Stammdaten

Register
Amtsgericht Iserlohn HRB 2160
Vorher
Sundwig GmbHANDRITZ Sundwig GmbH
Eingetragen
23.6.1998
Branche
Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Projektierung, Herstellung und Lieferung von Anlagen der Maschinenindustrie, die Tätigkeit auf dem Gebiet der Verfahrenstechnik sowie die Konstruktion, Herstellung und Lieferung sowie der Handel von und mit Maschinen, Industrieofenanlagen, Beheizungssystemen, Werkzeugen, Gerätschaften und Erzeugnissen aller Art aus Stahl, Eisen, Nichteisenmetallen, Feuerfestmaterialien und Kunststoffen sowie die Fortführung und der Ausbau des bestehenden Unternehmens.

Historie

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Management

NameRolle
Ingo Vollmer
seit 12.12.2025
Geschäftsführer
Stefan Ludwig Schlager
seit 22.10.2025
Prokura
Martin Dr. Luig
seit 22.10.2025
Prokura
Johannes Franz Kahlen
seit 21.1.2022
Geschäftsführer
Dirk Kalthoff
seit 16.8.2021
Prokura
Christian Tillmann
seit 16.8.2021
Prokura
Prokura
Guido Andree Burgel
seit 8.7.2015
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.01% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (4)

NameAnteil
ANDRITZ AGAUT
71.15%
16.44%
ANDRITZ Power & Water GmbHAUT
10.62%
ANDRITZ AGAUT
1.80%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
ANDRITZ Deutschland Holding GmbH
Germany
10.300.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

ANDRITZ Sundwig GmbH

Hemer

(vormals: Sundwig GmbH)

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Entwicklung von Branche und Markt

Die globale Stahlindustrie verzeichnete 2010 wieder eine Belebung der Nachfrage ihrer Produkte und lastete daher ihre Kapazitäten wieder besser aus. Daher wurden in 2010 wieder Investitionen in Anlagen zur Herstellung/Bearbeitung von Edelstahl, C-Stahl und NE-Metallen getätigt.

Diese Entwicklung der Nachfrage spiegelt sich auch auf dem Markt für Maschinen und Anlagen der Bereiche Walzwerke, Bandanlagen und Scherenanlagen wider. Asien, insbesondere China, gilt neben Indien weiterhin als Hauptabsatzmarkt.

2. Entwicklung des Auftragseingangs

Der Auftragseingang im Jahr 2010 erholte sich deutlich gegenüber 2009 und betrug EUR 154 Mio. Im Auftragseingang sind rd. EUR 10 Mio. (Vorjahr EUR 5 Mio.) Konsortialanteile von ANDRITZ-Konzerngesellschaften enthalten.

Der Auftragseingang 2010 verteilt sich wie folgt:

- Deutschland rd. EUR 5,2 Mio.
- EU (ohne Deutschland) rd. EUR 2,7 Mio.
- restl. Europa rd. EUR 3,4 Mio.
- Asien rd. EUR 142,1 Mio.
- Amerika rd. EUR 0,8 Mio.

Bezogen auf die Produktbereiche entfallen vom Auftragseingang auf:

- Walzwerke rd. EUR 45,3 Mio.
- Band-, Scheren- u. Schneidanlagen rd. EUR 81,9 Mio.
- After Sales / Ersatzteile rd. EUR 27,0 Mio.

3. Produktion

Die Vormontage der "Kern"-Anlagen, insbesondere der Walzwerke, Scherenanlagen, Streckrichter und Richtmaschinen, stellt ein wesentliches Know-how-Element dar und erfolgt in den Werkstätten der ANDRITZ Sundwig GmbH.

4. Beschaffung

Der Bereich Materialwirtschaft/Einkauf agiert weltweit im Verbund mit der ANDRITZ AG.

5. Investitionen

Investitionen wurden im Bereich EDV-Infrastruktur einschließlich Software getätigt.

6. Finanzierungsmaßnahmen

Die Beteiligungsverhältnisse sowie die Höhe des gezeichneten Kapitals haben sich im Geschäftsjahr 2010 nicht verändert. Aufgrund der Regelungen des Gesellschaftsvertrages hat die ANDRITZ Sundwig GmbH im Geschäftsjahr 2010 20% des handelsrechtlichen Jahresüberschusses in die Gewinnrücklage eingestellt.

7. Forschung und Entwicklung

Vorhaben der Forschung und Entwicklung konzentrieren sich auf die Optimierung von Gesamtanlagen im Verbund mit den Schwestergesellschaften im ANDRITZ-Konzern.

Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten wurden auch im Jahre 2010 mit hoher Priorität weitergeführt. Wesentliches Ziel der Entwicklung ist weiterhin die prozesstechnische Optimierung von verfahrenstechnischen Aspekten in allen Bereichen.

8. Personal- und Sozialbereich

Zum 31. Dezember 2010 beschäftigte die ANDRITZ Sundwig GmbH an den Standorten Hemer und Lahr insgesamt folgende Mitarbeiter:

2010 VJ
insgesamt 387 401
Davon
Montage 76 80
Konstruktion, Vertrieb und Verwaltung 277 283
Auszubildende 34 38

Im Geschäftsjahr 2010 war die ANDRITZ Sundwig GmbH in allen Bereichen (Konstruktion, Fertigung und Montage) voll ausgelastet. Fehlende Kapazitäten wurden durch externe Ingenieurbüros und den Einsatz von Leihpersonal ausgeglichen.

Die ANDRITZ Sundwig GmbH wandte im Geschäftsjahr 2010 rd. 104 TEUR (Vorjahr: 197 TEUR) für die Weiterbildung der Mitarbeiter auf. Schwerpunkt der Weiterbildung war die fachspezifische Weiterbildung nach Vorgaben der Fachabteilungen.

