we are alife GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und Bekleidungszubehör
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Miriam Peißker-Jacob seit 7.8.2017 | Geschäftsführer |
Nico Jacob seit 20.6.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
3PLE set GmbHEllefeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Das Jahr 2022 war für unser Unternehmen 3PLE set GmbH, einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft und ein Produzent in der Textilbranche mit Sitz in Deutschland, geprägt von bedeutenden Veränderungen und Herausforderungen. Durch die seit 2020 anhaltende COVID-19-Pandemie sahen wir uns gezwungen, schrittweise unser Geschäftsmodell von B2B (Business-to-Business) auf B2C (Business-to-Consumer) umzustellen. Diese Umstellung ist notwendig, um den stark veränderten Marktbedingungen und Konsumgewohnheiten gerecht zu werden. Dazu werden Geschäftsprozesse und Organisationsstrukturen fortlaufend optimiert. Das Hauptziel ist die Fokussierung der gesamten Organisation auf die Zielkunden und darauf, ein wettbewerbsfähiges Angebot für diese zu schaffen. II. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das bereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9 % höher als im Vorjahr. Kalenderbereingt betrug das Wirtschaftswachstum 2,0 %. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine, insbesondere von extremen Energiepreiserhöhungen. Dazu kamen Lieferengpässe, massiv steigende Preise für Nahrungsmittel sowie der andauernde Fachkräftemangel. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Rahmenbedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten. Im Vergleich zum Jahr 2019 - dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie - war das BIP 2022 um 0,7 % höher. Die deutsche Wirtschaft hat sich damit weiter vom tiefen Einbruch im ersten Corona-Krisenjahr erholt. Die kumulierten Konsumausgaben für Bekleidung und Schuhe stiegen bis zum Jahr 2019 - seit der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2009 - mit wenigen Ausnahmen (2015 ca. 72 Milliarden Euro, 2018 knapp 74 Milliarden Euro) nahezu kontinuierlich an. Mit der Corona-Krise ab dem Jahr 2020 brachen die Konsumausgaben für Mode allerdings um mehr als 9 Milliarden Euro ein und stiegen dann im Jahr 2021 nur moderat. Im Jahr 2022 gaben die deutschen Privathaushalte nach vorläufigen Angaben fast 77 Milliarden Euro für Bekleidung und Schuhe aus und damit so viel wie noch nie. Es ist davon auszugehen, dass dieser Trend anhält. Die Textilbranche stand auch im Jahr 2022 weiterhin unter dem Einfluss der Pandemie. Hinzu kamen die negativen Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine. Die Warenbeschaffung und die Warenströme vor allem aus Fernost waren erheblich beeinflusst. Die Nachfrage seitens Großkunden im B2B-Bereich blieb unter den Erwartungen, während gleichzeitig der Online-Handel und direkte Vertrieb an Endkunden im B2C-Bereich weiter an Bedeutung gewannen. b) Geschäftsverlauf Die 3PLE set GmbH erlebte und erlebt insbesondere durch die Corona-Krise und ihre Nachwirkungen einen deutlichen Rückgang im Bereich des stationären Handels. Das Einkaufsverhalten der Endverbraucher hat sich insbesondere durch die Einschränkungen während der Pandemie nachhaltig und extrem gewandelt. Im Jahr 2022 realisierte die 3PLE set GmbH mit Großkunden zunehmende Umsätze im Bereich B2C. Dies führte zu einem weiteren Umsatzwachstum. Dieser Trend hat unser strategisches Umdenken bestätigt und die Bedeutung eines starken Online-Auftritts sowie einer effizienten Logistik unterstrichen. Ein wesentlicher Aspekt der Umstellung auf das B2C-Geschäftsmodell ist die Beobachtung des veränderten Kundenverhaltens. Immer mehr Endverbraucher bevorzugen die Bequemlichkeiten und Vorzüge des Online-Shoppings gegenüber dem traditionellen Einkauf in den Geschäften der Innenstädte. Die Vorteile des Online-Shoppings für den Endverbraucher überwiegen deutlich: • Zeitersparnis: Kunden müssen keine Zeit mehr für die Anfahrt in die Innenstadt und das Durchstöbern von Geschäften aufwenden. Sie können bequem von zu Hause aus einkaufen. • Flexibilität: Einkäufe können zu jeder Tages- und Nachtzeit getätigt werden, unabhängig von den Öffnungszeiten der Geschäfte. • Breites Sortiment: Online-Plattformen bieten eine größere Produktauswahl und ermöglichen den einfachen Vergleich von Preisen und Angeboten. • Bequeme Lieferung: Die bestellten Waren werden direkt nach Hause geliefert, was zusätzlichen Komfort bietet. Durch diese Vorteile gewinnen die Endverbraucher mehr Freizeit, die sie für Aktivitäten nutzen können, die ihnen Spaß machen und Erholung bieten. Ein entscheidender Faktor für den Erfolg im B2C-Bereich ist ein hoher Lagerbestand und eine schnelle Lieferfähigkeit. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, haben wir im Jahr 2022 eine neue Lagerhalle errichtet. Diese Investition von rund einer halben Million Euro ermöglicht es uns, größere Warenmengen effizient zu lagern und somit die Lieferzeiten für unsere Kunden erheblich zu verkürzen. Dadurch können wir sicherstellen, dass unsere Kunden ihre Bestellungen schnell und zuverlässig erhalten, was ihre Zufriedenheit und Bindung an unser Unternehmen stärkt. Der Geschäftsbereich B2C bietet in der erzielbaren Marge am einzelnen Produkt einen wesentlich höheren Ertrag als der Geschäftsbereich B2B. Gleichzeitig bedarf die Abarbeitung der Vielzahl einzelner Kundenaufträge wesentlich mehr an Manpower und Personal, als dies im Handling des B2B erforderlich ist. Wir gehen daher davon aus, dass es perspektivisch wichtig sein wird, uns im Bereich B2C in Richtung Fullfilment auszurichten, um den enormen Personalbedarf sowie die notwendigen Lagerkapazitäten einzudämmen. Der sukzessive Übergang zu diesem neuen Geschäftsmodell erfordert außerdem erhebliche Anpassungen in unserer Vertriebs- und Marketingstrategie. c) Lage Die Lage des Unternehmens in 2022 ist gut - die Firma 3PLE set GmbH wird deutschlandweit als auch im europäischen Ausland als verlässlicher Partner in Produktqualität und Liefertreue wahrgenommen. Das Jahr 2022 war ein Jahr des Wandels und der Herausforderungen. Durch die konsequente Verfolgung unserer strategischen Maßnahmen und die Unterstützung unserer Mitarbeiter konnten wir eine solide Grundlage für die Zukunft schaffen. Wir sind überzeugt, dass wir mit unserem angepassten Geschäftsmodell zukünftig gut aufgestellt sind, um Chancen zu nutzen und das Unternehmen erfolgreich weiterzuentwickeln. 1. Ertragslage Der begonnene Wechsel zum B2C-Geschäftsmodell führte und führt zunächst zu einer schwierigen finanziellen Situation. Investitionen in den Aufbau einer neuen E-Commerce-Plattform sowie in umfangreiche Marketingmaßnahmen zur Gewinnung neuer Endkunden belasteten die Vermögens-, Finanz-und Ertragslage. Trotz dieser Herausforderungen konnten wir im zweiten Halbjahr 2022 eine positive Umsatzentwicklung verzeichnen, die dazu führte, dass wir unseren Umsatz im Vergleich zum Geschäftsjahr 2021 um 9 % steigern konnten. Die Materialaufwandsquote konnten wir durch verbesserte Einkaufspreise um ca. 1 Prozentpunkt senken. Die Personalsituation war durch die Umstellung auf das B2C-Geschäftsmodell und den damit verbundenen neuen Anforderungen besonders spannend. Der Bedarf an qualifiziertem Personal im Bereich E-Commerce, Online-Marketing und Kundenservice stieg erheblich an. Dank intensiver Bemühungen und Schulungsmaßnahmen gelang es uns, diese Lücken zu schließen. Die Motivation und das Engagement unserer Mitarbeiter waren entscheidende Faktoren, die zur Bewältigung der schwierigen Situation beitrugen. Wir haben mehrere neue Mitarbeiter vor allem im Bereich des Pick & Pack für das Lager eingestellt. Dies führte im Vergleich zum Vorjahr um ca. 21 % höhere Personalkosten. Unser Jahresergebnis konnten wir im Jahr 2022 aufgrund steigender Nachfrage im Onlinehandel von 545 TEUR auf 682 TEUR erhöhen. 