H+H Kalksandstein GmbHLiquidiert

76448 Durmersheim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 522342
Vorher
Heidelberger Kalksandstein GmbH
Eingetragen
14.1.2004
Branche
Herstellung von Gipserzeugnissen für den BauHerstellung von Werkzeugmaschinen zur Bearbeitung von Steinen, Beton und sonstigen mineralischen StoffenHerstellung von vorgefertigten Bauelementen und Gebäuden aus Beton, Zement oder Kalksandstein
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Baumaterialien aller Art, insbesondere von Kalksandsteinen. Die Gesellschaft ist auch zur Übernahme und Ausführung aller Geschäfte berechtigt, die den Gesellschaftszweck zu fördern geeignet sind.

Finanzübersicht

Historie

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Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

H+H Kalksandstein GmbH

Durmersheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftszweck

Die H+H Kalksandstein GmbH (im Weiteren HHKS genannt) betreibt an insgesamt sieben Standorten die Produktion und Vermarktung von Produkten aus Kalksandstein. Die Produkte werden für den Neubau-, Renovierungs- und Selbstbaumarkt gefertigt und hauptsächlich in Deutschland vertrieben. Sitz der Gesellschaft ist Durmersheim.

Der Verkauf der Produkte erfolgt über den Baustoffhandel. Neben der Betreuung des Baustofffachhandels konzentriert sich unser Vertrieb auf die Beratung aller Entscheidungsträger vom Entstehen bis zur Realisierung der relevanten Bauprojekte.

2. Rechtliche Rahmenbedingungen

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der H+H International A/S, Kopenhagen/Dänemark, einbezogen.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Finanzielle Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse sowie der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,8 % höher als im Vorjahr. 1 Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum 2,0 %. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. 2

Die Baukonjunktur im Jahr 2022 war rückläufig. Nach 293.393 Wohnungsfertigstellungen im Jahr 2021 wurden nach Einschätzung der Bauindustrie im Jahr 2022 nur etwa 280.000 Wohnungen fertiggestellt. 3 Ferner wurden im Jahr 2022 136.674 neue Gebäude genehmigt.

1 Destatis, 25.05.2023
2 Statistisches Bundesamt: Pressemitteilung vom 13. Januar 2023 - Nr. 020/23, S.2
3 Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e.V. Pressemitteilung vom 24.02.2023

Dies entspricht einem Rückgang von 13,7% gegenüber 2021, 4

Nach den bereits rückläufigen beiden vorherigen Quartalen sind im vierten Quartal 2022 die Bauinvestitionen weiter um 2,9% zurückgegangen. Insgesamt zeigte sich der Wirtschaftsbau als robust, während der Wohnungsbau am stärksten von dem Rückgang betroffen war. Positiv hat sich die Verbesserung der Situation bezüglich der angebotsseitigen Produktionsbehinderungen ausgewirkt, wie fehlendes Material und Lieferengpässe. Diese hatte die Bauwirtschaft über die vergangenen beiden Jahre massiv behindert. Jedoch dämpft nun an deren Stelle die geringer werdende Baunachfrage aufgrund der deutlich gestiegenen Zinsen und der weiterhin hohen Baupreise die Baukonjunktur. 5

2. Geschäftsverlauf

Die HHKS hat einen Umsatzanstieg in Höhe von TEUR 5.702 zum Vorjahr auf TEUR 68.631 (Vorjahr: TEUR 62.929) erzielt. Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung stieg gegenüber dem Vorjahr in Höhe von TEUR 2.071 auf TEUR 7.488 (Vorjahr: TEUR 5.417). Die Prognose steigender Umsatzerlöse sowie eines steigenden Jahresüberschusses vor Ergebnisabführung ist damit eingetroffen.