9. Umweltmanagement

Die ANDRITZ Sundwig GmbH hält die Belastungen der Umwelt möglichst gering, indem sie alle Geschäftsprozesse einer strikten Umweltverträglichkeitsprüfung unterzieht. Die Übereinstimmung des Umweltmanagements der ANDRITZ Sundwig GmbH mit dem Regelwerk der ISO 14001 ist durch ein TÜV-Zertifikat bestätigt.

10. Wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr

Die Gesellschafterversammlung hat am 5.11.2010 die Änderung der Firma in ANDRITZ Sundwig GmbH beschlossen. Die Änderung wurde am 21.12.2010 ins Handelsregister eingetragen.

B. Darstellung der Lage

1. Ertragslage

Die Leistung ging von 241.482 T€ in 2009 auf 180.675 T€ in 2010 zurück.

Der Anteil der Umsatzerlöse an der Leistung beträgt 100,4% (Vorjahr: 86,9%), der Anteil der Bestandsveränderung -1,0% (Vorjahr: 12,7%), der Anteil von aktivierten Eigenleistungen und sonstigen betrieblichen Erträgen 0,6% (Vorjahr: 0,4%).

Das Finanzergebnis ging von 838 T€ in 2009 auf 430 T€ in 2010 zurück. Grund hierfür waren neben noch weiter gesunkenen Zinssätzen für Geldanlagen Zinsen für Steuernachzahlungen aufgrund der im Berichtszeitraum stattgefundenen steuerlichen Betriebsprüfung für die Jahre 2004 bis 2007.

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:

2010 Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Band-, Schneid- u. Scherenanlagen 128.344 152.350 -24.006
Walzwerke 34.858 40.602 -5.744
Sonstiges 18.123 16.995 1.128
181.325 209.947 -28.622

Bezogen auf die vertraglichen Leistungsanteile bei der Auftragsdurchführung setzen sich die Umsatzerlöse wie folgt zusammen:

2010 Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Eigenanteil Sundwig 145.139 129.826 15.313
Konsortialanteile verbundener Unternehmen 22.810 41.769 -18.959
Konsortialanteile Dritter 13.376 38.352 -24.976
181.325 209.947 -28.622

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten folgende wesentliche Posten:

2010 Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Kostenweiterbelastungen 630 429 201
Zuschreibungen auf Wertpapiere 0 203 -203
Auflösung von nicht auftragsbezogenen Rückstellungen 183 32 151
Zuschüsse 0 76 -76
Übrige 245 249 -4
1.058 989 69

Die Veränderung des Materialaufwands korrespondiert weitestgehend mit der veränderten Betriebsleistung und lässt sich nachstehender Aufstellung entnehmen.

2010 Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Aufwendungen für Roh-, Hilfsund Betriebsstoffe 1.095 1.561 -466
Aufwendungen für bezogene Leistungen
Fremdlieferungen 101.494 131.929 -30.435
Zuführung / Auflösung der Rückstellung für noch anfallende Kosten 779 -639 1.418
Auswärtige Konstruktion 1.706 1.312 394
Konzernzulieferungen 17.832 51.221 -33.389
Übrige 510 456 54
122.321 184.279 -61.958
123.416 185.840 -62.424

Der Personalaufwand gliedert sich wie folgt:

2010 Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Löhne und Gehälter
Gehälter 21.436 21.193 243
Löhne 2.721 2.972 -251
24.157 24.165 -8
Soziale Abgaben
Arbeitgeberanteile Sozialversicherung 3.548 3.635 -87
Berufsgenossenschaftsbeiträge 310 246 64
3.858 3.881 -23
Aufwendungen für Altersversorgung und sonstige Personalaufwendungen 386 618 -232
28.401 28.664 -263

Die übrigen betrieblichen Aufwendungen sind im Berichtsjahr von TEUR 21.222 auf TEUR 20.194 zurückgegangen.

Die Ertragsteuern setzen sich wie folgt zusammen:

2010 Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Körperschaftsteuer 2.134 690 1.444
Gewerbesteuer 1.989 686 1.303
Solidaritätszuschlag 116 38 78
Ausländische Ertragsteuern 44 28 16
4.283 1.442 2.841

Von den Ertragsteuern entfallen auf Vorjahre TEUR 906 Körperschaftsteuer, TEUR 767 Gewerbesteuer und TEUR 48 Solidaritätszuschlag aufgrund der im Berichtszeitraum stattgefunden steuerlichen Betriebsprüfung für die Jahre 2004 bis 2007.

2. Finanzlage

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen durch erhaltene Anzahlungen.

Per 31.12.2010 bestanden flüssige Mittel in Höhe von rd. Mio. EUR 86,2 (Vorjahr: Mio. FUR 37,6), da durch den im Vergleich zum Vorjahr höheren Auftragseingang wieder mehr Anzahlungen von Kunden eingegangen sind.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind gegenüber dem Vorjahr um rund Mio. EUR 3,6 gesunken.

3. Vermögenslage

31.12.2010 31.12.2009 Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Immaterielle Vermögensgegenstände 337 430 -93
Sachanlagen 2.658 3.020 -362
Anlagevermögen 2.995 3.450 -455
Vorräte 0 0 0
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 17.006 20.627 -3.621
Wertpapiere 12.318 11.747 571
Liquide Mittel 86.216 37.547 48.669
Umlaufvermögen 115.540 69.921 45.619
Vermögen 118.535 73.371 45.164
gezeichnetes Kapital 10.300 10.300 0
Gewinnrücklagen 6.750 6.054 696
Einstellung in Gewinnrücklage wg. BilMoG 32 0 32
Bilanzgewinn 2.785 3.910 -1.125
Eigenkapital 19.867 20.264 -397
Rückstellungen für Pensionen 3.003 2.611 392
Steuerrückstellungen 4.312 40 4.272
sonstige Rückstellungen 14.963 13.546 1.417
Rückstellungen 22.278 16.197 6.081
Anzahlungen von Kunden -netto- 59.613 14.045 45.568
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.740 15.600 -7.860
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von verb. Unternehmen 4.753 3.015 1.738
Verbindlichkeiten aus Auftragsabwicklung 72.106 32.660 39.446
sonstige Verbindlichkeiten 4.284 4.250 34
Verbindlichkeiten 76.390 36.910 39.480
Kapital 118.535 73.371 45.164

Die immateriellen Vermögensgegenstände haben sich hauptsächlich durch planmäßige Abschreibungen vermindert.

