Lanwehr Bau GmbHLiquidiert

48231 Warendorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Münster HRB 12092
Eingetragen
16.6.2009
Branche
Bau von StraßenSpezialisierte Bautätigkeiten im TiefbauHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Tiefund Straßenbau sowie der Sanierungs- und Hochbau, der Handel mit den für den Tiefund Straßenbau bzw. den Sanierungs- und Hochbau erforderlichen Materialien und alle Geschäfte die mit dem Tief- und Straßenbau sowie dem Sanierungs- und Hochbau zusammenhängen.

Historie

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Management

NameRolle
Dany Brodhag
seit 24.1.2013
Geschäftsführer
Alexander Thomas
seit 24.1.2013
Geschäftsführer
Werner Rubbert
seit 12.11.2010
Prokura
Prokura
Wilfried Termath
seit 16.6.2009
Geschäftsführer

Beteiligungen

NameAnteil
14.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Lanwehr Bau GmbH

Warendorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009

Lagebericht

 
Lanwehr Bau GmbH
 - Geschäftführung -

 48231 Warendorf
 Südstraße 16

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

1.1 Organisatorische und rechtliche Strukturen

Die Gesellschaft ist ein 100 %-iges Tochterunternehmen der Eiffage Deutschland Bauholding GmbH, Borken. Das Mutterunternehmen des größten Konsolidierungskreises der Gesellschaft ist die Eiffage S.A. mit Sitz in Asnieres-sur-Seine, Frankreich. Die Gesellschaft selbst unterteilt sich in folgende wesentliche Geschäftsbereiche:
  

Straßen- und Kanalbau Warendorf

Straßen- und Kanalbau Niederlassung Trebbin 

Sanierung von Brücken- und Betonbauwerken.


1.2 Generelle Marktlage

Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise haben im Jahr 2009 gegenüber dem Jahr 2008 zu einem Rückgang des Umsatzes in der deutschen Bauwirtschaft von 4 % geführt.

Vor allem im Wirtschaftsbau hat diese mit einem Rückgang der Genehmigungen von 25 % deutliche Spuren hinterlassen. Ein weiteres Indiz hierfür ist auch die Reduzierung des Umsatzes im Bauhauptgewerbe im Wirtschaftsbau laut dem Zentralverband des Deutsches Baugewerbes (ZDB) von EUR 33,9 Mrd. auf geschätzte EUR 29,8 Mrd., was einer Minderung von 12,1 % entspricht. Sehr nachhaltig haben sich auch die Unsicherheiten im Finanzmarkt auf die Finanzierung von Projekten und damit auf deren Realisierung ausgewirkt.

Die sich verzögernden Mittelfreigaben der Konjunkturpakete haben erst ab der zweiten Jahreshälfte zu einer Belebung im öffentlichen Bau geführt. Diese Belebung hat dazu geführt, dass der ZDB in 2009 im öffentlichen Bau einen Umsatz im Bauhauptgewerbe von EUR 27,2 Mrd. erwartet. Gegenüber 2008 würde sich eine Steigerung von 5,4 % einstellen.

Im Wohnungsbau ist in 2009 gegenüber 2008 eine Umsatzverschlechterung von 5,1 % eingetreten, jedoch ist im 3. und 4. Quartal 2009 eine deutliche Zunahme der Baugenehmigungen von 6,6 % und 13,0 % zu verzeichnen. Hier kann man von einer deutlichen Belebung in diesem Bausektor sprechen, die nach Aussage der Landesbausparkassen auf die abklingende Unsicherheit der Bauherren und das Greifen der Riesterförderung zurückzuführen ist.

Der Bundeshaushalt für den Schienensektor wurde im Jahr 2009 gegenüber dem Jahr 2008 um EUR 0,7 Mrd. auf EUR 4,3 Mrd. aufgestockt. Die von der Deutschen Bahn AG im ersten Halbjahr 2009 getätigten Investitionen fielen allein im 1. Halbjahr mit EUR -275 Mio. geringer als geplant aus. Dieses Defizit konnte auch in der 2. Jahreshälfte nicht wieder kompensiert werden.

Der Einfluss der Wirtschaftskrise hat sich auch auf die Anzahl der Beschäftigten im Baugewerbe ausgewirkt. So hat sich die Anzahl  der Beschäftigten im Jahr 2009 gegenüber  dem Jahr 2008 um 16.000 auf insgesamt 689.000 verringert.