2. Finanzlage Die Finanzierung stellte eine der größten Herausforderungen des Jahres dar. Aufgrund der pandemiebedingten Unsicherheiten, der notwendigen Investitionen in den B2C-Bereich und dem Anstieg der Vorräte waren wir auf externe Finanzierungsquellen angewiesen. Gespräche mit Banken und Investoren führten zu einer erfolgreichen Kapitalerhöhung, die es uns ermöglichte, die notwendigen Investitionen zu tätigen und Liquiditätsengpässe zu überbrücken. Die Merkur Bank als eine der finanzierenden Hausbanken hat zwei Darlehen im Gesamtwert von 950 TEUR im Jahr 2022 ausgereicht, wovon 530 TEUR als Betriebsmitteldarlehen und 420 TEUR zur Finanzierung des Hallenneubaus geplant wurden. Der Finanzierungspartner KATAG AG hat weitere 1,5 Mio. EUR an kurzfristigen Darlehen bzw. Vorauszahlungen auf die über die KATAG AG abzurechnenden Umsätze ausgezahlt. Die Vereinbarung wurde über das Jahresende 2022 hinaus prolongiert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 30,9 % der Bilanzsumme aus. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 80 % auf 7,1 Mio. EUR erhöht. Die Liquiditätslage war im abgelaufenen Geschäftsjahr, unter Berücksichtigung der ergriffenen Finanzierungsmaßnahmen, stabil. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt +813 TEUR; für die Investitionstätigkeit wurden 638 TEUR und für die Finanzierungstätigkeit 237 TEUR verwendet, so dass sich stichtagsbezogen eine Verringerung des Finanzmittelfonds um 62 TEUR ergab. 3. Vermögenslage Infolge der Veränderungen in unserem Geschäftsmodell sowie des eingetretenen weiteren Wachstums hat sich die Bilanzsumme von 13,1 Mio. EUR auf 17,5 Mio. EUR erhöht. Im Jahr 2022 haben wir eine bedeutende Investition in die Infrastruktur unseres Unternehmens getätigt. Für rund eine halbe Million Euro wurde eine neue Lagerhalle gebaut, um die wachsende Menge an Waren effizient lagern zu können. Diese Investition war notwendig, um den erhöhten Lagerbedarf aufgrund der Umstellung auf das B2C-Geschäftsmodell zu decken und die Lieferketten zu optimieren. Das Anlagevermögen hat sich durch die getätigten Investitionen von 1.229 TEUR auf 1.682 TEUR erhöht. Die Vorräte sind von 8.156 TEUR auf 10.808 TEUR angestiegen. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ergab sich ebenfalls ein Anstieg um 1.283 TEUR auf 4.825 TEUR. Zum Bilanzstichtag 31. Dezemeber 2022 beträgt unser Eigenkapital 3.114 TEUR bzw. 17,8 % (Vorjahr: 18,7 %) der Bilanzsumme. Darüber hinaus besteht eine stille Beteiligung in Höhe von 1.250 TEUR, die in wirtschaftlicher Hinsicht eigenkapitalähnlichen Charakter hat. Der Anlagendeckungsgrad, bezogen auf das wirtschaftliche Eigenkapital, beträgt 259,5 %. IV. Chancen- und Risikobericht Die Angaben im Lagebericht geben unsere Einschätzung der aktuellen Lage auf dem deutschen Markt wieder. Die Angaben beruhen auf Annahmen hinsichtlich der Entwicklung von Chancen und Risiken. Im Folgenden geben wir einen Überblick über die wesentlichen Chancen und Risiken in unserem Marktumfeld. Risiken bestehen weiterhin in der Unvorhersehbarkeit der geopolitischen Situation und den damit verbundenen wirtschaftlichen Auswirkungen. Jedoch sehen wir auch erhebliche Chancen in der fortschreitenden Digitalisierung und der wachsenden Bedeutung des Online-Handels. Durch kontinuierliche Innovation und Anpassung an die Marktbedürfnisse wollen wir unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter stärken. Das Risikomanagement der 3PLE set GmbH zielt darauf ab, vor existierenden und künftigen Risiken zu schützen. Unser Risikomanagement basiert auf einem systematischen Prozess der Risikoerkennung und -einschätzung im gesamten Unternehmen. Die größten Risiken für die 3PLE set GmbH liegen bei den Liquiditäts- und Kreditrisiken sowie in der teilweisen Unkalkulierbarkeit der Transportkosten sowie der zunehmend längeren Transportdauer. Dies ist auf dem Seeweg aus Fernost im Wesentlichen der Piraterie geschuldet, weshalb die Containerschiffe auf weitere, sicherere Routen ausweichen müssen. Hinzu kommt dann in den Eingangshäfen die Möglichkeit von Streiks bzw. Warnstreiks