Nordsee-Zeitung GmbH
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Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
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| 100.00% | |
| 100.00% | |
Nordsee Medienverbund GmbHAufgelöst | 100.00% |
| 14.29% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ditzen GmbH & Co.BremerhavenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022I. Grundlagen des Konzerns Die Schwerpunkte der Geschäftstätigkeiten der Ditzen-Gruppe liegen in der Herausgabe von Tageszeitungen und Anzeigenpublikationen, Verzeichnismedien und zielgruppenspezifischen crossmedialen Medienprodukten, sowie in der Herstellung von Druckereierzeugnissen, Logistikdienstleistungen und Dienstleistungen, die sich aus horizontaler oder vertikaler Erweiterung der Wertschöpfungsketten ergeben. Die Gesellschaften der Ditzen-Gruppe sind überwiegend im Wirtschaftsraum der Metropolregion Nordwest tätig. II. Geschäftsverlauf einschließlich Geschäftsergebnis und Rahmenbedingungen 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Preise sind in Deutschland im Jahresdurchschnitt 2022 gestiegen. Für die Verbraucherinnen und Verbraucher haben sie sich insgesamt um 6,9% erhöht. Die Inflationsrate bewegte sich damit - gemessen am Verbraucherpreisindex - über der Zielmarke der europäischen Geldpolitik von knapp unter 2%. Treiber hinter der Preissteigerung waren vor allem die Preisanstiege für Energieprodukte und Nahrungsmittel seit Kriegsbeginn in der Ukraine. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Berichtszeitraum um 1,9% im Vorjahresvergleich gewachsen. Das leicht abgeschwächte Wachstum im Vergleich zum Vorjahr (+2,6%) reichte, um auf das Vor-Corona Niveau zurückzukehren. Das für den Konzern relevante wirtschaftliche Umfeld umfasst im Wesentlichen die privaten Konsumausgaben im Rahmen von Nahrungsmitteln, Kleidung, Immobilien, Einrichtungsgegenständen, elektronischer Unterhaltungstechnik und Fahrzeugen sowie Dienstleistungen. Diese werden im Anzeigen- und Beilagenumfeld beworben. 2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen 2.1 Tageszeitung und Anzeigenblattpublikationen Der Gesamtumsatz der Zeitungsbranche ist im Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr um 2,2% zurückgegangen, nachdem dieser im Jahr zuvor noch um 2,1% gestiegen war. Regionale Abozeitungen mit einer Auflage bis zu 50.000 Exemplaren, zu denen auch die Ditzen- Gruppe gehört, verbuchten im Jahr 2022 Umsatzeinbußen in Höhe von - 3,7 Prozent. Bei den westdeutschen Verlagen fielen die Verluste aus dem Bereich der Anzeigen- und Beilagenerlösen in der Gruppe bis 50.000 Auflage mit 10,5 Prozent deutlich höher aus als in der Gruppe ab 50.000 Auflage (-0,8 Prozent). Der Anteil der Anzeigen- und Beilagenumsätze am Gesamtumsatz lag dabei im Durchschnitt bei 27,1 Prozent. Bei den Vertriebsumsätzen lagen die regionalen Abonnementzeitungen bis zu 50.000 Exemplaren in Westdeutschland im Jahr 2022 mit einem Rückgang von - 0,6 % fast auf Vorjahresniveau. Der Anteil der Vertriebserlöse am Gesamtumsatz lag bei 72,9 %. 2.2 Druckbranche Der Umsatz in der Druckbranche wuchs im Jahr 2022 um +10,9%. Im Bereich der Zeitungsproduktion fiel das Wachstum leicht stärker aus als im Branchendurchschnitt und lag mit +12,7% gegenüber dem Vorjahr deutlich über der negativen Entwicklung aus dem Vorjahr (- 6,5%). Generell verzeichneten fast alle Bereiche der Druckbranche deutliche Wachstumsraten. Einzige Ausnahme bildete die Druck- und Medienvorstufe, die 3,3% unter dem Vorjahr lag. Das Umsatzwachstum der Druckbranche ist im Wesentlichen auf die Weitergabe der gestiegenen Papier- und Energiekosten zurückzuführen. Der Erzeugerpreisindex für Zeitungsdruckpapier ist um 89,8% im Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Ebenfalls mit deutlichen Steigerungen der Erzeugerpreise sind andere grafische Papiere/Papen um 52,9% und Druckfarben um 11,7% angestiegen. Der mengenmäßige Verbrauch grafischer Papiere lag mit -9,4% deutlich unter dem Vorjahr. In der Druck- und Medienindustrie reduzierte sich die Anzahl der Betriebe im Jahr 2022 um - 3,9% zum Vorjahr. Die Anzahl der Beschäftigten in diesem Industriezweig sank um -2,9%. 3. Geschäftsverlauf Die Ditzen-Gruppe nutzt als bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren die Umsatzerlöse sowie das Konzernergebnis vor Steuern. In detaillierten Betrachtungen werden Deckungsbeiträge der verkauften Produkte ermittelt, Maßnahmen zur Kundengewinnung auf ihre Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit hin überprüft und Zugriffszahlen auf den digitalen Angeboten herangezogen. Neben der Analyse der Kennzahlen im Vorjahresvergleich findet ebenfalls ein Abgleich zu Planzahlen statt. Die Tageszeitungen der Ditzen-Gruppe mussten auch im Jahr 2022 einen deutlichen Auflagenrückgang hinnehmen. Mit 38.805 Stück verkaufter Auflage lag der Rückgang bei -14,7% und verlor damit stärker als im Vorjahr (- 4,0%). Der über dem Branchenschnitt liegende Auflagenlagenverlust resultiert im Wesentlichen aus einer zukunftsorientierten Umstellung der Preisstrategie und damit einhergehenden Produktangeboten. Die Vertriebsumsätze lagen in Summe bei 20,1 Mio. € was einem Rückgang zum Vorjahr von -3,2% entspricht. Der Werbemarkt erholte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter. Ein Umsatzanstieg von 2,3% führte zu einem Umsatz in Höhe von 14,6 Mio. €. Die Erholung im Werbemarkt ist auf ein Wachstum der Anzeigenumsätze mit einem Umsatzplus von 2,5% sowie ein Wachstum der Digitalerlöse von 77% zurückzuführen. Im Bereich der Beilagenumsätze zeigte sich dieser Trend jedoch nicht. Der Umsatzrückgang lag bei -8,8%. Im Geschäftsjahr 2022 wurden 58% der Umsätze aus dem Bereich der Tageszeitungen mit Vertriebserlösen erreicht und 42% der Umsätze mit Werbeerlösen. Als weiterer wichtiger Bestandteil des Konzerns sind der Druck und dazugehörende Dienstleistungen zu benennen. Der Umsatz aus diesem Bereich lag mit 9,7 Mio. € rund +9,2% über dem Vorjahreswert. Dieser sehr deutliche Anstieg ist auf die massiv gestiegenen Kosten für Papier, Farbe und Energie zurückzuführen, die an die Kunden zum Teil weitergegeben wurden. Der positive Trend im Geschäftsbereich der Post-, Transport- und Speditionsdienstleistungen entwickelt sich weiterhin deutlich positiv und konnte sich sogar weiter beschleunigen. Dieser Bereich wächst um 35,5% im Vergleich zu 2021 (2021: 20,3% zum Vorjahr) und macht einen Anteil vom Gesamtumsatz in Höhe von 13,2% aus (VJ: 10,1%). 4. Lage des Konzerns 4.1 Ertragslage Die Umsatzerlöse haben sich im Geschäftsjahr 2022 von 50.184 TEUR auf 52.475 um 4,6% deutlich gesteigert. Treiber für die positive Umsatzentwicklung waren der Anstieg der Erlöse aus dem Druck und Weiterverarbeitung (+9,2%) sowie der weiterhin sehr gute Ausbau der Post-, Transport und Speditionsdienstleistungen (+35,3%). Aus dem Bereich des Vertriebs von Tageszeitungen entstand ein Umsatzrückgang von -3,2%. Das Betriebsergebnis hat sich um 1.927 TEUR gegenüber dem Vorjahr verschlechtert. Hauptursache für diese negative Entwicklung ist ein gestiegener Wareneinsatz von 5.081 TEUR, der durch Umsatzsteigerungen (+2.291 TEUR) und Einsparungen in den Betriebskosten (-760 TEUR) nicht kompensiert werden konnten. Hauptursache für den starken Anstieg des Wareneinsatzes lag im Anstieg der Papierkosten, den Energiekosten. Durch den Anstieg des Mindestlohnes wurden Maßnahmen auf der Personalkostenseite gleichermaßen aufgezehrt. Gesamtheitlich konnten die Kostensteigerungen aufgrund der Preiselastizität nicht in vollem Umfang an die Kunden weitergegeben werden. Ein positives Finanzergebnis in Höhe von 124 TEUR erhöhte das Konzernergebnis vor Steuern auf 2.397 TEUR. Nach Steuern ergibt sich ein Konzernjahresüberschuss von 1.760 TEUR und damit 1.024 TEUR weniger als noch 2021.
*) bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren
4.2 Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich insgesamt um 3.198 TEUR auf 25.591 TEUR verringert. Bei den bestehenden Verbindlichkeiten zum Stichtag 31.12.2021 haben sich insbesondere die lang- und mittelfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Folge von Tilgungen um 658 TEUR zum 31.12.2022 verringert. Der Finanzmittelbestand reduzierten sich um 4.009 TEUR gegenüber dem Vorjahr. 4.3 Gesamtbeurteilung der wirtschaftlichen Lage Im Jahr 2022 setzte sich die Umsatzerholung nach den Corona-Jahren 2020 und 2021 weiter fort. Die Geschäftsbereiche Druck sowie Versand/Post/Logistik entwickelten sich dabei besonders positiv. Der Ausbau des Geschäftsfeldes der Postdienstleistungen ist insbesondere durch Gewinnung weiterer Kunden aus dem öffentlichen Sektor gelungen. Das Umsatzwachstum im Geschäftsbereich Druck und Logistik kommt durch die Weitergabe der gestiegenen Energie und Papierkosten zu Stande. Dabei gelang es nicht, die gestiegenen Kosten im vollen Umfang an die Kunden weiterzugeben. Im Kerngeschäft des Verlages entwickelten sich die Werbemarkterlöse positiv. Auch wenn dieses Wachstum noch nicht wieder zu Erlösen auf Vor-Corona geführt hat, so ist zumindest eine kontinuierliche Verbesserung zu erkennen. Die Werbeerlöse aus digitalen Werbeumfeldern wachsen besonders stark. Das Geschäftsfeld der Abonnement-Verkäufe war auch im Jahr 2022 rückläufig. Trotz gestiegener Verkaufspreise, die auf Grund gestiegenem Mindestlohn, Energiepreis- und Papierpreiserhöhung unvermeidbar waren, gelang es nicht die Umsätze stabil zu halten. Der negative Mengeneffekt der Abos konnte durch den Preiseffekt nicht kompensiert werden. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Chancen- und Risikobericht Jedes unternehmerische Handeln führt zu Chancen und Risiken. Die spezifischen Risiken der Ditzen GmbH & Co. werden im Folgenden ihrer Bedeutung nach für den Konzern benannt. Die Lesermarktseite steht auf Grund allgemeiner Preissteigerungen für die Leser unter besonderem Druck. Die bereits Mitte 2021 auslaufenden negativen Effekte aus der COVID19-Pandemie wurden Anfang 2022 durch den Angriffskrieg gegen die Ukraine wieder angeheizt. Die durch den Krieg entstandene Unsicherheit auf dem Energiemarkt führte zu extremen Preissteigerungen mit teils extremen Auswirkungen auf Energieintensive Industrien sowie auf Preise für Treibstoffe. Da die Papierindustrie große Mengen Energie benötigt, verteuerten sich alle Arten von Papieren u.a. auch die für die Zeitungsherstellung deutlich. Für eine Vielzahl von Produkten wurden Energiepreisaufschläge verlangt, was zu deutlichen Kostenanstiegen führte. Insgesamt kam es im gesamten europäischen Wirtschaftsraum zu sehr hohen Inflationsraten. Auf Seiten des Lesermarktes kam zum Risiko der Umsatzverluste auf Grund todesbedingter Abonnementkündigungen vermehrt die Kündigung auf Grund der gestiegenen Kosten für das Abonnement hinzu. Bei stark gestiegenen Lebensmittel- und Energiepreisen sahen sich Kunden gezwungen, ihre allgemeinen Ausgaben zu kürzen und daher das Abonnement zu kündigen. Der Rückgang der gedruckten Auflage und der gestiegene Mindestlohn für die Zeitungszustellung führt dazu, dass die Zustellungen jeder einzelnen Zeitung teurer wird, da die bislang vorhandenen positiven Skaleneffekte durch den Mengenrückgang der Abonnements weniger stark wirkt. Daraus ergibt sich ein besonderer Bedarf die logistischen Prozesse in der Zustellung zu optimieren, um die Wirtschaftlichkeit der Zustellung sicherzustellen. Der Werbemarkt für Beilagen, dass heißt für wöchentliche Werbeprospekte, die der Zeitung beigelegt werden, ist im Jahr 2022 unter Druck geraten. Da die Beilagen in der Herstellung auf Grund gestiegener Papier- und Logistikkosten deutlich teurer geworden sind, haben Kunden teilweise die Verteilhäufigkeit oder die verteilte Menge reduziert, was zu Umsatzeinbußen geführt hat. Nationale Anbieter, wie die Baumarktkette Obi oder der Lebensmittelhändler REWE haben die Verteilung vollständig eingestellt. Da der Umsatz mit Beilagen eine relevante Umsatzgröße darstellt, besteht im Verlust dieser Kunden ein Umsatzrisiko. Ob Alternativen, wie digitale Prospekte den gleichen aktivierenden Effekt beim Kunden haben, bleibt abzuwarten. Besondere Werbemarktimpulse im regionalen oder lokalem Werbemarkt sind kaum erfolgreich umzusetzen. Die hohe Inflation und die gestörten Lieferketten haben bei den lokalen Händlern und Unternehmen zu Unsicherheiten und Lieferschwierigkeiten geführt, die sich in der Reduktion der Werbebudgets geäußert haben. Die Bewerbung von Neuwagen wurde beispielweise gestoppt, da die Lieferung von Fahrzeugen kaum möglich war. Die Unsicherheit durch die gestiegenen Kosten führte in weiten Bereichen des Werbemarktes zur Zurückhaltung. Im Bereich des Akzidenzdrucks setzt sich die Steigerung der Rohwarenpreise fort und wird um das Problem der Lieferfähigkeit erweitert. Gestiegene Energiepreise und gestörte Lieferketten führten dazu, dass sich die Verfügbarkeit von Papier für den Akzidenzdruck stark verschlechtert hat. Spontane oder kurzfristige Auftragseingänge konnten daher nicht immer angenommen und produziert werden. Die konsequenten Effizienzanpassungen müssen weiter forciert werden, um eine Sicherung der Wettbewerbsposition herbeizuführen. Neben den genannten Risiken bestehen eine Reihe von Chancen, die in einer gemeinsamen Bearbeitung durch alle Bereiche des Konzerns genutzt werden, die Entwicklung und Transformation voranzutreiben. In absteigender Auflistung werden die konkreten Chancen im Folgenden benannt. Mitte 2022 wurde neben dem kostenlosen, da werbefinanzierten, Nachrichtenportal nord24.de für jede Tageszeitung des Konzernes ein Online-Nachrichtenportal gestartet. Dieses Nachrichtenportal richtet sich an eine jüngere, preissensiblere Zielgruppe. Für den Zugriff auf die Nachrichten im Onlineportal ist eine Abo-Gebühr zu entrichten. Damit findet eine Abrundung des Angebotsspektrums der Verlage in ein niedrigpreisigeres Segment statt, um in Summe eine breite Zielgruppe mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Budgets zu erreichen. Das Angebot digitaler Nutzungsformen, wie den Nachrichtenportalen und dem E-Paper in eigener App, sollen auch dazu führen, in Regionen mit geringer oder negativer Wirtschaftlichkeit der Zustellung Alternativen zur Nachrichtenversorgung zu bieten. Die Einführung einer neuen Software zur Optimierung der Zustellwege- und Zeiten sowie der Optimierung von Zustellbezirkszuschnitten soll die Zustellkosten optimieren. Überlegungen der hybriden Zustellung, Veränderung von Zustellzeiten und Nutzung von Ablagestellen sollen die Kosten der Zustellung zukünftig weiter optimieren und der Veränderung des Lesermarktes Rechnung tragen. Im Werbemarkt konnte im Jahr 2022 der Umsatz in der Vermarktung digitaler Werbeprodukte in relevanter Höhe ausgebaut werden. Der Einsatz eines Werkzeuges mit künstlicher Intelligenz zur Aussteuerung von Werbeeinblendungen in der gewünschten Zielgruppe führte bei den Kunden zu überzeugenden Ergebnissen, so dass in diesem Bereich deutliches Wachstum erreicht wurde. Die organisatorische und personelle Neuausrichtung des Werbemarktes mit Schulungsmaßnahmen zu diesen Produkten und Techniken des Verkaufes zeigt Erfolg und soll im Jahr 2023 auf die anderen Verlages des Konzern ausgeweitet werden. Potential wird im Ausbau neuer Themenwelten (Gesundheit, Veranstaltungen) und Dienstleistungen (Video- und andere Social Media relevante Inhalteproduktion) gesehen. Im Bereich des Akzidenzdrucks hat der Verkauf einer Druckmaschine für Liquidität gesorgt, die in eine neue Maschine mit hohem Automatisierungsgrad investiert wurde. Die Umstellung der Produktionsschichten und Insourcing von Produktionsschritten führt zu höheren Margen und flexiblerer Leistungserbringung. 2. Prognose für die Unternehmen der Ditzen-Gruppe Die Aussicht für die wirtschaftliche Entwicklung des Konzerns im Jahr 2023 sieht positiver aus als noch im vergangenen Jahr. Zwar ist der Krieg in der Ukraine noch nicht vorbei, und ein Ende ist nicht absehbar, jedoch ist eine Entspannung der Energiepreise gegeben und die Lieferfähigkeit der weltweiten Lieferketten hat sich normalisiert. Die Materialpreise für Papiere und die Energiekosten gehen zurück, so dass eine Verbesserung des Rohergebnisses zu erwarten ist. Positiv wirkt im Werbemarkt die Erkenntnis, dass der Verzicht auf Werbebeilagen bei den Werbekunden zu Umsatzrückgängen führt, so dass Werbebudget nun in Anzeigen in die Tageszeitungen fließt. Mit der Ankündigung der deutschen Post, dass Produkt "Einkauf Aktuell" ab April 2024 nicht verteilen zu wollen ergeben sich bereits im Jahr 2023 besondere Umsatzchancen neue Kunden für die Verteilung von Werbebeilagen zu gewinnen. Der Umsatz wird leicht unter dem Wert des Jahres 2022 liegen, und damit die Anfang des Jahres erstellen Planzahlen verfehlen. Einsparungen werden sich im Bereich der Energiekosten und des Materialaufwandes ergeben, so dass von einem leicht positiven Wachstum im Rohergebnis auszugehen ist. Das Konzernergebnis vor Steuern wird im laufenden Geschäftsjahr leicht über dem Wert des Vorjahres liegen. Neben den positiven Effekten im Rohergebnis sind weitere positive Effekte in den Personalkosten und weiteren indirekten Kosten zu erwarten. Nach dem starken Rückgang des Konzernergebnisses vor Steuern im Jahr 2022 wird somit wieder eine Stabilisierung des Ergebnisses erwartet.
