Projektgesellschaft Bostalsee mbHLiquidiert

Franz-Josef-Röder-Straße 17, 66119 Saarbrücken, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 14378
Eingetragen
3.5.2004
Branche
BeteiligungsgesellschaftenKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenBauträger für Wohngebäude
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung und Vermarktung des geplanten Ferienparks Bostalsee, Nohfelden. Insbesondere ist es die Aufgabe der Gesellschaft, im Auftrage der Gemeinde Nohfelden die Bodenordnung auf der Grundlage des Bebauungsplans "Ferienpark Bostalsee" durchzuführen, die dem Ferienpark dienlichen Flächen anzukaufen, zu übernehmen und zu vermessen, die Projektentwicklung für den Ferienpark zu betreiben, die Verhandlungen mit potentiellen Investoren für das Ferienpark Projekt zu führen und zum Abschluss zu bringen sowie die Erschließungsmaßnahmen nach Bebauungsplan bzw. nach der Projektentwicklung durchzuführen. Darüber hinaus ist es Aufgabe des Unternehmens, im eigenen Namen Investitionen zum Bau und Betrieb des Ferienparks durchzuführen und die entsprechende Finanzierung zu gestalten.

Historie

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Management

NameRolle
Petra Kutsch
seit 14.6.2011
Geschäftsführer
Heinz-Peter Klein
seit 3.5.2004
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Projektgesellschaft Bostalsee mbH

Nohfelden-Bosen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010

Lagebericht 2010

Rechtliche Verhältnisse

Die gesellschaftsrechtlichen Anteile haben sich gegenüber dem Gesellschaftsvertrag nicht verändert.

Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2010 stand im Fokus weiterer Verhandlungen zur Umsetzung des Projekts "Ferienpark Bostalsee". Nach der Wirtschafts- und Finanzkrise der Jahre 2008 und 2009 verhielten sich potenzielle Investoren eher zurückhaltend. Auch die Beauftragung eines Finanzdienstleisters durch CenterParcs Europe führte zunächst nicht zum gewünschten Erfolg. Schließlich konnte das Investitionsinteresse für den Bau der Ferienhäuser durch eine dänische Investorengruppe gegenüber CPE in einem Letter of intent fixiert werden. Die Verhandlungen mit diesem Investor waren bis zum Spätsommer 2010 weit gediehen. Dennoch kam es letztendlich aufgrund unterschiedlicher Standpunkte zu keinem Abschluss. Daher wurden neue Möglichkeiten zur Finanzierung und zum Bau der Ferienhäuser geprüft.

Schließlich konnte ein überarbeitetes Finanzierungsmodell zur Umsetzung gelangen. Die Gesamtinvestition von 130 Mio. € wird danach wie folgt aufgeteilt:

Die Investorengesellschaft "Entwicklungsgesellschaft Ferienhauspark Bostalsee mbH (EFB)" finanziert die 500 Ferienhäuser zum Festpreis von 45 Mio. €. Der Landkreis St. Wendel wird sich an der Investorengesellschaft mit einer stillen Einlage beteiligen.

Die Strukturholding Saar GmbH finanziert die Zentraleinheit (Central Facilities) mit einem Investitionsvolumen von 40 Mio. €.

Die PGB finanziert die komplette Erschließung des Ferienparkgeländes. Dies beinhaltet die Verkehrsflächen (Straßen, Wege, Parkplätze und Plätze), die Parks (Grünanlagen, Sportanlagen und Spielplätze) sowie die Hausumfeldanlagen (Terrassen und Gärten).

Am 29. März 2011 wurde eine notarielle Rahmenvereinbarung geschlossen, die als Annex diverse Verträge zur Abwicklung des Projekts beinhaltet. Mit dieser Rahmenvereinbarung wird Entwicklung und Betrieb des Ferienparks unter allen Beteiligten rechtlich geregelt. Sie enthält unter anderem einen Erbbaurechtsvertrag, einen Mietvertrag sowie einen Kaufvertrag über das Grundstück der Zentraleinheit.