Die Wirtschaftskrise hatte auch Auswirkungen auf die Rohstoff- und Energiepreise. Die insbesondere in 2008 stark volatilen Stahlpreise haben sich im Jahr 2009 auf ein niedrigeres Level eingependelt. Die gegenüber 2008 deutlich gesunkenen Energiepreise und Rohstoffpreise haben zu einer deutlichen Kostensenkung beigetragen und zu einer Risikominimierung in der Abwicklung geführt.

1.3 Geschäftsverlauf

Im Wirtschaftsjahr 2009 hat sich die Betriebsleistung von EUR 19,64 Mio. auf EUR 18,34 Mio. verringert. Dieses entspricht einer Minderung gegenüber dem Vorjahr von 6,6 %. Hier sind die in den Arbeitsgemeinschaften erbrachten Leistungen in Höhe von EUR 8,3 Mio. hinzuzurechnen.

Insgesamt ergibt sich somit eine Gesamtleistung für 2009 von EUR 26,64 Mio. (2008: EUR 20,51 Mio.) und somit eine Gesamtsteigerung um 29,9 %.

Der Auftragsbestand per 31. Dezember 2009 beträgt EUR 5,6 Mio. und entspricht somit einer theoretischen 3-monatigen Beschäftigungsauslastung. Die Entwicklung des Auftragsbestandes und der Leistung 2009 wird in der nachfolgenden Abbildung dargestellt.

Die Auftragsbestandsentwicklung der einzelnen Fachbereiche wird in der nachfolgenden Abbildung dargestellt.

1.4 Mitarbeiter

Hoch qualifizierte und überdurchschnittlich engagierte Mitarbeiter sind die Basis für den nachhaltigen Erfolg der Lanwehr Bau GmbH, Warendorf. Die Fluktuation ist insgesamt sehr gering. Dies drückt sich in der großen Loyalität gegenüber der Lanwehr Bau GmbH, Warendorf aus, wobei die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit über 13 Jahre beträgt und somit ein Beleg für die Nachhaltigkeit unserer Personalpolitik ist.

Das Unternehmen beschäftigt zum Jahresende 111 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die Arbeitsplätze und Baustellen sind unter besonderer Berücksichtigung von Arbeitssicherheit für unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gestaltet. Unsere niedrigeren Unfallzahlen bestätigen, dass wir hier gute Lösungen gefunden haben und die geforderte, stetige Senkung der Unfallkennzahlen gemäß den Anforderungen des SCC-Regelwerk weiter vorantreiben.

2. Ertragslage

Wie in den vergangenen Jahren wurde in 2009 wiederum ein positives Jahresergebnis erzielt. Der Jahresüberschuss 2009 beträgt TEUR 139,2.

Da die Arbeitsgemeinschaften selbstständig bilanzieren, enthält die Gewinn- und Verlustrechnung der Gesellschaft nur die Gewinne bzw. Verluste der abgeschlossenen Arbeitsgemeinschaften, sowie die zu erwartenden Verluste der laufenden Arbeitsgemeinschaften.

Die Ergebnisbeteiligung der einzelnen Fachbereiche Straßen- und Kanalbau Warendorf / Straßen- und Kanalbau Niederlassung Trebbin / Sanierung wird nachfolgend näher erläutert.

Straßen- und Kanalbau Warendorf

In diesem Bereich haben wir eine Leistung von EUR 14,45 Mio. (+31 % zum Vorjahr) erzielen können, womit die geplante Leistung um 12 % übertroffen wurde. Der geplante Deckungsbeitrag konnte jedoch nicht erzielt werden. Die Auftragszugänge 2009 betrugen EUR 15,17 Mio., der Auftragsbestand per 31. Dezember 2009 beträgt EUR 4,38 Mio.

Straßen- und Kanalbau Niederlassung Trebbin

In diesem Fachbereich wurde eine Bauleistung von EUR 10,18 Mio. (+7 % zum Vorjahr) realisiert. Die prognostizierte Leistung wurde um 5 % überschritten. Die nachhaltige Akquisition von Baumaßnahmen wird auch in Zukunft Deckungsbeiträge von erheblichem Umfang für die Firma erwirtschaften.

Zum 31. Dezember 2009 besteht ein Auftragsbestand von EUR 1,12 Mio., die Auftragszugänge betrugen im Wirtschaftsjahr EUR 10,87 Mio.

