Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Florian Niedermair seit 3.9.2018 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
scyfyn AGFürstenfeldbruckJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.20231. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland geriet im Jahr 2023 ins Stocken. Trotz jüngster Rückgänge dämpften nach wie vor hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen sowie eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland sorgten zudem dafür, dass sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fortsetzte. So fiel das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3% niedriger aus als im Vorjahr. In diesen wirtschaftlich herausfordernden Zeiten nahm das Leasing-Neugeschäft in Deutschland um 22,6% zu. Basierend auf einer Hochrechnung des Instituts der deutschen Wirtschaft finanzierten Leasinggesellschaften Investitionen in Fahrzeuge, Maschinen, IT-Equipment, Infrastruktur und andere Wirtschaftsgüter für 85,6 Mrd. EUR. Den größten Anteil am Leasing-Markt stellt das Pkw-Leasing dar. Das Neugeschäftsvolumen stieg im vergangenen Jahr um 23%. Ein überdurchschnittlicher Anstieg konnte bei Fahrrädern und E-Rollern verzeichnet werden, deren Neugeschäft um 24% zunahm. Das Neugeschäft mit Bussen, Lkw, Hängern und Transportern legte im gleichen Zeitraum um 14% zu. Das Neugeschäft mit IT, Software und Cloud-Anwendungen wuchs aufgrund der konjunkturellen Unsicherheit mit nur 3,6% unterdurchschnittlich. Aufgrund einer um 11% rückläufigen Auftragsbilanz des Maschinen- und Anlagenbaus stagnierte das Leasing-Neugeschäft mit Produktionsmaschinen. 2. Unternehmenssteuerung und -ziele Der unternehmerische Erfolg der scyfyn AG wird an finanziellen Steuerungsgrößen gemessen. Die Leasingsteuerung baut dabei auf dem Substanzwert auf. Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren, wie die Neugeschäftsentwicklung, die Margen- entwicklung, die Liquiditätssituation, die Kapitaleffizienz und die Entwicklung der Kostenpositionen werden von der Geschäftsleitung kontinuierlich überwacht. Dies gilt gleichermaßen für die Risikopositionen. Das Bestreben bei bereits eingegangenen sowie künftig neu einzugehenden Geschäften ist die Einhaltung eines niedrigen bis leicht erhöhten Risikoprofils. Die laufende Überwachung der Risikopositionen erfolgt im Rahmen der Risikotragfähigkeitsrechnung. Nachdem der Bekanntheitsgrad der scyfyn AG im abgelaufenen Geschäftsjahr signifikant erhöht, das Geschäftsfeld Leasing ausgebaut und der Bereich Forderungskauf erfolgreich gestartet werden konnte, soll neben dem Ausbau der bestehenden Geschäftsfelder nun auch der Markteintritt im Bereich Factoring erreicht werden. Qualitätsgesicherte, effektive und effiziente Prozesse und Strukturen sollen das weitere Wachstum dabei untermauern. 3. Geschäftsverlauf und Lage des Instituts Für die scyfyn AG war das abgelaufene Geschäftsjahr trotz eines Insolvenzfalles im Dezember das erfolgreichste seit Firmengründung. Im Berichtszeitraum konnte das Neugeschäftsvolumen signifikant ausgebaut werden. Zusätzlich zu einer Verdreifachung des Leasing-Neugeschäftsvolumens gegenüber dem Vorjahr waren auch erste nennenswerte Neugeschäfte im Bereich Forderungskauf zu verzeichnen. Mit der Ausweitung des Neugeschäftsvolumens einher ging eine Stärkung der Eigenkapitalbasis. Durch Ausgabe neuer Aktien wurde das Grundkapital auf 250 TEUR erhöht. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr ebenfalls nahezu verdreifacht. Das Leasingvermögen hat mit 766 TEUR (Vorjahr: 293 TEUR) einen Anteil von 57,3% (Vorjahr: 65,1%) an der Bilanzsumme in Höhe von 1.336 TEUR (Vorjahr: 450 TEUR). Es ist vollständig durch Eigenkapital, nachrangige Verbindlichkeiten und langfristige Fremdmittel gedeckt. Die Eigenkapitalquote beträgt bei um 296,6% gestiegener Bilanzsumme 18,2% (Vorjahr 7,7%). Die Vermögenslage ist geordnet, die Vermögens- und Kapitalstruktur solide. Der im Geschäftsjahr 2023 erzielte Jahresüberschuss beträgt 7 TEUR (Vorjahr: 1 TEUR). Die Leasingerträge konnten von 63,9 TEUR im Vorjahr auf 198,9 TEUR gesteigert werden. Die scyfyn AG verfügt zum 31.12.2023 über freie Liquidität in Höhe von 268 TEUR (Vorjahr: 93 TEUR). Insgesamt betrachtet beurteilt die Geschäftsleitung das Geschäftsjahr 2023 als gut. In Bezug auf den im Dezember 2023 eingetretenen Insolvenzfall gibt es keine unmittelbar negativen Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage der scyfyn AG, da die Leasinggegenstände durch eine dritte Partei übernommen wurden und mit Wirkung zum 01. Februar 2024 entsprechende Neuverträge abgeschlossen werden konnten. Der Jahresüberschuss als der für die scyfyn AG bedeutsamste finanzielle Leistungsindikator liegt innerhalb der Planung und stellt sich im Vergleich zu den Vorjahren wie folgt dar: scroll
4. Finanz- und Risikomanagement Die scyfyn AG hat ein Risikomanagementsystem installiert, durch das frühzeitig alle Entwicklungen erkannt werden, die zu Verlusten führen oder den Fortbestand des Instituts gefährden könnten. Das Risikomanagement erfolgt auf Basis interner Richtlinien und Risikovorgaben. Die Aufgabe des Finanz- und Risikomanagements des Instituts ist die ertragsorientierte Steuerung von Adressenausfall-, Liquiditäts-, operationellen, ESG- und leasingspezifischen Risiken unter Berücksichtigung der Risikotragfähigkeit. Hierzu bedient sich die scyfyn AG verschiedener Instrumente, die im Zuge einer regelmäßigen Überarbeitung und Prüfung immer wieder den aktuellen Marktgegebenheiten und gesetzlichen Anforderungen angepasst bzw. weiterentwickelt werden. Unter Adressenausfallrisiko versteht die scyfyn AG das Risiko, dass ein Kunde seinen vertraglich vereinbarten Verpflichtungen nicht, nicht fristgerecht oder nicht in voller Höhe nachkommt. Um diese Risiken im Rahmen der Bonitätsprüfung angemessen zu beurteilen, begründet das Institut Ihre Kreditentscheidungen sowohl auf objektive Informationen Dritter (z.B. Auskunfteien) als auch auf interne Berechnungen auf Basis aktueller Bonitätsunterlagen der Kunden (z.B. Jahresabschlüsse, betriebswirtschaftliche Auswertungen, Gehaltsnachweise). Per 31.12.2023 betrugen die Zahlungsrückstände 6.167,32 EUR und waren im Wesentlichen auf die Dezemberraten des in Insolvenz geratenen Kunden zurückzuführen. Unter der Steuerung des Liquiditätsrisikos versteht die scyfyn AG die jederzeitige fristgerechte Einhaltung ihrer Zahlungsverpflichtungen sowie die ertragsorientierte Steuerung der kurz- bis mittelfristigen Liquidität. Ausgangspunkt der Liquiditätssteuerung ist die Gegenüberstellung von zu erwartenden künftigen Mittelzu- und Mittelabflüssen unter Einbeziehung tagesaktuell vorhandener, frei verfügbarer Barmittel sowie sonstiger liquider Mittel. Auf 12-Monats-Basis wird ein fiktiver Überlebenszeitraum unter gestressten Bedingungen ermittelt, wobei institutsspezifische Abschläge zugrunde gelegt werden. Damit wird die Liquiditätssituation laufend kontrolliert und die Geschäftsleitung frühzeitig in die Lage versetzt, Steuerungsmaßnahmen zu ergreifen. Im Berichtszeitraum verfügte die scyfyn AG jederzeit über ausreichend Liquidität. Wie jedes Unternehmen ist auch die scyfyn AG operationellen Risiken ausgesetzt, die in Form von betrieblichen Risiken, durch menschliches