Defero GmbH
63mGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sheldon Rybowski seit 12.2.2019 | Liquidator |
Chrysoula Kasioni seit 12.2.2019 | Liquidator |
Benoit Michel Paul Wouters seit 12.10.2016 | Geschäftsführer |
Sebastien Patis seit 2.7.2013 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Husky-KTW Ges.m.b.H. | 33.33% |
Husky-KTW Ges.m.b.H. | 33.33% |
Husky-KTW Ges.m.b.H. | 33.33% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Husky-KTW GmbHChemnitzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013Lagebericht für 2013I. KurzüberblickHusky-KTW GmbH ist ein Formenbauhersteller für Spritzgießwerkzeuge, der sich auf die Herstellung von Verschlusswerkzeugen für die Getränkeindustrie und die Personal und Home Care Industrie spezialisiert hat. Die Gesellschaft betreibt ausschließlich Einzel- bzw. Projektfertigung. Die Husky-KTW GmbH ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Husky-KTW GesmbH (AT). Die Aufträge erteilt die Muttergesellschaft. Unter der Führung der Muttergesellschaft und in Zusammenarbeit mit dem Schwesterunternehmen Husky-KTW s.r.o. (CZ) können Großprojekte für den Weltmarkt abgewickelt werden. Die Lieferungen erfolgen an die Muttergesellschaft und von dort an den Endkunden, welcher in Amerika, Asien und Europa seinen Ursprung findet. Die Husky International Ltd., Bolton, Canada ist die oberste Muttergesellschaft die einen Konzernabschluss aufstellt. Am 4. April 2013 kam es konzernweit zu der Vision, besser die vorhandenen Ressourcen zu nutzen. Im Zuge dessen wurde beschlossen unsere Fertigungsstätte in Chemnitz zu schließen. Durch diese Entscheidung entstand eine Verpflichtung gegenüber den Mitarbeitern und dem Finanzamt in Höhe von 4,6 Mio. EUR. Der Sozialplan wurde im Sommer 2013 zwischen Husky und dem Betriebsrat ausverhandelt. In der Vereinbarung, welche im September 2013 unterschrieben wurde, wurde auf die persönliche Situation (Anzahl der Kinder, persönliches Alter, Menschen mit Handicaps) der Mitarbeiter Rücksicht genommen. Husky hat auch jedem Mitarbeiter die Möglichkeit gegeben einer Transfergesellschaft beizutreten welche bei der Suche eines neuen Jobs behilflich ist. Die Gesamtkosten des Sozialplans wurden mit 4,1 Mio. EUR budgetiert. Die letzten Abfindungen wurden im Juni 2014 ausbezahlt. Der Umsatz des Geschäftsjahres der Gesellschaft beträgt 7,04 Mio. EUR (Vj. 7,74 Mio. EUR). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt 2,46 Mio. EUR (Vj. -67 TEUR). II. Darstellung des GeschäftsverlaufesDie Kunststoffindustrie in Deutschland rechnet für das laufende Jahr mit einer Umsatzsteigerung von drei Prozent. Zur K'2013 im Oktober hatte der Fachverband für 2014 ein Plus von sechs Prozent prognostiziert. Auf der Datenbasis der vergangenen sechs Monate und des deutlich besseren Abschlusses des Vorjahres erfolgte jetzt eine Revision nach unten. Das Jahr 2013 schloss mit einem Produktionsplus von 3,9 Prozent und einem Zuwachs von 4,3 Prozent beim Export ab. Beide Raten brachten der Branche neue Rekordwerte. Für die Umsätze mit Kunden im Ausland wird für 2014 und 2015 jeweils ein leichter Zuwachs vorhergesagt. Positive Impulse gehen weiterhin von den beiden wichtigsten Kundenmärkten der Branche, China und USA aus, auch wenn die zuletzt sehr hohen Zuwachsraten abflachen werden. Eine deutlich negative Entwicklung weisen allerdings die Lieferungen nach Russland, Brasilien, in die Türkei und nach Indien aus (Quelle: VDMA) III. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage1. Vermögenslage: Nach Ankündigung der Schließung wurden sämtliche Investitionen gestoppt. Im September 2013 wurde mit dem Anlagenverkauf gestartet. Das Anlagevermögen ist von 2.340 TEUR auf 1.353 TEUR gesunken. Die Produktion wurde Ende des 3.Quartals 2014 eingestellt. Die unfertigen Erzeugnisse wurden zur Gänze auf die Standorte Österreich und Tschechien übertragen, somit stehen Ende 2013 keine unfertigen Erzeugnisse mehr in den Büchern (Vj. 1.320 TEUR). Die Forderungen verringerten sich von 2.823 TEUR auf 1.187 TEUR. Der Forderungstand beruht im Wesentlichen aus den Anlagenverkäufen. Durch die Gewinnausschüttung im Jahre 2012 in Höhe von 6,0 Mio. EUR sowie den Restrukturierungsaufwand in Höhe von 4,6 Mio. EUR und dem Jahresüberschuss 2013 in Höhe von 1,9 Mio. EUR kam es zu einem negativen Eigenkapital in Höhe von 0,6 Mio. EUR. Das Ende 2013 ausgewiesene negative Eigenkapital wird durch den Anlagenverkauf zum Marktpreis an die verbundenen Unternehmen in Österreich und Tschechien ausgeglichen werden. Durch den Verkauf des Anlagevermögens, nach dem Wertgutachten von Duff & Phelps, erwarten wir einen Gewinn 2014 in Höhe von 2,6 Mio. EUR zu erzielen. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag in Höhe von EUR 640 TEUR wird auf der Aktivseite ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten betragen 49,5 % des Gesamtvermögens (Vj. 47,5 %). Dieser prozentuelle Anstieg ist durch den Anlagenverkauf entstanden. Der Veräußerungserlös wurde im Wesentlichen zur Bedienung der Sozialplanverbindlichkeiten verwendet und nicht zur Reduktion der konzerninternen Verbindlichkeiten. Die Finanzierung von Husky-KTW GesmbH ist von Husky Luxembourg garantiert. Die Liquidität war zu jeder Zeit sichergestellt. 2. Finanzlage: Die Liquidität 1. Grades (Barvermögen/kurzfristige Verbindlichkeiten) beträgt 2,7 % (Vj. 6,9 %). Durch die Schließung wurde in Chemnitz der Bargeldbestand minimal gehalten. Es wurde nur so viel Bargeld zur Verfügung gestellt, wieviel für die Bezahlung offener Rechnungen notwendig war. Das Working Capital (Umlaufvermögen/kurzfristige Verbindlichkeiten) hat sich auf 102 % reduziert (Vj. 112 %). Der Grund hierfür ist die Rückzahlung von der Muttergesellschaft eines großen Teils der Intercompany Forderungen. Ein wesentlicher Teil unserer konzerninternen Verbindlichkeiten wurden nach Luxembourg bezahlt, somit verringerten sich die konzerninternen Verbindlichkeiten von 4.114 TEUR auf 1.689 TEUR. Die Rückzahlung der konzerninternen Rückzahlungen soll in 2014 erfolgen und ist durch die Verkäufe des Maschinenparks gewährleistet. Die Lieferantenverbindlichkeiten wurden unter Abzug von Skonto beglichen. Cash flow Aufstellung 2013
3. Ertragslage: Mit der Bekanntgabe der Schließung Anfang April 2013, wurden nahezu keine Aufträge mehr an Husky-KTW Chemnitz vergeben. Die im Jahr 2013 erzielten Umsätze wurden im Wesentlichen in den ersten 6 Monaten realisiert und befanden sich Ende 2012 in den unfertigen Erzeugnissen. Der erzielte Umsatz von 7,04 Mio. EUR bedeutet eine Reduzierung von 9,9 % zum Vorjahr. Aufgrund des zu geringen Umsatzes und der Schließungsaktivitäten in der zweiten Hälfte des Jahres 2013 verringerte sich das Bruttoergebnis vom Umsatz von 22,9 % auf 20,7 %. Im Zusammenhang mit den 2 aufeinander folgenden laufenden Steuerprüfungen für die Jahre 2005 bis 2008 und 2009 bis 2011 wurden neue Verbindlichkeiten in Höhe von 245 TEUR verbucht. IV. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweise auf RisikenAm 4. April 2013 kam es zu dem Entschluss die Fertigungsstätte in Chemnitz zu schließen. Der Verkauf des Anlagevermögens, mit Ausnahme des Grundstücks und Gebäudes sowie des Vorratsvermögens, wurde Anfang April 2014 abgeschlossen. Nach Verkauf des Gebäudes, welches wir bis Ende des ersten Quartals 2015 erwarten, kann das Unternehmen rechtsverbindlich geschlossen werden. Bis zur Umsetzung des geplanten Verkaufs des Gebäudes ist die Gesellschaft auf die finanzielle Unterstützung durch die Muttergesellschaft angewiesen. Durch den Verkauf des Gebäudes erwarten wir, den zum 31. Dezember 2013 bestehenden nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag ausgleichen zu können. Wie im Anhang unter Punkt Haftungsverhältnisse erläutert, haftet die Gesellschaft für eine der Husky-Gruppe gewährte Finanzierung im Umfang von EUR 796 Mio. Es besteht das Risiko, dass die finanzierenden Parteien bei Ausfall anderer Konzerngesellschaften auf die Husky-KTW GmbH zurückgreifen werden. Die Durchsetzbarkeit der Ansprüche sind jedoch insofern eingeschränkt, als die Gesellschaft nicht gezwungen werden kann, das zur Erhaltung des Stammkapitals erforderliche Vermögen anzugreifen.
15. September 2014 Husky-KTW GmbH Geschäftsführung Francois Styga Christian Kapsamer Bilanz zum 31. Dezember 2013Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2013
Anhang für 20131. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussesDer Jahresabschluss der Husky-KTW GmbH, Chemnitz, ist entsprechend den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff. und 264 ff. HGB) unter Berücksichtigung der für die Rechnungslegung von Gesellschaften mit beschränkter Haftung geltenden Vorschriften aufgestellt. Die Gesellschaft gehört nach Bilanzsumme, Umsatzerlösen und Mitarbeiterzahl erstmals zu den kleinen Kapitalgesellschaften im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 1 HGB. Die Rechtsfolgen treten gemäß § 267 Abs. 4 HGB erst im Geschäftsjahr 2014 ein. Der vorliegende Jahresabschluss ist daher unter Berücksichtigung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Gesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff. HGB). Im Berichtszeitraum 2013 wurde die Finanzbuchhaltung der Husky-KTW GmbH in die Finanzbuchhaltung des Konzerns eingegliedert und geführt. 2. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeAufgrund einer strategischen Entscheidung der Husky-KTW GesmbH, Österreich, wurden die operativen Aktivitäten der Gesellschaft zum 31. Oktober 2013 eingestellt. Demzufolge wurde der Jahresabschluss unter der Abkehr von der Prämisse der Unternehmensfortführung aufgestellt. Wesentliche Auswirkungen auf die Bilanzierung und Bewertung ergaben sich hieraus im Wesentlichen im Bereich des Anlagevermögens und der sonstigen Rückstellungen. Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt (außer bei Grund und Boden) zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 S. 1, Abs. 3 HGB). Die Abschreibung erfolgt linear. Bei der Bewertung des Grund und Bodens wurden in 2012 Wertminderungen nach § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Einzelanschaffungspreis bis zu € 410 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die in den Jahren 2008 und 2009 angeschafften Anlagegüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen € 150 und € 1.000 betragen haben, wurden in einem Sammelposten erfasst und werden jährlich mit jeweils einem Fünftel abgeschrieben. Für insgesamt sieben Gruppen von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (insbesondere Material für die Fräserei, Schleifscheiben und Normteile) wurden Festwerte von insgesamt T€ 235 angesetzt. Die letzte körperliche Bestandsaufnahme erfolgte zum 31. Dezember 2012. Zum Berichtszeitpunkt bestehen keine unfertigen und fertigen Erzeugnisse. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die Bildung von Einzel- oder Pauschalwertberichtigungen war nicht erforderlich. Die sonstigen Vermögensgegenstände resultieren aus Steueransprüchen gegenüber dem Finanzamt. Die flüssigen Mittel sind mit dem Nennwert ausgewiesen. Ein Sonderposten für Investitionszulagen wurde in voller Höhe aufgelöst, da die damit im Zusammenhang stehenden Wirtschaftsgüter nicht mehr operativ genutzt werden und die Wirtschaftsgüter im Wesentlichen veräußert wurden. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Eine Abzinsung nach § 253 Abs. 2 S. 1 HGB ist für die Rückstellungen nicht erforderlich. Es bestehen keine Rückstellungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr. Alle übrigen Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. 3. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel zu diesem Anhang dargestellt (Anlagennachweis). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände liegen jeweils unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stellen vollumfänglich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen dar und enthalten Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von T€ 1.168 (T€ 2.785,9). Eigenkapital Das gezeichnete Kapital von DM 3.000.000 ist vollständig einbezahlt. Das gezeichnete Kapital entspricht dem Wert von € 1.533.875,64. Der Umrechnungskurs ist mit dem amtlichen Wert von DM/€ 1,95583 berücksichtigt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden vor allem für die Kosten der Erstellung und Prüfung der Jahresabschlüsse 2012 und 2013 (T€ 49,0), ausstehende Rechnungen für Fremdleistungen und sonstige Kosten (T€ 51,5), sowie für Steuern aus der Betriebsprüfung der Vorjahre (T€ 419,4) gebildet. Im Rahmen der Restrukturierung wurden Rückstellungen für Abfindungen (T€ 1829,0) und für Verwaltungskosten (T€ 476,0) gebildet. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 715,8 (Vj. T€ 1.263,3) und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 972,8 (Vj. T€ 2.851,1). In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind sonstige Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von T€ 124,0 (Vj. T€ 69,5) enthalten. Entwicklung des Anlagevermögens 2013
5. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungSonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 100 enthalten. Materialaufwand Der Materialaufwand für das Geschäftsjahr 2013 beträgt T€ 2.472,9 und setzt sich wie folgt zusammen:
Personalaufwand Der Personalaufwand für das Geschäftsjahr 2013 beträgt T€ 3.121,7 und setzt sich wie folgt zusammen:
Außerordentliche Aufwendungen Im Rahmen der Restrukturierung entstanden außerordentliche Aufwendungen in Höhe von T€ 72,9. 6. Ergänzende AngabenHaftungsverhältnisse Im Zusammenhang mit Darlehensgewährungen von EUR 711 Mio. und EUR 85 Mio. an Gesellschaften der Husky-Gruppe hat die Gesellschaft sämtliche gegenwärtigen und zukünftigen Vermögensgegenstände des beweglichen Anlage- sowie des Umlaufvermögens zur Besicherung an die finanzierenden Parteien abgetreten. Die Durchsetzbarkeit der Ansprüche aus Abtretung sind jedoch insofern eingeschränkt, als die Gesellschaft nicht gezwungen werden kann, das zur Erhaltung des Stammkapitals erforderliche Vermögen anzugreifen. Abschlussprüferhonorar Das vom Jahresabschlussprüfer Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Dresden, berechnete Gesamthonorar für das Geschäftsjahr beträgt T€ 17,0. Die Honorare für die Abschlussprüfungsleistungen umfassen die Aufwendungen für die gesetzlich vorgeschriebenen Prüfungen des Jahresabschlusses, des Anhangs und des Lageberichtes des Unternehmens. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2013 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. Konzernabschluss Die Husky International Ltd. ist die oberste Muttergesellschaft die einen Konzernabschluss aufstellt und der am Ort der Muttergesellschaft erhältlich. Zwischenebenen werden nicht konsolidiert. Direkte Muttergesellschaft ist die alleinige Gesellschafterin Husky-KTW GesmbH, Waidhofen an der Thaya (Österreich). Arbeitnehmer Mit Einstellung der operativen Tätigkeit des Unternehmens im Oktober 2013 wurden 75 % der Belegschaft in eine Transfergesellschaft überführt. Der Rest der Belegschaft wurde, nach ihren jeweiligen individuellen Kündigungsfristen, mit Abfindungen entlassen. Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer nach § 267 Abs. 5 HGB gliedert sich wie folgt:
Geschäftsführer Im Berichtszeitraum wurde die Geschäftsführung von folgenden Personen vorgenommen:
Von der Befreiungsvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.
Chemnitz, 27. Juli 2014 Husky-KTW GmbH Die Geschäftsführer Christian Kapsamer, Schwanenstadt / Österreich, GF Francois Styga, Thaya / Österreich, GF BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Husky-KTW GmbH, Chemnitz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken weisen wir auf die Ausführungen der Gesellschaft im Lagebericht hin. Dort ist ausgeführt, dass die Fertigungsstätte der Husky-KTW GmbH, Chemnitz, geschlossen wird. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter der Abkehr von der Prämisse der Unternehmensfortführung aufgestellt. Zum 31. Dezember 2013 hat die Gesellschaft ein negatives Eigenkapital in Höhe von TEUR 640 ausgewiesen, welches durch die stillen Reserven im Anlagevermögen ausgeglichen werden soll. Bis zu dessen Veräußerung ist die Gesellschaft auf die finanzielle Unterstützung durch die Muttergesellschaft angewiesen.
Leipzig, 19. Dezember 2014 Ernst
& Young GmbH
Mandler, Wirtschaftsprüfer Hesse, Wirtschaftsprüferin |
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