Sanierung

Der Fachbereich Sanierung erzielte eine Bauleistung von EUR 2,01 Mio., wobei die anvisierte Jahresleistung um 5 % unterschritten wurde. Der erwirtschaftete Deckungsbeitrag entsprach  der Planung. Der Fachbereich Sanierung war bis zum 31.12.2008 eine rechtlich selbständige Gesellschaft. Daher gibt es keine Vorjahreswerte.

Zum 31.12.2009 besteht ein Auftragsbestand von EUR 0,10 Mio., die Auftragszugänge betrugen im Berichtsjahr EUR  2,11 Mio.

Für alle Fachbereiche wird es auch weiterhin unser Ziel sein, komplexe Baumaßnahmen zu akquirieren und diese wirtschaftlich und qualitativ hochwertig im Interesse unserer Kunden abzuwickeln.

3. Finanzlage

Zum 31. Dezember 2009 besteht ein Guthaben bei Kreditinstituten von TEUR 650.

Zusätzlich sind Kreditlinien bei Hausbanken in ausreichender Höhe vorhanden.

Skontoerträge konnten über TEUR 98 (TEUR 110 im Vorjahr) und Zinserträge über TEUR 62 (TEUR 137 im Vorjahr) erzielt werden.

Darüber hinaus stehen dem Unternehmen freie Kontokorrent- und Avallinien in ausreichender Höhe zur Verfügung.

4. Vermögensübersicht

Die Bilanzsumme des Unternehmens hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.299 auf  EUR 7,1 Mio. verringert.

Anlagevermögen

Das gesamte Anlagevermögen erhöhte sich zum 31. Dezember 2009 um TEUR 854 auf TEUR 981 gegenüber dem Vorjahr. Der Zugang ist in der Investitionstätigkeit der Gesellschaft in Höhe von TEUR 999 zu sehen.

Die Investitionen für Ersatzbeschaffung und Modernisierung der technischen Anlagen, Maschinen, Fuhrpark, Betriebs- und Geschäftsausstattungen betrugen TEUR 997 exklusive der geleasten Anlagegüter. Demgegenüber standen Abschreibungen in Höhe von TEUR 149.

Des Weiteren sind im Jahr 2010 insbesondere für den Geräte- und Fuhrpark weitere Investitionen in Höhe von TEUR 815 geplant.
Unser Maschinen- und Fahrzeugpark sowie sonstige Anlagegüter befinden sich in einem gewohnt sehr guten Zustand.

Umlaufvermögen

Das Umlaufvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.757 auf TEUR 6.138 verringert. Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der teilfertigen Leistungen (abzgl. erhaltenen Anzahlungen) um TEUR 1.632 auf TEUR 433. Weiter haben sich die liquiden Mittel um TEUR 1.343 auf TEUR 650 verringert.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 15 auf TEUR 54 erhöht.

Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.686 auf TEUR 379 vermindert. Die unfertigen Erzeugnisse werden erstmalig 2009 in der Bilanzposition "Vorräte" saldiert mit den erhaltenen Anzahlungen ausgewiesen.

Hier ist wiederum zu bemerken, dass die Gewinnrealisierung erst mit Abnahme der Baumaßnahmen erfolgt. Die realisierten und prognostizierten Verluste aus den Baustellen wurden aber bereits im Jahresergebnis 2009 verarbeitet.

Die fertigen, nicht abgerechneten Erzeugnisse erhöhten sich um TEUR 1.011 auf TEUR 1.011. In 2008 gab es keine fertigen, aber nicht abgerechneten Erzeugnisse. 

Rückstellungen

Die Rückstellungen zum 31. Dezember 2009 haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 204 auf TEUR 1.728 erhöht. Die Veränderung ist im Wesentlichen auf den Anstieg der Sonstigen Rückstellungen  um TEUR 182 auf TEUR 757 zurückzuführen.


5. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage des Unternehmens

Die Lanwehr Bau GmbH, Warendorf, ist in einer gesunden Marktposition. Kunden schätzen die technische Kompetenz, die innovativen Lösungsansätze und die Qualität.

Die Geschäftsführung stellt zusammenfassend fest, dass sich das operative Ergebnis weiterhin zufriedenstellend darstellt.

6. Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag zum 31. Dezember 2009 sind uns keine bedeutenden Ereignisse bekannt, welche wir nicht schon im Jahresabschluss 2009 verarbeitet haben.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hat sich gegenüber dem 31. Dezember 2009 außerhalb der branchenüblichen Entwicklung nicht wesentlich verändert.