oder technisches Versagen bzw. durch externe Einflussfaktoren entstehen können. Durch die Verwendung weitgehend standardisierter Formularverträge werden Rechtsrisiken aus dem Vertragsbestand minimiert. Das betriebliche Risiko ist durch die Beschreibung von Arbeitsprozessen und Abläufen sowie der regelmäßigen Aktualisierung von Arbeitsanweisungen und Richtlinien weitestgehend ausgeschlossen. Im Rahmen der RTF-Berechnung werden operationelle Risiken mit einem Pauschalbetrag - jedoch abhängig vom jeweiligen Leasingbestand - angesetzt. Geschäftsrisiken, unter die die scyfyn AG sowohl Reputations- als auch strategische Risiken subsumiert, spielten im Berichtsjahr keine Rolle. Unter ESG-Risiken versteht die scyfyn AG Ereignisse oder Bedingungen aus den Bereichen Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung, deren Eintreten tatsächlich oder potenziell negative Auswirkungen auf ihre Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage sowie auf ihre Reputation haben kann. ESG-Risiken können als Risikotreiber wirken und sich auf die o.g. Risikoarten auswirken. Beim Übergang zu einer nachhaltigen Wirtschaft und Gesellschaft kommt auch Instituten wie der scyfyn AG eine Schlüsselrolle zu. Vonseiten der Märkte wird von Unternehmen erwartet, dass sie Verantwortung für ihr Handeln übernehmen und nachhaltig wirtschaften. ESG-Daten bilden die Grundlage dafür, dass einem Unternehmen die Transformation in Richtung Nachhaltigkeit gelingt. Die scyfyn AG nimmt im Rahmen künftiger Kreditentscheidungen ab einem gewissen Finanzierungs- volumen auch eine ESG-Risikobewertung vor, die sich auf Informationen stützt, die der Kunde dem Institut in einem Fragebogen mitgeteilt hat. Leasingspezifische Risiken, wie Werthaltigkeits- bzw. Restwertrisiken, stellen aufgrund der vertraglich vereinbarten Andienungsrechte keine nennenswerten Risiken dar. Mögliche Risiken bei der Verwertung von Leasingobjekten während der Vertragslaufzeit werden im Rahmen der Risikotragfähigkeitsberechnungen unter dem Adressenausfallrisiko erfasst. Vorhandene Risikoarten werden dabei identifiziert und bewertet. Hierzu führt die scyfyn AG in regelmäßigen Abständen eine umfassende Risikoinventur durch. Die Feststellungen sind im Risikohandbuch des Instituts dokumentiert, das fortlaufend aktualisiert wird. Durch umfangreiche Information über Entwicklungen in allen risikosensiblen Bereichen ist die Geschäftsleitung jederzeit in der Lage, adäquate Maßnahmen zur Risikominimierung bzw. Vorsorge rechtzeitig treffen zu können. Als Ergebnis der Risikoinventur hat die Geschäftsleitung der scyfyn AG eine Risikotragfähigkeits- und Kapitalplanungsrechnung erstellt. Die um Stressfaktoren erweiterte Risikotragfähigkeit war im Berichtszeitraum jederzeit gegeben. Die verbleibende Risikodeckung nach Abzug des Risikokapitals beträgt zum Bilanzstichtag 225 TEUR. Berechnungen zur Risikotragfähigkeit sowie zur Kapitalausstattung werden mindestens vierteljährlich durch die Geschäftsleitung vorgenommen. Stresstests werden einmal jährlich durchgeführt. 5. Voraussichtliche Entwicklung Vor dem Hintergrund der anhaltenden geopolitischen Risiken und deren mitunter starker Ausstrahlung auf die deutsche Wirtschaft sowie einem bereits heute zu verzeichnenden kräftigen Anstieg der Zahl von Firmeninsolvenzen kann die Geschäftsleitung der scyfyn AG zum jetzigen Zeitpunkt keine verlässliche Aussage über die voraussichtliche Entwicklung des Instituts treffen. Trotz dieser Unwägbarkeiten geht sie bei einem weiteren Ausbau des Geschäfts einhergehend mit steigenden Kosten von einem Jahresüberschuss auf dem Niveau des Vorjahres aus.
Fürstenfeldbruck, 19.03.2024 BilanzAktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnungscroll
AnhangangabenI. Allgemeine AngabenAufgrund der Tätigkeit als Finanzdienstleister treffen für die Gesellschaft die Bestimmungen der §§ 340 ff HGB zu. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der scyfyn AG für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Beachtung der ergänzenden Regelungen des Aktiengesetzes (AktG) sowie nach der für Finanzdienstleistungsinstitute geltenden Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (RechKredV) aufgestellt. Er wurde in Euro aufgestellt. Allgemeine Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die im Berichtszeitraum keinen Betrag ausweisen, werden gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Fürstenfeldbruck, Münchner Straße 5, und ist angemeldet beim Amtsgericht München unter der Nummer HRB 242376. II. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenForderungen an Kreditinstitute, Forderungen an Kunden und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Pauschale Wertberichtigungen sowie die Einstellung in Einzelwertberichtigungen waren nicht erforderlich. LeasingvermögenLeasingvermögen wurde zu den Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen angesetzt. Sie wurden entsprechend ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzeln zuordenbaren Anschaffungsnebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen wurden abgesetzt. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 HGB angesetzt; die forfaitierten Restwerte sind mit den abgezinsten Barwerten bewertet worden. Rechnungsabgrenzungsposten Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen. Diese Abgrenzung erfolgt aufgrund der vorgenommenen Forfaitierung der Forderungen aus Leasing- sowie Mietkaufverträgen und vertraglich vereinbarten Mietsonderzahlungen. Die Bewertung erfolgt zum Barwert. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden für erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten gebildet und in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, wie er nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Dabei wurden alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken berücksichtigt. Nachrangige Verbindlichkeiten Die nachrangigen Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zur Bilanz AnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind aus dem Anlagespiegel ersichtlich. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Restlaufzeiten der Forderungen ergeben sich aus nachfolgendem Forderungsspiegel: scroll
Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgendem Verbindlichkeiten-Spiegel: scroll
In den sonstigen und nachrangigen Verbindlichkeiten sind in Höhe von TEUR 64,1 (Vorjahr EUR 0,00) Verbindlichkeiten i. S. v. § 42 Abs. 3 GmbHG sowie übrige Verbindlichkeiten sowie gegenüber Privatperson in Höhe TEUR 100 (Vorjahr EUR 50.000) enthalten. In Zusammenhang mit nachrangigen Verbindlichkeiten sind im Geschäftsjahr Aufwendungen i. H. v. EUR 3.750,01 angefallen. Die Gesellschafterdarlehen sind vertragsgemäß bis zum 31.07.2027 zurückzuzahlen und jährlich mit 2,5% p.a. zu verzinsen. Eine vorzeitige Tilgung in Teilbeträgen oder zur Gänze ist jederzeit möglich. Die Gesellschaft schuldet darüber hinaus einer Privatperson aus einem erhaltenen Darlehen einen Betrag in Höhe von TEUR 160 (Vorjahr EUR 100). Der Zinssatz betrug bis zum 10.08.2023 3,2% p.a. und ab 11.08.2023 4,0% p.a. Das Darlehen ist am 01.10.2026 zur Rückzahlung fällig; eine vorzeitige Rückzahlung ist nicht vorgesehen. Die Darlehen sind aufgrund vorliegender qualifizierter Rangrücktrittserklärungen unter den nachrangigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die Möglichkeit der Umwandlung in Kapital oder in eine andere Schulform besteht nicht. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Die Gesellschaft verfügt über die Möglichkeit, Forderungskaufverträge an einen Refinanzierungspartner zu forfaitieren. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 253,5 beinhaltet im Wesentlichen die entsprechend der Leasingdauer über die Laufzeit abzugrenzenden Leasingraten, die vom Refinanzierungspartner bereits geleistet wurden. Im Berichtjahr werden forfaitierten Restwerte in den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden ausgewiesen. Rückstellungen Andere RückstellungenDie anderen Rückstellungen wurden für folgende Risiken und unbestimmte Verbindlichkeiten gebildet: scroll
Die Laufzeit der Rückstellungen beträgt bis auf die Archivierungskosten weniger als ein Jahr. EigenkapitalGrundkapital: EUR 250.000,00 Bilanzverlust: scroll
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Leasingerträge Bei den Leasingerträgen handelt es sich um folgende Erträge: scroll
Provisionserträge: Provisionserträge i. H. v. EUR 20.268,60 (VJ. EUR 13.025,21) resultieren aus der Beratungstätigkeit. Sonstige betriebliche Erträge Dabei handelt es sich im Wesentlichen um folgende Erträge: scroll
Andere Verwaltungsaufwendungen Hier handelt es sich im Wesentlichen um folgende Aufwendungen: scroll
Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft Der Ausweis betrifft die 100%-ige Wertberichtigung von Forderungen gegenüber Kunden in Höhe ovn TEUR 4,2. V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Weitere Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen nicht. Ergebnisverwendung Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 7.143,35 mit dem Bilanzverlust des Vorjahres zu verrechnen. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer berechnete Honorar für das Geschäftsjahr beträgt € 6.300,00 und entfällt ausschließlich auf die Abschlussprüfung. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 keine Mitarbeiter. Vorstand Bis 30.11.2023 war Herr Florian Niedermair, Wirtschaftsjurist, alleiniger Vorstand der Gesellschaft. Zum 01.12.2023 wurde der Vorstand um Herrn Frank Wälde, Diplom-Informatiker, erweitert. Aufsichtsrat Mitglieder des Aufsichtsrates im Berichtszeitraum waren: Herr Stefan Schüssler (Vorsitzender) Herr Martin Kölsch (stellvertretender Vorsitzender) Herr Stephan Possmann Bericht des AufsichtsratsSehr geehrte Herren, im Folgenden möchte ich Sie über die Arbeit des Aufsichtsrates in Bezug auf die Beratungen zum Jahresabschluss 01.01.2023 bis 31.12.2023 informieren. Die zum Abschlussprüfer bestellte Schneider+ Partner GmbH, München, hat gemäß Auftrag des Aufsichtsratsvorsitzenden den Jahresabschluss der scyfyn AG erstellt. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie der ergänzenden Bestimmungen der Satzung aufgestellt. Der Abschlussprüfer hat den Jahresabschluss mit uneingeschränktem Bestätigungsvermerk versehen. Der Jahresabschluss wurde allen Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig vorgelegt. Auf Rückfragen an den Abschlussprüfer wurde verzichtet. Der Aufsichtsrat hat sämtliche Vorlagen und Prüfungsberichte eingehend erörtert. Nach dem abschließenden Ergebnis der eigenen Prüfung der vorgelegten Unterlagen erhebt der Aufsichtsrat keine Einwände und schließt sich dem Ergebnis des Abschlussprüfers an. Er stellt den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss fest und billigt diesen. Dem Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzergebnisses schließt sich der Aufsichtsrat an. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand für sein Engagement im vergangenen Geschäftsjahr.
Mönchengladbach, den 05.08.2024 gez. Stefan Schüssler, Vorsitzender sonstige Berichtsbestandteile
Fürstenfeldbruck, 19. März 2024 gez. Florian Niedermair, Vorstand gez. Frank Wälde, Vorstand Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 05.08.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der scyfyn AG, Fürstenfeldbruck - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der scyfyn AG, Fürstenfeldbruck, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB in Verbindung mit § 340k HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lagerberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB in Verbindung mit § 340k HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 31. Mai 2024 Schneider + Partner GmbH Metka Jasper, Wirtschaftsprüferin Stephan Mertens, Wirtschaftsprüfer |
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