ANDRITZ Metals Germany GmbH
Stephanopeler Straße 22, 58675 Hemer, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ingo Vollmer seit 12.12.2025 | Geschäftsführer |
Stefan Ludwig Schlager seit 22.10.2025 | Prokura |
Martin Dr. Luig seit 22.10.2025 | Prokura |
Johannes Franz Kahlen seit 21.1.2022 | Geschäftsführer |
Dirk Kalthoff seit 16.8.2021 | Prokura |
Christian Tillmann seit 16.8.2021 | Prokura |
Roman Müller-Hünervogt seit 12.7.2021 | Prokura |
Guido Andree Burgel seit 8.7.2015 | Geschäftsführer |
Sebastian Bertram Beer seit 1.6.2010 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
ANDRITZ AG | 71.15% |
ANDRITZ Deutschland Holding GmbHEigenbeteiligung | 16.44% |
ANDRITZ Power & Water GmbH | 10.62% |
ANDRITZ AG | 1.80% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ANDRITZ Sundwig GmbHHemer(vormals: Sundwig GmbH)Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010A. Darstellung des Geschäftsverlaufs1. Entwicklung von Branche und Markt Die globale Stahlindustrie verzeichnete 2010 wieder eine Belebung der Nachfrage ihrer Produkte und lastete daher ihre Kapazitäten wieder besser aus. Daher wurden in 2010 wieder Investitionen in Anlagen zur Herstellung/Bearbeitung von Edelstahl, C-Stahl und NE-Metallen getätigt. Diese Entwicklung der Nachfrage spiegelt sich auch auf dem Markt für Maschinen und Anlagen der Bereiche Walzwerke, Bandanlagen und Scherenanlagen wider. Asien, insbesondere China, gilt neben Indien weiterhin als Hauptabsatzmarkt. 2. Entwicklung des Auftragseingangs Der Auftragseingang im Jahr 2010 erholte sich deutlich gegenüber 2009 und betrug EUR 154 Mio. Im Auftragseingang sind rd. EUR 10 Mio. (Vorjahr EUR 5 Mio.) Konsortialanteile von ANDRITZ-Konzerngesellschaften enthalten. Der Auftragseingang 2010 verteilt sich wie folgt:
Bezogen auf die Produktbereiche entfallen vom Auftragseingang auf:
3. Produktion Die Vormontage der "Kern"-Anlagen, insbesondere der Walzwerke, Scherenanlagen, Streckrichter und Richtmaschinen, stellt ein wesentliches Know-how-Element dar und erfolgt in den Werkstätten der ANDRITZ Sundwig GmbH. 4. Beschaffung Der Bereich Materialwirtschaft/Einkauf agiert weltweit im Verbund mit der ANDRITZ AG. 5. Investitionen Investitionen wurden im Bereich EDV-Infrastruktur einschließlich Software getätigt. 6. Finanzierungsmaßnahmen Die Beteiligungsverhältnisse sowie die Höhe des gezeichneten Kapitals haben sich im Geschäftsjahr 2010 nicht verändert. Aufgrund der Regelungen des Gesellschaftsvertrages hat die ANDRITZ Sundwig GmbH im Geschäftsjahr 2010 20% des handelsrechtlichen Jahresüberschusses in die Gewinnrücklage eingestellt. 7. Forschung und Entwicklung Vorhaben der Forschung und Entwicklung konzentrieren sich auf die Optimierung von Gesamtanlagen im Verbund mit den Schwestergesellschaften im ANDRITZ-Konzern. Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten wurden auch im Jahre 2010 mit hoher Priorität weitergeführt. Wesentliches Ziel der Entwicklung ist weiterhin die prozesstechnische Optimierung von verfahrenstechnischen Aspekten in allen Bereichen. 8. Personal- und Sozialbereich Zum 31. Dezember 2010 beschäftigte die ANDRITZ Sundwig GmbH an den Standorten Hemer und Lahr insgesamt folgende Mitarbeiter:
Im Geschäftsjahr 2010 war die ANDRITZ Sundwig GmbH in allen Bereichen (Konstruktion, Fertigung und Montage) voll ausgelastet. Fehlende Kapazitäten wurden durch externe Ingenieurbüros und den Einsatz von Leihpersonal ausgeglichen. Die ANDRITZ Sundwig GmbH wandte im Geschäftsjahr 2010 rd. 104 TEUR (Vorjahr: 197 TEUR) für die Weiterbildung der Mitarbeiter auf. Schwerpunkt der Weiterbildung war die fachspezifische Weiterbildung nach Vorgaben der Fachabteilungen. 9. Umweltmanagement Die ANDRITZ Sundwig GmbH hält die Belastungen der Umwelt möglichst gering, indem sie alle Geschäftsprozesse einer strikten Umweltverträglichkeitsprüfung unterzieht. Die Übereinstimmung des Umweltmanagements der ANDRITZ Sundwig GmbH mit dem Regelwerk der ISO 14001 ist durch ein TÜV-Zertifikat bestätigt. 10. Wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr Die Gesellschafterversammlung hat am 5.11.2010 die Änderung der Firma in ANDRITZ Sundwig GmbH beschlossen. Die Änderung wurde am 21.12.2010 ins Handelsregister eingetragen. B. Darstellung der Lage1. Ertragslage Die Leistung ging von 241.482 T€ in 2009 auf 180.675 T€ in 2010 zurück. Der Anteil der Umsatzerlöse an der Leistung beträgt 100,4% (Vorjahr: 86,9%), der Anteil der Bestandsveränderung -1,0% (Vorjahr: 12,7%), der Anteil von aktivierten Eigenleistungen und sonstigen betrieblichen Erträgen 0,6% (Vorjahr: 0,4%). Das Finanzergebnis ging von 838 T€ in 2009 auf 430 T€ in 2010 zurück. Grund hierfür waren neben noch weiter gesunkenen Zinssätzen für Geldanlagen Zinsen für Steuernachzahlungen aufgrund der im Berichtszeitraum stattgefundenen steuerlichen Betriebsprüfung für die Jahre 2004 bis 2007. Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:
Bezogen auf die vertraglichen Leistungsanteile bei der Auftragsdurchführung setzen sich die Umsatzerlöse wie folgt zusammen:
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten folgende wesentliche Posten:
Die Veränderung des Materialaufwands korrespondiert weitestgehend mit der veränderten Betriebsleistung und lässt sich nachstehender Aufstellung entnehmen.
Der Personalaufwand gliedert sich wie folgt:
Die übrigen betrieblichen Aufwendungen sind im Berichtsjahr von TEUR 21.222 auf TEUR 20.194 zurückgegangen. Die Ertragsteuern setzen sich wie folgt zusammen:
Von den Ertragsteuern entfallen auf Vorjahre TEUR 906 Körperschaftsteuer, TEUR 767 Gewerbesteuer und TEUR 48 Solidaritätszuschlag aufgrund der im Berichtszeitraum stattgefunden steuerlichen Betriebsprüfung für die Jahre 2004 bis 2007. 2. Finanzlage Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen durch erhaltene Anzahlungen. Per 31.12.2010 bestanden flüssige Mittel in Höhe von rd. Mio. EUR 86,2 (Vorjahr: Mio. FUR 37,6), da durch den im Vergleich zum Vorjahr höheren Auftragseingang wieder mehr Anzahlungen von Kunden eingegangen sind. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind gegenüber dem Vorjahr um rund Mio. EUR 3,6 gesunken. 3. Vermögenslage
Die immateriellen Vermögensgegenstände haben sich hauptsächlich durch planmäßige Abschreibungen vermindert. Der Buchwert des Sachanlagevermögens hat sich in 2010 durch Abschreibungen und geringe Zugänge gegenüber dem Vorjahr um rd. 362 T€ vermindert. Die Zugänge betreffen hauptsächlich die EDV-Ausstattung. Die Sachanlagen haben sich zu Buchwerten wie folgt entwickelt:
Die Zusammensetzung der Vorräte ist nachstehender Aufstellung zu entnehmen:
Die Unfertigen Erzeugnisse haben sich gegenüber dem Vorjahr um 0,6% von TEUR 284.000 auf TEUR 282.292 vermindert. Bewertungsabschläge wegen Verlustrisiken wurden verrechnet, soweit die bis zum Bilanzstichtag angefallenen und die bis zur Fertigstellung kalkulierten Kosten nicht durch die vereinbarten Nettoerlöse je Auftrag gedeckt sind. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entwickelten sich wie folgt:
Mit der ANDRITZ Deutschland Beteiligungs GmbH, Krefeld, besteht seit 2009 eine umsatzsteuerliche Organschaft. Die Forderung gegen diese Gesellschaft beruht auf dem Vorsteuerüberhang aus den Umsatzsteuervoranmeldungen der Monate November und Dezember 2010. Die Forderungen gegen die übrigen Gesellschaften beruhen zum größten Teil auf Rechnungsstellungen für Umsätze im letzten Quartal 2010. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten folgende wesentliche Posten:
Die Steuererstattungsansprüche umfassen im Wesentlichen Ansprüche auf Kapitalertragsteuer in Höhe von TEUR 1.212 (Vorjahr: TEUR 327) und auf ausländische Umsatzsteuer in Höhe von TEUR 303 (Vorjahr: TEUR 392). Kapital Das Eigenkapital hat sich um TEUR 397 vermindert (Zuführung zu den Gewinnrücklagen TEUR 728, Bilanzgewinn TEUR 2.785, Ausschüttung TEUR -3.910). Aufgrund des gestiegenen Bilanzvolumens aufgrund des durch Kundenanzahlungen finanzierten Zugangs an liquiden Mitteln ist die Eigenkapitalquote gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die anstehende Gewinnausschüttung wird auf Grund des von TEUR 3.910 auf TEUR 2.785 gesunkenen handelsrechtlichen Bilanzgewinns für 2010 niedriger ausfallen als für 2009. Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Steuerrückstellungen beinhalten Rückstellungen für Nachzahlungen für den Zeitraum 2004 bis 2007 aufgrund der in 2010 abgeschlossenen steuerlichen Betriebsprüfung für den genannten Zeitraum. Die erhaltenen Anzahlungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten folgende Posten:
4. Nachtragsbericht Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres (§ 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB) ereignet. 5. Risikobericht Die Unternehmensentwicklung der ANDRITZ Sundwig GmbH wurde auch im Geschäftsjahr 2010 konsequent hinsichtlich des Risikomanagements fortgesetzt. Hierbei gelten die konzerninternen Regelungen der ANDRITZ AG sowie die ISO 9001-Vorgaben beginnend mit der Angebotserarbeitung bis zum Ende der Auftragsabwicklung, um Risiken rechtzeitig zu erkennen, abzuwenden, zu mindern bzw. entsprechende kalkulatorische Vorsorgen zu treffen. Die ANDRITZ Sundwig GmbH wendet ein Risiko-(Früh)-Erkennungssystem an, welches im Wesentlichen aus Folgendem besteht:
Auch bei Wahrnehmung aller risikomindernden Maßnahmen ist es nicht zu vermeiden und wird auch in Zukunft nicht zu vermeiden sein, vorsorgliche Schritte für außerordentliche Aufwendungen, insbesondere bis zur Abnahme der zu liefernden bzw., gelieferten Anlagen - auch finanziell - zu ergreifen. Zu diesem Zweck wurden und werden regelmäßig ausreichende Rückstellungen für diese Risiken gebildet. 6. Prognosebericht Abrechnungsbedingt geht die ANDRITZ Sundwig GmbH mit einem Auftragsbestand in Höhe von ca. EUR 601 Mio. in das neue Geschäftsjahr 2011. Mittlerweile gibt es wieder verstärkte Projektaktivitäten, von denen ein hoher Anteil sich in 2011 als auch in 2012 als Auftragseingänge niederschlagen werden. Die Auftragseingangsplanung für 2011 liegt daher auf dem Niveau von 2010. Die Geschäftsbereiche werden prozentual am Auftragseingang 2011 wie im Vorjahr partizipieren, regional wird eine Verteilung des Auftragseingangs auf Asien, hier weiterhin in besonderem Maße China, und Europa erwartet. Mit den zur Abrechnung anstehenden Aufträgen wird für das Jahr 2011 erwartet, dass das Ergebnis der Geschäftstätigkeit und das Bilanzergebnis in etwa auf dem Niveau von 2010 liegen werden. Falls die Erholung der Weltwirtschaft weiter anhält, erwarten wir für 2012 insbesondere aus den Schwellenländern eine anziehende Nachfrage.
