MEZ Komplementär-GmbH
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MEZ FRINTROP AGReutlingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.201310. Lagebericht für das Geschäftsjahr 20131. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Gegenstand unseres Unternehmens ist die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Komponenten und Dienstleistungen (Engineering) in den Bereichen Maschinenbau, Nutzfahrzeugbau, Metallverarbeitung und Elektrotechnik sowie der Handel mit artverwandten Produkten und Dienstleistungen. Das Angebot der MEZ FRINTROP AG umfasst folgende Leistungen:
Bei Bedarf sind wir für den Kunden Systempartner, das heißt, wir bieten ihm das gesamte Leistungsspektrum von der Entwicklung bis zur Montage vor Ort. Die Kunden unseres Unternehmens gehören zum größten Teil zum Maschinen- und Anlagenbau und zwar insbesondere zu den Sparten Fördertechnik, Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme, Prüfmaschinen, Automatisierungstechnik, Verfahrenstechnik, Lasersysteme für die Materialbearbeitung sowie Oberflächentechnik. Unser Marktgebiet ist Deutschland, Österreich und die Schweiz, wobei die meisten Kunden ihren Sitz in Süddeutschland haben. Wir liefern aber auch an deren Produktionsstandorte im europäischen Ausland. 1.2 Forschung und Entwicklung Wir entwickeln im Kundenauftrag. Eine Entwicklungstätigkeit für eigene Produkte findet nicht statt. 2 . Wirtschaftsbericht Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau hat 2013 die Zahlen des Vorjahres fast erreicht und setzte 206 mrd. Euro um, 0,5 % weniger als 2012. Die Maschinenproduktion lag preisbereinigt 1,5 % unter dem Vorjahreswert. Die Grafik macht deutlich, dass das Produktionsvolumen nach rückläufiger Entwicklung im Vorjahr 2013 wieder leicht zugenommen hat. Für das Jahr 2014 rechnet der VDMA mit einem Wachstum in Höhe von drei Prozent. 2.2 Geschäftsverlauf a) Sondersituation durch Hochwasser und Erdrutsch Nach langen Regenfällen stannden die an der Ostseite des Betriebes Reutlingen-Gönningen gelegenen Wiesen am 1. Juni 2013 unter Wasser. Diese Situation löste schließlich in der Nacht einen Erdrutsch aus, der eine Produktionshalle schwer beschädigte. Große Schlammmassen ergossen sich über den gesamten Betrieb und begruben Produktionsmittel und Ware unter sich. Um die Produktion möglichst schnell wieder aufnehmen zu könne, wurden Arbeitsplätze an einen anderen Standort und in eine angemietete Halle verlagert. Beschädigtes Anlage- und Umlaufvermögen war durch Versicherungen ausreichend gedeckt. Schäden durch die Betriebsunterbrechnung waren für Hochwasser und Erdrutsch nicht versichert. b) Umsatz- und Auftragsentwicklung Bereits bei der Planung des Geschäftsjahres 2013 waren wir von einer Seitwärtsbewegung ausgegangen. Der Auftragsbestand lag am Jahresanfang um 24,3 % unter dem Vorjahr. Die Nachfrage war verhalten und stieß auf hohe Kapazitäten in der Branche. Dadurch herrschte ein hoher Wettbewerbsdruck. Der Umsatz sank 2013 um 4,5 % (Vorjahr +18 %), die Gesamtleistung ging um 2,8 % (Vorjahr + 16 %) zurück. Der Auftragseingang litt vorübergehend unter der eingeschränkten Kapazität, entwickelte sich im Jahresverlauf jedoch noch entsprechend unseren ursprünglichen Erwartungen und lag am Ende um 0,3 % über dem Vorjahreswert. Der Auftragsbestand sank zum 31.12.13 auf einen Wert der um 10,5 unter dem Vorjahr lag. Die Auftragsreichweite betrug 2,3 Monate nach 2,4 Monaten im Vorjahr. c) Beschaffung Die Blechpreise gaben im Jahresverlauf nach. Schwarzblech kostete im Vergleich zum Jahresdurchschnitt 2012 ca. 7 % weniger, die Edelstahlpreise waren 16 % niedriger. Das nach Polen verlagerte Produktionsvolumen konnte aufgrund der dort niedrigeren Lohnkosten der Wettbewerbsdruck am Absatzmarkt abmildern, allerdings auf niedrigerem Niveau als im Vorjahr. Insgesamt entwickelte sich der Wareneinsatz etwas unterproportional zur Gesamtleistung und sank um 1,4 %. d) Personal Durch das anteilig höhere Inlandsproduktionsvolumen, erhöhten Logistikaufwand durch Aufteilung des Produktionsvolumens auf mehrere Standorte und eine Erhöhung der Ausbildungstätigkeit stieg der Personalbestand. Am 31.12.13 waren 123 