BHS Handels- und Betriebsgesellschaft mbH
Am Kreuzberg 40, 08064 Zwickau, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Katrin Bernkopf seit 4.11.2003 | Prokura |
Lars Burmeister seit 4.11.2003 | Geschäftsführer |
Jürgen Burmeister seit 4.11.2003 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BHS Handels- und Betriebsgesellschaft mbHZwickauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. GESAMTWIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN Das Wachstum hat im Jahr 2023 leicht abgenommen. Das Bruttoinlandsprodukt ist nach Angaben des statistischen Bundesamtes leicht gesunken. Die Diskussionen zur Klimakrise, gestiegene Ernergiekosten und die erhöhte Inflation haben ihre Spuren in der Automobilkonjunktur in Deutschland hinterlassen. Dies speziell durch die noch andauernden unterbrochenen Lieferketten. Nach der Zulassungsstatistik des Kraftfahrt-Bundesamtes sind im Jahr 2023 die Neuzulassungszahlen in Deutschland um 7,3 % gestiegen. Stellantis hat auch im Dritten Jahr seines Bestehens weiter zugelegt. Weltweit verkaufte der Konzern mit Marken wie Peugeot, Fiat, Chrysler, Jeep und Opel 2023 7 % mehr Fahrzeuge, wozu auch ein kräftiges Wachstum bei den E-Autos beitrug. Der Umsatz kletterte um 6 % auf 189,5 Milliaren Euro. Die Marke Ford musste im Jahr 2023 ein Zulassungsminus von 11,2 % in Deutschland verbuchen. II. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS 1. Angaben zur Geschäftstätigkeit Unsere Gesellschaft betreibt in Zwickau (Westsachsen) ein Citroen PKW- und Nutzfahrzeugzentrum, seit 2018 einen FordStore und seit 2020 einen DS Salon. 2022 wurde der Vertrag als Peugeot-Vertragshändler abgeschlossen. Für unsere Kunden in der Region sind wir Citroën-, DS-, Peugeot- und Ford- Servicehändler. Im Mai 2021 wurden sämtliche Vertragshändler- und Vertragswerkstattverträge durch die Stellantis-Gruppe zum 31.05.2023 gekündigt. Die Kündigungsfristen wurden in 2023 geändert und vorerst bis 31.12.2023 verlängert. Die BHS hat bereits die Absichtserklärung zur Annahme der neuen Händler- und Serviceverträge gegengezeichnet, um so ein Baustein im leistungsfähigen, effizienten und optimierten Vertriebsnetz der Stellantis-Marken vor Ort zu sein und dadurch sicherzustellen, dass Vertriebs- und Kundendienstleistungen auf eine höchstmögliche Kundenzufriedenheit ausgerichtet bleiben. Mit der Marke Peugeot haben wir im Mai 2022 den Neuwagenvertrag abgeschlossen. Dadurch konnten wir die Produktpalette für unsere Kunden erweitern und neue Kunden ansprechen. Im März 2023 wurde uns der Ford-Händlervertrag zum 31.03.2025 gekündigt. Gleichzeitig haben wir eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet. In unserer Werkstatt werden wir die Umsätze weiterhin durch den neuen Ford-Service-Vertrag stabilisieren können. Ebenso konnten wir durch den neuen FordStore mehr Fahrzeuge verkaufen. Im Händlernetz ergeben sich aufgrund der veränderten Geschäftspolitik der Autokonzerne laufend Veränderungen. Es besteht ein erheblicher Wettbewerb innerhalb der eigenen und fremden Marken. Trotz der schwierigen Marktsituation waren wir mit dem Geschäftsjahr 2023 zufrieden. Wir haben trotz dieser schwierigen Marktbedingungen und außergewöhnlicher Aufwendungen im Jahr 2023 einen kleinen Jahresüberschuss erzielt. 2. Beschaffung Der Wareneinsatz hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 78,0 % auf 80,3 % verschlechtert. 3. Personal- und Sachbereich Die Mitarbeiterzahl hat sich in 2023 leicht nach unten entwickelt. Nach wie vor wird in unserer Gesellschaft Wert auf Kundenzufriedenheit gelegt. Dies ist nur mit entsprechend geschulten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern möglich. Auch eine Beständigkeit des Personals ist ein Garant für die Zufriedenheit unserer Kunden. Wir sind stolz, dass wir in 2023 drei neue Auszubildende für unsere Firma begeistern konnten und so in unsere Zukunft investieren. Für Ende des Jahres 2024 wird mit einer stabilen Mitarbeiterzahl gerechnet. 4. Finanzierung Im Bereich der Finanzierung bei Kreditinstituten ist das Kreditvolumen von € 3.327.301,33 auf € 3.565.977,30 gestiegen. Die Erhöhung resultiert aus den gestiegenenen Finanzierungskosten aufgrund der Erhöhung des Vorratsvermögens. Der Hauptlieferant hat sämtliche Forderungen an die Stellantis Bank SA abgetreten. Auch die Ford Fahrzeuge werden durch den Ford-Konzern mittels Factoring finanziert. Folge hiervon ist ein sehr geringer Bestand an Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, was allerdings unmittelbar mit einem höheren Bestand an kurzfristigen Bankkrediten verbunden ist. Neue langfristige Kredite wurden nicht aufgenommen. Die Investitionen in die Sachanlagen konnten aus Eigenmitteln getätigt werden. Zum Bilanzstichtag waren alle langfristigen Darlehen getilgt. Die Aufnahme von langfristigen Krediten ist auch im Jahr 2024 nicht geplant. Trotz des geringen Bedarfs an langfristigen Mitteln hat sich das Verhältnis zu den Hausbanken, wie auch in der Vergangenheit, durch gute partnerschaftliche Beziehungen ausgezeichnet. Dieses Verhältnis wird auch durch die Aushändigung zeitnaher Auswertungen und durch regelmäßige Gespräche gepflegt. Die Hausbanken werden immer über aktuelle Entwicklungen innerhalb der Gesellschaft informiert. 5. Investitionen Im Jahr 2023 wurde vornehmlich in den eigenen Fuhrpark (Vorführfahrzeuge, Kundenersatz- und Mietfahrzeuge) investiert. Die sonstigen Investitionen bewegten sich im normalen Rahmen des Ersatz- und Erneuerungsbedarfs. Die Betriebsgebäude wurden langfristig angemietet. Die Investitionen wurden von der Gesellschaft aus den vorhandenen liquiden Mitteln finanziert. 6. Forschung und Entwicklung Als Autovertragshändler und Servicepartner sind wir nicht im Bereich der Forschung und Entwicklung tätig. III. DARSTELLUNG DER LAGE 1. Vermögenslage und Finanzlage Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich, wie bereits beschrieben um T€ 239 erhöht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um T€ 21 und die sonstigen Verbindlichkeiten um T€ 193 gegenüber dem Vorjahr erhöht. Insgesamt haben sich die Verbindlichkeiten um T€ 416 erhöht. Die hierfür notwendigen Mittel in Verbindung mit einer Erhöhung der Vorräte um T€ 924 führten im Wesentlichen zur Reduzierung des Guthabens bei Kreditinstituten um T€ 1.132. Die Verpflichtung aus der Pensionszusage hat sich gegenüber dem Vorjahr um € 54.773,00 vermindert. Die Verpflichtung ist weiterhin durch ein verpfändetes Depotguthaben besichert. Das Depotguthaben wurde mit der Verpflichtung saldiert. Zum 31.12.2023 war das Guthaben aus der Abtretung um € 299.430,09 höher als die Pensionsverpflichtung, weshalb der Saldo nach handelsrechtlichen Vorgaben weiterhin auf der Aktivseite der Bilanz auszuweisen ist. 2. Ertragslage Gegenüber dem Vorjahr hat sich das Ergebnis vor Ertragssteuern um € 17.033,32 auf € 101.273,32 verschlechtert. Die Personalkosten sind wieder leicht gestiegen. Insbesondere durch gesunkene sonstige betriebliche Aufwendungen konnte trotzdem ein Jahresüberschuss von € 50.580,30 erwirtschaftet werden. 3. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Mit der Ergebnisentwicklung sind wir unter Berücksichtigung der Anlaufkosten für die neuen Marken, zufrieden. IV. FINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATOREN Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf - dem Rohertrag sowie - der Eigenkapitalquote. Obwohl die BHS dem enormen Margendruck im Vertrieb Stand halten musste, hat sich der Rohertrag um 2,6 % verbessert. Da sich im Jahre 2023 die Bilanzsumme nur geringfügig verändert hat, ist die Eigenkapitalquote mit 64,6 % nur unwesentlich kleiner als im Vorjahr (66,0 %). V. PROGNOSEBERICHT MIT HINWEISEN AUF WESENTLICHE CHANCEN UND RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG Auch im Jahr 2024 ist kaum damit zu rechnen, dass der Wettbewerbsdruck nachlässt. So könnte sich der Preiskampf nochmals etwas verschärfen. Sehr vieles hängt auch weiterhin von der Entwicklung der durch die Hersteller jeweils kurzfristig festgesetzten Zulassungsziele ab. Der Autohandel wird sich auch im neuen Jahr weiter entwickeln. Das Jahr 2023 hat erneut gezeigt, dass sich unsere Gesellschaft, wenn wir uns der Marktsituation stellen, auch unter veränderten Bedingungen am Markt behaupten kann. Eine wesentliche Herausforderung wird weiterhin der freie Handel sein. Auch