Stammdaten

Register
Amtsgericht Oldenburg HRB 211488
Eingetragen
29.11.2016
Branche
Großhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikGroßhandel mit elektrischen HaushaltsgerätenHerstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Import und Handel mit Speichermedien und Consumer Electronics aller Art und alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Frank Buschermöhle
seit 18.7.2022
Geschäftsführer
Andrea Meyer
seit 29.11.2016
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

49.76% identifiziert50.24% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
49.76%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Alicumo GmbH
Germany
502.400 €
50.24%
Milleg Holding GmbH
Germany
497.600 €
49.76%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

IHQ Import GmbH

Vechta

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023

der IHQ Import GmbH Gutenbergstraße 2, 49377 Vechta

I. Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftsmodell der Gesellschaft

Gegenstand des Unternehmens ist der Einkauf, der Import und der Handel mit Speichermedien und Consumer Electronics aller Art und alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte sowie der Einkauf, die Assemblierung und der Vertrieb von externen Festplatten. Die Assemblierung erfolgt am Standort in Vechta.

Ziele und Strategien

Die IHQ Import GmbH verfolgt das Ziel, die bestmöglichen Preise bei den Lieferanten zu erzielen sowie externe Festplatten in hoher Qualität zu fertigen. Dies ist besonders deshalb schwer, da die wenigen Lieferanten von Festplatten im Markt der externen Festplatten in direkter Konkurrenz zur IHQ Import GmbH stehen.

Grundlagen der internen Steuerung und Steuerungskennzahlen

Zur Planung, Steuerung und Kontrolle des Geschäftes hat die Gesellschaft das bestehende Steuerungssystem im Geschäftsjahr 2022/2023 weiterhin ausgebaut und mit der Implementierung eines DMS die Digitalisierung vorangetrieben. Kennzahlen werden in regelmäßigen Abständen zur Bewertung der Beschaffungssituation (Bezugspreise, Einsatzfaktoren), der Ertragslage (Umsatz, Jahresergebnis) sowie der Finanz- und Vermögenslage (Investitionen, Working Capital, Liquidität, Verschuldung) herangezogen. Weitere zentrale Steuerungskennzahlen (KPIs) sind die Umsatzerlöse, das Jahresergebnis und die Eigenkapitalquote. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind die Qualitätssituation (Reklamationen, etc.) und Mitarbeiterzufriedenheit.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Während die deutsche Wirtschaft in den ersten drei Quartalen des Kalenderjahres 2022 trotz schwieriger weltwirtschaftlicher Rahmenbedingungen noch zulegen konnte (+0,8 %, +0,1 % und +0,5 %), hat die Dynamik zum Jahresende vor allem infolge der inflationsbedingten Kaufkraftverluste spürbar nachgelassen. Im Kalenderjahr 2022 belief sich das reale Wirtschaftswachstum insgesamt auf 1,8 % gegenüber dem Vorjahr. Das Konsumverhalten der privaten Haushalte in Deutschland war insgesamt im Jahr 2022 stark von der hohen Inflation und den dadurch ausgelösten Preissteigerungen sowie den deutlich verteuerten Energiekosten beeinflusst.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stiegen die Konsumausgaben der privaten Haushalte zwar im Inland in jeweiligen Preisen um 10,7 % im Vergleich zum Vorjahr. Die preisbereinigten Konsumausgaben der privaten Haushalte im Inland lagen dagegen nur um 3,4 % über denen des Vorjahres (Kalenderjahr). Die Differenz zwischen den beiden Ergebnissen spiegelt die hohen Preissteigerungen für private Haushalte wider.

Nachdem die privaten Konsumausgaben im Sommer nach der Aufhebung fast aller Corona-Beschränkungen merklich zulegen konnten und das deutsche BIP (Bruttoinlandsprodukt) maßgeblich stützten, haben die drastischen Anstiege der Energie- und Nahrungsmittelpreise infolge des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine zu massiven Kaufkraftverlusten der privaten Haushalte geführt, die das reale verfügbare Einkommen zum Jahresende spürbar dämpften.