Die für den Bau der Bungalows notwendigen Flächen wird die EFB über ein Erbbaurecht nutzen, das in dem o.g. Erbbaurechtsvertrag mit der PGB geregelt wurde.

Die PGB wird die Infrastrukturflächen langfristig an die Center Parcs Bungalowpark Bostalsee GmbH vermieten und dadurch die Refinanzierung der Darlehen sichern.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

An sonstigen betrieblichen Aufwendungen fielen 53 T€ an, davon 25 T€ als Geschäftsbesorgungsentgelt für die LEG Saar. Die Bestandsveränderungen durch Investitionen für die Bauvorbereitung stiegen um 226 T€.

Das in der mittelfristigen Ertragsprognose ausgewiesene negative Jahresergebnis wird erst nach Vermietung der Infrastruktur und der Grundstücke bzw. nach Flächenvermarktung kompensiert. Aufgrund der geänderten Geschäftsgrundlage erfolgt die Vermietung über die vertraglich vereinbarten Mietzahlungen. Daher fallen im Berichtszeitraum keine Erlöse an.

Für die im Umlegungsverfahren zum Zwecke des Grunderwerbs zu leistenden Geldausgleichszahlungen wurden der PGB bereits Fördermittel zugeführt. Diese sind in der Bilanz auf der Passivseite als Sonderposten (2.628 T€) deklariert. Die restlichen Fördermittel sind bis zum Zeitpunkt der zweckbestimmten Verwendung als sonstige Verbindlichkeiten (1.737 T€) ausgewiesen. Die Vermögenslage ist als günstig zu klassifizieren. Die Finanz- und Ertragslage ist der derzeitigen Aufgabenstellung der Gesellschaft angemessen. Eine Projektumsetzung der einzelnen Maßnahmenpakete wird auf Basis einer belastbaren Finanzierungsstruktur erfolgen.

Risikobericht

Die Betriebsgesellschaft "Center Parcs Bungalowpark Bostalsee GmbH" hat im Mietvertrag eine unbefristete, unbedingte und selbstschuldnerische Bürgschaft der Pierre & Vacances S.A. für alle Ansprüche des Vermieters gegen den Mieter zugesichert und im Originalvertrag als Anlage hinterlegt. Dadurch sind Mietausfälle während der Vertragslaufzeit praktisch ausgeschlossen. Die Refinanzierung der Darlehen erfolgt nach dem Businessplan bereits während der Grundmietzeit von 15 Jahren. Eine Verlängerungsoption für dreimal fünf Jahre steht sowohl dem Mieter als auch dem Vermieter zu.

Der Rücktritt vom Mietvertrag ist nur möglich, wenn die Baugenehmigung für die von der SHS zu bauende Zentraleinheit nicht innerhalb von 9 Monaten erteilt werden kann oder die finanziellen Höchstgrenzen aufgrund der Ausschreibungsergebnisse trotz modifizierter Planung überschritten werden.

Stand der Projektentwicklung und Ausblick

Die Projektentwicklung ist abgeschlossen. Derzeit werden die abschließenden Gespräche mit dem Bankenkonsortium geführt. Es ist davon auszugehen, dass die Darlehensverträge im Frühsommer 2011 unterzeichnet werden können.

Die vom Wirtschaftsministerium zugesagte Förderkulisse ist per Zuwendungsbescheid an die PGB dokumentiert.

Die Genehmigungsplanung für die Erschließung ist abgeschlossen. Die Haupterschließungsstraße wurde nach Durchführung einer öffentlichen Ausschreibung bereits vergeben. Aktuell läuft das EU-weite Ausschreibungsverfahren für die Gesamterschließung. Die Eröffnung des Ferienparks ist vertraglich auf Juli 2013 festgesetzt.

Die Situation auf dem deutschen Tourismus- und Freizeitmarkt hat sich trotz der Wirtschafts- und Finanzkrise nicht negativ entwickelt und ist nach wie vor als günstig einzustufen. CPE sieht in der geplanten Ferienanlage am Bostalsee ein Leitprojekt mit Übernachtungs- und Tagesgästen. Die Entscheidung von CPE, den Ferienpark als "Center Parc" zu betreiben, führt zu einer weiteren Qualitätssteigerung im Angebot und dürfte zu einer zusätzlichen Nachfrage beitragen.