Bremerhaven, den 8. September 2023 Matthias Ditzen-Blanke Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 20221. Allgemeine Angaben Die Ditzen GmbH & Co. hat ihren Sitz in Bremerhaven. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Bremen unter HRA 2027 BHV eingetragen. 2. Angaben zum Konsolidierungskreis Der Kreis der vollkonsolidierten Konzernunternehmen wird gemäß § 290 HGB nach dem Merkmal der einheitlichen Leitung abgegrenzt. Neben der Ditzen GmbH & Co. waren somit 15 Gesellschaften in den Konzernabschluss einzubeziehen. Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Kreis der vollkonsolidierten Konzernunternehmen nicht geändert. 2.1 Konsolidierte Unternehmen
3. Konsolidierung, Bilanzierung und Bewertung Die in den Konzernabschluss nach § 300 Absatz 2 HGB übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind nach den auf den Jahresabschluss des Mutterunternehmens angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden einheitlich angesetzt. Als Stichtag für die erstmalige Verrechnung der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals der Tochterunternehmen wurde grundsätzlich der Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Unternehmen in den Konzernabschluss, der 1. Januar 2006, angenommen. Für die per 31. Dezember 2007 erstmals in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen (Nr. 9. und 10.) erfolgt die Kapitalkonsolidierung auf den Erwerbszeitpunkt bzw. das Datum der Neugründung. Für die per 31. Dezember 2017 erstmals in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen (Nr. 11. und 12.) erfolgt die Kapitalkonsolidierung auf den Erwerbszeitpunkt bzw. das Datum der Neugründung. Für die per 31. Dezember 2018 erstmals in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen (Nr. 13. und 14.) erfolgt die Kapitalkonsolidierung auf den Erwerbszeitpunkt. Für das per 31. Dezember 2021 erstmals in den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen (Nr. 15.) erfolgt die Kapitalkonsolidierung auf den Erwerbszeitpunkt. 3.1 Kapitalkonsolidierung Für die Anteile an einbezogenen Unternehmen, die nicht dem Mutterunternehmen oder einem anderen konsolidierungspflichtigen Tochterunternehmen gehören, ist in Höhe ihres Anteils am Eigenkapital ein Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile gebildet worden. Die Kapitalkonsolidierung der Tochterunternehmen erfolgt grundsätzlich nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Absatz 1 Nr. 1 HGB a. F. i. V. m. Artikel 66 Absatz 3 Satz 4 EGHGB. Für die in den Geschäftsjahren 2011 bis 2021 erstmals konsolidierten Unternehmen erfolgte die Kapitalkonsolidierung nach der Erwerbsmethode. Die Aufstockung der Anteile an der Weser Eilboten GmbH & Co. KG (ohne Statusänderung) wurde ebenfalls als Erwerbsvorgang behandelt. Für die per 31. Dezember 2013 erstmals im Konzernabschluss erfasste Beteiligung an der hanse-mail elbe-weser GmbH erfolgte im Vorjahr die Ermittlung des Wertansatzes auf den Zeitpunkt der Gründung der Gesellschaft. Die hanse-mail elbe-weser GmbH wurde im Berichtszeitraum liquidiert und wird dementsprechend in den Konzernabschluss nicht mehr einbezogen. 3.2 Schuldenkonsolidierung Ausleihungen, Forderungen, Rückstellungen und Verbindlichkeiten der einbezogenen Unternehmen wurden aufgerechnet. 3.3 Aufwands- und Ertragskonsolidierung Bei der Aufwands- und Ertragskonsolidierung der einbezogenen Unternehmen wurden im Wesentlichen die Innenumsätze, Beteiligungserträge, Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens sowie Zinserträge und -aufwendungen eliminiert. 3.4 Anteilsmäßige Konsolidierung Im Vorjahr erfolgte die anteilsmäßige Konsolidierung der assoziierten Unternehmen nach der Buchwertmethode gemäß § 312 Absatz 1 Nr. 1 HGB. Im Berichtsjahr gab es keine assoziierten Unternehmen. 3.5 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für den Konzernabschluss gelten die für Kapitalgesellschaften anzuwendenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 HGB angewendet. Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden einheitlich nach den auf den Jahresabschluss des Mutterunternehmens angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Im Konzernabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die erworbenen entgeltlichen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet, abzüglich planmäßiger Abschreibungen und etwaiger außerplanmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibung erfolgt grundsätzlich nach der linearen Abschreibungsmethode unter Berücksichtigung der den steuerlichen AfA-Tabellen zu entnehmenden Mindestdauern. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden bei Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 250,00 EUR im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Zugänge, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten mehr als 250,00 EUR, jedoch nicht mehr als 800,00 EUR betragen, werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang angezeigt. Die Finanzanlagen sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um verlustbedingte Abschreibungen, angesetzt. Soweit möglich, sind Wertaufholungen bis zur Höhe der Anschaffungskosten durchgeführt worden. Der Ansatz des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Sofern der Zeitwert am Bilanzstichtag niedriger war, wird dieser angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wird bei der Bewertung beachtet. Forderungen und die übrigen Gegenstände des Umlaufvermögens wurden mit dem Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Posten gebildet. Liquide Mittel bestehen ausschließlich in inländischer Währung und sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Das Komplementärkapital sowie das Kommanditkapital sind zum Nennwert angesetzt. Die Leistungsverpflichtungen aus Pensionszusagen wurden unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten mit dem anhand des versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelten Erfüllungsbetrag bewertet. Zukünftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags berücksichtigt. Für die Abzinsung wird von dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht und der jeweilige von der Deutschen Bundesbank für eine Restlaufzeit von 15 Jahren veröffentlichte Zinssatz verwendet. Die Abzinsung erfolgt mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird. Der Zuführungsbetrag zu den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen aufgrund der geänderten Bewertungsvorschriften des BilMoG wird über einen Zeitraum von 15 Jahren verteilt und jährlich mit einem Fünfzehntel angesammelt (Artikel 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB). Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen, werden mit diesen Schulden verrechnet; entsprechend wird mit zugehörigen Aufwendungen und Erträgen verfahren. Die Steuerrückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden unter Berücksichtigung vorhersehbarer Kosten- und Preissteigerungen bewertet und mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Passive Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für künftige Geschäftsjahre darstellen. Der Posten wird aufgelöst, sobald der Ertrag wirtschaftlich entstanden ist. 4. Erläuterungen zur Konzernbilanz 4.1 Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie der Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens sind in einer Anlage zum Anhang gesondert dargestellt. Der aus der Kapitalkonsolidierung resultierende aktive Unterschiedsbetrag in Höhe von 260 TEUR wird unter den immateriellen Vermögensgegenständen als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Der aktive Unterschiedsbetrag wird entsprechend § 309 Absatz 1 HGB a. F. i. V. m. Artikel 66 Absatz 3 Satz 4 EGHGB planmäßig über die Dauer der voraussichtlichen Nutzung abgeschrieben. Im Berichtsjahr betrug der Aufwand aus diesen Abschreibungen 49 TEUR. Der Ausweis betrifft im Wesentlichen die Weser Eilboten GmbH & Co. KG sowie die Ehnis Presse- und Werbemittellogistik GmbH. Der Firmenwert aus der Erstkonsolidierung im Geschäftsjahr 2011 wurde über die Dauer der voraussichtlichen Nutzung von fünf Jahren abgeschrieben. Der Firmenwert aus der Erstkonsolidierung im Geschäftsjahr 2012 wird über die Dauer der voraussichtlichen Nutzung von zehn Jahren abgeschrieben. Der Firmenwert aus der Erstkonsolidierung im Geschäftsjahr 2018 wird über die Dauer der voraussichtlichen Nutzung von zehn Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauer wurde jeweils anhand des erworbenen Kundenstamms und unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Kundenbindungsdauer geschätzt. 