3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage sowie finanzielle Leistungsindikatoren

Die folgenden finanziellen Leistungsindikatoren geben einen Überblick über den Verlauf des Geschäftsjahres, wobei Umsatzerlöse und Jahresüberschuss, die für die interne Steuerung verwendeten bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren darstellen.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2022 um rd. 9% gegenüber Vorjahr auf TEUR 68.631 (Vorjahr: TEUR 62.929) gestiegen. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf Preissteigerungen zurückzuführen, welche auf der Weitergabe höher Herstellkosten basieren. Nachfragebedingt lag die Produktion mengenmäßig unter den Erwartungen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 114 (Vorjahr: TEUR 438) gesunken. Dies ist im Wesentlichen auf geringere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen zurückzuführen.

Aufgrund der höheren direkten Produktionskosten gegenüber dem Vorjahr ist der Materialaufwand im Vorjahresvergleich um TEUR 3.034 auf TEUR 31.049 (Vorjahr: TEUR 28.015) gestiegen. Dies ist hauptsächlich auf gestiegene Rohstoffpreise zurückzuführen. Dabei unterlagen sowohl unsere Hauptrohstoffe als auch die Reparaturkosten inflationsbedingten Preiserhöhungen.

4 Destatis: 31111-0002 Baugenehmigungen im Hochbau: Deutschland, Monate, Bautätigkeiten, Gebäudeart/Bauherr
5 Gemeinschaftsdiagnose, 1-2023; S.53

Der Rohertrag (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderung abzüglich Materialaufwand) hat sich insgesamt von TEUR 34.656 auf TEUR 37.617 erhöht. Die Rohertragsmarge (Rohertrag/Umsatzerlöse x 100) ist von 55,1% auf 54,8% gesunken.

Der Personalaufwand sank im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 289 auf TEUR 10.155 (Vorjahr: TEUR 10.444). Dies gründet im Wesentlichen auf dem leicht gesunkenen Personalstand.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind analog der Preisentwicklung um TEUR 670 auf TEUR 18.225 (Vorjahr: TEUR 17.555) gestiegen.

Der aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführte Gewinn stieg um TEUR 2.070 auf TEUR 7.488 (Vorjahr: TEUR 5.418).

Das bessere Ergebnis vor Ergebnisabführung ist im Wesentlichen auf die Zunahme der Umsatzerlöse bei nahezu konstanter Rohertragsmarge zurückzuführen.

Finanzlage

Die Nettoverschuldung (Fremdkapital abzüglich Flüssige Mittel) ist um TEUR 1.564 auf TEUR 16.397 (Vorjahr: TEUR 14.833) gestiegen. Dies lag im Wesentlichen an dem Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte größtenteils durch Kreditinstitute, Gesellschafterdarlehen sowie durch Warenkredite von Lieferanten. Die Gesellschaft ist jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Vermögenslage

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind, bedingt durch die reguläre Abschreibung, um TEUR 46 auf TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 52) gesunken.

Die Erhöhung des Anlagevermögens um TEUR 552 auf TEUR 19.790 (Vorjahr: TEUR 19.238) ist auf Investitionen im Bereich der technischen Anlagen und Maschinen zurückzuführen.

Die Vorräte sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 554 auf TEUR 11.316 (Vorjahr: TEUR 10.762) gestiegen. Ursächlich hierfür ist eine Vorratsbildung mit Blick auf die Erwartung einer weiteren Verschlechterung der Kostensituation im Geschäftsjahr 2023.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund eines effizienten Forderungsmanagements gegenüber dem Vorjahr leicht um TEUR 107 auf TEUR 654 (Vorjahr: TEUR 761) gesunken.

Die Erhöhung der sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 537 auf TEUR 2.066 (Vorjahr: TEUR 1.529) ist im Wesentlichen durch den Erstattungsanspruch aus Strom- und Energiesteuer begründet.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind um TEUR 4.563 auf TEUR 4.592 (Vorjahr: TEUR 29) gestiegen. Hintergrund ist hier die noch ausstehende Ergebnisabführung an die Muttergesellschaft

Das Eigenkapital betrug im Geschäftsjahr TEUR 17.614 (Vorjahr: TEUR 17.614) und ist damit aufgrund der Ergebnisabführung an die Muttergesellschaft H+H Deutschland GmbH konstant. Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der höheren Bilanzsumme, welche aus höheren Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultiert, leicht um 8,6% auf 45,6% gesunken.

