TTI Personaldienstleistung GmbH

Havelberger Straße 84, 16928 Pritzwalk, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Neuruppin HRB 7531
Vorher
ARES GmbH Der PERSONALPROFI
Eingetragen
15.5.2006
Branche
Befristete Überlassung von ArbeitskräftenVermittlung von ArbeitskräftenSonstige Überlassung von Arbeitskräften
Gegenstand
Die kaufmännische und gewerbliche Arbeitnehmerüberlassung sowie Beratung anderer Zeitarbeitsunternehmen und private Arbeitsvermittlung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Müller
seit 3.12.2021
Geschäftsführer
Klaus Lercher
seit 22.4.2021
Geschäftsführer
Doreen Schröder
seit 3.1.2017
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
TTI Personaldienstleistung GmbH & Co KGAUT
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
TTI Personaldienstleistung GmbH & Co KG
Austria
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TTI Personaldienstleistung GmbH

Pritzwalk

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

TTI Personaldienstleistung GmbH

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Geschäftstätigkeit der TTI Personaldienstleistung GmbH mit Sitz in Pritzwalk umfasst die Arbeitnehmerüberlassung, die Personalvermittlung / Headhunting und das On-Site-Management / Master-Vendor Lösungen.

Im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung werden eigene Arbeitnehmer in Kundenunternehmen eingesetzt, um kurzfristige Auftragsspitzen auszugleichen oder in anderen kritischen Phasen, wie Schwankungen der Konjunktur, längerfristigen Ausfällen von Personal oder anderweitigen personellen Engpässen zu unterstützen.

Bei der Personalvermittlung / Headhunting übernimmt die TTI Personaldienstleistung GmbH den gesamten Rekrutierungsprozess, um neue Talente für jede Anforderung für das Kundenunternehmen zu finden.

Die TTI Personaldienstleistung GmbH bietet als Master Vendor ein individuelles Konzept und übernimmt das komplette Management aller überlassenen Arbeitskräfte im jeweiligen Kundenunternehmen, um den administrativen Aufwand des Kunden zu reduzieren, damit sich dieser auf das Kerngeschäft konzentrieren kann.

Im Jahr 2023 wurden neben dem Hauptsitz in Pritzwalk Niederlassungen in Deggendorf, Gera, Landshut, Leipzig, München, Regensburg und Rostock unterhalten.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Wirtschaft in Deutschland war im Jahr 2023 von einer Stagnation des Wirtschaftswachstums, einer weiterhin hohen Inflationsrate, dem anhaltenden Ukraine-Krieg sowie des aufgeflammten NahostKonfliktes geprägt. Ursächlich hierfür waren die Nachwirkungen der schwachen Kaufkraft aufgrund der Energiekrise sowie steigende Zinsen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) liegt nach Berechnungen des statistischen Bundesamtes 0,3 % unter dem Vorjahr. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind 2023 im Jahresdurchschnitt deutlich gestiegen. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich gegenüber 2022 um 0,4 Prozentpunkte auf 5,7 %. Gemäß der Bundesagentur für Arbeit behauptet sich der Arbeitsmarkt gemessen am Ausmaß der Unsicherheiten nach wie vor gut und 2023 zählt zu den Jahren mit der niedrigsten Arbeitslosigkeit.

Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Aufgrund der nachlassenden Nachfrage in einzelnen Wirtschaftszweigen und dem vorherrschenden Arbeitskräftemangel war die Entwicklung in der Arbeitnehmerüberlassung insgesamt rückläufig. Die Zahl der Zeitarbeitnehmer ging gemäß Bericht der Bundesagentur für Arbeit im Vergleich zum Vorjahr um 4 % zurück. Der größte Teil der Arbeitnehmer ist mit 36 % nach wie vor in Produktionsberufen im Einsatz. Der Bereich Personalvermittlung ist immer mehr vom Fachkräftemangel geprägt, weshalb die Nachfrage nach Personal weiterhin hoch ist.

2.2. Geschäftsverlauf

Die TTI Personaldienstleistung GmbH konnte Ihren Umsatz trotz der schwierigen Rahmenbedingungen gegenüber dem Vorjahr um 44,1 % auf 43.035 TEUR steigern. Der Jahresüberschuss als weitere Kennzahl ist gegenüber dem Vorjahr um 16,5 % auf 521 TEUR gestiegen.

