Bauträger für Wohngebäude
Heinz Bakery GmbHLiquidiert
84032 Altdorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Achim Siegfried Zimmermanns seit 6.6.2017 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
DELIFRANCE S.A. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Heinz Bakery GmbHAltdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2020 bis zum 30.06.2021Bilanz zum 30. Juni 2021Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2020 bis 30. Juni 2021
Anhang für das Geschäftsjahr 2020/2021I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Firmenname laut Registergericht: Heinz Bakery GmbH Firmensitz laut Registergericht: Altdorf Registereintrag: Handelsregister Registergericht: Landshut Register-Nr.: HR B10789 II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 1. Angabe zur Gliederung des Jahresabschlusses A. Allgemeine Angaben Die Heinz Bakery GmbH wurde am 18.05.2017 gegründet. Der allgemeine Geschäftsbetrieb wurde ab 01.09.2017 mit dem Kauf des Tiefkühlbereiches der ehemaligen Bäckerei - Konditorei Heinz KG aufgenommen. Der Jahresabschluss der Heinz Bakery GmbH zum 30. Juni 2021 wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften für Kapitalgesellschaften unter Beachtung des GmbHG aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den §§ 266 und § 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Bei der Heinz Bakery GmbH handelt es sich um eine "mittelgroße" Gesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Von den Aufstellungserleichterungen für mittelgroße Gesellschaften wurde teilweise Gebrauch gemacht. Mit der Delifrance Deutschland GmbH besteht seit dem 4. Mai 2018 ein Ergebnisabführungsvertrag, der seit Beginn des Wirtschaftsjahres 2018/2019 gültig ist. Von dem Wahlrecht, Angaben fakultativ im Anhang oder in der Bilanz machen zu dürfen, wurde im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit für die Fristigkeiten der Forderungen und Verbindlichkeiten Gebrauch gemacht. Die Zahlen des Berichtsjahres sind mit den Vorjahresbeträgen vergleichbar. III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände ohne Geschäfts- oder Firmenwert und Kundenstamm wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu drei Jahren) bewertet. Der aktivierte Geschäfts- oder Firmenwert wird entsprechend seiner geschätzten Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Der aktivierte Kundenstamm wird unter Zugrundelegung einer geschätzten Nutzungsdauer von 11 Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauerschätzung des Geschäfts- oder Firmenwerts beruht auf Auswirkungen der Veränderungen der Absatzmärkte sowie der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf den im Rahmen eines Asset Deals erworbenen Betrieb. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich der planmäßig linear vorgenommenen Abschreibungen (bei betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern von im Wesentlichen drei bis zehn Jahren) bewertet. Die Vorräte werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, bzw. ihrem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Im Geschäftsjahr gab es keine zweifelhaften Forderungen. Wie im Vorjahr wurde keine Pauschalwertberichtigung identifiziert. Die flüssigen Mittel sind mit den Nennwerten bilanziert. Alle Guthaben bestehen in inländischer Währung. Das Stammkapital in Höhe von nominal € 25.000,00 basiert auf dem notariell beglaubigten Gesellschaftsvertrag und ist vollständig eingezahlt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordenen ungewissen Schulden, Verluste und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Die Höhe der Rückstellungen orientiert sich am voraussichtlich zu erwartenden Aufwand bzw. an der Höhe und dem Umfang des Risikopotentials, das mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag bewertet wurde. Sämtliche Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gemäß den HGB Vorschriften nach BilRUG durchgeführt. IV. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Die horizontale Entwicklung des Anlagevermögens ist einschließlich der im Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibungen im Bruttoanlagespiegel dargestellt. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2020/2021