Mitarbeiter bei uns beschäftigt, ein Jahr zuvor waren es noch 111 Mitarbeiter gewesen. Entsprechend entwickelten sich die Personalkosten, die um 10,5 % über dem Vorjahreswert lagen. e) Sonstige Aufwendungen Innerhalb der sonstigen Aufwendungen ist eine überproportionale Entwicklung der Raumkosten zu konstatieren. Sie stiegen um T€ 69 (+ 7,0 %) auf T€ 1.056. Hauptgrund ist die Miete der im Juni 2013 in Betzingen bezogenen Halle. Weiterhin wurde durch die Teilnahme an zwei Messen mehr in Werbung investiert, die Werbe- und Reisekosten stiegen um 110,6 %. Die verschiedenen betrieblichen Kosten gingen indessen um 3,7 % zurück, daran hatten niedrigere Leasingaufwendungen den größten Anteil. f) Ergebnis Das Jahr schloss mit einem Fehlbetrag von T€ 166 (Vorjahr Jahresüberschuss T€ 402). 2.3 Lage Die Lage des Unternehmens hat unter dem im ersten Quartal ruhigen Geschäftsverlauf und dem Schadensereignis im Juni gelitten. a) Ertragslage Wesentliche Ergebnisquelle ist die Lieferung von Umhausungen aus Blech, sie steuern wie im Vorjahr 92 % zu den Gesamterlösen bei. Bei der Akquisition von Neukunden oder neuen Produkten bei Bestandskunden ist unser Leistungsprofil ausschlaggebend. Für die negative Ergebnisentwicklung ist die um 2,6 % zurückgegangene Gesamtleistung wesentlich. Der Rohertrag sank um 3,4 % auf T€ 7.746. Der Anstieg des Personalaufwands und der sonstigen Aufwendungen führte in Verbindung mit den Rohertragseinbußen zu der deutlichen Ergebnisverschlechterung. In den ersten vier Monaten des Jahres 2014 ist eine wesentliche Belebung der Anfragetätigkeit unserer Kunden zu verzeichnen. Der Anfrageeingang hatte ein Volumen von 5,0 Mio. € nach 2,0 Mio. € ein Jahr zuvor. Auf den Auftragseingang hat sich diese Entwicklung noch nicht entscheidend ausgewirkt, so dass die Ertragslage noch zu wünschen übrig lässt. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist stabil. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben um 9,2 % abgenommen und betragen jetzt T€ 1.329 bzw. 47 % der Bilanzsumme (Vorjahr 55 %). Durch Ausnutzung von Zahlungszielen sind demgegenüber die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten auf T€ 654 (Vorjahr T€ 190) angestiegen. Die Debitorenlaufzeit ist von durchschnittlich 27 Tagen im Jahr 2012 auf 28,5 Tage im laufenden Geschäftsjahr angestiegen. Zur Sicherung der Liquidität bestehen ausreichende Linien bei Banken. Die kurzfristige Liquiditätssituation gemessen am Bestand an Forderungen ./. Verbindlichkeiten + freie Kontokorrentlinien verschlechterte sich im Vergleich zum Ende des vorigen Geschäftsjahres von T€ 1.535 auf T€ 806. Von den Investitionen in Höhe von T€ 289 entfielen T€ 132 auf Betriebsausstattung, darunter ein Großteil Ersatz nach dem Schadensereignis. Weitere T€ 100 betrafen Maschineninvestitionen. Soweit nicht von Versicherungsentschädigungen gedeckt, wurden die Investitionen aus dem Cashflow finanziert. Für das laufende Geschäftsjahr sind keine größeren Investitionen geplant. c) Vermögenslage Das bilanzielle Eigenkapital beträgt T€ 186 (Vorjahr T€ 353), das sind 6,6 % der Bilanzsumme (Vorjahr 13,3 %). Darüber hinaus existieren weiterhin Freistellungs- und Rangrücktrittsvereinbarungen Dritter für gewährte Sicherheiten, die die Kapitalbeschaffungsmöglichkeiten beträchtlich unterstützen. Die Passivseite weist im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Rückstellungen in Höhe von T€ 448 (Vorjahr T€ 415) auf. Die Kreditverbindlichkeiten sanken - wie erwähnt - um 9,2 %. Die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten stiegen auf T€ 654, nach T€ 190 im Vorjahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten blieben mit T€ 175 unter dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr T€ 219). 2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Unser Controlling stützt sich auf mehrere Kenngrößen: Die Arbeitsproduktivität messen wir als Wertschöpfung (Umsatz ./. Wareneinsatz) in Beziehung zu den geleisteten Arbeitsstunden. Dieser Wert verbesserte sich im Gesamtjahr 2013 um 11,9 %. Der Umsatz pro Mitarbeiter sank um 14,6 %. Die Umsatzrendite berechnen wir als EBIT im Verhältnis zur Gesamtleistung. Sie sank von 3,8 % auf -0,3 % im Jahr 2013. 3. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. Allerdings konnte in denn ersten vier Monaten des Geschäftsjahres 2014 der anvisierte Umsatz nicht erzielt werden. Der hieraus resultierende höhere Finanzbedarf wird von unseren Banken zur Verfügung gestellt. 4. Prognosebericht Mittelfristig gehen wir von weiterem Umsatzwachstum aus. Auch im weiteren Verlauf des Jahres 2014 rechnen wir mit steigender Nachfrage. In Anbetracht der Umsatzentwicklung in den ersten Monaten des laufenden Geschäftsjahres wurde ein Maßnahmenpaket zur Effizienzverbesserung auf den Weg gebracht. Da diese Maßnahmen teilweise erst im Folgejahr greifen, erwarten wir 2014 einen Fehlbetrag, jedoch auf geringerem Niveau als im Vorjahr. 5. Chancen- und Risikobericht 5.1 Risikobericht Die Lage an den Finanzmärkten hat sich weiterhin stabilisiert, doch treten vermehrt Unsicherheiten durch die Situation in der Ukraine und drohenden Sanktionen auf, die das Investitionsklima beeinträchtigen würden. Der Maschinen- und Anlagenbau tätigt zwar nur 5,2 % seiner Exporte in Russland, doch drücken bereits ungünstige Konjunktureinschätzungen auf die Nachfrage. Bisher ist dies noch nicht der Fall, der ifo-Geschäftsklimaindex ist im April 2014 gestiegen, im Verarbeitenden Gewerbe auf den höchsten Wert seit 2011. Es gibt weiterhin freie Kapazitäten in unserem Markt. Der Druck auf die Margen hält an. Der Spielraum, auftragsbedingte Verluste oder konjunkturelle Rückschläge zu verkraften hat sich verringert. Mit dem vorhandenen Risikofrüherkennungssystem werden relevante Parameter daher kontinuierlich überprüft und gegebenenfalls geeignete Maßnahmen ergriffen. Es wurden etliche Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung auf den Weg gebracht und gehen davon aus, den Fortbestand des Unternehmens weiterhin gewährleisten zu können. 5.2 Chancenbericht Wir sehen gute Chancen, unsere Marktstellung als Blechspezialist weiter ausbauen zu können. Durch unser Profil als Systemanbieter mit ausgewiesenen Stärken in Engineering und Projektmanagement sind wir in der Lage, Aufträge durch unser Leistungsprofil und weniger über den Preis zu akquirieren. Dabei kommen uns die deutlich weiterentwickelten Fähigkeiten in der Edelstahlverarbeitung zugute. Der momentan rege Anfrageeingang bestätigt dies. Das erwartete Wachstum werden wir durch die im polnischen Betrieb verfügbaren Kapazitäten und gezielte Auswärtsvergabe mit überschaubaren Investitionen meistern können. Daneben wurde ein Bebauungsplanverfahren am Firmensitz in Gang gesetzt, das unsere langfristige Entwicklung am Hauptstandort sichern soll. 5.3 Gesamtaussage Wir bewegen uns in einem Markt, der konjunkturellen Schwankungen ausgesetzt ist und auf die Entwicklungen der globalen Finanzmärkte reagiert. Risiken sind mit der politischen Lage in der Ukraine und deren Auswirkungen auf die Ausrüstungsinvestitionen verbunden. Durch die rege Nachfrage nach unseren Leistungen verbunden mit einer stabilen Finanzlage sehen wir unsere Zukunft positiv. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. 6. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Über konkrete Aufträge hinausgehende Preisvereinbarungen schließen wir mit Rohstoffzuschlägen ab, die sich am Zeitpunkt der Lieferung orientieren. Dadurch wird das Risiko schwankender Stahlpreise weitgehend eliminiert. Unsere Kundenforderungen sind gegen Ausfälle versichert. Seit Bestehen des Versicherungsschutzes mussten jedoch keine Forderungsverluste geltend gemacht werden. Die Bonität von Neukunden wird überprüft. Es besteht ein angemessenes Debitorenmanagement. Die derzeitige Liquidität ist ausreichend um innerhalb der vereinbarten Ziele zu bezahlen. Zur Disposition der liquiden Mittel wird täglich eine Liquiditätsvorschau auf Tagesbasis und monatlich ein Forecast für die nächsten zwölf Monate erstellt. 7. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten. 8. Schlusserklärung zum Abhängigkeitsbericht Unsere Gesellschaft hat mit verbundenen Unternehmen im Berichtsjahr keine Rechtsgeschäfte vorgenommen oder Maßnahmen getroffen oder unterlassen, so dass keine auszugleichende Benachteiligung entstehen konnte.
