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Immer bessere geografische Abdeckungen innerhalb der H+H Gruppe in Deutschland führen zur Erschließung neuer Absatzmärkte und Reduzierung von Transportkosten. Der Aufbau einer neuen ESG (Environmental, Social, Governance) - Nachhaltigkeits-Berichterstattung stellt eine Chance bezüglich einer positiven Kundenwahrnehmung dar. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt über Gesellschafterdarlehen. Im Geschäftsjahr 2022 und darüber hinaus sind sämtliche Linien bei Kreditinstituten unverändert gewährt worden. Somit ist eine Finanzierungsreserve vorhanden. VI. Gesamtbeurteilung der Chancen und Risiken durch die Unternehmensleitung Die vorstehenden Ausführungen beschreiben die vielfältigen Risiken, denen sich die H+H Kalksandstein GmbH gegenübersieht, sowie die entsprechenden Steuerungs- und Überwachungsmaßnahmen. Insgesamt ist die Gesellschaft gut aufgestellt. Darüberhinausgehende Risiken können wir zum Berichtszeitpunkt nicht erkennen.
Durmersheim, den 29. Juni 2023 Die Geschäftsführung Andreas Böttger Dr. Tobias Jung Markus Blum Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
Anhang für das Geschäftsjahr 2022Handelsregister-Nummer: HRG 522342, Amtsgericht MannheimA. Allgemeine Angaben Alleingesellschafterin ist die H+H Deutschland GmbH, Wittenborn. Mit der Gesellschafterin besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz sowie die "davon-Vermerke" teilweise im Anhang gemacht. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr waren unverändert zum Vorjahr die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen grundsätzlich linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt für Gebäude 25 bis 30 Jahre, für technische Anlagen und Maschinen 3 bis 15 Jahre (im Durchschnitt 8 Jahre) und für sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 10 Jahre (im Durchschnitt 6 Jahre). Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten bis zu EUR 250,00 betragen, werden direkt als Aufwand erfasst. Geringwertige Anlagegüter, deren Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 liegen, werden jährlich in einem Sammelposten zusammengefasst, der über 5 Jahre linear abgeschrieben wird. Bei den Finanzanlagen werden die Beteiligungen zu Anschaffungskosten angesetzt. Gegebenenfalls notwendige Abschreibungen werden vorgenommen. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen, soweit diese durch die Fertigung veranlasst sind, einbezogen. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bilanziert. Wertberichtigungen wegen Überalterung und/oder verminderter Gängigkeit werden, soweit notwendig, vorgenommen. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominal- bzw. Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die liquiden Mittel sind zum Nominalwert bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie Jubiläumsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach der Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode) unter Verwendung der "Heubeck-Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 10 Jahren von 1,78 % (Vorjahr: 1,87 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 in der Fassung vom 11. März 2016 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 1,50 % p.a. (Vorjahr: 1,50 %) und erwartete Rentensteigerungen mit 2,20 % p.a. (Vorjahr: 1,75 %) berücksichtigt. Für die Berücksichtigung der Fluktuation wurden alters- und geschlechtsabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeiten angesetzt. Der Unterschiedsbetrag zur Berechnung mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen 7 Geschäftsjahre beträgt TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 13). Diesbezüglich besteht eine Ausschüttungssperre. Die Bewertung der Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von TEUR 148 erfolgte nach den Regelungen der IDW-Stellungnahme IDW RS HFA 3 vom 19. Juni 2013 unter Verwendung der "Heubeck-Richttafeln 2018 G" mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen 7 Geschäftsjahre in Höhe von 0,42 % und einem Gehaltstrend von 1,50%. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie werden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung von Kosten- und Preissteigerungen gebildet. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Aktive und passive latente Steuern resultierten im Wesentlichen aus Unterschieden zwischen den Wertansätzen von Handels- und Steuerbilanz bei Pensionsrückstellungen, sonstigen Rückstellungen sowie abweichenden Nutzungsdauern und Abschreibungsmethoden im Anlagevermögen. Infolge der bestehenden steuerlichen Organschaft erfolgt die Berücksichtigung latenter Steuern auf Ebene der Organträgerin; die Bilanzierung latenter Steuern auf Ebene der Organgesellschaft ist nicht erforderlich. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der Anlagenposten im Geschäftsjahr 2022 ist im Anlagenspiegel dieses Anhangs dargestellt (siehe Anlage). Forderungen Der Betrag der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beträgt insgesamt TEUR 654 (Vorjahr: TEUR 761). Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen wie im Vorjahr nicht. Es bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 81 (Vorjahr: TEUR 0). Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen insgesamt TEUR 2.066 (Vorjahr: TEUR 1.529), es sind im Wesentlichen Erstattungsansprüche aus Strom- und Energiesteuer in Höhe von TEUR 1.399 (Vorjahr: TEUR 991) und Umsatzsteuerforderungen in Höhe von TEUR 324 (Vorjahr: TEUR 492) enthalten. Die Restlaufzeit der Forderungen gegen verbundene Unternehmen beträgt, wie im Vorjahr, weniger als ein Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 912 (Vorjahr: 989) eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr, und in Höhe von TEUR 991 (Vorjahr: 540) eine Laufzeit von über einem Jahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 25) und ist voll eingezahlt. Die Kapitalrücklage in Höhe TEUR 10.645 (Vorjahr: TEUR 10.645) und die Gewinnrücklage in Höhe von TEUR 155 (Vorjahr TEUR 155) sind im Berichtsjahr unverändert. Der Gewinnvortrag beträgt im Geschäftsjahr 2022 TEUR 6.790 (Vorjahr: TEUR 6.790). Jahresergebnis vor Ergebnisabführung beträgt im Geschäftsjahr 2022 TEUR 7.488 (Vorjahr: TEUR 5.418) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 4.069 (Vorjahr: TEUR 4.411) wurden im Wesentlichen für Kundenboni und Rabatte, ausstehende Lieferantenrechnungen, Garantieleistungen und für den Personalbereich gebildet. Pensionsrückstellungen Die Pensionsrückstellungen betragen TEUR 143 (Vorjahr: TEUR 124). Der Zinsaufwand aus der Pensionsverpflichtung beträgt TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 2). Darüber hinaus wird der reguläre Zuführungsbetrag aus der Pensionsrückstellung im Personalaufwand ausgewiesen. Aufgliederung der Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten sind abgesehen von den üblichen einfachen oder erweiterten Eigentumsvorbehalten auf Vorräte unbesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 1.572 (Vorjahr: TEUR 1.637) den Liefer- und Leistungsverkehr und mit TEUR 12.905 die Ergebnisabführung (Vorjahr TEUR 5.418) und bestehen zum Stichtag gegenüber der Gesellschafterin. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsätze resultieren aus den folgenden Tätigkeitsbereichen:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 324 auf TEUR 114 (Vorjahr: TEUR 438) gesunken und bestehen im Wesentlichen aus Lieferantenskonti TEUR 87 (Vorjahr: TEUR 102), Erstattungen aus Versicherungsentschädigungen TEUR 14 (Vorjahr: TEUR 335) und Verkaufserlösen des Anlagevermögens TEUR 13 (Vorjahr: TEUR 1). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 671 auf TEUR 18.225 (Vorjahr: TEUR 17.554) gestiegen, diese bestehen im Wesentlichen aus Vertriebskosten für den Transport TEUR 10.483 (Vorjahr: TEUR 10.077) und Gebühren für Verwaltungs- und Management-Funktionen TEUR 3.385 (Vorjahr: TEUR 3.114). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Der Posten enthält Kapitalertragsteuer in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 34). E. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Verpflichtungen beruhen im Wesentlichen auf Nutzfahrzeug-Leasingverträgen (PKW und Gabelstapler) sowie Miet- und Pachtverhältnissen gegenüber einem verbundenen Unternehmen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3 HGB resultieren aus mehrjährigen Miet- und Leasingverträgen:
Haftungsverhältnisse Zum Stichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer Gemäß § 267 Abs. 5 HGB wurden im Durchschnitt 115 (Vorjahr: 116) Lohn- und 58 (Vorjahr: 69) Gehaltsempfänger beschäftigt. Durchschnittliche Gesamtbeschäftigte 173 (Vorjahr: 185). Honorar des Abschlussprüfers Es sind folgende Aufwendungen angefallen:
Angaben zum Anteilsbesitz Die Gesellschaft hält 48% der Anteile an der Kalksandstein Service Rhein-Main-Neckar GmbH mit Sitz in Ludwigshafen. Deren Eigenkapital zum 31. Dezember 2022 betrug TEUR 115 (Vorjahr: TEUR 110), das Jahresergebnis 2022 betrug TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 5). Des Weiteren hält die Gesellschaft 33,333% der Gesellschaftsanteile an der KS-QUADRO Bausysteme GmbH mit Sitz in Durmersheim. Deren Eigenkapital zum 31. Dezember 2022 betrug TEUR 163 (Vorjahr: TEUR 162), das Jahresergebnis betrug TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 0,6) Konzernzugehörigkeit Die H+H Kalksandstein GmbH ist ein 100%iges Tochterunternehmen der H+H Deutschland GmbH, die wiederum ein 100%iges Tochterunternehmen der H+H International A/S, Kopenhagen/Dänemark, ist. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der H+H International A/S einbezogen. Die H+H International A/S ist in Dänemark börsennotiert und veröffentlicht dort im zentralen Register den Konzernabschluss. Der Konzernabschluss der H+H-Gruppe wird unter Anwendung der International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der der Europäischen Union anzuwenden sind, erstellt. Geschäftsführung
Die Berufsbezeichnung entspricht der Geschäftsführerstellung. Da lediglich Dr. Tobias Jung Bezüge von der Gesellschaft erhalten hat, wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Nachtragsbericht Im Geschäftsjahr 2023 wurde der konjunkturellen Entwicklung der Baubranche durch eine aktive Anpassung unserer Werksstruktur und die Senkung unserer Fixkosten Rechnung getragen. Es wurden die drei Werke Demin, Kronau und Niederrimsingen geschlossen.
Durmersheim, den 29. Juni 2023 Die Geschäftsführung Andreas Böttger Dr. Tobias Jung Markus Blum Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 mit einem Jahresüberschuss von EUR 0,00 und einer Bilanzsumme von EUR 38.602.652,27 wurde durch die Gesellschafter mit Datum vom 24. August 2023 festgestellt. Gemäß Ergebnisabführungsvertrag vom 13.12.2018 wird der Gewinn in Höhe von EUR 7.488.216,21 von der H+H Kalksandstein an die H+H Deutschland erstattet. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022H+H Kalksandstein GmbH
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die H+H Kalksandstein GmbH, Durmersheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der H+H Kalksandstein GmbH, Durmersheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der H + H Kalksandstein GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 12. Juli 2023 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Niklas Wilke, Wirtschaftsprüfer ppa. Stefanie Bubbers, Wirtschaftsprüferin |
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Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen