Calumet Photo Video GmbH

Friesenweg 12, 22763 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 45430
Vorher
CALUMET Photographic GmbH
Eingetragen
28.9.1990
Branche
Bildentwicklung, -bearbeitung und Erbringung sonstiger fotografischer DienstleistungenEinzelhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikGroßhandel mit Foto- und optischen Erzeugnissen
Gegenstand
Der Vertrieb von Foto- und Videoausrüstung und Artikeln sowie die Durchführung von Serviceleistungen einschließlich Reparaturdiensten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Oliver Colin
seit 15.7.2025
Prokura
Samuel Piers Nicols
seit 16.10.2024
Geschäftsführer
Philipp Ludwig Linge
seit 10.7.2018
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
European Imaging Group LimitedGBR
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

European Imaging Group Limited
United Kingdom
2.689.816 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Calumet Photo Video GmbH (vormals: CALUMET Photographic GmbH)

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 995.629,71 1.009.848,50
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.826.396,40 2.063.518,44
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 39.041,04 1.865.437,44 10.047,79 2.073.566,23
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 62.000,00 78.000,00
2.923.067,15 3.161.414,73
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 16.436.363,89 15.626.544,97
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.107.052,84 2.128.158,89
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 22.206.693,05 14.068.441,40
3. Sonstige Vermögensgegenstände 9.475.240,10 33.788.985,99 9.413.847,35 25.610.447,64
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 4.849.797,91 4.467.464,72
55.075.147,79 45.704.457,33
C. Rechnungsabgrenzungsposten 66.494,30 207.110,35
58.064.709,24 49.072.982,41

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.689.816,00 2.689.816,00
II. Kapitalrücklage 5.378.607,59 5.378.607,59
III. Gewinnvortrag 13.119.185,68 10.613.564,52
IV. Jahresüberschuss 3.933.085,45 2.505.621,16
25.120.694,72 21.187.609,27
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.707.974,11 1.468.905,51
2. Sonstige Rückstellungen 1.821.325,06 1.528.348,33
3.529.299,17 2.997.253,84
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.000.000,00 0,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.603.040,39 1.971.797,68
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 17.707.424,60 18.519.706,74
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.709.413,38 2.361.080,50
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 1,93
6. Sonstige Verbindlichkeiten 2.394.836,98 2.035.532,45
- davon aus Steuern EUR 1.684.764,31 (i. Vj. EUR 1.184.142,76) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 5.032,78 (i. Vj. EUR 11.248,18) -
29.414.715,35 24.888.119,30
58.064.709,24 49.072.982,41

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 138.694.479,94 134.426.859,24
2. Sonstige betriebliche Erträge 517.294,31 564.372,17
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -105.586.472,48 -102.800.046,92
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -3.869.736,97 -109.456.209,45 -3.923.098,44 -106.723.145,36
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -11.033.109,12 -9.681.026,76
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.137.425,25 -13.170.534,37 -1.906.304,61 -11.587.331,37
- davon für Altersversorgung EUR 36.313,24 (i. Vj. EUR 27.778,69) -
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögens- gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.210.023,91 -1.131.847,79
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -10.186.468,03 -11.055.408,04
7. Erträge aus Beteiligungen 29.043,97 22.014,24
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 819.368,13 392.934,73
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 814.767,12 (i. Vj. EUR 392.785,68) -
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -59.425,74 -93.122,68
- davon an verbundene Unternehmen EUR 0,00 (i. Vj. EUR 24.953,80) -
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.041.219,90 -2.309.445,33
11. Ergebnis nach Steuern 3.936.304,95 2.505.879,81
12. Sonstige Steuern -3.219,50 -258,65
13. Jahresüberschuss 3.933.085,45 2.505.621,16