unsere Gesellschaft hat mit der Aufnahme neuer Marken von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, zukünftig mehr Fahrzeuge anbieten zu können. Um nicht zu abhängig von einer Automarke zu sein, haben wir unsere Produktpalette um die Marke Peugeot erweitert. Wie bereits erwähnt wurde im Geschäftsjahr 2022 ein Neuwagenvertrag mit der Marke Peugeot abgeschlossen, um weitere Modelle vertreiben zu können. Für die Einhaltung der Vertragskriterien der Marke Peugeot sind einige Umbaumaßnahmen notwendig, die im bestehenden Businesscenter der Marke Citroën durchgeführt werden. Der Umbau wird durch geänderte Anforderungen an die CI der Marke Peugeot voraussichtlich erst 2025 abgeschlossen sein. Das Werkstattgeschäft sollte sich aufgrund der zusätzlich verkauften Autos stabil entwickeln. Den Fokus werden wir somit weiterhin auf den Vertrieb und den Service von Fahrzeugen legen. Eine Beibehaltung der Marge im Neuwagenbereich wird von uns angestrebt. Für die Jahre 2024 und 2025 wird jedoch weiterhin mit einer eher schwierigen Gesamtentwicklung gerechnet. Dies vor allem auch in Anbetracht der nicht abschätzbaren Risiken durch den Krieg in der Ukraine und die Diskussionen zur Klimakrise und die gestiegenen Zinsen in Folge der höheren Inflationsrate. Das Kfz-Gewerbe steht vor vielfältigen Herausforderungen, die den Strukturwandel treiben. Die fortschreitende Digitalisierung ist sowohl im Handel als auch im Service zu beachten. Die Branche leidet unter einer anhaltenden Ertragsschwäche und unter massivem Wettbewerbsdruck. Neue Produkte im Bereich der Elektromobilität und weitere Innovationstrends wie vernetzte Autos und autonomes Fahren könnten in den nächsten Jahren zu erheblichen Veränderungen im Kfz-Gewerbe führen. Für das Jahr 2024 rechnen wir trotz der Sonderbelastungen durch die Klimakrise, erhöhte Inflation und des Krieges in der Ukraine mit einem positiven Jahresergebnis. Weitere Chancen könnten auch weiterhin in der neuen Flexibilität liegen, auch noch weitere Automarken mit vertreiben zu können. Zunächst setzen wir unseren Fokus hier auf die für uns neuen Modelle des Ford-Konzerns. Daneben ist beabsichtigt, den Verkauf der Produkte der Marke Peugeot weiter auszubauen. Weiterhin investieren wir in den Ausbau der Auto- und Wohnmobilvermietung als neuen Geschäftszweig. Daneben werden wir sich bietende Gelegenheiten nutzen, um weitere Marktanteile in unserer Region dazu gewinnen zu können. In 2024 rechnen wir trotz eines positiven Jahresergebnisses mit einer schlechteren Eigenkapitalquote, da wir den Bestand an Lagerwagen und somit die Bilanzsumme erhöhen werden. Laut Ankündigungen der Hersteller werden viele Motorisierungen und Ausstattungsoptionen ersatzlos gestrichen und die Angebotspalette für unsere Kunden wird dadurch stark eingeschränkt. Um dem entgegenzuwirken; bestellen wir aus der momentan freien Verfügbarkeit; was jedoch eine starke Erhöhung unseres Umlaufvermögens zur Folge hat. Für 2025 rechnen wir mit einer Angleichung/Normalisierung der Eigenkapitalquote an die Kennzahl aus dem Jahr 2023, da wir den Lagerbestand an Neuwagen abverkaufen werden. Den Rohertrag werden wir für die Jahre 2024 und 2025 nur dann in vergleichbarer Höhe erzielen, wenn die Hersteller mit dem Jahr 2023 vergleichbare Zulassungsprämien gewähren bzw. allgemein am bisherigen Prämiensystem festhalten. VI. VERWENDUNG VON FINANZINSTRUMENTEN Durch die gesunde Eigenkapitalstruktur und die Möglichkeit der Absicherung der Kredite durch die Sicherungsübereignung der Neufahrzeuge benötigt die Gesellschaft keine zusätzlichen Finanzinstrumente. Die Geschäfte werden üblicherweise in Euro getätigt und langfristige Zahlungsziele werden üblicherweise nicht eingeräumt. Preisänderungs- Ausfall- und Liquiditätsrisiken sind daher von untergeordneter Bedeutung. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel, kurzfristig verfügbare Forderungen sowie das Warenlager gedeckt. VII. AGENTUREN Neben der Hauptniederlassung in Zwickau vertreiben wir unsere Autos über uns angeschlossene Agenturen in Rodewisch, Klingenthal, Zwönitz und Zwickau. Die Agenturen erhalten für die vermittelten Fahrzeuge von uns jeweils Vermittlungsprovisionen.