 

Nohfelden, den 21. April 2011

Projektgesellschaft Bostalsee GmbH

Heinz-Peter Klein

Bruno Wupper

Bilanz

Aktiva

  31.12.2010 31.12.2009
 
A. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Bauvorbereitungskosten 1.798.209,34 1.572.647,99
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 3.285.218,98 3.285.218,98
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
Sonstige Vermögensgegenstände 31.826,25 4.449,41
III. Kassenbestand und Guthaben bei 3.141.017,77 6.866,29
Kreditinstituten    
  8.256.272,34 4.869.182,67

 

Passiva

  31.12.2010 31.12.2009
 
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 3.919.000,00 3.919.000,00
III. Verlustvortrag -280.682,78 -235.038,05
IV. Jahresfehlbetrag -52.901,44 -45.644,73
  3.685.415,78 3.738.317,22
B. Sonderposten aus Investitionszuschüssen 2.628.175,18 0,00
C. Rückstellungen    
Sonstige Rückstellungen 5.000,00 5.900,00
D. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 1.103.380,91
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 180.256,63 784,61
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 20.799,93 20.799,93
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.736.624,82 0
  8.256.272,34 4.869.182,67

 

Gewinn- und Verlustrechnung

  2010 2009
 
1. Erhöhung des Bestandes an Bauvorbereitungskosten und 225.561,35 263.364,73
Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten ohne Bauten    
2. Sonstige betriebliche Erträge 0,00 8.974,66
3. Materialaufwand    
Aufwendungen für bezogene Leistungen 144.635,88 201.136,07
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 52.942,71 45.965,78
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 24,20 321,03
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 80.907,66 71.202,56
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -52.900,70 -45.643,99
8. Sonstige Steuern 0,74 0,74
9. Jahresfehlbetrag -52.901,44 -45.644,73

 

Anhang

I. Angaben zur Form der Darstellung von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung

Die Projektgesellschaft Bostalsee mbH ist eine kleine Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 HGB. Gemäß § 14 Abs. 5 des Gesellschaftsvertrages und in Verbindung mit § 110 Abs. 1 Nr. 4 Kommunalselbstverwaltungsgesetz (KSVG) ist der Jahresabschluss nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften aufzustellen.

Im Interesse von Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die nach den gesetzlichen Vorschriften entweder bei den Posten der Bilanz oder den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung oder bei beiden Rechenwerken gleichzeitig anzubringende Vermerke insgesamt im Anhang aufgeführt.

II. Erläuterungen zu den Positionen der Bilanz und der Gewinn und Verlustrechnung hinsichtlich Ausweis, Bilanzierung und Bewertung

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 wurde erstmals unter Anwendung der durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) geänderten Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB aufgestellt. Aus der Umstellung auf die neuen Vorschriften ergeben sich zum 1. Januar 2010 keine Ansatz- und Bewertungsänderungen.

Die Bewertung der zum Verkauf bestimmten Grundstücke und anderer Posten erfolgte zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, soweit nicht gemäß § 253 Abs. 3 HGB ein niedrigerer Wert anzusetzen war. Zinsen für Fremdkapital wurden in die Anschaffungs- oder Herstellungskosten einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt.

Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken und Verpflichtungen Rechnung. Zukünftig zu erwartende Aufwendungen wurden berücksichtigt. Sie wurden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme angesetzt.

Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und wurden mit dem Rückzahlungsbetrag bilanziert.

2. Angaben zu Positionen der Bilanz

Die im Umlaufvermögen ausgewiesenen Grundstücke und grundstücksgleichen Rechte (Vorratsgelände) wurden im Umlegungsverfahren durch die Projektgesellschaft von privaten Eigentümern erworben. Die Eigentumsverhältnisse für eine Umsetzung des Ferienparks konnten dadurch abgeschlossen werden. Bauvorbereitungskosten umfassen im Wesentlichen die Ausgaben für die Vermessung, das Bebauungsplanverfahren der Sondergebiete (SO 15 - 18), das Bodenordnungsverfahren sowie die Projektentwicklung. Damit soll die Nutzung der Grundstücke im Wege der Vermarktung oder über Erbbaurecht gewährleistet werden.