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.361.626,68 398.466,31 1.919,98 2.758.173,01
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 124.155,71 0,00 0,00 124.155,71
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.716.448,38 582.001,03 165.078,06 11.133.371,35
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.047,79 28.993,25 0,00 39.041,04
10.850.651,88 610.994,28 165.078,06 11.296.568,10
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 78.000,00 0,00 16.000,00 62.000,00
13.290.278,56 1.009.460,59 182.998,04 14.116.741,11
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.351.778,18 410.765,12 0,00 1.762.543,30
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 124.155,71 0,00 0,00 124.155,71
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.652.929,94 799.258,79 145.213,78 9.306.974,95
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
8.777.085,65 799.258,79 145.213,78 9.431.130,66
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
10.128.863,83 1.210.023,91 145.213,78 11.193.673,96
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 995.629,71 1.009.848,50
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.826.396,40 2.063.518,44
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 39.041,04 10.047,79
1.865.437,44 2.073.566,23
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 62.000,00 78.000,00
2.923.067,15 3.161.414,73

Anhang zum Jahresabschluss per 31.12.2023

1. Allgemeines

Die Kapitalgesellschaft weist zum Bilanzstichtag die Größenmerkmale einer großen Gesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. des Deutschen Handelsgesetzbuches sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz entspricht den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gemäß § 266 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Gesellschaft richtet sich bei der Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des § 275 HGB.

Die CALUMET Photographic GmbH ist eine eingetragene Gesellschaft mit beschränkter Haftung deutschen Rechts. Sitz der Gesellschaft ist Bahrenfelder Straße 260 in 22765 Hamburg. Die Gesellschaft ist beim Handelsregister B Hamburg unter der Nummer 45430 eingetragen.

Zweck der Gesellschaft ist der Vertrieb von fotografischen Ausrüstungen und Artikeln sowie die Durchführung von Vermietungs-, Reparatur- und Workshop-Dienstleistungen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgen unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Die von uns angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich den im Vorjahr angewandten Methoden.

AKTIVA

Anlagevermögen

Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt ausgehend von den Anschaffungskosten unter Abzug planmäßiger linearer Abschreibungen.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare planmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Die planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden aufgrund betriebsgewöhnlicher Nutzungsdauern (§ 253 Abs. 3 HGB), in Anlehnung an die amtlichen vom Bundesfinanzminister veröffentlichten steuerlichen Abschreibungstabellen angesetzt. Nicht abnutzbare entgeltlich erworbene Rechte und Werte werden nicht planmäßig abgeschrieben.

Bei voraussichtlicher dauernder Wertminderung der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Sofern die Gründe für die außerplanmäßigen Abschreibungen nicht mehr bestehen, erfolgt eine Zuschreibung maximal auf den Wert der fortgeführten Anschaffungs- und Herstellungskosten (§ 253 Abs. 5 HGB).

Zwischen dem 1. Januar 2008 und dem 31. Dezember 2018 angeschaffte bewegliche abnutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150 und EUR 1.000 werden in einem Sammelposten zusammengefasst. Der Sammelposten wird über einen Zeitraum von 5 Jahren linear abgeschrieben. Seit 1. Januar 2019 erworbene Vermögensgegenstände bis EUR 800 werden sofort in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst.

Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Umlaufvermögen

Alle Vorräte wurden entsprechend § 240 Abs. 4 HGB mit ihren zum gleitenden Durchschnittswert ermittelten Anschaffungskosten nach Abzug von Wertberichtigungen aufgrund einer Gängigkeitsanalyse bewertet. Bei den mit gleitenden Durchschnittswerten ermittelten Anschaffungskosten werden vertraglich zugesicherte und unbedingte Lieferantenboni zum Abzug gebracht, die dem Warenbestand zum Bilanzstichtag zuzurechnen sind, um somit rabattierte Anschaffungskosten auszuweisen.

Zusätzlich werden, wie oberhalb erwähnt, die Warenbestände um den Wareneinsatz für kalkulatorisch retournierte Umsätze im Folgejahr erhöht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Es wird das Wahlrecht, erstattete Sozialversicherungsbeiträge im Zusammenhang mit gezahltem Kurzarbeitergeld als Kürzung des Personalaufwandes auszuweisen, ausgeübt, anstatt es als Ertrag auszuweisen.

Bankguthaben sind zum Nominalwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten (§ 250 Abs. 1 HGB) betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

PASSIVA

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses erkannten Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Fremdwährungsumrechnung erfolgt gemäß § 256a HGB bei Aktiv- und Passivposten zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag.

3. Bilanzerläuterungen

Anlagevermögen

Im November 2020 wurde eine Beteiligung mit dem Nennwert von TEUR 62 an der Einkaufsgemeinschaft RINGFOTO GmbH & Co. KG (vormals United Imaging Group GmbH & Co. KG) erworben. Der Beteiligungswert stieg im Jahr 2022 auf Grund der Verschmelzung der FVS um TEUR 16 (davon TEUR 13 Genossenschaftsanteile) auf TEUR 78. Die genannten Genossenschaftsanteile wurden im Jahr 2023 abgetreten. Zudem wurde die Beteiligung an der RINGFOTO GmbH & Co. KG um TEUR 3 reduziert, womit der gesamte Beteiligungswert im Jahr 2023 um TEUR 16 auf TEUR 62 sank.

Die Entwicklung des Anlagevermögens und seine Aufteilung ist im Anlagespiegel dargestellt.

Verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen Konzerngesellschaften von insgesamt TEUR 22.207 (i. Vj. TEUR 14.068) betreffen im Wesentlichen Darlehen in Höhe von TEUR 22.055 (i. Vj. TEUR 13.954), davon mit TEUR 19.237 (i. Vj. TEUR 10.553) Darlehen an die Gesellschafterin European Imaging Group Ltd. Des Weiteren sind noch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 152 (i. Vj. TEUR 114) enthalten. Von den genannten Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben TEUR 19.237 (i. Vj. TEUR 8.737) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen TEUR 3.709 (i. Vj. TEUR 2.361) und bestehen im Wesentlichen mit TEUR 3.538 aus einer Darlehensverbindlichkeit gegenüber der Gesellschafterin European Imaging Group Ltd. (i. Vj. TEUR 2.222). Alle Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen TEUR 9.475 (i. Vj. TEUR 9.414). Diese enthalten Bonusforderungen und Werbekostenzuschussforderungen über TEUR 8.231 (i. Vj. TEUR 7.432).

Die in dem Posten enthaltenen Mietkautionen in Höhe von TEUR 311 (i. Vj. TEUR 331) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Eigenkapital

In 2023 blieb das gezeichnete Kapital mit EUR 2.689.816,00 unverändert.

Das Stammkapital wird seit 2019 zu 100% durch die Calumet Wex International Limited, Norwich, UK gehalten, die seit 2020 unter dem neuen Namen European Imaging Group Ltd. firmiert. Es ist in voller Höhe einbezahlt.

Rückstellungen

Im Jahresabschluss sind Rückstellungen über TEUR 694 für Körperschaftsteuer/SolZ und TEUR 1.014 für Gewerbesteuer enthalten.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten i. W. Personalaufwendungen von TEUR 739, Gewährleistungen von TEUR 470, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen über TEUR 272, Beträge für Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 145), für Archivierung von TEUR 83 und Betriebsnebenkostennachzahlungen für Mietflächen über TEUR 81.

Verbindlichkeiten

Die Calumet Photographic GmbH haftet für die Verbindlichkeit im Rahmen der seit Dezember 2021 bestehenden Gruppenfinanzierung der European Imaging Group Ltd. mit und hat auch die Möglichkeit zur kurzfristigen Finanzierung mittels einer "Revolving Credit Facility" von rd. TEUR 3.128. Als Sicherheit dienen der Commerzbank insbesondere alle Vermögenswerte inkl. des Warenbestands sowie die Verpfändung aller gegenwärtigen und zukünftigen Forderungen und Rechte. Wir verweisen auf die Ausführungen zu den Haftungsverhältnissen in Abschnitt "sonstige Angaben". Im Dezember 2023 wurde diese in einen kurzfristigen Geldmarktkredit mit einer Laufzeit von einem Monat gewandelt, so dass zum Bilanzstichtag hieraus TEUR 3.000 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultierten. Die Revolving Credit Facility reduzierte sich dadurch zum Bilanzstichtag auf TEUR 128.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum Stichtag TEUR 17.707 (i. Vj. TEUR 18.520), welche wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig sind.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Mietkaufverpflichtungen gegenüber Leasinggesellschaften für den Innenausbau und die Ausstattung der Filialen Frankfurt, Berlin, Hannover, Köln sowie der neuen Filiale Leipzig in Höhe TEUR 741 (i. Vj. TEUR 693). Davon haben TEUR 181 (i. Vj. TEUR 153) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und TEUR 560 (i. Vj. TEUR 540) eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren.

Alle übrigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen wie im Vorjahr nicht.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 3.933.085,45 auf neue Rechnung vorzutragen.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

In den Umsatzerlösen von insgesamt TEUR 138.694 (i. Vj. TEUR 134.427) sind neben den regulären Verkaufserlösen auch Werbekostenzuschüsse in Höhe von TEUR 5.118 (i. Vj. TEUR 4.547) enthalten. Der Umsatz ist um zu erwartende Retouren im Versandhandel in Höhe von TEUR 348 (i. Vj. TEUR 306) reduziert.

Der Umsatz von Calumet gliedert sich regional wie folgt auf:

97,0 % in Deutschland,

2,5 % in die EU und

0,5 % Drittländer.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten i. W. Erträge für Versicherungsentschädigungen für Transportverluste über TEUR 186 und verrechnete sonstige Sachbezüge in Höhe von TEUR 167.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten zusätzlich periodenfremde Erträge von TEUR 24 aus der Herabsetzung der Wertberichtigungen auf Forderungen.

Erträge aus Währungskursdifferenzen sind in Höhe von TEUR 48 (i. Vj. TEUR 49) enthalten.

Materialaufwand

Im Materialaufwand sind neben dem klassischen Wareneinsatz auch Marketingaufwendungen enthalten, da diese gerade bei Online-Verkäufen durch die Provisionierung von zugeführten Kunden in direktem Zusammenhang mit den Umsätzen stehen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen vor allem Mietaufwendungen TEUR 2.064 (i. Vj. TEUR 1.819), Ausgangsfrachten TEUR 976 (i. Vj. TEUR 1.016), Kreditkartengebühren TEUR 993 (i. Vj. TEUR 881), Konzernumlagen TEUR 960 (i. Vj. TEUR 628) und EDV-Kosten für Infrastruktur und Webshop-Betrieb TEUR 877 (i. Vj. TEUR 965). Zudem sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, Aufwendungen für Gas, Strom und Wasser TEUR 493 (i. Vj. TEUR 587) enthalten. Im Vorjahr waren zusätzlich Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung und Bedeutung im Zusammenhang mit der Verschmelzung der Foto-Video Sauter auf die Gesellschaft in Höhe von TEUR 1.704 enthalten.

Periodenfremde Aufwendungen sind in Höhe von TEUR 168 enthalten und resultieren im Wesentlichen aus Forderungsverlusten sowie Verlusten aus Anlagenabgängen.

Aufwendungen aus Kursdifferenzen sind in Höhe von TEUR 17 (i. Vj. TEUR 28) enthalten.

5. Sonstige Angaben gemäß § 285 HGB

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, der nicht in der Bilanz erscheint, beläuft sich am Bilanzstichtag auf TEUR 6.069 (i. Vj. TEUR 6.882). Sie betreffen Verpflichtungen aus Mietverträgen und KFZ-Leasing sowie Leasing von Sachanlagen zur Vermietung (Rent) und Ladeneinrichtung mit Fälligkeit

• Innerhalb eines Jahres: TEUR 1.815
• Ein bis fünf Jahre: TEUR 2.496
• Mehr als 5 Jahre: TEUR 1.758

Davon entfallen TEUR 6.035 (i. Vj. TEUR 6.796) auf Gebäudemieten.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Die Calumet Photographic GmbH haftet für die Verbindlichkeit im Rahmen der Gruppenfinanzierung in Höhe von TEUR 16.932 mit. Als Sicherheit dienen der Commerzbank insbesondere alle Vermögenswerte inkl. des Warenbestands sowie die Verpfändung aller gegenwärtigen und zukünftigen Forderungen und Rechte. Das Risiko der Inanspruchnahme wird aufgrund der Bonität European Imaging Group Ltd. als gering eingeschätzt.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigen Arbeitnehmer betrug (§ 285 Nr. 7 HGB):

2023 2022
Angestellte 247 235
Davon Teilzeitarbeitskräfte 63 49

Am Jahresende 2023 arbeiteten insgesamt 269 Mitarbeiter im Unternehmen, davon 10 Auszubildende.

Geschäftsführung

Als hauptberufliche Geschäftsführer in 2023 waren über das gesamte Jahr Frank Hasselmann, Wirtschaftswissenschaftler, Wedel sowie Richard Glatzel, Ingenieur, München, bestellt.

Wir haben von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar für den Abschlussprüfer KPMG beläuft sich auf TEUR 87 für Abschlussprüfungsleistungen. Darüber hinaus sind keine Tätigkeiten des Abschlussprüfers angefallen.

Angaben zum Konzernabschluss

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der AURELIUS Equity Opportunities SE & Co. KGaA, Ludwig-Ganghofer-Straße 6 in 82031 Grünwald, für den kleinsten Kreis und den größten Kreis von Unternehmen einbezogen. Damit ist die Gesellschaft verbundenes Unternehmen zur AURELIUS Equity Opportunities SE & Co. KGaA, Grünwald, sowie zu deren unmittelbaren und mittelbaren Tochterunternehmen. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister offengelegt.

Des Weiteren wird die Gesellschaft in den Konzernabschluss der European Imaging Group Ltd., Norwich/UK, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Companies House veröffentlicht.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

 

Hamburg, den 31. März 2024

Frank Hasselmann

Richard Glatzel

Lagebericht 2023

1) Markt und wirtschaftliches Umfeld

Im Verlauf des gesamten Jahres 2023 war die deutsche Wirtschaft von einer ökonomischen Stagnation bei zugleich hohen, wenn auch abnehmenden Inflationsraten begleitet, weshalb das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,3% im Vergleich zum Vorjahr zurückging.

Der private Konsum sank preisbereinigt um 0,8%, während er im Vorjahr noch um 4,6% angestiegen war. Auch die Konsumausgaben des Staates nahmen im Jahr 2023 um 1,7% ab. Die Inflationsrate lag mit 5,9% über dem Vorjahr.

Die Konsumklimaindikatoren zeigen weiterhin eine getrübte Stimmung. Zum Februar 2024 weist der viel beachtete GfK-Konsumklimaindex einen Wert von -29,7 auf und konnte sich damit nur wenig von seinem Tief im März 2023 mit einem Wert von -30,6 erholen. Zum Jahreswechsel 2022/2023 hatte der Wert noch bei -40,1 gelegen.

Die Entwicklung des Fotomarktes hat sich in 2023 auf dem Niveau des Vorjahres stabilisiert. Laut Berechnungen der GfK hat sich dieser um 2% vergrößert (1% in 2022). Das Niedrig- bis Mittelpreissegment, in dem Calumet wenig engagiert ist, hat abermals stark an Anteilen verloren. Das Wachstum des Hochpreissegments konnte die Rückgänge der übrigen Segmente kompensieren.

Im Vergleich zu 2022 stieg der Umsatz durch Kameraverkäufe um 4,7% an, während die Nachfrage für Objektive mit einer Veränderung von +0,3% stabil geblieben ist. Der Verkauf von Fotozubehör sank um 3,7%. Blitzsysteme, die für Calumet eine untergeordnete Rolle spielen, haben ein Wachstum von 2,8% verzeichnet.

Der Anteil der Fotofachhändler am Gesamtmarkt ist von 64,8% in 2022 auf 68,8% angestiegen. Dies ist im Wesentlichen die Folge davon, dass sich der Markt in 2023 weiterhin in Richtung hochpreisiger Produkte verschiebt, die von Fotofachhändlern angeboten werden. Der Verkauf von Fotoprodukten erfolgte zu 51,8% online und ist damit gegenüber 2022 mit 51,9% stabil geblieben.

Entwicklung des Unternehmens in 2023

Die folgenden finanziellen Leistungsindikatoren geben einen Überblick über den Verlauf des Geschäftsjahres, wobei Umsatzerlöse, Rohergebnismarge und das Ergebnis vor Steuern die für die interne Steuerung verwendeten bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren darstellen.

Ertragslage

Calumet konnte ein Umsatzwachstum von 3,2% im Vergleich zum Vorjahr erwirtschaften. Der Multi-Channel-Ansatz in Kombination mit einem Fokus auf hochwertige High-End Produkte ist sehr wichtig für das Wachstum von Calumet, konnte aber im Vergleich zu den Vorjahren nicht die gleiche Dynamik entfalten, da das Geschäftsjahr 2022 durch den Abbau von offenen Kundenaufträgen aus 2021 in Höhe von EUR 4,8 Mio außerordentlich positiv beeinflusst war und es mehr Produktneuheiten gab.

Der Bereich Retail, das klassische Ladengeschäft, hatte 2023 einen Anteil am Umsatz mit Drittkunden in Höhe von rd. 68%. Hierbei war Calumet an folgenden Standorten in Deutschland vertreten:

Hamburg,

Düsseldorf,

Berlin,

München,

Stuttgart,

Essen,

Frankfurt,

Hannover,

Köln und

Leipzig.

Der Gebrauchtwarenbereich wuchs auf Grund gestiegener Nachfrage und eines verbesserten Preismodell deutlich. Die gleiche Entwicklung ist im Bereich Callcenter zu beobachten, da hier ein verstärkter Fokus auf den Telefonverkauf gelegt wurde.

Durch Umsatzsteigerungen um TEUR 4.268 auf TEUR 138.694 steigt auch das Rohergebnis um TEUR 1.487 auf TEUR 29.756. Die Rohergebnismarge ist mit 21,5% leicht über dem Vorjahresniveau von 21,0%.

Der Aufwand für Personal, Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen ist von TEUR 23.775 auf TEUR 24.567 und damit um 3,3% nahezu proportional zum Umsatzwachstum gestiegen. Der Kostenanstieg geht dabei insbesondere auf weiteres Personal in der Verwaltung, eine Ausweitung der Marketingkosten sowie erhöhte Mietaufwendungen und Investitionen in die neuen Filialen zurück.

Der Anstieg der Zinserträge um TEUR 426 auf TEUR 819 resultiert insbesondere aus einer Zunahme der Darlehen an verbundene Unternehmen und das erhöhte Zinsniveau.

Es wurde ein positives Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 5.978 erzielt. Dies liegt mit 24,1% über dem Vorjahr von TEUR 4.815. Negativ beeinflusst wurde das Ergebnis des Vorjahres durch einen Verschmelzungsverlust in Höhe von TEUR 1.704. Der Jahresüberschuss im Jahr 2023 wird mit TEUR 3.933 ausgewiesen und liegt damit über dem Jahr 2022 (TEUR 2.506).

Das ambitionierte Umsatzziel wurde trotz eines Wachstums von 3,2% zum Vorjahr nicht erreicht. Die Prognosen für die Rohergebnismarge (21 %) sowie das geplante Ergebnis vor Steuern (deutliche Steigerung) wurden hingegen erreicht.

Vermögens- und Finanzlage

Das Sachanlagevermögen lag um TEUR 208 unter dem Vorjahr, da geringere Investitionen in Ladeneinrichtungen und Produkte für den Vermietungsbereich für neue eröffnete Filialen getätigt wurden.

Die Vorräte sind im Zuge der Steigerung des Umsatzes um TEUR 810 im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 16.436 gestiegen.

Die Forderungen gegen Konzerngesellschaften von insgesamt TEUR 22.207 (i. Vj. TEUR 14.068) sind insbesondere aufgrund erhöhter Darlehen an die Gesellschafterin und weitere verbundene Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen.

Die Forderungen aus Bonus- und / oder Marketing-Vereinbarungen sind zum Jahresende 2023 auf TEUR 7.624 (i. Vj. TEUR 7.432) angestiegen auf Grund der wachsenden Geschäftstätigkeit und des damit verbundenen wachsenden Einkaufsvolumens.

Die flüssigen Mittel stiegen leicht um TEUR 382 auf TEUR 4.850. Bei einem höheren Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit infolge der gestiegenen Darlehensforderungen gegen verbundene Unternehmen wirkten vor allem die im Vergleich zum Vorjahr erhöhten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von TEUR 3.000 (i. Vj. TEUR 0) gegenläufig.

Die Zahlungsfähigkeit war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit gegeben.

Im Zuge der Übernahme der Foto-Video Sauter hatte Calumet ein Darlehen in Höhe von TEUR 1.010 an die Foto-Video-Sauter GmbH & Co KG vergeben, welches zum 31.12.2021 in voller Höhe zurückgezahlt worden war. Parallel dazu wurde ein Darlehen von Herrn Bernd Sauter an Calumet ebenfalls in Höhe von TEUR 1.010 mit einer Laufzeit von 5 Jahren vereinbart. Die vollständige Tilgung erfolgte zum 31.12.2023 (i. Vj. TEUR 203).

Die Calumet Photographic GmbH haftet für die Verbindlichkeit im Rahmen der seit Dezember 2021 bestehenden Gruppenfinanzierung der European Imaging Group Ltd. mit und hat auch die Möglichkeit zur kurzfristigen Finanzierung mittels einer "Revolving Credit Facility" von rd. TEUR 3.128. Als Sicherheit dienen der Commerzbank insbesondere alle Vermögenswerte inkl. des Warenbestands sowie die Verpfändung aller gegenwärtigen und zukünftigen Forderungen und Rechte. Im Dezember 2023 wurde diese in einen kurzfristigen Geldmarktkredit mit einer Laufzeit von einem Monat gewandelt, so dass zum Bilanzstichtag hieraus TEUR 3.000 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultierten. Die Revolving Credit Facility reduzierte sich dadurch zum Bilanzstichtag auf TEUR 128.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind auf Grund verstärkter Tilgung zum Jahresende um TEUR 812 auf TEUR 17.707 gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind um TEUR 1.348 auf TEUR 3.709 in 2023 angestiegen. Insgesamt liegt die Eigenkapitalquote auf einem konstant hohen Niveau von mehr als 40% zum Bilanzstichtag.

Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Für Calumet ist die Kundenzufriedenheit eine wichtige nicht-finanzielle Größe, um das Kundenerlebnis bei Beratung, Verkauf und Service zu monitoren und steuern. Die Größe wird bei Calumet u. a. über Google-Bewertungen/-Rezensionen erhoben. Google zeigt die Bewertungsgröße in Sternen mit einer Dezimalstelle von Null bis 5 Sternen an, wobei 5 Sterne die beste Bewertung ist.

Die Entwicklung der Bewertungen erfolgt je Filiale und ist auf hohem Niveau weitgehend stabil:

Filiale Ende 2022 Ende 2023
Hamburg 4,5 4,5
Berlin 4,4 4,5
Düsseldorf 4,7 4,7
Essen 4,7 4,8
München 4,5 4,6
München FVS 4,3 4,3
Stuttgart 4,5 4,5
Frankfurt 4,7 4,8
Hannover 4,5 4,6
Köln 4,7 4,8
Leipzig 5,0 4,6

Erhebungszeitpunkt für Ende 2022 war der 12. Januar 2023 und für Ende 2023 der 10.Januar 2024 von www.google.de.

Sonstiges

Der Personalstand lag am Jahresende 2023 bei 269 Mitarbeitern/-innen, darin enthalten sind 10 Auszubildende.

2) Chancen & Risiken sowie voraussichtliche Geschäftsentwicklung

Im Folgenden werden Risiken der Gesellschaft nach abnehmender Bedeutung genannt.

Die Preise für Güter und Dienstleistungen sind in 2023 in weiten Teilen der Weltwirtschaft deutlich gestiegen. Es muss davon ausgegangen werden, dass auch 2024 weiterhin Preissteigerungen stattfinden. Zum einen erodiert dies voraussichtlich das Realeinkommen eines Teils unserer Kundenbasis und zum anderen muss von steigenden Betriebskosten ausgegangen werden.

Trotz eines bisher in Summe vorsichtigen Vorgehens des Westens ist eine Ausweitung des Ukraine-Krieges nicht gänzlich auszuschließen. Wahrscheinlicher noch sind jedoch Angriffe, beispielsweise auf die IT-Infrastruktur des Landes, da es im politischen Interesse von Kriegsteilnehmern liegt, die gesellschaftliche Meinung für die Unterstützung der Ukraine zu untergraben. Je nach Ausgestaltung eines solchen Szenarios würde zumindest eine weitere Verunsicherung der Verbraucher die Folge sein.

Die Geschäftsbeziehungen zu allen Lieferanten liegen weiterhin auf gutem Niveau. Rechnungen werden im Rahmen vereinbarter Zahlungsziele bezahlt. Größere Regressansprüche und/oder Schadenersatzforderungen von Kunden sind zum Jahresende und danach nicht bekannt geworden.

Risiken aus Forderungsausfällen offener Kundenrechnungen bestehen nach wie vor nicht, da selbst größte Einzelforderungen, bis auf wenige Ausnahmen, nicht mehr als 0,1% des Gesamtumsatzes ausmachen. Bei den erwähnten Ausnahmen handelt es sich entweder um staatliche Stellen der Bundesrepublik Deutschland mit entsprechender Bonität oder alternativ um Unternehmen, für deren Transaktionen dann entsprechende Kreditversicherungen abgeschlossen werden.

Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar, Vorgänge mit besonderer Bedeutung für das Unternehmen sind seit dem Ende 2023 nicht eingetreten.

Als hohe Chancen für unser Umsatzwachstum sehen wir das allgemeine Preiswachstum im High-End Kameramarkt, welches im Zuge von Produktneuheiten an die Endkunden weitergegeben werden kann. Auf der Volumenseite sehen wir weiteres überdurchschnittliches Wachstumspotential im Online-Bereich. Im Retail-Bereich wird die Eröffnung weiterer Filialen in großen deutschen Städten weiterhin angestrebt.

Daher wird weiteres Wachstum angestrebt. Wir gehen von einem Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Bereich und von einer leicht geringeren Rohergebnismarge aus. Bei leicht steigenden Fixkosten und geringen Sondereinflüssen erwarten wir einen moderat positiven Ergebniseffekt auf unser Ergebnis vor Steuern in 2024 im Vergleich zum Vorjahr.

Auch in 2024 werden Investitionen in vergleichbarer Größenordnung wie in 2021 in die Erneuerung des Vermietungsbestands in den bestehenden Filialen und in die Ladeneinrichtung der neu geplanten Filiale angestrebt.

 

Hamburg, den 31. März 2024

Frank Hasselmann

Richard Glatzel

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die CALUMET Photographic GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CALUMET Photographic GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CALUMET Photographic GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 7. Juni 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Witschel, Wirtschaftsprüfer

Schwarz, Wirtschaftsprüfer

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