Linde Material Handling Rental Services GmbH
Selbe AdresseVermietung von Baumaschinen und -geräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Niklas Hein seit 13.2.2026 | Prokura |
Frank Schepp seit 13.2.2026 | Geschäftsführer |
Karl Knipfelberg seit 19.12.2025 | Prokura |
Roman Strecker seit 19.12.2025 | Prokura |
Holger Boehme seit 11.8.2025 | Prokura |
Frank Heptner seit 14.5.2025 | Prokura |
Ulrike Just seit 7.1.2025 | Geschäftsführer |
Andreas Schneider seit 7.1.2025 | Prokura |
Jerome Wencker seit 5.1.2024 | Prokura |
Lorenz Riehl seit 14.12.2023 | Prokura |
Karoline Jung-Senssfelder seit 19.10.2023 | Geschäftsführer |
Caroline Staudinger seit 12.9.2023 | Prokura |
Reinhard Dr. Sucker seit 6.10.2022 | Prokura |
Axel Bernhard Fiene seit 18.5.2021 | Prokura |
Rico Breves seit 4.12.2017 | Prokura |
Andreas Ulf Krinninger seit 14.1.2014 | Geschäftsführer |
Martin Hintze seit 11.6.2007 | Geschäftsführer |
Hubertus Krossa seit 8.6.2007 | Geschäftsführer |
Ihsan Nedim Cen seit 8.6.2007 | Geschäftsführer |
Joachim Paul Michael Kaffanke seit 8.6.2007 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
KION GROUP AGEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
Pelzer Fördertechnik GmbHAufgelöst | 100.00% |
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Linde Material Handling GmbHAschaffenburgJahresabschluss 2014 der Linde Material Handling GmbH, AschaffenburgLagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014A. VorbemerkungDie Linde Material Handling GmbH (nachfolgend "LMH-D" oder "Gesellschaft") ist die Muttergesellschaft sämtlicher operativer Gesellschaften der KION Group mit den Marken Linde, Fenwick, STILL, OM STILL, Baoli und Voltas. Die LMH-D wird in den Konzernabschluss der KION GROUP AG (KION Group), Wiesbaden, einbezogen. B. Grundlagen der GesellschaftB.1 OrganisationDie Geschäftsführung der LMH-D obliegt den nachfolgend aufgeführten Personen. Theodor Maurer, Vorsitzender der Geschäftsführung (Chief Executive Officer) und Arbeitsdirektor (bis 14. Januar 2015) Gordon Riske, Vorsitzender der Geschäftsführung (Chief Executive Officer) (ab 15. Januar 2015) Andreas Krinninger, Mitglied der Geschäftsführung (Chief Financial Officer (ab 1. Januar 2014)) und Arbeitsdirektor (ab 15. Januar 2015) Christophe Lautray, Mitglied der Geschäftsführung (Chief Sales Officer) Sabine Neuß, Mitglied der Geschäftsführung (Chief Operating Officer) Harald Will, Mitglied der Geschäftsführung (Chief Technology Officer (ab 1. Januar 2014)) Der Geschäftsführer Theodor Maurer schied zum 14.01.2015 auf eigenen Wunsch aus der Geschäftsführung der LMH-D aus. Für ihn übernahm Gordon Riske den Vorsitz der Geschäftsführung. B.2 Überblick über die Linde Material Handling GmbHMit Umsatzerlösen von TEUR 1.396.516 (Vorjahr: TEUR 1.323.505) zählt die LMH-D zu den führenden Anbietern von Flurförderzeugen weltweit. Linde ist eine globale, technologisch führende Premiummarke, die unter anderem über jahrzehntelange Erfahrung mit hydrostatischer Antriebstechnologie verfügt und höchste Kundenanforderungen bei Technologie, Wirtschaftlichkeit, Funktionalität und Design erfüllt. Das Produktportfolio erstreckt sich von Lagertechnikgeräten bis hin zu Schwerstaplern und deckt alle wesentlichen Einsatzgebiete ab. Zudem nutzt Linde sein Know-how aus der jahrzehntelangen Entwicklung und Fertigung von elektrischen Antriebssystemen auch für vielfältige Anwendungen. Die LMH-D ist ferner die Führungsgesellschaft des Segments Linde Material Handling (LMH) der KION Group. Die wichtigsten Absatzmärkte der LMH-D in Europa sind Deutschland und Frankreich. Stärkere Bedeutung für den Umsatz gewinnen die Märkte in Asien, Osteuropa und Südamerika. Der Sitz von LMH-D und die größten Produktionswerke liegen in Aschaffenburg -der historischen Wiege des Geschäftsbereichs. Internationale Produktionsstandorte für die Marke Linde befinden sich bei Tochtergesellschaften in Chatellerault (Frankreich), in Cesky Krumlov (Tschechien), in Summerville, South Carolina (USA) sowie in Xiamen (China). Der Absatz der in Aschaffenburg gefertigten Flurförderzeuge erfolgt im Inland zum größten Teil über externe Händler. Im Ausland erfolgt der Absatz der in Aschaffenburg gefertigten Flurförderzeuge überwiegend über Tochtergesellschaften. Im Umsatz der Gesellschaft ist zudem der Inlandsabsatz der Typen von Linde-Flurförderzeugen enthalten, die von Tochtergesellschaften an den Produktionsstandorten in Frankreich hergestellt werden. Neben der Produktion und dem Vertrieb sowie Dienstleistungen und Beratungsservice für Stapler, Lagertechnikgeräte sowie ähnlichen Aktivitäten der Marke Linde, hält die LMH-D die wichtigen Beteiligungen an der STILL GmbH, Hamburg, OM Carelli Elevatori SpA, Lainate (Italien) und indirekt an Voltas Material Handling Private Limited, Pune (Indien) und KION Baoli (Jiangsu) Forklift Co., Jiangjiang (China). F&E-Schwerpunkte im Geschäftsjahr 2014Der Aufwand für Forschung und Entwicklung belief sich bei der Gesellschaft im Geschäftsjahr auf TEUR 51.313 (Vorjahr: TEUR 50.448). Emissions- und VerbrauchsreduzierungVerschärfte Emissionsrichtlinien bei Dieselstaplern und der weiter anhaltende e-Mobility-Trend haben die Nachfrage nach abgasfreien Elektrogabelstaplern auch in größeren Tragfähigkeitsklassen erhöht. LMH hat 2014 reagiert und ihre Produktpaletten um Gegengewichts-Elektrostapler erweitert, die bis zu acht Tonnen heben können. LMH führte die neuen E12-E20 EVO Gegengewichts-Elektrostaplermodelle der Traglastklasse von 1,2 bis 2 Tonnen ein. Dieses Facelift zeichnet sich durch einen um bis zu 17 Prozent reduzierten Energieverbrauch zum Vorgängermodell aus. Die Ersparnis wird unter anderem durch unterschiedliche Fahrdynamikprogramme erzielt, die eine individuelle Optimierung zwischen hoher Leistung und geringem Energieverbrauch zulassen. Um Kunden transparent zu machen, wie sich der Einsatz eines Linde Geräts auf ihre Umweltbilanz auswirkt, hat LMH zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP) eine Methodik zur Bewertung der Umweltwirkung seiner Gabelstapler und Lagertechnikgeräte im gesamten Produktlebenszyklus entwickelt. Zudem wurden Ökobilanzen für die sieben wesentlichen Produktgruppen des Unternehmens erstellt. AntriebstechnologieIm Mittelpunkt der Entwicklung neuer Antriebstechnologien standen wie schon im Vorjahr leistungsstarke Lithium-Ionen-Batterien für Elektrofahrzeuge. Im Oktober 2014 nahm LMH die ersten Lagertechnikgeräte (Mitgänger-Niederhubwagen) mit Lithium-Ionen-Batterie in sein Produktprogramm auf. Die LMH-Lösung ist besonders effizient, da die Fahrzeuge inklusive Fahrzeugsteuerung und Elektronik sowie Batterie und Ladegerät ein System bilden, dessen unterschiedliche Komponenten miteinander kommunizieren. Weiterhin treibt LMH die Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien für Gegengewichtsstapler höherer Gewichtsklassen sowie von entsprechender Ladetechnologie voran. Die Brennstoffzellen-Stapler von Linde Material Handling wurden als beste Innovation in der Kategorie Flurförderzeuge bei der Leserwahl "LOGISTRA best practice: Innovationen 2014" des Fachmagazins "Logistra" prämiert. Automatisierung und VernetzungEin wichtiges Thema bleiben auch Automatisierung und Vernetzung des Warentransports. LMH stellte im Mai 2014 die neuste Generation der Flottenmanagementlösung "connect:" vor. Die Produktfamilie besteht aus einer lokalen Datenbank, einem Cloud-basiertem Datenportal, einer neuen Verwaltungs- und Analysesoftware sowie einer Reihe von Softwaremodulen, die je nach Kundenanforderung zu individuellen Funktionspaketen zusammengestellt werden. Gabelstapler oder Lagertechnikgerät werden per Bluetooth oder Mobilfunk mit der lokalen Datenbank oder Servern der Linde Data Cloud vernetzt. Durch die Nachrüstbarkeit des Systems können gesamte Flotten, inklusive Alt- und Fremdgeräten, in den Service eingebunden werden. Erstmals kam "connect:" im Berichtsjahr auch in einem autonom fahrenden Auto zum Einsatz. Im Konzeptfahrzeug "XchangE" der Schweizer Rinspeed AG regelt das System die Zugangskontrolle mittels RFID-Technologie und überträgt die technischen Fahrzeugdaten, um den autonomen Fahrbetrieb zu überwachen. Dies sind die gleichen technischen Aufgaben, die das System auch im Einsatz in einem Flottenfahrzeug übernimmt. Eine weitere Anwendung von "connect:" demonstrierte ein mit der Deutschen Telekom gemeinsam entwickeltes Servicefahrzeug. Das sogenannte "App- Mobil" ermöglicht es dem Kunden, durch die Zusammenarbeit von "connect:" und der Telekom-App Arrival Control minutengenau den aktuellen Standort und die voraussichtliche Ankunftszeit zu verfolgen. Die Deutsche Telekom und LMH haben einen Kooperationsvertrag geschlossen, um den Einsatz der App-Lösung im LMH- Kundenservice zu testen. Dadurch erlangt der Kunde bei einem Service-Einsatz ein hohes Maß an Transparenz und Planbarkeit. Arbeitssicherheit und ErgonomieMit dem Linde Safety Pilot stellte LMH im Mai 2014 eine Weltneuheit vor. Das elektronische Fahr-Assistenzsystem hilft, Bedien- und Fahrfehler im Grenzlastbereich zu vermeiden und somit die Unfallgefahr durch Umkippen zu verringern. Einerseits wird der Fahrer optisch und akustisch gewarnt, andererseits greift die Fahrzeugsteuerung aktiv und regulierend ein. Ein weiteres Fahr-Assistenzsystem wurde speziell für Linde-Schubmaststapler mit hohen Hubhöhen entwickelt, die angesichts wachsender Regalhöhen immer häufiger eingesetzt werden. Das "Dynamic Mast Control" (DMC) gleicht sowohl Mastschwingungen als auch ein Durchbiegen des Mastes schnell, präzise und energieeffizient aus. Damit braucht der Fahrer nicht mehr auf ein Auspendeln der Last zu warten und kann deutlich schneller und sicherer arbeiten. Darüber hinaus brachte LMH im Februar 2014 zwei sicherheitsoptimierte kompakte Doppelstockbelader für leichte Logistikeinsätze auf den Markt, die beispielsweise in Supermärkten eingesetzt werden. Unter anderem regelt die Funktion "Safety-Speed" die Fahrgeschwindigkeit und "Safety-Lift" ein unbeabsichtigtes Heben oder Senken. Vier verschiedene Bremssysteme sorgen dafür, Kollisionen zu verhindern. UnternehmenssteuerungLMH-D als Teil der KION Group verfolgt eine wert- und wachstumsorientierte Unternehmensteuerung. Die bedeutsamsten Steuerungskennzahlen sind Umsatzerlöse und Jahresüberschuss (vor Ergebnisabführung). Die Kennzahlen werden regelmäßig ermittelt und der Geschäftsführung zur Verfügung gestellt. Kennzahlen Unternehmenssteuerung LMH-D