Der Buchwert des Sachanlagevermögens hat sich in 2010 durch Abschreibungen und geringe Zugänge gegenüber dem Vorjahr um rd. 362 T€ vermindert. Die Zugänge betreffen hauptsächlich die EDV-Ausstattung.

Die Sachanlagen haben sich zu Buchwerten wie folgt entwickelt:

2010 Vorjahr
TEUR TEUR
Vortrag 3.020 3.033
Zugänge 253 696
Umbuchungen -25 0
Abgänge (Restbuchwerte) -7 -7
Abschreibungen -583 -702
Stand am 31. Dezember 2.658 3.020

Die Zusammensetzung der Vorräte ist nachstehender Aufstellung zu entnehmen:

31.12.2010 Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Roh-, Hilfs- u. Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten 2.444 1.330 1.114
Unfertige Erzeugnisse zu Anschaffungskosten 287.272 289.119 -1.847
Bewertungsabschläge -4.980 -5.119 139
Unfertige Erzeugnisse abzüglich Bewertungsabschläge 282.292 284.000 -1.708
Geleistete Anzahlungen 66.628 103.269 -36.641
Aktivische Absetzung erhaltener Anzahlungen -351.364 -388.599 37.235
Vorräte-Bilanzausweis 0 0 0

Die Unfertigen Erzeugnisse haben sich gegenüber dem Vorjahr um 0,6% von TEUR 284.000 auf TEUR 282.292 vermindert.

Bewertungsabschläge wegen Verlustrisiken wurden verrechnet, soweit die bis zum Bilanzstichtag angefallenen und die bis zur Fertigstellung kalkulierten Kosten nicht durch die vereinbarten Nettoerlöse je Auftrag gedeckt sind.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entwickelten sich wie folgt:

31.12.2010 Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR
ANDRITZ Deutschland Beteiligungs GmbH 874 2.515 -1.641
ANDRITZ Kaiser GmbH 51 22 29
ANDRITZ Selas S.A.S. 17 0 17
ANDRITZ AG 1.258 0 1.258
ANDRITZ Inc. 10 0 10
ANDRITZ Maerz GmbH 31 0 31
ANDRITZ Thermtec B. V. 8 0 8
2.249 2.537 -288

Mit der ANDRITZ Deutschland Beteiligungs GmbH, Krefeld, besteht seit 2009 eine umsatzsteuerliche Organschaft. Die Forderung gegen diese Gesellschaft beruht auf dem Vorsteuerüberhang aus den Umsatzsteuervoranmeldungen der Monate November und Dezember 2010.

Die Forderungen gegen die übrigen Gesellschaften beruhen zum größten Teil auf Rechnungsstellungen für Umsätze im letzten Quartal 2010.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten folgende wesentliche Posten:

31.12.2010 Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Langfristig gebunden
Aktivwert von Rückdeckungsversicherungen 655 694 -39
Mittel- und kurzfristig gebunden
Steuererstattungsansprüche 1.515 877 638
Abgegrenzte Zinsen 97 402 -305
Baukassenvorschüsse 711 250 461
Treuhandkonto Deutsch-Schwedische Handelskammer 319 85 234
Debitorische Kreditoren 308 257 51
Aktivwert von Rückdeckungsversicherungen 59 56 3
Übrige 384 195 189
4.048 2.816 1.232

Die Steuererstattungsansprüche umfassen im Wesentlichen Ansprüche auf Kapitalertragsteuer in Höhe von TEUR 1.212 (Vorjahr: TEUR 327) und auf ausländische Umsatzsteuer in Höhe von TEUR 303 (Vorjahr: TEUR 392).

Kapital

Das Eigenkapital hat sich um TEUR 397 vermindert (Zuführung zu den Gewinnrücklagen TEUR 728, Bilanzgewinn TEUR 2.785, Ausschüttung TEUR -3.910).

Aufgrund des gestiegenen Bilanzvolumens aufgrund des durch Kundenanzahlungen finanzierten Zugangs an liquiden Mitteln ist die Eigenkapitalquote gegenüber dem Vorjahr gesunken.

Die anstehende Gewinnausschüttung wird auf Grund des von TEUR 3.910 auf TEUR 2.785 gesunkenen handelsrechtlichen Bilanzgewinns für 2010 niedriger ausfallen als für 2009.

Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

2010 Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Pensionsrückstellungen 3.003 2.611 392
Steuerrückstellungen 4.312 40 4.272
Abgerechnete Aufträge und ausstehende Rechnungen 8.427 7.101 1.326
Garantieverpflichtungen 1.039 1.001 38
Zeitkontenguthaben, Rückständiger Urlaub, ERA-Anpassungsfonds, Altersteilzeit, Jubliläumszuwendungen, Abfindungen 4.614 4.589 25
Tantiemen, Belegschaftsprämien, Verwaltungsratsvergütungen 720 720 0
Übrige Rückstellungen 163 135 28
Sonstige Rückstellungen 14.963 13.546 1.417
Summe Rückstellungen 22.278 16.197 6.081

Die Steuerrückstellungen beinhalten Rückstellungen für Nachzahlungen für den Zeitraum 2004 bis 2007 aufgrund der in 2010 abgeschlossenen steuerlichen Betriebsprüfung für den genannten Zeitraum.