7. Risikobericht

7.1 Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

Als mittelständisches Bauunternehmen ist die Lanwehr Bau GmbH, Warendorf, einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit den Entwicklungen des Marktes, der Kunden und dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Unsere Risikopolitik besteht darin, die Risiken zu identifizieren, bewusst zu machen, zu bewerten, ihre Einflüsse auf die Unternehmung zu analysieren und deren Steuerung und Überwachung zu organisieren. Daher ist das Risikomanagement ein wichtiger Bestandteil der Geschäftsprozesse und Unternehmensentscheidungen.
Das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) fordert insbesondere die Einrichtung eines Überwachungssystems, um Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

Schon seit Jahren sind wesentliche Bestandteile eines Risikomanagement-Systems bei der Lanwehr Bau GmbH, Warendorf, eingeführt. Bei uns werden kontinuierlich in Quartalen Vorausschauen aller Bau- und Hilfskostenstellen erstellt, die das zu erwartende Bild des Unternehmens widerspiegeln. Die Vorausschauen basieren auf Arbeitskalkulationen, die kontinuierlich angepasst werden.

Diese Vorausschauen werden monatlich durch die interne kaufmännische und technische Revision überprüft und kontrolliert, sowie der Ist-Situation gegenüber gestellt und eventuell angepasst.

Durch dieses Instrument haben wir die Möglichkeit, die zu erwartenden Risiken zu bewerten und frühzeitig zu agieren, sowie entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Besonderes Augenmerk gilt dabei unserem Liquiditäts- und Forderungsmanagement, das durch permanente Finanzplanungen und Statusberichte gesichert wird.

7.2 Risikoanalyse

Die Überprüfung der gegenwärtigen Risikosituation ergab, dass im Berichtszeitraum keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdete Risiken bestanden haben und auch für die Zukunft bestandsgefährdende Risiken nicht erkennbar sind.

7.3 Branchenspezifische Risiken

Hauptsächlich durch die von der Bundesregierung beschlossenen Konjunkturpakete erwartet die Baubranche für das Jahr 2010 eine weitestgehend stabile Branchenkonjunktur.

Das Jahr 2011 wird nach unseren Erwartungen das eigentliche Krisenjahr für die Branche, da die Konjunkturpakete des Bundes bis dahin weitgehend ausgelaufen sind und es zu erwarten ist, dass die öffentlichen Investitionen aufgrund der zweifellos notwendigen Einsparungen zurückgefahren werden.

Unser breitgefächertes Leistungsspektrum führt dazu, dass wir in der Lage sind, auf die wirtschaftliche Entwicklung des Baumarktes schnell zu reagieren, indem wir die leistungsschwachen Bereiche durch gezielte Akquisition in den anderen Leistungsbereichen ausgleichen können. Voraussetzung hierfür ist die wirtschaftliche Entwicklung, den Wettbewerb und die technische Entwicklung am Bau kontinuierlich zu beobachten und zu analysieren, um auf die Bedürfnisse des Marktes eingehen zu können.

7.4 Risiken der Auftragsbeschaffung

Die in den vergangenen Jahren eingeleitete, gezielte und verstärkte Akquisition im Bereich der privaten Auftraggeber wird weiter fortgesetzt, um die fehlenden Umsätze im Bereich der öffentlichen Auftraggeber zu kompensieren.

Hier gilt es weiterhin, die Zuverlässigkeit und Bonität der privaten Auftraggeber und Baupartner zu analysieren, um eine Risikominimierung zu gewährleisten. 

Neue Bauvorhaben werden je nach Größenordnung nach einem strukturierten Prozess gemäß des zertifizierten QM Systems DIN ISO 9001 der Lanwehr Bau GmbH, Warendorf, geprüft. Damit lassen sich schon frühzeitig mögliche Vertrags- und Projektrisiken erkennen und reduzieren. Insbesondere werden etwaige Risiken und die Verträglichkeit untersucht, das Preisniveau und die damit verbundene Kostendeckung müssen ebenfalls ausreichend sein. Weiter ist es oberstes Ziel der Lanwehr Bau GmbH, Warendorf, dass die Qualitätsansprüche sicher erfüllt werden können.