Hemer, den 10. März 2011 ANDRITZ Sundwig GmbH Geschäftsführung Paul Krekel Johann Jatta Bilanz zum 31. Dezember 2010Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010
Anhang für das Geschäftsjahr 2010I. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der ANDRITZ Sundwig GmbH, Hemer, wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches erstellt. Erstmals wurden sämtliche durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) vom 25. Mai 2009 geänderten Vorschriften angewendet. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Bei der erstmaligen Aufstellung des Abschlusses nach BilMoG wurden die Vorjahresvergleichszahlen auf Grund des Wahlrechts des Artikels 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenErworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden drei bzw. vier Jahre bei Software bzw. fünf Jahre bei technischen Lizenzen zu Grunde gelegt. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen erfolgen ab dem Erwerbszeitpunkt mit der je¬weils kürzesten steuerlich zulässigen Nutzungsdauer. Die Anlagegüter werden zum Teil linear und zum Teil degressiv abgeschrieben. Bei Vermögensgegenständen, die zwischen dem 1. Januar 2001 und dem 31. Dezember 2005 angeschafft wurden, wurde die degressive Abschreibung auf das Doppelte des linearen Abschreibungssatzes und höchstens 20% des jeweiligen Buchwertes begrenzt. Bei Vermögensgegenständen, die zwischen dem 1. Januar 2006 und dem 31. Dezember 2007 angeschafft wurden, wurde die degressive Abschreibung auf das Dreifache des linearen Abschreibungssatzes und höchstens 30% des jeweiligen Buchwertes begrenzt. Bei Vermögensgegenständen, die zwischen dem 1. Januar 2008 und dem 31. Dezember 2008 angeschafft wurden, wurde der lineare Abschreibungssatz angewandt. Bei Vermögensgegenständen, die zwischen dem 1. Januar 2009 und dem 31. Dezember 2010 angeschafft wurden, wurde die degressive Abschreibung auf das 2,5-fache des linearen Abschreibungssatzes und höchstens 25% des jeweiligen Buchwertes begrenzt Für geringwertige Wirtschaftsgüter, die ab dem 1. Januar 2008 angeschafft wurden und deren Einzelanschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 liegen, wurde je Anschaffungsjahr je ein Sammelposten gebildet. Die Sammelposten werden im Jahr der Bildung und in den auf das Jahr der Bildung folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils 20% pro Jahr abgeschrieben. Für Werkzeuge, Modelle und Zeichnungen bestehen Festwerte. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB aktiviert. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, Sozialaufwendungen, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Bewertungsabschläge werden verrechnet, soweit die bis zum Bilanzstichtag angefallenen und die bis zur Fertigstellung kalkulierten Kosten nicht durch die vereinbarten Nettoerlöse je Auftrag gedeckt sind. Daneben wird ein Abschlag in Höhe von 1% für nicht erkannten Ausschuss vorgenommen. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden offen vom Posten "Vorräte" gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB abgesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,25% Rechnung getragen. Sonstige Wertpapiere werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips gemäß § 253 Abs. 4 HGB sowie des Wertaufholungsgebots gemäß § 253 Abs. 5 HGB angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen werden auf Basis des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes nach der Projected-Unit-Credit-Methode unter der Annahme eines Rechnungszinsfußes von 5,16% und den Richttafeln RT 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Das Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB, die erforderliche Zuführung zu den Pensionsrückstellungen auf maximal 15 Jahre zu verteilen, wird nicht ausgeübt. Im Geschäftsjahr 2010 wurde die vollständige Zuführung vorgenommen. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des erwarteten Erfüllungsbetrages angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen waren bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrages aufgrund der Kurzfristigkeit der Rückstellungen nicht zu berücksichtigen. Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbare langfristig fällige Verpflichtungen werden nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden, soweit sie nicht von dem Posten "Vorräte" offen abgesetzt werden, unter den Verbindlichkeiten gesondert ausgewiesen. Latente Steuern werden für zeitliche, sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den Handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen gebildet, soweit dies nach § 274 HGB zulässig ist. Von dem Wahlrecht zum Ansatz eines aktiven latenten Steuerüberhangs aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs.1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Derivative Finanzinstrumente werden einzeln mit dem Marktwert am Stichtag bewertet. Sind die Voraussetzungen zur Bildung von Bewertungseinheiten erfüllt, werden die Sicherungs- und Grundgeschäfte zu einer Bewertungseinheit (Einfrierungsmethode) zusammengefasst. III. Grundlagen der WährungsumrechnungVerbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. IV. Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2010 ist als Anlage zum Anhang dargestellt. 2. Vorräte Von den Vorräten wurden die von Kunden erhaltenen Anzahlungen offen abgesetzt und nur der verbleibende Restsaldo in die Bilanz eingestellt. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bis auf sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 655 (Vorjahr: TEUR 694) haben sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Forderungen gegen Gesellschafter sind in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit TEUR 874 (Vorjahr: TEUR 2.515) enthalten. 4. Eigenkapital Der Bilanzgewinn des Vorjahres wurde in voller Höhe an die Gesellschafter ausgeschüttet. 5. Pensionsrückstellungen Für die Pensionsrückstellungen wurde die versicherungsmathematische Berechnung unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens vorgenommen. Dabei wurden ein Zinssatz von 5,16% sowie eine erwartete Lohn- und Gehaltssteigerung von 2,5% zugrunde gelegt. Die angenommene Rentensteigerung beträgt 2%. Zudem wurden die Sterbetafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Gegenüber den Mitarbeitern der Gesellschaft bestehen Pensionsverpflichtungen, die auf die Unterstützungskasse übertragen wurden und für die daher keine Rückstellung gebildet wurde. Bei einer Bewertung dieser Verpflichtungen entsprechend der Bewertung der Pensionsrückstellungen würde sich eine Rückstellung in Höhe von TEUR 7.536 (Vorjahr: TEUR 5.073) ergeben. Der Fehlbetrag der nicht durch Kassenvermögen bei der "Unterstützungskasse für die Belegschaftsmitglieder der SUNDWIG GmbH e.V." gedeckten Pensionsverpflichtungen beläuft sich auf TEUR 4.336 (Vorjahr: TEUR 1.873). 6. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen für noch anfallende Kosten bereits abgerechneter Aufträge (TEUR 8.392; Vorjahr: TEUR 6,980), rückständige Urlaubsansprüche und Zeitkontenguthaben der Mitarbeiter (TEUR 3.068; Vorjahr: TEUR 2.843), Altersteilzeit (TEUR 279; Vorjahr: TEUR 411), Tantiemen (TEUR 500; Vorjahr: TEUR 500) sowie Garantien (TEUR 1.039; Vorjahr: TEUR 1.001). Die Rückstellungen für Altersteilzeit sind in Höhe von TEUR 279 gemäß § 7 SGB IV durch Verpfändung von Wertpapieren insolvenzrechtlich gesichert. 7. Verbindlichkeiten Erhaltene Anzahlungen wurden in Höhe von TEUR 107.176 (Vorjahr: TEUR 110.411) von verbundenen Unternehmen geleistet. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen mit TEUR 1.610 (Vorjahr: TEUR 1.640) Beträge mit einer Fälligkeit größer 5 Jahre, mit TEUR 1.293 (Vorjahr: TEUR 1.250) Verbindlichkeiten mit einer Fälligkeit zwischen 1 und 5 Jahren. Die übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der "Unterstützungskasse für die Belegschaftsmitglieder der SUNDWIG GmbH e.V." in Höhe von TEUR 3.200 (Vorjahr: TEUR 3.200). 8. Bewertungseinheiten Gemäß den Vorgaben des BilMoG sind für die Sicherungs- und Grundgeschäfte der Aufträge, die in Fremdwährung mit dem Kunden abgeschlossen wurden, Bewertungseinheiten gebildet worden. Es betrifft die Aufträge JISCO/China, Lieferung einer Streckbiegerichtanlage und eines Dressierwalzwerkes für Edelstahlbänder (Auftragseingang Mai 2010), und eine Glüh- und Beizanlage von Thyssen USA über Andritz Inc. USA, (Auftragseingang Nov. 2007). Der Vertragswert mit dem Kunden JISCO beträgt 22,5 Mio. USD und beinhaltet 5,3 Mio USD Konsortialanteil von ABB. ABB erhält fristenkongruent und auf eigenes Risiko die Zahlungen vom Kunden über ANDRITZ Sundwig in USD. Das verbleibende Grundgeschäft von ANDRITZ Sundwig in Höhe von 17,2 Mio USD ist über ein Devisentermingeschäft fristenkongruent abgesichert mit den dem Zahlungseingang entsprechenden Terminen. Das Geschäft erstreckt sich über den Zeitraum von rd. 2 Jahren, gerechnet ab Auftragseingang. Der festgeschriebene Wechselkurs beträgt 1 Euro = 1,248 USD. Für die Lieferung der Glüh- und Beizanlage TKS USA erhielt ANDRITZ Sundwig von ANDRITZ Inc. den Auftrag über 34,8 Mio. USD einschließlich der technischen und kommerziellen Federführung/Koordination des Gesamtauftrages. Weitere Partner sind Andritz AG, Österreich, und ANDRITZ Thermtec, Niederlande. Das Grundgeschäft von ANDRITZ Sundwig ist mit einem Devisentermingeschäft fristenkongruent abgesichert, basierend auf einem Wechselkurs von 1 Euro = 1,4647 USD. Nicht kursgesichert sind die Ausgaben, die in USD Währung erfolgen, mit einem Wert von 4,2 Mio. USD. In der Funktion als Konsortialführer hat ANDRITZ Sundwig für ANDRITZ Thermtec und ANDRITZ AG das Devisentermingeschäft für dessen Grundgeschäft durchgeführt im Gesamtwert von USD 28,7 Mio USD zu einem festgeschriebenen! verbrieften Wechselkurs 1 Euro = 1,4647 USD. Mit den Konsortialpartner wurde dies im Konsortialvertrag schriftlich vereinbart. Aus diesem Geschäft entsteht ANDRITZ Sundwig kein Risiko. Eine Übersicht zu den in Bewertungseinheiten zusammengefassten Grund- und Sicherungsgeschäften ist als Anlage zum Anhang beigefügt. 9. Latente Steuern Aus den Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz resultieren ausschließlich aktive latente Steuern; die Höhe beträgt € 2.645.043. Hauptsächlich entfallen die Steuern auf die folgenden Positionen:
Der Berechnung der latenten Steuern wurde der ab 2011 für die Andritz Sundwig GmbH geltende Steuersatz i. H. v. 31,995% zugrunde gelegt, da sich die Differenzen in künftigen Veranlagungszeiträumen bei dem dann geltenden Steuersatz umkehren werden. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse Der Exportanteil betrug unverändert 92% und wurde insbesondere in Fernost (54%) und den USA (19%) erlöst. Die Schwerpunkte bei den Umsatzerlösen betreffen Band- und Scherenanlagen mit 70,8% (Vorjahr: 72,6%) und Walzanlagen mit 19,2% (Vorjahr: 19,3%). Die Umsätze nach Regionen verteilen sich wie folgt:
2. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind 7 TEUR Erträge aus der Währungsumrechnung enthalten. In den betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 183 (Vorjahr: TEUR 32) enthalten. 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind 68 TEUR Aufwendungen aus der Währungsumrechnung enthalten. Ferner enthalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Wesentlichen Verkaufs- und Lizenzprovisionen von TEUR 2.358 (Vorjahr: TEUR 2.473), Reisekosten von TEUR 3.674 (Vorjahr: TEUR 3.601), Fracht- und Verpackungskosten von TEUR 4.645 (Vorjahr: TEUR 4.274), Finanzierungskosten und Exportkreditversicherungen von TEUR 694 (Vorjahr: TEUR 1.028), Fremdlöhne und -leistungen von TEUR 2.182 (Vorjahr: TEUR 2.723) sowie EDV-Kosten von TEUR 2.425 (Vorjahr. TEUR 1.848). 4. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen TEUR 216 auf die Aufzinsung von Rückstellungen. 5. Außerordentliche Aufwendungen aus der erstmaligen Anwendung von BilMoG Die außerordentlichen Aufwendungen im Zusammenhang mit der Erstanwendung des BilMoG betragen TEUR 588 und betreffen insgesamt die Neubewertung der Pensionsrückstellungen. Im Zusammenhang mit der Erstanwendung des BilMoG wurden 32 TEUR erfolgsneutral in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. 6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag und sonstige Steuern Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen mit TEUR 2.562 (Vorjahr: TEUR 1.446) auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2010; mit TEUR 1.721 auf Vorjahre aufgrund der in 2010 erfolgten steuerlichen Betriebsprüfung für den Zeitraum 2004 bis 2007. V. Sonstige Angaben1. Angaben zu den Organen der Gesellschaft Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten im Berichtsjahr folgende Herren an: Paul Krekel, Dipl.-Kaufmann, Holler Johann Jatta, Dipl.-Ingenieur, Sundern Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Die Gesamtbezüge (in Form von Pensionsleistungen) früherer Mitglieder der Geschäftsführung und ihrer Hinterbliebenen betrugen TEUR 112 (Vorjahr: TEUR 117). Die für aktive und ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung gebildete Pensionsrückstellung beläuft sich zum 31. Dezember 2010 auf TEUR 1.181 (Vorjahr: TEUR 1.007). Verwaltungsrat Dem Verwaltungsrat gehörten im Berichtsjahr folgende Herren an: Dr. Franz Hofmann, Ingenieur, Graz, Vorsitzender, Heinz Hödl, Ingenieur, Linz Dr. Michael von Waldthausen, Kaufmann, Hemer Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Verwaltungsrats betragen für das Geschäftsjahr 2010 TEUR 20. 2. Angaben zu den Arbeitnehmern Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer betrug im Geschäftsjahr:
3. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat in 2007 eine Exportforderung forfaitiert, haftet aber gegenüber der forfaitierenden Bank für die Restverbindlichkeit. Die Zession wurde dem Schuldner gegenüber offengelegt, dieser zahlt daher schuldbefreiend nur noch an die Bank als neue Forderungsinhaberin. Aus diesem Grund wird die Bilanzierung analog der Behandlung bei echtem Factoring vorgenommen. Die Restverbindlichkeit ist mit einem Selbstbehalt von 15% kreditversichert. Zum 31.12.2010 betrug der nicht versicherte Selbstbehalt TEUR 649 (Vorjahr: TEUR 930). Es gibt keine Indikatoren, die darauf hinweisen, dass die Gesellschaft aus der Haftung für die Restverbindlichkeit in Anspruch genommen wird. Zum 31. Dezember 2010 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Investitonsvorhaben in Höhe von TEUR 51 (Vorjahr: TEUR 99) sowie aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 167 (Vorjahr: TEUR 163). 4. Beziehungen zu Mutterunternehmen Die ANDRITZ Sundwig GmbH, Hemer, gehört zur Gruppe der ANDRITZ Deutschland Beteiligungs GmbH, Krefeld, und wird in deren im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlichten Konzernabschluss als kleinsten Kreis von Unternehmen einbezogen. Die ANDRITZ Deutschland Beteiligungs GmbH gehört zur Gruppe der ANDRITZ AG, Graz, und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Die ANDRITZ AG, Graz, stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der ANDRITZ AG wird beim Firmenbuch (Handelsregister) Graz hinterlegt. 5. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers für die Abschlussprüfung betrug inkl. des Auslagenersatzes 51 T€. 6. Gewinnverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, den Teil des Jahresüberschusses, der nach der Einstellung in die Gewinnrücklagen verbleibt, an die Gesellschafter auszuschütten.
Hemer, den 10. März 2011 ANDRITZ Sundwig GmbH - Geschäftsführung - Paul Krekel Johann Jatta Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2010
Angabe nach § 285 Nr. 23 HGB
Annahme: Fristenunterschiede zwischen Grundgeschäft und Sicherungsgeschäft existieren nicht. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Andritz Sundwig GmbH (vormals: Sundwig GmbH), Hemer, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Andritz Sundwig GmbH (vormals: Sundwig GmbH), Hemer, den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 11. März 2011 Deloitte
& Touche GmbH
Crampton, Wirtschaftsprüfer Schönwald, Wirtschaftsprüfer |
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