2.3. Investitionen

Investitionen in das Anlagevermögen wurden während des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von 28 TEUR getätigt. Dies betrafen vor allem die Geschäftsausstattung.

2.4. Personal und Sozialbereich

Der Personalstand betrug zum Stichtag 1.107 externe Mitarbeiter und 39 interne Mitarbeiter nach 846 externen Mitarbeitern und 45 internen Mitarbeitern zum Vorjahreszeitpunkt. Zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit werden, wie in den Vorjahren, laufend interne sowie externe Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen angeboten.

2.3. Darstellung, Analyse und Beurteilung der Ertrags-, Finanz und Vermögenslage

2.3.1. Ertragslage

Der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 44,1 % von 29.859 TEUR auf 43.035 TEUR gesteigert werden. Ursächlich hierfür ist der Ausbau des Geschäftes mit Bestandskunden sowie die kontinuierliche Gewinnung von Neukunden. Die Personalaufwendungen erhöhten sich im Vergleich hierzu überproportional von 27.563 TEUR um 45,8 % auf 40.176 TEUR. Unter Berücksichtigung von sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 2.493 TEUR nach 2.180 TEUR in 2023 ergibt sich eine Rendite vor Steuern von 1,7 % und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 % gesunken. Der Jahresüberschuss liegt mit 521 TEUR um 16,5 % über dem Vorjahresniveau.

2.3.2. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der TTI Personaldienstleistung GmbH stieg zum Stichtag 31. Dezember 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 1.472 TEUR bzw. 22,5 % auf 8.029 TEUR. Das Anlagevermögen beläuft sich auf 61 TEUR. Den Investitionen von 28 TEUR stehen Abschreibungen von 36 TEUR gegenüber. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum Stichtag 2.113 TEUR. Dies entspricht einer Steigerung von 55,8 % gegenüber dem Vorjahr und ist bedingt durch den Anstieg der Umsatzerlöse. Gegenläufig entwickelten sich die sonstigen Vermögensgegenstände von 1.044 TEUR in 2023 auf 368 TEUR zum Stichtag. Das Eigenkapital liegt zum Stichtag bei 1.310 TEUR und damit leicht über dem Niveau des Vorjahres mit 1.289 TEUR. Die Eigenkapitalquote liegt bei 16,3 % und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 19,6 % gesunken. Das Fremdkapital stieg von 5.269 TEUR im Vorjahr auf 6.720 TEUR im Geschäftsjahr an. Dieses gliedert sich in personalbezogene Rückstellungen, die aufgrund der gestiegenen Mitarbeiterzahl und den damit einhergehenden Verpflichtungen (Urlaub, Arbeitszeitkonto) um 197 TEUR auf 2.031 TEUR gestiegen sind, Steuerrückstellungen mit 314 TEUR (Vorjahr 140 TEUR), Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern mit 574 TEUR (Vorjahr 0 TEUR), sowie sonstigen Verbindlichkeiten mit 3.745 TEUR (Vorjahr 2.998 TEUR). Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich im Wesentlichen aus den Verbindlichkeiten für Lohn- und Gehaltszahlungen, der Lohn- und Kirchensteuer, sowie der abzuführenden Schwerbehindertenabgabe zusammen. Die Erhöhung ist bedingt durch den Anstieg der Mitarbeiterzahl.

2.3.3. Finanzlage

Die Gesellschaft finanziert sich aus dem Eigenkapital. Der Bestand der liquiden Mittel, der zugleich den Finanzmittelfonds abbildet, lag zum Abschlussstichtag mit 5.436 TEUR um 1.358 TEUR über Vorjahr.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein operativer Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 1.386 TEUR erzielt. Die wesentlichen Effekte sind neben dem Periodenergebnis von 521 TEUR, die gestiegenen Rückstellungen mit 372 TEUR und sonstigen Verbindlichkeiten mit 747 TEUR. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beläuft sich auf -28 TEUR.

2.3.4 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Unter Berücksichtigung der Geschäfts- und sonstigen Rahmenbedingungen (inkl. der Ukraine Krise) schätzt die Geschäftsführung die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft als positiv ein.

3. Chancen- und Risikobericht

Die TTI Personaldienstleistung GmbH ist vielfältigen Chancen und Risiken ausgesetzt, die einen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens haben können. Das Risikomanagement erfolgt direkt auf Ebene der Geschäftsführung durch Beobachtung von risikorelevanten Parametern aus den einzelnen Bereichen und Abgleich mit den vorliegenden Planungen auf monatlicher Basis, um bestandsgefährdende Risiken, die sich wesentlich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken können, zu erkennen und notwendige Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.

3.1. Gesamtwirtschaftliche Risiken

Territoriale Auseinandersetzungen, die Verknappung und Verteuerung von Energie und die Beschleunigung der Inflation, haben einen erheblichen Einfluss auf die Konjunktur und stellen damit ein entsprechendes Risiko dar.

3.2. Branchenspezifische Risiken

Die TTI Personaldienstleistung GmbH befindet sich in einem stark regulierten und stark fragmentierten Markt. Insbesondere sind die im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) verankerte Höchstüberlassungsdauer, steigende Tarif- und Branchentariflöhne sowie die Einhaltung der verschiedenen gesetzlichen Regelungen zu nennen.

3.3 Unternehmensspezifische Risiken

Die Lage am Arbeitsmarkt ist nach wie vor angespannt. Durch die niedrige Arbeitslosenquote, den demografischen Wandel und dem allgemeinen Fachkräftemangel stellt die Rekrutierung von passenden Mitarbeitern eine Herausforderung dar. Finanzrisiken werden durch eine Bonitätsprüfung der Kundenunternehmen, sowie einer Delkredereversicherung begegnet.

3.4 Chancen

Auch wenn der Bedarf an Zeitarbeitskräften aktuell leicht rückläufig ist, bleiben Personaldienstleistungen ein dringend benötigtes Flexibilisierungsinstrument in Industrie, Logistik und Dienstleistung. In Bezug auf die Zeitarbeit stehen politisch die Zeichen positiv. Im Koalitionsvertrag der aktuellen Bundesregierung ist die Arbeitnehmerüberlassung als "notwendiges Flexibilisierungsinstrument" anerkannt.

4. Prognosebericht

Trotz der erheblichen negativen wirtschaftlichen Effekte durch den Ukraine-Konflikt, dem Konflikt in Nahost und der in 2024 weiterhin bestehenden Rezession konnten die Umsatzerlöse im Vergleich zu 20231873625110im höheren einstelligen Bereich gesteigert werden. Aufgrund von Einmaleffekten 1873625110 wird der AAutorBitte ergänzen Jahresüberschuss voraussichtlich 300 TEUR unter dem Vorjahr liegen. Für das Jahr 2025 ist nach aktuellen Prognosen mit einem stagnierenden Wirtschaftswachstum zu rechnen. Durch das zähe Wirtschaftswachstum sieht das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung auch eine zunehmende Beeinträchtigung des Arbeitsmarktes. 1282236021Vor diesem Hintergrund plant die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2025 mit Umsatzerlösen auf dem Niveau des Jahres 2023 bei einem im Vergleich zu 2023 um 30 % geringeren Jahresüberschuss. 1282236021AAutorBitte ergänzen

 

Pritzwalk, den 8. Mai 2025

gez. Klaus Lercher, Geschäftsführer

gez. Thomas Müller, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 60.679,00 68.391,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.461,00 17.061,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 2.433,00 17.033,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 28,00 28,00
II. Sachanlagen 58.218,00 51.330,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 58.218,00 51.330,00
B. Umlaufvermögen 7.935.720,49 6.477.887,06
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.499.789,20 2.400.222,74
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 18.175,36 0,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.481.613,84 2.400.222,74
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 50.000,00
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.435.931,29 4.077.664,32
C. Rechnungsabgrenzungsposten 32.868,06 10.958,09
Summe Aktiva 8.029.267,55 6.557.236,15

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.309.675,55 1.288.603,14
I. Gezeichnetes Kapital 632.000,00 632.000,00
II. Gewinnvortrag 156.603,14 209.206,83
III. Jahresüberschuss 521.072,41 447.396,31
B. Rückstellungen 2.345.097,67 1.973.544,94
C. Verbindlichkeiten 4.374.494,33 3.295.088,07
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 50.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 50.000,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 573.747,53 161.149,23
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 573.747,53 161.149,23
3. sonstige Verbindlichkeiten 3.800.746,80 3.083.938,84
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.800.746,80 3.083.938,84
Summe Passiva 8.029.267,55 6.557.236,15

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 43.449.530,70 30.416.985,71
2. Personalaufwand 40.175.561,12 27.563.023,22
a) Löhne und Gehälter 32.673.718,97 22.444.228,68
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 7.501.842,15 5.118.794,54
3. Abschreibungen 36.148,13 38.074,89
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 36.148,13 38.074,89
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.492.717,79 2.179.500,21
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 91,99 64,61
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 216.748,24 181.727,15
7. Ergebnis nach Steuern 528.447,41 454.724,85
8. sonstige Steuern 7.375,00 7.328,54
9. Jahresüberschuss 521.072,41 447.396,31

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die TTI Personaldienstleistung GmbH hat ihren Sitz in Pritzwalk und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Neuruppin unter der Register-Nummer HRB 7531 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde gemäß den Vorschriften der §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Entsprechend wurde bei der Aufstellung des Jahresabschlusses von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht.

Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Die Zugänge werden nach der linearen Methode abgeschrieben. Bei den zugegangenen Anlagegütern erfolgt die Abschreibung pro rata temporis, d. h. zeitanteilig.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zum Jahresabschluss Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen wie im Vorjahr nicht.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 18 (Vorjahr TEUR 0) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Eigenkapital

Das ins Handelsregister eingetragenen und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt EUR 632.000.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für:

Art der Rückstellung Betrag

Arbeitszeitkonten 833 TEUR
Ausstehender Urlaub 608 TEUR
Berufsgenossenschaft 400 TEUR
Sonstige Personalkosten 141 TEUR

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 573 (Vorjahr TEUR 161) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und resultieren aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 73 (Vorjahr TEUR 161), sowie Gewinnausschüttungen in Höhe von TEUR 500 (Vorjahr TEUR 0).

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Miet- und Pachtverträgen bestehen insgesamt Verpflichtungen in Höhe von 930 TEUR. Aus Leasingverträgen bestehen insgesamt Verpflichtungen in Höhe von 246 TEUR. Hierbei handelt es sich um Verpflichtungen aus Fahrzeug-Leasingverträgen in Höhe von 190 TEUR und für Leasingverträge für Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von 56 TEUR. Die Angabe erfolgt zu Zeitwerten. Die Restlaufzeiten der Miet- und Leasingverpflichtungen liegen zwischen einem und zehn Jahren.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 1.016.

Geschäftsführung

Während des Geschäftsjahres 2023 wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Klaus Lercher, Kaufmann

Thomas Müller, Kaufmann

Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB.

Konzernzugehörigkeit

Die TTI Beteiligungs und Management GmbH, St. Florian, Österreich stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis und die KLG GmbH, St. Florian, Österreich für den größten Kreis von Unternehmen auf. Die Konzernabschlüsse sind beim Firmenbuchgericht Steyr erhältlich.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von EUR 677.675,55 zum 31. Dezember 2023, der sich aus dem Jahresüberschuss von EUR 521.072,41 und dem Gewinnvortrag von EUR 156.603,14 ergibt, auf neue Rechnung vorzutragen.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.

 

Pritzwalk, den 8. Mai 2025

gez. Klaus Lercher

gez. Thomas Müller

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 56.328,03 0,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 73.000,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 129.328,03 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 333.802,17 19.456,89 0,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 8.979,24 0,00
Summe Sachanlagen 333.802,17 28.436,13 0,00
Summe Anlagevermögen 463.130,20 28.436,13 0,00
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 56.328,03
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 73.000,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 129.328,03
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.979,24 362.238,30
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -8.979,24 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 362.238,30
Summe Anlagevermögen 0,00 491.566,33
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 56.300,03 0,00 0,00 56.300,03
2. Geschäfts- oder Firmenwert 55.967,00 14.600,00 0,00 70.567,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 112.267,03 14.600,00 0,00 126.867,03
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 282.472,17 21.548,13 0,00 304.020,30
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 282.472,17 21.548,13 0,00 304.020,30
Summe Anlagevermögen 394.739,20 36.148,13 0,00 430.887,33
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 28,00 28,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.433,00 17.033,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2.461,00 17.061,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 58.218,00 51.330,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 58.218,00 51.330,00
Summe Anlagevermögen 60.679,00 68.391,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 22.05.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die TTI Personaldienstleistung GmbH, Pritzwalk

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TTI Personaldienstleistung GmbH, Pritzwalk, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TTI Personaldienstleistung GmbH, Pritzwalk, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 8. Mai 2025

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Prof. Dr. Keller, Wirtschaftsprüfer

gez. Welsch, Wirtschaftsprüfer

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