Die Rückstellungen sind um TEUR 323 auf TEUR 4.212 (Vorjahr: TEUR 4.535) gesunken. Die Pensionsrückstellungen haben sich um TEUR 19 erhöht, wohingegen die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 342 gesunken sind. Der Rückgang resultiert aus geringeren Rückstellungen für Personal sowie ausstehenden Lieferantenrechnungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind auf TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 795) gesunken, da Kontokorrentlinien regulär getilgt wurden.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 173 auf TEUR 2.150 (Vorjahr: TEUR 2.323) aus dem normalen Geschäftsbetrieb gesunken.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind aufgrund der zu zahlenden Ergebnisabführung um TEUR 7.423 auf TEUR 14.478 (Vorjahr: TEUR 7.055) gestiegen.

Gesamtaussage

Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft beurteilen die Vermögens- Finanz- und Ertragslage grundsätzlich als gesund.

Die Finanzlage der Gesellschaft und die Zahlungsfähigkeit ist durch die indirekte Einbeziehung in das Liquiditätsmanagement der H+H Gruppe und die Finanzierung der Gesellschaft über die Muttergesellschaft H+H Deutschland GmbH jederzeit gewährleistet.

Die wirtschaftliche Lage kann zum Bilanzstichtag und zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts insgesamt als gut und geordnet bezeichnet werden.

III. Risikomanagement

Der Rechnungslegungsprozess wird durch die Verwendung von gruppenweiten Kontierungs- und Bilanzierungsrichtlinien überwacht und sichergestellt. Aufgaben der gruppeninternen Überwachung der Beachtung und der Einhaltung der Rechnungslegungsstandards werden durch Mitarbeiter der H+H International A/S wahrgenommen.

Ferner sind die Kernprozesse der betrieblichen Leistungserstellung durch die feste Zuordnung von Geschäftsvorfällen zu Sachkonten und Kostenstellen in der Rechnungslegungssoftware, der sogenannten Buchungssteuerung, organisiert. Veränderungen an der geschützten Buchungssteuerung werden von Mitarbeitern der H+H International A/S geprüft und, soweit erforderlich, umgesetzt.

Unser kaufmännisches Risikomanagement umfasst die Auftragsbearbeitung, das Forderungsmanagement sowie das Ergebniscontrolling. Durch Auftragsroutinen und Kontrollinstrumente soll sichergestellt werden, dass sämtliche Kundenaufträge zeitnah und vollständig ausgeliefert werden. Durch das gezielte Einholen und Auswerten von Bonitätsauskünften, das Einrichten und Überwachen von Kreditlinien sowie ein geordnetes Mahnwesen stellen wir eine zeitnahe Liquiditätsüberwachung sicher. Unser Ergebniscontrolling stellt mit Routineauswertungen in definierten Intervallen der Geschäftsleitung zeitnah Informationen über den aktuellen Geschäftsverlauf zur Verfügung. Zudem besteht die Möglichkeit, Sonderauswertungen bereitzustellen.

IV. Prognosebericht

Der Sachverständigenrat rechnet für das Jahr 2023 mit Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts im Euro Raum von 2,9 % (Vorjahr: 2,9%). Es ist zu erwarten das die Inflationsrate im Jahr 2023 mit 2,9 % (Vorjahr: 6,1%) gegenüber 2022 etwas zurückgehen wird.

Für Deutschland erwartet der Sachverständigenrat für das Jahr 2023 einen Anstieg des Bruttoinlandproduktes um etwa 3,6% (Vorjahr 1,8%). 6 Für die Entwicklung der Inflation wird eine Abschwächung auf 3,4% (Vorjahr: 6,1%) im Jahr 2023 erwartet.