StrategieDie Ausrichtung von Forschung und Entwicklung (F&E) steht im Kontext der Strategie 2020. Die KION Group verfolgt das vorrangige Ziel, den Kundennutzen in allen Preissegmenten und Absatzregionen zu steigern und durch konsequente Nutzung von Modul- und Plattformstrategien hohe Qualität zu einem wettbewerbsfähigen Preis bieten zu können. Hierzu werden F&E möglichst kosteneffizient gestaltet, die Komplexität und Vielfalt der Produkte reduziert und Entwicklungszeiten verkürzt. Die markenübergreifende F&E-Plattform dient dem Austausch von Forschungsergebnissen und technologischem Know-how, während die Entwicklung der Produkte weitestgehend in der Verantwortung der einzelnen Unternehmen liegt. Im Premiumsegment steht unverändert im Fokus, die Gesamtkosten der Kunden (Total Cost of Ownership, TCO) einschließlich Anschaffungs-, Wartungs- und Reparaturkosten sowie Energieverbrauch im Einklang mit umweltpolitischen Zielen und regulatorischen Anforderungen zu optimieren. Hierdurch soll das Portfolio fortlaufend weiterentwickelt und so die technologisch führende Position gesichert werden. Zusätzlich sollen Logistiklösungen der LMH-D in die Wertschöpfungsketten der Kunden integriert werden und neue Einsatzgebiete erschließen. C. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliches UmfeldDie Weltwirtschaft hat sich im Jahr 2014 weniger dynamisch entwickelt als erwartet. Dabei ist das Wachstum gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. Belastend wirkten sich unter anderem die höheren geopolitischen Risiken durch die Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten sowie die wieder zunehmende Unsicherheit an den Finanzmärkten aus. Bemerkbar machte sich überdies die verhaltene Entwicklung in den Schwellenländern, die insgesamt nicht an die Wachstumsrate 2013 anknüpfen konnte. In China führte die schwächere Dynamik zu Nachfrageausfällen bei wichtigen Handelspartnern, auch wenn die Orientierung hin zu einem tragfähigen Wachstumskurs auf längere Sicht positiv beurteilt werden kann. Die übrigen asiatischen Schwellenländer verzeichneten ein solides, aber im Durchschnitt ebenfalls rückläufiges Wachstum, wobei jedoch Indien wieder zulegen konnte. In Südamerika bremsten neben gesunkenen Rohstoffpreisen vor allem politische Unsicherheiten in einzelnen Staaten das Wachstum. Brasilien, die größte Volkswirtschaft Lateinamerikas, befand sich im ersten Halbjahr in der Rezession und schloss das Gesamtjahr annähernd mit einem Nullwachstum ab. Osteuropa legte uneinheitlich und in Summe weniger stark zu als im Vorjahr. Die Volkswirtschaften Polens und der Tschechischen Republik wuchsen, während Russland durch die Sanktionen im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise, den Rubel-Verfall und den anhaltend niedrigen Ölpreis deutlich zurückfiel. Die Industriestaaten haben alles in allem ein etwas höheres Wachstum als im Vorjahr erzielt, blieben damit aber ebenfalls hinter den Erwartungen zurück. Enttäuschend entwickelte sich vor allem die wirtschaftliche Erholung in der Eurozone. Neben der Rezession in Italien und der Stagnation in Frankreich wirkte sich auch ein unerwartet schwaches Wachstum in Deutschland aus.. Ein positives Bild zeigte sich hingegen in Großbritannien, wozu neben höheren Konsumausgaben auch ein stärkeres Wachstum im wichtigen Dienstleistungssektor beitrug. Die USA übertrafen knapp die Steigerungsrate des Vorjahres. Dabei konnten sowohl der Konsum als auch die Unternehmensinvestitionen im Jahresverlauf deutlich zulegen. Neben dem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts sind für die Nachfrage nach Flurförderzeugen vor allem Investitionsbereitschaft und Welthandelsvolumen von großer Bedeutung. Die weltweiten Ausrüstungsinvestitionen entwickelten sich der Marktdynamik entsprechend uneinheitlich. Während die USA deutliche Zuwächse meldeten, hielten sich die Unternehmen im Euroraum und insbesondere auch in Deutschland spürbar zurück. Der Welthandel legte im Gesamtjahr 2014 schwächer zu als erwartet und unterbot damit erneut den langfristigen Trend. Dabei wuchsen Importe und Exporte in den Schwellenländern verhaltener als im Vorjahr. Bruttoinlandsprodukt 2014- Reale Veränderung gegenüber VorjahrGRAFIK 003
Quelle: Oxford Economics (Stand: 16.01.2015) Branchenbezogenes UmfeldAbsatzmärkteDer Weltmarkt für Flurförderzeuge ist im zurückliegenden Jahr 2014 stärker gewachsen als noch in 2013 und setzte damit eine neue Bestmarke mit annähernd 1,1 Million bestellter Fahrzeuge. Die Zahl der Neubestellungen legte über alle Regionen und Produkttypen um 7,8 Prozent (Vorjahr: 6,9 Prozent) zu. Am stärksten stiegen die Verkaufszahlen bei Elektrostaplern (+13,3 Prozent) an, die im Vorjahr noch hinter dem Gesamtmarkt zurückgeblieben waren. Lagertechnik-Produkte (+10,8 Prozent) lagen ebenfalls deutlich im Plus, während Verbrennungsstapler die Wachstumsrate des Vorjahres mit lediglich 3,5 Prozent nicht erreichten. Der Anstieg der Stückzahlen entfiel zum größten Teil auf Westeuropa (+11,5 Prozent), China (+10,2 Prozent) und Nordamerika (+9,2 Prozent). Westeuropa holte damit nach der Stagnation im Vorjahr (+0,3 Prozent) wieder deutlich auf. Wesentliche Wachstumstreiber waren hier zum einen der Nachholbedarf vor allem in südeuropäischen Märkten und zum anderen der eher strukturelle Austausch von Altgeräten. Deutschland als wichtigster Einzelmarkt erreichte ein Plus von 10,3 Prozent und lag damit fast auf Höhe des westeuropäischen Durchschnitts. Spanien (+42,6 Prozent), Großbritannien (+12,6 Prozent) und Italien (+15,7 Prozent) wuchsen schneller als die europäischen Nachbarländer, während der französische Markt kaum zulegen konnte. Der osteuropäische Markt wies insgesamt mit -0,7 Prozent eine Seitwärtsbewegung auf. Das deutliche Minus in Russland (-19,2 Prozent) wurde insbesondere durch höhere Verkaufszahlen in Polen, Tschechien und Ungarn nahezu ausgeglichen. China verzeichnete wie im Vorjahr einen zweistelligen Zuwachs (+10,2 Prozent), wobei wesentliche Wachstumsimpulse von Elektrostaplern und Geräten der Lagertechnik ausgingen. In Brasilien, dem größten Einzelmarkt Südamerikas, gingen die verkauften Stückzahlen dagegen um 13,0 Prozent zurück. Weltmarkt Flurförderzeuge (Auftragseingang}
Quelle: WITSFEM BeschaffungsmärkteNach wie vor werden etwa ein Viertel der Materialkosten für die Herstellung eines Flurförderzeugs bei der KION Group direkt von der Entwicklung der Rohstoffpreise beeinflusst. Der Preis für Stahl als wichtigstes Rohmaterial bewegte sich 2014 aufgrund des weiterhin moderaten Wirtschaftswachstums im Jahresdurchschnitt unter dem Vorjahreswert. Einen Einfluss, wenn auch geringer, auf die Herstellkosten haben außerdem Kupfer und Kautschuk, deren Preise ebenfalls unter dem Vorjahresniveau lagen. Der Ölpreis, ein aussagekräftiger Preisindikator für Plastikprodukte, gab im Verlauf der zweiten Jahreshälfte deutlich nach und lag insgesamt unter dem Vorjahresdurchschnitt. Demgegenüber belasteten jedoch auch Anstiege in den Lohn- und Lohnnebenkosten die Stückkosten. Insgesamt sind Erzeugerpreise für Vorleistungsgüter im Euroraum nur geringfügig günstiger geworden. Regulatorisches UmfeldDie LMH muss mit ihren Produkten und Dienstleistungen spezifischen rechtlichen Vorgaben in den jeweiligen Märkten entsprechen. Die Übereinstimmung der Produkte und Dienstleistungen mit den unterschiedlichen Regelungsinhalten ist entsprechend zu verifizieren oder zertifizieren. Viele der gesetzlichen Anforderungen werden in produktspezifischen und anderen Normen (beispielsweise EN, ISO oder DIN) konkretisiert. Die Verschärfung von Emissionsschutzregeln betrifft nicht nur entwickelte Märkte, sondern ist auch zunehmend in Schwellenländern wie China zu beobachten. Diese Entwicklung begünstigt das Geschäft der LMH mit ihren hoch entwickelten Produkten. Errichtung und Betrieb von Produktionsanlagen unterliegen ebenfalls rechtlichen Anforderungen, unter anderem zur Vermeidung von Luftverschmutzung, Lärmreduktion, Abfallproduktion und -entsorgung sowie Sicherheits- und Gesundheitsschutz. Darüber hinaus erfüllt die LMH-D sämtliche rechtlichen Anforderungen, die an das Export- sowie das Finanzierungsgeschäft gestellt werden. C.1 ErtragslageDie Umsatzerlöse stiegen gegenüber dem Vorjahr um 5,5 % auf 1.396.516 TEUR. Bei Neufahrzeugen erreichte LMH einen moderaten Anstieg um 5,2 Prozent, der vor allem durch einen gestiegenen Absatz von Elektrostapler und Lagertechnikgeräte bedingt ist. Das Servicegeschäft hat sich erfreulich entwickelt und konnte mit einem Umsatzerlös von rund 220 Mio. Euro einen Anstieg von +9,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Der wertmäßige Auftragseingang legte gegenüber dem Vorjahr (Vorjahr: TEUR 1.397.966) um 12,97% auf TEUR 1.579.213 zu. Der starke Auftragseingang enthielt bereits zahlreiche Bestellung für 2015 und erfolgte größtenteils im letzten Quartal, so dass er nicht mehr in Umsatz realisiert werden konnte. Die Gesamtleistung des Unternehmens ist um 4,9% auf TEUR 1.393.028 (Vorjahr: TEUR 1.327.650) gestiegen. Die Materialaufwandsquote (ermittelt in Prozent der Gesamtleistung) ist mit 68,5% im Vergleich zum Vorjahr (69,7%) leicht gesunken. Des Weiteren stieg der Personalaufwand proportional zum Umsatzanstieg um 5,2% an. Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen zum Geschäftsjahresende TEUR 49.549 (Vorjahr: TEUR 61.845). Der Rückgang der sonstigen Erträge ist auf die Einmaleffekte, wie die Weiterbelastung von IPO-Kosten im Vorjahr (Vorjahr: TEUR 10.222) sowie auf den positiven Bewertungseffekt der Hydraulik-Optionen in Höhe von TEUR 14.690 (Vorjahr: Aufwand TEUR 14.690) zurückzuführen. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 66.927 (Vorjahr: TEUR 66.988) enthalten planmäßige Abschreibungen auf die aktivierten Geschäfts- oder Firmenwerte und das aktivierte Markenrecht "Linde". Die planmäßige Nutzungsdauer dieser immateriellen Vermögenswerte beträgt 14 bzw. 15 Jahre. Die Abschreibungen auf Sachanlagen in Höhe von TEUR 9.622 (Vorjahr: TEUR 9.874) reduzierten sich um 2,6% gegenüber dem Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 112.173 (Vorjahr: TEUR 162.307) sind im Vergleich zum Vorjahr aufgrund von Einmaleffekten im Vorjahr, wie die vorzeitige Schließung der Zinssicherung (TEUR 18.335) sowie Aufwendungen aus der Bewertung von Optionen (TEUR 14.690) um 30,9% gesunken. Die sonstigen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Fremdleistungen, wie z.B. bezogene Leistungen aus Umlagen gegenüber Konzerngesellschaften. Die gesamten Zinsaufwendungen betragen TEUR 145.971 (Vorjahr: TEUR 164.081). Die Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen reduzierten sich geringfügig auf TEUR 94.739 (Vorjahr: TEUR 99.330). In den Zinsaufwendungen sind u.a. die Aufwendungen i.H.v. TEUR 12.276 (Vorjahr: TEUR 18.533) für die in Anspruch genommenen Bankkredite enthalten. Die Verringerung der Darlehenszinsen im Vergleich zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus günstigeren Zinskonditionen sowie vorgenommenen Rückzahlungen von externen Krediten. Im Vorjahr wurden sämtliche Zinsderivate der Gesellschaft aufgelöst, worauf der Rückgang der Zinsaufwendungen aus Zinsderivaten zurückzuführen ist. Die Zinsen und ähnliche Erträge sind mit TEUR 43.955 beinahe konstant geblieben (Vorjahr: TEUR 47.622). Die Abschreibungen auf die Finanzanlagen in Höhe von TEUR 52.069 (Vorjahr: TEUR 4.000) betreffen die außerplanmäßige Abschreibung auf die Linde Hydraulics GmbH & Co. KG, Aschaffenburg, die wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung aufgrund einer rückläufigen Geschäftsentwicklung gebildet wurde. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verbesserte sich auf TEUR 15.569 (Vorjahr TEUR 12.339). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 3.281 (Vorjahr: TEUR-1.984) resultieren aus tatsächlichem Steueraufwand für Vorjahre. Mit Wirkung zum 1.1.2013 hat die KION Material Handling GmbH im April 2013 mit der LMH-D einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen und eine gemeinsame ertragsteuerliche Organschaft begründet, sodass latente und tatsächliche Steuern für das laufende Jahr nunmehr bei der KION Material Handling GmbH für den Organkreis gezeigt werden. Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung ist um 14,5% auf TEUR 12.149 (Vorjahr: TEUR 14.206) zurückgegangen. Die LMH-D hat im vergangenen Geschäftsjahr die im Prognosebericht des Lageberichts 2013 formulierten Erwartungen an das Geschäftsjahr 2014 teilweise erfüllen können. So konnte die LMH-D beim Auftragseingang sowie bei den Umsatzerlösen die prognostizierte leichte Steigerung übertreffen. Entgegen der Aussage vom Vorjahr ist das Jahresergebnis um 14,5 % auf TEUR 12.149 zurückgegangen, was im Wesentlichen aus einer Wertminderung auf die 30-prozentige Beteiligung an der Linde Hydraulics GmbH & Co. KG, (im Folgenden: Linde Hydraulics) resultiert, die aufgrund der rückläufigen Geschäftsentwicklung der Linde Hydraulics erforderlich war. C.2 FinanzlageDie Konzernfinanzierungstätigkeit obliegt der LMH-D. Somit stellt die LMH-D innerhalb der KION Group den Konzerngesellschaften die wesentlichen für das operative Geschäft benötigten Finanzmittel zur Verfügung und übernimmt von den Konzerngesellschaften überschüssige Liquidität. Die Finanzierung der LMH-D erfolgt durch ein von einer internationalen Banken- und Investorengruppe gegebenes SFA-Darlehen (Senior Facilities Agreement) sowie durch die in den Konzernabschluss der KION Group einbezogene KION Finance S.A., Luxemburg. Im April 2011 und im Februar 2013 hat die KION Finance S.A., Luxemburg, jeweils eine Unternehmensanleihe in Höhe von TEUR 500.000 bzw. TEUR 650.000 emittiert. Die der LMH-D im Februar 2013 aus der zweiten Anleihe zugeflossenen Mittel in Höhe von TEUR 543.404 wurden im Geschäftsjahr 2013 zur Tilgung von SFA-Darlehen verwendet. Von den TEUR 500.000 der ersten Anleihe sind TEUR 325.000 festverzinslich mit einem Zinssatz in Höhe von 7,875% p.a. Der variable Teil in Höhe von TEUR 175.000 wurde am 19. Juli 2013 vollständig getilgt. Von den TEUR 650.000 sind TEUR 450.000 festverzinslich mit einem Zinssatz in Höhe von 6,75% p.a. und TEUR 200.000 variabel verzinslich auf Basis des Drei-Monats-EURIBORs zuzüglich einer Marge von 4,5 Prozentpunkten. Die Unternehmensanleihen werden im April 2018 bzw. Februar 2020 fällig. Am 15. April 2014 wurden die festverzinsliche Tranche der im Jahr 2011 begebenen und im Jahr 2018 fälligen Unternehmensanleihe in Höhe von TEUR 325.000 sowie die variabel verzinsliche Tranche der im Jahr 2013 begebenen und im Jahr 2020 fälligen Unternehmensanleihe in Höhe von TEUR 200.000 vorzeitig vollständig abgelöst. Die Mittel zur Tilgung stammten hauptsächlich aus der revolvierenden Kreditlinie, die im Zusammenhang mit dem Börsengang der KION GROUP AG mit einer Gruppe von Banken unter dem SFA mit einer Laufzeit von fünf Jahren ab dem Börsengang vereinbart wurde. Die Kreditlinie wurde in diesem Zusammenhang im April 2014 um TEUR 198.000 auf insgesamt TEUR 1.243.000 aufgestockt. Davon hat die LMH-D zum Bilanzstichtag ein Betrag von TEUR 396.001 in Anspruch genommen. Die Kreditlinie und die Vertragsbedingungen aus der Begebung der Unternehmensanleihen verlangen unter anderem die Einhaltung von Covenants. Die Nichteinhaltung kann unter anderem das Recht zur Kündigung durch die Kreditgeber beziehungsweise zur vorzeitigen Fälligstellung der Unternehmensanleihen durch die Anleihegläubiger nach sich ziehen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden sämtliche Covenants sicher eingehalten. Zum 31. Dezember 2014 standen den in den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Beteiligungen ausgewiesenen Finanzverbindlichkeiten von TEUR 2.654.702 (Vorjahr: TEUR 2.815.455) in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen und den Forderungen gegenüber Beteiligungen ausgewiesene Finanzforderungen sowie liquide Mittel von insgesamt TEUR 804.905 (Vorjahr: TEUR 946.211) gegenüber. Der Gesamtbetrag der kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen übersteigt die kurzfristigen Vermögensgegenstände um TEUR 1.381.555. Die Zahlungsfähigkeit ist jedoch nicht gefährdet, da zum einen die bestehende Kreditlinie in Höhe von TEUR 1.243.000 (der zum 31.12.2014 nicht in Anspruch genommene Anteil beträgt TEUR 841.000) sowie von der Gesellschafterin KION Material Handling GmbH im Rahmen der Konzernfinanzierung gewährte Fremdmittel in Höhe von TEUR 987.808 langfristig zur Verfügung stehen. Die Eigenkapitalquote beträgt 13,1% (Vorjahr: 12,3%). Das Anlagevermögen wird zu 18,8% (Vorjahr: 18,0%) durch Eigenkapital gedeckt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug zum Ende des Geschäftsjahres TEUR 131.524 (Vorjahr: TEUR 190.853). Der Cashflow aus Investitionstätigkeiten in Höhe von TEUR 139.554 (Vorjahr: TEUR -420.994) ergibt sich insbesondere durch Einzahlungen im Rahmen der konzerninternen Finanzierung von Tochtergesellschaften der LMH-D. Die Verringerung des Cashflow aus Finanzierungstätigkeiten auf TEUR-301.430 (Vorjahr: TEUR 76.795) ergab sich aus der vorzeitigen Tilgung der Bonds und gegenläufig aus der Aufnahme von Bankkrediten. Bei in Summe leicht unter dem Vorjahr liegenden Investitionen wurde der überwiegende Teil für die Entwicklung von Verbrennungs- und Elektrostaplern sowie Schubmaststaplern aufgebracht. Der Rückgang zum Vorjahr ist durch eine Verschiebung der Projektphasen in der Entwicklung bedingt, so dass die Ausgaben sich von Investitionen hin zu Aufwendungen verschoben haben. Neben den Entwicklungsaktivitäten standen Investitionen in die Erweiterung der Fertigungskapazitäten sowie den Ersatz von Maschinen und Anlagen im Fokus. C.3 VermögenslageDie Bilanzsumme der LMH-D ist zum Jahresende um 5,85% auf TEUR 3.537.031 (Vorjahr: TEUR 3.756.873) zurückgegangen. Die immateriellen Vermögensgegenstände betragen zum Ende des Geschäftsjahres TEUR 441.753 (Vorjahr: TEUR 506.748). Der Rückgang resultiert aus planmäßigen Abschreibungen. Dabei handelt es sich insbesondere um die Markenrechte an dem Namen "Linde" sowie die Geschäfts- und Firmenwerte. Das Sachanlagevermögen, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, beträgt am 31.12.2014 TEUR 44.670 (Vorjahr: TEUR 42.918). Das Finanzanlagevermögen i.H.v. TEUR 1.968.850 (Vorjahr: TEUR 2.017.699) ist durch die Beteiligungsbuchwerte i.H.v. TEUR 1.968.846 (Vorjahr: TEUR 2.017.692) geprägt. Die wesentlichen Anteile an Beteiligungsunternehmen stellen die nach der Veräußerung an den Investor verbleibenden Anteile an der Linde Hydraulics GmbH & Co. KG, Aschaffenburg dar (Beteiligungsbuchwert: TEUR 64.074 (Vorjahr: TEUR 116.143)). Wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung aufgrund einer rückläufigen Geschäftsentwicklung wurde bei der Linde Hydraulics eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von 52,1 Mio. € erfasst. Die wesentlichen Anteile an verbundenen Unternehmen der LMH-D bilden die STILL GmbH, Hamburg, (Beteiligungsbuchwert: TEUR 929.201 (Vorjahr: TEUR 929.201)), die KION France SERVICES SAS, Elancourt/Frankreich, (Beteiligungsbuchwert: TEUR 255.918 (Vorjahr: TEUR 255.918)), die Superlift UK Ltd., Basingstoke/UK, (Beteiligungsbuchwert: TEUR 211.000 (Vorjahr: TEUR 211.000)), die OM Carrelli Elevatori S.p.A, Lainate/Italien, (Beteiligungsbuchwert: TEUR 86.378 (Vorjahr: TEUR 86.378)), die Islavista Spain S.A.U., Barcelona/Spanien, (Beteiligungsbuchwert: TEUR 55.251 (Vorjahr: TEUR 55.251), die Linde (China) Forklift Truck Corporation Ltd., Xiamen/China, (Beteiligungsbuchwert: TEUR 54.000 (Vorjahr: TEUR 54.000), die Linde Material Handling Pty. Ltd., Huntingwood/Australien, (Beteiligungsbuchwert: TEUR 35.105 (Vorjahr: TEUR 35.105) sowie die KION ASIA (HONG KONG) Ltd, Hong Kong, Beteiligungsbuchwert: TEUR 31.073 (Vorjahr: TEUR 30.653). Die Werthaltigkeitsprüfung der Beteiligungsbuchwerte ergab keinen Wertberichtigungsbedarf. Die Vorräte in Höhe von TEUR 97.780 (Vorjahr: TEUR 95.984) sind um 1,87% leicht gestiegen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 961.554 (Vorjahr: TEUR 1.040.747) teilen sich auf in Forderungen gegen verbundene Unternehmen i.H.v. TEUR 876.515 (Vorjahr: TEUR 982.397), Forderungen aus Lieferung und Leistungen i.H.v. TEUR 41.468 (Vorjahr: TEUR 29.671), Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht i.H.v. TEUR 10.037 (Vorjahr: TEUR 9.261) sowie sonstige Vermögensgegenstände i.H.v. TEUR 33.534 (Vorjahr: TEUR 19.418). In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind keine Finanzforderungen (Vorjahr: TEUR 144.728) sowie keine Sonstige Forderungen (Vorjahr: TEUR 3.530) gegenüber der Gesellschafterin enthalten. Die liquiden Mittel betragen zum 31.12.2014 TEUR 22.425 (Vorjahr: TEUR 52.777), wobei der hohe Vorjahreswert durch die Zuflüsse aus dem Verkauf des Hydraulik-Geschäfts begründet ist. Der Posten liquide Mittel unterliegt Schwankungen, da die LMH-D die Funktion der Konzernfinanzierung innehat. Sie stellt im Zuge dessen die wesentlichen für das operative Geschäft benötigten Finanzmittel zur Verfügung und übernimmt von den Konzerngesellschaften überschüssige Liquidität. Die Rückstellungen für Pensionen betragen TEUR 162.304 (Vorjahr: TEUR 145.200). Der Anstieg resultiert aus der Zinsentwicklung. Die größten Posten der sonstigen Rückstellungen bilden die Personalverpflichtungen in Höhe von TEUR 51.072 (Vorjahr: TEUR 45.568), die Rückstellungen für Erlösschmälerungen von TEUR 37.555 (Vorjahr: TEUR 31.964) und die Rückstellungen für Garantien und Rechtsfälle von TEUR 17.874 (Vorjahr: TEUR 11.840). Die Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i.H.v. TEUR 397.281 (Vorjahr: TEUR 162.210) und Finanzverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 2.257.184 (Vorjahr: TEUR 2.652.908). Die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultiert aus der Rückführung der Bonds, die mit Mitteln aus der revolvierenden Kreditlinie beglichen wurde. Der Rückgang der Finanzverbindlichkeiten steht auch im Zusammenhang mit der vorzeitigen Tilgung der Anleihen in Höhe von insgesamt TEUR 492.201, die durch die KION Finance S.A., Luxemburg emittiert wurden. Darüber hinaus bestehen zum Geschäftsjahresende Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 51.587 (Vorjahr: TEUR 70.916). Des Weiteren bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 31.190 (Vorjahr: TEUR 37.609) sowie sonstige Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 12.822 (Vorjahr: TEUR 71.993). D. NachtragsberichtNach dem Bilanzstichtag bis zum 23. Februar 2015 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung und mit wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage oder sonstige Vorgänge, über die zu berichten wäre, eingetreten. E.1 RisikenDie LMH-D partizipiert genauso wie das von ihr geführte Segment LMH an den Ergebnissen und der wirtschaftlichen Entwicklung ihrer Tochtergesellschaften. Damit ist sie den im Folgenden genannten Chancen und Risiken der KION Group ausgesetzt. RisikenMarkt- und WettbewerbsrisikenMarktrisikenMarktrisiken resultieren daraus, dass sich die gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklung ungünstiger entwickeln kann als im Prognosebericht dargestellt. Zyklische Schwankungen der gesamtwirtschaftlichen Aktivität haben Auswirkungen auf den Markt für Flurförderzeuge. Investitionsentscheidungen von Kunden hängen insbesondere bei Neufahrzeugen in hohem Maß von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sowie der Situation in der jeweiligen Kundenbranche ab. Bei Konjunkturabschwüngen neigen Kunden dazu, den Kauf von Neufahrzeugen hinauszuschieben. Die Nachfrage nach Serviceleistungen reagiert weniger zyklisch, doch sie korreliert mit dem Nutzungsgrad der Fahrzeugflotten, der in wirtschaftlichen Schwächephasen üblicherweise abnimmt. Da die LMH-D die Fixkosten nur teilweise an Nachfrageschwankungen anpassen kann, wirken sich Umsatzrückgänge ergebnisbelastend aus. Trotz des starken Wachstums LMH in Schwellenländern und perspektivisch auch in Nordamerika ist der Umsatzanteil im Euroraum nach wie vor hoch. Daher haben die hier vorherrschenden Marktbedingungen einen wesentlichen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung. Trotz der leichten Stabilisierung der konjunkturellen Entwicklung ist der Euroraum weiterhin anfällig für Störungen. Auch sind Zweifel an der Stabilität des Finanzsystems sowie am Fortbestand der Gemeinschaftswährung noch nicht ausgeräumt. Diese Faktoren könnten sich in Summe negativ auf die Investitionsbereitschaft der Kunden in der Eurozone und die daraus resultierende Nachfrage nach Produkten auswirken. Auch ein langsameres gesamtwirtschaftliches Wachstum in den Schwellenländern als erwartet könnte sich nachteilig auf Welthandelsvolumina und somit auf das Wachstum des Material-Handling-Markts auswirken. Potenziell verstärkt werden genannten Marktrisiken durch geopolitische Risiken, mögliche Währungskrisen und deflationäre Tendenzen. Unterschiedliche Maßnahmen zur Kostenflexibilisierung -wie etwa die Konsolidierung der Produktionsstätten oder die Plattformstrategie -tragen dazu bei, das Ertragsrisiko aus konjunkturell bedingten Umsatzrückgängen zu begrenzen. Der nach Branchen und Regionen diversifizierte Kundenstamm sowie der Ausbau der Serviceaktivitäten tragen ebenfalls zur Risikobegrenzung bei. Darüber hinaus beobachtet die KION Group Markt und Wettbewerb intensiv, um Marktrisiken frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig Produktionskapazitäten anpassen zu können. Über das weltwirtschaftliche Wachstum hinaus analysiert die KION Group für die LMH unter anderem die Wechselkursentwicklung, die Preisstabilität, das Konsum- und Investitionsklima, die Außenhandelsaktivität sowie die politische Stabilität in den wesentlichen Absatzmärkten. Mit Blick auf den Euroraum analysiert das Risikomanagement fortlaufend mögliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Konzerns. Zusätzlich zum kontinuierlichen Screening und Monitoring erfolgt regelmäßig eine gesonderte Stellungnahme zu den Risiken der Länderfinanzkrise in den Risikoberichten. WettbewerbsrisikenWettbewerbsrisiken beschreiben das Risiko, dass die Gesellschaft aufgrund wachsenden Wettbewerbsdrucks die erwarteten Margen und Marktanteile nicht erreicht. Die Märkte der LMH-D sind durch einen intensiven, auch über den Preis geführten Wettbewerb gekennzeichnet. Der Preiswettbewerb wird dadurch verschärft, dass manche Hersteller, teils aufgrund der Währungssituation, teils aufgrund geringer lokaler Arbeitsplatzkosten, über Kostenvorteile in der Produktion verfügen. Darüber hinaus ist denkbar, dass Wettbewerber sich zusammenschließen und durch eine stärkere Position die Absatzchancen der LMH-D beeinträchtigen. Ebenso könnten in Erwartung höherer Volumina und Margen Überkapazitäten aufgebaut werden, die den Preisdruck erhöhen. Selbst wenn die LMH bislang in der Lage ist, auf Basis ihrer Stärken im Premiumsegment angemessene Preise durchzusetzen, werden vielfältige Maßnahmen zur Verminderung von Wettbewerbsrisiken ergriffen. Im heutigen Wettbewerbsumfeld spielen Allianzen, Kooperationen, Akquisitionen und weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Wettbewerbsposition im Hinblick auf Ressourcen, Marktzugang und Produktangebot eine zunehmende Rolle. Zur Begrenzung des Wettbewerbsrisikos ist die LMH ferner bestrebt, die Effizienz in den eigenen Werken zu steigern und günstige Bezugsquellen zu erschließen. Darüber hinaus werden fortwährend die Möglichkeiten zum Ausbau und zur Stärkung der Marktposition in Wachstumsmärkten evaluiert-insbesondere über strategische Partnerschaften, Gemeinschaftsunternehmen und Akquisitionen von lokalen Anbietern. Solche Kooperationen und Übernahmen bergen grundsätzlich das Risiko, dass sich die erwarteten positiven Effekte nur teilweise oder gar nicht einstellen. So könnte die Integration neuer Einheiten aus unterschiedlichen Gründen die Ertragslage belasten. Ferner ist möglich, dass im Falle nicht exklusiver Vereinbarungen ein Partner zugleich mit Wettbewerbern kooperiert. Weitere Risiken gehen von der ständigen Veränderung des politischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Umfelds des Unternehmens aus. Aufgrund der wirtschaftlichen Tätigkeit in Ländern, in denen politische und rechtliche Unsicherheiten bestehen, unterliegt LMH den entsprechenden Gefahren durch staatliche Reglementierungen, Kapitaltransferbeschränkungen oder auch Enteignungen. Solchen strategischen Risiken wird unter anderem über intensive Marktforschung, sorgfältige Evaluationsverfahren zur Bewertung der politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie eine entsprechende Vertragsgestaltung begegnet. Risiken entlang der WertschöpfungsketteForschungs- und Entwicklungsrisiken:Die Marktposition und wirtschaftliche Entwicklung hängen wesentlich von der Fähigkeit ab, die führende Technologieposition zu behaupten. Hierzu sind fortlaufend Produktentwicklungen erforderlich, die Kundenerwartungen erfüllen sowie sich ändernde regulatorische oder technologische Rahmenbedingungen berücksichtigen. Hierfür muss die LMH-D Kundenbedürfnisse und Änderungen von Rahmenbedingungen antizipieren und neue Produkte in kurzer Zeit zur Marktreife bringen. Sollte dies nicht gelingen, kann die Technologie- und Wettbewerbsposition dauerhaft beeinträchtigt werden. Die Innovationen werden umfassend über Schutzrechte, insbesondere Patente, geschützt. Dennoch ist nicht auszuschließen, dass Produkte oder Produktteile imitiert werden. Darüber hinaus besteht das Risiko, dass Patentanmeldungen nicht zum gewünschten Erfolg führen. Forschungs- und Entwicklungsrisiken begrenzt die LMH-D durch eine konsequent am Kundennutzen ausgerichtete Produktentwicklung auf Basis übergreifender Modul- und Plattformstrategien. Durch die Verzahnung von Vertriebs- und Entwicklungseinheiten und die umfassende Berücksichtigung regionalspezifischer Anforderungen werden Kundenbedürfnisse kontinuierlich in den Entwicklungsprozess eingebracht. Beschaffungsrisiken:Auf der Beschaffungsseite stellen mangelnde Verfügbarkeit von Teilen und Komponenten aufgrund logistischer oder qualitativer Gründe sowie steigende Einkaufspreise von Rohstoffen, Energie und Vor- und Zwischenprodukten grundsätzlich potenzielle Risiken dar. So ist nicht auszuschließen, dass die LMH mit Lieferrückständen bei einzelnen Rohstoffen und Komponenten konfrontiert wird. Bei einigen wichtigen Komponenten wie Verbrennungsmotoren, Reifen, Hochleistungsschmiede- oder Elektroteilen arbeitet die Gesellschaft mit einer begrenzten Anzahl von Kernlieferanten zusammen. Das Risiko von Lieferengpässen aufgrund von Rohstoffverknappungen oder der wirtschaftlichen Schwierigkeit von Kernlieferanten ist auch künftig nicht auszuschließen. LMH begegnet diesem Risiko durch eine hinreichende Diversifikation der Lieferanten im Rahmen eines globalen Beschaffungswesens. Darüber hinaus unterstützt die auf die Verbesserungen von Produktionsprozessen bei Lieferanten fokussierte Abteilung Lieferantenentwicklung die Lieferanten bei der Absicherung kosteneffizienter und qualitativ exzellenter Prozesse. Weitere beschaffungsbezogene Risiken bestehen in der Preisentwicklung. Im Geschäftsjahr 2014 waren rund 26,5 Prozent der Materialkosten von Neufahrzeugen unmittelbar durch Rohstoffpreisentwicklungen beeinflusst. Darüber hinaus beeinflusst die Situation an den Rohstoffmärkten mit einer zeitlichen Verzögerung von typischerweise drei bis sechs Monaten die Preisentwicklung bei Komponenten. LMH ist bestrebt, Preissteigerungen an die Kunden weiterzugeben, doch gelingt dies unter Berücksichtigung der Wettbewerbssituation nicht immer vollständig. Produktionsrisiken resultieren im Wesentlichen aus Qualitätsproblemen, möglichen Betriebsstörungen oder Produktionsausfällen einzelner Standorte. Der eng verzahnte Fertigungsverbund birgt in diesen Fällen ein erhöhtes Risikopotenzial hinsichtlich der Lieferfähigkeit. Aus strukturellen Maßnahmen und Reorganisationsprojekten können ebenfalls Umsetzungsrisiken in Form von Produktionsunterbrechungen oder Streikmaßnahmen erwachsen. Daraus resultierende Lieferverzögerungen oder ein Anstieg der Reklamationsquote könnten die Premium-Positionierung und insofern auch die wirtschaftliche Lage beeinträchtigen. Um dieses Risiko zu mindern, setzt die LMH-D auf vorbeugende Instandhaltung, Aktivitäten im Bereich des Brandschutzes, Mitarbeiterschulungen und den gezielten Aufbau von Kontakten zu externen Lieferanten. Versicherungen in einem wirtschaftlich sinnvollen Umfang schützen das Unternehmen vor Schadensfällen. Die Qualitätssicherung nimmt bereits am Anfang der Wertschöpfungskette einen hohen Stellenwert ein und reduziert mögliche Qualitätsrisiken im Rahmen der Leistungserstellung. Mit anspruchsvollen Qualitätsmaßstäben in der Entwicklung, intensiven Prüfungen über die gesamte Prozesskette sowie engem Kunden- und Zuliefererkontakt grenzt die Gesellschaft die Risiken für die Qualität deutlich ein. Um Risiken aus etwaigen Restrukturierungsmaßnahmen zu begrenzen, setzt die Gesellschaft solche Schritte nach umfassendem Planungsvorlauf um und arbeitet im Sinne einer sozialverträglichen Durchführung von Personalmaßnahmen eng mit den Arbeitnehmervertretungen zusammen. Absatzbezogene Risiken bestehen -neben marktbedingten Minderumsätzen -insbesondere in der Abhängigkeit von einzelnen Kunden und Branchen. So ist es möglich, dass Kunden in einer wirtschaftlich schwierigen Situation Aufträge verzögern oder stornieren; wesentliche Stornierungen sind jedoch in den zurückliegenden Jahren nicht aufgetreten. Ebenfalls ist denkbar, dass Kunden aufgrund von Liquiditätsengpässen ihren Zahlungsverpflichtungen nur mit zeitlicher Verzögerung oder gar nicht nachkommen können. Das Kundenportfolio der KION Group weist derzeit eine geringe Abhängigkeit von einzelnen Abnehmerbranchen auf. Auch die Abhängigkeit von einzelnen Kunden ist nach wie vor gering. Unter regionalen Gesichtspunkten ist das Geschäft ebenfalls stark diversifiziert. Überdies beliefert die Gesellschaft Unternehmen aller Größenordnungen. Das erfahrungsgemäß geringe Risiko möglicher Zahlungsausfälle kann durch die Verwertung von Sicherheiten weiter reduziert werden. IT-Risiken:Aufgrund der intensiven Vernetzung der Standorte untereinander sowie mit dem Unternehmensumfeld ist die LMH-D darüber hinaus abhängig von reibungslos funktionierenden IT-Systemen. Etwaigen IT-bezogenen Risiken, die aus dem Ausfall der IT-Systeme und IT-Infrastruktur erwachsen können, begegnet man durch die fortlaufende Weiterentwicklung einer verlässlichen, erweiterbaren und flexiblen IT-Systemlandschaft. Die internen IT-Ressourcen sind darüber hinaus in der KION Information Management Services GmbH gebündelt, die über ein etabliertes Portfoliomanagement und Projektcontrolling verfügt. Die Qualitätssicherung erfolgt zusätzlich über externe unabhängige Audits. Verschiedene technische und organisatorische Maßnahmen schützen die Daten vor unberechtigtem Zugriff, Missbrauch und Verlust. So werden unter anderem die Zugriffe auf die Konzerninfrastruktur auf ihre Berechtigung geprüft und protokolliert. Finanzielle Risiken:Das Konzern-Treasury ist dafür verantwortlich, dass für den internationalen Wachstumskurs der KION Group jederzeit ausreichende finanzielle Ressourcen zur Verfügung stehen. Finanzielle Risiken im Bereich Konzern-Treasury -inklusive Risiken aus Finanzierungsinstrumenten -sind in erster Linie Liquiditäts-, Währungs-, Zins- und Kontrahentenrisiken. Zu den Kontrahentenrisiken zählen ausschließlich Bonitätsrisiken von Finanzinstituten. Den Umgang mit den genannten Risiken regelt eine von der Konzern-Treasury entwickelte Risikomanagementrichtlinie. Das Management der Adressausfallrisiken von Kunden erfolgt dagegen direkt auf Ebene der Einzelgesellschaften. Die LMH-D hat ihre Finanzschulden im Berichtsjahr weiter verringert. Zum Bilanzstichtag 2014 setzte sich die langfristige Fremdfinanzierung im Gesamtvolumen von TEUR 574.202 aus der im Jahr 2020 fälligen Unternehmensanleihe (TEUR 376.202) sowie dem langfristigen Anteil der revolvierenden Kreditlinie (TEUR 198.000) mit einer Laufzeit bis 2018 / 2019 zusammen. Die nicht genutzte freie Kreditlinie zum 31. Dezember 2014 belief sich auf TEUR 841.000. Die aus den vereinbarten Kreditbedingungen resultierenden Risiken werden zum Bilanzstichtag 2014 als nicht wesentlich eingeschätzt. Sie betreffen insbesondere die Beschränkungen bei der Einhaltung von Finanzrelationen und Obergrenzen für bestimmte Geschäftsvorfälle, sowie die Verpflichtung zu speziellen regelmäßigen Berichtspflichten. Im Berichtsjahr hat die KION Group sämtliche Kreditverpflichtungen eingehalten. Zur Steuerung des Kontrahentenrisikos gegenüber Finanzinstituten bei Anlage von Liquidität greift das Unternehmen im Wesentlichen auf die jeweiligen Ratings der Kontrahenten zurück. Derivative Finanzinstrumente setzt LMH ausschließlich zur Sicherung operativer Grundgeschäfte ein und damit nicht für spekulative Zwecke. Aufgrund des hohen Anteils von nicht in Euro nominiertem Geschäft ist die KION Group und damit die LMH Währungsrisiken ausgesetzt. Das Währungsrisiko der geplanten operativen Zahlungsströme auf Basis der Liquiditätsplanung ist gemäß der Richtlinie in der Regel zu mindestens 50% durch Devisentermingeschäfte abgesichert. Das Prinzip der Funktionstrennung zwischen Front-, Mid- und Backoffice-Funktionen wird im Konzern-Treasury durchgängig eingehalten und überwacht. Die Liquiditätsplanung auf Ebene der Einzelgesellschaften ist währungsdifferenziert in den Planungs- und Berichtsprozess eingebettet. Das Konzern-Treasury prüft die Liquiditätsplanung, die zur Festlegung des Finanzierungsrahmens der Einzelgesellschaften herangezogen wird. Mit Blick auf die Refinanzierungslage der Kreditliniengeber, die sich beispielsweise in der Zahlung von Liquiditätsaufschlägen bei der Kreditvergabe unter Banken manifestiert, kann es zukünftig zu einer Verknappung der Linien und/oder erhöhten Refinanzierungskosten für Unternehmen kommen. Allerdings werden derzeit keine Veränderungen der Kreditlinien oder unverhältnismäßig hohe Margenanpassungen erwartet. Personelle und rechtliche Risiken:Die LMH-D ist abhängig von hoch qualifizierten Führungskräften und Experten in Schlüsselfunktionen. Der Abgang dieser Personen könnte die Perspektiven der Gesellschaft nachhaltig verschlechtern. Über eine aktive Personalarbeit ist die Gesellschaft daher bestrebt, entsprechende Nachwuchskräfte im Unternehmen zu identifizieren und weiterzuentwickeln, sie langfristig an das Unternehmen zu binden und so eine Nachfolgeplanung für Schlüsselfunktionen aufzusetzen. Zusätzlich positioniert sich die LMH-D als attraktiver Arbeitgeber auf dem externen Markt. Damit soll das Portfolio der eigenen Mitarbeiter strategisch ergänzt und so der Gefahr von möglichem Know-how-Verlust und daraus resultierenden Wettbewerbsnachteilen frühzeitig entgegengewirkt werden. Aus etwaigen Reorganisationsmaßnahmen kann das Risiko von Streiks oder anderweitigen Reaktionen der Belegschaft entstehen. Dieses Risiko wird, wie in der Vergangenheit mehrfach gezeigt, durch eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Arbeitnehmervertretungen sowie umfassende Maßnahmen zur sozialverträglichen Abwicklung eines unter Umständen erforderlichen Stellenabbaus begrenzt. Aus der Geschäftstätigkeit ergeben sich für die LMH-D die in diesem Industriefeld üblichen rechtlichen Risiken. LMH-D und ihre Tochtergesellschaften sind Partei in einer Reihe von anhängigen Rechtsstreitigkeiten in verschiedenen Ländern. Die einzelnen Gesellschaften können nicht mit Sicherheit davon ausgehen, die jeweiligen Prozesse zu gewinnen oder dass die vorhandene Risikovorsorge durch Versicherungen oder Rückstellungen in jedem Fall ausreicht. Allerdings erwartet die Gesellschaft von diesen laufenden Verfahren keine wesentlichen Auswirkungen auf seine Finanz- oder Ertragslage. Bei diesen Rechtsstreitigkeiten geht es unter anderem um Haftungsrisiken, insbesondere bei der Inanspruchnahme durch Dritte zum Beispiel im Falle angeblich fehlerhafter Produkte des Unternehmens oder bei der angeblichen Verletzung vertraglicher Pflichten. Weitere rechtliche Risiken können aus dem Rückbau der über viele Jahre genutzten Standorte erwachsen, etwa aufgrund von Altlasten. Etwaige Umweltschäden könnten in rechtliche Auseinandersetzungen münden und Reputationsrisiken nach sich ziehen Das Unternehmen hat Maßnahmen ergriffen, die Vermögenseinbußen aus derartigen Risiken zu reduzieren. Obwohl Rechtstreitigkeiten mit Dritten aktuell und in der Vergangenheit keine wesentliche Rolle gespielt haben, werden die anhängigen Verfahren durch ein entsprechendes Reporting zentral erfasst und begleitet. Neben den hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards für den Umgang mit Produkten, die das Unternehmen bei der Produktentwicklung und -fertigung beachtet, hat es übliche Versicherungen abgeschlossen, die etwaige Forderungen Dritter abdecken sollen. Darüber hinaus arbeiten multifunktional besetzte Teams daran, die Risiken inadäquater vertraglicher Regelungen zu verringern. Ein weiteres Ziel der funktionsübergreifenden Zusammenarbeit besteht darin, sicherzustellen, dass Gesetze und Vorschriften sowie vertragliche Vereinbarungen jederzeit eingehalten werden. Immaterielle Vermögensgegenstände und FinanzanlagenDie Werte für Geschäfts- oder Firmenwert und Marke machen einen erheblichen Teil des Vermögens aus und umfassten zum 31. Dezember 2014 12,4% (Vorjahr: 13,4%) der Bilanzsumme. Die planmäßige lineare Abschreibung dieser immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt über 14 bis 15 Jahre. Sollten die zukünftigen Erwartungen nicht wie geplant eintreten, besteht das Risiko von zusätzlichen außerplanmäßigen Abschreibungen. Die LMH-D hält die wesentlichen Beteiligungen an den operativen Tochtergesellschaften. Sollten die erwarteten wirtschaftlichen Entwicklungen in den Gesellschaften nicht eintreten, besteht auch hier das Risiko Abschreibungen auf Beteiligungsbuchwerte vornehmen zu müssen. GesamtrisikoDie Gesamtrisikosituation stellt sich im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen unverändert dar. Mit Blick auf das Jahr 2015 werden die benannten Risiken kontinuierlich beobachtet und nach ihrer Tragweite und Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet. So stufen wir zum Beispiel die Marktrisiken aufgrund der moderat positiven Markterwartungen nur mit einer niedrigen Eintrittswahrscheinlichkeit ein. Die mögliche Auswirkung der Marktrisiken wird jedoch aufgrund der Wichtigkeit des Marktes für die Geschäfts- und Ertragslage der KION Group weiterhin mit einer mittleren Risikohöhe bewertet. Aus heutiger Sicht sind keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden. E.2 ChancenChancenkategorisierungUnter Chancen verstehen wir positive Abweichungen von den im Prognosebericht geäußerten Erwartungen an das wirtschaftliche Umfeld sowie die Lage der LMH. Dabei werden drei Chancenarten unterschieden:
ChancensituationMarktseitige ChancenDie Entwicklung des gesamtwirtschaftlichen Umfelds kann im Jahr 2015 die Erwartungen übertreffen. Zusätzlich können im Wettbewerbsumfeld jederzeit Entwicklungen eintreten -wie beispielsweise Qualitätsprobleme bei Wettbewerbern oder Konsolidierungseffekte - die die Nachfrage nach LMH-Produkten ankurbeln. Darüber hinaus können neue, heute noch nicht absehbare regulatorische Initiativen, insbesondere die Verschärfung von Gesundheitsschutz- oder Emissionsrichtlinien, eine wachsende Nachfrage nach den LMH-Premiumprodukten auslösen. Auf den Beschaffungsmärkten können sich die Rohstoffpreise im Jahresdurchschnitt günstiger darstellen als erwartet. Mittel- bis langfristige marktseitige Chancen ergeben sich insbesondere aus
Strategische ChancenDie positiven Effekte aus strategischen Maßnahmen sind in den Erwartungen an die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2015 bereits zu großen Teilen enthalten. Dennoch können positive Effekte aus einzelnen Maßnahmen die Erwartungen übertreffen. Auch ist nicht auszuschließen, dass im Jahresverlauf etwa in Form von Akquisitionen und strategischen Partnerschaften neue strategische Chancen auftreten, die nicht Bestandteil der Planung sind. Mittel- bis langfristige strategische Chancen resultieren im Wesentlichen aus
Leistungswirtschaftliche ChancenLeistungswirtschaftliche Chancen resultieren in erster Linie aus den laufenden Modernisierungs- und Effizienzsteigerungsmaßnahmen in den Produktionsstätten sowie der weltweiten Verzahnung des Produktionsverbunds. Durch die Investition in neue Standorte sollen die Produkte noch näher an den jeweiligen Absatzmärkten endgefertigt und konzernweit Skaleneffekte erzielt und Synergien ausgeschöpft werden. Diesen Zielen dient auch die Weiterentwicklung der konzernweiten unterstützenden Dienstleistungen. Mittelfristig kann eine Steigerung der Profitabilität aus folgenden Effekten resultieren:
F. AusblickZukunftsgerichtete AussagenDie im Folgenden beschriebenen zukunftsgerichteten Aussagen und Informationen beruhen auf den heutigen Erwartungen und den Einschätzungen der Gesellschaft. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Viele Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs der LMH-D liegen, wirken sich auf die Geschäftsaktivitäten der Gesellschaft und deren Ergebnisse aus. Eine unerwartete Entwicklung der Weltkonjunktur würde dazu führen, dass die Leistungen und Ergebnisse der LMH-D wesentlich von denen abweichen, die im Folgenden prognostiziert werden. Die LMH-D verpflichtet sich nicht, zukunftsgerichtete Aussagen fortzuschreiben und an künftige Entwicklungen anzupassen. Ferner übernimmt die LMH-D keine Gewährleistung und keine Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit den geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen werden. Die tatsächliche Geschäftsentwicklung kann unter anderem aufgrund der beschriebenen Chancen und Risiken von den Prognosen abweichen. Die Entwicklung hängt insbesondere vom gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Umfeld ab und kann durch zunehmende Unsicherheiten oder eine Verschlechterung der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen negativ beeinflusst werden. AnnahmenErwartetes gesamtwirtschaftliches UmfeldDas weltwirtschaftliche Wachstum wird sich nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) 2015 beschleunigen, wenn auch nicht so stark wie in früheren Prognosen erwartet. Im Januar-Ausblick rechnet der IWF für 2015 mit einer globalen Wachstumsrate von 3,5 Prozent und für die Eurozone von 1,2 Prozent. In den Industriestaaten wird insgesamt für 2015 ein Wachstum von 2,4 Prozent nach 1,8 Prozent im Vorjahr erwartet, wobei die Vereinigten Staaten der maßgebliche Wachstumstreiber sind. Für die Schwellen- und Entwicklungsländer wurde aufgrund des langsameren Wachstums in China und dem erwarteten Einbruch in Russland lediglich eine in etwa gleichbleibende Wachstumsrate von 4,3 Prozent vorhergesagt. Die Prognose der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen gründet auf der Annahme einer bei der Konsolidierung öffentlicher Haushalte weiterhin expansiven Fiskalpolitik und einer Beruhigung der geopolitischen Spannungen. Zudem werden laut IWF Vorteile durch den niedrigen Ölpreis durch ungünstige Faktoren auf weltweiter Basis ausgeglichen. Erwartetes branchenbezogenes UmfeldDer Gesamtmarkt für Flurförderzeuge wird auch künftig in hohem Maße vom konjunkturellen Umfeld in den wesentlichen Absatzmärkten abhängen, wobei der Investitionsnachfrage sowie der Entwicklung des Welthandels eine besondere Rolle zukommt. Der Weltmarkt für Flurförderzeuge ist 2014 um rund 8 Prozent und damit trotz uneinheitlicher gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen etwas stärker gewachsen als im Vorjahr. Maßgebliche Treiber waren die Erholung der Nachfrage in Westeuropa bei gleichzeitig starkem Wachstum in China und Nordamerika. Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Perspektiven und in Erwartung eines stabilen Investitionsklimas geht die KION Group für das Jahr 2015 von einer moderaten Aufwärtsbewegung des weltweiten Marktvolumens aus. Neben den erwarteten Zuwächsen in den asiatischen Schwellenländern sind dabei die Stabilisierung der Absatzsituation in Westeuropa bei anhaltendem Austausch- sowie Aufholbedarf und ein solides Marktumfeld in Nordamerika besonders bedeutsam. Risiken bestehen allerdings in der labilen geopolitischen Lage und in diesem Zusammenhang einer gravierenden Wachstumsabschwächung in Russland mit unter Umständen entsprechenden Folgen für osteuropäische Nachbarstaaten und den Euroraum. Zusätzlich könnten deflationäre Tendenzen die Investitionsbereitschaft schwächen. Auch längerfristig bleiben die Markterwartungen positiv. Basierend auf derzeitigen gesamtwirtschaftlichen Einschätzungen und verbunden mit einem Anstieg des Welthandelsvolumens geht die KION Group für die kommenden Jahre von einem durchschnittlichen jährlichen Weltmarktwachstum von rund 4 Prozent (in Einheiten) aus. Ausblick LMH-D 2015Ausgehend von einer erwarteten, moderaten Zunahme des Weltmarktes für Flurförderzeuge sowie dem angestrebten Ausbau der Marktanteile geht die Gesellschaft von einem gegenüber 2014 leicht steigenden Auftragseingang aus. Das Stückzahlwachstum im Neugeschäft einerseits als auch das weiterhin starke und kontinuierlich wachsende Servicegeschäft werden die Umsatzerlöse 2015 positiv beeinflussen, so dass in Summe ein leicht höheres Niveau im Vergleich zu 2014 erwartet wird. Auf Grund des unterstellten Volumenwachstums, der positiven Entwicklung der Absatzpreise sowie der Maßnahmen zur Reduzierung der Produktkosten und Verbesserung der Geschäftsprozesse rechnen wir in Summe mit einem deutlich gestiegenen Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung gegenüber dem Vorjahr. Hierbei wird auch eine verringernde Zinsbelastung dank einer verbesserten Finanzierungsstruktur sowie einer niedrigeren Verschuldung beitragen. Mit Hilfe unserer technologisch führenden Produkte, dem umfassenden Produkt- und Dienstleistungsportfolio mit einem weltweiten Vertriebsnetz in allen wichtigen Märkten geht LMH-D davon aus, seine Marktposition in den kommenden Jahren zu verteidigen und weiter ausbauen zu können.
Aschaffenburg, den 23. Februar 2015 Die Geschäftsführung Gordon Riske Andreas Krinninger Christophe Lautray Sabine Neuß Harald Will Bilanz zum 31. Dezember 2014AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2014
Anhang der Linde Material Handling GmbH, Aschaffenburg, zum Geschäftsjahr 2014Grundlagen des Jahresabschlusses[ 1 ] Allgemeine ErläuterungenDie Linde Material Handling GmbH (LMH), Aschaffenburg, ist die operative Muttergesellschaft der Marken Linde, Fenwick, STILL, OM STILL, Baoli und Voltas. Der Jahresabschluss der LMH ist gemäß §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Im Interesse der Klarheit sind einige Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen. [ 2 ] Bilanzierung- und BewertungsgrundsätzeImmaterielle VermögensgegenständeEntgeltlich erworbene bzw. eingebrachte immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen und wenn erforderlich um außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Geschäfts- oder Firmenwerte werden über ihre erwartete Nutzungsdauer von 14 bzw. 15 Jahren abgeschrieben. Die angesetzte Nutzungsdauer für die Markenrechte beträgt ebenfalls 15 Jahre. Die erwartete Nutzungsdauer der Geschäfts- oder Firmenwerte basiert auf einer Einschätzung der zeitlichen Ertragsrückflüsse auf Basis der identifizierten Komponenten der Geschäfts- und Firmenwerte. Diese repräsentieren insbesondere Kundenstämme sowie das 'know-how' (Mitarbeiter, Prozesse), die im Rahmen des Erwerbs der Geschäftsbetriebe übernommenen wurden. Die Ertragspotentiale dieser Komponenten werden voraussichtlich über einen Zeitraum von 14 beziehungsweise 15 Jahren ausgeschöpft.
Für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird das Aktivierungswahlrecht nicht in Anspruch genommen. Entwicklungskosten werden daher sofort in voller Höhe als Aufwand gebucht. SachanlagevermögenDas Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungskosten oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer und etwaige außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten, einschließlich der Abschreibungen, soweit sie durch die Fertigung veranlasst sind, einbezogen. Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben, sofern ihre jeweiligen Anschaffungs- oder Herstellungskosten 150 Euro nicht übersteigen. Entsprechende Anlagengegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen 150 Euro und 1.000 Euro werden seit 2008 jahresweise in einem Sammelposten zusammengefasst, der über fünf Jahre abgeschrieben wird. Voraussichtlich dauernden Wertminderungen, die über den nutzungsbedingten Werteverzehr hinausgehen, wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen.
FinanzanlagevermögenIm Finanzanlagevermögen enthaltene Anteile an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei dauerhafter Wertminderung vorgenommen. Wurden in Vorjahren Wertberichtigungen vorgenommen und sind die Gründe für die Wertminderung in der Zwischenzeit ganz oder teilweise entfallen, erfolgt eine Wertaufholung höchstens bis zur Höhe der Anschaffungskosten. Im Rahmen der Veräußerung des Hydraulik-Geschäfts 2012 gewährte der Erwerber der LMH eine Put-Option auf die verbleibenden Anteile an der LHY KG. Zudem gewährte LMH dem Erwerber zwei Call-Optionen bezüglich der Anteile. Die Bewertung der unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesene Put-Option erfolgt zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die Call-Optionen werden zum Erfüllungsbetrag bewertet und unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. VorräteRoh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. zu dem niedrigeren Tagespreis am Bilanzstichtag unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. In die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten, einschließlich der Abschreibungen, soweit sie durch die Fertigung veranlasst sind, einbezogen. Die Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit usw. ergeben, werden durch Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeForderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei der Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wird den erkennbaren Risiken durch angemessene Wertberichtigung Rechnung getragen. Die Höhe der Wertberichtigungen richtet sich nach dem wahrscheinlichen Ausfallrisiko. Forderungen in ausländischer Währung werden im Rahmen der Folgebewertung zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet:
Unverzinsliche Forderungen mit Restlaufzeiten über einem Jahr werden auf den Barwert abgezinst. Kassenbestand und Guthaben bei KreditinstitutenDie inländischen flüssigen Mittel sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Die Fremdwährungsbeträge werden zu Devisenkassamittelkursen am Abschlussstichtag umgerechnet. PensionsrückstellungenDie Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (modifizierte Richttafeln Heubeck 2005 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Zur Erfüllung von Verpflichtungen aus der Altersversorgung sind entsprechende Mittel in Spezialfonds angelegt, die von dem Treuhänder KION Vorsorge Aktiv e.V. verwaltet werden. Der Zugriff auf das Vermögen durch die Gesellschaft ist ausgeschlossen. Das Vermögen dient ausschließlich der Absicherung von Pensionsansprüchen gegen LMH. Die Bewertung erfolgt zum beizulegenden Zeitwert (Marktpreis); dieser wird mit den jeweils zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Ergibt sich ein Verpflichtungsüberhang, wird dieser unter den Rückstellungen erfasst. Übersteigt der Wert der Wertpapiere die Verpflichtungen, erfolgt der Ausweis als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" auf der Aktivseite der Bilanz. Die Pensionsrückstellungen decken die Versorgungsverpflichtungen gegenüber ehemaligen und noch tätigen Mitarbeitern der LMH ab. Die versicherungsmathematische Bewertung des Erfüllungsbetrages der Pensionsrückstellungen basiert unter anderem auf einer angenommenen jährlichen Anpassung von 2,75 % (Vorjahr: 2,75 %) bei den Entgelten und von 1,75 % bzw. 1,0 % falls zugesagt (Vorjahr: 1,75 % bzw. 1,0 % falls zugesagt) bei den Renten. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich zum 31.12.2014 auf 4,55 % (Vorjahr: 4,90 %). Er wurde anhand des von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren ermittelt. Steuerrückstellungen und sonstige RückstellungenSteuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen sind so bemessen, dass Risiken aus Drohverlusten und schwebenden Geschäften und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Zum Bilanzstichtag lagen langfristige Rückstellungen für Jubiläum, Altersteilzeit und Überbrückungsgeld vor. Die versicherungsmathematische Bewertung der Erfüllungsbeträge entsprechen der Berechnung der Pensionsrückstellungen. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten sind mit Ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in ausländischer Währung werden im Rahmen der Folgebewertung zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet:
Derivative Finanzinstrumente: BewertungseinheitenZur Absicherung von Zins- und Währungsrisiken der LMH werden derivative Finanzinstrumente eingesetzt. Dazu zählen insbesondere Devisentermingeschäfte und Zinsswaps. Der Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten wird im Rahmen festgelegter Limits auf Basis der Treasury Richtlinien zur Absicherung der Finanzierungsvorgänge und des operativen Geschäfts abgeschlossen. Soweit die Bildung von Bewertungseinheiten möglich ist, werden diese genutzt. Dies gilt grundsätzlich für alle Zinsderivate sowie für die Sicherung bilanzieller und antizipativer Fremdwährungspositionen. Zur Bildung einer Bewertungseinheit wird das Grundgeschäft mit einem entsprechenden Sicherungsgeschäft zusammengefasst und als Bewertungseinheit designiert (Microhedge). Es werden auch Risiken mehrerer gleichartiger Grundgeschäfte (Portfolios von gleichartigen Darlehenstranchen) zusammengefasst und durch ein Sicherungsinstrument abgedeckt (Portfoliohedge). In den Folgeperioden wird das Konzept der "kompensatorischen Bewertung" angewandt. Demnach bleiben sämtliche sich ausgleichende gegenläufigen Wertänderungen aus Grund- und Sicherungsgeschäft bis zur Beendigung der Sicherungsbeziehung in Bilanz und GuV unberücksichtigt (Einfrierungsmethode). Soweit sich Wert- oder Zahlungsstromänderungen aufgrund der Ineffektivität der Sicherungsbeziehung nicht ausgleichen, wird im Falle eines negativen Marktwerts eine Drohverlustrückstellung aufwandswirksam gebildet. Die beizulegenden Werte der derivativen Finanzinstrumente werden mit marktüblichen Barwertmodellen unter Berücksichtigung der am Bewertungsstichtag vorliegenden Marktdaten (Marktwerte) ermittelt. Im Einzelnen gilt dabei folgender Grundsatz:
Zur Absicherung mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarteter Geschäfte in Fremdwährung bestehen in Höhe des Grundgeschäfts externe Devisentermingeschäfte im Nominalwert von T€ 263.758 (Vorjahr: T€ 142.070) mit einem beizulegenden Wert von T€ 11.277 (Vorjahr: T€ -581). Aus der In-House-Bank Funktion für die KION Group bestehen in Höhe des Grundgeschäfts externe Devisentermingeschäfte mit Nominalwerten in Höhe von T€ 235.744 (Vorjahr: T€ 145.292) und Marktwerten in Höhe von T€ -2.923 (Vorjahr: T€ 909). Ihnen stehen gegenläufige Geschäfte mit Unternehmen der KION Group in gleicher Höhe gegenüber. Zum Bilanzstichtag standen folgende derivative Finanzinstrumente in einer Sicherungsbeziehung:
Grund- und Sicherungsgeschäft unterliegen stets einem vergleichbaren Risiko. Die Fälligkeit des Sicherungsgeschäfts entspricht der Fälligkeit des Grundgeschäfts. Die LMH sichert einen Teil der Zins- und Währungsrisiken. Die Betrags- und Fristenidentität von Grund- und Sicherungsgeschäft ist grundsätzlich gegeben. Somit wird stets eine hohe Effektivität der Bewertungseinheit gewährleistet. Die prospektive und rückwirkende Beurteilung der Wirksamkeit einer Sicherungsbeziehung erfolgt mittels Vergleich aller wertbestimmenden Faktoren zwischen Grund- und Sicherungsgeschäft (Critical Term Match-Methode). Zum 31.12.2014 bestanden keine Zinssicherungsgeschäfte. Bei allen übrigen derivativen Finanzinstrumenten, die nicht Bestandteil einer Bewertungseinheit sind, werden bei negativen Marktwerten Drohverlustrückstellungen gebildet. Die Ermittlung der Marktwerte erfolgt über das Discounted Cashflow Verfahren. Zum Bilanzstichtag waren alle Währungs-Derivate Teil einer Bewertungseinheit. Die derivativen Finanzinstrumente enthalten im Wesentlichen Optionen auf einen Teil der Anteile an der Linde Hydraulics mit beizulegenden Zeitwerten in Höhe von T€ 34.710 (Vorjahr: T€ 15.740) für eine Put-Option sowie T€ 2.980 (Vorjahr: T€ 27.210) für zwei Call-Optionen. Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der Put-Option sowie der beiden Call-Optionen wird anhand des Black-Scholes-Modells und einer wahrscheinlichkeitsgewichteten Szenariorechnung durchgeführt. Erläuterungen zur Bilanz[ 3 ] AnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens befindet sich in der Anlage 1 zum Anhang. Die unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Geschäfts- oder Firmenwerte werden über ihre erwartete Nutzungsdauer von 14 bzw. 15 Jahren abgeschrieben. Die angesetzte Nutzungsdauer für die Markenrechte beträgt ebenfalls 15 Jahre. Die erwartete Nutzungsdauer der Geschäfts- oder Firmenwerte basiert auf einer Einschätzung der zeitlichen Ertragsrückflüsse auf Basis der identifizierten Komponenten der Geschäfts- und Firmenwerte. Diese repräsentieren insbesondere Kundenstämme sowie das 'know-how' (Mitarbeiter, Prozesse), die im Rahmen des Erwerbs der Geschäftsbetriebe übernommenen wurden. Die Ertragspotentiale dieser Komponenten werden voraussichtlich über einen Zeitraum von 14 beziehungsweise 15 Jahren ausgeschöpft. Die Zugänge der Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von T€ 6.146 (Vorjahr: T€ 5.936) betreffen im Wesentlichen den Erwerb von Werkzeugen, Vorrichtungen und Modellen. Die Veränderung der Buchwerte der Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen ergibt sich aus folgenden Sachverhalten:
Für die unter den Finanzanlagen ausgewiesene Beteiligung an der Linde Hydraulics GmbH & Co. KG (im Folgenden: Linde Hydraulics) wurde zum 31.12.2014 wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung aufgrund einer rückläufigen Geschäftsentwicklung bei der Linde Hydraulics eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von 52,1 Mio. € erfasst. Der beizulegende Wert der Beteiligung wurde als Barwert der erwarteten anteiligen Zahlungsströme bei der Linde Hydraulics ermittelt. Die Aufstellung des Anteilbesitzes befindet sich in der Anlage 2 zum Anhang. [ 4 ] VorräteDie Vorräte setzen sich wie folgt zusammen:
[ 5 ] Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
In den sonstigen Vermögensgegenständen ist die Put-Option auf die verbleibenden Anteile an der LHY-KG (T€ 19.740; Vorjahr: T€ 15.740) sowie unterwegs befindliche liquide Mittel in Höhe von T€ 9.922 enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen gliedern sich wie folgt:
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind keine Finanzforderungen (Vorjahr: T€ 144.728) sowie keine Sonstige Forderungen (Vorjahr: T€ 3.530) gegenüber der Gesellschafterin enthalten. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, gliedern sich wie folgt:
[ 6 ] EigenkapitalDas gezeichnete Kapital beträgt € 25.000,-- und ist in voller Höhe einbezahlt. Die Höhe der Kapitalrücklage ist gegenüber dem Vorjahr unverändert und beläuft sich auf T€ 459.416. Aus der Bewertung von Wertpapieren des Deckungsvermögens zu Zeitwerten ergibt sich ein Unterschiedsbetrag zwischen Anschaffungskosten und Marktwerten in Höhe von T€ 5.061 (Vorjahr: T€ 4.172) der zur Ausschüttung gesperrt ist. Die anderen Gewinnrücklagen in Höhe von T€ 2.344 enthalten wie im Vorjahr die Auswirkungen aus der erstmaligen Anwendung der Vorschriften des BilMoG. Aufgrund des im April 2013 neu abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages mit der KION Material Handling GmbH wird der Jahresüberschuss in Höhe von T€ 12.149 an die Gesellschafterin abgeführt. [ 7 ] Rückstellungen für Pensionen und ähnliche VerpflichtungenDer in der nachstehenden Tabelle genannte beizulegende Zeitwert des beim KION Vorsorge Aktiv e.V. angelegten Vermögens wurde aus den Marktpreisen des Fondsvermögens am Abschlussstichtag abgeleitet.
Die Verrechnung in der Gewinn- und Verlustrechnung beeinflusst die einzelnen Posten wie folgt:
Darüber hinaus wird der reguläre Zuführungsbetrag zu den Pensionsrückstellungen im Personalaufwand in Höhe von T€ 2.577 (Vorjahr: T€ 4.789) ausgewiesen. [ 8 ] SteuerrückstellungenSeit 2013 besteht eine körperschaftsteuerliche Organschaft mit der KION Material Handling GmbH. Die ausgewiesenen Steuerrückstellungen zum 31.12.2014 betreffen wie im Vorjahr im Wesentlichen Körperschafts- und Gewerbesteuer für Vorjahre. [ 9 ] Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:
[ 10 ] Verbindlichkeiten
Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 397.281 bestehen Sicherheiten wie Bürgschaften, Garantien und Verpfändungen an:
Die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultiert aus der Rückführung der Bonds, die mit Mitteln aus der revolvierenden Kreditlinie beglichen wurde. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gliedern sich wie folgt:
Die Finanzverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt T€ 999.957 gegenüber der Gesellschafterin KION Material Handling GmbH und ein Darlehen in Höhe von T€ 376.202 gegenüber der KION Finance S.A., Luxemburg aus der begebenen Unternehmensanleihe. Der Rückgang der Finanzverbindlichkeiten im Berichtsjahr auf insgesamt T€ 2.257.184 steht im Zusammenhang mit der vorzeitigen Tilgung von zwei Tranchen der beiden Unternehmensanleihen in Höhe von insgesamt T€ 525.000, die durch die KION Finance S.A., Luxemburg emittiert wurden. Davon sind T€ 492.201 der LMH zuzuordnen. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Sonstige Verbindlichkeiten von T€ 1.203 (Vorjahr: Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen: T€ 1.272) gegenüber der Gesellschafterin enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten die dem Erwerber des Hydraulik-Geschäfts gewährten Call-Optionen in Höhe von T€ 16.520 (Vorjahr: T€ 27.210). [ 11 ] Passiver RechnungsabgrenzungspostenDer passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von T€ 4.839 (Vorjahr: T€ 4.952) resultiert aus bereits vereinnahmten Entgelten für mehrjährige Garantiezusagen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung[ 12 ] UmsatzerlöseUmsatzerlöse teilen sich auf folgende geografische Regionen auf:
Von den in 2014 erzielten Umsatzerlösen in Höhe von T€ 1.396.516 entfielen u.a. T€ 1.153.048 (Vorjahr: T€ 1.095.655) auf Neufahrzeuge und T€ 220.235 (Vorjahr: 201.173) auf das Servicegeschäft. [ 13 ] BestandsveränderungenDie Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen gegenüber dem Vorjahr ermittelt sich wie folgt:
[ 14 ] Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge enthalten folgende Positionen:
Aus der Bewertung der Hydraulik-Optionen ergibt sich ein Ertrag in Höhe von T€ 14.690 (Vorjahr: Aufwand T€ 14.690). Die sonstigen betrieblichen Erträge des Geschäftsjahres enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 5.954 (Vorjahr: T€ 1.080) für Steuererstattungen von T€ 4.870 (Vorjahr: T€ 1.080) und Investitionszulagen (T€ 1.084). [ 15 ] MaterialaufwandDer Materialaufwand setzt sich wie folgt zusammen:
[ 16 ] PersonalaufwandDer Personalaufwand unterteilt sich wie folgt:
[ 17 ] Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten folgende Positionen:
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind wie im Vorjahr keine periodenfremden Leistungen enthalten. Der Rückgang resultiert aus den Einmaleffekten im Vorjahr, wie die vorzeitige Schließung der Zinssicherung (T€ 18.336) sowie Aufwendungen aus der Bewertung von Optionen (T€ 14.690). [ 18 ] Erträge aus BeteiligungenDie Erträge aus Beteiligungen betreffen mit T€ 35.033 (Vorjahr: T€ 52.083) Erträge von verbundenen Unternehmen. [ 19 ] Sonstige Zinsen und ähnliche ErträgeDie sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge setzen sich wie folgt zusammen:
[ 20 ] Abschreibungen auf FinanzanlagenFür die unter den Finanzanlagen ausgewiesene Beteiligung an der Linde Hydraulics wurde zum 31.12.2014 wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung aufgrund einer rückläufigen Geschäftsentwicklung bei der Linde Hydraulics eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von 52,1 Mio. € erfasst. Der beizulegende Wert der Beteiligung wurde als Barwert der erwarteten anteiligen Zahlungsströme bei der Linde Hydraulics ermittelt. [ 21 ] Zinsen und ähnliche AufwendungenDie Zinsen und ähnliche Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die zinsähnlichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen die Vorfälligkeitsentschädigung für die vorzeitige Ablösung von zwei Tranchen der Unternehmensanleihen in Höhe von T€ 14.017 sowie Bereitstellungskosten für die Anpassung der revolvierenden Kreditlinie der Gesellschaft in Höhe von T€ 990. Im Vorjahr wurden sämtliche Zinsderivate der Gesellschaft aufgelöst, worauf der Rückgang der Zinsaufwendungen aus Zinsderivaten zurückzuführen ist. Die Zuführung zu den Pensionsrückstellungen enthält einen Zinsaufwand in Höhe von T€ 18.480 (Vorjahr: T€ 12.098). In diesem Betrag sind Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung von T€ 7.535 und Effekte der Zinsänderung von T€ 10.945 sowie Erträge aus der Verzinsung des Deckungsvermögens von T€ 889 enthalten. [ 22 ] Steuern vom Einkommen und vom ErtragDie Steuern vom Einkommen und vom Ertrag setzen sich aus Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag, Gewerbesteuer für Vorjahre in Höhe von T€ 3.281 zusammen. Ergänzende Angaben[ 23 ] HaftungsverhältnisseDie Gesellschaft ist Kreditnehmer und Garant für den am 23. Dezember 2006 mit (unter anderem) der UniCredit Bank AG geschlossenen Kreditvertrag (nachfolgend das Senior Facilities Agreement, "SFA"). Gemäß den im SFA getroffenen Sicherungsvereinbarungen garantiert die Gesellschaft die Rückzahlung sowie die Erfüllung sonstiger Verpflichtungen von verbundenen Unternehmen unter dem Kreditvertrag. Zudem hat sie zur Besicherung von Verpflichtungen und Verbindlichkeiten aus oder in Zusammenhang mit dem SFA Bankkonten verpfändet, Forderungen zur Sicherheit abgetreten, geistige Eigentumsrechte sicherungsübereignet und abgetreten, sowie Geschäftsanteile an von ihr gehaltenen Gesellschaften wie beispielsweise der STILL GmbH verpfändet. Zum Bilanzstichtag war die festverzinsliche, 2020 fällige Unternehmensanleihe über 450,0 Mio. € als Tranche des SFAs weiterhin ausstehend. Außerdem waren unter dem SFA 402,0 Mio. € der revolvierenden Kreditlinie, einschließlich sonstiger Darlehensverpflichtungen von ausländischen Einzelgesellschaften und Eventualverbindlichkeiten in Anspruch genommen. Die revolvierende Kreditlinie wurde im April 2014 um 198,0 Mio. € auf insgesamt 1.243,0 Mio. € aufgestockt. Mit den Mitteln der revolvierenden Kreditlinie wurden am 15. April 2014 die festverzinsliche Tranche der 2011 begebenen und 2018 fälligen Unternehmensanleihe in Höhe von 325,0 Mio. € sowie die variabel verzinsliche Tranche der 2013 begebenen und 2020 fälligen Unternehmensanleihe in Höhe von 200,0 Mio. € vorzeitig vollständig abgelöst. Die Besicherung der Bankkreditgläubiger und der Gläubiger der Unternehmensanleihe ist dabei grundsätzlich identisch. Weitere Haftungsverhältnisse betreffen Bürgschaften für Tochtergesellschaften in Höhe von T€ 74 (Vorjahr: T€ 87). Aufgrund der wirtschaftlichen Lage der unter das SFA fallenden Gesellschaften und der Gesellschaften, für die gebürgt wurde, wird mit einer Inanspruchnahme der Sicherheiten nicht gerechnet. Verpflichtungen aus Gewährleistungsverträgen aufgrund von Garantieerklärungen, die die Gesellschaft gegenüber Dritten zugunsten verbundener Unternehmen eingegangen ist, bestehen wie im Vorjahr nicht. [ 24 ] Sonstige finanzielle VerpflichtungenDer Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich am 31. Dezember 2014 auf T€ 88.334 (Vorjahr: T€ 37.963). Hierbei handelt es sich mit T€ 2.159 (Vorjahr: T€ 2.838) um kurzfristige Verpflichtungen aus erteilten Bestellungen für Investitionen gegenüber fremden Dritten. Zudem bestehen zukünftige Mietverpflichtungen in Höhe von zur Zeit T€ 33.644 (Vorjahr: T€ 33.251) gegenüber verbundenen Unternehmen sowie Zahlungsverpflichtungen aus gegebenen Darlehenszusagen in Höhe von T€ 21.000. [ 25 ] MitarbeiterZum 31.12.2014 waren in der Gesellschaft 2.863 (Vorjahr: 2.869 Mitarbeiter) beschäftigt. Diese Zahl teilt sich im Durchschnitt wie folgt auf die einzelnen Mitarbeitergruppen auf:
[ 26 ] Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats GeschäftsführungTheodor Maurer,Vorsitzender der Geschäftsführung (Chief Executive Officer) und Arbeitsdirektor (bis 14. Januar 2015) Gordon Riske,Vorsitzender der Geschäftsführung (Chief Executive Officer) (ab 15. Januar 2015) Andreas Krinninger,Mitglied der Geschäftsführung (Chief Financial Officer (ab 1. Januar 2014)) und Arbeitsdirektor (ab 15. Januar 2015) Christophe Lautray,Mitglied der Geschäftsführung (Chief Sales Officer) Sabine Neuß,Mitglied der Geschäftsführung (Chief Operating Officer) Harald Will,Mitglied der Geschäftsführung (Chief Technology Officer (ab 1. Januar 2014)) AufsichtsratGordon Riske (bis 14. Januar 2015)Vorsitzender Vorsitzender des Vorstands (CEO) der KION GROUP AG Dr. Thomas ToepferVorsitzender (ab 15. Januar 2015) Mitglied des Vorstands (CFO) der KION GROUP AG Joachim Hartig 1)Stellvertretender Vorsitzender Leiter HD/Learning & Development der Linde Material Handling GmbH Karl-Heinz BirknerLeiter Konzernbuchhaltung, Steuern und Financial Services der KION GROUP AG Christian HarmLeiter Business Development der KION GROUP AG Thorsten Hofmann (ab 15. Januar 2015)Leiter Group Controlling der KION GROUP AG Dr. Joachim KaffankeLeiter Recht und Corporate Office / Chief Compliance Officer der KION GROUP AG Peter Alfons Kolb 2)Bereichsleiter Planning & Coordination / HSE der Linde Material Handling GmbH Özcan Pancarci 1)Betriebsratsvorsitzender der Werke I + II der Linde Material Handling GmbH Herbert Reitz 1)Jurist, ehemaliger 1. Bevollmächtigter der IG Metall Verwaltungsstelle Aschaffenburg Percy Scheidler 1)(ab 02.07.2014)1. Bevollmächtigter der IG Metall Verwaltungsstelle Aschaffenburg Dr. Stefanie SchneiderLeiterin Personalabteilung der KION GROUP AG Rüdiger Schnell 1)(bis zum 01.07.2014)1. Bevollmächtigter der IG Metall Verwaltungsstelle Halberstadt Claudia Wenzel 1)Freigestellte Betriebsrätin der Werke I + II der Linde Material Handling GmbH
1) als Vertreter der Arbeitnehmer
[ 27 ] Vergütung der Geschäftsführung und des AufsichtsratsDie Mitglieder des Geschäftsführungsorgans haben für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr Gesamtbezüge in Höhe von T€ 2.042 (Vorjahr: T€ 1.979) erhalten. An ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung sind Gesamtbezüge in Höhe von T€ 67 (Vorjahr: T€ 67) gezahlt worden. Es bestehen Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung in Höhe von T€ 4.449 (Vorjahr: T€ 4.428). Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr betrugen insgesamt T€ 25 (Vorjahr: T€ 23). Diese entfallen ausschließlich auf feste Vergütungen. [ 28 ] KonzernzugehörigkeitDie KION GROUP AG, Wiesbaden, stellt nach § 290 Abs. 1 HGB als oberstes deutsches Mutterunternehmen einen befreienden Konzernabschluss nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) auf, der beim Registergericht Wiesbaden unter der Nummer B27060 offengelegt wird. [ 29 ] Gesamthonorar des AbschlussprüfersAuf die Angabe des Gesamthonorars des bestellten Abschlussprüfers nach § 285 Nr. 17 HGB wurde verzichtet, da die Angabe im Konzernabschluss der KION GROUP AG, Wiesbaden, enthalten ist. [ 30 ] Verbundene Unternehmen und BeteiligungsunternehmenDie Angaben zum Anteilsbesitz gem. § 285 Nr. 11 HGB erfolgen in der dem Anhang beigefügten Anteilsbesitzliste (siehe Anlage 2 zum Anhang).
Aschaffenburg, den 23. Februar 2015 Die Geschäftsführung Gordon Riske Andreas Krinninger Christophe Lautray Sabine Neuß Harald Will Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 01.01. bis 31.12.2014
Anteilsbesitzliste zum 31. Dezember 2014 gemäß § 285 Nr. 11 HGB
[1] Finanzzahlen zum 31.12.2013
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss -bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Linde Material Handling GmbH, Aschaffenburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Linde Material Handling GmbH, Aschaffenburg, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, 23. Februar 2015 Deloitte
& Touche GmbH
Machwirth, Wirtschaftsprüfer Clös, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrats an die Gesellschafterversammlung der Linde Material Handling GmbHDer Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung entsprechend den nach Gesetz und Satzung zugewiesenen Aufgaben überwacht. Hierzu wurde der Aufsichtsrat von der Geschäftsführung in den Aufsichtsratssitzungen über die Unternehmensplanung, den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft einschließlich der Risikolage und des Risikomanagements zeitnah und umfassend unterrichtet. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von Plänen und Zielen wurden dem Aufsichtsrat erläutert und von ihm geprüft. Die strategische Ausrichtung des Unternehmens hat die Geschäftsführung mit dem Aufsichtsrat beraten. Zu den nach der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats der Zustimmung des Aufsichtsrats bedürftigen Maßnahmen hat der Aufsichtsrat nach eingehender Prüfung sein Votum abgegeben. Darüber hinaus wurde der Aufsichtsratsvorsitzende über wesentliche Entwicklungen und Entscheidungen der Geschäftsführung informiert. In dem am 31. Dezember 2014 endenden Geschäftsjahr fanden die Aufsichtsratssitzungen am 11. März 2014, 11. September 2014 und am 11. Dezember 2014 statt. In diesen Sitzungen hat die Geschäftsführung ausführlich über die Geschäftslage und die Geschäftsentwicklung berichtet. Der Aufsichtsrat hat die Berichte und die Entwicklungsperspektiven eingehend mit der Geschäftsführung erörtert. Außerdem fanden am 17. Januar 2014, 21. März 2014 und am 20. Oktober 2014 außerordentliche Aufsichtsratssitzungen statt, davon die März-Sitzung im Wege einer Telefonkonferenz. Ferner wurde in der außerordentlichen Aufsichtsratssitzung am 13, Februar 2014 u.a. das Budget für 2014 vorgestellt und das Jahresinvestitionsprogramm 2014 durch den Aufsichtsrat genehmigt. Für das Zusammentreten des Vermittlungsausschusses nach § 27 Abs. 3 MitbestG bestand im Laufe des vergangenen Geschäftsjahres kein Anlass. Der Personalausschuss hat am 11. März 2014, 11. September 2014 und am 11. Dezember 2014 getagt. Der Geschäftsjahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2014 wurde von der Geschäftsführung am 23.02.2015 aufgestellt und ist von der durch die Gesellschafterversammlung als Abschlussprüfer gewählten Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Die Gesellschaft ist mit dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 in den Konzernabschluss der KION GROUP AG einbezogen. Der Jahresabschluss sowie der Prüfungsbericht wurden allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig übermittelt. Die Unterlagen waren in der Bilanzaufsichtsratssitzung am 5. März 2015 Gegenstand intensiver Beratung. An dieser Aufsichtsratssitzung haben auch die Wirtschaftsprüfer teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse ihrer Prüfung berichtet und Fragen beantwortet. Nach eigener Prüfung des Jahresabschlusses und des Prüfungsberichts hat der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen den von der Geschäftsführung aufgestellten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 erhoben und dem Ergebnis des Abschlussprüfers zugestimmt. Ein Ergebnisverwendungsbeschluss entfiel aufgrund des am 25.04.2013 zwischen der Gesellschaft und der KION GROUP GmbH (zwischenzeitlich umfirmiert in KION Material Handling GmbH) abgeschlossenen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages. Im Berichtsjahr ergaben sich in der Geschäftsführung und im Aufsichtsrat personelle Veränderungen gemäß Anlage. Die Aufsichtsratsmitglieder sprechen der Geschäftsführung und allen Mitarbeitern für ihren Einsatz und ihre Arbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr Dank und Anerkennung aus.
Aschaffenburg, den 5. März 2015 Der Vorsitzende des Aufsichtsrats Dr. Thomas Toepfer ANLAGEAufsichtsratGordon RiskeVorsitzender des Vorstands (CEO) der KION GROUP AG - Vorsitzender - Joachim Hartig *Leiter HD/Learning & Development der Linde Material Handling GmbH - stellvertretender Vorsitzender - Karl-Heinz BirknerLeiter Konzernbuchhaltung, Steuern und Financial Services der KION GROUP AG Christian HarmLeiter Business Development der KION GROUP AG Dr. Joachim KaffankeLeiter Recht und Corporate Office, Chief Compliance Officer der KION GROUP AG Peter Alfons Kolb **Bereichsleiter Planning & Coordination / HSE der Linde Material Handling GmbH Özcan Pancarci *Vorsitzender des Betriebsrats der Werke I + II der Linde Material Handling GmbH Herbert Reitz *Jurist, ehemaliger 1. Bevollmächtigter der IG Metall Verwaltungsstelle Aschaffenburg Percy Scheidler * (ab 02.07.2014)1. Bevollmächtigter der IG Metall Verwaltungsstelle Aschaffenburg Dr. Stefanie SchneiderLeiterin Personalabteilung der KION GROUP AG Rüdiger Schnell * (bis zum 01.07.2014)1. Bevollmächtigter der IG Metall Verwaltungsstelle Halberstadt Dr. Thomas ToepferMitglied des Vorstands (CFO) der KION GROUP AG Claudia Wenzel *Freigestellte Betriebsrätin der Werke I + II der Linde Material Handling GmbH
* - Vertreter der Arbeitnehmer
Personalausschuss:Gordon Riske- Vorsitzender - Joachim Hartigstellvertretender Vorsitzender Özcan Pancarci Dr. Thomas ToepferVermittlungsausschuss:Gordon Riske- Vorsitzender - Joachim Hartig-stellvertretender Vorsitzender- Dr. Thomas Toepfer Herbert ReitzGeschäftsführung:Theodor Maurer-Vorsitzender- Andreas Krinninger Sabine Neuß Christophe LautrayHarald WillAußerdem haben sich Anfang 2015 folgende Änderungen in der Zusammensetzung des Aufsichtsrats, der Ausschüsse und der Geschäftsführung ergeben: Aufsichtsrat:Gordon RiskeAusgeschieden zum Ablauf des 14.01.2015 Dr. Thomas ToepferVorsitzender des Aufsichtsrats ab 15.01.2015 Thorsten HofmannMitglied des Aufsichtsrats ab 15.01.2015 Personalausschuss:Gordon RiskeAusgeschieden zum Ablauf des 14.01.2015 Dr. Thomas ToepferVorsitzender des Personalausschusses ab 15.01.2015 Dr. Stefanie SchneiderMitglied im Personalausschuss ab 15.01.2015 Vermittlungsausschuss:Gordon RiskeAusgeschieden zum Ablauf des 14.01.2015 Dr. Thomas ToepferVorsitzender des Vermittlungsausschusses ab 15.01.2015 Dr. Joachim KaffankeMitglied im Vermittlungsausschuss ab 15.01.2015 Geschäftsführung:Theodor MaurerAusgeschieden zum Ablauf des 14.01.2015 Gordon RiskeGeschäftsführer und Vorsitzender der Geschäftsführung ab 15.01.2015 PROTOKOLL über die Gesellschafterversammlung der Linde Material Handling GmbH, Aschaffenburg, am 05.03.2015 im Hause der Linde Material Handling GmbH in AschaffenburgTeilnehmer:Herr Dr. Thomas Toepfer als VersammlungsleiterAls Vertreterin der alleinigen Gesellschafterin, der KION Material Handling GmbH, und als Protokollführerin Frau Monika Kind mit schriftlicher Vollmacht (vgl. Anlage).Frau Kind stellt fest, dass gemäß § 15 Abs. 4 des Gesellschaftsvertrages der Linde Material Handling GmbH die Gesellschafterversammlung einen Versammlungsleiter zu wählen hat und sie Herrn Dr. Thomas Toepfer als Versammlungsleiter wählt. Herr Dr. Toepfer nimmt die Wahl an, eröffnet die Gesellschafterversammlung der Linde Material Handling GmbH und stellt fest, dass die KION Material Handling GmbH als alleinige Gesellschafterin der Linde Material Handling GmbH durch die mit schriftlicher Vollmacht ausgestattete Frau Monika Kind vertreten ist. In der Gesellschafterversammlung sind folgende Tagesordnungspunkte zu behandeln: 1. Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 2. Entlastung der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2014 3. Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2014 4. Wahl des Abschlussprüfers für das Jahr 2015. Zur Abkürzung des Verfahrens stellt Herr Dr. Toepfer die Anträge zu den Punkten 1 - 4 der Tagesordnung gemeinsam. Er beantragt zu beschließen: 1. Der vorliegende, von Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss der Gesellschaft für das am 31.12.2014 endende Geschäftsjahr 2014 wird hiermit festgestellt. 2. Der Geschäftsführung der Linde Material Handling GmbH wird für das Geschäftsjahr 2014 Entlastung erteilt. 3. Dem Aufsichtsrat der Linde Material Handling GmbH wird für das Geschäftsjahr 2014 Entlastung erteilt. 4. Zum Abschlussprüfer der Linde Material Handling GmbH wird für das Geschäftsjahr 2015 die Deloitte & Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main gewählt. Frau Kind stimmt im Namen der KION Material Handling GmbH den gestellten Anträgen zu. Daraufhin stellte Herr Dr. Toepfer fest, dass die KION Material Handling GmbH allen zuvor gestellten Anträgen zugestimmt hat. Nach Erledigung der Tagesordnung der Gesellschafterversammlung schließt Herr Dr. Toepfer die Versammlung.
Aschaffenburg, den 05.03.2015 Dr. Thomas Toepfer, Versammlungsleiter Monika Kind, Protokollführerin Anlage: Vollmacht für Frau KindVOLLMACHTFrau Monika Kind wird hiermit bevollmächtigt, die KION Material Handling GmbH in der Gesellschafterversammlung der Linde Material Handling Gesellschaft mit beschränkter Haftung am 05. März 2015 in Aschaffenburg zu vertreten und das Stimmrecht für die KION Material Handling GmbH auszuüben. Frau Kind ist berechtigt, Untervollmacht zu erteilen.
Wiesbaden, den 18. Februar 2015 KION Material Handling GmbH ppa. Thomas Schmelzer ppa. Dr. Jan-Mathias Kuhr |
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