Dies machte sich vor allem bei den Ausgaben für den privaten Konsum - und dann insbesondere bei den für die IHQ Import GmbH relevanten preissensitiven Käufergruppen - bemerkbar, die insgesamt im vierten Quartal des Kalenderjahres 2022 preisbereinigt um 1,0 % zurückgingen (Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, PM vom 27.03.2023, Wirtschaftliche Entwicklung). Im Gesamtjahr 2022 gingen die Umsätze im Einzelhandel gegenüber dem Vorjahr um 0,6 % zurück. Besonders kräftig fiel das Umsatzminus im Internet- und Versandhandel aus (-7,2 %). Im Vergleich zu der Zeit vor der Corona-Krise (Dezember 2019) sank der Umsatz um 1,9 % (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, PM vom 13.02.2023, Wirtschaftliche Entwicklung).

Absatz- und Umsatzentwicklung

Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres sind gegenüber dem Vorjahr um ca. 6,7 Mio. Euro erhöht. Dies liegt darin, dass die IHQ Import GmbH seit dem 01. April 2023 das Geschäft mit den externen Festplatten von der IFA GmbH übernommen hat.

Für die Speichermedien und die Produkte der Unterhaltungselektronik ist der Markt nach wie vor sehr preissensitiv und war im Geschäftsjahr 2022/2023 von stetig fallenden Preisen geprägt.

Der Absatz von externen Festplatten insbesondere im deutschen Markt ist weiterhin sehr schwierig. Dies hat mit den hohen Urheberrechtsabgaben auf diese Produkte zu tun. Die IHQ Import GmbH unterliegt dadurch enormen Wettbewerbsverzerrungen: Durch die von der ZPÜ geforderten und in einigen Gesamtverträgen vereinbarten Gebühren auf Speichermedien, die - je nach Kapazität (GB/TB) - teilweise bis zu 30 % des Produktpreises betragen, ist die Wettbewerbsfähigkeit eines deutschen Unternehmens sehr eingeschränkt bzw. mittlerweile fast unmöglich. Insbesondere durch den weiter steigenden Onlinehandel sowie durch ein weiterhin unvollständiges Inkasso der ZPÜ haben Anbieter aus dem Ausland, die direkt an den deutschen Endkunden online ohne jegliche Entrichtung von Gema Gebühren verkaufen können, enorme Vorteile.

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurden insgesamt T€ 63 investiert. Der wesentliche Anteil der Investitionen entfiel auf Anschaffungen von Personenkraftwagen sowie EDV-Hardware.

Personalbereich

Per Stichtag 30. Juni 2023 werden 20 Arbeiter und Angestellte beschäftigt.

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Unsere Leistungsfähigkeit zeigt sich nicht ausschließlich anhand der Umsatzkennzahlen über die letzten Jahre. Wir sind bestrebt, unseren Mitarbeitern sichere Arbeitsplätze zu bieten. Die Gesundheit unserer Mitarbeiter ist uns wichtig. Wir unterstützen unsere Mitarbeiter bei der Erhaltung ihrer Gesundheit u.a. durch eine Bezuschussung ihrer sportlichen Aktivitäten. Wir sind bestrebt, die IHQ Import GmbH als Arbeitgeber für potenzielle Mitarbeiter interessant zu gestalten.

Vermögenslage

Die Veränderung der Vermögens- und Kapitalstruktur im Vergleich zu den Vorjahren zeigt die folgende Übersicht:

30.06.2023 30.06.2022 30.06.2021
TEuro % TEuro % TEuro %
Vermögensstruktur
Anlagevermögen 60 1,0 5 0,1 6 0,1
Umlaufvermögen 6.169 99,0 6.154 86,0 4.001 71,8
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0 0,0 996 13,9 1.567 28,1
Aktiva 6.229 100,0 7.154 100,0 5.574 100,0
30.06.2023 30.06.2022 30.06.2021
TEuro % TEuro % TEuro %
Kapitalstruktur
Eigenkapital 922 14,8 0 0,0 0 0,0
Rückstellungen 496 8,0 871 12,2 3.963 71,1
Fremdkapital 4.811 77,2 6.283 87,8 1.611 28,9
Passiva 6.229 100,0 7.154 100,0 5.574 100,0

Das Eigenkapital der IHQ Import GmbH ist im Vergleich zum Vorjahr durch das Jahresergebnis in Höhe von TEuro 514 sowie der Einzahlungen in die Kapitalrücklage in Höhe von TEuro 1.404 von TEuro -996 auf TEuro 922 gestiegen.

Das kurzfristige Fremdkapital hat sich im Geschäftsjahr um TEuro 1.473 auf T€ 4.811 verringert. Maßgeblich hierfür ist die Verminderung der sonstigen Verbindlichkeiten (TEuro - 2.186).

Bei einer Bilanzsumme von T€ 6.229 (Vorjahr: T€ 7.154) ergibt sich somit eine Eigenkapitalquote von 14,8 % (Vorjahr: 0 %).

Finanzlage

Die IHQ Import GmbH konnte und kann jederzeit ihre Zahlungsverpflichtungen erfüllen. Zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit und der finanziellen Flexibilität wird eine ausreichende Liquiditätsreserve in Form von Kreditlinien und Barmitteln vorgehalten.

Die Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar:

2022/2023
TEuro
2021/2022
TEuro
Mittelzufluss /-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit -1.151 -1.129
Mittelzufluss /-abfluss aus der Investitionstätigkeit -57 -1
Mittelzufluss /-abfluss aus der Finanzierungstätigkeit 1.316 -15
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes 108 -1.145
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode -1.168 -23
Finanzmittelbestand am Ende der Periode -1.060 -1.168

Der Finanzmittelbestand umfasst jeweils die Barmittel sowie Guthaben bzw. Verbindlichkeiten der bei den Kreditinstituten geführten Kontokorrentkonten.

Ertragslage

Die Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren ist in der folgenden Tabelle zusammengefasst:

2022/2023 2021/2022 +/- Vorj.
TEuro % TEuro % TEuro
Rohergebnis 1.723 3,5 507 1,2 1.216
Personalaufwand 681 1,4 450 1,0 231
Sonstige betriebliche Erträge 880 1,8 1.277 3,0 -397
Abschreibungen 7 0,0 3 0,0 3
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.313 2,6 740 1,7 572
Sonstige Steuern 1 0,0 0 0,0 0
Betriebsergebnis 601 1,2 590 1,4 12
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 0,0 0 0,0 1
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 88 0,1 15 0,0 73
Finanzergebnis -87 -0,1 -15 -0,0 -72
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0,0 4 0,0 -4
Jahresüberschuss 514 1,0 571 1,3 -57

Das Rohergebnis hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um TEuro 1.216 gegenüber dem Vorjahr verbessert.

Das Betriebsergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEuro 12 auf TEuro 601 verbessert. Die Veränderung des Betriebergebnisses resultiert vor allem aus dem Anstieg des Rohergebnisses.

Insgesamt wurde ein Jahresergebnis von TEuro 514 (Vorjahr: TEuro 571) erwirtschaftet. Daraus ergibt sich in 2022/2023 eine Umsatzrendite von 1,03 % (Vorjahr: 1,32 %).

III. Prognose, Chancen- und Risikobericht nach §§ 289 I (4) HGB

Die Frühindikatoren für die Stimmung unter den Verbraucherinnen und Verbrauchern senden zurückhaltende Signale. Laut Prognose der GfK trübt sich die Stimmung unter den privaten Konsumenten im September wieder etwas ein, nachdem sie sich im August etwas erholt hatte. Sie stagniert damit bei leichten monatlichen Schwankungen auf einem niedrigen Niveau, vor allem aufgrund von eingetrübten Einkommenserwartungen und Kaufzurückhaltung. Das ifo Geschäftsklima im Einzelhandel hat sich im August zum vierten Mal verschlechtert und liegt unverändert tief im negativen Bereich, auch wenn sich die Geschäftserwartungen im August auf einem niedrigen Niveau etwas verbessert haben. Insgesamt sprechen die Frühindikatoren am aktuellen Rand für eine zunächst gedämpfte Entwicklung der privaten Konsumausgaben (Quelle: Pressemitteilung BMWK "Wirtschaftliche Entwicklung", 13.09.2023).

Die zukünftige Entwicklung der IHQ Import GmbH als Anbieter von Produkten im Bereich Consumer Electronics hängt in hohem Maße davon ab, wie sich der konjunkturelle Rahmen, die Währungsrelationen und die weltweit steigenden Beschaffungspreise entwickeln.

Kurzfristig profitieren wir von den mit Beginn des GJ 2023/2024 steigenden Preisen. Wir gehen für das neue Geschäftsjahr von einem positiven Ergebnis aus, das über dem des Geschäftsjahres 2022/2023 liegen könnte.

Das Risikomanagement ist wichtiger Bestandteil der Geschäftspolitik der IHQ Import GmbH. Die verantwortlichen Personen sind verpflichtet, die spezifischen Risikofelder zu beobachten. In Zweifelsfällen ist immer Rücksprache mit der Geschäftsleitung zu halten. Durch die Einhaltung des Vier-Augen-Prinzips bei der Durchführung aller wesentlichen Prozesse innerhalb des Unternehmens ist ein internes Kontrollsystem etabliert.

Risiken

Die IHQ Import GmbH ist wie jedes Unternehmen, das im Konsumgüterbereich tätig ist, stark von der Kaufkraft und Kaufneigung der Verbraucher abhängig. Diese wiederum ist abhängig von der Entwicklung der Gesamtwirtschaft. Die dadurch möglicherweise entstehenden Absatzrisiken begegnet die IHQ Import GmbH durch eine dynamische, den täglichen ermittelten Abverkäufen angepassten Bedarfsplanung. Zum Bilanzstichtag wurden die Bestände zum Niederstwertprinzip bewertet.

Im Verkauf wurde annähernd ausschließlich in EURO fakturiert. Der Einkauf erfolgt überwiegend auf Basis US Dollar. Die Geschäftsführung kauft die entsprechende Währung gleitend ein und betreibt somit eine gewisse Kurssicherung.

Durch entsprechende Vorkehrungen / Datensicherungen sind IT Risiken eigentlich nicht gegeben.

Risiken aus dem potentiellen Ausfall von Forderungen sind nicht erkennbar.

Durch die von der ZPÜ geforderten Gebühren auf externe Festplatten ist die Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft eingeschränkt. Anbieter aus dem Ausland, die online ohne diese Gebühr an den deutschen Endkunden verkaufen, haben einen nicht einholbaren Preisvorteil.

 

Vechta, den 08. November 2023

IHQ Import GmbH, Gutenbergstraße 2, 49377 Vechta

Herr Frank Buschermöhle, Geschäftsführer

Herr Dipl.-Kfm. Jens Lübbe, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

30.6.2023
EUR
30.6.2022
EUR
A. Anlagevermögen 60.349,50 4.561,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 69,50 1,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 68,50 0,00
II. Sachanlagen 60.280,00 4.560,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 26.211,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 34.069,00 4.560,00
B. Umlaufvermögen 6.168.903,21 6.153.500,96
I. Vorräte 6.052.937,72 947.637,45
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 86.054,74 5.180.780,68
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 5.136.355,40
2. sonstige Vermögensgegenstände 86.054,74 44.425,28
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 29.910,75 25.082,83
C. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 996.193,22
Bilanzsumme, Summe Aktiva 6.229.252,71 7.154.255,18

Passiva

30.6.2023
EUR
30.6.2022
EUR
A. Eigenkapital 922.080,93 0,00
I. gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 1.403.989,87 0,00
III. Verlustvortrag 1.996.193,22 2.566.771,33
IV. Jahresüberschuss 514.284,28 570.578,11
V. nicht gedeckter Fehlbetrag 0,00 996.193,22
B. Rückstellungen 496.220,00 870.568,00
C. Verbindlichkeiten 4.810.951,78 6.283.687,18
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.089.557,69 1.192.751,32
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 409.018,38 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 1.002.500,00 751.250,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 2.309.875,71 4.339.685,86
Bilanzsumme, Summe Passiva 6.229.252,71 7.154.255,18

Gewinn- und Verlustrechnung

1.7.2022 - 30.6.2023
EUR
1.7.2021 - 30.6.2022
EUR
1. Rohergebnis 2.602.818,61 1.783.324,80
2. Personalaufwand 681.275,07 450.247,63
a) Löhne und Gehälter 595.430,74 394.812,04
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 85.844,33 55.435,59
3. Abschreibungen 6.651,33 3.317,00
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 6.651,33 3.317,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.312.543,14 740.187,80
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 591,00 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 88.353,68 15.413,50
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1,05 3.438,20
8. Ergebnis nach Steuern 514.585,34 570.720,67
9. sonstige Steuern 301,06 142,56
Jahresüberschuss 514.284,28 570.578,11

Anhang zum 30. Juni 2023

der IHQ Import GmbH, Gutenbergstraße 2, 49377Vechta

A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss

I. Allgemeine Angaben

Die IHQ Import GmbH, Vechta, (AG Oldenburg, HRB 211 488) ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschiften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt.

Geschäftsjahr ist vom 01. Juli bis 30. Juni des Folgejahres.

Aufwendungen und Erträge wurden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. Die Gewinn- und Verlusrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Gem. § 264c Abs. 1 HGB wurde die Bilanz um den Posten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter erweitert.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert geblieben.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgte unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode. Für die Zugänge wurden zeitanteilig für den Monat des Zugangs und die folgenden Monate Abschreibungen angesetzt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Einzelanschaffungswert von bis zu € 800,00 wurden entsprechend der steuerlichen Vorschriften im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter zwischen € 150,00 und € 1.000,00 wurden in Vorjahren in einen Sammelposten eingestellt und über die Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben, soweit dies handelsrechtlich zulässig war.

Der Ansatz des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Sofern der Zeitwert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wurde bei der Bewertung beachtet.

Die bereits erhaltenen Anzahlungen wurden offen von dem Wert der fertigen Erzeugnisse abgesetzt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Fremdwährungen wurden zum Stichtagskurs per 30. Juni 2023 umgerechnet.

In Fremdwährung bestehende Forderungen und Verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen sowie die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, sie sind in Höhe des nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

B. Erläuterungen zur Bilanz

I. AKTIVA

1. Einzelposten des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem in Anlage 4 dargestellten Anlagenspiegel.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Es bestehen keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr.

II. PASSIVA

1. Sonstige Rückstellungen

Hierunter werden folgende Positionen ausgewiesen: 30.06.2023
Euro
30.06.2022
Euro
Zoll / Gebühren / Lizenzen 356.700,00 807.500,00
Resturlaub 25.900,00 15.300,00
Tantiemen 100.850,00 36.800,00
Jahresabschlusskosten 12.000,00 7.000,00
Andere 770,00 530,00
496.220,00 867.130,00

2. Verbindlichkeiten

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von
bis zu einem Jahr
Euro
mehr als einem Jahr
Euro
davon mehr als fünf Jahren
Euro
gesamt
Euro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.089.557,69 0,00 0,00 1.089.557,69
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.294.906,90 0,00 0,00 2.294.906,90
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 409.018,38 0,00 0,00 409.018,38
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 0,00 1.002.500,00 0,00 1.002.500
Sonstige Verbindlichkeiten 14.968,81 0,00 0,00 14.968,81
3.808.451,78 1.002.500,00 0,00 4.810.951,78

In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten, Verbindlichkeiten

gegenüber Gesellschafter Euro 0,00
Vorjahr: Euro 751.250,00
aus Steuern Euro 10.678,13
Vorjahr: Euro 100.388,57
im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 0,00
Vorjahr: Euro 832,62

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter sind i. H. v. € 1.002.500,00 durch Rangrücktrittsvereinbarungen nachrangig.

C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Aufgliederung der Umsatzerlöse

- nach geografischen Märkten 2022/2023
TEuro
2021/2022
TEuro
Inland 49.272 43.259
Ausland -EU- 0 0
Ausland -Nicht EU- 639 0
Summe 49.911 43.259

2. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Kursdifferenzen (T€ 863) enthalten.

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Kursdifferenzen i. H. v. T€ 1.065 enthalten.

4. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen € 21.250,00 (Vorjahr: T€ 3) auf Gesellschafter.

5. Steuern vom Einkommen und Ertrag

Gem. § 285 Nr. 6 HGB belasten die ausgewiesenen Steuern das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

D. Sonstige Pflichtangaben

1. Haftungsverhältnisse

Gegenüber Kreditinstituten besteht eine gesamtschuldnerische Mithaft für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEuro 3.007 (Vorjahr: TEuro 10.780); davon für verbundene Unternehmen in Höhe von TEuro 3.007 (Vorjahr: TEuro 10.780). Aufgrund der Kapitalausstattung und Ertragslage der Gesellschaften wird nicht mit einer Inanspruchnahme gerechnet.

2. Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 10 (Vorjahr: 5) Arbeitnehmer.

3. Organe der Gesellschaft

Im Jahr 2022/2023 wurde die Geschäftsführung von

- Herrn Dipl.-Kfm. Jens Lübbe, Osnabrück und

- Herrn Frank Buchermöhle, Vechta - ab 09.12.2021 -

wahrgenommen.

Die Geschäftsführer sind jeweils alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB werden die Bezüge der Geschäftsführung nicht offengelegt.

4. Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das Honorar für die Prüfung des Jahresabschlusses zum 30. Juni 2023 beträgt T€ 8.

5. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von € 514.284,28 auf neue Rechnung vorzutragen.

6. Nachtragsbericht

Durch die im Februar 2022 in der Ukraine ausgebrochenen militärischen Auseinandersetzungen zwischen der Ukraine und Russland können sich negative Auswirkungen auf die Versorgung mit Rohstoffen, in den Lieferketten sowie die Preise der zu beziehenden Waren ergeben. Die Auswirkungen sind der Höhe nach nicht bezifferbar. Diesbezüglich wird auf die Darstellung im Lagebericht verwiesen.

 

Vechta, den 08. November 2023

IHQ Import GmbH, Gutenbergstraße 2, 49377 Vechta

Herr Frank Buschermöhle, Geschäftsführer

Herr Dipl.-Kfm. Jens Lübbe, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Vortrag 01.07.2022
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Stand 30.06.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 90,50 0,00 90,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 420.000,00 0,00 0,00 420.000,00
420.000,00 90,50 0,00 420.090,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 27.545,00 0,00 27.545,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 16.327,69 35.784,33 14.705,88 37.406,14
16.327,69 63.329,33 14.705,88 64.951,14
Summe Anlagevermögen 436.327,69 63.419,83 14.705,88 485.041,64
Abschreibungen
Vortrag 01.07.2022
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Stand 30.06.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 22,00 0,00 22,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 419.999,00 0,00 0,00 419.999,00
419.999,00 22,00 0,00 420.021,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.334,00 0,00 1.334,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.767,69 5.295,33 13.725,88 3.337,14
11.767,69 6.629,33 13.725,88 4.671,14
Summe Anlagevermögen 431.766,69 6.651,33 13.725,88 424.692,14
Buchwert 30.06.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 68,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00
69,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 26.211,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 34.069,00
60.280,00
Summe Anlagevermögen 60.349,50

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 10.01.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die IHQ Import GmbH, Vechta

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der IHQ Import GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IHQ Import GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Vechta, den 08. November 2023

Freese Feldhaus GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ludwig Voss, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

Markus Hübner, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

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