Ebenfalls wird die weitere Entwicklung der Rohstoffpreise eine entscheidende Rolle für die Branche spielen. Hier liegen für uns durchaus Risiken, die es zu beherrschen gilt, jedoch auch Chancen. Unser Augenmerk legen wir bei der Steigerung der Einkaufspreise darauf, diese möglichst schnell in unsere Kalkulation einfließen zu lassen, um das Risiko aus nicht in der Kalkulation berücksichtigten Preiserhöhungen zu beherrschen.

7.5 Finanzielle strategische Entscheidungen

Liquidität ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Unternehmensführung. So können neben speziellen Risiken der Projektfinanzierung auch allgemeine Finanzrisiken auftreten, z.B. Zahlungsverzögerungen oder Ausfälle von Kunden. Um diese Kreditrisiken zu steuern und zu kontrollieren, haben wir seit Jahren ein umfassendes Forderungsmanagement eingerichtet.

Die sorgsame Überprüfung von Auftragseingängen besonders der gewerblichen Kunden wird auch zukünftig ein wichtiger Baustein unseres Forderungsmanagements sein.

Wir werden weiterhin nur Großgeräte durch Kauf oder Leasing in unser Anlagevermögen integrieren, um den Bedarf für die Grundauslastung zu decken. Zur Abdeckung des Spitzenbedarfs wird der Bedarf auch weiterhin "just in time" durch Fremdanmietung abgedeckt. Somit vermeiden wir langfristig die Bindung unserer liquiden Mittel und können des Weiteren die Aufwendungen der Geräteleerlaufzeiten minimieren.

Weiterhin werden wir, wie in 2009 bewiesen, alle Möglichkeiten der Skontoausnutzungen bei Bezahlungen von Lieferanten und Nachunternehmern wahrnehmen.

Dies führt auch dazu, dass unsere Lieferanten ein hohes Interesse haben, von uns Aufträge zu erhalten, da sie ihre Rechnungen von uns innerhalb der Skontovereinbarung gezahlt bekommen und somit ihre eigene Liquidität stärken.

8. Prognosebericht

8.1 Zukünftige Ausrichtung

Über den Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens entscheidet die Beurteilung durch die Kunden. Die Lanwehr Bau GmbH, Warendorf, hat diesen Gesichtspunkt verinnerlicht. Die Erfüllung der Anforderungen unserer Kunden ist die Steuerungsgröße für unser Handeln. Zuverlässige Qualität, kostengünstige Lösungen für Bauvorhaben, wirtschaftliches Handeln auf allen Ebenen und die Übereinstimmung unserer Aussagen mit unserem Handeln sind die Maßgröße für die Beurteilung. Unsere Kunden geben uns das Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein.

Ein Untenehmen muss sich ständig weiterentwickeln, so wie sich auch der Baumarkt verändert. Die Lanwehr Bau GmbH, Warendorf, wird auch weiterhin die Baubranche in Hinblick auf gewünschte oder notwendige Veränderungen im Auge behalten.

8.2 Voraussichtliche künftige Branchensituation

Der Bauindustrieverband rechnet für 2010 mit einem weiteren Umsatzrückgang von 1,5 %.

Der Wirtschaftsbau wird sich auch in 2010 nicht aus der Talsohle bewegen. Die Rahmenbedingungen für Projektrealisierungen bleiben insbesondere durch die noch immer unsicheren Finanzierungen ungünstig.

Der Wohnungsbau wird auch in 2010 keine Belebung erfahren und auf dem Niveau von 2009 verbleiben.

Die Mittel der Konjunkturpakete standen in 2009 erst sehr spät zur Verfügung, so dass im öffentlichen Bau in 2010 eher mit einem Umsatzplus zu rechnen ist.

Es wird erwartet, dass die öffentlichen Investitionen bedingt durch die Konjunkturpakete in 2010 zu einem verstärkten Wachstum in diesem Bereich führen werden. Da ein großer Teil der Konjunkturpakete insbesondere das Handwerk fördert, ist für die mittelständische Bauindustrie eher mit einer Reduzierung des Umsatzes zu rechnen.

Der Ausblick auf 2010 ist mit leicht positiven Tendenzen in Verbindung zu bringen, sofern die Haushaltsdefizite der Kommunen und Länder sich nicht vergrößern und der Wirtschaftsbau nicht noch mehr stagniert.

