Automobilpartner Hanau AGLiquidiert

63452 Hanau, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hanau HRB 94515
Eingetragen
15.8.2013
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
der Handel mit Kraftfahrzeugen, Ersatzteilen und Zubehör, der Service von Kraftfahrzeugen, deren Wartung, Reparatur, Vermietung und Vermittlung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
David Liebsch
seit 9.12.2020
Vorsitzender des Vorstands
Frank Müller
seit 2.10.2018
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Best Holding GmbH & Co KG

Mühlheim am Main

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020

AKTIVA

31.12.2020 31.12.2019
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 40.808,00 45.949,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 282.227,80 338.673,37
323.035,80 384.622,37
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.078.777,63 16.043.750,68
2. technische Anlagen und Maschinen 730.410,00 841.103,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.000.785,84 20.503.441,26
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.691.020,99 365.893,19
34.500.994,46 37.754.188,13
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 1.289.324,76 1.289.324,76
2. Genossenschaftsanteile 50,00 50,00
1.289.374,76 1.289.374,76
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. in Arbeit befindliche Aufträge 189.947,74 348.536,83
2. fertige Erzeugnisse und Waren 40.509.484,73 43.737.864,59
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 708.046,45- 898.526,39-
39.991.386,02 43.187.875,03
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.405.289,73 8.009.748,96
2. Forderungen gegen persönlich haftende Gesellschafter 388,60 0,00
3. Forderungen gegen Kommanditisten 109.749,97 222.824,83
4. sonstige Vermögensgegenstände 9.406.994,11 10.015.941,84
17.922.422,41 18.248.515,63
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 1.100,00 (Euro 1.100,00)
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.818.535,65 4.965.376,38
C. Rechnungsabgrenzungsposten 38.467,26 4.891,40
97.884.216,36 105.834.843,70

PASSIVA

31.12.2020 31.12.2019
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteile Kommanditisten 10.000,00 10.000,00
II. Rücklagen 23.721.740,04 21.178.774,78
III. Nicht beherrschende Anteile 3.592.558,65 3.018.401,08
IV. Konzernbilanzgewinn 0,00 0,00
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 2.180.425,11 2.732.843,73
2. sonstige Rückstellungen 3.825.467,29 2.803.129,48
6.005.892,40 5.535.973,21
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 40.992.486,99 50.860.675,91
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 32.008.071,37 (Euro 42.356.026,80)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 8.984.415,62 (Euro 8.504.649,11)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 17.711.836,53 19.181.678,40
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 17.711.836,53 (Euro 19.181.678,40)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 185.000,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 0,00 (Euro 185.000,00)
4. Verbindlichkeiten gegenüber persönlich haftenden Gesellschaftern 0,00 1.846,37
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 0,00 (Euro 1.846,37)
5. Verbindlichkeiten gegenüber Kommanditisten 283.647,56 237.327,30
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 283.647,56 (Euro 237.327,32)
6. sonstige Verbindlichkeiten 5.566.054,19 5.625.166,65
64.554.025,27 76.091.694,63
- davon aus Steuern Euro 1.330.446,19 (Euro 1.555.502,07)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 64.291,14 (Euro 139.827,28)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 5.471.319,99 (Euro 5.415.463,05)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 94.734,20 (Euro 209.703,58)
97.884.216,36 105.834.843,70

Konzerngewinn- und Verlustrechung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020

2020 2019
Euro Euro Euro
1. Umsatzerlöse 232.585.147,67 226.777.979,95
2. Verminderung des Bestands in Arbeit befindlicher Aufträge 158.589,09- 123.038,75
3. Gesamtleistung 232.426.558,58 226.901.018,70
4. sonstige betriebliche Erträge 1.011.003,87 880.634,61
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 179.614.029,33- 174.401.232,69-
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.077.667,49- 2.754.667,51-
181.691.696,82- 177.155.900,20-
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 25.646.103,07- 25.207.288,89-
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.925.708,80- 4.903.644,98-
30.571.811,87- 30.110.933,87-
- davon für Altersversorgung Euro -216.192,66 (Euro -196.073,86)
7. Abschreibungen 4.486.918,44- 4.310.716,44-
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 10.728.187,38- 11.645.156,62-
9. Erträge aus Beteiligungen 43.241,07 18.833,61
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 11.105,39 102,00
11. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 17.016,52 28.224,09
- davon Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen Euro 7.569,18 (Euro 19.791,24)
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 951.960,22- 1.081.309,97-
- davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen Euro -5.324,64 (Euro -9.027,75)
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.408.118,74- 1.317.923,46-
14. Ergebnis nach Steuern 3.670.231,96 2.206.872,45
15. sonstige Steuern 132.689,14- 175.560,99-
16. Konzernjahresüberschuss 3.537.542,82 2.031.311,46
17. Nicht beherrschende Anteile 706.242,29- 654.316,71-
18. Einstellungen in Rücklagen 2.543.793,50- 847.847,34-
19. Gutschrift auf Kapitalkonten 287.507,03- 529.147,41-
20. Konzernbilanzgewinn 0,00 0,00

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2020

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

1. Angaben zur Identifikation der Konzernobergesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Best Holding GmbH & Co KG
Firmensitz laut Registergericht: Mühlheim am Main
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Offenbach
Register-Nr.: HRA 42079

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Konzernabschlusses

1. Konsolidierungskreis

Mit Einbringung der Anteile an der Autohaus Best GmbH, Mühlheim am Main, in die Best Holding GmbH & Co. KG entstand am 16. Dezember 2014 der Best Konzern. Sitz der Konzernobergesellschaft, der Best Holding GmbH & Co. KG, ist Mühlheim am Main.

Die Hansheinrich Hess GmbH wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2016 erworben und zu diesem Stichtag erstmalig in den Konzernabschluss einbezogen. Bei der erstmaligen Einbeziehung der Hansheinrich Hess GmbH wurden die in den Konzernabschluss aufgenommenen Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten im Rahmen der Kaufpreisallokation neu bewertet resp. angesetzt; Effekt der Kaufpreisallokation war die Aktivierung eines Geschäfts- oder Firmenwertes.

Die Best Mobility GmbH wurde mit Wirkung zum 4. August 2017 gegründet und zum 31. Dezember 2017 erstmalig in den Konzernabschluss einbezogen.

Die Best Group GmbH & Co. KG - gegründet zum 10. Dezember 2018 - und die Best Group Verwaltungs GmbH - gegründet zum 20. November 2018 - wurden zum 31. Dezember 2018 erstmals in den Konzernabschluss einbezogen.

Der Konzernabschluss umfasst die Best Holding GmbH & Co. KG sowie acht inländische Tochterunternehmen. In den Konzernabschluss werden neben der Muttergesellschaft Best Holding GmbH & Co. KG die folgenden Tochterunternehmen einbezogen:

Konsolidierungsstatus Beteiligung in % Zeitpunkt
Autohaus Best GmbH Vollkonsolidierung 100,0 31.12.2014
Automobilpartner Hanau AG Vollkonsolidierung 52,0 31.12.2014
Autohaus Gelnhausen Geiger & Liebsch GmbH & Co. KG Vollkonsolidierung 41,6 31.12.2014
Geiger & Liebsch GmbH Vollkonsolidierung 52,0 31.12.2014
Hansheinrich Hess GmbH Vollkonsolidierung 100,0 01.01.2016
Best Mobility GmbH Vollkonsolidierung 100,0 31.12.2017
Best Group GmbH & Co. KG Vollkonsolidierung 94,0 31.12.2018
Best Group Verwaltungs GmbH Vollkonsolidierung 94,0 31.12.2018

Die Beteiligungen der Best Group GmbH & Co. KG gehören nicht zum Konsolidierungskreis, da trotz einer kapitalmäßigen Beteiligungsquote von 51,00 % auf Grund von vertraglichen Regelungen kein beherrschender Einfluss vorliegt; die wirtschaftliche Beteiligungsquote liegt bei 1,00 %.

2. Konsolidierungsmethode

Die Kapitalkonsolidierung für Unternehmen, die aufgrund eines (Zu-)Erwerbs erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Erwerbsmethode zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, vorgenommen.

Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert und, wenn er auf der Passivseite entsteht, unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen.

Der für die Bestimmung des Zeitwerts der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten und der für die Kapitalkonsolidierung maßgebliche Zeitpunkt ist grundsätzlich der, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Bei Tochterunternehmen, auf deren Einbeziehung bisher gemäß § 296 HGB verzichtet worden war, ist der Zeitpunkt der Einbeziehung des Tochterunternehmens in den Konzernabschluss maßgeblich.

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Jahresabschlüsse der Tochterunternehmen werden auf den Stichtag des Mutterunternehmens, den 31. Dezember, aufgestellt.

Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Geschäfts- oder Firmenwerte, die sich aus der Kapitalkonsolidierung als Unterschiedsbeträge zwischen dem Buchwertansatz der Finanzanlagen und dem jeweiligen Eigenkapital der Tochterunternehmen ergeben haben, werden linear über die planmäßige Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben.

Der aus der Erstkonsolidierung des im Jahr 2014 gegründeten Unternehmens Automobilpartner Hanau AG resultierende aktive Unterschiedsbetrag wurde mit den Rücklagen verrechnet, da es sich bei dem Unterschiedsbetrag nur um aufgelaufene Verluste im ersten Jahr der Gründung handelt, ohne dass bereits eine operative Tätigkeit des Tochterunternehmens aufgenommen wurde.

Die Kapitalkonsolidierung der in 2016 erworbenen Anteile an der Hansheinrich Hess GmbH führte zu einem als Geschäfts- oder Firmenwert aktivierten Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 564. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird planmäßig abgeschrieben und betrug am Stichtag T€ 282 (Vorjahr: T€ 339).

Für den aus der Erstkonsolidierung resultierenden Geschäfts- oder Firmenwert wird eine Nutzungsdauer von 10 Jahren zugrunde gelegt, da der Betrieb auf gepachtetem Grund- und Boden ausgeübt wird und in den Pachtverträgen eine 10-jährige Mindestlaufzeit vereinbart wurde.

Der aus der Kapitalkonsolidierung der in 2018 in den Konzernkreis aufgenommenen Best Group GmbH & Co. KG entstandene Geschäfts- oder Firmenwert wurde im Zugangsjahr außerplanmäßig in voller Höhe mit T€ 49 abgeschrieben, da es sich lediglich um Kaufnebenkosten handelte. Im Jahr 2019 wurden weitere Kaufnebenkosten in Zusammhang mit der Beteiligung in Höhe von T€ 6 aktiviert und außerplanmäßig in voller Höhe abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Ab dem Geschäftsjahr 2018 werden bei den wesentlichen Gesellschaften abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis 800,00 Euro im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder niedrigeren Marktpreisen aktiviert. Die Bemessung der Herstellungskosten für unfertige Leistungen erfolgt zu Einzelkosten. Handelswaren werden zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden durch angemessene Abwertung berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt. Neben den erforderlichen Einzelwertberichtigungen aus erkennbaren Risiken wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern sowie noch nicht fällige Umsatzsteuer.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle bekannten Risiken berücksichtigt. Wesentliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten und bekannt gegebenen, laufzeitadäquaten Marktzinssatz abgezinst.

Für Verluste aus Abnahmeverpflichtungen werden in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Soweit im Rahmen des Erwerbs von Tochterunternehmen steuerliche Verlustvorträge mit erworben werden, für die innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verrechenbarkeit zu erwarten ist, wird die Möglichkeit, hierfür im Zuge der Kaufpreisaufteilung bis zum Ablauf der Anpassungsperiode i.S.d. § 301 Abs. 2 Satz 2 HGB aktive latente Steuern erfolgsneutral zu berücksichtigen, in Anspruch genommen. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern, die aus Differenzen in den Jahresabschlüssen der konsolidierten Unternehmen resultieren, unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

2. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

IV. Angaben zur Konzernbilanz

1. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2020

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.01.2020 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2020
Euro Euro Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 157.887,03 11.780,26 0,00 0,00 169.667,29
2. Geschäfts- oder Firmenwert 788.567,46 0,00 0,00 0,00 788.567,46
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 946.454,49 11.780,26 0,00 0,00 958.234,75
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 20.544.031,93 1.322.342,89 0,00 205.339,04 22.071.713,86
2. technische Anlagen und Maschinen 1.844.331,44 47.926,27 0,00 0,00 1.892.257,71
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 25.926.903,28 21.698.522,34 27.165.964,00 8.550,00 20.468.011,62
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 365.893,19 1.661.376,84 122.360,00 213.889,04- 1.691.020,99
Summe Sachanlagen 48.681.159,84 24.730.168,34 27.288.324,00 0,00 46.123.004,18
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 1.289.324,76 0,00 0,00 0,00 1.289.324,76
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Genossenschaftsanteile 50,00 0,00 0,00 0,00 50,00
Summe Finanzanlagen 1.289.374,76 0,00 0,00 0,00 1.289.374,76
Summe Anlagevermögen 50.916.989,09 24.741.948,60 27.288.324,00 0,00 48.370.613,69
Abschreibungen Zuschreibungen
Stand 01.01.2020 Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2020 Geschäftsjahr
Euro Euro Euro Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 111.938,03 16.921,26 0,00 0,00 128.859,29 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 449.894,09 56.445,57 0,00 0,00 506.339,66 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 561.832,12 73.366,83 0,00 0,00 635.198,95 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.500.281,25 492.654,98 0,00 0,00 4.992.936,23 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.003.228,44 158.619,27 0,00 0,00 1.161.847,71 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.423.462,02 3.762.277,36 3.718.513,60 0,00 5.467.225,78 0,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 10.926.971,71 4.413.551,61 3.718.513,60 0,00 11.622.009,72 0,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 11.488.803,83 4.486.918,44 3.718.513,60 0,00 12.257.208,67 0,00
Buchwerte
Stand 31.12.2020 Stand 31.12.2019
Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 40.808,00 45.949,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 282.227,80 338.673,37
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 323.035,80 384.622,37
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.078.777,63 16.043.750,68
2. technische Anlagen und Maschinen 730.410,00 841.103,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.000.785,84 20.503.441,26
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.691.020,99 365.893,19
Summe Sachanlagen 34.500.994,46 37.754.188,13
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Beteiligungen 1.289.324,76 1.289.324,76
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
4. Genossenschaftsanteile 50,00 50,00
Summe Finanzanlagen 1.289.374,76 1.289.374,76
Summe Anlagevermögen 36.113.405,02 39.428.185,26

2. Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile

31.12.2020 31.12.2019
T€ T€
Stand zu Beginn des Geschäftsjahres 3.018 2.469
Änderungen des Konsolidierungskreises 0 0
Gewinnausschüttung -132 -106
Anteil am Jahresergebnis 706 655
Stand zum Ende des Geschäftsjahres 3.592 3.018

3. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Sachverhalte 2020 2019
T€ T€
Rücknahmeverpflichtungen aus Leasingverträgen 1.195 1.283
Mitarbeiterbonus und Prämien 689 554
Restwertabsicherung 688 0
Urlaub 393 386
Jahresabschluss- und Prüfungskosten 248 227

4. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Gesamtbetrag der gesicherten Verbindlichkeiten

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt € 4.360.002,67 (Vorjahr: € 4.990.099,92).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt € 40.992.486,99.

Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten dienen als Sicherheiten Neu- und Gebrauchtwagenbestände, Bestände an Ersatz- und Austauschteilen sowie Zubehör, Grundschulden und Bürgschaften sowie eine Rangrücktrittsvereinbarung.

Für Darlehensverbindlichkeiten, die unter den Sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen sind, dienen Fahrzeugbriefe und Grundschulden als Sicherheiten.

5. Latente Steuern

Der Berechnung der aktiven latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 13,3 % für Personengesellschaften und von 28,3 % für Kapitalgesellschaften zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus Bilanzdifferenzen aus dem Ansatz von Rückstellungen für drohende Verluste in der Handelsbilanz sowie aus unterschiedlichen Abzinsungssätzen bei unverzinslichen, langfristigen Verbindlichkeiten in Handels- und Steuerbilanz. Der Überhang an aktiven latenten Steuern wurde nicht aktiviert.

Der Berechnung der passiven latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 13,3 % für Personengesellschaften und von 28,3 % für Kapitalgesellschaften zugrunde gelegt. Die passiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus Bilanzdifferenzen aus Anpassungen an eine konzerneinheitliche Bilanzierung von Verbindlichkeiten aus Händlerbeteiligungen für Restwertrisiken aus Leasingrückläufern in der HB II.

6. Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Transaktionen sind weiterhin folgende Geschäfte aufzuzeigen:

sale-and-lease-back Geschäfte

Zweck der außerbilanziellen Geschäfte:

Zur Beschaffung liquider Mittel und zum Zwecke der Weitervermietung an Dritte wurden Kraftfahrzeuge an eine Leasinggesellschaft verkauft. Über dieselben Kraftfahrzeuge wurden gleichzeitig Leasingverträge geschlossen. Zum Ende der Vertragslaufzeit besteht ein Andienungsrecht des Leasinggebers.

Aus den außerbilanziellen Geschäften ergeben sich im Einzelnen die folgenden Risiken:

Die mit den Transaktionen eingegangenen Risiken bestehen in einem unter dem festgelegten Andienungspreis liegenden Marktwert der Fahrzeuge bei Vertragsende. Die mit den Verträgen eingegangenen Zahlungsverpflichtungen sind in den sonstigen finanziellen Verpflichtungen enthalten.

Aus den außerbilanziellen Geschäften ergeben sich im Einzelnen die folgenden Vorteile:

Die Liquiditätsausstattung wird verbessert.

7. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Sachverhalt T€
Rücknahmeverpflichtungen für Leasing- und Mietfahrzeuge 81.512
Verpflichtungen aus mehrjährigen Mietverträgen 5.811
Händlerbeteiligung Restwertabsicherung 3.359
Verpflichtungen aus mehrjährigen Kfz-Leasingverträgen 82
Sonstige Verpflichtungen 70
90.834

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:

Tätigkeitsbereich Umsatz
T€
Handel mit Kraftfahrzeugen 199.702
Werkstattleistungen und Teileverkäufe 28.133
sonstige Umsatzerlöse (wie z.B. Vermietung von Fahrzeugen) 4.751
232.586

VI. Sonstige Angaben

1. In den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen

Name Sitz Anteil am gezeichneten Kapital %
Autohaus Best GmbH Mühlheim am Main 100,00
Hansheinrich Hess GmbH Mühlheim am Main 100,00
Automobilpartner Hanau AG Hanau 52,00
Autohaus Gelnhausen Geiger & Liebsch GmbH & Co. KG Linsengericht 41,60
Geiger & Liebsch GmbH Gelnhausen 52,00
Best Mobility GmbH Mühlheim am Main 100,00
Best Group GmbH & Co. KG Mühlheim am Main 94,00
Best Group Verwaltungs GmbH Mühlheim am Main 94,00

Die Geiger & Liebsch GmbH, Gelnhausen ist persönlich haftender Gesellschafter der Autohaus Gelnhausen Geiger & Liebsch GmbH & Co. KG, Gelnhausen.

Die Best Group Verwaltungs GmbH, Mühlheim ist persönlich haftender Gesellschafter der Best Group GmbH & Co. KG, Mühlheim.

2. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Konzern beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 277
Gewerbliche Mitarbeiter 156
Aushilfen 142
Auszubildende 85
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 660

3. Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Konzerns durch die Komplementärin, die Best Holding Verwaltungs GmbH, Mühlheim am Main geführt. Die Gesellschaft wird vertreten durch:

Marcus Müller ausgeübter Beruf: Dipl.-Betriebswirt (FH), Standortleiter Mühlheim, Schwerpunkt Vertrieb und Marketing
Frank Müller ausgeübter Beruf: Standortleiter Mühlheim, Schwerpunkt Service und Werkstatt

4. Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer des Konzern für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 61 und gliedert sich wie folgt:

Honorar des Abschlussprüfers T€
a) Abschlussprüfungsleistungen 61
b) andere Bestätigungsleistungen 0
c) Steuerberatungsleistungen 0
d) sonstige Leistungen 0

5. Vorgänge von besonderer Bedeutung

Zu den Vorgängen von besonderer Bedeutung die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind und wesentliche finanzielle Auswirkungen haben, wird an dieser Stelle auf die Ausführungen der Geschäftsführung im Lagebericht verwiesen.

6. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss beträgt € 286.507,03 und ist entsprechend dem Gesellschaftsvertrag auf die Kommanditisten verteilt.

7. Konzernverhältnisse

Die Best Holding GmbH & Co. KG erstellt einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis der Unternehmen. Dieser wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Folgende, in den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen haben von der Befreiungsmöglichkeit gemäß § 264b HGB für das zum 31. Dezember 2020 endende Geschäftsjahr Gebrauch gemacht:

Best Holding GmbH & Co. KG

Autohaus Gelnhausen Geiger & Liebsch GmbH & Co. KG

Best Group GmbH & Co. KG.

Folgende in den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen haben von der Befreiungsmöglichkeit gemäß § 264 Abs. 3 HGB für das zum 31. Dezember 2020 endende Geschäftsjahr Gebrauch gemacht:

Autohaus Best GmbH

Hansheinrich Hess GmbH

Best Mobility GmbH

Automobilpartner Hanau AG

Geiger & Liebsch GmbH

Best Group Verwaltungs GmbH.

 

Mühlheim, den 10. September 2021

Marcus Müller, Geschäftsführer

Frank Müller, Geschäftsführer

Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2020

2020 2019
T€ T€
1. Konzernjahresüberschuss 3.537 2.031
2. Abschreibung Geschäfts- und Firmenwert 56 63
3. Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 1.394 1.311
4. Veränderung der Vorführwagen/Mietwagen 6.098 -2.996
5. Veränderung der Rückstellungen 1.025 300
6. Veränderung der Rückstellungen für nicht fällige Umsatzsteuer -147 269
7. Veränderung der Vorräte 3.196 -11.642
8. Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -396 371
9. Veränderung anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 688 -1.197
10. Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -1.470 5.950
11. Veränderung anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -200 828
12. Zinsaufwendungen 951 1.093
13. Zinserträge -17 -40
14. Sonstige Beteiligungserträge -43 -19
15. Ertragsteueraufwand 1.408 1.318
16. Ertragsteuerzahlungen -1.813 -774
17. Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Summe aus 1 bis 16) 14.267 -3.134
18. Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -12 0
19. Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -4.895 -2.874
20. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens 674 1.196
21. Erhaltene Dividenden 43 19
22. Erhaltene Zinsen 9 20
23. Cashflow aus der Investitionstätigkeit (Summe aus 18 bis 22) -4.181 -1.639
24. Gezahlte Zinsen -946 -1.084
25. Einzahlungen aus der Aufnahmen von Krediten 1.484 1.288
26. Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten -813 -633
27. Konsolidierungskreisbedingte Änderung 0 -6
28. Auszahlungen aus Entnahmen von anderen Gesellschaftern -287 -529
29. Auszahlungen aus Ausschüttungen an fremde Gesellschafter -132 -105
30. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (Summe aus 24 bis 29) -694 -1.069
31. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe der Cashflows) 9.392 -5.842
32. Finanzmittelfonds am Anfang der Periode -36.507 -30.665
33. Finanzmittelfonds am Ende der Periode (Summe aus 17, 23 und 30) -27.115 -36.507
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds am Ende der Periode
Kassenbestand 33 32
Guthaben bei Kredinstituten 3.785 4.933
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten - kurzfristig -30.933 -41.472
-27.115 -36.507

Die Darstellung der Kapitalflussrechnung orientiert sich an DRS 21. Unter Berücksichtigung von brachenspezifischen Bedürfnissen wurde die Darstellung erweitert.

Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2020

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Kapitalanteile Rücklagen
Persönlich haftender Gesellschafter Kommanditisten Summe Gewinnrücklage Summe
EUR EUR EUR EUR EUR
31.12.2019 0,00 10.000,00 10.000,00 21.178.774,78 21.188.774,78
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital -250,00 -286.257,03 -286.507,03 0,00 -286.507,03
Gewinnausschüttung 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Entnahmen 0,00 0,00 0,00 -1.828,24 -1.828,24
Konzern-Jahresüberschuss/-fehlbetrag 250,00 286.257,03 286.507,03 2.544.793,50 2.831.300,53
31.12.2020 0,00 10.000,00 10.000,00 23.721.740,04 23.731.740,04
Nicht beherrschende Anteile
Nicht beherrschende beherrschende Anteile vor Jahresergebnis Auf nicht beherrschende beherrschende Anteile entfallende Gewinne und Verluste
Summe
EUR EUR EUR
31.12.2019 1.863.320,76 1.155.080,32 3.018.401,08
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital 0,00 0,00 0,00
Gewinnausschüttung -132.000,00 0,00 -132.000,00
Entnahmen 0,00 -84,72 -84,72
Konzern-Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 706.242,29 706.242,29
31.12.2020 1.731.320,76 1.861.237,89 3.592.558,65
Konzerneigenkapital
EUR
31.12.2019 24.207.175,86
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital -286.507,03
Gewinnausschüttung -132.000,00
Entnahmen 0,00
Konzern-Jahresüberschuss/-fehlbetrag 3.537.542,82
31.12.2020 27.326.211,65

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2020

1. Grundlagen des Konzerns

Der Best Konzern ist eine Automobilhandelsgruppe mit fünf Standorten im Rhein-Main-Gebiet.

Konzernobergesellschaft ist die Best Holding GmbH & Co. KG mit Sitz in Mühlheim am Main. Der Best Konzern umfasst neben dieser Gesellschaft die folgenden Einzelgesellschaften: Autohaus Best GmbH, Hansheinrich Hess GmbH, Best Mobility GmbH, Automobilpartner Hanau AG, Autohaus Gelnhausen Geiger & Liebsch GmbH & Co. KG, Geiger & Liebsch GmbH, Best Group GmbH & Co. KG sowie Best Group Verwaltungs GmbH.

Der Best Konzern ist spezialisiert auf den Vertrieb von Neu- und Gebrauchtwagen der Marken Audi, VW, VW Nutzfahrzeuge und Skoda, auf den Vertrieb von Ersatzteilen und Zubehör, die Durchführung von Reparaturen, Werkstatt- und Kundendienstleistungen als Vertragswerkstatt sowie die Vermietung von Fahrzeugen. Unsere Gruppe ist einer der größten VW, Audi und Skoda Partner im Rhein-Main-Gebiet. Wir vermarkten jährlich knapp 11.000 Neu- und Gebrauchtwagen und führen über 65.000 Serviceaufträge durch.

Wir sind an den Standorten Mühlheim am Main mit unserem VW und Audi Autohaus sowie mit unserem markenunabhängigen Gebrauchtwagen- und Karosserie-Center tätig, sowie am Standort Offenbach mit der Marke Skoda. Am Standort Büdingen-Düdelsheim sind wir mit der Hansheinrich Hess GmbH mit der Marke VW, Neu- und Gebrauchtwagenverkauf sowie Service vertreten.

Unsere Tochtergesellschaft Automobilpartner Hanau AG betreibt das Audi Zentrum Hanau, in dem Neu- und Gebrauchtwagen der Marke Audi, Ersatzteile und Zubehör vertrieben sowie Werkstattleistungen erbracht werden.

Die Autohaus Gelnhausen Geiger & Liebsch GmbH & Co. KG ist am Standort Linsengericht mit den Marken VW und Audi vertreten. Hier werden ebenfalls Ersatzteile und Zubehör vertrieben sowie Werkstattleistungen erbracht.

Unsere Konzerngesellschaft Best Mobility GmbH hat die Aufgabe, sich als Mobilitätsdienstleister am Markt zu positionieren. Der Schwerpunkt ist dabei zunächst das Thema Autovermietung, welches jedoch ab dem Geschäftsjahr 2021 um Lackierungen und Karosseriebau erweitert wird.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die wirtschaftlichen Belastungen durch die weltweite Ausbreitung des Coronavirus waren in Deutschland im vergangenen Jahr äußerst stark. Im Frühjahr führten die staatlichen Eindämmungsmaßnahmen zu einem weitgehenden Stillstand des Wirtschaftslebens. Durch schrittweise Lockerungen ab Mai erfolgte in der Folgezeit eine merkliche Konjunkturbelebung. Vor dem Hintergrund deutlich ansteigender Infektionszahlen im Herbst ließen die Auftriebskräfte im vierten Quartal aber wieder spürbar nach. Trotz umfangreicher fiskalischer Hilfsmaßnahmen im Jahresverlauf brach das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt 2020 gegenüber dem Vorjahr um 5,0 % ein.

Der Privatkonsum war aufgrund der Maßnahmen zum Infektionsschutz stark rückläufig. So waren die Konsummöglichkeiten durch geschlossene Geschäfte und Restaurants zeitweise enorm eingeschränkt. Daneben brach der Tourismus durch Reisebeschränkungen fast völlig ein. Zudem führten Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit zu Einkommensverlusten. Entsprechend sanken die privaten Konsumausgaben 2020 um 6,0 %. Dies war der höchste Rückgang in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Allein der rückläufige Privatkonsum belastete das Bruttoinlandsprodukt damit rechnerisch um 3,2 Prozentpunkte. Die Staatsausgaben in Verbindung mit den vielfältigen Hilfsmaßnahmen wirkten stabilisierend. Die Konsumausgaben des Staates verzeichneten einen Anstieg von 3,4 %.

Die pandemiebedingten Unsicherheiten führten zu einer merklichen Belastung des Investitionsklimas. Die eingebrochene Nachfrage und die zeitweilige Störung der internationalen Lieferketten führten zu einer nachlassenden Kapazitätsauslastung im verarbeitenden Gewerbe. Entsprechend negativ wirkte sich dies auf die Automobilindustrie, den Maschinenbau und weitere Industriezweige aus.

Die Aufrüstungsinvestitionen erlebten einen dramatischen Rückgang. Auf Jahressicht sank das Investitionsvolumen um 12,5 %. Dementgegen entwickelten sich die Bauinvestitionen im Vergleich solide. Vor allem der Wohnungsbau blieb die treibende Kraft, da diese durch den hohen Wohnungsbedarf und die niedrigen Finanzierungskosten angetrieben wurde. Die Steigerungsrate der Bauinvestitionen war mit 1,5 % aber schwächer als im Vorjahr, als der Anstieg noch 3,8 % betrug.

Der Außenhandel Deutschlands verlor durch die Corona-Pandemie 2020 zusätzlich an Schwung. Bereits im Vorjahr war der Welthandel durch die Handelskonflikte und geopolitischen Spannungen belastet. Die temporär unterbrochenen Lieferketten und Produktionsausfälle führten zu einem massiven Rückgang im internationalen Warenhandel. Der Dienstleistungssektor litt unter den extremen Beschränkungen bei Geschäftsreisen und in der Tourismusbranche. Die Exporte brachen im Jahresvergleich um 9,9 % ein und die Importe um 8,6 %. Der Außenbeitrag belastete das Bruttoinlandsprodukt rechnerisch mit 1,1 Prozentpunkten.

Nach Überschüssen in den Vorjahren führten sinkende Einnahmen und pandemiebedingt hohe Staatsausgaben zu einem Staatsdefizit. Der gesamtstaatliche Finanzierungssaldo lag bei -158,2 Milliarden Euro und damit bei -4,8 % des Bruttoinlandsprodukts. Der öffentliche Schuldenstand stieg in der Folge stark an. Lag dieser im Vorjahr noch bei knapp unter 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, so stieg die Quote 2020 auf rund 70 %.

Auch wenn das Instrument der Kurzarbeit vermehrt genutzt wurde, führte die Corona-Pandemie zu einem sichtbaren Anstieg der Arbeitslosigkeit in Deutschland. Die Anzahl der Arbeitslosen stieg um 429.000 auf rund 2,7 Millionen Menschen. Entsprechend erhöhte sich die Arbeitslosenquote von 5 % im Vorjahr auf 5,9 %. Die Erwerbstätigenanzahl sank im Jahresdurchschnitt um 477.000 auf 44,8 Millionen Menschen.

Der Anstieg des allgemeinen Preisniveaus in Deutschland verlangsamte sich 2020 spürbar. So hatten die zeitweilig massiv gesunkenen Rohölnotierungen eine dämpfende Wirkung auf die Inflationsrate. Daneben wirkte auch die befristete Umsatzsteuersenkung preisdämpfend. Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresdurchschnitt um 0,5 %. Im Vergleich zur Vorjahresrate von 1,4 % war die Inflationsdynamik somit deutlich schwächer.

Die branchenbezogenen Rahmenbedingungen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2020 zeigten spürbare Folgen der Corona-Pandemie. So gingen die Pkw-Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahr mit 2.917.678 um 19,1 % zurück. Eine solch niedrige Anzahl an Neuzulassungen gab es zuletzt im Jahr 2010 als Folge der Finanzkrise.

Fast alle Marken konnten 2020 im Vergleich zum Vorjahr deutlich weniger Pkw absetzen. Die größten Verluste fuhr Smart ein (-67,3 Prozent). Trotzdem blieb die Reihenfolge zumindest auf den ersten Plätzen gleich. Erneut setzte VW die meisten Fahrzeuge ab, danach folgen Mercedes, BMW und Audi; alle mussten jedoch Rückgänge der Absatzzahlen im zweistelligen Prozentbereich hinnehmen. Insgesamt gibt es nur zwei Marken mit einer Absatzsteigerung im Vergleich zu 2019: Fiat erreichte einen Zuwachs von 0,2 Prozent, Tesla hingegen steigerte den Absatz um 55,9 %.

Die Neuzulassungen der klassischen Antriebsarten gingen im Jahr 2020 erneut deutlich zurück. So waren im Bereich der Benzinmotoren mit 1.361.723 Neuzulassungen ein Minus von 36,3 Prozent und bei den Dieselmotoren mit 819.896 Neuzulassungen ein Minus von 28,9 Prozent zu verzeichnen. Besonders dynamisch entwickelten sich die Neuzulassungen von alternativen Antriebsarten. Der Zuwachs betrug bei Elektrofahrzeugen 206,8 % mit 194.163 Neuzulassungen und 120,6 % mit 527.864 Neuzulassungen bei Hybridfahrzeugen.

Umwelt und Technik werden in den kommenden Jahren mehr denn je den Automobilmarkt dominieren. Die Zukunft des Dieselmotors und die Entwicklung der Luftqualität sind weiterhin wichtige Themen, nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern auch bei den Herstellern von Automobilen. Dabei bleibt vor allem die Vermeidung von Fahrverboten eine zentrale Herausforderung. Weiterhin werden die europaweit geltenden Abgasvorschriften kontinuierlich abgesenkt und dabei die Grenzwerte für Benzin und Diesel weitestgehend anzugleichen. Um zu messen, wie viel Kraftstoff oder Strom ein Auto verbraucht und ob es die Abgasgrenzwerte einhält, schreibt der Gesetzgeber genormte Prüfverfahren vor.

Der Gebrauchtwagenmarkt in Deutschland blieb in 2020 mit einem Rückgang um 1,7 % zugelassener Fahrzeuge relativ konstant und erwies sich als stabiler Faktor. Hier wechselten laut des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) 7,021 Millionen PKW ihren Besitzer. Der durchschnittliche Gebrauchtwagen kostete 2020 EUR 14.730,00 und stieg somit um 18,1 % im Vergleich zum Vorjahr. Der Gesamtumsatz mit Gebrauchtwagen belief sich in 2020 auf 103,4 Mrd. EUR (VJ: 89,7 Mrd. EUR).

Stärker bekamen die Werkstätten die Pandemie zu spüren: Die Umsätze in den Servicebetriebe sanken um 8,3 Prozent auf rund 27,5 Mrd. Euro. Trotz Öffnung während des Lockdowns sei aufgrund der Kontaktbeschränkungen und eines verminderten Verkehrsaufkommens die Werkstattauslastung im vergangenen Jahr um vier Punkte auf 79 % gesunken.

Die durchschnittliche Umsatzrendite im deutschen Automobilhandel betrug 1,2 % in 2020 und sank somit leicht um 0,1 Prozent zum Vorjahr. Trotz Pandemie und Lockdown blieben die Erlöse und Rendite im Kfz-Gewerbe im Jahr 2020 nahezu auf Vorjahresniveau. Insgesamt erzielten Autohäuser und Werkstätten einen Gesamtumsatz von 184,8 Mrd. Euro, im Vergleich zum Vorjahr 0,7 %.

Bisher unbekannte Auswirkungen auf das wirtschaftliche Leben in Deutschland und der ganzen Welt haben die Spätfolgen der Corona-Pandemie.

2.2 Geschäftsverlauf

Durch die Trendwende im Geschäftsjahr 2019 sind wir mit positivem Rückenwind in das Geschäftsjahr 2020 gestartet. Auch die Ergebnisse der ersten beiden Monate waren saisonal bedingt positiv einzuordnen. In den dann folgenden Wochen brach die Corona-Pandemie vollständig aus. Große Verunsicherung auf dem gesamten wirtschaftlichen Markt machte sich breit und insbesondere die Umsätze im Service und dem Neuwagenverkauf brachen stark ein.

Durch ein gut abgestimmtes und ruhiges Krisenmanagement wurde die Liquidität gesichert, Kosten auf ein Minimum reduziert und staatliche Hilfe in Anspruch genommen, wo es von Nöten war. Nach kurzer Dauer in der Kurzarbeit, vornehmlich im Bereich Neuwagenverkauf und Service, konnten die Aktivitäten im Juni 2020 wieder vollständig aufgenommen werden.

Die Ergebnisse veranlassten uns zusätzlich getroffene Investitionsentscheidungen, wie beispielsweise der Ausbau einer hochmodernen Lackieranlage als auch die Fertigstellung eines Logistikzentrums zur Aufbereitung von Gebrauchtwagen, uneingeschränkt umzusetzen.

Stabilste und erfolgreichste Ertragsquelle im Neuwagenbereich bleibt das Großkundengeschäft. Hier haben sich die Investitionen in den konsequenten Ausbau unseres Großkunden-Leistungszentrums als folgerichtig erwiesen. Neben der Markenakzeptanz bei Fuhrparkverantwortlichen machen sich die besondere und langjährige Kundenbindung bemerkbar. Auch der Servicegedanke wird durch unseren Hol- und Bringservice nachhaltig gestützt. Professionelles Auftreten und nachhaltige Kundenbindung sind unsere Erfolgsfaktoren. Im Bereich des Großkundengeschäfts wären keine pandemiebedingten Einschränkungen erkennbar.

Aufgrund der hohen Fahrzeugbestände Ende des Geschäftsjahres 2019 und dem Kaufverhalten in Deutschland nach der ersten Pandemiewelle, konnte insbesondere das Gebrauchtwagengeschäft im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020 positive Wachstumsraten aufweisen. Durch die Schließung von Geschäften, Restaurants und der eingeschränkten Reisemöglichkeit wurden hier erkennbar Finanzmittel frei.

Das breite Angebot und die Größe unserer Verkaufsfläche zeigte sich als folgerichtige Investitionsentscheidung. Der Bereich zählt zu den wichtigen Ertragsquellen unseres Konzerns.

Die Auslastung im Servicegeschäft und der damit verbundene Teileumsatz bleibt für uns ebenso eine der wichtigsten Ertragssäulen. Insbesondere in diesen Bereichen haben wir im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres mit den Folgen der Corona-Pandemie zu kämpfen gehabt. Ungeachtet dessen können wir auf ein erfolgreiches zweites Halbjahr zurückblicken.

Das Finanzdienstleistungsgeschäft (Vermittlung von Leasing, Finanzierung, Versicherung, Wartung) bleibt ein wichtiger Rendite- und Kundenbindungsbaustein. Aktuell haben wir hier über 11.000 Kunden im Betreuungsbestand und somit die Möglichkeit, Anschlussgeschäfte zu tätigen.

Der Zentralisierungsprozess innerhalb des Konzerns wurde mit Hochdruck weiterverfolgt. Und somit konnten die ersten Gesellschaften im Geschäftsjahr 2020 in den Bereichen Finanzbuchhaltung und Personalwesen zusammengeführt werden. Weiterhin wurden wichtige Projekte wie ein zentrales Datenmanagement, eine zentrale Disposition und ein zentraler GW-Einkauf gestartet. In diesen Projekten sind enorme Potentiale und Synergieeffekte zu heben, die uns für die Zukunft noch professioneller aufstellen werden.

Die Inbetriebnahme unseres Räder-/ Reifenhotels mit einem möglichen Lagervolumen von knapp 5.800 Stellplätzen hat sich zusätzlich als sehr gut ergänzendes Geschäftsmodell bestätigt.

Insgesamt können wir trotz der Corona-Pandemie von einem äußerst erfolgreichen Geschäftsjahr sprechen.

Mit einer Gesamtleistung von 232,4 Mio. Euro (Vj. 226,9 Mio. Euro) konnte ein Konzernergebnis vor Steuern und Zinsen in Höhe von 5,9 Mio. Euro (Vj. 4,6 Mio Euro) erwirtschaftet werden. Das entspricht einer Umsatzrendite vor Steuern und Zinsen von ca. 2,6 % (Vj. 2,0 %). Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben sich die Ergebnisse aller Standorte überwiegend deutlich positiv entwickelt, insbesondere das Stammhaus in Mühlheim zeigte mit Nachdruck, dass die eingeleiteten Maßnahmen erfolgreich umgesetzt werden konnten.

2.3 Ertragslage

2020 2019 Veränderung 2020/2019 Veränderung 2020/2019
TEuro TEuro TEuro %
Umsatzerlöse inklusive Bestandsveränderung 232.427 226.901 5.525 2,44%
Materialaufwand -181.692 -177.156 -4.536 2,56%
Personalaufwand -30.572 -30.111 -461 1,53%
Abschreibungen -4.487 -4.311 -176 4,09%
Sonstiger Betriebsaufwand./.Übrige betriebliche Erträge -9.717 -10.765 1.047 -9,73%
Finanzergebnis -881 -1.034 154 -14,86%
Ertragssteuern -1.408 -1.318 -90 6,84%
Sonstige Steuern -133 -176 43 -24,43%
Konzernjahresüberschuss 3.538 2.031 1.506 74,15%

Der Best Konzern erzielte in 2020 Umsatzerlöse in Höhe von 232,4 Mio. Euro (Vj. 226,9 Mio. Euro). Die Umsatzerlöse wurden im Wesentlichen durch den Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen erzielt. Die Umsatzerlöse verteilten sich mit 199,7 Mio. Euro bzw. 85,86 % (Vj. 194,7 Mio. Euro bzw. 86 %) auf den Verkauf von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen der Marken VW, VW Nutzfahrzeuge, Audi und Skoda, die restlichen 32,7 Mio. Euro bzw. 14,14 % (Vj. 32,2 Mio. Euro bzw. 14 %) wurden aus Werkstattleistungen und sonstigen Dienstleistungen erlöst. Alle Umsätze werden an den Standorten in Deutschland erzielt.

Unser Materialeinsatz von 78,1 % der Umsatzerlöse liegt im branchenüblichen Bereich.

Ebenso ist unser Personalaufwand, der bedingt durch die größere Aufbauorganisation sowie Anpassungen durch tarifliche Lohn- und Gehaltssteigerungen gestiegen ist, mit einer Quote von 13,1 % im Branchendurchschnitt.

Nach Abzug der Steuern vom Einkommen und Ertrag und der sonstigen Steuern lag der Konzernjahresüberschuss bei 3,5 Mio. Euro (Vj. 2,0 Mio. Euro).

2.4 Finanzlage

Die positive Ertragslage unseres Konzerns in den vergangenen Jahren spiegelt sich auch in der Finanzlage wider, die nach wie vor als sehr stabil zu bezeichnen ist. Die Ausstattung mit liquiden Mitteln ist sehr gut. Investitionen wurden aus dem laufenden Cash-Flow getätigt.

Dem Umsatz und Bestandsvolumen entsprechend wurden neue Kreditrahmenverträge mit der VW Bank vereinbart, die unserem Volumen vorausschauend Rechnung tragen. Die Verbindlichkeiten resultieren im Wesentlichen aus der Finanzierung von Fahrzeugen. Nach wie vor ist ein großer Teil des Bestandes aus eigenen Mitteln finanziert.

Wir waren jederzeit in der Lage unsere laufenden Verbindlichkeiten zu begleichen. Unsere Finanzlage ist durch die im Branchendurchschnitt weit überdurchschnittliche Ausstattung mit Eigenmitteln als langfristig gesichert einzustufen. Unseren Zahlungsverpflichtungen konnten wir jederzeit nachkommen.

31.12.2020 31.12.2019
in T€ in % in T€ in %
Eigenkapital 23.732 24,24 21.189 20,02
Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter 3.593 3,70 3.018 2,90
Fremdkapital
Rückstellungen 6.006 6,10 5.536 5,20
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 40.993 41,90 50.861 48,10
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 17.712 18,10 19.182 18,10
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis 0 0,00 185 0,20
Verbindlichkeiten gegenüber persönlich haftenden Gesellschaftern 0 0,00 2 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Kommanditisten 284 0,30 237 0,20
Sonstige Verbindlichkeiten 5.566 5,70 5.625 5,30
Passiva 97.884 100,00 105.835 100,00

Das Eigenkapital des Konzerns beträgt zum 31. Dezember 2020 23.732 TEuro (Vj. 21.189 TEuro) und somit 24,24 % (Vj. 20,02 %) des Gesamtkapitals. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 35.886 TEuro (Vj. 42.356 TEuro) innerhalb eines Jahres fällig und betreffen im Wesentlichen die Einkaufsfinanzierung der Fahrzeuge.

Liquidität:

2020 2019
in TEuro in TEuro
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 14.267 -3.134
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -4.181 -1.639
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -694 -1.069
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 9.392 -5.842
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode -36.507 -30.665
Finanzmittelfonds am Ende der Periode -27.115 -36.507

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr 14.267 TEuro (Vj. -3.134 TEuro). Die Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr resultiert aus der deutlichen Reduzierung von Fahrzeugbeständen im Anlage- als auch im Umlaufvermögen.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit zeigt im Wesentlichen unsere hohen Investitionen in das sonstige Sachanlagevermögen zum Ausbauen unserer Standorte - insbesondere des Standorts Mühlheim.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit liegt über dem Vorjahresniveau. Die Verbesserung des Cashflows aus Finanzierungstätigkeit ist im Wesentlichen auf die geringeren Entnahmen zurückzuführen.

Die Liquiditätslage des Konzerns ist grundsätzlich als sehr solide zu bezeichnen. Vorhandene Kontokorrentlinien wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz der guten Eigenmittelausstattung in einzelnen Konzerngesellschaften zur Zwischenfinanzierung in Anspruch genommen. Die freien, zum 31.12.2020 nicht genutzten Kreditlinien im Konzern betragen 21.670 TEuro (im Vorjahr: 7.055 TEuro).

2.5 Vermögenslage

31.12.2020 31.12.2019
in T€ % in T€ %
Anlagevermögen 36.113 36,89 39.428 37,25
Immaterielle Vermögensgegenstände 323 0,33 385 0,36
Sachanlagen 34.501 35,25 37.754 35,67
Finanzanlagen 1.289 1,32 1.289 1,22
Umlaufvermögen 61.732 63,07 66.402 62,74
Vorräte 39.991 40,86 43.188 40,81
Forderungen 8.405 8,59 8.233 7,78
Sonstige Vermögensgegenstände 9.517 9,72 10.016 9,46
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.819 3,90 4.965 4,69
Rechnungsabgrenzungsposten 39 0,04 5 0,00
Aktiva 97.884 100,00 105.835 100,00

Unter den immateriellen Vermögensgegenständen werden Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von 282 TEuro (Vj. 339 TEuro) ausgewiesen.

Investitionen:

Die größten Investitionen erfolgen grundsätzlich in den Bestand an Vorführwagen und Vermietungsfahrzeugen. Der wesentliche Posten des Umlaufvermögens, die Vorräte, betragen zum Stichtag 39.991 TEuro (Vj. 43.188 TEuro). Unter den Vorräten werden die Bestände an Neu- und Gebrauchtwagen ausgewiesen, sowie die Ersatzteile und Zubehör. Notwendige Wertberichtigungen für Gebrauchtwagen werden berücksichtigt. Wesentliche Abwertungen mussten im Geschäftsjahr nicht vorgenommen werden. Der Rückgang resultiert aus dem Sinken der Bestände an allen Standorten.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entfallen im Wesentlichen auf Forderungen aus dem Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen. Es ergaben sich im Geschäftsjahr keine wesentlichen Einzel- und Pauschalwertberichtigungen.

2.6 Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Das Konzernergebnis nach Steuern konnte im Vergleich zum Vorjahr deutlich um TEUR 1.506 gesteigert werden. Der Konzern schließt das Geschäftsjahr 2020 mit einem Jahresüberschuss von TEUR 3.538 ab. Die Umsatzrentabilität vor Steuer beträgt 2,6 % und liegt damit deutlich über dem Branchendurchschnitt in Höhe von 1,2 %. Insgesamt kann das Ergebnis des Geschäftsjahres 2020 als sehr zufriedenstellend gewertet werden. Die Herausforderungen einer Branche im Wandel und die Spätfolgen der Pandemie werden uns jedoch weiterhin alle Kräfte abverlangen. Sowohl die Ergebnisse in 2020, als auch die getätigten Investitionen lassen uns jedoch positiv in die Zukunft blicken.

Hervorzuheben sind die sehr guten Ergebnisse unseres Großkunden-Leistungszentrums, welche trotz der Pandemie über dem Jahr 2019 liegen. Hiervon profitieren alle Marken (Audi, Skoda und VW) und Standorte in gleichem Maße.

Neben den betriebswirtschaftlichen Ergebnissen bilden weiterhin die sehr hohe Mitarbeiterzufriedenheit und die damit elementar zusammenhängende, weit überdurchschnittliche Kundenzufriedenheit das Fundament unserer Konzernentwicklung. Wir investieren sehr stark sowohl quantitativ als auch qualitativ in unsere Mitarbeiter. Hier sehen wir den maßgeblichen Hebel zur Differenzierung im Wettbewerb. Die Loyalität gegenüber unserem Haus ist entsprechend hoch und führt ebenso zu einer starken Arbeitgeberattraktivität am Markt.

2.7 Gesamtaussage zur Lage des Konzerns

Nach der deutlichen Trendwende im Geschäftsjahr 2019 konnte die positive Gesamtentwicklung im Geschäftsjahr 2020 fortgesetzt werden. Der Konzern verbesserte die Ergebnisse signifikant in fast allen Bereichen. Bei gleichen Umsatzerlösen konnten insbesondere die Erträge deutlich gesteigert werden.

Durch die Optimierung der operativen Prozesse werden nachhaltige Ertrags-Erfolge realisiert. Investitionen wurden trotz der aktuellen Corona-Pandemie getätigt und versprechen auch für das Geschäftsjahr 2021 positive Entwicklungen.

Mit Blick auf Umsatzrendite im Geschäftsjahr 2021 heben wir uns deutlich vom Durchschnitt des Marktes ab.

Der Konzern zeichnet sich durch sicheres und nachhaltiges Wachstum aus. Investitionsentscheidungen werden solide getroffen. Größtes Kapital bleibt eine hochmotivierte Belegschaft, die sich durch eine sehr hohe Loyalität auszeichnet. Insbesondere hier werden wir weiterhin stark in die Qualifizierung der Mitarbeiter und die Bindung zu unserem Haus investieren. Auch die hohe Kundenzufriedenheit ist ein wesentlicher Faktor unseres Erfolgs.

Trotz der starken Netzkonsolidierung des Herstellers konnten alle Standortverträge der Gruppe gehalten werden, was uns auch langfristig zu einem systemrelevanten Partner macht. Aktuell gehören wir mit der Best Auto-Familie zu den 50 größten Automobilhandelsunternehmen in Deutschland, gemessen an den Kriterien Umsatz, Absatz und Mitarbeiterzahl.

Weiterhin bietet uns die APM AG, im Hintergrund seit ihrer Gründung im Jahr 2003, beste Voraussetzungen den Anforderungen des Marktes von Morgen gewachsen zu sein. Unsere langjährige Kooperations-Gesellschaft basiert auf der vertrauensvollen Zusammenarbeit und Wertschätzung zwischen den Geschäftsführerkollegen, Protagonisten und Aktionären und zahlt sich nachhaltig betriebswirtschaftlich und strategisch aus.

Die wirtschaftliche Situation des Konzerns ist als sehr stabil einzustufen. Der Konzern ist solide finanziert und verfügt über ausreichende Eigenmittel. Die geschäftliche Entwicklung im Geschäftsjahr war äußerst zufriedenstellend

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Prognosebericht

Zu Beginn des Geschäftsjahres 2021 mussten wir deutliche Umsatz- und Ergebnisrückgänge verzeichnen, welche insbesondere auf die dritte Welle der Corona-Pandemie und dem damit verbundenen Lookdown zurückzuführen ist. Mit Abschluss des ersten Quartals 2021 konnten diese Defizite jedoch vollständig ausgeglichen werden. Aktuell liegen wir voll auf Kurs, unsere Ergebnisse sind über Plan und Vorjahr.

Nach den ersten Teil-Lockerungen und der Wiederaufnahme der Verkaufsaktivitäten konnten wir unmittelbar eine deutliche Frequenzsteigerung, sowohl im Servicebereich als auch im Verkaufsbereich, verzeichnen. Vor allem das Preisniveau im Gebrauchtwagenhandel lässt sich als sehr stabil bezeichnen. Hintergrund hierfür ist die knappe Verfügbarkeit von Ware am Markt.

Stabilster Faktor unserer Aktivitäten ist und bleibt unser äußerst professionell aufgestelltes Großkunden-Leistungszentrum. In diesem Bereich wurden trotz der Pandemie die Aktivitäten fast uneingeschränkt fortgesetzt. Der hohe Auftragsbestand lässt uns positiv in die Zukunft blicken. Zusätzlich investieren wir aktuell in der Erweiterung und Stärkung unserer Verkaufsteams. Erste positive Effekte sollten sich durch diese Maßnahme bis zum Ende des Geschäftsjahres einstellen.

Unsere Investitionsvorhaben wurden und werden uneingeschränkt fortgesetzt. Somit konnten wir zu Beginn des Geschäftsjahres unser Produktportfolio um zwei Lackierereien in unmittelbarer Nähe unserer Standorte erweitern. Dieses ergänzende Geschäftsfeld wird es uns ermöglichen, die Kosten für Fremdleistungen zu senken und Erträge selbst zu generieren. Weiterhin steht dieses Geschäftsfeld nicht in unmittelbarer Abhängigkeit zur Vertriebsstrategie unserer Hersteller.

Mit dem Ziel unsere Durchlaufzeiten und Standtage signifikant zu senken, nehmen wir aktuell zusätzlich unser neu gebautes Logistik-Zentrum in Betrieb.

Weitere Investitionen werden am Standort Büdingen-Düdelsheim getätigt. Hier entsteht in Kürze ein Audi GW-Plus Platz. Zusätzlich wurde ein Händlervertrag für Reisemobile der Marke ETRUSCO abgeschlossen.

Die eingeleiteten Optimierungsmaßnahmen setzen wir konsequent und nachhaltig um. In diesem Zusammenhang werden Zentralbereiche für alle wesentlichen Verwaltungsbereiche innerhalb der Gruppe geschaffen. Auf die Finanzverwaltung, das Personalwesen und die IT folgen in den kommenden Monaten eine zentrale Fahrzeugdisposition, ein professioneller Zentraleinkauf und als auch ein durchgängiges Kundendatenmanagement. Zusätzlich realisieren wir mit Nachdruck unsere Digitalisierungsstrategie, sowie ein vollständiges Relaunche unserer Marketingaktivitäten.

Trotz einer starken Marktkonsolidierung von Seiten des Herstellers und der Corona-Pandemie zählen wir zu einem relevanten und äußerst stabilen Systempartner. Inwieweit uns das Thema Direktvertrieb und aber auch die aktuellen Lieferschwierigkeiten der Hersteller einschränken werden, ist aktuell noch nicht substanziell abzuschätzen.

Die getroffenen Investitionsentscheidungen, die Erweiterung unserer Geschäftsfelder, die steigende Auslastung im Servicebereich, sowie die guten Verkaufszahlen im Großkundenbereich geben uns weiterhin ein sehr gutes Gefühl für die Zukunft.

Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

Insgesamt erwartet die Geschäftsleitung des Konzerns für das Geschäftsjahr 2021 Umsätze in der Range von 201 Mio. EUR bis 230 Mio. EUR. Hierbei wird ein Konzernergebnis vor Steuern in der Range von 2,5 Mio. EUR bis 3,0 Mio. EUR erwartet.

3.2 Risikobericht

Marktrisiken:

Wir sind abhängig von den weltweiten konjunkturellen Rahmenbedingungen und der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland. Durch unseren Vertrieb im Rhein-Main-Gebiet sind wir auf die Risiken der konjunkturellen Entwicklung im deutschen Markt begrenzt. Das Eintreten solcher Risiken kann den Absatzerfolg der Gesellschaft wesentlich beeinflussen.

Die Konjunktur in Deutschland steht bedingt durch die aktuelle Corona Pandemie vor großen Herausforderungen. Die staatlichen Bemühungen, dieser Krise entgegenzuwirken und sie dauerhaft zu überwinden, sind beachtenswert. Eine Vielzahl von Konjunkturprogrammen und der Ausbau des Kurzarbeitergeldes zielen darauf ab, die angeschlagene Gesamtwirtschaft so schnell als möglich wieder in Bewegung zu bringen.

Ungeachtet der vielen Maßnahmen bleibt abzuwarten, inwieweit sich Spätfolgen der Pandemie, beispielsweise durch das Aussetzen der Insolvenzantragspflicht, auf die gesamtwirtschaftliche Lage auswirken.

Branchenrisiken:

Änderungen im branchenspezifischen Umfeld können sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken.

Hier gilt weiterhin dem aktuellen Wandel der Automobilbranche von Autoherstellern zu Digitalunternehmen besonderes Augenmerk. Das Thema Mobilität ändert sich von Grund auf.

Verstärkt durch die Corona-Pandemie wird Mobilität und ihre Notwendigkeit in dem uns bekannten Ausmaß deutlich in Frage gestellt. Immer mehr werden persönliche Geschäftstermine durch digitale Medien ersetzt. Auswirkungen wird dies auf die gesamte Transportindustrie haben.

Die Digitalisierung, das sich ändernde Kaufverhalten sowie die zunehmende Bedeutung des Internets beim Automobilkauf spielen in der Branche weiterhin eine wichtige Rolle. Weil die potenziellen Käufer sich vorab online informieren, entstehen die Erstkontakte häufiger über die Websites der Hersteller oder über die Seiten der unabhängigen Autobörsen. Die Händler sind daher zunehmend abhängig von Onlineplattformen.

Zudem dürften die Automobilhersteller selbst ihre Internetangebote in Zukunft erweitern und dabei den Neuwagen-Direktverkauf forcieren. Für uns Händler besteht so die Gefahr, dass man langfristig in eine rein verkaufsunterstützende Funktion für die Fahrzeughersteller gedrängt wird. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, arbeiten wir mit Hochdruck an der Umsetzung unserer Digitalisierungsstrategie.

Ein wesentlicher Risikofaktor im Autohandel bleibt das Management der Neu- und Gebrauchtwagenbestände. Operativ stellen die Leasing-Rücknahmeverpflichtungen für uns gegenwärtig kein wesentliches Risiko dar. Das Restwertrisiko der Leasingrückläufer steuern wir über eine sorgfältige Kalkulation beim Vertragsabschluss und dem Abschließen von Restwertabsicherungsmodellen.

Die Elektromobilität nimmt langsam an Fahrt auf, schleppend jedoch verläuft der Ausbau der Ladeinfrastruktur. Ungeachtet dessen wird das Produktportfolio sukzessive ausgebaut. Die staatlichen Auflagen sind enorm und so wird der Elektromobilität seitens der Hersteller die höchste Konzentration gewidmet.

Gesamtaussage zur Risikosituation des Konzerns:

Risiken, die den Bestand des Konzerns gefährden, liegen nicht vor.

3.3 Chancenbericht

Die Größe unseres Konzerns ermöglicht es uns, professionell am Markt agieren zu können, den Bedarf von großen Gesellschaften über unser Großkunden-Leistungszentrum zu decken, und gleichzeitig mit bodenständigen Werten eines Familienunternehmens unser Geschäft betreiben zu können.

Die Verinnerlichung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses, das Einlassen auf modernste Digitalisierungsstrategien und Investitionen in zusätzliche, uns nahe Geschäftsbereiche, zeigen uns eine Vielzahl von Chancen auf, unser Geschäft erfolgreich fortführen zu können.

Unsere geographische Lage rund um das Rhein-Main-Gebiet ist nach wie vor weiterhin äußerst positiv zu bewerten. Große Chancen sehen wir durch unsere zusammenhängende regionale Aufstellung im östlichen Rhein-Main-Gebiet, eine Region, die eine hohe Kaufkraft und gute demographische Entwicklungen aufweist. Der Vollzug des Brexits wird vor allem im Großraum Frankfurt zusätzlich zu einem deutlichen Anstieg der Kaufkraft führen. Weiterhin können wir auf sehr viele Unternehmen mit hohem Mobilitätsbedarf für ihre Mitarbeiter zurückgreifen.

3.4 Risikobericht über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Konzernerfolgs bei geringstmöglichen finanziellen Risiken.

Zu den im Konzern eingesetzten Finanzinstrumenten zählen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Verbindlichkeiten. Wesentliche Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten bestehen nicht.

Wir verfügen über einen solventen Kundenstamm, Forderungsausfälle treten sehr selten auf. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele beglichen. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich der Konzern ausschließlich aus vorhandenem Bankguthaben.

3.5 Vorgänge von besonderer Bedeutung

Die weltweite Ausbreitung des Coronavirus SAR-CoV-2 hat im Jahr 2021 stetig zugenommen. Es bestehen auch in Deutschland Unsicherheiten, bezüglich der negativen wirtschaftlichen Auswirkungen im Jahresverlauf sowie in den Folgejahren. Die Geschäftsführung kann nicht ausschließen, dass sich bei einer lang anhaltenden Rezession auch negative Auswirkungen auf den Best Konzern ergeben könnten.

 

Mühlheim, den 10. September 2021

Marcus Müller, Geschäftsführer

Frank Müller, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Best Holding GmbH & Co KG, Mühlheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Best Holding GmbH & Co KG und ihrer Tochtergesellschaften - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2020, der Konzerngewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020 sowie den Konzernanhang, einschließlich einer Zusammenfassung bedeutsamer Rechnungslegungsmethoden, geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Best Holding GmbH & Co KG für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den nach § 315 Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31.12.2020 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020. und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den nach § 315 Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit, zu beurteilen. Des weiteres haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, es sei denn es besteht die Absicht, den Konzern zu liquidieren oder der Einstellung des Geschäftsbetriebs oder es besteht keine realistische Alternative dazu.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung über wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellung im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben, sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und der ergänzend nach § 315 Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidliches Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen.

 

Wiesbaden, den 24. September 2021

Dr. Giebeler Wirtschaftsprüfung GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dr. Norbert Giebeler, Wirtschaftsprüfer

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