Reutlingen, 21. Mai 2014 MEZ FRINTROP AG Dr. Bernd Mez Henry Frintrop BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der Geschäftsleitung
AnhangGeschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Aktivierte Disagiobeträge In die Rechnungsabgrenzungsposten wurde ein Disagiobetrag in Höhe von Euro 719,19 eingestellt. Angaben über die Gattung der Aktien Das Grundkapital von 800.000,00 € ist eingeteilt in:
Es handelt sich um Namensaktien. Mutterunternehmen Mutterunternehmen ist die MEZ GmbH & Co. KG mit Sitz in Reutlingen. Sie hält 600.000 Stück Aktien und damit 75 % des Grundkapitals. Verlustvortrag Im Bilanzverlust ist ein Verlustvortrag aus dem Vorjahr von Euro 447.440,94 enthalten. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
Besicherte Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEuro 1.329,4 durch Globalzession der Forderungen von A-Z, Sicherungsübereignung Warenlager und Betriebs- und Geschäftsausstattung gesichert. Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit> 5 Jahre Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten (Vorjahreswerte in Klammer).
Angabe zu Restlaufzeitvermerken Forderungsspiegel
Verbindlichkeitenspiegel
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Aufgrund der positiven Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des verbundenen Unternehmens ist mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen nicht zu rechnen Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen:
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge von 31 T€ enthalten. Diese entfallen aufKostenerstattungen für Vorjahr, die Verminderung der Wertberichtigung auf Forderungen und Auflösung von Rückstelllungen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen von 22 T€ enthalten. Diese entfallen insbesondere auf Buchverluste aus Anlagenabgängen. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:
Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:
Vergütungen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Die Gesamtbezüge des Vorstands müssen nach § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben werden, da sich anhand der Daten die Bezüge eines Vorstandsmitgliedes feststellen lassen. Die Aufsichtsratstätigkeiten wurden mit 8.000,00 Euro vergütet. Vorschlag zur Ergebnisverwendung Der Vorstand schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresfehlbetrag von Euro 166.193,72 wird auf neue Rechnung vorgetragen und mit dem Verlustvortrag verrechnet. Damit ergibt sich ein Bilanzverlust von Euro 613.634,66. MEZ FRINTROP AG
Reutlingen, 21. Mai 2014 Dr. Bernd Mez Henry Frintrop Anlagespiegel
Bericht des AufsichtsratsBericht des Aufsichtsrates zum Geschäftsjahr 2013 der MEZ FRINTROP AG Sehr geehrte Damen und Herren, der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2013 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens beraten. Der Aufsichtsrat hat sich in zwei Sitzungen (04.03. und 16.10.2012) sowie einer email-Abstimmung zur Bestimmung des Wirtschaftsprüfers am 04.11.2013 eingehend mit der Geschäfts- und Finanzlage, der Unternehmensplanung sowie dem Risikomanagement befasst. Der Aufsichtsrat hat sich vom Vorstand durch regelmäßige Berichte zur Geschäftslage ausführlich die laufende Geschäftsentwicklung des Unternehmens erläutern lassen. Wesentliche Themen im Aufsichtsrat waren: -Effekt der strategischen Neuausrichtung des Engineering -das Hochwasser-Unglück, daraus entstehende Konsequenzen und wirtschaftlicher Schaden für die MFAG -Entwicklung der wirtschaftlichen Kennzahlen und der Liquidität Eine weitere Erholung im Jahre 2013 gegenüber 2012 zeigte sich nicht. Der Umsatz sank um 4,5 % auf 13,4 Mio €. Das Ergebnis verschlechterte sich um 568 T€ von 402 T€ im Vorjahr auf -166 T€. Das Eigenkapital halbierte sich deshalb von 353 T€ oder 13,3 % auf 186 T€ oder 6,6%. Hauptgrund sind überdurchschnittliche hohe Personalaufwendungen, u.a. durch die hochwasserbedingte Eröffnung eines weiteren Standortes in Betzingen, in welchem die