8.3 Chancen der künftigen Entwicklung

Die bewährte Strategie eröffnet Lanwehr Bau GmbH, Warendorf, Chancen, die derzeitige konjunkturelle Schwächephase gut zu meistern und langfristig weiter profitabel zu wirtschaften. Die Lanwehr Bau GmbH, Warendorf, bietet seinen Kunden Mehrwert durch höchste Qualität. Diese Positionierung ermöglicht es uns, auch in zunehmend schwierigeren konjunkturellen Umfeldern im Wettbewerb zu den Besten zu gehören. Zudem zahlt es sich aus, dass wir uns in den vergangenen Jahren auf unsere Kernkompetenzen fokussiert haben. Durch Auftragszugänge von EUR 25,27 Mio. im Jahre 2009 versetzt der weiterhin gute Auftragsbestand per 31. Dezember 2009 in Höhe von EUR 5,60 Mio. die Lanwehr Bau GmbH, Warendorf, in die Lage, weiterhin gezielt fehlende Bauvorhaben zu akquirieren. Durch unsere langjährigen Geschäftsbeziehungen, die auf fairer und partnerschaftlicher Zusammenarbeit basieren, werden wir unser gestecktes Leistungs- / Ergebnisziel in 2010 nicht nur - wie auch schon dargestellt - erreichen, sondern im Laufe des Jahres übertreffen.

Unter einer weiterhin vorsichtigen Betrachtung der Marktsituation haben wir für das Jahr 2010 eine Leistung in Höhe von EUR 29,4 Mio. (+12 % zu 2009) prognostiziert. Bei unserer ersten Jahresvorschau und unter Grundlage der vorgenannten Fakten ist jetzt schon absehbar, dass wir ein erneut gutes positives Ergebnis erreichen werden.

8.4 Gesamtaussagen zur künftigen Entwicklung

Die technische Leistungskraft des Unternehmens, die finanzielle Ausstattung, die positive Wahrnehmung am Markt und der hohe Leistungswille der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lassen eine weitere positive Entwicklung des Unternehmens erwarten. Die Geschäftsleitung und Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen werden die Herausforderung annehmen.

Zusammenfassend gehen wir davon aus, dass sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in den nächsten beiden Jahren weiterhin positiv darstellen wird.

Insgesamt blicken wir daher trotz der schwierigen wirtschaftlichen Zeit optimistisch in die Zukunft und freuen uns auf die kommenden Herausforderungen.

      Warendorf, 15.02.2010

         gez.

Wilfried Termath
 
 
Geschäftsführer
 
 

Bilanz

Aktiva

31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
A. Anlagevermögen 981.409,75 127.459,75
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.461,00 845,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 3.461,00 845,00
II. Sachanlagen 976.198,75 126.614,75
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 463,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 773.198,75 126.151,75
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 203.000,00 0,00
III. Finanzanlagen 1.750,00 0,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.750,00 0,00
B. Umlaufvermögen 6.137.930,77 8.894.956,24
I. Vorräte 433.339,39 2.065.292,09
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.054.673,84 4.836.906,58
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.730.427,84 2.853.349,60
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.640.879,14 308.606,95
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.683.366,86 1.674.950,03
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 649.917,54 1.992.757,57
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.747,07 397.953,11
Bilanzsumme, Summe Aktiva 7.121.087,59 9.420.369,10

Passiva

31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
A. Eigenkapital 759.216,42 715.213,18
I. gezeichnetes Kapital 620.000,00 520.000,00
II. Gewinnvortrag 139.216,42 195.213,18
B. Rückstellungen 1.727.834,73 1.524.067,52
C. Verbindlichkeiten 4.634.036,44 7.181.088,40
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.815.982,34 3.202.243,43
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.815.982,34 3.202.243,43
2. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 127.855,26 42.836,78
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 127.855,26 42.836,78
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.690.198,84 3.936.008,19
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.690.198,84 3.936.008,19
Bilanzsumme, Summe Passiva 7.121.087,59 9.420.369,10

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2009 - 31.12.2009
EUR
1.1.2008 - 31.12.2008
EUR
1. Rohergebnis 7.442.090,12 6.317.323,60
2. Personalaufwand 4.716.531,80 3.522.717,23
a) Löhne und Gehälter 3.365.676,93 2.508.325,24
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.350.854,87 1.014.391,99
davon für Altersversorgung 447.019,43 340.507,10
3. Abschreibungen 148.522,41 10.778,02
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 148.522,41 10.778,02
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.363.541,14 2.590.009,73
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 62.106,99 136.741,87
davon aus verbundenen Unternehmen 55.760,44 117.362,82
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 125.489,13 99.915,24
davon an verbundene Unternehmen 97.312,55 79.156,51
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 150.112,63 230.645,25
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag -3.895,80 25.995,80
9. sonstige Steuern 14.792,01 9.436,27
10. Jahresüberschuss 139.216,42 195.213,18