Für die Industrie besteht die Erwartung einer weiterhin abschwächenden Entwicklung der Nachfrage nach Baustoffen, bedingt durch die erwarteten sinkenden zinsreagiblen Bauinvestitionen aufgrund steigender Finanzierungskosten. 7

Für 2023 rechnet die Bauindustrie bei den Fertigstellungen mit einem weiteren Rückgang von 12,5% auf 245.000 Wohnungen 8.

Für das Geschäftsjahr 2023 gehen wir von einem moderaten Umsatzrückgang aus. Aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und im Wesentlichen aufgrund des Sondereffektes der Schließung der drei Kalksandsteinwerke erwarten wir für das Geschäftsjahr 2023 ein deutlich negatives Ergebnis vor Gewinnabführung.

V. Chancen- und Risikobericht

Die nachstehend aufgeführten Risiken und Chancen sind ihrer Bedeutung nach absteigend aufgeführt.

Neben den inflationären Entwicklungen im Bereich der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sehen wir uns mit zusätzlichen Kostenbelastungen durch die im Zusammenhang mit dem Ukraine- Krieg steigenden Energie- und Rohstoffpreisen konfrontiert. Hoheitliche Einflüsse auf die Energiepreise sowie eventuelle Lieferengpässe beim Gas in Folge der Ukraine-Krise sind unserer Einflussnahme entzogen und treffen den Wettbewerb gleichermaßen. Insgesamt bestehen für den Energiebereich langfristige Liefervereinbarungen.

6 Aktualisierte Konjunkturprognose 2022 und 2023, Sachverständigenrat, 30.03.2022, S.1
7 Gemeinschaftsdiagnose, 1/2023, S.15
8 Zentralverband der Deutschen Bauindustrie e.V., Pressemitteilung vom 24.02.2023

Beschaffungsseitige Preissteigerungsrisiken oberhalb der Inflation können sich aus weiteren hoheitlichen Kostenumlagen auf Energieträger aus der eingeleiteten Energiewende im Logistikbereich, im Logistikbereich sowie aus weiteren hoheitlichen Teuerungen des Handels mit CO 2 -Zertifikaten ergeben.

Aufgrund unserer Kundenstruktur erwarten wir auch künftig kein nennenswertes Ausfallrisiko für Forderungen.

Wechselkursrisiken bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

Immer bessere geografische Abdeckungen innerhalb der H+H Gruppe in Deutschland führen zur Erschließung neuer Absatzmärkte und Reduzierung von Transportkosten.

Der Aufbau einer neuen ESG (Environmental, Social, Governance) - Nachhaltigkeits-Berichterstattung stellt eine Chance bezüglich einer positiven Kundenwahrnehmung dar.

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt über Gesellschafterdarlehen. Im Geschäftsjahr 2022 und darüber hinaus sind sämtliche Linien bei Kreditinstituten unverändert gewährt worden. Somit ist eine Finanzierungsreserve vorhanden.

VI. Gesamtbeurteilung der Chancen und Risiken durch die Unternehmensleitung

Die vorstehenden Ausführungen beschreiben die vielfältigen Risiken, denen sich die H+H Kalksandstein GmbH gegenübersieht, sowie die entsprechenden Steuerungs- und Überwachungsmaßnahmen. Insgesamt ist die Gesellschaft gut aufgestellt.

Darüberhinausgehende Risiken können wir zum Berichtszeitpunkt nicht erkennen.