Zwickau, 7. November 2024 BHS Handels- und Betriebsgesellschaft mbH Geschäftsführung Jürgen Burmeister Lars Burmeister BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangI. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der BHS Handels- und Betriebsgesellschaft mbH, Zwickau wurde nach den geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitagesellschaft. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die BHS Handels- und Betriebsgesellschaft mbH hat ihren Sitz in Zwickau. Sie ist im Handelsregister Chemnitz unter HRB 1860 eingetragen. Der Jahresabschluss enthält einzelne Posten, deren Werte mit den Vorjahreszahlen nicht vergleichbar sind. Um dennoch einen Zeitvergleich bei den betreffenden Posten durchführen zu können, wurde der Vorjahreswert angepasst. Die Anpassung besteht aus folgenden Maßnahmen: Der Ausweis der Anteile an der Autohaus Fröbelplatz GmbH in 08209 Auerbach i.H.v. T€ 23 (Vj. T€ 23) erfolgt ab dem Berichtsjahr unter den Anteilen an verbundenen Unternehmen. Die Anpassung erfolgte aus Gründen der Vergleichbarkeit ebenfalls für den Vorjahreswert. Aus diesem Grund werden auch die bisher unter der Position "Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht" ausgewiesenen Forderungen i.H.v. T€ 239 (Vj. T€ 250) ab dem Berichtsjahr erstmals unter den "Forderungen gegen verbundene Unternehmen" dargestellt. Aus Gründen der Vergleichbarkeit wurde auch der Vorjahreswert angepasst. Die Bestandsveränderung aus fertigen Erzeugnissen (T€ 922, Vj. T€ -816) wurde im Vorjahr unter der Position "Materialaufwand" ausgewiesen. Ab dem Berichtsjahr erfolgt der Ausweis unter der Position "Bestandsveränderung aus fertigen Erzeugnissen". Die Anpassung erfolgte aus Gründen der Vergleichbarkeit ebenfalls für den Vorjahreswert. Ein Teil der sozialen Aufwendungen für Löhne in Höhe von T€ 106 (Vj. T€ 98) wurde bisher unter der Position "Löhne und Gehälter" ausgewiesen und wird ab dem Berichtsjahr unter den "Sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung" dargestellt. Aus Gründen der Vergleichbarkeit wurde auch der Vorjahreswert angepasst. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Wir richten uns bei der Bilanzierung und Bewertung nach folgenden Grundsätzen: Die Bewertungs- und Gliederungsgrundsätze des Vorjahres wurden grundsätzlich beibehalten. Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten. Abschreibungen wurden planmäßig vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800,00 werden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Abschreibungen auf einen niedrigeren Wert am Bilanzstichtag werden grundsätzlich nur vorgenommen, wenn die Wertminderung voraussichtlich dauerhaft ist. Der Vorratsbestand wurde zu den Anschaffungskosten bewertet, wobei, wie in den Vorjahren, wo nötig auch Abschläge auf den unter den Anschaffungskosten liegenden gemeinen Wert vorgenommen wurden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung angemessener Abschläge für alle erkennbaren Risiken in Ansatz gebracht. Alle risikobehafteten Posten werden durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen berücksichtigt; dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch Pauschalwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf Basis versicherungsmathematischer Berechnungen entsprechend den handelsrechtlichen Regelungen nach dem Teilwertverfahren durchgeführt. Der Ausweis in der Bilanz erfolgt als aktiver Unterscheidsbetrag aus der Vermögensverrechnung. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten sind mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. III. Einzelangaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten ist unter Angabe der Abschreibung des Geschäftsjahres dem Anlagespiegel zu entnehmen. Angaben zum Anteilsbesitz Die Gesellschaft hielt zum Bilanzstichtag 31.12.2023 folgende, nach § 285 Nr. 11 HGB angabepflichtige Geschäftsanteile: 73,38 % (nom. € 22.600,00) an dem Autohaus Fröbelplatz GmbH in 08209 Auerbach mit einem Nominalkapital in Höhe von insgesamt € 30.800,00. Die Tochtergesellschaft hat im Wirtschaftsjahr 2022 einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 11 erwirtschaftet. Eigenkapital Das Eigenkapital wurde noch nicht auf EURO umgestellt. Das gezeichnete Kapital beträgt DM 552.000,00. Pensionsrückstellung Der handelsrechtliche Wertansatz erfolgte im Berichtsjahr unter Verrechnung des Erfüllungsbetrags der Pensionsrückstellung i. H. v. € 1.032.727,00 mit dem beizulegenden Zeitwert des dafür verpfändeten Depotguthaben i. H. v. € 1.332.157,09. Im Wirtschaftsjahr 2023 ist das verpfändete Depotguthaben höher als der Rückstellungsbetrag (€ 299.430,09). Aus diesem Grunde wird dieser Betrag in 2023 unter der Position "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen. Der Bilanzansatz der Pensionsrückstellung beruht auf der handelsrechtlichen Berechnung nach der Richttafel 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck unter Anwendung der PUC Methode. Grundlegende Annahmen:
Ausschüttungsgesperrte Beträge nach § 253 Abs. 6 HGB Zu Ende des Geschäftsjahrs bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von insgesamt € 6.236,00 (Vorjahr: € 29.656,00), die in voller Höhe auf die Pensionsrückstellung entfallen. Der Betrag ergibt sich aus der Differenz der Rückstellung, bewertet mit dem 7-Jahres-Durchschnittszins i. H. v. 1,74 % und dem bei der Rückstellungsbildung verwendeten 10-Jahres-Durchschnittszins i. H. v. 1,82 %. Verrechnung nach § 285 Nr. 25 HGB Zur Absicherung der Pensionszusage wurde ein Depot bei der DekaBank verpfändet. Die Fonds-Anteile zur Sicherung der Pension wurden zum Bilanzstichtag mit dem versicherungsmathematisch ermittelten Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung in Höhe von € 299.430,09 saldiert. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 3.566 (Vorjahr: T€ 3.327) besichert durch Pfandrechte und ähnliche Rechte (Sicherungsübereignung des Vorratsvermögens). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind, wie auch im Vorjahr, kurzfristiger Natur (Restlaufzeit von bis zu einem Jahr). Die Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr in voller Höhe kurzfristiger Natur (Restlaufzeit von bis zu einem Jahr). IV. Einzelangaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Personalaufwand In dieser Position sind Aufwendungen für Altersvorsorge in Höhe von T€ 102 (Vorjahr: T€ 102) enthalten. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In Höhe von T€ 19 (Vj. T€ 20) sind Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen enthalten. V. Sonstige Angaben Beschäftigte Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt:
Sonstige, finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3 a HGB Um das Autohaus betreiben zu können, wurden Mietverträge abgeschlossen, welche sich bei Ablauf teilweise wieder um 5 Jahre verlängern. Die jährliche Nettomiete beträgt zum Ende des Geschäftsjahres T€ 600 aufgrund der zum Jahresende bestehenden Mietverträge. Geschäftsführung Zum Bilanzstichtag gehörten der Geschäftsführung an: Herr Jürgen Burmeister, Kfz-Ingenieur in Stenn Herr Lars Burmeister, Kfz-Meister in Stenn Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Bezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Bezüge wurde auf Grund der Schutzvorschrift des § 286 IV HGB verzichtet. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres Derzeit hat der Krieg in der Ukraine, die hohe Inflationsrate, gestiegene Energiekosten und die Klimakrise eine massive Auswirkung auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und weltweit. Aufgrund eines hohen Bestandes an liquiden Mitteln zu Beginn des Jahres verfügte die Gesellschaft über Reserven, welche in der Krise eingesetzt werden könnten. So können sich durch die obigen Probleme spürbare Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ergeben, welche nicht als bestandsgefährdend betrachtet werden. Daher hat die Geschäftsführung den Jahresabschluss zu Fortführungswerten gemäß den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt. Darüber hinaus sind nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.
Zwickau, 7. November 2024 BHS Handels- und Betriebsgesellschaft mbH Geschäftsführung Jürgen Burmeister Lars Burmeister Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 08.11.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die BHS Handels- und Betriebsgesellschaft mbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BHS Handels- und Betriebsgesellschaft mbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BHS Handels- und Betriebsgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Villingen-Schwenningen, 7. November 2024 Wirtschaftsrevision
Süd GmbH
Wedam, Wirtschaftsprüferin Pfeifer, Wirtschaftsprüfer |
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