durch die Hafenmitarbeiter. Wir haben zuletzt alternativ auch die Möglichkeit des Transports per Zug genutzt. Durch den Krieg in der Ukraine war dies aus versicherungsrechtlichen Gründen nicht mehr möglich. Ab August 2022 wurde durch die Warentransportversicherung, die wir bei der ERGO abgeschlossen haben, die Genehmigung für einen Transport per Zug über die Neue Seidenstrasse erteilt. Ein weiteres Risiko, das sich im Jahr 2022 herauskristallisiert hat, ist die Abhängigkeit von nur wenigen ausgewählten Lieferanten und Partnern in den Produktionsländern. So hat unser Hauptlieferant in China einen großen Teil der Waren in der Saison Herbst/Winter 2022 zu spät geliefert, sodass diese Waren dann im Bereich B2B nur mit starken Reduzierungen oder gar nicht mehr an die Kunden ausgeliefert werden konnten. Im Bereich B2C haben wir die Artikel dann zum Teil auch nur reduziert veräußern können. Wir haben die Zusammenarbeit mit diesem Lieferanten daraufhin beendet und befinden uns derzeit in der rechtlichen und kommerziellen Auseinandersetzung. Als Geschäftsführung haben wir die strategische Entscheidung getroffen, die Anzahl der Lieferanten und Produktionsstätten weiter zu diversifizieren, um das Bezugsrisiko zu verringern und Beschaffungsalternativen aufzubauen. Als Chance für die Zukunft sehen wir ganz klar unsere Stellung als Markeninhaber und Produzent. Während der zurückliegenden 2 bis 3 Jahre sind - gezwungenermaßen coronabedingt - eine Vielzahl von Mitbewerbern im Bereich B2C hinzugekommen. Hierbei handelt es sich jedoch in der großen Menge um Händler bzw. Wiederverkäufer. Die Margen in dem Bereich B2C rentieren sich jedoch für einen Händler bzw. Wiederverkäufer nicht, so dass etliche Marktteilnehmer wieder ausscheiden. Das sprichwörtliche "Stück vom Kuchen" wird daher im Umkehrschluss - auch für uns - größer. Wir sprechen mit unserem Sortiment eine sehr breite Zielgruppe an. Dies sowohl vom Gender, in der Altersstruktur als auch im modischen Geschmack sowie in der finanziellen Kaufkraft. Wir gehen von einem weiteren starken Ausbau unserer Marktposition aus und wollen die Sichtbarkeit im Handel und vor allem online im Bereich B2C weiter erhöhen und ausbauen. III. Prognosebericht Es zeichnete sich bereits im zurückliegenden Jahr 2022 ab, dass die 3PLE set GmbH sich mit einzelnen Großkunden wie z.B. OTTO oder About You zunehmend kannibalisiert. Das positive Wachstum des Ertrages im eigenen B2C-Segment wird durch diese Mitbewerber erheblich beeinträchtigt. In Frage gestellt war somit die weitere Zusammenarbeit mit diesen Online-Großkunden zu den Rahmenbedingungen eines B2B-Geschäfts. Wir haben deshalb die strategische Entscheidung getroffen, die Geschäftsbeziehungen mit einzelnen dieser Großkunden ebenfalls auf B2C umzustellen oder erforderlichenfalls ganz zu beenden. Dieser umfassende Veränderungsprozess in unserem Geschäftsmodell stellt im kommenden Geschäftsjahr 2023 sowie aktuell eine ganz erhebliche Herausforderung dar. Für das Folgejahr 2023 erwarten wir aus diesem Grund zunächst einen deutlichen Rückgang der Umsatzerlöse auf ca. 16,6 Mio. EUR und ein negatives Jahresergebnis von rund -0,7 Mio. EUR. Hinzu kommt ein erhöhter Finanzierungsbedarf aufgrund längerer Verweildauer der Waren bei uns bzw. verlängerten Abverkaufszeiträumen und einer damit einhergehenden zeitlichen Streckung der Mittelrückflüsse im operativen Geschäft. Den zusätzlichen Mittelbedarf lösen und managen wir in enger Abstimmung mit unseren Lieferanten und Finanzierungspartnern. Trotz dieser aktuellen Herausforderungen blicken wir optimistisch in die Zukunft. Wir sind der Auffassung, dass die Umstellung auf das B2C-Geschäftsmodell für unser Unternehmen der richtige Weg ist, um den Veränderungen am Markt adäquat zu begegnen und die Basis für zukünftiges Wachstum und steigende Erträge zu schaffen. Unser Fokus liegt somit auf der weiteren Optimierung unserer E-Commerce-Plattform, der Erweiterung unseres Produktportfolios und der Stärkung der Kundenbindung.