Ergebnisverwendung

1.1.2009 - 31.12.2009
EUR
1.1.2008 - 31.12.2008
EUR
10. Jahresüberschuss 139.216,42 195.213,18
11. Gewinnvortrag auf neue Rechnung (soweit nicht Aktiengesellschaft) 139.216,42 195.213,18
12. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00

Anhang

 
   Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Lanwehr Bau GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Aufgrund von Verschmelzungsvorgängen nach dem Umwandlungsrecht sind die Werte sämtlicher
Bilanz- und Gewinn- und Verlustrechnungsposten nicht mit den Vorjahreswerten vergleichbar.
Die Vorjahreswerte betreffen nur die Lanwehr Bau GmbH & Co. KG.

Im Rahmen der Verschmelzung wurde die Lanwehr Sanierung GmbH & Co. KG auf die
Lanwehr Bau GmbH & Co. KG verschmolzen. Anschließend erfolgte der Rechtsformwechsel in eine GmbH. Insoweit wurden die Vorjahreswerte - insbesondere bzgl. des Kapitalausweises an den
Ausweis bei einer GmbH angepasst.

Die Tätigkeit der Gesellschaft  macht eine durch den Geschäftszweig bedingte Abweichung in der Gliederung von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung erforderlich.

Auf der Aktivseite der Bilanz wurden die Posten "Fertige aber noch nicht abgerechnete Bauleistungen" und "Forderungen gegenüber Arbeitsgemeinschaften" sowie auf der Passivseite "Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften" eingefügt 

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde um den Posten "Rohergebnis aus Arbeitsgemeinschaften" erweitert.

Im Rahmen der konzerneinheitlichen Bilanzierung und Bewertung wurde der Ausweis der "erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen", sofern die jeweiligen Anzahlungen die Vorräte übersteigen, auf der Passivseite der Bilanz gesondert dargestellt. Die Vorjahresdarstellung wurde nicht geändert.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Aufgrund der Verschmelzungen wurden die übergegangenen Vermögensgegenstände mit den historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten und den kumulierten Abschreibungen als Zugänge im Anlagengitter ausgewiesen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von 150,00 € werden grundsätzlich im Jahr ihrer Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Für Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert über 150,00 € bis 1.000,00 € wird ein Sammelposten gebildet. Der Sammelposten wird über einen Zeitraum von 5 Jahren linear abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, einschließlich notwendiger Gemeinkostenzuschläge, angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Im Geschäftsjahr 2009 sind erstmalig die unfertigen Erzeugnisse, unfertige Leistungen nach dem konzerneinheitlichen Bewertungsschema bewertet worden. Hieraus ergab sich gegenüber der bisherigen Bewertung ein um ca.82 TEuro erhöhter Ausweis der Vorräte.

Im Geschäftsjahr 2009 wurden die erhaltenen Anzahlungen offen von den unfertigen Erzeugnissen, unfertigen Leistungen abgesetzt. Im Geschäftsjahr 2008 wurden die erhaltenen Anzahlungen unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Bei den unfertigen Erzeugnissen handelt es sich um Aufträge, die am Bilanzstichtag zwar begonnen, jedoch noch nicht vollständig abgewickelt bzw. von den Auftraggebern noch nicht abgenommen waren. Die Bewertung der teilfertigen Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips, wobei neben Material- und Fertigungseinzelkosten auch anteilige Fertigungs-, Material- und anteilige Verwaltungsgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Soweit Verluste erwartet werden, werden diese durch einen Abschlag auf den niedrigeren beizulegenden Wert berücksichtigt. Soweit in die Baustellen Subunternehmerleistungen eingegangen sind, die mangels vollständiger Abwicklung noch nicht abgerechnet sind, werden diese in den Baukonten miterfasst. Für die daraus entstehenden Verpflichtungen der Gesellschaft wurden entsprechende Rückstellungen gebildet.

