Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 603100
Vorher
Erlebniswelt Triberg AG
Eingetragen
31.7.2006
Branche
Erschließung von unbebauten GrundstückenAllgemeine öffentliche VerwaltungBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Konzeption, Planung und Entwicklung der Stadt Triberg i. Schw. Seit der Erschließung von Deutschlands höchsten Wasserfällen in der Stadt Triberg im Schwarzwald durch Obervogt Dr. Karl Theodor Huber vor rund 200 Jahren wurden die touristische Erschließung und die Vermarktung der Wasserfälle als kommunale Aufgabe durch die Stadt Triberg wahrgenommen. Öffentlicher Zweck der touristischen Aktivitäten der Stadt ist es seit 200 Jahren, einwohnernützig und dem Gemeinwohl dienend, Strukturen zu schaffen und zu erhalten. Wegen der zentralen Lage der Wasserfälle herrschte immer eine enge Bindung an das Gemeindegebiet und die Bevölkerung. Diese Strukturen sind vielfältig und reichen von der Versorgung mit Energie (1884 erste in öffentlicher Hand befindliche elektrische Straßenbeleuchtung in Deutschland) über Einrichtungen der Volksgesundheit (1903 erster Kurort im Schwarzwald mit einem öffentlichen Schwimmbad) bis zum Bau der Naturerlebnisparks bei den Wasserfällen im Jahr 2003. Die Realisierung dieser Daseinsfürsorge, verbunden mit der Sicherung dieses Bedarfs der Gemeindeeinwohner und der ortsansässigen Handels-, Beherbergungs-, Gewerbe- und Industriebetriebe steht im Mittelpunkt der kommunalen Aktivitäten. In dieser Zeit hat die Stadt Triberg stets auch mit privaten Unternehmen zusammengearbeitet, um eine dauerhafte und stetige Erfüllung dieses öffentlichen Zweckes zu erzielen. Die touristische und wirtschaftliche Förderung der Stadt Triberg ist als öffentlicher Zweck zentrale Aufgabe der Triberg Entwicklungs AG. Dies umfasst die touristische Weiterentwicklung von Triberg im Schwarzwald, mit dem Bestreben die Anzahl der Tagesgäste sowie der Übernachtungsgäste zu steigern, sowie die wirtschaftliche und kulturelle Förderung der Stadt hin zu einer "Wohlfühlstadt" für Bürger und Gäste. Weitere Ziele sind die Umsetzungen von Maßnahmen zur Gewinnung neuer touristischer Märkte unter der Marke "Triberg - Einzigartig Schwarzwald" mit seinen Alleinstellungsmerkmalen sowie die Stärkung von Triberg als Unterzentrum der Region mit einer Steigerung der Lebensund Aufenthaltsqualität in der Stadt. Die Triberg Entwicklungs AG soll den geschilderten öffentlichen Zweck auf Dauer sicherstellen. Durch die Entsendung des Bürgermeisters in den Aufsichtsrat stellt der Gemeinderat sicher, dass die Stadt Triberg im Schwarzwald stets die Kontrolle über die Erfüllung des öffentlichen Zwecks angemessen wahrnehmen wird.

Historie

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Management

NameRolle
Sven Frank Ketterer
seit 19.9.2018
Prokura
Christin Rinnus
seit 19.9.2018
Vorstandsmitglied

Konzern- und Jahresabschlüsse

Erlebniswelt Triberg AG

Triberg im Schwarzwald

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 4.300.242,47 4.206.956,35
I. Sachanlagen 4.300.242,47 4.206.956,35
B. Umlaufvermögen 36.611,12 59.159,12
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 12.614,68 19.155,43
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 23.996,44 40.003,69
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.506,15 61,45
Bilanzsumme, Summe Aktiva 4.338.359,74 4.266.176,92

Passiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 2.723.340,12 2.603.586,98
I. gezeichnetes Kapital 2.340.000,00 2.340.000,00
II. Kapitalrücklage 485.000,00 370.000,00
III. Verlustvortrag 106.413,02 53.593,68
IV. Jahresüberschuss 4.753,14 -52.819,34
B. Rückstellungen 3.400,00 28.662,65
C. Verbindlichkeiten 1.611.619,62 1.633.064,79
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 11.619,62 33.064,79
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 862,50
Bilanzsumme, Summe Passiva 4.338.359,74 4.266.176,92

Anhang


 
 
Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Erlebniswelt Triberg AG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Es wird von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, die neuen Vorschriften zur Rechnungslegung durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) in vollem Umfang bereits für das Geschäftsjahr beginnend zum 1. Januar 2010 anzuwenden.

Bei der erstmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurden die Vorjahresvergleichszahlen auf Grund des Wahlrechts des Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher
Maßnahmen

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angabe zu Forderungen

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00).

Angabe zu Verbindlichkeiten

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 11.619,62 (Vorjahr: Euro 33.064,79).

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 1.600.000,00.

Entwicklung der Kapitalrücklagen

In die Kapitalrücklagen wurde im Geschäftsjahr ein Betrag von Euro 115.000,00 eingestellt.

Sonstige Pflichtangaben

Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:
  

Dr. Günther Möckesch
ausgeübter Beruf:
Geschäftsführer
Boris Schmid
ausgeübter Beruf:
Geschäftsführer


Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:
  

Dr. Gallus Strobel
ausgeübter Beruf:
Aufsichtsratsvorsitzender
Susanne Muschal
ausgeübter Beruf:
Aufsichtsrätin
Rudolf Allgeier
ausgeübter Beruf:
Aufsichtsrat
Nikolaus Arnold
ausgeübter Beruf:
Aufsichtsrat
Heinz Hettich
ausgeübter Beruf:
Aufsichtsrat


Weitere Angabepflichten nach dem Aktiengesetz

Angaben über die Gattung der Aktien

Das Grundkapital von 2.340.000,00 ist eingeteilt in:

2.340.000 Stückaktien (Aktien ohne Nennbetrag)

Es handelt sich um Namensaktien.

Unterschrift der Geschäftsleitung
  

Triberg, 31.05.2011
gez.: Dr. Gallus Strobel
Ort, Datum
Unterschrift

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 31.05.2011 festgestellt.

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