Die erhaltenen Anzahlungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2010 Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Erhaltene Anzahlungen 410.978 402.645 8.333
Aktivische Absetzung der erhaltenen Anzahlungen gegenüber den Vorräten -351.365 -388.600 37.235
Erhaltene Anzahlungen (nicht aktivisch abgesetzt) 59.613 14.045 45.568

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten folgende Posten:

31.12.2010 Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Unterstützungskasse 3.200 3.200 0
Lohn- und Kirchensteuern 460 443 17
Weitere 624 607 17
4.284 4.250 34

4. Nachtragsbericht

Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres (§ 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB) ereignet.

5. Risikobericht

Die Unternehmensentwicklung der ANDRITZ Sundwig GmbH wurde auch im Geschäftsjahr 2010 konsequent hinsichtlich des Risikomanagements fortgesetzt. Hierbei gelten die konzerninternen Regelungen der ANDRITZ AG sowie die ISO 9001-Vorgaben beginnend mit der Angebotserarbeitung bis zum Ende der Auftragsabwicklung, um Risiken rechtzeitig zu erkennen, abzuwenden, zu mindern bzw. entsprechende kalkulatorische Vorsorgen zu treffen.

Die ANDRITZ Sundwig GmbH wendet ein Risiko-(Früh)-Erkennungssystem an, welches im Wesentlichen aus Folgendem besteht:

Qualitätsmanagement

Gemäß Zertifizierung (TÜV-Zertifikat nach ISO 9001)

Risikoanalyse

Vor Vertragsunterzeichnung oder schriftlicher Auftragsbestätigung erfolgt eine Überprüfung des zahlungsabhängigen Risikos. Dabei sind folgende Punkte zu berücksichtigen:
Wirtschaftliches Risiko

Ermittlung der Höhe des zahlungsabhängigen Risikos;

Überprüfung der Kundenbonität (akzeptiertes Risiko);

Gegenüberstellung zahlungsabhängiges Risiko - akzeptiertes Risiko.

Politisches Risiko

Angebots- und Vertragsprüfung

Die Angebots- und Vertragsprüfung erfolgt unter Berücksichtigung:

Erfüllung der Genehmigungsmatrix

der technischen Machbarkeitsprüfung

Einberufung der Preiskommission und

Unterschriftsleistung gemäß der AW 2213

Ergänzend hierzu finden bei der Vertragsprüfung

das Sales Contract Terms & Conditions Manual

die Sales Contract Approval Policy

die Sales Contract Term & Conditions Checklist

die Sales Contract Language

des ANDRITZ-Konzerns Anwendung.

Absicherung von Währungsrisiken

Geschäfte in Fremdwährung werden grundsätzlich durch Devisentermingeschäfte abgesichert.

Designlenkung und -prüfung

Prüfung des Design einer Anlage, Maschine oder Komponente - z.B. Layout, Entwurfszeichnung, Steuerungskonzept, etc. dient zur Ermittlung und Beseitigung eventueller Schwachstellen durch ein Team und Freigabe zur weiteren Bearbeitung.

Die mitgeltenden Unterlagen sind zu beachten:

Design Review Teilnehmermatrix

Design Review Checkliste

Protokoll Design review

Die EU Maschinenrichtlinien (AW 2211) sind zu berücksichtigen.

Auch bei Wahrnehmung aller risikomindernden Maßnahmen ist es nicht zu vermeiden und wird auch in Zukunft nicht zu vermeiden sein, vorsorgliche Schritte für außerordentliche Aufwendungen, insbesondere bis zur Abnahme der zu liefernden bzw., gelieferten Anlagen - auch finanziell - zu ergreifen. Zu diesem Zweck wurden und werden regelmäßig ausreichende Rückstellungen für diese Risiken gebildet.

6. Prognosebericht

Abrechnungsbedingt geht die ANDRITZ Sundwig GmbH mit einem Auftragsbestand in Höhe von ca. EUR 601 Mio. in das neue Geschäftsjahr 2011.

Mittlerweile gibt es wieder verstärkte Projektaktivitäten, von denen ein hoher Anteil sich in 2011 als auch in 2012 als Auftragseingänge niederschlagen werden. Die Auftragseingangsplanung für 2011 liegt daher auf dem Niveau von 2010.

Die Geschäftsbereiche werden prozentual am Auftragseingang 2011 wie im Vorjahr partizipieren, regional wird eine Verteilung des Auftragseingangs auf Asien, hier weiterhin in besonderem Maße China, und Europa erwartet.

Mit den zur Abrechnung anstehenden Aufträgen wird für das Jahr 2011 erwartet, dass das Ergebnis der Geschäftstätigkeit und das Bilanzergebnis in etwa auf dem Niveau von 2010 liegen werden.

Falls die Erholung der Weltwirtschaft weiter anhält, erwarten wir für 2012 insbesondere aus den Schwellenländern eine anziehende Nachfrage.

 

Hemer, den 10. März 2011

ANDRITZ Sundwig GmbH

Geschäftsführung

Paul Krekel

Johann Jatta

Bilanz zum 31. Dezember 2010

Aktiva

31.12.2010 Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software und Lizenzen 337.349,83 430.657,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 700.892,60 779.684,96
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.299,97 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.938.205,07 2.146.620.45
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.765,61 93.459, I 0
2.658.163,25 3.019.764,51
2.995.513,08 3.450.421,51
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.444.325,42 1.330.322,90
2. Unfertige Erzeugnisse 282.292.437,03 284.000.615,00
3. Geleistete Anzahlungen 66.627.936,16 103.268.643,52
davon an verbundene Unternehmen: EUR 31.253.609,66 (Vorjahr: EUR 41.501.098,30)
4. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -351.364.698,61 -388.599.581,42
0,00 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.708.029,01 15.273.358,62
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.249.149,91 2.537.609,59
davon aus Lieferungen und Leistungen: EUR 1.212.261,55 (Vorjahr: EUR 22.248,07)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 4.048.424,48 2.816.094,70
17.005.603,40 20.627.062,91
III. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 12.317.761,90 11.747.199,30
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 86.216.277,44 37.546.371,92
115.539.642,74 69.920.634,13
118.535.155,82 73.371.055,64