 

Durmersheim, den 29. Juni 2023

Die Geschäftsführung

Andreas Böttger

Dr. Tobias Jung

Markus Blum

Bilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

2022 2021
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 5.739,29 51.622,07
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.699.393,91 1.800.051,97
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.771.221,59 11.586.855,62
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.306.165,97 2.471.466,77
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.012.816,85 19.789.598,32 3.379.515,12 19.237.889,48
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 74.773,80 74.774
2. Anteile an verbundenen Unternehmen 74.773,80 74.774
19.870.111,41 19.364.285,35
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.543.733,36 3.392.331,79
2. Unfertige Erzeugnisse 8.052,48 77.477,74
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 7.764.179,03 11.315.964,87 7.291.991,98 10.761.801,51
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 654.286,13 761.052,12
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 81.254,64
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.066.389,34 2.801.930,11 1.528.613,38 2.289.665,50
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4.591.646,26 28.606,45
18.709.541,24 13.080.073,46
C. Rechnungsabgrenzungsposten 22.999,62 31.029,52
38.602.652,27 32.475.388,33

Passiva

2022 2021
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 10.644.585,09 10.644.585,09
III. Gewinnrücklagen 155.117,43 155.117,43
Andere Gewinnrücklagen
IV. Gewinnvortrag 6.789.515,18 6.789.515,18
17.614.217,70 17.614.217,70
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 143.038,00 124.460,00
2. Steuerrückstellung
3. Sonstige Rückstellungen 4.069.197,63 4.410.758,69
4.212.235,63 4.535.218,69
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 794.711,81
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.149.774,22 2.323.163,17
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 14.477.810,53 7.055.171,17
4. Sonstige Verbindlichkeiten 148.614,19 152.905,79
- davon aus Steuern EUR 126.398,73 (i. Vj. EUR 97.688,14)
16.776.198,94 10.325.951,94
38.602.652,27 32.475.388,33

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

2022 2021
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 68.630.814,23 62.929.329,74
2. Erhöhung/Verminderung des Bestands an unfertigen und fertigen Erzeugnissen 34.502,87 -258.612,53
3. Sonstige betriebliche Erträge 114.489,08 437.856,97
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 30.044.997,87 26.788.517,75
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.003.794,28 31.048.792,15 1.226.495,28 28.015.013,03
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 8.474.726,43 8.584.614,35
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.680.630,15 10.155.356,58 1.859.593,24 10.444.207,59
- davon für Altersversorgung EUR 16.251,00 (i. Vj. EUR 20.190,00)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.777.215,75 1.758.756,50
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 18.224.841,40 17.554.751,42
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.622,50 209.497,42
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 68.240,58 76.496,80
- davon aus der Aufzinsung EUR 4.027,00 (i. Vj.: EUR 4.533,00)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5.342,54 34.473,27
11. Ergebnis nach Steuern 7.501.639,68 5.434.372,99
12. Sonstige Steuern 13.423,47 16.831,05
13. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn 7.488.216,21 5.417.541,94
14. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

Handelsregister-Nummer: HRG 522342, Amtsgericht Mannheim

A. Allgemeine Angaben

Alleingesellschafterin ist die H+H Deutschland GmbH, Wittenborn. Mit der Gesellschafterin besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz sowie die "davon-Vermerke" teilweise im Anhang gemacht.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr waren unverändert zum Vorjahr die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen grundsätzlich linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer.

Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt für Gebäude 25 bis 30 Jahre, für technische Anlagen und Maschinen 3 bis 15 Jahre (im Durchschnitt 8 Jahre) und für sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 10 Jahre (im Durchschnitt 6 Jahre).

Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten bis zu EUR 250,00 betragen, werden direkt als Aufwand erfasst. Geringwertige Anlagegüter, deren Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 liegen, werden jährlich in einem Sammelposten zusammengefasst, der über 5 Jahre linear abgeschrieben wird.