Die Eintragung im Grundbuch wird erst nach Abschluss des Umlegungsverfahrens erfolgen. Die Position wird nach der Eigentumsübertragung unter der Position "Grundstücke/grundstücksgleiche Rechte" im Umlaufvermögen geführt, da die Flächen vollständig in die vorgesehene Vermarktung einbezogen werden.

Eine Zuschuss-Auszahlung im Dezember 2010 führt zu einem Bankbestand von über 3 Mio. €.

Das gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt.

Der Landeszuschuss auf bisher angefallene Grundstückskosten wurde mit 2,6 Mio. € in einen Sonderposten eingestellt, während der Differenzbetrag zur Gesamthöhe des Zuschusses als Verbindlichkeit angesetzt wird.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten die voraussichtlichen Aufwendungen für die Prüfung des Jahresabschlusses sowie die Durchführung der Steuererklärungen (5 T€).

Gegenüber Gesellschaftern besteht eine Verbindlichkeit über 21 T€.

3. Angaben zu Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung

An unfertigen Leistungen wurden 226 T€ dem Bestand zugeführt.

Es entstand ein sonstiger betrieblicher Aufwand von 53 T€, davon 25 T€ für die Geschäftsbesorgung durch die LEG Saar.

III. Sonstige Angaben

Die bisher aufgelaufenen Ausgaben für vorbereitende Maßnahmen (1.798 T€) sind in der Bilanz als Bauvorbereitung dargestellt.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen waren zum Zeitpunkt der Prüfung bis auf eine Rechnung gegenüber der SHS in Höhe von T€ 7 ausgeglichen.

Die Projektgesellschaft verfügt über kein eigenes Personal. Die laufenden Geschäfte werden über einen Geschäftsbesorgungsvertrag von der LEG Saar durchgeführt. An die Aufsichtsratsmitglieder wurden im Jahr 2010 Vergütungen in Höhe von insgesamt 700 € ausgezahlt.

Zwischen handelsbilanziellen und steuerlichen Wertansätzen ergibt sich keine Steuerlatenz.

Das von der Prüfungsgesellschaft berechnete Honorar für Abschlussprüfungen des Unternehmens beträgt 6 T€.

Geschäftsführer sind:


Heinz-Peter Klein
Prokurist der LEG Saar


Bruno Wupper
Abteilungsleiter der SHS Strukturholding Saar


Bezüglich der Angaben der Geschäftsführergehälter wurde von der Vereinfachung gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Dem Aufsichtsrat gehören an:

Udo Recktenwald
Landrat des Landkreises St. Wendel
Vorsitzender
Andreas Veit Bürgermeister
Gemeinde Nohfelden
stellvertretender Vorsitzender
Eckhard Heylmann
Mitglied des Gemeinderates
der Gemeinde Nohfelden
Polizeibeamter
Michael Dietz
Mitglied des Gemeinderates
der Gemeinde Nohfelden
Finanzbeamter
Werner Wilhelm
Mitglied des Kreistages
des Landkreises St. Wendel
Polizeibeamter i.R.
Dr. Magnus Jung
Mitglied des Kreistages
des Landkreises St. Wendel
selbstständig
Rudolf Müller
Freier Mitarbeiter
der LEG Saar

 

 

Nohfelden, den 21. April 2011

Projektgesellschaft Bostalsee GmbH

Heinz-Peter Klein

Bruno Wupper

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die Projektgesellschaft Bostalsee mbH, Nohfelden-Bosen

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Projektgesellschaft Bostalsee mbH, Nohfelden-Bosen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Saarbrücken, den 21. April 2011

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Schommer, Wirtschaftsprüfer

ppa. Elena Yorgova-Ramanauskas, Wirtschaftsprüferin

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