Passiva

31.12.2010 Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 10.300.000,00 10.300.000,00
II. Gewinnrücklagen
1. satzungsmäßige Rücklagen 6.750.025,16 6.053.711,11
2. andere Gewinnrücklagen 32.287,00 0,00
III. Bilanzgewinn 2.785.256,20 3.910.677,09
19.867.568,36 20.264.388,20
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 3.002.667,00 2.610.579,00
2. Steuerrückstellungen 4.312.417,81 40.396,00
3. Sonstige Rückstellungen 14.962.736,45 13.546.431,00
22.277.821,26 16.197.406,00
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 59.613.328,71 14.045.049,45
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.740.109,82 15.599.677,49
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.752.729,63 3.014.878,29
davon aus Lieferungen und Leistungen: EUR 3.924.552,28 (Vorjahr: EUR 1.286.286,79)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 4.283.598,04 4.249.656,21
davon aus Steuern: EUR 864.364,48 (Vorjahr: EUR 456.328,99)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 3.200.000 (Vorjahr: EUR 3.200.000,00)
76.389.766,20 36.909.261,44
118.535.155,82 73.371.055,64

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010

2010 Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 181.324.906,46 209.946.546,97
2. Verminderung (Vorjahr: Erhöhung) des Bestands an unfertigen Erzeugnissen -1.708.177,97 30.545.686,00
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 296,00 0,00
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.058.006,63 989.483,76
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.094.564,19 1.560.809,08
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 122.321.058,17 184.279.273,05
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 24.156.460,25 24.164.659,99
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.244.202,57 4.499.273,53
davon für Altersversorgung: EUR 224.386,81 (Vorjahr: EUR 350.553,21)
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 707.604,20 775.349,92
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 20.194.126,44 21.221.596,48
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 995,691,25 1.092.483,38
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 3.159,51 (Vorjahr: EUR 46.159,22)
10. Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 70.518,48 32.553,82
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 495.306,09 212.046,92
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 8.386.881,98 5.818.637,32
13. Außerordentlicher Aufwand/Außerordentliches Ergebnis -587.917,00 0,00
14. Steuern vorn Einkommen und vom Ertrug 4.283.353,27 1.442.467,79
15. Sonstige Steuern 34.041,46 30.585,44
16. Jahresüberschuss 3.481.570,25 4.345.584,09
17. Einstellung in satzungsmäßige Gewinnrücklagen -696.314,05 -434.907,00
18. Bilanzgewinn 2.785.256,20 3.910.677,09

Anhang für das Geschäftsjahr 2010

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der ANDRITZ Sundwig GmbH, Hemer, wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches erstellt. Erstmals wurden sämtliche durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) vom 25. Mai 2009 geänderten Vorschriften angewendet.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Bei der erstmaligen Aufstellung des Abschlusses nach BilMoG wurden die Vorjahresvergleichszahlen auf Grund des Wahlrechts des Artikels 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden drei bzw. vier Jahre bei Software bzw. fünf Jahre bei technischen Lizenzen zu Grunde gelegt.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen erfolgen ab dem Erwerbszeitpunkt mit der je¬weils kürzesten steuerlich zulässigen Nutzungsdauer. Die Anlagegüter werden zum Teil linear und zum Teil degressiv abgeschrieben.

Bei Vermögensgegenständen, die zwischen dem 1. Januar 2001 und dem 31. Dezember 2005 angeschafft wurden, wurde die degressive Abschreibung auf das Doppelte des linearen Abschreibungssatzes und höchstens 20% des jeweiligen Buchwertes begrenzt.

Bei Vermögensgegenständen, die zwischen dem 1. Januar 2006 und dem 31. Dezember 2007 angeschafft wurden, wurde die degressive Abschreibung auf das Dreifache des linearen Abschreibungssatzes und höchstens 30% des jeweiligen Buchwertes begrenzt.

Bei Vermögensgegenständen, die zwischen dem 1. Januar 2008 und dem 31. Dezember 2008 angeschafft wurden, wurde der lineare Abschreibungssatz angewandt.

Bei Vermögensgegenständen, die zwischen dem 1. Januar 2009 und dem 31. Dezember 2010 angeschafft wurden, wurde die degressive Abschreibung auf das 2,5-fache des linearen Abschreibungssatzes und höchstens 25% des jeweiligen Buchwertes begrenzt

Für geringwertige Wirtschaftsgüter, die ab dem 1. Januar 2008 angeschafft wurden und deren Einzelanschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 liegen, wurde je Anschaffungsjahr je ein Sammelposten gebildet. Die Sammelposten werden im Jahr der Bildung und in den auf das Jahr der Bildung folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils 20% pro Jahr abgeschrieben.

Für Werkzeuge, Modelle und Zeichnungen bestehen Festwerte.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB aktiviert. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, Sozialaufwendungen, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Bewertungsabschläge werden verrechnet, soweit die bis zum Bilanzstichtag angefallenen und die bis zur Fertigstellung kalkulierten Kosten nicht durch die vereinbarten Nettoerlöse je Auftrag gedeckt sind. Daneben wird ein Abschlag in Höhe von 1% für nicht erkannten Ausschuss vorgenommen. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden offen vom Posten "Vorräte" gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB abgesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,25% Rechnung getragen.

Sonstige Wertpapiere werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips gemäß § 253 Abs. 4 HGB sowie des Wertaufholungsgebots gemäß § 253 Abs. 5 HGB angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen werden auf Basis des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes nach der Projected-Unit-Credit-Methode unter der Annahme eines Rechnungszinsfußes von 5,16% und den Richttafeln RT 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt.