Bei den Finanzanlagen werden die Beteiligungen zu Anschaffungskosten angesetzt. Gegebenenfalls notwendige Abschreibungen werden vorgenommen.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen, soweit diese durch die Fertigung veranlasst sind, einbezogen.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bilanziert. Wertberichtigungen wegen Überalterung und/oder verminderter Gängigkeit werden, soweit notwendig, vorgenommen.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominal- bzw. Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die liquiden Mittel sind zum Nominalwert bewertet.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie Jubiläumsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach der Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode) unter Verwendung der "Heubeck-Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 10 Jahren von 1,78 % (Vorjahr: 1,87 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 in der Fassung vom 11. März 2016 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 1,50 % p.a. (Vorjahr: 1,50 %) und erwartete Rentensteigerungen mit 2,20 % p.a. (Vorjahr: 1,75 %) berücksichtigt. Für die Berücksichtigung der Fluktuation wurden alters- und geschlechtsabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeiten angesetzt.

Der Unterschiedsbetrag zur Berechnung mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen 7 Geschäftsjahre beträgt TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 13). Diesbezüglich besteht eine Ausschüttungssperre.

Die Bewertung der Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von TEUR 148 erfolgte nach den Regelungen der IDW-Stellungnahme IDW RS HFA 3 vom 19. Juni 2013 unter Verwendung der "Heubeck-Richttafeln 2018 G" mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen 7 Geschäftsjahre in Höhe von 0,42 % und einem Gehaltstrend von 1,50%.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie werden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung von Kosten- und Preissteigerungen gebildet. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Aktive und passive latente Steuern resultierten im Wesentlichen aus Unterschieden zwischen den Wertansätzen von Handels- und Steuerbilanz bei Pensionsrückstellungen, sonstigen Rückstellungen sowie abweichenden Nutzungsdauern und Abschreibungsmethoden im Anlagevermögen. Infolge der bestehenden steuerlichen Organschaft erfolgt die Berücksichtigung latenter Steuern auf Ebene der Organträgerin; die Bilanzierung latenter Steuern auf Ebene der Organgesellschaft ist nicht erforderlich.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der Anlagenposten im Geschäftsjahr 2022 ist im Anlagenspiegel dieses Anhangs dargestellt (siehe Anlage).

Forderungen

Der Betrag der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beträgt insgesamt TEUR 654 (Vorjahr: TEUR 761). Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen wie im Vorjahr nicht.

Es bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 81 (Vorjahr: TEUR 0).

Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen insgesamt TEUR 2.066 (Vorjahr: TEUR 1.529), es sind im Wesentlichen Erstattungsansprüche aus Strom- und Energiesteuer in Höhe von TEUR 1.399 (Vorjahr: TEUR 991) und Umsatzsteuerforderungen in Höhe von TEUR 324 (Vorjahr: TEUR 492) enthalten.

Die Restlaufzeit der Forderungen gegen verbundene Unternehmen beträgt, wie im Vorjahr, weniger als ein Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 912 (Vorjahr: 989) eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr, und in Höhe von TEUR 991 (Vorjahr: 540) eine Laufzeit von über einem Jahr.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 25) und ist voll eingezahlt.

Die Kapitalrücklage in Höhe TEUR 10.645 (Vorjahr: TEUR 10.645) und die Gewinnrücklage in Höhe von TEUR 155 (Vorjahr TEUR 155) sind im Berichtsjahr unverändert.

Der Gewinnvortrag beträgt im Geschäftsjahr 2022 TEUR 6.790 (Vorjahr: TEUR 6.790).

Jahresergebnis vor Ergebnisabführung beträgt im Geschäftsjahr 2022 TEUR 7.488 (Vorjahr: TEUR 5.418)

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 4.069 (Vorjahr: TEUR 4.411) wurden im Wesentlichen für Kundenboni und Rabatte, ausstehende Lieferantenrechnungen, Garantieleistungen und für den Personalbereich gebildet.

Pensionsrückstellungen

Die Pensionsrückstellungen betragen TEUR 143 (Vorjahr: TEUR 124). Der Zinsaufwand aus der Pensionsverpflichtung beträgt TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 2). Darüber hinaus wird der reguläre Zuführungsbetrag aus der Pensionsrückstellung im Personalaufwand ausgewiesen.

