Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 14135 HB
Eingetragen
1.8.2005
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wasser- und LuftfahrzeugenVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Gegenstand
Die Vermittlung und Durchführung von Spediteur-, Schiffsmakler-, Seetransport- und Handelsgeschäften und aller damit zusammenhängender Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Luis Rodrigues
seit 10.12.2020
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Samskip Logistics Services BVNLD
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Samskip North Atlantic B.V.
Netherlands
426.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Samskip GmbH

Bremen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Die Samskip GmbH ist im internationalen Schifffahrts- und Speditionsbereich tätig. Neben den Breakbulk- und Projektverkehren, dem Speditionsbereich mit der integrierten und international agierenden Kühllogistik werden für die europäischen Kurzstreckenverkehre multimodale und umweltverträgliche Transportlösungen angeboten.

Der Hauptsitz der Gesellschaft ist Bremen, an den Standorten Hamburg und Duisburg werden eigene Niederlassungen betrieben.

Die finanziellen Leistungsindikatoren sind der Umsatz und das EBITDA.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein positives EBITDA (Jahresergebnis vor Finanzergebnis, Abschreibung und Steuern) erzielt und die angestrebten operativen Ziele wurden bezogen auf den Umsatz und das EBITDA erreicht.

Die Samskip GmbH wird in den Konzernabschluss der Samskip Holding B.V., Rotterdam/Niederlande, einbezogen.

2. Wirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Für 2023 geht der IMF in seinem World Economic Outlook von Januar 2024 von einem weltweiten Wachstum des BIP von 3,1% im Jahr 2023 aus. Der Forecast für das Jahr 2024 für das weltweite Wachstum wird mit 3,1% und für das Jahr 2025 mit 3,2% prognostiziert.

Für das Jahr 2024 insgesamt erwartet der IMF, dass sich das BIP in Europa um 0,9% erhöhen wird. Für Deutschland wird ein Wachstum um 0,5% erwartet (2023: -0,3%).

3. Ergebnisse und Entwicklung

Im Jahr 2023 konnten sehr gute Gewinne erzielt werden.

Die Marktsituation ist aufgrund der Weltwirtschaftssituation auch im Bereich Logistik sehr angespannt.

Das Geschäftsjahr war über alle Monate hinweg sehr stabil und unterlag den normalen saisonal bedingten Schwankungen. Das operative Geschäft im Bereich Kühllogistik konnte auf normalem Niveau weiter ausgeübt werden. Der Drycargo-Bereich konnte mit soliden Ergebnissen positiv zum Ergebnis beitragen. Die neuen Geschäftsbereiche Südamerikatrade und Europetrade wurden weiter ausgebaut und trugen einen wesentlichen Anteil der positiven Entwicklung.

4. Ertragslage

Die Gesellschaft schloss im Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresgewinn in Höhe von TEUR 468 (Vorjahr: TEUR 936) und einem Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern von TEUR 750 (Vorjahr: TEUR 1.017) ab. Die Umsatzerlöse beliefen sich auf TEUR 18.342 (Vorjahr: TEUR 27.750). Die Verschlechterung des Jahresergebnisses ist auf die globale Wirtschaftssituation zurückzuführen.

Die im Jahr 2022 getroffenen Prognosen für das Geschäftsjahr 2023 konnten bezogen auf den Umsatz und das EBITDA erreicht werden. Der Rückgang der Umsatzerlöse und des Materialaufwands ist auf die stark gesunkenen Frachtraten zurückzuführen.

5. Finanzlage

Die Samskip GmbH verfügte über eine ausreichende Liquidität zur Durchführung des operativen Geschäftes.

Es waren keine nachhaltigen Forderungsausfälle zu beklagen. Die Finanzlage der Samskip GmbH ist grundsätzlich geordnet.

Das Eigenkapital erhöhte sich durch den Vortrag des Jahresergebnisses um TEUR 468 auf TEUR 3.268. Neben dem gezeichneten Kapital in Höhe von TEUR 426 verfügt die Gesellschaft über Kapitalrücklagen von TEUR 2.272 (Vorjahr: TEUR 2.272).

6. Vermögenslage

Die wesentlichen Veränderungen der Bilanz im Vergleich zum Vorjahr erklären sich wie folgt:

Das Anlagevermögen verringerte sich um TEUR 55 auf TEUR 147 im Wesentlichen aufgrund der handelsrechtlichen Abschreibung i.H.v. TEUR 51 auf den Geschäfts- und Firmenwert (TEUR 103).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände verringerten sich infolge gesunkener Umsatzerlöse um TEUR 1.279 auf TEUR 5.435. Die liquiden Mittel erhöhten sich von TEUR 27 auf TEUR 98.

Die Verbindlichkeiten verringerten sich insgesamt um TEUR 427. Gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen die Verbindlichkeiten um TEUR 11. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken insbesondere aufgrund der gesunkenen Frachtraten um TEUR 438 und die Rückstellungen verringerten sich von TEUR 2.301 im Vorjahr auf TEUR 1.031.

Das Fremdkapital insgesamt verringerte sich auf TEUR 2.455 (Vorjahr: TEUR 4.153) im Jahr 2023. Somit ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 57,1% (Vorjahr: 40,3%), die Eigenkapitalrentabilität (Jahresüberschuss/Eigenkapital) beträgt 14,3% (Vorjahr: 33,4%) und der Verschuldungsgrad (Fremdkapital/Eigenkapital) beläuft sich auf 0,75 (Vorjahr: 1,48).

7. Chancen- und Risikobericht

Die Spedition und Kühllogistik werden auch für 2024 gute Resultate erwirtschaften. Ein weiteres Wachstum dürfte sich aufgrund der gesamten Weltwirtschaftssituation als Herausforderung erweisen, da die Märkte durch die starke Inflation und die Korrekturmaßnahmen der Zentralbanken stark beeinträchtigt sind. Insbesondere jedoch im Bereich der Südamerika- und Europatradelanes eröffnen sich große Möglichkeiten, zu wachsen und die Erlöse auf Sicht zu steigern. Das Jahr 2024 wird genutzt, um in neue Bereiche und Wachstum zu investieren, damit Samskip gestärkt aus dem Krisenjahr hervorgehen kann.

Die Risiken werden mit absteigender Bedeutung für das Unternehmen aufgeführt. Die Risiken können wie folgt beschrieben werden:

Der Einkauf von Seefrachten nach den verschiedenen Zusammenschlüssen von Reedereien wird auch im Jahr 2024 nach wie vor eine der großen Herausforderungen sein. Es ist auch weiterhin von Kapazitätsengpässen auszugehen, dies schließt auch die Hinterlandverkehre mit ein.

Eine gewisse Abhängigkeit von Großkunden gilt es weiterhin durch verstärkte Bemühungen, Neukunden zu gewinnen, zu schmälern. Handelseinschränkungen und Einfuhrverbote von gewissen Produkten könnten sich negativ auswirken.

Die Gesamtmarktsituation erschwert das Rekrutieren von neuen Mitarbeitern, was das potentielle Wachstum hemmt.

8. Prognosebericht

Die bereits in den vergangenen Jahren eingeleiteten Maßnahmen einer gezielten Ausrichtung auf Spezialverkehre wie u.a. in der Kühllogistik werden zu positiven Resultaten führen. Ebenfalls werden weitere Anpassungen im Personalbereich greifen, die zu einer Anpassung des Personalbestands an das Auftragsvolumen führen werden. Der wachsende Markt Brasilien wird die bereits vorhandenen Märkte wie u.a. Israel, USA und Fernost im allgemeinen Speditionsbereich positiv ergänzen. Ebenfalls erwarten wir ein moderates Wachstum bei unseren Europaverkehren. Wirtschaftsbedingt verschiebt sich der Schwerpunkt vom Export zum Import, sodass sich das Transportvolumen auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr bewegen dürfte.

Unter Berücksichtigung der dargestellten Rahmenbedingungen und Einflussfaktoren wird für das Geschäftsjahr 2024 mit einem Umsatz in Höhe von TEUR 19.800 bis TEUR 21.000 gerechnet. Aufgrund dessen wird ein positives Ergebnis vor Abschreibungen, Finanzergebnis und Steuern (EBITDA) von TEUR 250 bis TEUR 280 angestrebt.

 

Bremen, den 1. Juli 2024

Christian Kluvetasch

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 1,50 0
2. Geschäfts- oder Firmenwert 102.542,60 154
102.544,10 154
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.987,87 18
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25
2. Beteiligungen 4.712,13 5
29.712,13 30
147.244,10 202
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.251.997,96 4.221
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.092.427,62 2.227
3. Sonstige Vermögensgegenstände 90.830,53 266
5.435.256,11 6.714
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 98.457,80 27
5.533.713,91 6.741
C. Rechnungsabgrenzungsposten 42.085,42 9
5.723.043,43 6.952

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 426.000,00 426
II. Kapitalrücklage 2.272.083,37 2.272
III. Bilanzgewinn 569.699,20 101
3.267.782,57 2.799
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 170.693,00 170
2. Steuerrückstellungen 156.205,00 131
3. Sonstige Rückstellungen 703.686,25 2.000
1.030.584,25 2.301
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.370.568,12 1.809
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 54.108,49 43
1.424.676,61 1.852
5.723.043,43 6.952

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 18.341.653,29 27.750
2. Sonstige betriebliche Erträge 70.069,82 51
3. Materialaufwand 12.880.012,34 21.787
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.852.934,10 3.110
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 611.406,85 596
3.464.340,95 3.706
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 54.493,29 59
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.317.198,91 1.291
7. Erträge aus Beteiligungen 3.297,83 2
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 85.614,11 84
davon von verbundenen Unternehmen EUR 85.614,11 (Vorjahr: TEUR 5)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.263,05 0
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 313.844,53 108
11. Ergebnis nach Steuern/Jahresüberschuss 468.481,98 936
12. Gewinn-/Verlustvortrag aus dem Vorjahr 101.217,22 -835
13. Bilanzgewinn 569.699,20 101

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben

Die Samskip GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bremen unter der Nummer HRB 14135 HB eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde die größenabhängige Erleichterungsvorschrift des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen.

2. Bilanzierung- und Bewertungsmethoden

Der Geschäfts- und Firmenwert wird über eine Nutzungsdauer von zehn Jahren abgeschrieben. Der Ansatz richtet sich dabei nach der voraussichtlichen Realisierbarkeit des Standortwertes sowie des Kundenstamms.

Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Für die planmäßigen Abschreibungen werden überwiegend folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt: Andere Anlagen 3 - 25 Jahre sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 10 Jahre.

Anlagengegenstände mit Anschaffungskosten zwischen EUR 251,00 und EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang behandelt.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 250,00 werden im Jahr der Anschaffung vollständig als Aufwand erfasst.

Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Rechnung getragen worden.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Rückstellungen sind so bemessen, dass sie alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit dem zur Erfüllung notwendigen Betrag Rechnung tragen.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von der Heubeck AG sowie eines zu erwartenden Rententrends von 2,00 % (Vorjahr: 2,00 %) bewertet. Es erfolgt bei Pensionsrückstellungen, deren Laufzeit ein Jahr übersteigt, eine fristenkongruente Diskontierung auf der Grundlage des durchschnittlichen Marktzinssatzes. Zum 31. Dezember 2023 wird der gültige Rechnungszins, durchschnittlicher Marktzins aus den vergangenen zehn Jahren von 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %) angesetzt. Der Unterschiedsbetrag zur Berechnung mit dem durchschnittlichen Marktzins aus den vergangenen sieben Jahren beträgt TEUR 12. Dieser Unterschiedsbetrag unterliegt gemäß § 253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre.

Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgung und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten (beizulegender Zeitwert). Der die Anschaffungskosten übersteigende Aktivbetrag unterliegt gemäß § 268 Abs. 8 HGB einer Ausschüttungssperre.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Transaktionskurs bei ihrer Entstehung und mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Beteiligungsverhältnisse zum 31. Dezember 2023

Buchwert Anteil am Gezeichneten Kapital Eigenkapital Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag (-) vor Ergebnisverwendung
TEUR % TEUR TEUR
ILA Independent Liner Agency GmbH, Bremen 25 100 7 -3
TCU GmbH & Co. KG, Bremen * 4 < 1 2.799 687
IDSP GmbH & Co. KG, Bremen * 1 1,4657 328 269

* Die Werte zum Eigenkapital und Jahresergebnis beziehen sich auf den Jahresabschluss per 31.12.2022.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit TEUR 176 Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: TEUR 125). Darüber hinaus bestehen Forderungen gegen die Gesellschafterin aus Cash-Pooling in Höhe von TEUR 1.412 (Vorjahr: TEUR 1.001) und aus einem kurzfristigen Darlehen in Höhe von TEUR 1.504 (Vorjahr: TEUR 1.101)

Eigenkapital

Die Kapitalrücklage beträgt TEUR 2.272 (Vorjahr: TEUR 2.272). Es handelt sich um eine Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr.4 HGB.

Der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 468 (Vorjahr TEUR 936) wurde dem Bilanzgewinn hinzugerechnet.

Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen betragen zum Bilanzstichtag TEUR 261. Diese wurden mit Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Als Deckungsvermögen wurde die folgende zweckexklusive, verpfändete und insolvenzgeschützte Vereinbarung klassifiziert: Aktivwert der Rückdeckungsversicherung i.H.v. TEUR 90.

Aus der Umstellung der Pensionsrückstellungen im Rahmen des BilMoG zum 1. Januar 2010 (BilMoG-Eröffnungsbilanz) ergab sich ein Zuführungsbetrag im Vergleich zum alten Ansatz zum 31. Dezember 2009 von TEUR 34.

Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch und verteilt den Aufwand aus der Umstellung linear über einen Zeitraum von maximal 15 Jahren. Im Geschäftsjahr 2023 wurden TEUR 1 als Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 und 2 HGB in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Zum Abschlussstichtag beläuft sich die Unterdeckung bei den Pensionsrückstellungen somit auf TEUR 4.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 704 (Vorjahr: TEUR 2.000) enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Reklamationen sowie personalbezogene Rückstellungen.

Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 54 Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: TEUR 43).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Bilanzstichtag bestanden folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

in TEUR < 1 Jahr 1-5 Jahre > 5 Jahre Gesamt
Fahrzeuge 101 128 0 229
Miete für Büroräume/Flächen 233 41 0 274
Miete für Kopierer 11 10 0 21
Summe 345 179 0 524

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

In Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 5) bestehen realisierte Erträge aus Währungsumrechnung. Die unrealisierten Erträge aus Währungsumrechnung belaufen sich auf TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 1).

Personalaufwand

Innerhalb des Personalaufwands werden Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 28 (Vorjahr: TEUR 18) ausgewiesen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten mit TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 12) realisierte Aufwendungen aus der Währungsumrechnung.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen i.H.v. TEUR 314 das Jahr 2023. Zurzeit werden keine Auswirkungen aus dem Mindeststeuergesetz sowie ausländischen Mindeststeuergesetzen erwartet.

5. Sonstige Angaben

Anzahl der Mitarbeiter

Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer (ausschließlich Angestellte) betrug im Geschäftsjahr 60 (Vorjahr: 68).

Geschäftsführer

Christian Kluvetasch, Elmshorn, Diplom-Kaufmann

Die Berufsbezeichnung entspricht der Geschäftsführerstellung.

Gesamtbezüge

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Bezüge, da die Samskip GmbH nur einen Geschäftsführer hatte.

Ereignisse nach dem Stichtag

Weitere wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung für den Abschluss für das Geschäftsjahr 2023 haben sich nicht ergeben.

Konzernzugehörigkeit

Alleinige Gesellschafterin der Samskip GmbH, Bremen, ist die Samskip Logistics Services B.V., Rotterdam/Niederlande.

Für den größten Kreis und kleinsten Kreis von verbundenen Unternehmen stellt die Samskip Holding B.V., Rotterdam/Niederlande, als oberstes Mutterunternehmen einen Konzernabschluss auf.

Der Konzernabschluss wird am Sitz der Samskip Holding B.V., eingetragen in der Kamer van Koophandel von Rotterdam/Niederlande, unter der Registernummer 24420592, veröffentlicht und ist dort erhältlich.

 

Bremen, den 1. Juli 2024

Christian Kluvetasch

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 49.530,00 0,00 0,00 49.530,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 512.722,00 0,00 0,00 512.722,00
562.252,00 0,00 0,00 562.252,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 685.518,34 0,00 0,00 685.518,34
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 28.730,09 0,00 0,00 28.730,09
2. Beteiligungen 53.837,05 0,00 0,00 53.837,05
82.567,14 0,00 0,00 82.567,14
1.330.337,48 0,00 0,00 1.330.337,48
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 49.528,50 0,00 0,00 49.528,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 358.907,20 51.272,20 0,00 410.179,40
408.435,70 51.272,20 0,00 459.707,90
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 667.309,38 3.221,09 0,00 670.530,47
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.730,09 0,00 0,00 3.730,09
2. Beteiligungen 49.124,92 0,00 0,00 49.124,92
52.855,01 0,00 0,00 52.855,01
1.128.600,09 54.493,29 0,00 1.183.093,38
Restbuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 1,50 1,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 102.542,60 153.814,80
102.544,10 153.816,30
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.987,87 18.208,96
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
2. Beteiligungen 4.712,13 4.712,13
29.712,13 29.712,13
147.244,10 201.737,39

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Samskip GmbH, Bremen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Samskip GmbH, Bremen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Samskip GmbH, Bremen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 1. Juli 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Kritzer, Wirtschaftsprüfer

Thomas Sutorius, Wirtschaftsprüfer

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