Das Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB, die erforderliche Zuführung zu den Pensionsrückstellungen auf maximal 15 Jahre zu verteilen, wird nicht ausgeübt. Im Geschäftsjahr 2010 wurde die vollständige Zuführung vorgenommen.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des erwarteten Erfüllungsbetrages angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen waren bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrages aufgrund der Kurzfristigkeit der Rückstellungen nicht zu berücksichtigen.

Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbare langfristig fällige Verpflichtungen werden nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden, soweit sie nicht von dem Posten "Vorräte" offen abgesetzt werden, unter den Verbindlichkeiten gesondert ausgewiesen.

Latente Steuern werden für zeitliche, sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den Handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen gebildet, soweit dies nach § 274 HGB zulässig ist.

Von dem Wahlrecht zum Ansatz eines aktiven latenten Steuerüberhangs aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs.1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht.

Derivative Finanzinstrumente werden einzeln mit dem Marktwert am Stichtag bewertet. Sind die Voraussetzungen zur Bildung von Bewertungseinheiten erfüllt, werden die Sicherungs- und Grundgeschäfte zu einer Bewertungseinheit (Einfrierungsmethode) zusammengefasst.

III. Grundlagen der Währungsumrechnung

Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2010 ist als Anlage zum Anhang dargestellt.

2. Vorräte

Von den Vorräten wurden die von Kunden erhaltenen Anzahlungen offen abgesetzt und nur der verbleibende Restsaldo in die Bilanz eingestellt.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Bis auf sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 655 (Vorjahr: TEUR 694) haben sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Forderungen gegen Gesellschafter sind in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit TEUR 874 (Vorjahr: TEUR 2.515) enthalten.

4. Eigenkapital

Der Bilanzgewinn des Vorjahres wurde in voller Höhe an die Gesellschafter ausgeschüttet.

5. Pensionsrückstellungen

Für die Pensionsrückstellungen wurde die versicherungsmathematische Berechnung unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens vorgenommen. Dabei wurden ein Zinssatz von 5,16% sowie eine erwartete Lohn- und Gehaltssteigerung von 2,5% zugrunde gelegt. Die angenommene Rentensteigerung beträgt 2%. Zudem wurden die Sterbetafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet.

Gegenüber den Mitarbeitern der Gesellschaft bestehen Pensionsverpflichtungen, die auf die Unterstützungskasse übertragen wurden und für die daher keine Rückstellung gebildet wurde. Bei einer Bewertung dieser Verpflichtungen entsprechend der Bewertung der Pensionsrückstellungen würde sich eine Rückstellung in Höhe von TEUR 7.536 (Vorjahr: TEUR 5.073) ergeben.

Der Fehlbetrag der nicht durch Kassenvermögen bei der "Unterstützungskasse für die Belegschaftsmitglieder der SUNDWIG GmbH e.V." gedeckten Pensionsverpflichtungen beläuft sich auf TEUR 4.336 (Vorjahr: TEUR 1.873).

6. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen für noch anfallende Kosten bereits abgerechneter Aufträge (TEUR 8.392; Vorjahr: TEUR 6,980), rückständige Urlaubsansprüche und Zeitkontenguthaben der Mitarbeiter (TEUR 3.068; Vorjahr: TEUR 2.843), Altersteilzeit (TEUR 279; Vorjahr: TEUR 411), Tantiemen (TEUR 500; Vorjahr: TEUR 500) sowie Garantien (TEUR 1.039; Vorjahr: TEUR 1.001).

Die Rückstellungen für Altersteilzeit sind in Höhe von TEUR 279 gemäß § 7 SGB IV durch Verpfändung von Wertpapieren insolvenzrechtlich gesichert.

7. Verbindlichkeiten

Erhaltene Anzahlungen wurden in Höhe von TEUR 107.176 (Vorjahr: TEUR 110.411) von verbundenen Unternehmen geleistet.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen mit TEUR 1.610 (Vorjahr: TEUR 1.640) Beträge mit einer Fälligkeit größer 5 Jahre, mit TEUR 1.293 (Vorjahr: TEUR 1.250) Verbindlichkeiten mit einer Fälligkeit zwischen 1 und 5 Jahren. Die übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der "Unterstützungskasse für die Belegschaftsmitglieder der SUNDWIG GmbH e.V." in Höhe von TEUR 3.200 (Vorjahr: TEUR 3.200).

8. Bewertungseinheiten

Gemäß den Vorgaben des BilMoG sind für die Sicherungs- und Grundgeschäfte der Aufträge, die in Fremdwährung mit dem Kunden abgeschlossen wurden, Bewertungseinheiten gebildet worden. Es betrifft die Aufträge JISCO/China, Lieferung einer Streckbiegerichtanlage und eines Dressierwalzwerkes für Edelstahlbänder (Auftragseingang Mai 2010), und eine Glüh- und Beizanlage von Thyssen USA über Andritz Inc. USA, (Auftragseingang Nov. 2007).

Der Vertragswert mit dem Kunden JISCO beträgt 22,5 Mio. USD und beinhaltet 5,3 Mio USD Konsortialanteil von ABB. ABB erhält fristenkongruent und auf eigenes Risiko die Zahlungen vom Kunden über ANDRITZ Sundwig in USD. Das verbleibende Grundgeschäft von ANDRITZ Sundwig in Höhe von 17,2 Mio USD ist über ein Devisentermingeschäft fristenkongruent abgesichert mit den dem Zahlungseingang entsprechenden Terminen. Das Geschäft erstreckt sich über den Zeitraum von rd. 2 Jahren, gerechnet ab Auftragseingang. Der festgeschriebene Wechselkurs beträgt 1 Euro = 1,248 USD.

Für die Lieferung der Glüh- und Beizanlage TKS USA erhielt ANDRITZ Sundwig von ANDRITZ Inc. den Auftrag über 34,8 Mio. USD einschließlich der technischen und kommerziellen Federführung/Koordination des Gesamtauftrages. Weitere Partner sind Andritz AG, Österreich, und ANDRITZ Thermtec, Niederlande.

Das Grundgeschäft von ANDRITZ Sundwig ist mit einem Devisentermingeschäft fristenkongruent abgesichert, basierend auf einem Wechselkurs von 1 Euro = 1,4647 USD. Nicht kursgesichert sind die Ausgaben, die in USD Währung erfolgen, mit einem Wert von 4,2 Mio. USD.

In der Funktion als Konsortialführer hat ANDRITZ Sundwig für ANDRITZ Thermtec und ANDRITZ AG das Devisentermingeschäft für dessen Grundgeschäft durchgeführt im Gesamtwert von USD 28,7 Mio USD zu einem festgeschriebenen! verbrieften Wechselkurs 1 Euro = 1,4647 USD. Mit den Konsortialpartner wurde dies im Konsortialvertrag schriftlich vereinbart. Aus diesem Geschäft entsteht ANDRITZ Sundwig kein Risiko.

Eine Übersicht zu den in Bewertungseinheiten zusammengefassten Grund- und Sicherungsgeschäften ist als Anlage zum Anhang beigefügt.

9. Latente Steuern

Aus den Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz resultieren ausschließlich aktive latente Steuern; die Höhe beträgt € 2.645.043. Hauptsächlich entfallen die Steuern auf die folgenden Positionen:

Bewertung der teilfertigen Arbeiten: € 956.745

Sachanlagen aus Übernahme der Ergänzungsbilanzen: € 733.810

Aktivierung SAP-Software: € 662.045

Der Berechnung der latenten Steuern wurde der ab 2011 für die Andritz Sundwig GmbH geltende Steuersatz i. H. v. 31,995% zugrunde gelegt, da sich die Differenzen in künftigen Veranlagungszeiträumen bei dem dann geltenden Steuersatz umkehren werden.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Der Exportanteil betrug unverändert 92% und wurde insbesondere in Fernost (54%) und den USA (19%) erlöst.

Die Schwerpunkte bei den Umsatzerlösen betreffen Band- und Scherenanlagen mit 70,8% (Vorjahr: 72,6%) und Walzanlagen mit 19,2% (Vorjahr: 19,3%).

Die Umsätze nach Regionen verteilen sich wie folgt:

2010 Vorjahr
TEUR TEUR
Deutschland 14.861 16.599
EU (ohne Deutschland) 24.219 34.230
Restliches Europa 11.050 0
Asien 97.189 152.547
Amerika 34.006 6.571
Afrika 0 0
181.325 209.947

2. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind 7 TEUR Erträge aus der Währungsumrechnung enthalten.

In den betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 183 (Vorjahr: TEUR 32) enthalten.

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind 68 TEUR Aufwendungen aus der Währungsumrechnung enthalten.

Ferner enthalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Wesentlichen Verkaufs- und Lizenzprovisionen von TEUR 2.358 (Vorjahr: TEUR 2.473), Reisekosten von TEUR 3.674 (Vorjahr: TEUR 3.601), Fracht- und Verpackungskosten von TEUR 4.645 (Vorjahr: TEUR 4.274), Finanzierungskosten und Exportkreditversicherungen von TEUR 694 (Vorjahr: TEUR 1.028), Fremdlöhne und -leistungen von TEUR 2.182 (Vorjahr: TEUR 2.723) sowie EDV-Kosten von TEUR 2.425 (Vorjahr. TEUR 1.848).

4. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen TEUR 216 auf die Aufzinsung von Rückstellungen.

5. Außerordentliche Aufwendungen aus der erstmaligen Anwendung von BilMoG

Die außerordentlichen Aufwendungen im Zusammenhang mit der Erstanwendung des BilMoG betragen TEUR 588 und betreffen insgesamt die Neubewertung der Pensionsrückstellungen.

Im Zusammenhang mit der Erstanwendung des BilMoG wurden 32 TEUR erfolgsneutral in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.

6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag und sonstige Steuern

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen mit TEUR 2.562 (Vorjahr: TEUR 1.446) auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2010; mit TEUR 1.721 auf Vorjahre aufgrund der in 2010 erfolgten steuerlichen Betriebsprüfung für den Zeitraum 2004 bis 2007.

V. Sonstige Angaben

1. Angaben zu den Organen der Gesellschaft

Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörten im Berichtsjahr folgende Herren an:

Paul Krekel, Dipl.-Kaufmann, Holler

Johann Jatta, Dipl.-Ingenieur, Sundern

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Die Gesamtbezüge (in Form von Pensionsleistungen) früherer Mitglieder der Geschäftsführung und ihrer Hinterbliebenen betrugen TEUR 112 (Vorjahr: TEUR 117).

Die für aktive und ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung gebildete Pensionsrückstellung beläuft sich zum 31. Dezember 2010 auf TEUR 1.181 (Vorjahr: TEUR 1.007).

Verwaltungsrat

Dem Verwaltungsrat gehörten im Berichtsjahr folgende Herren an:

Dr. Franz Hofmann, Ingenieur, Graz, Vorsitzender,

Heinz Hödl, Ingenieur, Linz

Dr. Michael von Waldthausen, Kaufmann, Hemer

Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Verwaltungsrats betragen für das Geschäftsjahr 2010 TEUR 20.

2. Angaben zu den Arbeitnehmern

Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer betrug im Geschäftsjahr:

2010 Vorjahr
Angestellte 319 336
Gewerbliche Arbeitnehmer 72 74
391 410
Davon Auszubildende 32 35

3. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat in 2007 eine Exportforderung forfaitiert, haftet aber gegenüber der forfaitierenden Bank für die Restverbindlichkeit. Die Zession wurde dem Schuldner gegenüber offengelegt, dieser zahlt daher schuldbefreiend nur noch an die Bank als neue Forderungsinhaberin. Aus diesem Grund wird die Bilanzierung analog der Behandlung bei echtem Factoring vorgenommen.

Die Restverbindlichkeit ist mit einem Selbstbehalt von 15% kreditversichert. Zum 31.12.2010 betrug der nicht versicherte Selbstbehalt TEUR 649 (Vorjahr: TEUR 930). Es gibt keine Indikatoren, die darauf hinweisen, dass die Gesellschaft aus der Haftung für die Restverbindlichkeit in Anspruch genommen wird.

Zum 31. Dezember 2010 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Investitonsvorhaben in Höhe von TEUR 51 (Vorjahr: TEUR 99) sowie aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 167 (Vorjahr: TEUR 163).

4. Beziehungen zu Mutterunternehmen

Die ANDRITZ Sundwig GmbH, Hemer, gehört zur Gruppe der ANDRITZ Deutschland Beteiligungs GmbH, Krefeld, und wird in deren im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlichten Konzernabschluss als kleinsten Kreis von Unternehmen einbezogen. Die ANDRITZ Deutschland Beteiligungs GmbH gehört zur Gruppe der ANDRITZ AG, Graz, und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Die ANDRITZ AG, Graz, stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der ANDRITZ AG wird beim Firmenbuch (Handelsregister) Graz hinterlegt.

5. Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers für die Abschlussprüfung betrug inkl. des Auslagenersatzes 51 T€.

6. Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Teil des Jahresüberschusses, der nach der Einstellung in die Gewinnrücklagen verbleibt, an die Gesellschafter auszuschütten.

 

Hemer, den 10. März 2011

ANDRITZ Sundwig GmbH

- Geschäftsführung -

Paul Krekel

Johann Jatta

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2010

Bruttobuchwerte
Stand am 1.1.2010 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand am 31.12.2010
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software und Lizenzen 2.937.240,83 6.065,00 281.546,59 0,00 3.224.852,42
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 5.083.842,43 0,00 0,00 0,00 5.083.842,43
2. Technische Anlagen und Maschinen 851.903,59 3.771,40 0,00 0,00 855.674,99
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.185.572,81 233.797,04 -188.087,49 -45.703,61 7.185.578,75
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 93.459,10 15.765,61 -93.459,10 0,00 15.765,61
13.214.777,93 253.334,05 -281.546,59 45.703,61 13.140.861,78
16.152.018,76 259.399,05 0,00 45.703,61 16.365.714,20
kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2010 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand am 31.12.2010
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software und Lizenzen 2.506.583,83 114.936,76 0,00 255.982,00 2.887.502,59
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 4.304.157,47 78.792,36 0,00 0,00 4.382.949,83
2. Technische Anlagen und Maschinen 851.903,59 471,43 0,00 0,00 852.375,02
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.038.952,36 503.403,65 39.000,33 -255.982,00 5.247.373,68
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
10.195.013,42 582.667,44 39.000,33 -255.982,00 10.482.698,53
12.701.597,25 707.604,20 39.000,33 0,00 13.370.201,12
Nettobuchwerte
Stand am 31.12.2010 Vorjahr
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software und Lizenzen 337.349,83 430.657,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 700.892,60 779.684,96
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.299,97 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.938.205,07 2.146.620,45
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.765,61 93.459,10
2.658.163,25 3.019.764,51
2.995.513,08 3.450.421,51

Angabe nach § 285 Nr. 23 HGB

Risiko Grundgeschäft Sicherungsinstrument
Variable Art Art Betrag Art Betrag Abgesichertes Risiko
Jisco/China Währung USD Kontrahierter Zahlungsstrom schwebendes Geschäft/ verbindlicher Auftrag 22,5 Mio. USD; umgerechnet: 18.0 Mio EUR Dollar-
terminverkauf
17,2 Mio. USD 0,5 Mio. USD für eventuelle Verschiebungen der Zahlungen
TKS/USA Währung USD Erwarteter Zahlungsstrom schwebendes Geschäft/ verbindlicher Auftrag 34,8 Mio. USD; umgerechnet: 23,8 Mio. EUR (von 344,8 Mio. Anteil von 30,6 Mio. USD/ umgerechnet 20,9 Min EUR) Dollar-
terminverkauf
30,6 Mio. USD 1.0 Mio. USD für eventuelle Verschiebungen der Zahlungen
TKS/USA Währung USD Kontrahierter Zahlungsstrom Finanzgeschäft 28,7 Mio. EUR Dollar-
terminverkauf
28,7 Mio Euro 0,1 Mio. EUR für eventuelle Verschiebungen der Zahlungen
Laufzeit Art der Bewertungs-
einheit
Ermittlungs-
methode
Ausgleich - Gründe Prospektive/ Retrospektive Effektivität
(Designations-
zeitraum)
Jisco/China 01.05.10-30.03.12 Micro-Hedge Critical-Term-Match- Methode Weitgehende Laufzeit-und Volumenkongruenz 90% - 115%/103%
TKS/USA 15.11.07-30.06.11 Micro-Hedge Critical-Term-Match- Methode Weitgehende Laufzeit-und Volumenkongruenz 90% - 115%/103%
TKS/USA 15.11.2007-30.06.2011 Micro-Hedge Critical-Term-Match- Metlinde Vollständige Laufzeit- und Volumenkongruenz vollständig/ vollständig

Annahme: Fristenunterschiede zwischen Grundgeschäft und Sicherungsgeschäft existieren nicht.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Andritz Sundwig GmbH (vormals: Sundwig GmbH), Hemer, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Andritz Sundwig GmbH (vormals: Sundwig GmbH), Hemer, den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Düsseldorf, den 11. März 2011

Deloitte & Touche GmbH
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Schönwald, Wirtschaftsprüfer

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