Rite-Hite GmbH
Carl-Zeiss-Str. 3, 34471 Volkmarsen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael M. Grebe seit 18.11.2025 | Prokura |
Tobias Zierhut seit 18.11.2025 | Geschäftsführer |
Frank Hofmann seit 28.9.2023 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Rite-Hite International Inc. | 75.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rite-Hite GmbHVolkmarsenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022BilanzAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
ANHANG zum 31. Dezember 2022Rite-Hite GmbHVolkmarsenAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Der Jahresabschluss der Rite-Hite GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden daher die größenabhängigen Erleichterungen teilweise in Anspruch genommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Zur Verbesserung Eigenkapitalausstattung hat die Gesellschafterin im Geschäftsjahr 2022 eine weitere Zuzahlung in das Eigenkapital der Gesellschaft in Höhe von EUR 2,0 Mio. vorgenommen. Um die Eigenkapitalentwicklung auch in der Zukunft zu unterstützen, hat die Gesellschafterin der Gesellschaft am 4. Dezember 2024 eine Patronatserklärung dahingehend erteilt, dass die Gesellschafterin die Rite-Hite GmbH in der Weise leitet und finanziell ausstattet, dass sie stets in der Lage ist, allen ihren finanziellen Verpflichtungen bei Fälligkeit ordnungsgemäß nachzukommen. Die Bewertung erfolgt unter Fortführung der Unternehmenstätigkeit gemäß § 252 Abs. 1 Ziffer 2 HGB. Die Wertansätze der Bilanz der Rite-Hite GmbH zum 31. Dezember 2021 wurden unverändert übernommen. Bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind nennenswerte Änderungen gegenüber denen des Vorjahres nicht zu verzeichnen. Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen über 3 Jahre vermindert. Der Zeitraum der planmäßigen linearen Abschreibung für den entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert betrug 5 Jahre. Das Sachanlagevermögen wurde im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände (voraussichtliche Nutzungsdauer Gebäude und andere Bauten: 6 - 50 Jahre; technische Anlagen und Maschinen: 3 - 21 Jahre; andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 3 - 14 Jahre) linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und vollständig abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert von mehr als EUR 800,00 werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. - Ausleihungen werden zum Nennwert ausgewiesen. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse und Leistungen wurden mit den Herstellungskosten aktiviert. In die Ermittlung der Herstellungskosten wurden die Herstellungseinzelkosten sowie die Gemeinkosten einschließlich angemessener Teile des Werteverzehrs des Anlagevermögens und der Verwaltungskosten einbezogen. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 3 % (Vorjahr: 3 %) auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Auf- wand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt und zum Nennbetrag bilanziert. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus laufenden Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Als Bewertungsverfahren wird die "Projected Unit Credit Method" (PUC-Methode) angewandt. Hiernach werden die in den einzelnen Jahren verdienten Teile der Versorgung als Bausteine angesehen, die insgesamt die Pensionsverpflichtung ergeben. Die Rückstellungsermittlung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen entsprechend § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren (1,79 %; Vorjahr: 1,87 %) bei einer pauschal angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, abgezinst. Die Erfolgsauswirkung aus der Änderung des Abzinsungssatzes wird im Finanzergebnis ausgewiesen. Die Berechnung erfolgt auf Grundlage der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck. Es wurde ein Rententrend von 1,00 % p.a. berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden soweit erforderlich bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrages berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 HGB auf den Abschlussstichtag abgezinst. Als Abzinsungssatz wird, der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte, durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre herangezogen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden, soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, mit diesem angesetzt. Bestehen zwischen handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, so kann eine sich nach Saldierung insgesamt ergebende Steuerentlastung als aktive latente Steuern in der Bilanz angesetzt werden, ist eine sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastung als passive latente Steuern anzusetzen. Allerdings wird vom Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht und auf den Ansatz aktiver latenter Steuern verzichtet. Zum Bilanzstichtag liegen ausschließlich aktive latente Steuern - die auf Firmenwert, Pensionsrückstellungen und sonstige Rückstellungen - sowie steuerliche Verlustvorträge vor, auf deren Aktivierung verzichtet wurde. Der zugrunde zu legende Steuersatz beträgt 29,1 %. Der Jahresabschluss wurde vor der Ergebnisverwendung aufgestellt. Angaben zur Bilanz Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen mit ihren historischen Anschaffungskosten und den kumulierten Abschreibungen sowie den Geschäftsjahres-abschreibungen sind in der Anlage zum Anhang in einem Anlagenspiegel dargestellt. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 % der Anteile Wir besitzen an folgenden Unternehmen Kapitalanteile von mindestens 20 %:
Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG) sowie Mitzugehörigkeitsvermerk Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte: Ausleihungen und Forderungen gegen verbundene Unternehmen in der Bilanz in Höhe von insgesamt EUR 10.610.931,81 (Vorjahr: EUR 10.317.626,49) bestehen aus: Im Finanzanlagevermögen ausgewiesene Ausleihungen an verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 10.610.931,81 (Vorjahr: EUR 10.317.626,49). Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00), davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in der Bilanz in Höhe von EUR 329.823,37 (Vorjahr: EUR 611.158,49) sind enthalten: Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 329.823,37 (Vorjahr: EUR 611.158,49), davon Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 329.823,37 (Vorjahr: EUR 611.158,49). Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 131.675,22 (Vorjahr: EUR 97.739,07). Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind keine antizipativen Forderungen enthalten. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Neben dem Kassenbestand (TEUR 1) werden Bankguthaben in laufender Rechnung in Höhe von TEUR 2.171 ausgewiesen. Aktive Rechnungsabgrenzung Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält zum Bilanzstichtag gemäß § 250 Abs. 3 HGB EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 0). Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage weist Zuzahlung in das Eigenkapital aus Vorjahren und dem Berichtsjahr (EUR 2,0 Mio.) seitens der Gesellschafterin, der Rite-Hite International, Inc. Milwaukee/USA, in Höhe von EUR 32.090.557,00 aus. Pensionsrückstellungen Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 20.465,00 (Vorjahr: EUR 32.621,00), der gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB einer Ausschüttungssperre unterliegt. Sonstige Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.637 (Vorjahr: TEUR 1.595) sind im Wesentlichen Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 971 (Vorjahr: TEUR 1.140), Gewährleistungsrückstellungen in Höhe von TEUR 255 (Vorjahr: TEUR 75) sowie ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 411 (Vorjahr: TEUR 380) enthalten. Verbindlichkeitenspiegel
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen, da die Gewährleistungsansprüche regelmäßig durch den laufenden Betrieb bearbeitet werden. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Umsatzerlöse 2022
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstige betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 884 (Vj.: TEUR 412) beinhalten im Wesentlichen Kostenweiterbelastungen TEUR 404 (Vj.: TEUR 181), Erträge aus Währungsumrechnungen TEUR 193 (Vj.: TEUR 105), Erträge aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen TEUR 105 (Vj.: TEUR 0) und Erträge aus der privaten Kfz-Nutzung TEUR 182 (Vj.: TEUR 117). Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen TEUR 5.387 (Vj.: 4.658) sind u. a. Fuhrparkaufwendungen TEUR 1.119 (Vj.: TEUR 842), Mieten, Leasing- und Instandhaltungsaufwendungen TEUR 488 (Vj.: TEUR 606), Rechts- und Beratungskosten TEUR 413 (Vj.: TEUR 151), Aufwendungen aus Währungsumrechnungen TEUR 226 (Vj.: TEUR 107) und Fortbildungskosten TEUR 785 (Vj.: TEUR 398) enthalten. Erträge und Aufwendungen gemäß § 285 Nr. 31 HGB In den sonstigen betrieblichen Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung aus Währungsumrechnungen (TEUR 193) und Erträgen aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen (TEUR 105) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung für Fortbildungskosten (TEUR 785), insbesondere für KATA-Coaching der Beschäftigten angefallen. Die Abschreibungen auf Finanzanlagen berücksichtigen Abschreibungen der Ausleihungen gegen Rite-Hite France SARL in Höhe von TEUR 850 und gegen Rite-Hite UK Ltd. In Höhe von TEUR 450 jeweils wegen Uneinbringlichkeit. Erträge und Aufwendungen gemäß § 285 Nr. 32 HGB In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 105.120,54 (Vorjahr: EUR 10.822,69) enthalten. Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von nicht benötigten Wertberichtigungen auf Forderungen, im Vorjahr waren Erträge aus Anlageabgängen auszuweisen. Periodenfremde Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung sind nicht angefallen. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 1.078.551,09 (Vorjahr: EUR 1.659.167,66) sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Immobilienmietverträgen (TEUR 66, Vorjahr: TEUR 132) und Leasingverträgen für Betriebs- und Geschäftsausstattung (TEUR 1.012, Vorjahr: TEUR 1.527). Im Geschäftsjahr 2023 werden Beträge in Höhe von TEUR 604 fällig. Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen (§ 285 Nr. 21 HGB) Mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden keine marktunüblichen Geschäfte nach § 285 Nr. 21 HGB durchgeführt. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Honorare des Abschlussprüfers Auf die Angabe der Honorare für den Abschlussprüfer wurde gemäß § 288 Abs. 2 HGB verzichtet. Geschäftsführung Geschäftsführer sind: Kyle Edward Nelson, Wisconsin/USA, CEO Rite-Hite International, Inc. Hans-Michael Hengl, Dresden Vergütungen der Geschäftsführer Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung und früherer Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Gebildete Rückstellungen für frühere Geschäftsführer Die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Geschäftsführern sind durch Rückstellungen abgedeckt. Die Rückstellungen betragen EUR 682.077,00 (Vorjahr: TEUR 677). Konzernzugehörigkeit Die Rite-Hite GmbH, Volkmarsen, stellt für den kleinsten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss auf, der am Sitz der Gesellschaft erhältlich ist und dem Unternehmensregister eingereicht wird. Der Konzernabschluss der Rite-Hite GmbH findet als Teilkonzernabschluss Eingang in den Konzernabschluss der Rite-Hite Holding Corp., Milwaukee/USA und ist an deren Sitz erhältlich. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Rite-Hite International, Inc., Milwaukee/USA hat Rite-Hite GmbH am 4. Dezember 2023 eine Patronatserklärung erteilt. Rite-Hite International, Inc. hat die uneingeschränkte Verpflichtung übernommen, dass Rite-Hite GmbH in der Weise geleitet und finanziell ausgestattet wird, dass sie stets in der Lage ist, allen ihren Verpflichtungen bei Fälligkeit ordnungsgemäß nachzukommen. Weitere besondere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führen könnten, haben sich nicht ereignet. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit dem Gesellschafter vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR -9.606.398,24 mit dem Verlustvortrag von EUR -16.323.980,50 zu verrechnen und den sich ergebenden Bilanzverlust in Höhe von EUR -25.930.378,74 auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Volkmarsen, 2. Februar 2024 Kyle Edward Nelson Hans-Michael Hengl Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022
Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Rite-Hite GmbH Die Rite-Hite GmbH hat ihren Sitz in Volkmarsen und eine weitere Betriebsstätte in Weilerbach. Die Gesellschaft ist ein Unternehmen der Rite-Hite Group/USA. Unser Betrieb ist vor allem auf die Entwicklung, die Produktion, den Vertrieb, den Service und die End- sowie Baustellenmontage von Überladebrücken, Sektional- und Schnelllauf-Toren, Torabdichtungen, Verladeschleusen und Radverriegelungssysteme der Rite-Hite Group spezialisiert. Der aus der Betriebsstätte Weilerbach geführte Servicebereich umfasst die Ausführung von Neumontagen, das Ersatzteilgeschäft, den Reparaturdienst sowie die Wartung. Verschiedene Einzelteile und Unterbaugruppen werden von der Produktionstochtergesellschaft Rite-Hite Polska Sp. z o.o., Jawor/Polen, zugeliefert. Die Endbaugruppenfertigung und Montage erfolgt bei der Rite-Hite GmbH. Sonderkonstruktionen und Einzelstücke werden vollständig von der Rite-Hite GmbH gefertigt. Das Produktionsprogramm ist am Bedarf des Logistikmarktes orientiert und umfasst auch Aktivitäten im Bereich der Sicherheitssysteme, bei Be- und Entladung von Waren. Auf diesem Gebiet konnte sich die Rite-Hite GmbH im Logistik-Markt etablieren. Unser Produktportfolio beinhaltet energiesparende Produktlösungen wie zum Beispiel Großraum-Ventilatoren oder auch Kühlraum-Tore sowie energiesparende Entlade- und Steuerungskonzepte. Ständige Kontroll-, Rationalisierungs- und Fortbildungsmaßnahmen auf allen Fertigungsstufen sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Produkte bildet. Umfassender Umweltschutz und höchste Sicherheitsstandards haben für unser Unternehmen oberste Priorität. Dabei achten wir insbesondere auf möglichst sparsamen Verbrauch von Ressourcen wie Wasser, Energie und Material, die größtmögliche Abfallvermeidung bzw. ordnungsgemäße Verwertung von Produktionsabfällen und Entsorgung der Restabfälle sowie die Vermeidung umweltbelastender Emissionen (Verunreinigung von Luft und Wasser, Abgabe von Lärm und Wärme, sonstige Emissionen). Das Umweltengagement unseres Unternehmens dient der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und Auflagen sowie der Einsparung von Ressourcen und damit der Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit. Die Sicherheitsausbildung der Mitarbeiter/-innen bezogen auf ihre Arbeitsumgebung dient der Vermeidung von Arbeitsunfällen. Sämtliche uns betreffenden Vorgaben aus Umweltvorschriften, Arbeitsschutzgesetz und Auflagen der zuständigen Behörden haben wir eingehalten. 1.2. Steuerungssystem Die Verantwortung für die strategische Entwicklung und Gesamtsteuerung obliegt dem Gesellschafter. Die operative Steuerung erfolgt durch die Geschäftsleitung in enger Zusammenarbeit mit der Muttergesellschaft in den USA. Die wirtschaftliche Planung und Steuerung der Gesellschaft erfolgt über die von dem Gesellschafter festgelegten Rahmenvorgaben, die im Budgetprozess in konkrete, messbare Ziele umgesetzt werden. Der Planungs- und Steuerungsprozess wird ergänzt durch die permanente und zeitnahe Überprüfung der Geschäftsentwicklung sowie der Einleitung von Maßnahmen zur Gegensteuerung bei etwaigen Planabweichungen. Umsatz- und Ergebnisgrößen bilden die maßgeblichen wirtschaftlichen Leistungsindikatoren in der Gesellschaft. Hierbei liegt ein besonderes Augenmerk auf dem Umsatz, dem Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) sowie dem Jahresergebnis. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Im Euroraum konnte die Steigerung der Wirtschaftsleistung aus dem Jahr 2021: +5,3 % mit einer Steigerung der Wirtschaftsleistung 2022: +3,5 % nicht wiederholt werden, wobei hier ein starker Basiseffekt durch die geringe Vergleichsbasis im zweiten Quartal des Krisenjahres 2020 eine Rolle spielt. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2022 nach Berechnungen des statistischen Bundesamtes um +1,8 % gewachsen und lag damit hinter der Erhöhung des Vorjahres mit +2,6 % zurück. Für das Jahr 2023 hat das Statistische Bundesamt einen Rückgang der Wirtschaftsleistung in Deutschland von -0,3 % am 15. Januar 2024 mitgeteilt. Die deutsche Anlagen- und Maschinenbauindustrie ist nach Umsatz eine der größten Industriebranchen in Deutschland. Die Unternehmen erwirtschafteten 2022 einen Umsatz von EUR 244 Mrd. (Vj.: EUR 221 Mrd.). Die nominalen Zuwächse wurden durch starke Material- und Energiepreissteigerungen weitestgehend aufgezehrt. Der nominellen Umsatzausweitung von rd. 10,1 % steht eine reale Produktionserhöhung von nur rd. 1,0 % gegenüber. Die Kapazitätsauslastung hat sich dabei gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig von 89,9 % auf rd. 89,0 % gemindert. Das durchschnittliche Umsatzwachstum der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer im Jahr 2023 wird mit -0,5% angegeben. Die hohe Inflation, der Ukraine-Krieg, Materialengpässe und Schwierigkeiten in den Lieferketten haben im Jahr 2022 dem Maschinen- und Anlagenbau zugesetzt. Laut VDMA-Blitzumfrage von Anfang Dezember 2022, sehen 74-Prozent der befragten Unternehmen ihre Geschäftstätigkeit durch solche Engpässe gravierend oder merklich beeinträchtigt. Von einer merklichen Entspannung berichten die Firmen in der jüngsten Umfrage mit Blick auf Chemikalien, Kunststoffen und Metallerzeugnissen. Nach wie vor angespannt ist die Lage dagegen bei Elektronikkomponenten, wenngleich mit rückläufiger Tendenz. Die Produktionsstörungen bewirkten in Verbindung mit dem stabilen Auftragseingang einen zunehmenden Anstieg der Auftragsbestände. Zum Ende des Jahres betrug die Reichweite des Auftragsbestands im Durchschnitt etwa 11 Monate. Für das Jahr 2023 erwartet der Verband ein unverändert schwieriges Umfeld: Das Wachstum in China bleibt voraussichtlich schwach, der Krieg in der Ukraine bringt weiterhin hohe Energiepreise mit sich und nahezu weltweit antworten die Zentralbanken auf hohe Inflationsraten mit steigenden Zinsen, so VDMA-Präsident Karl Haeusgen auf der Jahres-Pressekonferenz des VDMA am 13. Dezember 2022. Die weltwirtschaftliche Entwicklung 2023 hat sich laut OECD in ihrem jüngsten Economic Outlook dank niedrigerer Energiepreise, einer zeitweise besseren Stimmung in der Wirtschaft und bei den Verbrauchern sowie der Wiederöffnung Chinas zwar zu bessern begonnen. Der OECD-Wirtschaftsausblick unterstreicht jedoch, dass der Aufschwung fragil ist und die Erholung im Vergleich zu früheren Standards schwach bleiben wird. Insbesondere die Auswirkungen der strafferen Geldpolitik werden zunehmend spürbar. So haben sich beispielsweise in Europa Klimaindikatoren wie das Economic Sentiment von der EU-Kommission wieder eingetrübt. Dies gilt auch für Deutschland, wo sich die Geschäftserwartungen nach der zwischenzeitlichen Rekalibrierung wieder eingetrübt haben und die Lage ebenfalls weniger positiv beurteilt wird. Da der Bestelleingang im Maschinenbau weiterhin auf Sinkkurs ist, kommt dem hohen Auftragsbestand bei der Prognose der realen Produktionsentwicklung im Jahr 2023 eine bedeutende Rolle zu. Die vom VDMA veröffentlichte durchschnittliche Auftragsreichweite von 11,4 Monaten bewerteten die Unternehmen nach Ergebnissen der 19. Blitzumfrage vom Juni 2023 wie folgt: In 65 Prozent der befragten Unternehmen hat der Auftragsbestand in den letzten drei Monaten geringfügig oder sogar stark abgenommen. Von einer Zunahme berichteten 18 % der Befragten. Das bestätigt die Einschätzung der VDMA-Volkswirte, dass der Auftragsbestand die Produktion im ersten Halbjahr 2023 noch ordentlich puffern kann, sie aber in der zweiten Jahreshälfte ins Minus kippt, weil nur noch ein Teil der Unternehmen über Auftragspuffer verfügen. Daher bleibt es auch bei der VDMA-Produktionsprognose von insgesamt minus 2 Prozent für das Jahr 2023, so Dr. Ralph Wiechers, VDMA-Chefvolkwirt. Der VDMA beurteilt die gesamtwirtschaftliche Entwicklung mit wachsender Skepsis. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können die gesetzlichen Anforderungen an Risikomanagement, Dokumentation und Berichtspflicht organisatorisch und wirtschaftlich nur schwer bis gar nicht erfüllen. Mittelständler müssen sich im schlimmsten Fall aus Märkten zurückziehen, nur um rechtliche Risiken zu vermeiden, obwohl sie keinerlei Sorgfaltspflichten verletzten. Beispielhaft sei an dieser Stelle auf die (noch unbekannten) Auswirkungen des LkSG (Deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtgesetz) hingewiesen. Die Steigerung des Euro-Dollar-Kurses von knapp 1,0833 zu Jahresbeginn 2022 auf 1,1050 per Ende Dezember 2022 sowie die Erhebung von Zöllen führte zu einer Beeinflussung der Margen für Warenbezüge aus den USA. Diesem Geschehen kann sich auch Rite-Hite GmbH nicht entziehen. 2.2. Geschäftsverlauf Gegenüber 2021 erhöhten sich die Umsatzerlöse von EUR 33,3 Mio. auf EUR 37,7 Mio. (+12,9 %) und auch die Gesamtleistung von EUR 36,1 Mio. auf EUR 45,0 Mio. (+24,9 %). Die Prognose des Vorjahres unter dem Eindruck der Corona-Pandemie wurde in Bezug auf die Umsatzerwartung von EUR 40,0 Mio. nicht erreicht, bezüglich der Gesamtleistung jedoch deutlich übertroffen. Die Ergebniserwartung (EBIT von EUR -0,9 Mio.) hat mit EUR -9,2 Mio. die Erwartungen bei weitem nicht erfüllt. Die Straffung der Produktionsabläufe, insbesondere durch den Einsatz der gegen Ende des vergangenen Jahres angeschafften Schweißroboter, und der damit verbundenen Produktivitätssteigerung haben nur zum Teil die unterjährigen Materialpreissteigerungen auffangen können. Die Rohmarge minderte sich daher von 42,1 % im Vorjahr auf 20,1 % im Berichtsjahr. Der Auftragsbestand der Rite-Hite GmbH zum Bilanzstichtag hat sich deutlich unter dem Niveau des Vorjahres mit EUR 9,8 Mio. (Vorjahr: EUR 15,4 Mio.) entwickelt. Im Berichtsjahr konnte die Auslastung der verfügbaren Produktionskapazitäten im Rahmen der Steigerung der eigenen Wertschöpfung im Jahresdurchschnitt gegenüber dem Vorjahr wiederum erhöht werden, um die notwendige Flexibilität gegenüber unseren Kunden weiter auszubauen. Die Produktion von Schnelllauftoren nach Vorbild der Rite-Hite USA konnte im Laufe des Jahres weiter optimiert werden. Auch die Produktion von Wheel-Loks hat die in dem Bereich Verladesicherheit geplanten ambitionierten Umsatzzuwächse und damit verbundenen positiven Ergebnisbeiträge annähernd erfüllt. Positiv hat sich der Einsatz der Schweißroboter auf die Produktivität bei der Produktion von Verladebrücken ausgewirkt. Negativ wirkten sich die Probleme auf dem Beschaffungsmarkt und die damit verbundenen Steigerungen der Beschaffungskosten sowie die nach Jahren der Zurückhaltung deutliche Lohn- und Gehaltsentwicklung auf das Jahresergebnis aus. Ein wichtiger Teil der Rite-Hite-Strategie weltweit ist die Betreuung der Kunden vor Ort. Um für Europa diese Strategie umzusetzen, wurden im Jahr 2018 die europäischen Gesellschaften mit vergleichbarem Produktionsbild und Vertriebsportfolio zu einem Teilkonzern mit Rite-Hite GmbH an der Spitze zusammengefasst. Die Integration unter Führung der Rite-Hite GmbH wurde weiter vorangetrieben. Die Tochtergesellschaften haben sich im Laufe des Jahres 2022 unterschiedlich entwickelt. Insgesamt wird das jeweilige Engagement optimistisch beurteilt, da der kurze Weg zum Kunden für den Konzern eine höhere Marktdurchdringung erwarten lässt. 2.2.1. Ertragslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022 wurde ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von TEUR -9.583 (Vorjahr: TEUR 98) erzielt. Das Ergebnis des Berichtsjahres war maßgeblich beeinflusst durch einen anhaltenden Preisdruck auf unseren Absatzmärkten, insbesondere bei den Umsätzen mit Generalunternehmern, der Beschaffung von RHB-Stoffen und Komponenten in ausreichender und qualitativer Menge für die Fertigung sowie dem Aufbau der Teilkonzernstruktur für das von Rite-Hite GmbH am Markt vertretene Produktportfolio. Daneben beeinflussten die steigende Preiseentwicklung für Materialien und Dienstleistungen sowie die steigende Lohn- und Gehaltsentwicklung das Geschäftsjahr. Die inflationäre Entwicklung bei Energie und dem Bezug von Rohstoffen und Komponenten sowie den Lohn- und Gehaltssteigerungen auf der einen Seite und mittelfristiger Kontrakte mit Festpreisen für diverse Generalunternehmer bei Überladebrücken auf der anderen Seite führte zu negativen Deckungsbeiträgen, die die Gesellschaft deutlich belasteten. Auch im Jahr 2022 konnte der Produktmix nicht zufriedenstellend auf margenträchtigere Produkte umgestellt werden. Die bisherigen Maßnahmen hierfür werden auch in den Folgejahren weiter fortgesetzt, so dass der erfolgreiche Wechsel im Endkundengeschäft erreicht werden sollte. Da Logistikunternehmen zu den Hauptkunden zählen, und deren Systemrelevanz in der Corona-Krise zu einer positiven Entwicklung und Investitionsbereitschaft dieser Unternehmen führte, konnten die Umsatzerlöse auf EUR 37,7 Mio. gesteigert werden. Die Wareneinsatzquote erhöhte sich von 58,6 % im Vorjahr auf 81,5 % im Geschäftsjahr 2022, was im Wesentlichen auf die Preissteigerungen bei Energie, Rohmaterialien und zugekauften Komponenten, um Fertigungsstockungen zu vermeiden, zurückzuführen ist. Der negative Effekt wäre noch stärker ausgefallen, wenn nicht die Produktivität der Fertigung gesteigert worden und die Wechselkursänderungen zwischen Euro und USD noch stärker ausgefallen wären. Der Personalaufwand erhöhte sich durch Lohn- und Gehaltsanpassungen sowie Personalaufstockung gegenüber dem Vorjahr von TEUR 10.075 um 13,8 % auf TEUR 11.464 Die Personalaufwandsquote minderte sich infolge der gestiegenen Auslastung von 27,9 % im Vorjahr auf 25,4 % im Geschäftsjahr 2022. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hatten wir Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 100 (Vorjahr: TEUR 69). In diesem Betrag sind die Zuführungen zu Pensionsrückstellungen enthalten, die wir in diesem Jahr unter Zugrundelegung eines Kapitalisierungszinssatzes von 1,79 % (Vorjahr: 1,87 %) gebildet haben. Im Jahresdurchschnitt wurden 2022 183 Mitarbeiter/-innen (Vorjahr: 167 Mitarbeiter/-innen) beschäftigt. Diese Entwicklung berücksichtigt weiterhin den fortgesetzten Ausbau des Standortes Deutschland im Rahmen der Expansionsstrategie der Rite-Hite Group in Europa. Die Erhöhung der Abschreibungen um TEUR 38 auf TEUR 505 (Vorjahr: TEUR 467) ist im Wesentlichen auf die erst gegen Ende des Jahres 2022 verstärkte Investitionstätigkeit zurückzuführen. Wesentliche Investitionen erfolgten im Geschäftsjahr 2022 in die Betriebs- und Geschäftsausstattung und in die Geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau, um die Schweißroboter zu Beginn 2023 aufstellen und in Betrieb nehmen zu können. Beteiligungserträge der Tochtergesellschaften sind aufgrund des noch andauernden Struktur- und Integrationsprozesses und der damit verbundenen Aufwendungen kurzfristig nicht zu erwarten. Infolge der andauernden negativen Ertragsentwicklung der Beteiligungsgesellschaften in Frankreich und UK wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf die gewährten Ausleihungen in diesen beiden Ländern von insgesamt EUR 1,3 Mio. vorgenommen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) weist im Jahr 2022 einen Fehlbetrag in Höhe von TEUR -9.218 (Vorjahr: TEUR +260) aus. Die Gesamtkapitalrendite, welche den Erfolg (EBIT) ins Verhältnis zur Bilanzsumme setzt, beträgt am 31. Dezember 2022 -21,0 % (Vorjahr: 0,7 %). Nach Zinsen und Steuern wurde im Geschäftsjahr 2022 ein Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 9.606 (Vorjahr: Jahresüberschuss TEUR 75) erwirtschaftet. Die Ergebnislage der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verschlechtert und ist nicht zufriedenstellend. 2.2.2. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Rite-Hite GmbH hat sich gegenüber dem Vorjahr von EUR 35,3 Mio. um EUR 8,5 Mio. bzw. 24,0 % auf EUR 43,8 Mio. erhöht. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigt unter Berücksichtigung des Verbundkapitals noch eine solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme von 42,8 % (Vj: 51,9 %) gekennzeichnet. Die Finanzierung der Tochtergesellschaften in Europa haben dazu nachhaltig beigetragen. Somit wurde an der Mittelverwendung in das langfristige Vermögen festgehalten. Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022 Investitionen in das immaterielle Vermögen und Sachanlagevermögen in Höhe von insgesamt TEUR 635 (Vorjahr: TEUR 493) getätigt. Diesen Investitionen stehen Abschreibungen und Abgänge zu Restbuchwerten in Höhe von TEUR 505 (Vorjahr: TEUR 500) gegenüber. Die Investitionen dienten im Wesentlichen der Vorbereitung der Aufstellung von Schweißrobotern für die Fertigung zur Steigerung der Produktivität und damit der Wettbewerbsfähigkeit und der zukünftigen Ertragsverbesserung der Gesellschaft. Infolge der in Vorjahren gestarteten Umsetzung des strategischen Konzepts, die Produktion, den Vertrieb und die End- sowie Baustellenmontage von Überladebrücken, Toren, Torabdichtungen, Verladeschleusen sowie Sicherheitssysteme, bei Be- und Entladung von Waren und den Vertrieb von Großraum-Ventilatoren für Europa unter die Verantwortung unserer Gesellschaft zu stellen, sind im Jahr 2022 weitere Maßnahmen zur Integration der Tochtergesellschaften durchgeführt worden. Entsprechende Investitionen in das Finanzanlagevermögen sind mit Unterstützung der Muttergesellschaft erfolgt. Im Geschäftsjahr 2022 wurden Ausleihungen saldiert mit Tilgungen an Tochtergesellschaften in Höhe von TEUR 1.593 getätigt, um die globale Rite-Hite-Strategie, Betreuung des Kunden vor Ort, umzusetzen. Wegen ausbleibender Ergebnisverbesserungen waren Abschreibungen auf Ausleihungen an Tochtergesellschaften in Frankreich und dem United Kingdom im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022 vorzunehmen, die das Jahresergebnis der Gesellschaft weiter belastet haben. Auf das Vorratsvermögen entfallen 41,7 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 29,6 %). Die betragsmäßige Erhöhung der Vorratsbestände geht neben dem Bestandsaufbau bei Rohstoffen, unfertigen und fertigen Erzeugnissen im Wesentlichen auf die gestiegenen Anschaffungskosten für RHB-Stoffe und bezogene Leistungen sowie gestiegener Energiekosten zurück. Der Start mit einem hohen Auftragsbestand zu Beginn des Geschäftsjahres 2022 sowie die infolge der inflationären Entwicklung im Material- und Fertigungsbereich angestiegenen Herstellungskosten, führten zum Bestandsaufbau bei unfertigen und fertigen Erzeugnissen und einem niedrigeren Auftragsbestand zum Jahres Ende. Die Auslastung der Fertigung und die damit verbundene Lieferfähigkeit an den Kunden wurde durch Einkauf von RHB-Stoffen zu nahezu jedem Preis im ersten Halbjahr 2022 aufrechterhalten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil von 10,2 % an der Bilanzsumme (Vorjahr: 14,0 %). Der Rückgang der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ist auf die Eintrübung der wirtschaftlichen Entwicklung im 4. Quartal 2022 in Deutschland zurückzuführen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten haben sich um TEUR 499 auf TEUR 4.297 (Vorjahr: TEUR 4.796) gemindert. Demgegenüber sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Verbundbereich durch Gewährung von Ausleihungen zum Bilanzstichtag weiterhin mit TEUR 0 ausgewiesen. Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 15,7 % (Vorjahr: 41,0 %) gekennzeichnet. Zum Verlustausgleich und zur Verbesserung der Eigenkapitalausstattung hatte die Gesellschafterin der Rite-Hite GmbH im Geschäftsjahr 2022 eine weitere Zuzahlung in das Eigenkapital in Höhe von EUR 2,0 Mio. vorgenommen. Um die Eigenkapitalentwicklung auch in der Zukunft zu unterstützen, hat die Gesellschafterin der Gesellschaft am 4. Dezember 2023 eine Patronatserklärung dahingehend erteilt, dass die Gesellschafterin die Rite-Hite GmbH in der Weise leitet und finanziell ausstattet, dass sie stets in der Lage ist, allen ihren Verpflichtungen bei Fälligkeit ordnungsgemäß nachzukommen. Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital (Pensionsrückstellungen) haben zusammen einen Anteil von 17,3 % (Vj.: 42,9 %) an der Bilanzsumme. Die Eigenkapitalquote ist zufriedenstellend. Eine Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB besteht in Höhe von TEUR 20 (Vorjahr TEUR 33). Das Fremdkapital hat insgesamt kurzfristigen Charakter. Die von Kreditinstituten in Anspruch genommenen Darlehen sind Teil einer global gewährten Kreditlinie. Die Lieferantenverbindlichkeiten (einschließlich derjenigen gegenüber verbundenen Unternehmen) haben sich von TEUR 2.252 auf TEUR 2.078 im Jahr 2022 gemindert. 2.2.3. Finanzlage Die Liquiditätslage des Unternehmens war im Geschäftsjahr 2022 als zufriedenstellend zu bezeichnen. Die Zahlungsfähigkeit war stets gegeben, die Gesellschaft ist ihren Zahlungsverpflichtungen in vollem Umfang zeitgerecht im Jahr 2022 nachgekommen und kommt auch derzeit sämtlichen finanziellen Verpflichtungen nach. Zum Bilanzstichtag konnten liquide Mittel in Höhe von TEUR 2.172 (Vorjahr: TEUR 1.555) ausgewiesen werden. Der Kapitaldienst beinhaltet geleistete Zinszahlungen in Höhe von TEUR 376 (Vorjahr: TEUR 172). Dem gegenüber steht eine Darlehensaufnahme von EUR 16,0 Mio. Aufgrund der zufriedenstellenden Liquiditätslage und der bestehenden Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens als Teil der finanziell sehr solide aufgestellten Rite-Hite Group sind die Liquiditätsrisiken beherrschbar. 3. Chancen- und Risikobericht 3.1. Risikomanagementziele und -methoden Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Unser Unternehmen verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Das Risikomanagementsystem unterliegt einem ständigen Verbesserungsprozess. Zu unserem internen Überwachungssystem gehören:
Die Frühwarnsysteme wurden zu einem Risikomanagement zusammengefasst. Dadurch ist sichergestellt, dass die Unternehmensleitung bedeutsame Risiken frühzeitig erkennen und entsprechende Maßnahmen ergreifen kann. Das Risikomanagement ist damit ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse. 3.2. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Kontaktbeschränkungen, Sanktionen und protektionistisches Verhalten werden mittelfristig zu einem Nachfragerückgang auch in der Logistikbranche und damit unsere Kunden führen. Damit verbunden können für uns negative Auswirkungen auf Produktion, Umsatz und Ergebnis entstehen. Des Weiteren sind sich verstärkende Turbulenzen an den Finanzmärkten nicht auszuschließen, die ebenfalls die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen können. Ertragsorientierte Risiken Die Wettbewerbsrisiken haben aufgrund der deutlichen Überkapazität in der Branche zugenommen. Infolge der sich abschwächenden Konjunktur ist mit einer geringeren Auslastung der Produktionskapazitäten und einem Rückgang der Deckungsbeiträge für die vertriebenen Produkte zu rechnen. Da unsere neuen Produkte echte Kosten- und Wettbewerbsvorteile bieten, gehen wir weiterhin davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken zukünftig wieder sinken werden. Wir sind davon überzeugt, unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausdehnen zu können. Kritisch sehen wir jedoch die protektionistischen Tendenzen im Welthandel, die sich für uns in gestiegenen Einstandspreisen aufgrund der jeweiligen Zollerhebung niederschlagen. Im Zuge weiterer Organisationsoptimierungen sind außerordentliche Zusatzkosten in nicht unerheblicher Höhe nicht auszuschließen. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens als Teil der finanziell sehr solide aufgestellten Rite-Hite Group sind Liquiditätsrisiken nach Gewährung der Patronatserklärung durch die Muttergesellschaft derzeit nicht erkennbar. Sollte der wirtschaftliche Erfolg bei den Tochtergesellschaften in den jeweiligen europäischen Staaten ausbleiben, besteht das Risiko der Abschreibung des Beteiligungsansatzes und der Ausleihungen gegen diese verbundenen Unternehmen. Risiken bestehen aus der finanziellen Abhängigkeit von dem Gesellschafter nach Gewährung der Patronatserklärung. Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, bestehen in den Schwankungen des Euro zum USD. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind auf LIBOR-Basis variabel vereinbart und beinhalten daher ein aktuell überschaubares Zinsänderungsrisiko. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Vor dem Eingehen einer neuen Geschäftsbeziehung informieren wir uns stets über die Bonität des Kunden. Die Auswirkungen der Ukraine-Krise könnten zu Zahlungsverzögerungen oder gar Zahlungsausfällen unserer Forderungen gegen Kunden führen. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend. Aufgrund unserer Liquiditätssteuerungsmaßnahmen ist auch in den Folgejahren nach Erteilung einer Patronatserklärung durch die Gesellschafterin nicht mit einer Beeinträchtigung der Zahlungsfähigkeit zu rechnen. Umweltrisiken Haftungsgefahren oder Schadensersatzansprüche für selbst verschuldete Umweltschäden sind nicht zu erwarten. Mit Kostensteigerungen aufgrund von produktions- oder produktbezogenen Umweltauflagen ist ebenfalls nicht zu rechnen. Beschaffungsmarktrisiken Unsere Beschaffungs- und Vorratspolitik ist darauf ausgerichtet, die zur Fertigung erforderlichen Einsatzstoffe mit geringstmöglichen Beschaffungs-, Lager- und Fehlmengenkosten zum Bedarfszeitpunkt termingerecht bereitzustellen. Bei der Versorgung mit Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen traten im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022 vereinzelt Engpässe auf, die durch eine vorausschauende Einkaufspolitik begrenzt werden konnten. Die nachfolgende Fertigung wurde nur geringfügig verzögert. Größere Verzögerungen sind jedoch bei unseren Kunden wegen nicht fristgerechter Baufreiheit infolge der Verknappung von Baumaterial eingetreten. Dies führte zu zum Teil deutlichen Verzögerungen bei der Erbringung unserer Serviceleistungen gegenüber dem Kunden. Im Verlauf der bisherigen Ukraine-Krise ist erkennbar geworden, dass beschaffungsseitig Störungen auftreten können. D. h. es können Verzögerungen in unseren Lieferketten auf der Beschaffungsseite eintreten, denen wir durch eine aktive Einkaufspolitik und alternative Lieferantensuche entgegentreten. Diese speziellen Lieferengpässe machen nicht nur viel Arbeit, sondern bremsen auch unser Wachstum. Darüber hinaus belasten steigende Preise für Materialien und Energie unsere Ertragslage, da die gestiegenen Kosten nur mit zeitlicher Verzögerung an unsere Kunden weitergegeben werden können. Externe Risiken Die Entwicklung des Unternehmens könnte durch externe Umweltfaktoren, Pandemien und kriegerische Auseinandersetzungen wesentlich beeinflusst werden. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung der Rite-Hite GmbH bestehen insbesondere im Zusammenhang mit der weiteren konjunkturellen Entwicklung, der für die Investitionstätigkeit relevanten Finanzmarktentwicklung, dem stark zyklischen Nachfrageverlauf der relevanten Märkte, Veränderungen der Wettbewerbssituation, neuen innovativen Produkten, Wechselkursschwankungen und der Entwicklung an den Rohstoffmärkten (Stahl) einschließlich der Energiepreise. Aufgrund der Maßnahmen im Rahmen unserer Managementsysteme beurteilen wir die derzeit bestehenden Risiken aus diesen externen Faktoren als überschaubar. Nicht endgültig abschätzbar sind für uns die Auswirkungen der unsicheren Versorgungslage mit Material und Energie aufgrund der Ukraine-Krise. 3.3. Chancenbericht Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch regelmäßige Qualitätskontrollen um. Wesentliche Chancen sehen wir in der stärkeren Nutzung der Produktpalette der Rite-Hite Group sowie der verstärkten Nutzung von Synergien innerhalb der Gruppe durch Bündelung der diversen Aktivitäten wie z. B. im Bereich Einkauf und Marketing. Die getätigten Investitionen in die Schweißrobotertechnik geben uns die Möglichkeit, kurzfristig flexibel und mit gleichbleibender hoher Qualität Kundenaufträge zu erfüllen. 3.4. Gesamtaussage Noch immer sehen wir Risiken der künftigen Entwicklung in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Rohstoffpreisen und dem verschärften Preiswettbewerb. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Ausstattung und der begonnenen strukturellen Maßnahmen sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gerüstet. Im Hinblick auf die Expansionsstrategie der Rite-Hite Group in Europa sind derzeit Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, nicht erkennbar. Die Ukraine-Krise wird jedoch zu Verzögerungen bei der Umsetzung der Expansionsstrategie führen. 4. Prognosebericht Im Jahr 2023 werden sich die im Vorjahr getätigten Investitionen in den Maschinenpark auf die Produktivität und die Qualität der gefertigten Produkte im Jahresergebnis positiv niederschlagen. Für das Jahr 2023 wurden im Wesentlichen Ersatz- und Ergänzungsinvestitionen vorgesehen, um die begonnenen Investitionen fertigzustellen und abzurunden. Aufgrund umfangreicher Maßnahmen im Bereich Verkauf, Service und Produktion, die in den letzten Jahren bereits initiiert worden sind, und der gegenläufigen negativen Auswirkungen aus den protektionistischen Maßnahmen, den Sanktionen, der Zinssteigerung und der Inflation auf den Welthandel wurde neben einer Steigerung der Umsätze auf EUR 48,1 Mio. ein EBIT von EUR -4,9 Mio. im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftet. Für 2024 werden Umsatzerlöse von EUR 40,0 und ein deutlich verbessertes positives EBIT von TEUR 538 erwartet. Die Kosten für die Strukturveränderungen werden jedoch auch noch das Jahresergebnis 2023 und 2024 zusätzlich belasten. Die erwarteten Umsatz- und Ergebnisveränderungen beruhen im Wesentlichen auf dem national und international fortgesetzten Ausbau der Aktivitäten in den bedienten Produktbereichen. Grundlage unserer Prognose für die Gesellschaft war neben dem erstellten und genehmigten Budgetplan der aktuelle Forecast für 2023 sowie der Budgetplan für 2024. Die Entwicklung des Auftragseingangs und der Fakturierung im laufenden Geschäftsjahr 2023 entsprechen den Erwartungen. Die im Geschäftsjahr 2024 berücksichtigten Prognosen unterliegen, wie alle Planungen, gewissen Unsicherheiten.
Volkmarsen, 2. Februar 2024 Kyle Edward Nelson, Geschäftsführer Hans-Michael Hengl, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Rite-Hite GmbH, Volkmarsen PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der Rite-Hite GmbH, Volkmarsen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rite-Hite GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kassel, 22. Februar 2024 BDO
AG
gez. Tewes, Wirtschaftsprüfer gez. Müller, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde am 23. Februar 2024 festgestellt. |
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