Bei den Angaben zu Arbeitsgemeinschaften wird von § 286 Absatz 3 Satz 1 Nr. 2 HGB Gebrauch gemacht.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt.
Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurden durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 4% auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen entsprechend den steuerlichen Regelungen nach dem Teilwertverfahren durchgeführt. Die Pensionsrückstellungen betragen Euro 427.598,00.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Anlagenspiegel
Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Abschreibungen
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
Zum 31.12.2009 bestehen Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen i.H.v. TEuro 1.730.
Hierin sind Forderungen gegen Gesellschafter von TEuro 58 enthalten.

Zum 31.12.2009 bestehen Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen i.H.v. TEuro 2.815.
Darin sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter i.H.v. TEuro 2.620 enthalten.

Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Sonstige Pflichtangaben

Namen der Geschäftsführer
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch den Geschäftsführer Herrn Wilfried Termath geführt.
Herr Dipl.-Ing.Werner Lanwehr legte sein Amt als Geschäftsführer mit Wirkung zum 31.01.2009 nieder.


Gesellschafter

Folgende Gesellschaften sind Gesellschafter:

Name: Eiffage Deutschland GmbH
Sitz: Borken
Rechtsform: GmbH
Gezeichnetes Kapital: 620.000,00 Euro

Die Gesellschaft besitzt 100% der Anteile an der Lanwehr Bau GmbH und ist damit
Mutterunternehmen.

Anzahl der Arbeitnehmer

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Angestellten beträgt 22 und der durchschnittlich beschäftigten Arbeiter 84.

  

Anlagespiegel


Lanwehr Bau GmbH
48231 Warendorf
  Blatt 1
  Brutto-Anlagenspiegel zum 31.12.2009 - handelsrechtlich

 
 
AHK
Zugänge
Umbuchungen
Kum. Abschreib.
Buchwert
 
 
01.01.2009
Abgänge-
 
Zuschreibungen-
31.12.2009
 
 
Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
0027
EDV-Software
1.050,00
4.450,00
 
2.039,00
3.461,00
0111
Außenanlagen
9.209,31
 
 
9.209,31
 
0320
PKW
22.549,24
83.703,22
26.890,76
23.227,22
109.916,00
0321
PKW Lanwehr Sanierung
0,00
 
 
 
 
0350
LKW
121.610,87
179.988,54
 
49.477,09
176.357,00
 
 
 
-75.765,32
 
 
 
0351
Hänger / Auflieger
40.823,94
 
 
6.382,94
34.441,00
0381
Bagger
118.002,03
15.354,72
 
121.045,75
12.311,00
0384
Walzen
0,00
170.500,00
 
29.249,00
116.251,00
 
 
 
-25.000,00
 
 
 
0385
Fertiger
0,00
203.000,00
 
33.833,00
169.167,00
0401
sonst. Tiefbaugeräte
24.692,20
35.185,32
3.198,00
16.668,52
46.407,00
0402
Sonstige Baugeräte Lanwehr Sanierung
0,00
 
 
 
 
0403
Rüttelplatten
0,00
5.850,00
 
1.013,00
4.837,00
0404
Kompressoren
0,00
32.400,00
 
5.231,00
19.069,00
 
 
 
-8.100,00
 
 
 
0405
Stampfer
0,00
1.650,00
 
138,00
1.512,00
0420
Büroeinrichtung
0,00
23.182,56
 
5.196,56
17.986,00
0421
Werkstatteinrichtung
15.338,76
 
 
0,01
15.338,75
0422
Einrichtung
0,00
1.738,40
 
109,40
1.629,00
0485
Geringw. WG Sammelposten
21.828,84
37.422,65
8.242,85
19.517,34
47.977,00
0486
Geringw. WG Sammelp- osten Sanierung
0,00
 
 
 
 
0499
Anzahlung Betriebs- u. Gesch.ausstattung
0,00
203.000,00
 
 
203.000,00
0500
Anteile an ver- bundenen Unternehmen
0,00
1.750,00
 
 
1.750,00
 
 
375.105,19
999.175,41
38.331,61
322.337,14
981.409,75
 
 
 
-108.865,32
 
 
 

Berichtsprüfung

Bestätigungsvermerk


 
Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Form. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Ich habe den Jahresabschluss -bestehend aus Bilanz, Gewinn- und  Verlustrechnung sowie Anhang- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Lanwehr Bau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenene Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ahlen, den 31.03.2010

gez.
Dipl. Kaufmann
Christian Budt
Wirtschaftsprüfer

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