Forderungen Sämtliche Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren T€ 2.545 (i. Vj. T€ 1.664) aus konzerninternen Liefer- und Leistungsverkehr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten auch Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von T€ 2.348 (i. Vj. T€ 7.268), davon betreffen T€ 1.678 (i. Vj. T€ 658) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für Boni, Kundenreklamationen, Werbekosten und Personal. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind bezüglich ihrer Restlaufzeiten wie folgt strukturiert:
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen unterliegen den handelsüblichen Eigentumsvorbehalten. Ansonsten sind die Verbindlichkeiten nicht besichert. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden auch Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin mit T€ 23.457 (i. Vj. T€ 30.173) ausgewiesen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die nicht in der Bilanz ausgewiesenen Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen aus vertraglichen Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen mit Restlaufzeiten von 12 bis 60 Monaten mit insgesamt (undiskontiert) T€ 2.016. Davon werden im Geschäftsjahr 2021/2022 fällig: T€ 506. V. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 (2) HGB werden in Anspruch genommen. VI. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2020/2021 waren neben dem Geschäftsführer durchschnittlich 224 Angestellte beschäftigt:
Angabe zu den Organmitgliedern Die Geschäftsführung wurde im Geschäftsjahr 2020/2021 von Herrn
wahrgenommen. Herr Zimmermanns ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Hinsichtlich der Angaben der Bezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9a und 9b HGB wird von der Befreiungsmöglichkeit des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Konzernzugehörigkeit Die Heinz Bakery GmbH ist eine 100%ige Tochter der Délifrance Deutschland GmbH, diese wiederum Tochter der Délifrance S.A., Ivry sur Seine (Frankreich) und Delifrance S.A. ist ein Tochterunternehmen der NutriXo S.A., Ivry sur Seine (Frankreich). An der NutriXo S.A. wiederum ist die VIVESCIA Industries S.A., Reims (Frankreich), zu 100% beteiligt. Diese stellt auch den Konzernabschluss auf. Der Konzernabschluss wird beim Handelsregister in Reims (Frankreich) hinterlegt. Nachtragsbericht Von staatlichen Stellen angeordnete Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Covid-19) führten und führen derzeit immer noch zu umfassenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Einschränkungen. Diese Einschränkungen können sich in erheblichen negativen Auswirkungen auf die Vermögens- Finanz- und Ertragslage niederschlagen. Wir weisen in diesem Zusammenhang ergänzend auf unsere Ausführungen im Lagebericht im Kapitel Prognosebericht und Risikobericht hin.
Altdorf, 31. August 2021 Heinz Bakery GmbH Achim Zimmermanns Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020/20211. Grundlagen des Unternehmens Wir sind als Handwerksbäcker für Brot und Brötchen international tätig. Die Heinz Bakery GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Délifrance Deutschland GmbH, die wiederum eine 100%ige Tochtergesellschaft der Délifrance S.A., die in den Konzernabschluss der VIVESCIA Industries S.A. einbezogen wird. Die Heinz Bakery GmbH als Produktionsstätte betreibt selbst Entwicklung von neuen Produkten die auf Marktgängigkeit geprüft und dann in das Programm aufgenommen werden. Die Produktpolitik der Heinz Bakery - entsprechend der Delifrance-Gruppe - verfolgt das Ziel, ständig neue, hochwertige und geschmackvolle Erzeugnisse mit hohem Nährwert auf der Basis von Naturalität und Nachhaltigkeit zu entwickeln, zu verfeinern und herzustellen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Auch im ersten Jahresviertel 2021 hielt die Pandemie die Weltwirtschaft fest im Griff. Neue Infektionswellen und verschärfte Eindämmungsmaßnahmen warfen die Erholung vielerorts wieder zurück. Besonders