4.2 Forderungen Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von 6.085,07 EUR (Vorjahr: 4.224,96 EUR) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. 4.3 Eigenkapital Der im Wesentlichen aus der Kapitalkonsolidierung im Rahmen der Erstkonsolidierung per 1. Januar 2006 resultierende passive Unterschiedsbetrag wird unter den "Gewinnrücklagen" ausgewiesen, da es sich hierbei um einen technischen passiven Unterschiedsbetrag handelt. Der Ausweis betrifft im Wesentlichen die Nordwestdeutsche Verlagsgesellschaft mbH. Im Jahr 2022 wurde der Unterschiedsbetrag in Höhe von 690 TEUR dem Gewinnvortrag in Höhe von 827 TEUR zugerechnet, sodass zum 31.12.2022 Gewinnrücklagen in Höhe von 1.517 TEUR ausgewiesen werden. Im Rahmen der Erstkonsolidierung der Müller Ditzen GmbH ist ein passivischer Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 1.441 entstanden, der aufgrund erwarteter Verluste und geplanter Sanierungsmaßnahmen Fremdkapitalcharakter hat. Im Rahmen der Erstkonsolidierung der Seeyou GmbH ist in 2021 ein passivischer Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 43 entstanden, der aufgrund des Erfüllens der Voraussetzungen für einen günstigen Gelegenheitskauf Eigenkapitalcharakter hat und im Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen wurde. Dieser Unterschiedsbetrag wurde in 2022 vollständig aufgelöst. 4.4 Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern in Höhe von 1.522 TEUR. Bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen wurde von folgenden Annahmen ausgegangen:
Die aufgrund der Ausübung des Ansammlungswahlrechts des Artikels 67 Absatz 1 Satz 1 EGHGB in der Bilanz nicht ausgewiesenen Pensionsrückstellungen betragen 166.634 EUR. Der Unterschiedsbetrag aus der Bewertung der Rückstellungen für Pensionen gem. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB beträgt 243 TEUR. Das vorliegende Deckungsvermögen mit Anschaffungskosten bzw. dem beizulegenden Zeitwert in Höhe von 693.432,75 EUR wurde gem. § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB mit dem Erfüllungsbetrag der Rückstellung für Altersteilzeit in Höhe von 1.065.447,00 EUR verrechnet. Bei den Vermögensgegenständen handelt es sich um Deckungsvermögen einer Insolvenzversicherung. Der beizulegende Zeitwert wurde auf Basis der fortgeführten Anschaffungskosten ermittelt. 4.5 Verbindlichkeiten
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 364 TEUR (Vorjahr: 442 TEUR) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 147 TEUR (Vorjahr: 194 TEUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 562 TEUR durch Grundschulden an verschiedenen Objekten und durch die Sicherungsübereignung der Druckmaschine besichert. Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen in Höhe von 1.835 TEUR. 5. Posten der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:
Eine Aufgliederung nach geographisch bestimmten Märkten unterbleibt, da nur Inlandsumsätze getätigt werden. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus Auflösungen von Rückstellungen (136 TEUR) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen im Zusammenhang mit der Anwendung der Vorschriften des Art. 67 Abs. 1 und 2 EGHGB i.V.m. Art 75 Abs. 5 EGHGB in Höhe von 83 TEUR (Vorjahr: 83 TEUR) enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung in Höhe von 192.432,00 EUR (Vorjahr: 447.220,00 EUR) enthalten. 6. Sonstige Pflichtangaben 6.1 Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
6.2 Honorar des Abschlussprüfers
6.3 Organe der Gesellschaft Geschäftsführende persönlich haftende Gesellschafterin:
Bremerhaven, den 26. August 2023 Matthias Ditzen-Blanke Billigung des Konzernabschlusses Der Konzernabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 15. September 2023 gebilligt. Anlagevermögen
Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022
Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2022
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Ditzen GmbH & Co. Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Ditzen GmbH & Co. und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Ditzen GmbH & Co. für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, den 15. September 2023 Treuhand
Weser-Ems GmbH
Yazici, Wirtschaftsprüfer Heinrichs, Wirtschaftsprüfer |
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