Aufgliederung der Verbindlichkeiten

Gesamtsumme Davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2022 (Vorjahr) bis zu 1 Jahr (Vorjahr) von 1 bis 5 Jahren (Vorjahr) über 5 Jahre (Vorjahr)
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0 0
(795) (795) 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.150 2.150 0 0
(2.323) (2.323) 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 14.478 14.478 0 0
(7.055) (7.055) 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 148 148 0 0
(153) (153) 0 0
Gesamt 16.776 16.776 0 0
(10.326) (10.326) 0 0

Die Verbindlichkeiten sind abgesehen von den üblichen einfachen oder erweiterten Eigentumsvorbehalten auf Vorräte unbesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 1.572 (Vorjahr: TEUR 1.637) den Liefer- und Leistungsverkehr und mit TEUR 12.905 die Ergebnisabführung (Vorjahr TEUR 5.418) und bestehen zum Stichtag gegenüber der Gesellschafterin.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsätze resultieren aus den folgenden Tätigkeitsbereichen:

2022 2021
Umsatzerlöse aus: TEUR TEUR
Kalksandstein (Eigenfertigung) 48.011 44.282
Handelsleistungen 12.253 11.436
Sonstige 12.405 11.628
Umsatzerlöse Brutto 72.669 67.346
Erlösschmälerungen -4.038 -4.417
Umsatzerlöse Netto 68.631 62.929

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 324 auf TEUR 114 (Vorjahr: TEUR 438) gesunken und bestehen im Wesentlichen aus Lieferantenskonti TEUR 87 (Vorjahr: TEUR 102), Erstattungen aus Versicherungsentschädigungen TEUR 14 (Vorjahr: TEUR 335) und Verkaufserlösen des Anlagevermögens TEUR 13 (Vorjahr: TEUR 1).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 671 auf TEUR 18.225 (Vorjahr: TEUR 17.554) gestiegen, diese bestehen im Wesentlichen aus Vertriebskosten für den Transport TEUR 10.483 (Vorjahr: TEUR 10.077) und Gebühren für Verwaltungs- und Management-Funktionen TEUR 3.385 (Vorjahr: TEUR 3.114).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Der Posten enthält Kapitalertragsteuer in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 34).

E. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Verpflichtungen beruhen im Wesentlichen auf Nutzfahrzeug-Leasingverträgen (PKW und Gabelstapler) sowie Miet- und Pachtverhältnissen gegenüber einem verbundenen Unternehmen.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3 HGB resultieren aus mehrjährigen Miet- und Leasingverträgen:

TEUR
Davon fällig 2023 (bis zu 1 Jahr) 2.045
Davon fällig 2024 bis 2028 (1 bis 5 Jahre) 2.848
Davon fällig ab 2028 (mehr als 5 Jahre) 0
Insgesamt 4.893

Haftungsverhältnisse

Zum Stichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse.

Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer

Gemäß § 267 Abs. 5 HGB wurden im Durchschnitt 115 (Vorjahr: 116) Lohn- und 58 (Vorjahr: 69) Gehaltsempfänger beschäftigt. Durchschnittliche Gesamtbeschäftigte 173 (Vorjahr: 185).

Honorar des Abschlussprüfers

Es sind folgende Aufwendungen angefallen:

a.

Abschlussprüfungsleistungen: 55 TEUR

Angaben zum Anteilsbesitz

Die Gesellschaft hält 48% der Anteile an der Kalksandstein Service Rhein-Main-Neckar GmbH mit Sitz in Ludwigshafen. Deren Eigenkapital zum 31. Dezember 2022 betrug TEUR 115 (Vorjahr: TEUR 110), das Jahresergebnis 2022 betrug TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 5). Des Weiteren hält die Gesellschaft 33,333% der Gesellschaftsanteile an der KS-QUADRO Bausysteme GmbH mit Sitz in Durmersheim. Deren Eigenkapital zum 31. Dezember 2022 betrug TEUR 163 (Vorjahr: TEUR 162), das Jahresergebnis betrug TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 0,6)

Konzernzugehörigkeit

Die H+H Kalksandstein GmbH ist ein 100%iges Tochterunternehmen der H+H Deutschland GmbH, die wiederum ein 100%iges Tochterunternehmen der H+H International A/S, Kopenhagen/Dänemark, ist.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der H+H International A/S einbezogen. Die H+H International A/S ist in Dänemark börsennotiert und veröffentlicht dort im zentralen Register den Konzernabschluss.