Großteilschweißerei untergebracht wurde. Bedingt durch diese Entwicklung stand die Liquiditätssicherung im Mittelpunkt; der Vorstand unterrichtete hierzu regelmäßig. Er stellte zu keinem Zeitpunkt des Jahres die Liquidität in Frage. Es wurden 2 Hauptversammlungen im Geschäftsjahr abgehalten. Am 09.08.2013 erfolgte die Billigung des Jahresabschlusses 2012, Entlastung des Vorstandes, Wahl und Entlastung des Aufsichtsrates. Am 07.11.2013 erfolgte die Bestimmung des Wirtschaftsprüfers. Auch außerhalb der Sitzungen hat der Vorstand den Aufsichtsrat regelmäßig über die laufenden Geschäftsdaten sowie über Angelegenheiten von besonderer Bedeutung informiert. Darüber hinaus wurde der Aufsichtsratsvorsitzende über wichtige geschäftliche Vorgänge und Vorhaben durch den Vorstandsvorsitzenden direkt unterrichtet. Der Jahresabschluss 2013 für die AG wurde von der Kanzlei HW&P, Homolka, Winter-Kienle & Partner erstellt. Da in 2013 die Bedingungen mittelgroßer Kapitalgesellschaften erfüllt wurden erfolgte für das Jahr 2013 eine Abschlussprüfung durch den Wirtschaftsprüfer. Hierzu wurde die Fa. BWS Böttger & Partner, Reutlingen beauftragt. Gemäß BWS entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens. Der vom Vorstand vorgelegte Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen für das Geschäftsjahr 2013 nennt keine neuen Vereinbarungen zu verbundenen Unternehmen. Der Prüfungsbericht zum Jahresabschluss 2013 liegt den Mitgliedern des Aufsichtsrates seit 10.7.2014 als Leseexemplar und seit 16.7. körperlich vor. Dem Ergebnis des Abschlussberichtes hat der Aufsichtsrat zugestimmt und den vom Vorstand für das Geschäftsjahr 2013 aufgestellten Jahresabschluss und Abhängigkeitsbericht gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstandes, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen und mit dem Verlustvortrag zu verrechnen schließt sich der Aufsichtsrat an. Das Geschäftsjahr 2013 war für Vorstand und Mitarbeiter ein Jahr mit extremen Herausforderungen durch den Hochwasserschaden. Durch das rasche Handeln des Vorstandes und der Mitarbeiter konnte der Produktions- und Lieferausfall mit 1 Woche sehr kurz gehalten werden. Eine Beeinflussung des Jahresergebnisses erfolgt trotzdem, welche mit 200-300 T€ angeschätzt wird. Das Jahr 2014 entwickelt sich nicht wie budgetiert. Umsatz und Ergebnis hinken dem Budget (Plan 18) bis dato hinterher, so dass ein Plan 18 a mit reduzierten Kennzahlen durch den Vorstand entwickelt wurde. Dieser beinhaltet allerdings immer noch ein Umsatzplus gegenüber 2013 i.H. von 0,9 Mio € oder 6,7 %, allerdings ohne nennenswertem Ergebniseffekt gegenüber dem Ist des Jahres 2013. Allerdings hinken die Umsatz- und insbesondere Ergebniszahlen per Juni auch dem Plan 18 a hinterher. Insofern ist das Thema Liquidität in 2014 ein besonders beherrschendes Thema und Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung haben höchste Priorität. Der Vorstand hat fdazu einen Massnahmenplan entwickelt, den der Aufsichtsrat konstruktiv aber auch kontrovers begleitet. Der Aufsichtsrat bedankt sich beim Vorstand, den Mitgliedern der Geschäftsleitung und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz und Beitrag um das Unternehmen wirtschaftlich zu stabilisieren.
Reutlingen, 05.08.2014 Der Aufsichtsrat Hartmut Früh, Vorsitzender Verteiler: Vorstände der MFAG, Herren Dr. Bernd Mez, Henry Frintrop AR-Mitglieder Herren Dirk Frintrop, Martin Homolka sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13.08.2014 festgestellt.
Reutlingen, 21. Mai 2014 MEZ FRINTROP AG gez. Dr. Bernd Mez Henry Frintrop BestätigungsvermerkNach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der MEZ FRINTROP AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstandes der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstandes sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Reutlingen, 21. Mai 2014 BWS
BÖTTGER & PARTNER GmbH
gez. Horst Forro, Wirtschaftsprüfer |
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