Ellefeld, 30. August 2024 Nico Jacob, Geschäftsführer Miriam Peißker-Jacob, Geschäftsführerin BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Unternehmen
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die 3PLE set GmbH ist zum Abschlusszeitpunkt im Sinne des § 267 HBG als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen. Nachfolgend ist berichtet, wenn Angaben zu folgenden Bilanzierungsgrundsätzen zu machen sind: • Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze mit besonderer Angabe bei Abweichungen von früheren Methoden und Darstellung des Einflusses auf die Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und das Jahresergebnis • angewandte Abschreibungsmethoden Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden: Die Bilanz wurde nach den Vorschriften der §§ 266 ff. HGB in Kontoform aufgestellt. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie in den Vorjahren die Gliederung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Da für eine klare und übersichtliche Darstellung aller geforderten Informationen der Raum in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung nicht ausreichend ist, werden die Ausweiswahlrechte überwiegend im Anhang dargestellt. Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit den Herstellungskosten angesetzt. Die ermittelten Herstellungskosten beinhalten nur die Einzelkosten. Die planmäßige Abschreibung des Postens erfolgt über einen Zeitraum von 10 Jahren. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften vorgenommen. Die Abschreibungen auf Zugänge des Anlagevermögens erfolgten zeitanteilig. Für die Vermögensgegenstände zur Warensicherung wurde im Sachanlagevermögen ein Festwert in Höhe von 45 TEUR gebildet, der nicht planmäßig abgeschrieben wird. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten angesetzt, soweit ihnen nicht ein niedrigerer Wert beizulegen ist. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert sowie bei erkennbaren Risiken zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die sonstigen Wertpapiere werden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt, soweit diesen nicht ein niedrigerer Wert beizulegen ist. Der Ausweis der Bankkonten und des Kassenbestandes erfolgt zum Nennwert. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden planmäßig aufgelöst. Der Ansatz der Rückstellungen erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung eingeschätzten voraussichtlichen Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gemäß § 247 HGB. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in nachfolgendem Anlagenspiegel dargestellt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben - wie auch im Vorjahr - eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 502.611,72 EUR (Vorjahr: 528.019,63 EUR) enthalten. Stille Beteiligung Es bestehen stille Beteiligungen in Höhe von 1.250.000,00 EUR. Davon haben 250.000,00 EUR eine Restlaufzeit bis zum 30.06.2023 und 1.000,000,00 EUR eine Restlaufzeit bis zum 31.12.2027. Zu den stillen Beteiligungen wurden qualifizierte Rangrücktrittserklärungen abgegeben, so dass es sich in wirtschaftlicher Hinsicht um eigenkapitalähnliche Mittel handelt. Verbindlichkeiten Die Zusammensetzung sowie die Laufzeiten der Verbindlichkeiten sind aus folgendem Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich:
Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 9.721.013,97 EUR. Davon entfallen auf:
Passive latente Steuern
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Ausschüttungssperre In Höhe der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, abzüglich der hierfür gebildeten passiven latenten Steuern besteht nach § 268 Abs. 8 HGB eine Ausschüttungssperre von insgesamt 127.018,00 EUR. Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: • Herrn Nico Jacob • Frau Miriam Peißker-Jacob Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde bezüglich der Angabe der Geschäftsführerbezüge in Anspruch genommen. Zwischen der Gesellschaft und den Geschäftsführern bestehen laufende Darlehens- und Verrechnungskonten die sich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 auf 502.611,72 EUR belaufen und jederzeit fällig sind. Im Geschäftsjahr 2022 erfolgte per Saldo eine Verminderung um 25.407,91 EUR; eine Verzinsung ist nicht vereinbart. Durchschnittliche Mitarbeiterzahl Die Mitarbeiterzahl betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr im Durchschnitt 57 Angestellte. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung mit Auswirkung auf den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 haben sich nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht ereignet.
Ellefeld, 30. August 2024 Nico Jacob, Geschäftsführer Miriam Peißker-Jacob, Geschäftsführerin sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung und Ergebnisverwendung: Die Gesellschafterversammlung vom 14. November 2024 hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 sowie den Lagebericht 2022 festgestellt und beschlossen, den Jahresüberschuss in Höhe von 681.544,77 EUR zusammen mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von 2.382.363,00 EUR auf neue Rechnung vorzutragen. BestätigungsvermerkDer vorstehende zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss wurde in Anwendung des § 327 HGB verkürzt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht hat Herr Wirtschaftsprüfer Lutz Reichelt den folgenden Bestätigungsvermerk erstellt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die 3PLE set GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der 3PLE set GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der 3PLE set GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Chemnitz, den 11. November 2024 Lutz Reichelt, Wirtschaftsprüfer |
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