Der Konzernabschluss der H+H-Gruppe wird unter Anwendung der International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der der Europäischen Union anzuwenden sind, erstellt.

Geschäftsführung

Andreas Böttger, Geschäftsführung, Wehrheim, (ab 1.1.2023)

Markus Blum, Geschäftsführer, Odenthal

Dr. Tobias Jung, Geschäftsführer, Herxheim bei Landau

Paul Schipper, Geschäftsführer, Düsseldorf (bis 31.12.2022)

Die Berufsbezeichnung entspricht der Geschäftsführerstellung. Da lediglich Dr. Tobias Jung Bezüge von der Gesellschaft erhalten hat, wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Nachtragsbericht

Im Geschäftsjahr 2023 wurde der konjunkturellen Entwicklung der Baubranche durch eine aktive Anpassung unserer Werksstruktur und die Senkung unserer Fixkosten Rechnung getragen. Es wurden die drei Werke Demin, Kronau und Niederrimsingen geschlossen.

 

Durmersheim, den 29. Juni 2023

Die Geschäftsführung

Andreas Böttger

Dr. Tobias Jung

Markus Blum

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 mit einem Jahresüberschuss von EUR 0,00 und einer Bilanzsumme von EUR 38.602.652,27 wurde durch die Gesellschafter mit Datum vom 24. August 2023 festgestellt.

Gemäß Ergebnisabführungsvertrag vom 13.12.2018 wird der Gewinn in Höhe von EUR 7.488.216,21 von der H+H Kalksandstein an die H+H Deutschland erstattet.

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022

H+H Kalksandstein GmbH

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 665.953,61 665.953,61
665.953,61 0,00 0,00 0,00 665.953,61
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 6.331.305,68 8.299,62 46.942,32 6.386.547,62
2. Technische Anlagen und Maschinen 43.117.019,38 6.450,50 102.517,95 43.225.987,83
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.082.202,29 271.056,63 100.312,23 284.142,46 6.537.089,15
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.379.515,12 2.066.904,46 -433.602,73 5.012.816,85
58.910.042,47 2.352.711,21 100.312,23 0,00 61.162.441,45
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 74.773,80 0,00 0,00 74.773,80
59.650.769,88 2.352.711,21 100.312,23 0,00 61.903.168,86
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2022 Zugänge Abgänge 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 614.331,54 45.882,78 660.214,32
614.331,54 45.882,78 0,00 660.214,32
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 4.531.253,71 155.900,00 4.687.153,71
2. Technische Anlagen und Maschinen 31.530.163,76 924.602,48 32.454.766,24
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.610.735,52 650.830,49 30.642,83 4.230.923,18
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
39.672.152,99 1.731.332,97 30.642,83 41.372.843,13
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
40.286.484,53 1.777.215,75 30.642,83 42.033.057,45
Buchwerte
31.12.2022 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 5.739,29 51.622,07
5.739,29 51.622,07
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.699.393,91 1.800.051,97
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.771.221,59 11.586.855,62
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.306.165,97 2.471.466,77
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.012.816,85 3.379.515,12
19.789.598,32 19.237.889,48
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 74.773,80 74.773,80
19.870.111,41 19.364.285,35

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die H+H Kalksandstein GmbH, Durmersheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der H+H Kalksandstein GmbH, Durmersheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der H + H Kalksandstein GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 12. Juli 2023

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Niklas Wilke, Wirtschaftsprüfer

ppa. Stefanie Bubbers, Wirtschaftsprüferin

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