Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 745588
Eingetragen
15.7.2013
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenBeteiligungsgesellschaftenBearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von textiler Bewehrung sowie von zugehörigen Bauteilen und Systemen für die Bauindustrie, von artverwandten Produkten, insbesondere von Verbundstoffen für andere Industriezweige wie z.B. die Automobilindustrie, sowie das Erbringen und der Vertrieb von lngenieursdienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Kathrin Pross
seit 29.1.2026
Geschäftsführer
Lars Breuer
seit 29.3.2023
Geschäftsführer
Dirk Schulz
seit 7.3.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Gesellschaft feinmechanischer Erzeugnisse mbH
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Gesellschaft feinmechanischer Erzeugnisse mbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Groz-Beckert Kommanditgesellschaft

Albstadt

Jahres- und Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz zum 31.12.2022

Aktiva

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.197.821,00 13.256.657,00
2. Geleistete Anzahlungen 702.253,65 662.783,28
11.900.074,65 13.919.440,28
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 110.214.561,48 113.576.064,69
2. Technische Anlagen und Maschinen 44.983.218,60 43.719.605,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 21.462.010,73 22.836.621,43
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 102.168.274,23 71.952.917,44
- 278.828.065,04 252.085.208,56
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 284.017.563,80 91.339.819,12
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 20.979.218,59 15.020.201,51
3. Beteiligungen 2.658.128,53 1.654.327,83
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 66.206,79 85.196,62
5. Sonstige Ausleihungen 345.368,14 299.612,39
308.066.485,85 108.399.157,47
598.794.625,54 374.403.806,31
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 21.635.359,39 17.452.011,16
2. Unfertige Erzeugnisse 21.191.089,86 20.176.696,06
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 153.077.346,09 139.506.604,07
4. Geleistete Anzahlungen 1.100.847,84 0,00
197.004.643,18 177.135.311,29
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 17.971.715,63 18.604.458,61
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 58.457.789,46 71.775.959,95
3. Sonstige Vermögensgegenstände 6.802.348,22 3.436.991,76
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 4.000,00 (Vj. EUR 7.400,00)
83.231.853,31 93.817.410,32
III. Wertpapiere 10.000,00 250,00
IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 9.596.251,81 77.334.444,39
289.842.748,30 348.287.416,00
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 5.098.477,94 2.224.915,41
893.735.851,78 724.916.137,72

Passiva

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL 312.900.000,00 304.600.000,00
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 163.849.168,00 163.495.706,00
2. Steuerrückstellungen 299.588,00 2.092.949,84
3. Sonstige Rückstellungen 40.315.546,42 35.757.697,51
204.464.302,42 201.346.353,35
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 59.182.655,44 0,00
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 536.422,40 881.352,24
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.508.640,94 5.079.783,03
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 153.169.937,60 56.413.403,63
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 153.141.271,10 (Vj. EUR 56.384.737,13)
davon mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr EUR 28.666,50 (Vj. EUR 28.666,50)
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 149.129.829,18 149.514.061,33
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
6. Sonstige Verbindlichkeiten 7.844.063,80 7.081.184,14
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 7.841.609,70 (Vj. EUR 7.080.415,78)
davon mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr EUR 2.454,10 (Vj. EUR 768,36)
davon aus Steuern EUR 1.715.221,69 (Vj. EUR 1.710.838,08)
376.371.549,36 218.969.784,37
893.735.851,78 724.916.137,72

Die Verbindlichkeiten aus Bürgschaften betragen EUR 104.411.332,57 (Vj. EUR 51.908.421,64), davon gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 91.448.456,57 (Vj. EUR 38.990.305,64)

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 5.914.734,00 (Vj. EUR 9.125.513,00).

EUR
1. Umsatzerlöse 566.734.590,45
2. Erträge aus Beteiligungen 2.725.655,86
3. Löhne und Gehälter, soziale Abgaben, Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 185.220.337,56
Anzahl
4. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (einschließlich 130 Auszubildende) 2.091

5. Bewertungs- und Abschreibungsmethoden

Das Anlagevermögen ist zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Abschreibung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sachanlagen erfolgt planmäßig unter Zugrundelegung der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauern. Wirtschaftsgüter mit einem Wert über EUR 250,00 bis EUR 800,00 werden als geringwertiges Wirtschaftsgut aktiviert und im Jahr der Anschaffung oder Herstellung komplett abgeschrieben. Wirtschaftsgüter unter EUR 250,00 werden als Aufwandsposten erfasst. Über einem Wert von EUR 800,00 erfolgt eine Aktivierung als Einzelanlage und Abschreibung nach individueller Nutzungsdauer.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu den Anschaffungskosten oder bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen zu dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet. Die Ausleihungen werden zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die eingeschränkte Verwertbarkeit von Beständen wurde durch ausreichende Abschläge berücksichtigt.

Forderungen wurden zum Nennwert angesetzt und um erforderliche Einzelwertberichtigungen gekürzt. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Risikos wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Sie tragen den erkennbaren Risiken voll Rechnung.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Groz-Beckert Kommanditgesellschaft, Albstadt

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der Groz-Beckert Kommanditgesellschaft, Albstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 - geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den nach § 5 PublG anzuwendenden deutschen handelsrechtlichen Vorschriften.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 6 PublG unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den nach § 5 PublG anzuwendenden deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § § 6 PublG unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 27. Februar 2023

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kai Mauden, Wirtschaftsprüfer

ppa. Zhivko Kolev, Wirtschaftsprüfer

Konzernlagebericht für 2022

Groz-Beckert ist weltweit führender Anbieter von industriellen Maschinennadeln, Präzisionsteilen und Feinwerkzeugen sowie Systemen und Dienstleistungen für die Herstellung und Fügung textiler Flächen. Die Produkte und Leistungen unterstützen die textilen Verfahren des Strickens und Wirkens, Webens, Filzens, Tuftens, Kardierens und Nähens auf der ganzen Welt. Die Produktion von Groz-Beckert Produkten erfolgt in Deutschland, Belgien, China, Indien, Kroatien, Portugal, Tschechien, USA und in Vietnam. Zahlreiche Vertriebstochtergesellschaften und Vertriebspartner ergänzen die weltweite Präsenz.

Wirtschaftliches Umfeld

Die weltwirtschaftliche Aktivität erhöhte sich über das gesamte Jahr 2022 gesehen in moderatem Tempo. Dabei wurde die konjunkturelle Grundtendenz durch verschiedene Störgrößen überlagert. Nachdem die Weltproduktion im Vorjahr noch um 6,1 % gestiegen ist, wurde im Jahr 2022 ein Zuwachs von 3,2 % realisiert. Das Institut für Weltwirtschaft (Kiel) rechnet mit einer weiteren Verringerung der globalen wirtschaftlichen Expansion und prognostiziert für das Jahr 2023 lediglich eine Erhöhung von 2,2 % 1)

In den ersten Monaten des Berichtsjahres hat vor allem der Angriff Russlands auf die Ukraine sowie die strikte Null-Covid-Politik in China die ohnehin bereits kräftige Inflation weltweit verstärkt und dazu geführt, dass Lieferengpässe wieder zugenommen haben. Im weiteren Jahresverlauf war die Produktion bis in den Herbst hinein insgesamt aufwärtsgerichtet, wobei Impulse von nachlassenden Lieferengpässen und der fortschreitenden Normalisierung der Aktivität in den von der Corona-Pandemie besonders getroffenen Wirtschaftsbereichen ausgingen. Zum Jahresende hin hat sich die wirtschaftliche Dynamik jedoch erneut verringert.

Vor allem die großen fortgeschrittenen Volkswirtschaften wiesen in den letzten Monaten des Jahres eine schwache Konjunktur auf. Zum einen verlor die Expansion des privaten Konsums an Fahrt. In den Vereinigten Staaten gingen zudem die Bauinvestitionen deutlich zurück. So sank die Zunahme des Bruttoinlandsproduktes in den USA von 5,9 % im Vorjahr auf 1,9 % in 2022. Im Euroraum wirkten sich die hohe Inflation, steigende Zinsen und der Gegenwind aus dem weltwirtschaftlichen Umfeld zunehmend auf die Wirtschaftsleistung aus. Insgesamt erhöhte sich die Produktionsleistung in der Währungsunion im Berichtsjahr um 3,4 %, im Vorjahr waren es noch 5,3 %. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war geprägt von den Folgen des Krieges in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Angesichts dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen wuchs die deutsche Wirtschaft dennoch um 1,9 %, im Vorjahr betrug die Zunahme 2,6 %.

1) Stand 21.12.2022

Geschäftsverlauf

Trotz aller globalen Beeinträchtigungen, Krisen und Herausforderungen, denen sich die Wirtschaft immer wieder neu stellen musste, erzielte der Groz-Beckert Konzern im Berichtsjahr ein leichtes Wachstum.

Im Oktober 2022 unterzeichnete Groz-Beckert einen Vertrag mit der Thomas Meyer GmbH, Remscheid, zur Übernahme der TKM-Gruppe durch Groz-Beckert. TKM ist Hersteller von Industriemessern für verschiedene Branchen. Die Akquisition umfasst sämtliche Unternehmenseinheiten und Standorte von TKM. Die Produktionsstätten befinden sich in Finnland, Niederlande und Österreich. Innerhalb des Groz-Beckert Konzerns wird TKM als eigenständiges Unternehmen fortgeführt. Durch die Übernahme von TKM möchte Groz-Beckert den eigenen Konzern breiter aufstellen und zusätzliches Entwicklungspotenzial in der Werkzeugindustrie nutzen. Bei den Produkten von TKM und Groz-Beckert handelt es sich jeweils um prozesskritische Präzisionswerkzeuge aus Metall. Somit ergänzen sich die Produktportfolios der beiden Unternehmen.

Die Betrachtung des Konzernumsatzes weist für den bisherigen Groz-Beckert Konzern im Jahr 2022 eine Umsatzsteigerung von 36 Mio. € aus. Der damit erzielte Jahresumsatz in Höhe von 778 Mio. € liegt um 5 % über dem Vorjahr. Der für das Berichtsjahr angesetzte Plan wird auf den Umsatz bezogen leicht übertroffen. Dagegen erreichte das Konzernergebnis den Planwert nicht ganz. Das Konzernergebnis bleibt nach wie vor positiv und in etwa auf dem Vorjahresniveau. Durch die Einbeziehung der TKM-Gruppe beläuft sich der Gesamtumsatz des Konzerns auf 814 Mio. €, woraus ein Umsatzzuwachs von 72 Mio. € resultiert. Die Akquisition war im Plan für 2022 nicht enthalten. In Anbetracht der zuvor genannten Rahmenbedingungen bewertet die Geschäftsführung den Geschäftsverlauf insgesamt als zufriedenstellend.

Strickmaschinenteile

Im Bereich der Strickmaschinenteile waren die Verkäufe im Berichtsjahr sehr stark von der Situation in China geprägt, da es sich dabei um einen sehr bedeutenden Markt für den Konzern handelt. Insbesondere waren unvorhersehbare Lockdowns Auslöser für deutliche Umsatzrückgänge. Diese Entwicklung Chinas führte zu verstärkten Verlagerungen der textilen Produktion in andere Länder Asiens, Europas und auch Amerikas, die hiervon profitieren konnten. Einer der Nutznießer war die Türkei, deren Wachstumskurs dadurch zusätzlichen Anschub erhielt. Die erforderlichen Produktionsausweitungen stießen jedoch vielerorts durch den Mangel an Fachkräften an ihre Grenzen. Weltweit litt die Textilproduktion unter erheblichen Kostensteigerungen, vor allem für Garne und Energie. Trotz aller Unwägbarkeiten gelang es durch eine Vielzahl von Vertriebsaktivitäten und Maßnahmen, den Vorjahresumsatz der Strickmaschinenteile leicht zu erhöhen.

Nach einer langen, pandemiebedingten Pause fand im Dezember 2022 wieder eine größere Messe statt. Auf der India ITME in Delhi, Indien, stellte sowohl der Bereich Strickmaschinenteile als auch die anderen Produktbereiche ihre Neuheiten vor.

Näh- und Tuftingmaschinenteile

Das Jahr 2022 war wiederum bestimmt durch Unsicherheiten auf allen Kontinenten. Im Gegensatz zum Vorjahr kehrten allerdings viele Länder Europas bezüglich der Pandemie in die Normalität zurück. Auch in Asien hatte sich die Lage deutlich verbessert und die Produktionsstätten liefen mit hoher Auslastung. Die Ausnahme bildete China, das weiterhin die Null-Covid-Strategie beibehielt und von vielen Lockdowns betroffen war. Unter anderem förderte dieser Umstand die bereits im Vorjahr wahrzunehmende Verlagerung der Textilproduktion aus China nach Bangladesch, Vietnam, Indonesien und den mittleren Osten. In Mexiko setzte sich der positive Trend des Vorjahres aufgrund von Re- und Nearshoring fort. Für viele Betriebe waren die nach der Pandemie fehlenden Fachkräfte immer noch eine der größten Herausforderungen. Daher stieß das im Vorjahr entwickelte modulare Online-Trainings- und Schulungskonzept auf sehr hohe Resonanz. Es fanden zahlreiche Online-Webinare sowie eine große Anzahl von Präsenz- Seminaren und Schulungen statt, an denen insgesamt rund zehntausend Personen teilnahmen.

Im Bereich der Industrienähnadeln konnten die Vorjahresverkäufe erfreulich gesteigert werden. Im Gegensatz dazu kam es bei den Haushalts-Nähmaschinennadeln zu einem weltweiten Markteinbruch. Dies ist unter anderem auf eine Überversorgung des Handels zurückzuführen, der den ersten lockdownbedingten Nachfrage-Boom völlig unterschätzt hatte.

Die weltweite Produktion getufteter Bodenbeläge war in 2022 im Vergleich zum Vorjahr rückläufig. Insbesondere bei Teppichböden für den privaten Sektor war ein deutlicher Rückgang der Nachfrage spürbar. Der Objektmarkt profitierte vom Wiederanstieg des weltweiten Reiseverkehrs sowie wieder stattfindenden Messen. Allerdings konnte das Vorjahresniveau nicht erreicht werden. Im Bereich Automotive lag die Auslastung der Hersteller deutlich unter Vorkrisenniveau. Die Gründe lagen unter anderem an den anhaltenden Versorgungsengpässen in der Halbleiterindustrie.

Nonwovens

Der leichte Umsatzanstieg, der in 2022 erzielt werden konnte, resultiert aus positiven Währungseinflüssen und hoher Preisdisziplin. Die verkauften Nadelmengen blieben dagegen hinter dem Vorjahr zurück und lagen auf dem noch geringeren Niveau des Jahres 2019. Ursache hierfür waren vor allem die coronabedingten Schließungen in China sowie die schleppende Erholung des weltweiten Automobilsektors. Nur in wenigen Segmenten der Sparte wurden die Vorjahresmengen übertroffen, was die Rückgänge anderer Segmente nicht kompensieren konnte. Neben der Entwicklung neuer Produkte wird die Erweiterung der digitalen Angebote vorangetrieben, um für die Kunden Mehrwerte rund um die Nadel zu schaffen.

Webmaschinenteile

Nachdem der Umsatz der Sparte W zu Beginn des Jahres zunächst recht erfreulich verlief, waren die Verkäufe im zweiten Halbjahr zusehends rückläufig. Unsicherheit in den Webereien, fehlende Subventionen durch die Staaten, stark gestiegene Kosten und lange Lieferzeiten für neue Webmaschinen haben viele Unternehmen dazu bewogen, den Kauf neuer Webmaschinen zeitlich zurückzustellen. Einzig die Firmen, welche technische Textilien herstellen, vermochten weiterhin gute Auftragseingänge zu verzeichnen. Der Trend der Produktionsverlagerung aus China in andere Länder trifft auch auf die Webindustrie zu. Ein wichtiger Player dabei ist Indien, das für die Versorgung von Geweben in Zukunft eine weltweit führende Rolle einnehmen und eine Alternative zu China werden möchte. In der Betrachtung des Gesamtjahres konnte die Sparte W den Vorjahresumsatz übertreffen.

Carding

Die Sparte Carding schloss das Jahr mit einem leichten Umsatzplus ab. Im Segment Nonwovens blieb der Umsatz im Hauptmarkt China sowie in Taiwan hinter den Vergleichswerten des Vorjahres zurück. Neben den anhaltenden Problemen im Automobilsektor ist dies auch durch die rückläufige Nachfrage für den Hygiene- und Medizinbedarf bedingt. Maschinenbaueraufträge blieben aufgrund des coronabedingten Aufbaus von Überkapazitäten in den Vorjahren aus, ebenso hemmten die immer wieder verordneten chinesischen Lockdowns das Geschäft. Dagegen war in den USA ein anhaltendes Wachstum des Marktes zu verzeichnen und auch in Mexiko zeigte sich die Nachfrage belebt. Die Rückgänge Chinas konnten unter anderem durch die gute Geschäftsentwicklung im Segment Spinnerei kompensiert werden, welches 2022 das bislang erfolgreichste Jahr verzeichnete. In erster Linie ist dies der Nachfrage im Mittleren Osten sowie in der Türkei zu verdanken.

Technische Textilien

Das Geschäftsjahr 2022 verlief im Bereich der technischen Textilien sehr positiv. Trotz Preissteigerungen zeigte sich eine belebte Nachfrage, auch wenn Kunden aufgrund wirtschaftlicher Unsicherheit Aufträge zum Teil zurückgehalten haben oder Projekte gar eingefroren wurden. Zum deutlichen Umsatzwachstum trug insbesondere die Marktentwicklung in Italien bei. Durch staatliche Zuschüsse für die Erdbebensanierung und -instandsetzung wurden zahlreiche Investitionen getätigt, bei denen die Sparte sich mit ihrem Fachwissen empfehlen und ihre Produkte in den Anwendungen einsetzen konnte. Darüber hinaus findet die für technische Textilien hauptsächlich verantwortliche Tochtergesellschaft in Kroatien immer mehr Anerkennung als verlässlicher Partner in der Verbundstoffindustrie.

Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage

Die Bilanzsumme des Groz-Beckert Konzerns ist im Jahr 2022 um 176 Mio. € angestiegen. Zum Ende des Geschäftsjahres betrug sie 1.483 Mio. €.

Das Anlagevermögen liegt um 200 Mio. € über dem Vorjahr. Neben den Zugängen durch den Erwerb der TKM-Gruppe ist dies im Wesentlichen auf den Baufortschritt des Produktionsgebäudes bei der GBKG in Albstadt zurückzuführen.

Der Anstieg der Vorräte um 87 Mio. € ist nahezu hälftig durch die Vorräte der TKM bedingt. Die verbleibende Erhöhung erfolgte insbesondere bei Fertigerzeugnissen sowie bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen. Dabei wurde der Wert der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe im Jahr 2022 nicht unwesentlich von den starken Preissteigerungen nach oben getrieben.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen überschreiten den Vorjahreswert um 9 Mio. €. Dies resultiert aus den Forderungen der TKM-Gruppe.

Die rege Investitionstätigkeit, der Aufbau der Bestände sowie die Neuakquisition sind im Wesentlichen verantwortlich für den Rückgang der flüssigen Mittel um 130 Mio. €.

Der Anstieg des Eigenkapitals beinhaltet die Zuführung aus dem Jahresüberschuss des Konzerns.

Die Rückstellungen liegen um 18 Mio. € über dem Vorjahreswert. Dies ist überwiegend durch die TKM-Gruppe hervorgerufen.

Die Entstehung der Bankverbindlichkeiten beruht auf der Inanspruchnahme von Darlehen aufgrund der Neuakquisition sowie bestehenden Bankverbindlichkeiten der TKM-Gruppe. Der Gesamtcashflow des Jahres war bedingt durch die TKM-Akquisition negativ und betrug 129 Mio. €. Der operative Cashflow ist nachhaltig positiv.

Nahezu komplett durch die TKM-Gruppe hervorgerufen übersteigen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen den Vorjahreswert um 8 Mio. €.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern liegen um 2 Mio. € über dem Vergleichswert des Vorjahres.

Im abgeschlossenen Geschäftsjahr entwickelten sich die Umsätze des Stammgeschäftes Textil positiv. Die meisten Märkte zeigten eine gute Nachfragedynamik. Allerdings lief der wichtigste Markt China weniger gut als in den Vorjahren, was in erster Linie den dort herrschenden Einflüssen der Corona-Pandemie zuzuschreiben war. Darüber hinaus resultiert ein Umsatzzuwachs in Höhe von 36 Mio. € aus dem im Oktober erfolgten Zukauf des Industriemesser-Herstellers TKM.

Der Personalaufwand hat sich, auch infolge der TKM-Akquisition, von 320 auf 360 Mio. € erhöht. Die übrigen Kostenstrukturen blieben im Wesentlichen stabil im Vergleich zum Vorjahr.

Investitionen

Im Jahr 2022 betrug das Investitionsvolumen des Konzerns 87 Mio. €, woraus im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg von 9 Mio. € resultiert.

Die Investitionen in Grundstücke und Gebäude lagen auf Vorjahresniveau. Dabei war in beiden Zeiträumen der fortschreitende Neubau des Produktionsgebäudes bei der GBKG prägend. Die Investitionen in technische Anlagen und Maschinen haben sich gegenüber der Vorperiode, in der coronabedingt weniger investiert wurde, um 4 Mio. € erhöht. Ebenso sind die Zugänge im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung angestiegen und auch die Investitionen in immaterielles Vermögen lagen über dem Vorjahr.

Mitarbeiter

Gegenüber dem Vorjahr ist die Anzahl der Beschäftigten im Konzern um 914 Mitarbeiter auf 9.589 angestiegen. Von diesem Anstieg entfallen 801 Mitarbeiter auf die TKM-Gruppe. Der restliche Zugang erfolgte vor allem bei den Produktionsgesellschaften. Am Standort Albstadt hat sich der Mitarbeiterstand um 16 Beschäftigte erhöht.

Forschung und Entwicklung

Forschen, entwickeln, verbessern: Was Theodor Groz und Ernst Beckert zu erfolgreichen Unternehmern gemacht hat - und letztlich das Unternehmen zum weltweit agierenden Konzern, ist eine zeitlose Maxime. Schon oft hat die Grundlagenforschung des Unternehmens mithilfe modernster Technologien maßgebliche Verbesserungen und Innovationen für die Branche hervorgebracht. Heute ist Innovation für Groz-Beckert ein zentraler Unternehmenswert und zudem ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal im globalen Wettbewerb. Mit dem seit 2010 bestehenden Technologie- und Entwicklungszentrum (TEZ) schuf Groz-Beckert eine zukunftsweisende Plattform, um gemeinsam mit Textilmaschinenbauern, Textilherstellern, Instituten und Partnern die textile Zukunft zu gestalten. Darüber hinaus werden hier Werkstoffe sowie neue Technologien zur textilen Flächenherstellung untersucht und zur Marktreife gebracht.

Für alle Entwicklungsprojekte ist die Einhaltung des definierten Innovationsprozesses verbindlich, der die Überprüfung von laufenden Projekten nach Quality Gates einfordert.

Groz-Beckert nutzt Patente und Marken, um seine Produkte zu schützen. In 2022 wurden vor allem Patente zur Verbesserung der Nachhaltigkeit unserer Produkte angemeldet.

Umweltpolitik

Groz-Beckert stellt sich Tag für Tag dem Ziel, lebenswerte ökologische Bedingungen für heutige und kommende Generationen zu wahren. Dafür haben wir uns verbindliche Nachhaltigkeitsziele gesetzt und einer aktiven Strategie zur Verminderung von Treibhausgasemissionen und unseres Ressourcenverbrauchs verpflichtet. Im gesamten Unternehmensumfeld streben wir damit nach einer verantwortungsvollen Umwelt- und Energiebilanz als Kern einer nachhaltigen Geschäftstätigkeit.

Besonderes Augenmerk legen wir dabei auf die ständige Weiterentwicklung aller technischen und organisatorischen Abläufe, um eine kontinuierliche Optimierung zu erreichen. Dadurch verringern wir den Einsatz von Materialien, realisieren effektive Energieeinsparungen und erhöhen den Anteil an erneuerbaren Quellen in unserem Strom- und Energiemix.

Gleichzeitig wirken wir auf eine stetige Verbesserung entlang der gesamten Liefer- und Wertschöpfungskette hin - sei es bei der Planung interner und externer Prozesse, der Wahl von Materialien und Lieferanten oder der Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen. Langfristig wollen wir Groz-Beckert in eine kreislaufwirtschaftliche Praxis überführen, bei der durch die konsequente Wiederverwendung von Ressourcen und Materialien und die nachhaltige Ausschöpfung aller energetischen Potenziale eine negative Umweltwirkung weitgehend ausgeschlossen wird.

Risiko- und Chancenbericht

Die GBKG verfügt über ein integriertes Managementsystem, in dem die Anforderungen der Normen ISO 9001 Qualitätsmanagement, ISO 14001 Umweltmanagement, ISO 45001 Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit sowie ISO 27001 Informationssicherheit umgesetzt sind. Das integrierte Managementsystem der GBKG ist extern zertifiziert und an definierte Standorte ausgerollt. Die Umsetzung wird dort durch interne Audits unter Leitung der GBKG regelmäßig überprüft. Verbesserungspotenziale in allen Geschäftsprozessen werden durch regelmäßig und systematisch ablaufende unternehmensinterne Prozesse identifiziert und realisiert. Dies wird durch die Abteilung Prozessmanagement ständig vorangetrieben.

Am Standort der GBKG in Albstadt wurde im Berichtsjahr die Einführung eines Informationssicherheitssystem (ISMS) nach ISO 27001 mit erfolgreicher externer Zertifizierung im Juli abgeschlossen. Der Geltungsbereich umfasst alle Assets (Office PCs, Laptops, ThinClients, iDevices, Server, Netzwerktechnik) inklusive Software und Rechenzentren für die Geschäftsprozesse der GBKG am Standort Albstadt sowie digitale Kundenprodukte der GBKG. Das ISMS wird aktuell auf weitere Standorte ausgerollt.

Die für das Unternehmen wesentlichen Risikofelder werden in einer Risikodatenbank erfasst. Darin sind Sach- und Betriebsunterbrechungsrisiken sowie kritische Produktionsprozesse beschrieben und bewertet. Produktionsausfälle können durch das internationale Produktionsnetz in einem definierten Ausmaß aufgefangen werden.

Die Risiken von Sach-, Betriebsunterbrechungs-, Transport- sowie Betriebs- und Produkthaftpflichtschäden sind in ausreichendem Umfang über ein konzernweites Versicherungsprogramm und durch lokale Deckungen versichert. Als Teil des Risikomanagements hat Groz-Beckert ein zentrales Versicherungsmanagement, das wirtschaftlich angemessene, versicherbare Risiken konzernweit strategisch festlegt und absichert. Im Jahr 2022 erfolgten erforderliche Anpassungen und Aktualisierungen der Versicherungsverträge an unternehmerische Veränderungen. In Zusammenarbeit mit dem Sachversicherer wurde eine detaillierte Naturgefahrenanalyse der Konzernstandorte durchgeführt, um potenzielle Exponierungen aufzudecken. Diese Erkenntnisse werden mit dem bestehenden Versicherungsschutz abgeglichen und notwendige Anpassungen vorgenommen. Für das Neubauprojekt in Albstadt besteht zur Absicherung von Sachschäden während der Bauphase eine Bauleistungsversicherung. Aufgrund der Bauverzögerungen wurde die Laufzeit verlängert.

Zur Früherkennung der Veränderungen von Marktanteilen und Wettbewerbern in den einzelnen Absatzmärkten dient die regelmäßige Aufbereitung marktrelevanter Informationen. Aufgrund der Bedeutung des asiatischen Marktes hat die Tochtergesellschaft in Singapur die Aufgabe, die Trends in den lokalen Textilmärkten sowie die Wettbewerbssituation permanent zu analysieren und deren Auswirkungen aufzuzeigen. Zudem besteht an diesem Standort zur Verkürzung der Lieferzeiten und zur Risikominimierung eine zweite Logistikdrehscheibe. Die Erarbeitung und Aufbereitung von marktrelevanten Informationen für Amerika und Europa erfolgt durch die entsprechenden Vertriebsorganisationen in Zusammenarbeit mit der Marktforschung der GBKG. Basierend auf den Veränderungen im Markt wird das Vertriebsnetz laufend angepasst, was zur Neugründung von Vertriebsgesellschaften und Anpassung bei bestehenden Gesellschaften führen kann. Zur Vermeidung von Risiken auf der Beschaffungsseite werden Bestände für Vormaterialien mit einem ausreichend hohen Sicherheitsbestand gehalten.

Im Unternehmen fest verankerte und gewachsene Werte, eine reflektierte Unternehmensphilosophie, Verantwortungsbewusstsein gegenüber Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, der Gesellschaft und der Umwelt: so interpretiert Groz-Beckert ökonomische, ökologische und soziale Nachhaltigkeit. Die eigene Betriebskrankenkasse BKK Groz-Beckert, deren Gründung auf das Jahr 1888 zurückgeht, die Groz-Beckert Stiftung sowie das Gesundheits- und Bildungszentrum (GEBIZ) mit Kindertagesstätte und privater Grundschule sind hierfür sichtbare Beispiele.

Anfang Dezember 2022 hat Groz-Beckert einen Verhaltenskodex als Teil des neu implementierten, weltweiten Compliance Management Systems veröffentlicht. Der Verhaltenskodex ist eine verbindliche Richtlinie, die als öffentliches Dokument zur Verfügung steht. Er gibt allen Beschäftigten Vorgaben im täglichen, professionellen Handeln als Mitarbeiter, Führungskraft und Kollege und dient als Kompass im Umgang mit Kunden, Lieferanten und Partnern. Der Verhaltenskodex gilt für jeden bei Groz-Beckert, auf allen Ebenen der Organisation und weltweit. Ebenso wird von den Geschäftspartnern erwartet, dass sie den Prinzipien des Verhaltenskodex von Groz-Beckert folgen. Bestandteil des Compliance Management Systems ist zudem ein Hinweisgebersystem, über das auch Verstöße gegen den Verhaltenskodex gemeldet werden können.

Die regelmäßige Analyse und Bewertung der wirtschaftlichen Risiken durch die Geschäftsführung und die Spartenleitungen erfolgt durch die monatliche Vorlage der Abschlüsse aller Gesellschaften sowie des monatlich erstellten Konzernabschlusses. Darüber hinaus liegen die Absatz- und Umsatzwerte täglich vor. Notwendige Maßnahmen werden in regelmäßigen Konzernleitungssitzungen diskutiert und beschlossen. Die Unternehmensplanung enthält zur Risikoeinschätzung alternative Szenarien zur Abbildung von möglichen wirtschaftlichen Risiken. Der weltweite Liquiditätsstatus wird monatlich verfolgt.

Im Hinblick auf die allgemeinen weltwirtschaftlichen Risiken hat der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine leider nicht an Bedeutung verloren. Sollte sich der Krieg weiter ausbreiten, so hätte dies unweigerlich Konsequenzen auf die wirtschaftliche Entwicklung. Entsprechende Chancen würden aus einer Beendigung des Krieges erwachsen.

Eine weitere Chance auf Konjunkturbelebung und damit auf eine positive Geschäftsentwicklung des Groz-Beckert Konzerns bietet unter anderem ein Rückgang der Inflation, welcher sich durch die Entspannung bei den Energie-, insbesondere den Gaspreisen, bereits abzeichnet. Durch die im letzten Jahr begonnene Diversifizierung der Versorgungsquellen sowie einem gesenkten Verbrauch wurde die Energiekrise nicht nur gut gemeistert, die Störanfälligkeit konnte damit auch reduziert werden. Ferner lässt die Abkehr Chinas von der Null-Covid-Strategie hoffen, dass sich der chinesische Markt nach dreijähriger Pause wieder normalisiert und die alte Wirtschaftsstärke zurückkehrt. Auch die vollständige Lösung der Lieferkettenprobleme und der noch vorhandenen Materialknappheiten könnte zur Steigerung der Nachfrage beitragen. Nach wie vor enthält die Entwicklung der für Groz-Beckert relevanten Währungen Chancen für den Konzernumsatz und damit auch für das Ergebnis.

Aus der Neuakquisition der TKM-Gruppe und der damit verbundenen Erschließung eines neuen Geschäftsbereichs resultieren weitere Chancen für den Konzern.

Aus heutiger Sicht sind keine vermögens-, umsatz- und ertragsrelevanten Risiken erkennbar, die den Bestand des Konzerns gefährden.

Prognosebericht

Für das Jahr 2023 hatte das Kieler Institut für Weltwirtschaft im Dezember 2022 zunächst eine Abschwächung der Weltkonjunktur, verbunden mit einem schwachen Anstieg der globalen Produktion um 2,2 % prognostiziert. Diese Annahme wurde nach Ablauf des ersten Monats im neuen Jahr zumindest teilweise revidiert. Der globale Handel hatte im Januar an Fahrt aufgenommen, nachlassende Staus auf den Weltmeeren sowie freie Frachtkapazitäten zeigten eine weitere Normalisierung an.

Die unterschiedlichen Störgrößen, mit denen die Wirtschaft in den letzten Jahren konfrontiert wurde, haben aufgezeigt, dass neue Risiken immer weniger kalkulierbar sind. Andererseits scheint sich für die meisten der - überwiegend durch die Corona-Pandemie ausgelösten - Probleme aktuell eine gewisse Entspannung abzuzeichnen. Ein Risiko bleibt derzeit jedoch für 2023 bestehen: der russische Angriffskrieg auf die Ukraine. Im Fall einer weiteren Eskalation könnte dies nicht absehbare Folgen nach sich ziehen.

Für das Jahr 2023 wird davon ausgegangen, dass sich der Krieg in der Ukraine nicht weiter ausweitet und eine fortschreitende Normalisierung der Energieversorgung und Inflation, der Lieferkettenprobleme und -engpässe eintritt. Mit wesentlichen Einflüssen durch den Corona-Virus wird nicht mehr gerechnet. Unter diesen Voraussetzungen erwartet der Groz-Beckert Konzern eine weitere leichte Steigerung des Umsatzes, die im Wesentlichen auf der Neuakquisition beruht. In Bezug auf das Ergebnis wird bei konservativer Einschätzung - insbesondere aufgrund von Kostensteigerungen - mit einer leichten Verschlechterung gerechnet.

 

Albstadt, den 10. März 2023

Die Geschäftsführung

Hans-Jürgen Haug

Eric Schöller

Markus Settegast

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

31.12.2021
T€ T€ T€ T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 7.283 5.170
2. Geschäfts- oder Firmenwert 119.772 1.171
3. Geleistete Anzahlungen 710 663
127.765 7.004
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 283.964 237.432
2. Technische Anlagen und Maschinen 165.727 153.988
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 37.601 37.028
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 142.017 122.178
629.309 550.626
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 2.658 1.654
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 67 86
3. Sonstige Ausleihungen 993 1.008
3.718 2.748
760.792 560.378
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 114.209 84.503
2. Unfertige Erzeugnisse 61.271 47.861
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 261.840 219.782
4. Geleistete Anzahlungen 2.567 488
439.887 352.634
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 110.302 101.760
2. Sonstige Vermögensgegenstände 26.013 19.595
136.315 121.355
III. Wertpapiere 15 6
IV. Flüssige Mittel 120.311 249.814
- 696.528 723.809
C. Rechnungsabgrenzungsposten - 8.800 5.867
D. Aktive latente Steuer - 16.025 15.523
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung - 400 1.151
1.482.545 1.306.728

Passiva

31.12.2021
T€ T€ T€
A. Eigenkapital - 883.037 819.471
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 174.850 172.290
2. Steuerrückstellungen 10.100 7.676
3. Sonstige Rückstellungen 75.616 62.294
260.566 242.260
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 78.743 0
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.381 4.684
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 23.465 15.607
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 205.315 203.715
5. Sonstige Verbindlichkeiten 25.982 20.934
338.886 244.940
D. Rechnungsabgrenzungsposten 56 57
1.482.545 1.306.728

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt T€ 6.302 (Vj. T€ 9.514).

Konzernanhang für 2022

Vorbemerkungen

Die Groz-Beckert Kommanditgesellschaft hat ihren Sitz in Albstadt und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart (Reg. Nr. HRA 401300).

Der Konzernabschluss der Groz-Beckert Kommanditgesellschaft ist für das Geschäftsjahr 2022 nach den Vorschriften des Publizitätsgesetzes aufgestellt.

Die Konzernbilanz ist nach § 266 HGB gegliedert. Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung sind "Davon-Vermerke" der Bilanz in den Konzernanhang aufgenommen worden.

Der Konzernabschluss ist in Tausend Euro (T€) aufgestellt.

Von den Erleichterungen des § 13 Abs. 3 PubIG i. V. m. § 5 Abs. 5 PubIG für Personengesellschaften wurde Gebrauch gemacht.

Hinsichtlich der Angaben gemäß § 13 Abs. 2 PubIG i. V. m. § 313 Abs. 2 HGB wurde die Schutzklausel gemäß § 13 Abs. 2 PubIG i. V. m. § 313 Abs. 3 HGB in Anspruch genommen.

Konsolidierungskreis

Der Konzernabschluss umfasst die Groz-Beckert Kommanditgesellschaft und 78 in- und ausländische Gesellschaften. Gegenüber dem Vorjahr gingen zwei Gesellschaften aus dem Konsolidierungskreis ab:

Schmetz Asia Pte. Ltd./Singapur

Testriwa AG i.L., Baar/Schweiz.

Im Zuge der Neugründung wurde die Groz-Beckert Europe GmbH, Albstadt, erstmalig konsolidiert.

Mit der Neuakquisition der TKM-Gruppe wurden seit Oktober 2022 folgende zwölf Gesellschaften erstmalig konsolidiert:

Shanghai TKM Trading Co., Ltd., Shanghai/China

TKM Austria GmbH, Böhlerwerk/Österreich

TKM Blades Malaysia SDN. BHD., Petaling Jaya Selangor Darol Ehsan / Malaysia

TKM Canada Inc., St. Alphonse du Granby/Kanada

TKM Diacarb B.V., Rotterdam/Niederlande

TKM France SARL, Bondues/Frankreich

TKM Geringswalde GmbH, Geringswalde

TKM GmbH, Remscheid

TKM Meyer GmbH, Bargteheide

TKM Singapore Pte. Ltd.,/Singapur

TKM TTT Finland Oy, Akaa/Finnland

TKM United States Inc., Erlanger/USA.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss der Groz-Beckert Kommanditgesellschaft einbezogenen Unternehmen wurden unverändert zum Vorjahr nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden erstellt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die planmäßige Abschreibung richtet sich nach den voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauern. Die selbst erstellten Anlagen wurden mit den direkt zurechenbaren Material- und Lohnkosten sowie anteiligen Material- und Fertigungsgemeinkosten bewertet.

Planmäßige Abschreibungen erfolgten linear. Vor dem 1. Januar 2010 zugegangene Wirtschaftsgüter wurden teilweise nach der degressiven Methode abgeschrieben.

Beteiligungen und Wertpapiere wurden zu den Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert, Ausleihungen zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Vorräte wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten wurden neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Soweit erforderlich, wurden Bestandsrisiken durch den Ansatz niedrigerer Stichtagspreise, verlustfreien Wertansatz bzw. Gängigkeitsabschläge berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten abzüglich der Wertabschläge für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko bilanziert.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten oder gegebenenfalls zu niedrigeren Werten, die sich aus den Börsen- oder Marktpreisen am Stichtag ergeben, angesetzt.

Bei der Bemessung der Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bilanzierung erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

Pensionsrückstellungen wurden im Inland nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit einem Rechnungszins von 1,78 % (Vj. 1,87 %) ermittelt, dabei wurden die Richttafeln 2018 G verwendet. Zukünftige Gehaltstrends wurden mit 5,2 % zum 1.6.2023, 3,3 % zum 1.5.2024, 3,0 % ab 2025 (Vj. 3,0 %), Karrieretrends mit 1,25 % (Vj. 1,25 %), Rentenanpassungen mit 2 % (Vj. 1,4 %) und die Fluktuationsrate mit 0,75 % (Vj. 0,75 %) berücksichtigt. Bei den Gesellschaften basieren die Altersversorgungen auf leistungsorientierten Plänen, die im Rahmen der Pensionsrückstellungen als Saldo aus dem Barwert der Pensionsverpflichtung abzüglich des Werts des vorhandenen Deckungsvermögens (Deckungskapital) bilanziert wurden.

Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen sowie der Verpflichtung aus Lebensarbeitszeitkonten dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit den beizulegenden Zeitwerten bewertet und mit den korrespondierenden Erfüllungsbeträgen verrechnet.

Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Durch den Erwerb der TKM-Gruppe ist die Vergleichbarkeit der Zahlen mit dem Vorjahresabschluss eingeschränkt. Zum 31. Dezember 2022 ergeben sich aus der Erstkonsolidierung der TKM-Gruppe insbesondere folgende Auswirkungen auf die Vermögens- Finanz und Ertragslage des Groz-Beckert Konzerns. Die TKM-Gruppe weist ein Anlagevermögen in Höhe von T€ 55.552, Vorräte in Höhe von T€ 35.540, Rückstellungen in Höhe von T€ 16.993 sowie Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 31.255 aus.

Weiterhin resultieren aus der Erstkonsolidierung Umsatzerlöse in Höhe von T€ 36.217 sowie Personalaufwendungen in Höhe von T€ 11.497.

Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 298 Abs. 1 i.V.m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 298 Abs. 1 i.V.m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Die Aktiv- und Passivposten der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse wurden, mit Ausnahme des Eigenkapitals (historische Kurse), zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Die sich ergebenden Umrechnungsdifferenzen sind innerhalb des Konzerneigenkapitals ausgewiesen.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte bis 2009 nach der Buchwertmethode durch Verrechnung der Buchwerte mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochterunternehmen. Ferner wurde bei der Erstkonsolidierung auf den Zeitpunkt des erstmaligen Vorliegens der Voraussetzungen für eine Vollkonsolidierung ein entstehender Unterschiedsbetrag, der aufgrund des Wahlrechts gemäß § 309 Abs. 1 Satz 3 HGB a. F. entsteht, von den Rücklagen abgesetzt. Im Übrigen wurden aktive und passive Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung ebenfalls unter den Gewinnrücklagen erfasst. Seit 2010 wird die Neubewertungsmethode angewendet.

Die wechselseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten wurden gegeneinander aufgerechnet. Sich hierbei ergebende Währungsdifferenzen wurden unter der Position Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung erfasst. Ferner wurden konzerninterne Zwischenergebnisse eliminiert. Die auf erfolgswirksame Konsolidierungsvorgänge entfallenden latenten Steuern wurden berücksichtigt.

In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Innenumsätze sowie andere konzerninterne Erträge mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet bzw. in Bestandsveränderungen oder andere aktivierte Eigenleistungen umgegliedert.

Erläuterungen zur Konzernbilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist gesondert dargestellt. Zwischengewinne aus konzerninternen Verkäufen von Anlagevermögen wurden eliminiert.

Für alle entgeltlich erworbenen Geschäfts- und Firmenwerte wurde bei der Abschreibung von einer Nutzungsdauer von 10 Jahren ausgegangen, da dies der erwarteten Periode der Nutzung entspricht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 2.939 (Vj. T€ 1.721) haben eine voraussichtliche Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Es bestehen zum Stichtag keine Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die eine längere Restlaufzeit als ein Jahr haben.

Aktive latente Steuern

Zur Anpassung der Steuerbelastung aus den Einzelabschlüssen an das Konzernergebnis ist ein aktiver Steuerabgrenzungsposten aus Konsolidierungsmaßnahmen in Höhe von 12 % bzw. T€ 16.025 (Vj. T€ 15.523) angesetzt worden. Die Aktivierung von latenten Steuern aus Bewertungsdifferenzen im Anlagevermögen und den Vorräten zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz der konsolidierten Unternehmen unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts gemäß § 274 HGB.

Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung

Der aktive Unterschiedsbetrag resultiert aus der Saldierung nach § 298 Abs. 1 i.V.m. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB von Altersversorgungsverpflichtungen mit Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB).

Angaben zur Verrechnung nach § 298 Abs. 1 i.V.m. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

TEUR
Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände 32.175
Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände 42.502
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 42.054

Eigenkapital

Bei den Gewinnrücklagen als Bestandteil des Eigenkapitals handelt es sich um andere Gewinnrücklagen. Sie enthalten die satzungsmäßige Rücklage der Groz-Beckert Kommanditgesellschaft, aktive und passive Unterschiedsbeträge aus der Erstkonsolidierung von Gesellschaften, ergebniswirksame Unterschiede aus Schulden- und Kapitalkonsolidierung sowie Zwischenergebniseliminierung, Rückstellungen auf Konzernebene und Einstellungen aus dem Ergebnis von Tochterunternehmen. Des Weiteren sind im Eigenkapital Währungsunterschiede aus der Kapital- und Schuldenkonsolidierung enthalten.

Sonstige Rückstellungen

Von den sonstigen Rückstellungen entfällt ein wesentlicher Teil auf Personalaufwendungen wie Jubiläumsaufwendungen, Abschiedsgeschenke, Urlaubs- und Gleitzeitguthaben, Freistellungsbonus sowie Rückstellungen für Sanierungsmaßnahmen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

Bilanzausweis davon mit einer Restlaufzeit von
31.12.2022 bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahren
T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 78.743 65.849 12.083 811
(Vorjahr) (0) (0) (0) (0)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.381 5.257 124 0
(Vorjahr) (4.684) (4.563) (121) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 23.465 23.461 4 0
(Vorjahr) (15.607) (15.607) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 205.315 205.315 0 0
(Vorjahr) (203.715) (203.715) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 25.982 25.041 639 302
(Vorjahr) (20.934) (20.382) (220) (332)
davon aus Steuern 8.393
(Vorjahr) (6.428)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 2.328
(Vorjahr) (2.000)
338.886 324.923 12.850 1.113

Zusätzliche Angaben wegen Nichtoffenlegung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

2022 2021
T€ T€
Umsatzerlöse 813.843 741.733
Löhne und Gehälter, Soziale Abgaben, Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 360.472 319.662

Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss der Groz-Beckert Kommanditgesellschaft wird nach Abzug der satzungsmäßigen Zuführung in die Gewinnrücklagen den Gesellschafterkonten gutgeschrieben.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestanden keine bedeutsamen angabepflichtigen Haftungsverhältnisse des Konzerns.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing-, Miet-, Pacht- und ähnlichen Verträgen oder aus Abnahmeverpflichtungen waren für die Beurteilung der Finanzlage am Bilanzstichtag nicht von Bedeutung.

Ereignisse nach Ende des Geschäftsjahres

Es traten nach Ende des Geschäftsjahres 2022 bis zur Erstellung dieses Lageberichts keine Vorgänge ein, die eine besondere Bedeutung für die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns darstellen.

Offenlegungspflichten (Inanspruchnahme von § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB)

Für folgende Kapitalgesellschaften wurden die Einreichungen zum Zwecke der Offenlegung gemäß §§ 264 Abs. 3 S.1 Nr. 5 lit. a und b vorgenommen:

1.

ACUS Management GmbH, Albstadt

2.

C.C. Egelhaaf Maschinenfabrik GmbH, Albstadt

3.

Ferd. Schmetz GmbH, Albstadt

4.

Gasthof Linde GmbH, Albstadt

5.

Gesellschaft feinmechanischer Erzeugnisse Ebingen mbH, Albstadt

6.

Groz-Beckert - Next Generation GmbH, Albstadt

7.

Groz-Beckert Beteiligungs- und Grundstücksgesellschaft mbH, Albstadt

8.

Groz-Beckert Europe GmbH, Albstadt

9.

Groz-Beckert Financing GmbH, Albstadt

10.

Groz-Beckert Finanz GmbH, Albstadt

11.

Groz-Beckert Service GmbH, Albstadt

12.

Groz-Beckert Verwaltungs- und Beteiligungs-SE, Albstadt

13.

Grundschule Malesfelsen gemeinnützige GmbH, Albstadt

14.

Kita und Grundschule Malesfelsen GmbH, Albstadt

15.

Ledan Finanz GmbH, Albstadt

16.

Ledan Verwaltung GmbH, Albstadt

17.

PeVeMa GmbH, Albstadt

18.

Schmeing Verwaltungs-GmbH, Raesfeld

19.

SMC GmbH, Heiningen

20.

SNF Personal und Immobilien GmbH, Albstadt

21.

Solidian GmbH, Albstadt

22.

Steven Reeds GmbH, Ochtrup

23.

TAF Training-Ausdauer-Fitness GmbH, Albstadt

24.

TKM Geringswalde GmbH, Geringswalde

25.

TKM GmbH, Remscheid

26.

TKM Meyer GmbH, Bargteheide

27.

Yantex Holding GmbH, Albstadt

Die Personenhandelsgesellschaft

28.

Schmeing GmbH & Co. KG, Raesfeld

ist gemäß § 264b HGB von der Offenlegung eines Jahresabschluss und Lageberichts gemäß §§ 264 ff. HGB für das Geschäftsjahr 2022 befreit.

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt 1)

2022 2021
Anzahl Anzahl
Produktion 6.568 6.329
Vertrieb 843 798
Entwicklung und Verwaltung 1.299 1.280
davon Auszubildende (176) (174)
8.709 8.407

1) Ohne inaktive Mitarbeiter.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Vergütung an die geschäftsführende Gesellschafterin (Groz-Beckert Verwaltungs- und Beteiligungs-SE, Albstadt) betrug im Geschäftsjahr € 12.000.

Gesamtbezüge des Aufsichtsrats

Die Vergütung für die gesamte Tätigkeit der Mitglieder des Aufsichtsrats lag im Jahr 2022 bei € 337.674.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt für

2022 2021
T€ T€
Abschlussprüfungsleistungen 323 340
Steuerberatungsleistungen 0 107
Sonstige Leistungen 610 5
933 452

 

Albstadt, den 10. März 2023

Die Geschäftsführung

Hans-Jürgen Haug

Eric Schöller

Markus Settegast

Aufstellung über den Anteilsbesitz 2022 gemäß § 313 HGB

Name und Sitz der Gesellschaft Anteil am Kapital in %
Konsolidierungskreis
ACUS Management GmbH, Albstadt 100,0
C.C. Egelhaaf Maschinenfabrik GmbH, Albstadt 100,0
ELDEEN HOLDING AG, Zug/Schweiz 100,0
Exeltor Inc., Saint John/Kanada 100,0
Ferd. Schmetz GmbH, Albstadt 100,0
Ferd. Schmetz Needle Corporation, Miami/USA 100,0
Gasthof Linde GmbH, Albstadt 100,0
Gesellschaft feinmechanischer Erzeugnisse Ebingen mit beschränkter Haftung, Albstadt 100,0
Grob Textile AG, Zug/Schweiz 100,0
Groz-Beckert Asia Pvt. Ltd., Chandigarh/Indien 100,0
Groz-Beckert Beteiligungs- und Grundstücksgesellschaft mbH, Albstadt 100,0
Groz-Beckert Carding Belgium NV., Deerlijk/Belgien 100,0
Groz-Beckert Carding (Wuxi) Co. Ltd., Wuxi/China 100,0
Groz-Beckert Carding India Private Limited, Pune/Indien 100,0
Groz-Beckert Czech s.r.o., Budweis/Tschechische Republik 100,0
Groz-Beckert East Asia LLP/Singapur 100,0
Groz-Beckert Europe GmbH, Albstadt 100,0
Groz-Beckert Financing GmbH, Albstadt 100,0
Groz-Beckert Finanz GmbH, Albstadt 100,0
Groz-Beckert France S.A.S., Paris/Frankreich 100,0
Groz-Beckert Iberica S.A., Barcelona/Spanien 100,0
Groz-Beckert Italia S.r.l., Mailand/Italien 100,0
Groz-Beckert Japan K.K., Osaka/Japan 100,0
Groz-Beckert Korea Co. Ltd., Seoul/Korea 100,0
Groz-Beckert de Mexico S.A. de C.V., Naucalpan de Juarez/Mexiko 100,0
Groz-Beckert - Next Generation GmbH, Albstadt 100,0
Groz-Beckert Portuguesa, Unipessoal Lda., Valadares/Portugal 100,0
Groz-Beckert Sales & Services Vietnam Company Limited, Ho Chi Minh City/Vietnam 100,0
Groz-Beckert Service GmbH, Albstadt 100,0
Groz-Beckert (Shanghai) Trading Co. Ltd., Shanghai/China 100,0
Groz-Beckert Singapore Pte. Ltd./Singapur 100,0
Groz-Beckert Taiwan Ltd., Taipei City/Taiwan 100,0
Groz-Beckert Trading (Shenzhen) Co. Ltd., Shenzhen/China 100,0
Groz Beckert Turkey Tekstil Makine Parçalari Ticaret Limited Șirketi, Istanbul/Türkei 100,0
Groz-Beckert U.K. Ltd., Leicester/Großbritannien 100,0
Groz-Beckert USA Inc., Fort Mill/USA 100,0
Groz-Beckert Verwaltungs- und Beteiligungs-SE, Albstadt 100,0
Groz-Beckert Vietnam Company Ltd., Ai Nghia Town/Vietnam 100,0
Groz-Beckert (Yantai) Trading Co., Ltd., Yantai/China 100,0
Grundschule Malesfelsen gemeinnützige GmbH, Albstadt 100,0
Kelteks d.o.o., Karlovac/Kroatien 100,0
Kita und Grundschule Malesfelsen GmbH, Albstadt 100,0
Ledan Finanz GmbH, Albstadt 100,0
Ledan Verwaltung GmbH, Albstadt 100,0
PeVeMa GmbH, Albstadt 100,0
PT Groz-Beckert Indonesia, Bandung/Indonesien 100,0
Schmeing GmbH & Co. KG, Raesfeld 100,0
Schmeing Verwaltungs-GmbH, Raesfeld 100,0
Schmetz India Private Limited, Mumbai/Indien 100,0
Schmetz Industrienadel-Produktionsgesellschaft mbH, Albstadt 100,0
Schmetz Innovations Center GmbH, Albstadt 100,0
Schmetz Middle East (FZE), Sharjah/VAE 100,0
Schmetz Nadelproduktion GmbH, Albstadt 100,0
Schmetz Verwaltungs- und Vertriebs GmbH, Albstadt 100,0
SERVAGU-Projectos Para Acessörios Texteis Lda., Lissabon/Portugal 100,0
Shanghai TKM Trading Co., Ltd., Shanghai/China 100,0
SinoTech Asia Limited, Hongkong/China 100,0
SMC GmbH, Heiningen 100,0
SNF Personal und Immobilien GmbH, Albstadt 100,0
Solidian GmbH, Albstadt 100,0
Steven Reeds GmbH, Ochtrup 100,0
Sugiura Knitting Needle Mfg. Co. Ltd., Osaka/Japan 100,0
TAF Training-Ausdauer-Fitness GmbH, Albstadt 100,0
TKM Austria GmbH, Böhlerwerk/Österreich 100,0
TKM Blades Malaysia SDN. BHD., Petaling Jaya Selangor Darol Ehsan / Malaysia 100,0
TKM Canada Inc., St. Alphonse du Granby/Kanada 100,0
TKM Diacarb B.V., Rotterdam/Niederlande 100,0
TKM France SARL, Bondues/Frankreich 100,0
TKM Geringswalde GmbH, Geringswalde 100,0
TKM GmbH, Remscheid 100,0
TKM Meyer GmbH, Bargteheide 100,0
TKM Singapore Pte. Ltd.,/Singapur 100,0
TKM TTT Finland Oy, Akaa/Finnland 100,0
TKM United States Inc., Erlanger/USA 100,0
Yantex Holding GmbH, Albstadt 100,0
YANTEX (Yantai) Precision Textile Accessories Company Ltd., Yantai/China 100,0
Nicht einbezogene Gesellschaften:
verce GmbH, Wuppertal 42,79

Die Beteiligungen an einigen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen können wir aus unternehmenspolitischen Gründen nicht nennen.

Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens 2022

Anschaffungs- und Herstellungskosten
31.12.2021 Zugang Konsolidierungskreis Zugänge Umbuchungen
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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 33.038 10.303 1.818 80
2. Geschäfts- oder Firmenwert 20.813 130.124 0 0
2. Geleistete Anzahlungen 663 8 123 -84
54.514 140.435 1.941 -4
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 453.656 46.144 5.386 20.421
2. Technische Anlagen und Maschinen 684.407 69.137 2.435 28.426
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 142.034 9.259 10.413 382
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 122.312 2.294 66.845 -49.225
1.402.409 126.834 85.079 4
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 1.654 0 1.012 0
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 91 0 0 0
3. Sonstige Ausleihungen 1.015 0 162 0
2.760 0 1.174 0
1.459.683 267.269 88.194 0
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Abgänge Unterschiede aus der Währungsumrechnung 31.12.2022
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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 642 -71 44.526
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0 29 150.966
2. Geleistete Anzahlungen 0 0 710
642 -42 196.202
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 2.417 -6 523.184
2. Technische Anlagen und Maschinen 12.085 -713 771.607
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.193 -113 151.782
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 55 -17 142.154
24.750 -849 1.588.727
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 8 0 2.658
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 19 0 72
3. Sonstige Ausleihungen 156 -21 1.000
183 -21 3.730
25.575 -912 1.788.659
Kumulierte Abschreibungen
31.12.2021 Zugang Konsolidierungskreis Zugänge Umbuchungen
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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 27.868 6.982 3.081 12
2. Geschäfts- oder Firmenwert 19.642 8.254 3.270 0
2. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0
47.510 15.236 6.351 12
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 216.224 13.711 10.660 0
2. Technische Anlagen und Maschinen 530.419 52.343 36.447 -8
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 105.006 7.459 11.728 -4
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 134 0 0 0
851.783 73.513 58.835 -12
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0 0 0 0
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 5 0 0 0
3. Sonstige Ausleihungen 7 0 0 0
12 0 0 0
899.305 88.749 65.186 0
Kumulierte Abschreibungen
Abgänge Unterschiede aus der Währungsumrechnung 31.12.2022
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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 616 -84 37.243
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0 28 31.194
2. Geleistete Anzahlungen 0 0 0
616 -56 68.437
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 1.280 -95 239.220
2. Technische Anlagen und Maschinen 12.780 -541 605.880
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.957 -51 114.181
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 3 137
24.017 -684 959.418
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0 0 0
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0 0 5
3. Sonstige Ausleihungen 0 0 7
0 0 12
24.633 -740 1.027.867
Nettobuchwerte
31.12.2022 31.12.2021
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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 7.283 5.170
2. Geschäfts- oder Firmenwert 119.772 1.171
2. Geleistete Anzahlungen 710 663
127.765 7.004
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 283.964 237.432
2. Technische Anlagen und Maschinen 165.727 153.988
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 37.601 37.028
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 142.017 122.178
629.309 550.626
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 2.658 1.654
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 67 86
3. Sonstige Ausleihungen 993 1.008
3.718 2.748
760.792 560.378

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Groz-Beckert Kommanditgesellschaft, Albstadt

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Groz-Beckert Kommanditgesellschaft, Albstadt, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022 und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Groz- Beckert Kommanditgesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den nach §13 PublG anzuwendenden deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 14 PubIG unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den nach § 13 PublG anzuwendenden deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 14 PublG unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 10. März 2023

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kai Mauden, Wirtschaftsprüfer

ppa. Zhivko Kolev, Wirtschaftsprüfer

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