Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 30219
Vorher
GFA Terra Systems GmbH
Eingetragen
17.12.1982
Branche
Architekturbüros für Orts-, Regional- und LandesplanungTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklernArchitekturbüros für Garten- und Landschaftsgestaltung
Gegenstand
die weltweite Planung und Durchführung von Projekten und Programmen als unabhängiges Beratungsunternehmen sowie alle sonstigen Geschäfte, die hiermit im Zusammenhang stehen oder gebracht werden können sowie ferner Maklertätigkeiten gemäß § 34 c Abs. 1 Satz Nr. 1 a GewO.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Dürr
seit 14.4.2026
Geschäftsführer
Ilona Dr. Schadl
seit 10.7.2019
Geschäftsführer
Anja Desai
seit 10.7.2019
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
GFA Holding AG
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

GFA Holding AG
Germany
5.000.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GFA Beteiligungs GmbH

Hamburg

Konzernabschluss zum 31.12.2022

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022

der GFA Beteiligungs GmbH, Hamburg

I. Allgemeine Grundlagen, Geschäftsjahr und Konzernbilanzstichtag

Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im vorliegenden Konzernabschluss der GFA Beteiligungs GmbH (Amtsgericht Hamburg, HRB 101181), die Vorschriften des HGB unter Berücksichtigung der rechtsformabhängigen Besonderheiten des GmbH-Gesetzes angewandt worden.

Die Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Konzernabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Der 31. Dezember ist der Bilanzstichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens sowie sämtlicher in den Konzernabschluss einbezogener Tochterunternehmen. Das Geschäftsjahr ist damit jeweils das Kalenderjahr.

II. Konsolidierungskreis

Die Gesellschaft ist Mutterunternehmen für Tochterunternehmen i. S. v. § 290 HGB, die damit auch verbundene Unternehmen i. S. v. § 271 Abs. 2 HGB sind. Die Tochtergesellschaften werden mit Ausnahme von fünf (Vj. fünf) ausländischen Tochtergesellschaften und einer inländischen Tochtergesellschaft, die wegen Unwesentlichkeit gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht konsolidiert werden, im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen.

Bezüglich des Umfangs des Konsolidierungskreises wird auf Abschnitt IX. "Aufstellung des Anteilsbesitzes" in diesem Konzernanhang verwiesen.

III. Konsolidierungsmethoden und Währungsumrechnung

In den Konzernabschluss werden die aufgestellten Jahresabschlüsse aller einbezogenen Gesellschaften übernommen.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten der Beteiligungen mit dem anteiligen neubewerteten konsolidierungspflichtigen Eigenkapital der Tochtergesellschaften. Die Erstkonsolidierung erfolgte auf den Erwerbszeitpunkt der Anteile an den Tochtergesellschaften.

Im Rahmen der Erstkonsolidierung der TolaData GmbH, Berlin, wurde 2020 ein passivischer Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 240 ermittelt, der in der Bilanz gesondert nach dem Eigenkapital als Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen wird. Die erfolgswirksame Auflösung des noch zum 31. Dezember 2021 ausgewiesenen Betrages in Höhe von TEUR 39 erfolgte im Geschäftsjahr 2022.

Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung werden aufgrund der Stabilität und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells planmäßig linear über 10 Jahre abgeschrieben.

Der Ausgleichsposten für Anteile nicht beherrschender Gesellschafter bemisst sich grundsätzlich am anteiligen Eigenkapital der jeweiligen Einzelgesellschaft unter Berücksichtigung der einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Der Ausgleichsposten für Anteile nicht beherrschender Gesellschafter enthält Anteile an den aufgedeckten stillen Reserven und Lasten sowie die anteiligen Ergebnisbestandteile aus der Folgekonsolidierung der entsprechend der Neubewertungsmethode in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen.

Konzerninterne Forderungen und Verbindlichkeiten wurden gegeneinander aufgerechnet.

Aufwendungen und Erträge wurden im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung eliminiert, soweit sie in Beziehung der Konzerngesellschaften untereinander bestanden. Konzerninterne Beteiligungserträge wurden storniert.

Zwischengewinne im Umlaufvermögen sind nicht angefallen. Zwischengewinne im Anlagevermögen aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen wurden erfolgswirksam eliminiert.

Für zeitliche Differenzen, die aus ergebniswirksamen Konsolidierungsbuchungen resultieren, werden latente Steuern auf Basis der geschätzten durchschnittlichen Ertragsteuerbelastung im Realisationszeitpunkt gebildet (20 % bis 29 %).

Der Grundsatz der Stetigkeit der Konsolidierungsmethoden und der Währungsumrechnung wurde beachtet.

IV. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden innerhalb des Konzerns werden einheitlich ausgeübt.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und vollständig abgeschrieben.

Erstmalig wurden im Geschäftsjahr 2022 Eigenleistungen für die Entwicklung des Rekrutierungssystems "Expertis", welches auf Basis des entgeltlich erworbenen ERP-Systems Odoo von der GFA Syscom entwickelt wird, als Anschaffungsnebenkosten unter den geleisteten Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert. Für das Jahr 2022 wurden Eigenleistungen in Höhe von TEUR 212 angesetzt, außerdem erfolgte eine nachträgliche Aktivierung für das Jahr 2021 in Höhe von TEUR 124.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten und die unfertigen Leistungen wurden mit ihren Herstellungskosten unter Berücksichtigung der direkt zurechenbaren Kosten bewertet. Dabei wird möglichen Werthaltigkeitsrisiken Rechnung getragen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie gegen verbundene Unternehmen wurden zu Nennwerten unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Ansprüche aus erbrachten Dienstleistungen, bei denen die Abrechenbarkeit gemäß Vertrag zum Bilanzstichtag noch nicht gegeben ist, werden als Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfasst. Die Abgrenzung dieser Dienstleistungen zum Bilanzstichtag erfolgt zu den vertraglich vereinbarten Honorarsätzen und den abrechenbaren Reise- und Sachkosten. Die Projektdeckungsbeiträge werden somit periodengerecht erfasst.

Erhaltene Anzahlungen, die auf bereits erbrachte Leistungen der Gesellschaft entfallen, werden projektbezogen mit den für die erbrachten Leistungen aktivierten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen saldiert. Die Saldierung betrug per 31. Dezember 2022 TEUR 24.960 (Vj. TEUR 22.866). Erhaltene Anzahlungen werden mit dem Nennwert angesetzt.

Die Pensionsrückstellungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) sowohl nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren als auch nach dem Teilwertverfahren ermittelt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei der Abzinsung pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Der zum Abschlussstichtag verwendete Rechnungszinssatz beträgt 1,78 % bzw. 1,79 % (Vj. 1,87 %). Der Rechnungszinssatz basiert - entsprechend der § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB - auf dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen bzw. eine Fluktuationsrate wurden bei der Ermittlung der Verpflichtung aufgrund der Versorgungszusagen und der Struktur des Bewertungskollektivs nicht berücksichtigt.

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum 31. Dezember 2022 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre eine Verminderung der Rückstellungen für Pensionen (Unterschiedsbetrag) in Höhe von TEUR 9 (Vj. TEUR 14).

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern auf temporäre Differenzen aus den Einzelabschlüssen der einbezogenen Gesellschaften und latente Steuern auf Konsolidierungsmaßnahmen wurden auf der Basis der erwarteten zukünftigen Steuerbelastung der einbezogenen Gesellschaften ermittelt. Insgesamt wird im Realisationszeitpunkt eine durchschnittliche Steuerquote in der Bandbreite von 20 % bis 29 % erwartet. Aufgrund steuerfreier Betriebsstättengewinne im Ausland ist die durchschnittliche Steuerquote der GFA-Unternehmensgruppe vergleichsweise niedrig. Von dem Aktivierungswahlrecht für latente Steuern wurde in den Einzelabschlüssen der einbezogenen Gesellschaften bei einem Überhang aktiver Steuerlatenzen kein Gebrauch gemacht. Aktive latente Steuern wurden im Konzernabschluss damit nur insoweit angesetzt, als sie aus Konsolidierungsmaßnahmen bzw. aus einer Kaufpreisallokation resultieren.

In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden die unmittelbar den Projekten zurechenbaren Aufwendungen in der Position Projektaufwand ausgewiesen. Den Projekten unmittelbar zurechenbare Aufwendungen sind im Wesentlichen bezogene Leistungen von externen Beratern und ARGE-Partnern sowie laufende Sachaufwendungen (Betriebsmittel) für die Projekte.

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Forderungen und Verbindlichkeiten mit dem Euro-Mittelwert am Entstehungstag. Die Bewertung zum Bilanzstichtag erfolgte bei einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr mit dem Devisenkassamittelkurs. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten.

V. Erläuterungen zur Bilanz

1. Entwicklung des Konzernanlagevermögens

Die Entwicklung des Konzernanlagevermögens ist in dem Anlagespiegel dargestellt, der einen integralen Bestandteil des Konzernanhangs bildet und diesem als Anlage beigefügt ist.

Die geleisteten Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 625 betreffen Anzahlungen für das im Rahmen der Digitalisierung erworbene ERP-System Odoo. Dieses Softwaresystem wird zur Optimierung von Geschäftsprozessen eingesetzt und besteht aus verschiedenen Modulen. Odoo wurde als Standardsoftware angeschafft und bildet aktuell die Systembasis für das Modul Projektmanagement und einvoicing (Eigenname "IDA") sowie das Modul Personalrekrutierung bzw. Expertenmanagement (Eigenname "Expertis"). Die Implementierung dieser Module ist im Jahr 2022 im hohen Maße vorangeschritten. Die Inbetriebnahme des Expertenmanagementsystems "Expertis" ist Mitte 2023 geplant. Das Modul e-Invoicing, welches im Rahmen des Projektmanagementsystems IDA entwickelt wird, wird im 2. Quartal 2023 einsatzbereit sein.

Das Infoniqa ONE HCM Personal- und Bewerbermanagement wurde im Juli 2022 in Betrieb genommen und entsprechend unter den Immateriellen Wirtschaftsgütern aktiviert und planmäßig abgeschrieben.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen haben sich durch den Zukauf von Anteilen an der H2Global Advisory GmbH in Höhe von TEUR 6 erhöht. Außerdem sind in 2022 bereits zu aktivierende Anschaffungsnebenkosten für den im März 2023 erfolgten Kauf von Anteilen an einer neuen Gesellschaft in Höhe von TEUR 138 (siehe hierzu Nachtragsbericht) angefallen, die als geleistete Anzahlungen auf Finanzanlagen erfasst wurden.

Die Beteiligungen haben sich insgesamt um TEUR 18 erhöht. Diese Erhöhung resultiert aus einer Kapitalerhöhung in der GFA Mitarbeiter Beteiligungs GbR.

Die Wertpapiere im Anlagevermögen haben sich 2022 um TEUR 113 auf zum Bilanzstichtag TEUR 177 erhöht. Die erworbenen Fondsanteile dienen als Deckungsvermögen für Wertguthabenvereinbarungen, die mit Mitarbeitern geschlossen wurden. Diese Vermögenswerte sind dem Zugriff aller übrigen Gläubigern entzogen, somit gilt ein Saldierungsgebot mit den entsprechenden Rückstellungen für die Verpflichtungen aus Wertguthaben. Durch die Saldierung ergibt sich im Anlagevermögen ein Buchwert von EUR 0.

2. Geschäfts- oder Firmenwert

Wir verweisen auf die Ausführungen unter III. "Konsolidierungsmethoden und Währungsumrechnung".

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten in Höhe von TEUR 98 (Vj. TEUR 384) noch nicht fällige Sicherheitseinbehalte, deren Restlaufzeit sich nach der Laufzeit der korrespondierenden Projekte richtet. Ein Großteil der Forderungen aus Sicherheitseinbehalten wird faktisch eine Restlaufzeit von über einem Jahr aufweisen.

Darüber hinaus enthalten die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Ansprüche aus erbrachten Dienstleistungen (TEUR 34.053, Vj. TEUR 28.421), bei denen die Abrechenbarkeit gemäß Vertrag zum Bilanzstichtag noch nicht gegeben ist und die damit rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen.

In den sonstigen Vermögensgegenständen haben die Kautionen in Höhe von insgesamt TEUR 77 (Vj. TEUR 76) eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

4. Latente Steuern

Aktive latente Steuern nach § 306 Satz 1 HGB betreffen die Zwischenergebniseliminierung für konzerninterne Lieferungen und Leistungen, die im Jahresabschluss des empfangenden Unternehmens als Anlagevermögen aktiviert wurden.

5. Konzerneigenkapital

Die Entwicklung des Konzerneigenkapitals im Geschäftsjahr 2022 ist aus dem Konzerneigenkapitalspiegel ersichtlich. Die Aufstellung des Konzerneigenkapitalspiegels erfolgte nach den Grundsätzen des DRS 22 (Konzerneigenkapital).

Zum Bilanzstichtag stehen TEUR 34.351 bei der Muttergesellschaft GFA Beteiligungs GmbH zur Ausschüttung an die Gesellschafter zur Verfügung.

In dem Konzernbilanzgewinn zum 31. Dezember 2022 ist ein Gewinnvortrag von TEUR 20.589 enthalten, aus dem im Berichtsjahr TEUR 3.700 an die Gesellschafter der GFA Beteiligungs GmbH ausgeschüttet wurden.

Eigene Anteile

Die GFA Beteiligungs GmbH hält zum 31. Dezember 2022 74.260 (Vj. 74.260) der Anteile an der Gesellschaft als eigene Anteile. Die eigenen Anteile werden als Abzugsposten im Eigenkapital ausgewiesen. Entsprechend wird ein Betrag von EUR 74.260,00 (Vj. EUR 74.260,00) offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt. Darüber hinaus wird für das gezahlte Agio ein Betrag von EUR 530.727,87 (Vj. EUR 530.727,87) offen von den Kapitalrücklagen abgesetzt.

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben die folgenden Restlaufzeiten:

Restlaufzeit davon
Gesamt
TEUR
< 1 Jahr
TEUR
1 - 5 Jahre
TEUR
> 5 Jahre
TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 345 345 0 0
(Vorjahr) 804 459 345 0
2. Erhaltene Anzahlungen 21.328 7.147 14.181 0
(Vorjahr) 28.863 9.622 19.241 0
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 15.639 15.639 0 0
(Vorjahr) 13.389 13.389 0 0
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 66 66 0 0
(Vorjahr) 65 65 0 0
5. Sonstige Verbindlichkeiten 5.608 5.608 0 0
(Vorjahr) 6.385 6.385 0 0
42.986 28.805 14.181 0
(Vorjahr) 49.506 29.920 19.586 0

Die Restlaufzeiten der erhaltenen Anzahlungen richten sich nach dem Projektfortschritt und können daher nicht eindeutig ermittelt werden. Ein erheblicher Teil der erhaltenen Anzahlungen wird aber durch eine Vielzahl an Langzeitprojekten faktisch eine Restlaufzeit von über einem Jahr aufweisen.

In den sonstigen Verbindlichkeiten werden Verbindlichkeiten aus Steuern mit TEUR 2.238 (Vj. TEUR 1.750) ausgewiesen, die in erster Linie aus Umsatzsteuerverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer resultieren, sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von TEUR 8 (Vj. TEUR 28).

VI. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Afrika & SubSahara Asien Europa Lateinamerika Middle East & Nord Afrika Konsolidierung Gesamt
Umsatzerlöse 80.421 22.983 40.117 17.267 14.341 -4.661 170.468
(Vj.) 68.161 20.287 44.877 15.550 8.839 -4.667 153.047

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:

2022
TEUR
2021
TEUR
Wechselkursgewinne 1.348 733
Periodenfremde Erträge 2.142 222
Übrige 50 144
3.540 1.077

Periodenfremde Erträge betreffen vor allem die Auflösung von Rückstellungen. Diese resultieren v.a. aus der Auflösung von in 2019 und 2020 gebildeten Rückstellungen für Abrechnungsrisiken für ein bereits abgeschlossenes Projekt in Höhe von TEUR 1.444, da dieses Risiko durch ein Gerichtsurteil im Februar 2023 nicht mehr besteht. Der Ertrag aus der Auflösung dieser Rückstellung ist von außergewöhnlicher Bedeutung.

In den übrigen Erträgen ist die Auflösung des passivischen Unterschiedsbetrages im Zusammenhang mit dem Erwerb der TolaData in Höhe von TEUR 39 (Vj. TEUR 87) enthalten, somit ist der passivische Unterschiedsbetrag zum 31. Dezember 2022 komplett aufgelöst.

3. Personalaufwand

Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 77 (Vj. TEUR 75) enthalten.

4. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 33 (Vj. TEUR 55), sowie Wechselkursverluste in Höhe von TEUR 870 (Vj. TEUR 660).

5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen mit TEUR 5 (Vj. TEUR 5) verbundene Unternehmen.

6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen in Höhe von TEUR 5 (Vj. TEUR 6) die Aufzinsung der Pensionsrückstellungen.

7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten saldiert Aufwendungen aus latenten Steuern in Höhe von TEUR 18 (Vj. Erträge TEUR 25).

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten Steuern für Vorjahre in Höhe von TEUR 4 (Vj. Erstattungen in Höhe von TEUR 37).

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten in Höhe von TEUR 582 (Vj. TEUR 312) ausländische Quellen- bzw. Ertragsteuern, die den deutschen Steuern vom Einkommen und Ertrag inhaltlich entsprechen. Teilweise wurden die ausländischen Steuern an die Auftraggeber im Rahmen der Projektabrechnung weiterbelastet.

VII. Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung wurde in Übereinstimmung mit dem DRS 21 (Kapitalflussrechnung) aufgestellt.

Der Finanzmittelfonds enthält ausschließlich die in der Bilanz ausgewiesenen Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten.

VIII. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse, außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasinggeschäften betragen bis zum Ende der Laufzeit dieser Verträge TEUR 16.167 (Vj. TEUR 8.685). Davon ist ein Betrag von TEUR 1.669 (Vj. TEUR 1.581) innerhalb eines Jahres fällig. Die Erhöhung der finanziellen Verpflichtungen resultiert in erster Linie aus der vorzeitigen Optionsausübung eines Mietvertrages bis Ende 2039.

Die GFA Beteiligungs GmbH haftet als Gesellschafter unbeschränkt und gesamtschuldnerisch für die GFA Mitarbeiter Beteiligungs GbR, Hamburg.

Es bestehen zwei Haftungsverhältnisse in Höhe von jeweils TEUR 70 im Zusammenhang mit der Finanzierung des Erwerbs von Geschäftsanteilen an der GFA Beteiligungs GmbH. Aufgrund der stabilen wirtschaftlichen Verhältnisse der GFA-Gruppe wird mit keiner Inanspruchnahme gerechnet.

Außerbilanzielle Geschäfte mit wesentlicher Bedeutung für die Finanzlage des Konzerns liegen nicht vor.

2. Durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter

Während des Kalenderjahres 2022 wurden im Konzern durchschnittlich 533 (Vj. 521) angestellte Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführung) beschäftigt.

3. Organe der Muttergesellschaft

Geschäftsführer während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren:

Dr. Heiko Weißleder, Diplom-Ökonom, Hamburg,

Dr. Ilona Schadl, Diplom-Volkswirtin, Großhansdorf,

Anja Desai, Diplom-Politologin, Hamburg.

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt nach § 286 Abs. 4 i.V.m. § 314 Abs. 3 HGB.

Für die Pensionszusagen an ehemalige Geschäftsführer wurden Rückstellungen in Höhe von TEUR 296 (Vj. TEUR 292) gebildet. Die Rentenbezüge ehemaliger Geschäftsführer belaufen sich auf TEUR 21 (Vj. TEUR 20).

Es besteht ein Beirat, der wie folgt besetzt ist:

Dr. Hans-Christoph Schaefer-Kehnert, Diplom-Agrarökonom, Großhansdorf, Vorsitzender

Dr. Johannes Lagemann, Diplom Agrarökonom, Hamburg

Dr. Klaus Altemeier, Diplom-Volkswirt, Hamburg

Carsten Röhrs, Kaufmann, Hamburg, beratendes Mitglied

Die Angabe der Gesamtbezüge des Beirats unterbleibt in analoger Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB.

4. Honorar Abschlussprüfer

Das Honorar des Abschlussprüfers setzt sich für das Jahr 2022 wie folgt zusammen:

TEUR
Abschlussprüfung 70
Andere Bestätigungsleistungen 186
Sonstige Leistungen 119
375

5. Nachtragsbericht

Der Europäische Gerichtshof hat mit Urteil vom 15. Februar 2023 die Verwaltungsentscheidung der Europäischen Kommission vom 17. Februar 2021 zum Ausschluss der GFA Consulting Group GmbH von Vergabeverfahren der Europäischen Union für einen Zeitraum von 18 Monaten annulliert und in seinem Urteil festgestellt, dass der GFA Consulting Group GmbH keinerlei professionelles Fehlverhalten vorgeworfen werden kann. Damit war die GFA Consulting Group GmbH de jure niemals sanktioniert. In der Konsequenz kann die Europäische Kommission daher auch nicht den Vertragswert des betroffenen Projektes zurückfordern. Die entsprechende Rückstellung wurde daher aufgelöst.

Im März 2023 hat die GFA Holding AG 100% der Anteile der Tractebel GKW GmbH übernommen und in GKW Consult GmbH umfirmiert. Die GKW Consult GmbH - als Beratende Ingenieure insbesondere im Wasserbau - ergänzt das bisherige Leistungsspektrum der GFA Gruppe hervorragend. Die GFA-Gruppe wächst damit auf Umsatzebene um knapp 10%. Die hierfür angefallenen Anschaffungsnebenkosten wurden bereits in 2022 als geleistete Anzahlungen auf Finanzanlagen berücksichtigt.

Für die GFA Certification stellte Russland bisher einen bedeutenden Markt dar, der aufgrund der EU-Sanktionen ab 2023 bis auf weiteres nicht mehr bedient werden kann. Somit zieht sich die GFA Certification in 2023 aus dem russischen Markt zurück. Das Jahresbudget 2023 zeigt, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen auf die GFA Certification bedeutsam, aber nicht bedrohlich sein werden. Auf die GFA Certification entfiel in 2022 ein Anteil von 3,5% des Konzernumsatzes.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet.

IX. Aufstellung des Anteilsbesitzes

1. Unmittelbare und mittelbare Beteiligungen des Mutterunternehmens an Tochterunternehmen, die in den Konzernabschluss einbezogen werden

Name/Sitz Im Konzern gehaltener Anteil
(in %)
Beteiligungen der GFA Beteiligungs GmbH, Hamburg
GFA Holding AG, Hamburg *) 93,00
Beteiligungen der GFA Holding AG, Hamburg
GFA Consulting Group GmbH, Hamburg *) 100,00
HEAT GmbH Habitat, Energy Application & Technology, Königstein 100,00
Projekt-Consult GmbH, Hamburg 100,00
GFA SysCom GmbH, Hamburg 90,00
GFA B.I.S. GmbH, Bonn 87,00
Beteiligungen der GFA Consulting Group GmbH, Hamburg
GFA Certification GmbH, Hamburg *) 95,00
TolaData GmbH, Berlin 75,00

*) Für diese Gesellschaften werden die Offenlegungserleichterungen des § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch genommen.

2. Nicht in den Konzernabschluss einbezogene Tochterunternehmen

Folgende Tochterunternehmen werden gemäß § 296 Abs. 2 HGB wegen untergeordneter Bedeutung nicht in den Konzernabschluss einbezogen:

Name/Sitz Im Konzern gehaltener Anteil
(in %)
H2Global Advisory GmbH, Hamburg 56,54
GFA Chile Consultores Ltda., Santiago de Chile, Chile *) 68,00
GFA South East Europe d.o.o. Belgrad, Serbien 90,00
GFA Entec AG, St. Gallen, Schweiz 100,00
GFA Climate & Infrastructure (Pty) LTD, Südafrika 74,90
GFA Advisory India Private Limited, Indien 100,00

*) Die Gesellschaft ist inaktiv.

3. Beteiligungen

Name/Sitz Im Konzern gehaltener Anteil
(in %)
GFA Mitarbeiter Beteiligungs GbR, Hamburg 5,18
ARGE TVET, Hamburg 33,33

Zum Zweck der Durchführung von Projekten bestehen darüber hinaus zwei im Ausland registrierte Arbeitsgemeinschaften (Peru, El Salvador) in der Rechtsform einer Personengesellschaft, die als Beteiligung klassifiziert werden. Die Arbeitsgemeinschaft in Peru ist nicht mehr aktiv.

Die Angabe des Eigenkapitals und des Jahresergebnisses der Beteiligungen i. S. d. § 271 Abs. 1 HGB unterbleibt aufgrund der Inanspruchnahme des § 313 Abs. 3 Satz 4 HGB.

 

Hamburg, den 1. Juni 2023

Dr. Ilona Schadl, Geschäftsführerin

Anja Desai, Geschäftsführerin

Dr. Heiko Weißleder, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die GFA Beteiligungs GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der GFA Beteiligungs GmbH, Hamburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der GFA Beteiligungs GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 1. Juni 2023

Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Dirk Schützenmeister, Wirtschaftsprüfer

Thomas Wülfing, Wirtschaftsprüfer

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022

I. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Seit 1982 bietet die GFA Gruppe als eins der führenden Beratungsunternehmen in Europa in über 130 Ländern Lösungen für die Herausforderungen der Entwicklungszusammenarbeit/ Internationalen Zusammenarbeit an. Geberorganisationen, Ministerien und öffentliche Auftraggeber vertrauen der GFA die Durchführung zahlreicher bilateral und multilateral finanzierter Projekte an. Die überwiegende Zahl der Vorhaben wird dabei im Rahmen von internationalen Ausschreibungen akquiriert.

Das geopolitisches Umfeld

Mit dem russischen Angriff auf die Ukraine haben sich innerhalb von Tagen mehrere internationale politische Koordinaten verschoben. Die Unterstützung der Ukraine geht mit der Mobilisierung von erheblichen Finanzmitteln einher. Die Energiesicherheit steht im Fokus der Bemühungen Deutschlands und Europas, da sie sich direkt auf die Zusammenarbeit mit vielen Staaten auswirken und damit auch direkt und indirekt auf die Entwicklungszusammenarbeit. Europa und seine Mitgliedsstaaten sehen sich gemeinsam mit den USA vor die Herausforderung gestellt gegenüber China und Russland ihre wirtschaftliche Position, ihre militärische Sicherheit und ihre Wertegemeinschaft zu sichern und auszubauen.

Während in den vergangenen Jahren die nachhaltigen Entwicklungsziele im Vordergrund der Internationalen Zusammenarbeit standen und darin Verhandlungen, Vorhaben und Initiativen für Klimaschutz, Steuerung von Migration, Friedenssicherung und Stabilisierung, sowie wirtschaftliche Kooperation eingebettet waren, werden heute die geopolitischen Interessen deutlicher herausgestellt. Die Strategie "Just Transition" kombiniert beispielhaft das Bemühen europäische Sicherheitsinteressen zu kombinieren mit den klimapolitischen Notwendigkeiten und europäischer Wirtschaftsförderung. Beratungsleistungen und Projektmanagementkapazitäten bleiben in der Umsetzungskette hierfür wichtig.

Bisher ist die finanzielle Unterstützung der Ukraine noch nicht zu Lasten von weiteren Bemühungen für globale Klimaherausforderungen, Ernährungssicherung, Folgen der Covid Pandemie, Stabilisierung und wirtschaftliche Kooperationen gegangen.

Die nachhaltigen Entwicklungsziele

Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der UN bildet methodisch weiterhin den Grundpfeiler für die Steuerung der weltweiten Entwicklungszusammenarbeit. Alle Initiativen und Vorhaben von Entwicklungsbanken, Geberorganisationen, multilateralen Institutionen und öffentlichen Einrichtungen erkennen in ihrer Programmatik die direkte Abhängigkeit der Ziele untereinander an.

Flucht und Migration

Die EU und ihre Mitgliedsländer haben in den vergangenen Jahren noch keinen Weg gefunden, wie sie mit der Attraktivität der EU-Länder für viele Flüchtlinge und Migranten auf der einen Seite und dem Bedürfnis vieler EU-Bürger bzw. Staaten den Zuzug zu bremsen bzw. sogar zu stoppen auf der anderen Seite, umgehen können. Europa versucht weiterhin mit Vorhaben in den Herkunftsländern und entlang der Fluchtrouten die Menschen von der Idee einer Migration abzubringen. Die Initiativen sollen Ausbildung sowie wirtschaftliches Wachstum ermöglichen und werden zumeist über internationale Ausschreibungen in die Umsetzung gebracht.

Klimaschutz

International ist die Dringlichkeit und die Notwendigkeit, sich umfassend und über einzelne Sektoren hinaus für Klimaschutz und Biodiversität einzusetzen, mittlerweile erkannt worden. Die EU hat in ihrem Haushalt 2021-2026 den "Green Deal" postuliert. Der Krieg gegen die Ukraine zwingt die EU und ihre Mitgliedstaaten sich schneller von fossilen Brennstoffen zu verabschieden und massiv in erneuerbare Technologien zu investieren. Das Thema Grüner Wasserstoff erhält deutliche finanzielle Förderung auch in der Umsetzung von Beratungsvorhaben. Der Klimaschutz und die Anpassung an Klimaveränderungen benötigen gesetzliche Rahmenbedingungen, effektive Förderprogramme und weitere innovative Ideen, um das Ziel einer maximalen Erderwärmung von 1,5°C zu erreichen. Hierfür werden in den kommenden Jahren notwendigerweise Milliarden Euro von der öffentlichen Hand in die Infrastruktur und in die Beratung investiert.

Digitale Transformation

Der digitale Wandel prägt die Zukunft und führt weltweit zu tiefgreifenden Veränderungen in allen Bereichen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und staatlichen Handelns. Dieser Wandel prägt auch die Beziehungen zwischen Staaten und ist Teil der geopolitischen Auseinandersetzung. Die digitale Transformation geht einher mit dem Ausbau der Infrastruktur, mit der Gestaltung von Data Governance, mit digitalen Lösungen für nachhaltige Entwicklungsprozesse und mit einer erfolgreichen digitalen Wirtschaftsstruktur. Wir gehen davon aus, dass es in diesem Arbeitsfeld in den kommenden Jahren zu massiven Investitionen und damit einhergehend zu einem hohen Beratungsbedarf kommen wird.

Die GFA Gruppe ist gut aufgestellt, um attraktive Beratungsangebote in den genannten Themenbereichen, die das öffentliche Auftragswesen der nächsten Jahre bestimmen werden, für unsere Auftraggeber zu realisieren und dementsprechend im Markt zu wachsen. Die Nachfrage unterliegt einer gewissen Volatilität, da sie immer wieder durch neue Prioritäten bzw. Bedürfnisse anders akzentuiert werden wird. Die breite Aufstellung der GFA Gruppe ermöglicht es jedoch Schwankungen in einzelnen Themenfeldern aufzufangen und auszugleichen.

II. Grundlagen des Konzerns

Auftraggeber

Die Auftraggeberstruktur der GFA Gruppe besteht zu einem großen Teil aus Akteuren, die mit öffentlichen Finanzmitteln ausgestattet sind. Dies sind Entwicklungsbanken, Ministerien, quasi-öffentliche Institutionen, Stiftungen und weitere multilaterale Organisationen.

Die wichtigsten Auftraggeber der GFA Gruppe sind die inländischen großen Geber GIZ und KfW. Die Europäische Kommission mit ihren verschiedenen Direktoraten und ihren Entwicklungsbanken EBRD und EIB ist der drittgrößte Auftraggeber der GFA Gruppe. Darüber hinaus sind wichtige Kunden die DEZA und SECO aus der Schweiz, die AFD aus Frankreich, Danida aus Dänemark, die Weltbank, MCC aus den USA sowie der Global Fund und GAVI als große Fonds und weitere Akteure.

Die GFA Certification erbringt im Gegensatz zum Rest der GFA Gruppe ihre Dienstleistungen fast auschließlich im Privatsektor.

Tätigkeitsbereiche der GFA Gruppe

Die GFA Gruppe bietet vornehmlich Beratungs- und Projektmanagementdienstleistungen, insbesondere in Entwicklungs-, Schwellen- und Transformationsländern, an.

Die GFA Consulting Group GmbH ist die zentrale Firma der GFA Gruppe. Die Gesellschaft bietet Leistungen in zehn strategischen Geschäftsfeldern an und vertreibt ihre Dienstleistungen in 2022 über zehn Fachabteilungen (Finanzsystementwicklung, Gesundheit, Wasser und Abwasser, Bildung, Berufsbildung und Arbeitsmarkt, Governance, Public Finance Management, Landwirtschaftliche Entwicklung, Management Natürlicher Ressourcen und Umwelt, Energie und Privatsektorentwicklung) sowie vier "Technical Units" (C 3 -Unit for Better Learning, M&E Unit, Competence Center Climate and Energy (CCCE) und die Digital Innovation Unit (DIU)). Alle Abteilungen sind grundsätzlich in allen Entwicklungs- und Schwellenländern tätig, verfügen aber über regionale Schwerpunkte, da die meisten Themen der internationalen Zusammenarbeit nicht gleichermaßen in allen Weltregionen verfolgt werden.

Die HEAT GmbH ist ein Beratungsunternehmen, das im Bereich des Klimawandels Dienstleistungen erbringt. Der Fokus der Expertise liegt auf nachhaltigen Technologien in den Bereichen Wärme und Kühlung, Transport und Mobilität sowie in der Politikberatung zum Schutz der Ozonschicht und zur Minderung von Klimagasen. Ihre Auftraggeber sind Firmen und öffentliche Institutionen wie BMZ, GIZ, KfW, BMU, UBA, EU und andere.

Die Projekt-Consult GmbH ist ein Beratungsunternehmen, das Projekte der internationalen Zusammenarbeit im Bereich Bergbau und mineralische Rohstoffe plant, durchführt und überwacht. Ähnlich wie die GFA Consulting Group arbeitet die Projekt-Consult fast ausschließlich für öffentliche Auftraggeber der IZ, wie GIZ, BGR, Schweizer Entwicklungszusammenarbeit (DEZA und SECO), Weltbank und Europäische Union.

Die GFA Entec AG mit Sitz in St. Gallen/ Schweiz konzentriert sich auf die Unterstützung der GFA Consulting Group im Bereich "Wasserkraft/ erneuerbare Energien".

Die GFA South East Europe d.o.o., Serbien ist ergänzend im Marktsegment der GFA Consulting Group tätig. Sie soll das Portfolio um Aufträge ergänzen, die nur dezentral akquiriert werden können, aber im Bereich der Beratungskompetenzen der GFA Consulting Group liegen. Diese Firma sowie die GFA Entec AG, Schweiz, sind für den Konzern insgesamt von untergeordneter Bedeutung und werden daher in den Konzernabschluss nicht einbezogen.

Die GFA SysCom GmbH und die GFA B.I.S. GmbH bieten IT-Dienstleistungen und IT-Beratung sowohl für die GFA-Unternehmensgruppe als auch für Projekte der Entwicklungszusammenarbeit an. In Zusammenhang mit der Positionierung der GFA zu innovativen digitalen Lösungen sind beide Firmen ein wichtiger Partner der GFA Consulting Group. Die Kompetenzen beider Firmen können unter Führung der GFA Consulting Group vermarktet und weiterentwickelt werden.

In 2020 ist die GFA Consulting Group Mehrheitseigner an der TolaData GmbH geworden. Die TolaData ergänzt das Angebot der GFA Gruppe mit standardisierten digitalen Dienstleistungen im Bereich Datenerhebung und Verarbeitung für die Berichterstattung bei öffentlichen Vorhaben.

Die GFA Certification GmbH bietet Zertifizierungs- und Verifizierungsdienstleistungen im gesamten Holzproduktions- und Holzverarbeitungsbereich insbesondere für private Kunden an.

In 2021 wurde die H2 Global Advisory GmbH von der GFA Consulting Group GmbH als Mehrheitsgesellschafterin und mehreren außenstehenden Gesellschaftern gegründet. Im Kerngeschäft fungiert die H2Global Advisory als Stiftungsträgerin der unselbständigen, industriegetragenen und gemeinnützigen H2Global Stiftung. Ziel ist es, einen Markt für grünen, außerhalb der EU erzeugten, Wasserstoff in Deutschland zu etablieren. "Grüner Wasserstoff" ist Wasserstoff, der ausschließlich auf Basis erneuerbarer Energiequellen gewonnen wird.

Als übergeordnete Holding-Gesellschaft nimmt die GFA Beteiligungs GmbH die Geschäftsführungsfunktion für die GFA Unternehmensgruppe wahr und bestimmt deren strategische Ausrichtung.

III. Wirtschaftsbericht

1. Ertragslage

Konzerngesamtleistung in 2022 um 10,8% gestiegen

Im Geschäftsjahr 2022 stieg die Gesamtleistung der GFA Gruppe um 10,8% gegenüber dem Vorjahr. Die konsolidierte Konzerngesamtleistung betrug dementsprechend 169,9 Mio. € (Vj. 153,3 Mio. €). Die Umsätze liegen mit 170,5 Mio. € deutlich über der Prognose des Vorjahres, die infolge der EU-Sperre nur von einem moderaten Umsatzwachstum auf ca. 157 Mio. € ausging. Die Umsatzrückgänge infolge der EU-Sperre konnten durch Projekte anderer Mittelgeber deutlich besser ausgeglichen werden als dies bei der Umsatzprognose erwartet worden war.

Auch wenn die Steigerung der Konzerngesamtleistung auf das Wachstum fast aller Konzernfirmen zurückzuführen ist, prägte die GFA Consulting Group GmbH den Konzernabschluss mit einem Anteil von 92,3% (Vj. 92,1%) an der Konzerngesamtleistung auf nicht konsolidierter Basis weiter maßgeblich.

EBITDA und Betriebsergebnis EBIT um 7% gesunken

Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Zinsen (EBITDA) des GFA Konzerns liegt mit 9,1 Mio. € bzw. 7 % unter dem Ergebnis des Vorjahres (9,8 Mio. €). Das EBITDA der GFA Consulting Group fiel um 12,6% (-1,1 Mio. €). Mit Ausnahme der BIS, deren EBITDA um 14,1% gestiegen ist, sinken die EBITDA der anderen Firmen im GFA-Konzern zwischen 3,7 % und 19,2%.

Damit liegt das EBITDA der GFA-Gruppe über der Prognose des Vorjahres, in der ein EBITDA zwischen 7 Mio. € und 8 Mio. € erwartet worden war. Diese positive Ergebnisabweichung ist bei einem gegenüber dem Vorjahr nahezu unveränderten Rohergebnis (Gesamtleistung abzüglich Materialaufwand) im Wesentlichen auf höhere sonstige betriebliche Erträge zurückzuführen. Diese liegen mit 3,5 Mio. € um 2,5 Mio. € über dem Vorjahr und über der Erwartung im Rahmen der Prognose. Hintergrund für diesen Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge sind im Wesentlichen die periodenfremden Erträge, die um 1,9 Mio. € über dem Vorjahr lagen, sowie die Wechselkursgewinne, die um 0,6 Mio. € über dem Vorjahr lagen. Die höheren periodenfremde Erträge sind maßgeblich auf die Auflösung von Rückstellungen für Projektrisiken zurückzuführen.

Dass das EBITDA der GFA-Gruppe von dem Umsatzwachstum nicht in noch stärkerem Maße positiv beeinflusst wurde, ist weitgehend auf erhöhten Aufwand in den Projekten gegenüber dem Vorjahr und auf Personalkostensteigerungen zurückzuführen.

Die operative Ertragsentwicklung der GFA Gruppe ist damit angesichts der Gesamtsituation als zufriedenstellend zu sehen. Die EBITDA-Umsatzrendite beträgt 5,3% (Vj. 6,4%) und liegt damit wieder auf dem Niveau des vorletzten Jahres.

Die Abschreibungen der GFA-Gruppe lagen mit 1,1 Mio. € knapp 18% unter dem Vorjahresniveau (1,3 Mio. €). Dieser Rückgang ist darauf zurückzuführen, dass im Vorjahr eine außerplanmäßige Abschreibung im Hard- und Softwarebereich durchgeführt wurde. Die nichtoperativen Abschreibungen aus dem Kauf der HEAT und der Projekt-Consult liegen insgesamt bei ca. 0,4 Mio. €.

Die Zinsaufwendungen sind um 13,4% auf 0,24 Mio. € (Vj. 0,28 Mio. €) gesunken. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt damit bei 7,8 Mio. € (Vj. 8,2 Mio. €).

Die Steuerbelastung aus Steuern vom Einkommen und Ertrag lag mit 2,3 Mio. € deutlich über dem Vorjahreswert (1,9 Mio. €). Die Steigerung der Steuerbelastung ist vornehmlich auf höhere ausländische Ertragsteuern zurückzuführen. Dementsprechend ergibt sich für den GFA Konzern ein Jahresergebnis nach Steuern in Höhe von 5,5 Mio. € (Vj. 6,4 Mio. €). Hiervon entfallen 0,3 Mio. € (Vj. 0,7 Mio. €) auf die Minderheitsgesellschafter.

Auftragsbestand kaum verändert

Der Auftragsbestand der GFA Gruppe liegt knapp unter dem Vorjahreswert und ist weiterhin deutlich größer als der Nettoumsatz eines Jahres. Er liegt bei ca. 150% des konsolidierten Konzernjahresumsatzes.

Bedeutung der EU als Auftraggeber sinkt

In 2022 ging aufgrund der EU-Sperre erwartungsgemäß der Umsatzanteil der EU auf ca. 12% zurück und der Anteil der KfW und der sonstigen Geber stieg dementsprechend an. Regional lag der Anteil des Umsatzes, welcher 2022 in Afrika erzielt wurde, bei 47% (Vj. 44%) und damit konstant auf hohem Niveau.

Personalbestand um 2% gestiegen

Die GFA Gruppe beschäftigte zum 31. Dezember 2022 insgesamt 1.541 Angestellte und Freelancer (1.485 FTE), Ende 2021 waren es 1.510 Angestellte und Freelancer (1.470 FTE). Hierbei erhöhte sich die Anzahl der Mitarbeiter in den Zentralen um 43 Personen, und nahm in den Projekten um 12 Personen ab; der Anstieg insgesamt beläuft sich auf 2%.

2. Vermögens- und Finanzlage

Solide Eigenkapitalsituation und Finanzlage der Unternehmensgruppe

Die Konzernbilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 7,5 Mio. € (-7,8%) auf 88,0 Mio. € zurückgegangen. Ursächlich hierfür ist auf der Aktivseite der Rückgang der Bankguthaben und Kassen um 13,0 Mio. € sowie gegenläufig die Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 5,4 Mio. €.

Auf der Passivseite führen der Rückgang der Anzahlungen um 7,5 Mio. €, der Rückgang der Rückstellungen um 2,2 Mio. €, und gegenläufig die Erhöhung der Eigenkapitalposition um 1,3 Mio. € zur Absenkung der Bilanzsumme.

Das langfristig gebundene Vermögen hat sich um 0,2 Mio € auf 3,5 Mio. € erhöht. Auch aufgrund der Bilanzsummenverringerung erhöht sich der Anteil der langfristigen Aktiva an der Bilanzsumme leicht auf 4,0%.

Die kurzfristigen Aktiva bilden mit 96,0% den Hauptteil des Vermögens und bestehen zum großen Teil aus Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen (Mio. 46,3 €; Vj. 40,9 Mio. €) und aus liquiden Mitteln (37,5 Mio. €; Vj. 50,4 Mio. €). Die Summe der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegt damit 12,3% über dem Vorjahreswert bei einem Anstieg der Umsätze um 11,4%, während die Verrechnung von Forderungen und erhaltenen Anzahlungen um 9,2% angestiegen ist. Branchenbedingt stellen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen den größten Aktivposten dar. Ohne Berücksichtigung der anrechenbaren Anzahlungen betragen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 67,8 Mio. € (Vj. 61,0 Mio. €), davon 34,1 Mio. € (Vj. 28,4 Mio. €) abgegrenzte, noch nicht abrechenbare Forderungen für bereits erbrachte Leistungen. Die obigen Verschiebungen innerhalb der Forderungen sind vornehmlich auf Veränderungen der Altersstruktur der Projekte zurückzuführen und liegen innerhalb der üblichen Schwankungsbreite.

Die rechnerische Forderungslaufzeit beträgt damit 145 Tage (Vj. 146 Tage). Ohne Berücksichtigung der noch nicht abrechenbaren Forderungen verkürzt sich die Forderungslaufzeit auf 72 Tage (Vj. 79 Tage). Die im Vergleich zu anderen Branchen relativ langen Forderungslaufzeiten sind vor allem auf die langen Abrechnungszeiträume (zwischen drei und sechs Monaten), den zeitintensiven administrativen Anforderungen insbesondere bei EU-Projekten (unter anderem externe Audits jeder einzelnen Ausgangsrechnung) und die langen Zahlungsfristen der öffentlichen Auftraggeber zurückzuführen.

Der Vorfinanzierungsbedarf als Differenz aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und den erhaltenen Anzahlungen ist im Jahr 2022 um 13,1 Mio. € bzw. 150 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Dies ist auf einen deutlichen Rückgang der Anzahlungen zurückzuführen, was wiederum wesentlich am deutlichen Rückgang der mit der EU abgeschlossenen Verträge infolge der unrechtmäßig verhängten und mittlerweile ausgelaufenen Sperre liegt. Angesichts der weiter verbesserten Eigenkapitalausstattung und der im Übrigen unverändert guten Finanzlage war die Vorfinanzierung der Projektaktivitäten in 2022 jedoch ohne Schwierigkeiten möglich.

Der Finanzmittelbestand betrug zum Jahresende 37,5 Mio. € (Vj. 50,4 Mio. €) und entsprachen damit 42,6% der Bilanzsumme (Vj. 52,8%). Die Liquidität zum Bilanzstichtag lag damit deutlich unter dem Vorjahreswert, aber auf einem ähnlichen Niveau wie in 2020, und ist weiterhin als gut einzustufen. Dementsprechend wird die Liquiditätssituation als den Bedürfnissen des Konzerns entsprechend bewertet.

Während im Vorjahr ein Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit von 19,9 Mio. € erzielt werden konnte, war im Geschäftsjahr 2022 ein Mittelabfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit von 6,5 Mio. € zu finanzieren. Ausgehend von einem EBITDA, das nur um 0,7 Mio. € unter dem des Vorjahres lag, hat sich im Wesentlichen die erläuterte um 13,1 Mio. € gestiegene Vorfinanzierung negativ auf den Finanzmittelabfluss ausgewirkt, während im Vorjahr ein gesunkenes Vorfinanzierungsniveau den operativen Cashflow noch mit rund 5,7 Mio. € positiv beeinflusst hatte. Darüber hinaus war wurde das EBITDA des Geschäftsjahres 2022 wesentlich von zahlungsunwirksamen Geschäftsvorfällen positiv beeinflusst. Neben den in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesenen nicht zahlungswirksamen Erträgen von außergewöhnlicher Bedeutung in Höhe von 1,4 Mio. € wurden weitere zahlungsunwirksame Geschäftsvorfälle identifiziert, die saldiert 0,4 Mio. € betrugen.

Der um 0,6 Mio. € gestiegene Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit ist im Wesentlichen auf die höheren Investitionen in Softwareprodukte und -entwicklungen im Rahmen der Digitalisierungsinitiative zurückzuführen. Der Anstieg des Zahlungsmittelabflusses aus der Finanzierungstätigkeit um 1,5 Mio. € auf insgesamt 4,9 Mio. € ist im Wesentlichen auf die um 1,9 Mio. € erhöhte Ausschüttung an die Gesellschafter des Mutterunternehmens und die nicht beherrschenden Gesellschafter zurückzuführen.

Die Passivseite besteht aus dem Eigenkapital in Höhe von 32,1 Mio. € (Vj. 30,9 Mio. €), Rückstellungen in Höhe von 12,8 Mio. € (Vj. 15,0 Mio. €), Anzahlungen in Höhe von 21,3 Mio. € (nach Verrechnung mit den Forderungen) (Vj. 28,9 Mio. €), einem mehrjährigen Bankdarlehen in Höhe von 0,3 Mio. € (Vj. 0,8 Mio. €) sowie weiteren kurzfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von 21,3 Mio. € (Vj. 19,8 Mio. €).

Das Konzerneigenkapital erhöht sich durch den Anstieg des Bilanzgewinns (+1,5 Mio. €), und wird gegenläufig durch eine Verringerung des auf konzernfremde Gesellschafter entfallenden Konzerneigenkapitals um 0,2 Mio. € gesenkt. Aufgrund des Rückgangs der Bilanzsumme ergibt sich eine Steigerung der Eigenkapitalquote auf 36,5% (Vj. 32,3%). Zum Bilanzstichtag hält die Muttergesellschaft unverändert zum Vorjahr 2,58% des eigenen Stammkapitals.

IV. Risikobericht

Internes Steuerungssystem, wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren

Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA), die im Rahmen von Quartalsberechnungen sowohl für jede Geschäftseinheit als auch aggregiert für den Konzern ermittelt werden. Dabei werden Abweichungen sowohl zur ursprünglichen Planung als auch zum Vorjahr systematisch analysiert. Darüber hinaus wird die Entwicklung des Auftragsbestands fortlaufend überwacht.

Im Rahmen der laufenden Liquiditätssteuerung werden täglich die Ein- und Auszahlungen überwacht und mit dem verfügbaren Finanzmittelrahmen (Bestand der liquiden Mittel zuzüglich der freien Finanzierungsfazilitäten) verglichen. Darüber hinaus wird der Bedarf an Avalkrediten zweimal wöchentlich mit den verfügbaren Avalkreditrahmenlinien abgeglichen.

Länderspezifische Risiken

Die GFA-Unternehmensgruppe arbeitet überwiegend in Ländern mit fragilen Strukturen und in Ländern, in denen komplexe politische und wirtschaftliche Reformprozesse stattfinden.

Deshalb können in einzelnen Jahren immer wieder Störungen bei der Umsetzung von Aufträgen auftreten. Die breite Aufstellung der GFA-Gruppe mit Projekten in einer Vielzahl von Entwicklungs-, Transformations- und Schwellenländern sowie die Verteilung der Aktivitäten auf zehn verschiedene Geschäftsfelder erlaubt es der GFA-Gruppe mittelfristig Nachfragebzw. Auftragsschwankungen aufzufangen und auszugleichen.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Kriegs Russland gegen die Ukraine sind für den GFA-Konzern aus Sicht der gesetzlichen Vertreter der GFA Beteiligungs GmbH unverändert zum Vorjahr von nur untergeordneter Bedeutung.

Marktrelevante Rahmenbedingungen

Grundsätzlich besteht das Risiko, dass nationale oder internationale Mittelgeber die für die Entwicklungszusammenarbeit zur Verfügung stehenden Budgets reduzieren könnten (z. B. im Rahmen der Sanierung öffentlicher Haushalte etc.). Die EU und die Bundesrepublik Deutschland betonen jedoch immer wieder, dass die Hilfen für Entwicklungs- und Schwellenländer deutlich ausgeweitet werden müssen, so dass das Risiko aktuell sehr niedrig bewertet wird. Auch die Corona-Pandemie hat Befürchtungen über einen Einbruch der Finanzmittel nicht bestätigt und hat stattdessen die Wichtigkeit von internationaler Kooperation bei Gesundheitsfragen hervorgehoben.

Die bisherige Entwicklung zeigt, dass in Deutschland und in der EU die gesetzlichen Regelungen in der Lieferkette so gestaltet werden, dass das Risiko der Leistungserbringung stärker auf den Auftragnehmer verlagert wird. Hierfür muss die GFA kontinuierlich ihr Compliancesystem anpassen und mit ihrem Nachhaltigkeitsmanagement (GFA ist Mitglied im UN Global Compact) verschränken.

Der allgemein vorherrschende Fachkräftemangel bedeutet auch für die GFA, dass die Rekrutierung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufwändiger und langwieriger geworden ist. Der deutsche Bewerbermarkt spielt dabei mittlerweile keine dominante Rolle mehr, sondern Fachkräfte werden zunehmend global gefunden. Dieser Trend hat schon zu einer deutlichen Internationalisierung der Belegschaft im Hauptstandort in Hamburg geführt. Bisher schafft es die GFA weiterhin, hochqualifizierte Fachkräfte zu mobilisieren und an sich zu binden.

Digitale Risiken

Mit der zunehmenden Wichtigkeit von digitalen Lösungen in all unseren Abläufen steigen die Risiken für Hackerangriffe. Die GFA Syscom hat in 2022 ihre Systeme extern einem Testangriff ausgesetzt, um etwaige Lücken zu identifizieren und zu schließen. Die GFA Gruppe hat zusätzlich in Trainings all ihrer Mitarbeiter investiert. Gleichzeitig muss die GFA Gruppe kontinuierlich in die IT Infrastruktur investieren, um die stetig steigenden Anforderungen an Applikationen, Geschwindigkeit und Datenmengen zu bewältigen. Um dem Fachkräftemangel in diesem Bereich entgegenzuwirken, investiert die GFA Syscom verstärkt in die Ausbildung von Umschülern und Azubis.

Finanzielle Risiken

Finanzielle Risiken können aus Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie aus möglichen Zahlungsstromschwankungen resultieren. Für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der GFA Gruppe sind diese finanziellen Risiken jeweils einzeln und auch insgesamt nur von untergeordneter Bedeutung, so dass auch keine weitere Absicherung mittels derivativer Finanzinstrumente erfolgt. Betrugsrisiken werden durch eine Vertrauensschadenversicherung abgesichert, die die Zentrale und weltweit alle Projekte abdeckt.

Preisänderungsrisiken bestehen für den GFA Konzern nur in dem Einfluss von Wechselkursen auf Fremdwährungsguthaben und -forderungen. Der GFA Konzern benötigt Fremdwährungsguthaben zur Finanzierung der laufenden Sachkosten (Betriebsmittel) für Projekte vor Ort in den jeweiligen Projektländern. Erlöse in Fremdwährungen, insbesondere in US-Dollar, werden bisher weitgehend vollständig durch die benötigten Devisen zur Finanzierung der Projektbetriebsmittel absorbiert. Daneben werden in begrenztem Maße für Ausgaben in lokalen Fremdwährungen EURO in lokale Fremdwährungen getauscht, die aber aufgrund der Vertragsbedingungen häufig erst ein bis sechs Monate später den Projektträgern in Rechnung gestellt werden können. Das sich durch diese Zeitdifferenz ergebende Wechselkursrisiko geht zu Lasten der GFA. Eine Absicherung erfolgt nicht.

Eine Änderung der Marktzinssätze hat aufgrund der guten Eigenkapitalausstattung nur einen begrenzten Einfluss auf den GFA Konzern, da keine langfristigen zinstragenden Verbindlichkeiten bzw. Geldanlagen in langfristige Zinstitel bestehen.

Bei den Auftraggebern der GFA Gruppe handelt es sich im Wesentlichen um staatliche bzw. internationale Finanzierungsinstitutionen, so dass bonitätsbedingte Ausfallrisiken ohne Bedeutung sind.

Liquiditätsrisiken können aus der hohen Mittelbindung in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultieren. Zur Kompensation dieser Mittelbindung stehen erhaltene Anzahlungen der Projektträger zur Verfügung, die jedoch die langen Forderungslaufzeiten nicht vollständig ausgleichen. So ergibt sich aus der Gesamtdifferenz zwischen den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und den erhaltenen Anzahlungen das vorzufinanzierende Forderungsvolumen. Angesichts des vorhandenen Eigenkapitals und der guten Finanzausstattung war und ist die Vorfinanzierung auch 2022 problemlos möglich gewesen. Dies erwarten die gesetzlichen Vertreter des Mutterunternehmens auch für 2023.

Risiken durch Schwankungen der Zahlungsströme aus Finanzinstrumenten bestehen nicht. Kurzfristig nicht benötigte Liquidität wird auf Kontokorrentkonten gehalten. Langfristige variabel verzinsliche Verbindlichkeiten bestehen nicht.

V. Chancenbericht

Es ist zu erwarten, dass es auch in den kommenden Jahren eine unverändert starke Nachfrage öffentlicher Auftraggeber nach Consultingdienstleistungen im Bereich der internationalen Zusammenarbeit geben wird. Die grundsätzliche Bereitschaft zur Bereitstellung von umfangreichen Budgets ist bei allen relevanten Geberorganisationen weiterhin vorhanden.

Die Voraussetzungen der GFA Gruppe diese Nachfrage befriedigen zu können, sind unverändert gut, da sie über einen erfahrenen Personalstamm verfügt, Zugang zu einem breiten Netzwerk internationaler Experten hat und aufgrund ihrer Eigenkapitalausstattung über eine ausreichende Finanzkraft verfügt, um die aufgrund der Zahlungsbedingungen der wichtigsten Auftraggeber notwendige Vorfinanzierung der Dienstleistungsaufträge zu gewährleisten. Darüber hinaus hat die GFA Gruppe in den vergangenen Jahren kontinuierlich in die Diversifizierung ihres Produktportfolios investiert, um sicherzustellen, dass die Nachfrage der wichtigsten Auftraggeber der GFA Gruppe nach Beratungsleistungen in neuen Themenfeldern umfassend befriedigt werden kann.

Unsere Annahmen, dass die Corona-Krise nachhaltige Auswirkungen auf den EZ/IZ-Sektor haben wird, haben sich dahingehend bestätigt, dass zum einen Mittel verstärkt auf die Prävention möglicher neuer Pandemien konzentriert werden, zum anderen haben digitale Lösungen und Remote Management auch längerfristig einen deutlich höheren Stellenwert erhalten. Die GFA Gruppe kann sich in diesem Kontext über das Angebot digitaler Lösungen, E-Learning Konzepte und die sektoral breitgefächerte Expertise gut positionieren.

Zusätzlich investieren die Bundesregierung wie auch die Europäische Kommission erhebliche Mittel in den "grünen Wiederaufbau", Energiesicherung sowie Energieeffizienzvorhaben. Dies betrifft auch internationale Kooperationsvorhaben. Hier ist die GFA Gruppe sehr gut positioniert, investiert in neue innovative Ansätze und hat im Themenfeld Klima & Energie bei ihren Auftraggebern eine hervorragende Reputation.

VI. Nachtragsbericht

Hinsichtlich der Vorgänge, die sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2022, aber noch im Aufstellungszeitraum ereignet haben und aus Sicht der gesetzlichen Vertreter des Mutterunternehmens von besonderer Bedeutung sind, wird auf die Ausführungen im Konzernanhang für das Geschäftsjahr im Kapitel "VIII. Sonstige Angaben, 5. Nachtragsbericht" verwiesen.

VII. Prognosebericht

In der Planung 2023 geht die GFA-Gruppe lediglich von einem geringen Wachstum aus. Das Wachstum verteilt sich gleichermaßen auf alle Konzern-Firmen. Ein zusätzlicher Wachstumsimpuls wird durch die Eingliederung der GKW Consult GmbH in die GFA Gruppe gesetzt (wir verweisen auf den Nachtragsbericht im Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022). Wir gehen daher davon aus, dass der konsolidierte Konzernumsatz insgesamt bei ca. 195 Mio. € liegen wird. Das EBITDA der GFA-Gruppe wird stark unter Vorjahr liegen, da nicht erneut mit so hohen sonstigen betrieblichen Erträgen im Geschäftsjahr 2023 zu rechnen ist.

Die strategische Positionierung im Markt hat sich weiter gefestigt, so dass die Gruppe insbesondere auch durch die Erweiterung im Ingenieursbereich für den Wettbewerb hervorragend positioniert ist. Wir sind mit unseren strategischen Geschäftsfeldern und einem internationalen Netzwerk an Projekten, Länderbüros, Partnerfirmen und Kontakten zu Kunden gut aufgestellt. Unsere finanzielle Basis ist sehr solide. Weiteren besonnenen Investitionen in neue Geschäftsfelder bzw. einer Erweiterung der bestehenden Geschäftsfelder und einer Auftraggeberdiversifizierung stehen keine finanziellen Hürden entgegen. Das Engagement und die Motivation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind eine gute Voraussetzung für Qualitätsarbeit und für eine weitere positive Geschäftsentwicklung. Über 2023 hinaus wird es weiterhin vorrangig darum gehen, dass bereits erreichte sehr hohe Niveau zu halten.

 

Hamburg, 1. Juni 2023

Die Geschäftsführung

Anja Desai

Dr. Ilona Schadl

Dr. Heiko Weißleder

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022

der GFA Beteiligungs GmbH, Hamburg

Aktiva

Stand am 31.12.2022
EUR
Stand am 31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 431.525,05 545.957,71
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.026.048,78 1.461.160,98
3. Geleistete Anzahlungen 624.778,38 161.803,85
2.082.352,21 2.168.922,54
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 888.556,90 738.892,24
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 298.268,07 292.546,67
2. Beteiligungen 108.348,93 90.192,49
3. Anzahlungen Zugänge Konsolidierungskreis 138.242,90 0,00
544.859,90 382.739,16
3.515.769,01 3.290.553,94
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 56.830,65 62.854,87
2. Unfertige Leistungen 359.504,02 1.219.955,66
abzüglich erhaltene Anzahlungen -359.504,02 -1.219.955,66
56.830,65 62.854,87
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 42.809.832,13 38.104.074,55
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 193.570,21 230.626,50
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 328.917,23 261.924,06
4. Sonstige Vermögensgegenstände 2.979.899,64 2.333.772,84
46.312.219,21 40.930.397,95
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 37.462.357,93 50.441.616,09
83.831.407,79 91.434.868,91
C. Rechnungsabgrenzungsposten 637.375,26 727.042,37
D. Aktive latente Steuern 44.334,06 62.553,64
88.028.886,12 95.515.018,86

Passiva

EUR Stand am 31.12.2022
EUR
Stand am 31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital
I. Ausgegebenes Kapital
Gezeichnetes Kapital 2.880.000,00
abzgl. Nennbetrag eigener Anteile -74.260,00
2.805.740,00 2.805.740,00 2.805.740,00
II. Kapitalrücklage
§ 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB 5.113.815,89
abzgl. Agio eigene Anteile -530.727,87
4.583.088,02 4.583.088,02 4.583.088,02
III. Konzernbilanzgewinn 22.086.120,06 20.588.611,23
IV. Anteile anderer Gesellschafter 2.671.817,61 2.904.061,85
32.146.765,69 30.881.501,10
B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 0,00 39.321,78
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 295.554,00 292.223,00
2. Steuerrückstellungen 1.423.591,78 889.442,81
3. Sonstige Rückstellungen 11.064.556,31 13.828.148,46
12.783.702,09 15.009.814,27
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 344.550,00 803.982,00
2. Erhaltene Anzahlungen 21.327.635,44 28.862.409,99
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 15.639.639,52 13.389.423,12
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 66.112,58 65.346,33
5. Sonstige Verbindlichkeiten 5.608.162,68 6.385.119,98
42.986.100,22 49.506.281,42
E. Rechnungsabgrenzungsposten 112.318,12 78.100,29
88.028.886,12 95.515.018,86

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022

der GFA Beteiligungs GmbH, Hamburg

2022
EUR
2021
EUR
1. Umsatzerlöse 170.468.306,68 153.046.738,71
2. Verminderung (Vj. Erhöhung) des Bestands an unfertigen Leistungen -934.503,10 248.875,90
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 336.026,98 0,00
4. Sonstige betriebliche Erträge 3.539.863,02 1.099.342,82
5. Projektaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 66.506.126,80 60.186.203,84
b) Andere direkte Projektaufwendungen 47.799.424,72 37.331.139,04
114.305.551,52 97.517.342,88
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 34.655.027,65 33.419.790,12
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 5.663.376,99 5.053.496,54
40.318.404,64 38.473.286,66
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.064.295,98 1.291.911,61
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 9.727.292,86 8.556.216,03
9. Erträge aus Beteiligungen 43.686,44 17.744,09
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.496,45 4.751,28
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 241.381,66 278.645,83
12. Ergebnis aus Endkonsolidierung 0,00 55.069,94
13. Ergebnis vor Steuern 7.801.949,81 8.244.979,85
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.340.272,73 1.864.596,78
15. Konzernjahresüberschuss 5.461.677,08 6.380.383,07
16. Gewinnanteile nicht beherrschender Gesellschafter 264.168,25 736.667,92
17. Konzernjahresüberschuss nach Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter 5.197.508,83 5.643.715,15

Konzernkapitalflussrechnung der GFA Beteiligungs GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr 2022

2022
TEUR
2021
TEUR
Konzernjahresergebnis 5.462 6.380
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 1.064 1.292
+/- Zunahme/Abnahme langfristige Rückstellungen 3 7
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -402 162
+/- Zunahme/Abnahme der übrigen Rückstellungen -764 1.960
- Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 4 -6
-/+ Zunahme/Abnahme der Liefer- und Leistungsforderungen (vor Verrechnung) -6.867 1.434
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte (vor Absetzung) und anderer Aktiva 347 -606
-/+ Abnahme/Zunahme der erhaltenen Anzahlungen (vor Verrechnung und Absetzung) -6.301 4.612
-/+ Abnahme/Zunahme der Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten und anderer Passiva 1.509 4.611
- Zinserträge -5 -5
+ Zinsaufwendungen 241 278
- Erträge von außergewöhnlicher Bedeutung -1.444 0
+ Ertragsteueraufwendungen 2.340 1.865
- Gezahlte Ertragsteuern -1.689 -2.055
= Mittelabfluss (Vj. Mittelzufluss) aus laufender Geschäftstätigkeit -6.502 19.929
+ Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen 4 8
+ Einzahlungen aus Abgängen von Finanzanlagen 16 0
- Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen -1.135 -745
- Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen -154 -118
- Auszahlungen für zukünftige Zugänge zum Konsolidierungskreis -138 0
= Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit -1.407 -855
- Ausschüttungen an Gesellschafter -3.700 -2.300
- Ausschüttungen an nicht beherrschende Gesellschafter -907 -378
- Tilgung von Finanzkrediten -459 -459
+ Einzahlungen von Minderheitsgesellschaftern in die Kapitalrücklage eines einbezogenen Unternehmens 410 74
- Gezahlte Zinsen -211 -265
= Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit -4.867 -3.328
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands -12.776 15.746
+ Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 50.442 34.779
+/- Wechselkurseffekt auf den Finanzmittelfonds -204 -83
= Finanzmittelbestand am Ende der Periode 37.462 50.442

Konzerneigenkapitalspiegel der GFA Beteiligungs GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr 2022

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Kapitalanteile Rücklagen
Gezeichnetes Kapital
TEUR
Eigene Anteile
TEUR
Summe
TEUR
Kapitalrücklagen
TEUR
Stand am 31.12.2020 2.880.000,00 -74.260,00 2.805.740,00 4.583.088,02
Ergebnisverwendung des Vorjahres 0,00 0,00 0,00 0,00
Einzahlungen in die Kapitalrücklage von einbezogenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausschüttung 0,00 0,00 0,00 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresergebnis 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand am 31.12.2021 2.880.000,00 -74.260,00 2.805.740,00 4.583.088,02
Ergebnisverwendung des Vorjahres 0,00 0,00 0,00 0,00
Einzahlungen in die Kapitalrücklage von einbezogenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausschüttung 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresergebnis 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand am 31.12.2022 2.880.000,00 -74.260,00 2.805.740,00 4.583.088,02
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Konzernbilanzgewinn
Konzernergebnisvortrag
TEUR
Konzernjahresergebnis
TEUR
Summe
TEUR
Stand am 31.12.2020 13.184.031,08 4.060.865,00 17.244.896,08
Ergebnisverwendung des Vorjahres 4.060.865,00 -4.060.865,00 0,00
Einzahlungen in die Kapitalrücklage von einbezogenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
Ausschüttung -2.300.000,00 0,00 -2.300.000,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresergebnis 0,00 5.643.715,15 5.643.715,15
Stand am 31.12.2021 14.944.896,08 5.643.715,15 20.588.611,23
Ergebnisverwendung des Vorjahres 5.643.715,15 -5.643.715,15 0,00
Einzahlungen in die Kapitalrücklage von einbezogenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
Ausschüttung -3.700.000,00 0,00 -3.700.000,00
Konzernjahresergebnis 0,00 5.197.508,83 5.197.508,83
Stand am 31.12.2022 16.888.611,23 5.197.508,83 22.086.120,06
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
TEUR
Summe
TEUR
Stand am 31.12.2020 -29.741,76 24.603.982,34
Ergebnisverwendung des Vorjahres 0,00 0,00
Einzahlungen in die Kapitalrücklage von einbezogenen Unternehmen 0,00 0,00
Ausschüttung 0,00 -2.300.000,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 29.741,76 29.741,76
Konzernjahresergebnis 0,00 5.643.715,15
Stand am 31.12.2021 0,00 27.977.439,25
Ergebnisverwendung des Vorjahres 0,00 0,00
Einzahlungen in die Kapitalrücklage von einbezogenen Unternehmen 0,00 0,00
Ausschüttung 0,00 -3.700.000,00
Konzernjahresergebnis 0,00 5.197.508,83
Stand am 31.12.2022 0,00 29.474.948,08
Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Nicht beherrschende Anteile vor Jahresergebnis
TEUR
Auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Ergebnis
TEUR
Summe
TEUR
Summe
TEUR
Stand am 31.12.2020 2.123.268,87 273.279,67 2.396.548,54 27.000.530,88
Ergebnisverwendung des Vorjahres 273.279,67 -273.279,67 0,00 0,00
Einzahlungen in die Kapitalrücklage von einbezogenen Unternehmen 124.138,27 0,00 124.138,27 124.138,27
Ausschüttung -378.046,13 0,00 -378.046,13 -2.678.046,13
Änderungen des Konsolidierungskreises 24.753,25 0,00 24.753,25 54.495,01
Konzernjahresergebnis 0,00 736.667,92 736.667,92 6.380.383,07
Stand am 31.12.2021 2.167.393,93 736.667,92 2.904.061,85 30.881.501,10
Ergebnisverwendung des Vorjahres 736.667,92 -736.667,92 0,00 0,00
Einzahlungen in die Kapitalrücklage von einbezogenen Unternehmen 410.500,00 0,00 410.500,00 410.500,00
Ausschüttung -906.912,49 0,00 -906.912,49 -4.606.912,49
Konzernjahresergebnis 0,00 264.168,25 264.168,25 5.461.677,08
Stand am 31.12.2022 2.407.649,36 264.168,25 2.671.817,61 32.146.765,69

Entwicklung des Konzernanlagevermögens der GFA Beteiligungs GmbH, Hamburg, im Geschäftsjahr 2022

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2022
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 571.264,92 0,00 73.019,66 5.764,11 638.520,47
2. Geschäfts- oder Firmenwert 6.949.705,38 0,00 0,00 0,00 6.949.705,38
3. Geleistete Anzahlungen 398.103,85 535.994,19 -73.019,66 0,00 861.078,38
7.919.074,15 535.994,19 0,00 5.764,11 8.449.304,23
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.923.166,26 599.326,44 0,00 246.694,14 3.275.798,56
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 475.123,33 5.721,40 0,00 0,00 480.844,73
2. Beteiligungen 90.192,49 18.156,44 0,00 0,00 108.348,93
3. Anzahlung Zugänge Konsolidierungskreis 0,00 138.242,90 0,00 0,00 138.242,90
565.315,82 162.120,74 0,00 0,00 727.436,56
11.407.556,23 1.297.441,37 0,00 252.458,25 12.452.539,35
Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
Stand am 1.1.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
Stand am 31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 25.307,21 187.452,32 5.764,11 206.995,42 431.525,05 545.957,71
2. Geschäfts- oder Firmenwert 5.488.544,40 435.112,20 0,00 5.923.656,60 1.026.048,78 1.461.160,98
3. Geleistete Anzahlungen 236.300,00 0,00 0,00 236.300,00 624.778,38 161.803,85
5.750.151,61 622.564,52 5.764,11 6.366.952,02 2.082.352,21 2.168.922,54
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.184.274,02 441.731,46 238.763,82 2.387.241,66 888.556,90 738.892,24
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 182.576,66 0,00 0,00 182.576,66 298.268,07 292.546,67
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 108.348,93 90.192,49
3. Anzahlung Zugänge Konsolidierungskreis 0,00 0,00 0,00 0,00 138.242,90 0,00
182.576,66 0,00 0,00 182.576,66 544.859,90 382.739,16
8.117.002,29 1.064.295,98 244.527,93 8.936.770,34 3.515.769,01 3.290.553,94

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