betroffen war erneut der Dienstleistungsbereich. Die zunächst noch schwungvolle Expansion der Industrie wurde zuletzt durch Angebotsknappheiten gebremst. Dies trieb auch die industriellen Erzeugerpreise nach oben. Insgesamt erholte sich die Weltwirtschaft im Winter zwar weiter, aber mit merklich gedrosseltem Tempo. Im Euroraum verringerte sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sogar um 0,6 % gegenüber dem bereits schwachen Vorquartal. Japan und das Vereinigte Königreich verzeichneten ebenfalls merkliche Aktivitätseinbußen. In den USA nahm die wirtschaftliche Erholung hingegen wieder Fahrt auf. Dort wurden viele Einschränkungen bereits im Laufe des ersten Quartals aufgehoben, und umfangreiche Konjunkturpakete stimulierten die Wirtschaft zusätzlich. In China, wo die Pandemie bereits seit Längerem eingedämmt ist, setzte sich der Konjunkturaufschwung fort, während einige andere Schwellenländer unter den wirtschaftlichen Folgen neuer Infektionswellen litten. (Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht 05/2021). "Während der vergangenen zwölf Monate haben Bäcker mehr Standorte geschlossen als eröffnet" weiß Zenai Abraha. Verbraucherstimmung und Konsumlaune trübten sich stark ein und gerade an sonst hochfrequentierten Standorten gingen die Umsätze vor allem während der Lockdowns in den Keller. Aber wir wollen in die Zukunft schauen: "Die Situation ändert sich gerade. Was vor der Pandemie geplant war, wird jetzt umgesetzt und seit Anfang 2021 werden wieder neue Pläne geschmiedet" bestätigt Abraha. "Wer die nötigen Mittel hat und sich das zutraut, kann jetzt wieder expandieren." Dazu laden auch freiwerde Ladenflächen und sinkende Mieten in den Innenstädten ein. (Quelle: back. intern 7/2021 - Betriebswirt Zenai Abraha von Gehrke Econ). Das Jahr 2020 war aufgrund der Corona-Pandemie in jeder Hinsicht ein Ausnahmejahr, das auch im Bäckerhandwerk Spuren hinterlassen hat. Die positive Entwicklung des deutschen Bäckerhandwerks der vergangenen Jahre konnte erstmals seit fast einem Jahrzehnt nicht fortgeführt werden: Der Umsatz der Branche brach von 15,22 auf nunmehr 14,45 Mrd. Euro ein. Das entspricht einem Verlust von 770 Millionen Euro. Der durchschnittliche Umsatz pro Betrieb ging ebenfalls leicht von 1.451.000 auf 1.419.000 Euro zurück. (Quelle: Zentralverband des Dt. Bäckerhandwerks e. V. vom 22.06.2021). 2.2 Geschäftsverlauf Die Heinz Bakery GmbH wurde am 18.05.2017 gegründet. In die Heinz Bakery GmbH wurde zum 01.09.2017 der Tiefkühl-Bereich der ehemaligen Bäckerei - Konditorei Heinz KG, der im Rahmen eines Asset Deals erworben wurde, eingebracht. Die Heinz Bakery GmbH ist bis hin zum Jahresabschluss voll in den Konzern eingebunden. 2.3 Ertragslage Der Umsatz verringert sich im Geschäftsjahr nur leicht um TEUR 5 auf TEUR 23.382 (Vorjahr: TEUR 23.387). Die Umsätze mit Drittlieferanten sanken um etwa 18 %, welche auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie und den damit teilweise verbundenen Lockdown zurückzuführen sind. Im gleichen Zuge stiegen die Umsätze im Intragroup Verbund um 16,1 % im Vergleich zum Vorjahr. Diese Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus einer Erhöhung der Intragroup Verkaufspreise. Der von der Heinz KG erworbene Kundenstamm konnte zum größten Teil erhalten werden. Die Heinz Bakery GmbH versorgt zusätzlich die Firmen im Konzern (Intra Group = IG) mit von Hand hergestellten Backwaren (innerhalb des Konzerns sprechen wir von "artisan bread"). Das Rohergebnis (definiert als Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) in Höhe von TEUR 16.867 (Vorjahr: TEUR 16.389) kann als zufriedenstellend betrachtet werden. Die Materialaufwandsquote bezogen auf die Umsatzerlöse beträgt dabei 28,57 % (Vorjahr: 30,69 %). Die Umsatzerlöse betragen TEUR 23.382 (Vorjahr: TEUR 23.387). Die Personalkosten betragen TEUR 7.923, bezogen auf die Umsatzerlöse sind das 33,89 % (Vorjahr: 33,22 %). Der Anstieg ist im Vergleich zum beinahe gleichen Umsatz unwesentlich. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 5.370 (Vorjahr: TEUR 8.265) betragen 22,97 % (Vorjahr: 35,34 %) der Umsatzerlöse. Die wesentlichsten Kosten sind Raum- und Energiekosten mit TEUR 1.385 (Vorjahr: TEUR 1.608), Fracht und Transportkosten mit 2.119 (Vorjahr: TEUR 2.609), Kosten für Leiharbeiter in Höhe von TEUR 426 (Vorjahr: TEUR 1.832) sowie Mietkosten für bewegliche Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 331 (Vorjahr: TEUR 275). Das Ergebnis ist insgesamt stark geprägt von einer hohen Firmenwert- und Kundenstammabschreibung in Höhe von TEUR 2.792 (Vorjahr: TEUR 2.792). Im Geschäftsjahr 2020/2021 wurde keine Einzelwertberichtigung auf Forderungen durchgeführt. Im Vorjahr gab es minimale Forderungsverluste eines Kunden. Pauschalwertberichtungen von Forderungen wurden weder im Geschäfts- noch im Vorjahr eingestellt. Das Zinsergebnis ist wie im Vorjahr geprägt von hohen Zinsaufwendungen aus Darlehen von der DLF Deutschland GmbH. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) beträgt TEUR 94 (Vorjahr: TEUR -3.120). Insgesamt wurde im Geschäftsjahr 2020/2021 ein Jahresfehlbetrag vor Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 540 (Vorjahr: TEUR 3.956) erzielt, der aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages ausgeglichen worden ist. Insgesamt wurde die Prognose aus dem Vorjahr übertroffen und die Geschäftsentwicklung ist als sehr zufriedenstellend einzuschätzen. 2.4 Finanz- und Vermögenslage Unsere Gesellschaft weist eine solide Vermögens- und Finanzlage auf. Die Gesellschaft finanziert sich ohne Inanspruchnahme von Bankkrediten. Die Finanzierung erfolgt überwiegend durch Darlehen der Muttergesellschaft (DLF Deutschland GmbH). Die Liquidität ist außerdem durch die Unterstützung der DLF Deutschland GmbH sichergestellt. Das Eigenkapital beträgt TEUR 23 und ist unverändert zum Vorjahr wegen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 4,13 % (Vorjahr: 3,59 %) der Bilanzsumme, die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stellen mit 88,01 % (Vorjahr: 90,50 %) der Bilanzsumme den höchsten Passivposten dar. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.404 (Vorjahr: TEUR 1.556) entsprechen 5,27 % (Vorjahr: 4,66 %) der Bilanzsumme. Das Anlagevermögen ist gekennzeichnet durch hohe immaterielle Vermögenswerte in Höhe von TEUR 17.867 (Vorjahr: TEUR 20.662), die 67,04 % (Vorjahr: 61,97 %) der Bilanzsumme entsprechen. Auf den Geschäfts- und Firmenwert entfallen TEUR 13.227 (Vorjahr: TEUR 15.372) und TEUR 4.637 (Vorjahr: TEUR 5.285) auf den Kundenstamm. Der Rückgang der immateriellen Vermögenswerte gegenüber dem Vorjahr resultiert aus der planmäßigen Abschreibung. Das Sachanlagevermögen beträgt TEUR 2.684 (Vorjahr: TEUR 2.588) und entspricht 10,07 % (Vorjahr: 7,76 %) der Bilanzsumme. Die technischen Anlagen und Maschinen in Höhe von TEUR 1.647 (Vorjahr: TEUR 1.605) stellen dabei den höchsten Posten dar. Der Vorratsbestand beträgt TEUR 726 (Vorjahr: TEUR 633). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 660 (Vorjahr: TEUR 511). Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe TEUR 3.215 zum 30. Juni 2021 sind gegenüber dem Vorjahr in Höhe von TEUR 8.285 im Wesentlichen aufgrund der Teilrückzahlung des langfristigen Darlehens der Muttergesellschaft über Forderungen aus Ergebnisabführung gegenüber der Gesellschafterin gesunken. 2.5 Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Steuerung stützt sich die Gesellschaft auf monatliches Reporting, indem vor allem die Kennzahlen Umsatzerlöse und EBIT betrachtet werden. Umsatzerlöse und EBIT wurden bereits in Punkt 2.3 erläutert. 2.6 Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir aktuell, trotz Corona Pandemie, als zufriedenstellend ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung entspricht der nachgebesserten Planung (Budget). Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. 3. Chancen- und Risikobericht 3.1 Risikobericht Die Risiken sind nach ihrer Bedeutung in absteigender Reihenfolge dargestellt. Als wesentliche Risiken sehen wir weiterhin die Folgen der Covid-19-Pandemie und damit die Unsicherheit über Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Die Entwicklung des Infektionsgeschehens und die damit eventuell verbundenen staatlichen Einschränkungen sind nicht absehbar und können einen erheblichen Einfluss auf Absatz und Produktion nehmen. Die Situation im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie hat sich Mitte 2021 aufgrund des Fortschritts bei der Impfung leicht verbessert. Sollte sich die Situation in der zweiten Jahreshälfte 2021 wieder verschlechtern und die Regierung zur Eindämmung des Infektionsgeschehens erneute Einschränkungen veranlassen, ist von einem deutlichen Umsatzeinbruch auszugehen. Es besteht weiterhin das Risiko von Erhöhungen der Rohstoffpreise sowie der Verteuerung von Treibstoff- und Energiepreisen, welche einen direkten Einfluss auf die Logistikkosten haben. Ein möglicher Preisanstieg kann unter Umständen nicht oder nur teilweise und zeitverzögert an die Kunden weitergegeben werden, was zu einer Reduzierung der Profitabilität führen kann. Um diese Risiken zu mindern, versucht die Gesellschaft für einen längeren Zeitraum Lieferverträge abzuschließen. Aufgrund der Corona-Pandemie besteht das Risiko, dass Großkunden weniger Waren bestellen könnten, bzw. Kunden aufgrund von Umsatz- und Ertragseinbrüchen in finanzielle Schwierigkeiten geraten können. Aufgrund des direkten langjährigen Kontaktes sowie einer permanenten Überwachung der Kunden und einer Kreditabsicherung schätzen wir dieses Risiko als gering ein. Auf Grund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens und aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages sind Liquiditätsrisiken zurzeit nicht erkennbar. Bestandsgefährdende Risiken werden nicht gesehen. 3.2 Chancenbericht Das Marktsegment "Artisan-Brot" gewinnt weiterhin zunehmend an Bedeutung. Deshalb gehen wir davon aus, sowohl innerhalb des Konzerns (Intra-Group) als auch bei den bestehenden Kunden der Heinz Bakery, neue Geschäfte zu gewinnen. Trotz der anhaltenden Corona Pandemie gibt es von Seiten der Kunden viele Anfragen für unsere handwerklich hergestellten Brötchen und Brote. Aktuell liegen uns einige Ausschreibungen von verschiedenen Lebensmittel-Einzelhandelsketten (LEH) und anderen Großkunden vor. Wir sehen hier kurz- und mittelfristig einige Potentiale das Geschäft weiter auf- und auszubauen. Dank verschiedener Innovationen aus unserem Haus, sind wir für den Handel (LEH), Großhandel (Food Service) und Bäckereien, ein gefragter Hersteller und Lieferant. 4. Prognosebericht Wesentliche Änderungen in der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Aufgrund des steigenden Impfstatus in der Bevölkerung, insbesondere in den älteren Bevölkerungsschichten, ist davon auszugehen, dass sich die epidemische Lage in Deutschland entspannt. Somit werden auch über das Winterhalbjahr deutlich geringere Einschränkungen des öffentlichen Lebens erwartet. In diesem Zusammenhang erwartet die Gesellschaft eine deutlich höhere Nachfrage als im Vorjahr und somit einen deutlichen Umsatzanstieg. Aktuell zeigt sich jedoch ein deutlicher Anstieg der Rohstoffkosten sowie der Treibstoff- und Energiekosten. Eine Erhöhung dieser Produktionskosten kann nur bedingt und zeitverzögert im Markt umgesetzt werden und wird somit nur zu einer leichten Steigerung des Rohertrages führen. Pandemiebedingte Kosteneinsparungen werden nicht mehr in voller Höhe erreicht werden können. Somit wird ein leicht verbessertes EBIT erwartet. Die Prognose beruht auf der weiter anhaltenden Unsicherheit im Zusammenhang mit der Corona Pandemie.
Altdorf, 30. August 2021 Achim Zimmermanns Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Heinz Bakery GmbH, Altdorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Heinz Bakery GmbH, Altdorf, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2020 bis zum 30. Juni 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Heinz Bakery GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2020 bis zum 30. Juni 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 13. Oktober 2021 KPMG
AG
Rüger, Wirtschaftsprüfer Penzkofer, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
4 nahegelegene Organisationen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen