Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 159415
Vorher
dent-iv GmbH
Eingetragen
3.11.2005
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenErbringung von Dienstleistungen der diagnostischen BildgebungTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von pharmazeutischen Erzeugnissen, medizinischen Artikeln, Krankenhaus-, Dental- und Altenpflegebedarf
Gegenstand
die Integration von Leistungen im Gesundheitswesen und das Erbringen diesbezüglicher Managementleistungen, die Entwicklung und Vermarktung von digitalen Gesundheitsanwendungen sowie die Herstellung von Medizinprodukten im Sinne des Gesetzes über Medizinprodukte (MPG). Genehmigungspflichtige Tätigkeiten sind nicht Gegenstand des Unternehmens.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sandra Rosendahl
seit 11.4.2024
Geschäftsführer
Robert Krütten
seit 24.8.2021
Liquidator
Christian Dr. Kloss
seit 24.8.2021
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Health Care Systems GmbH

Pullach i.Isartal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Health Care Systems GmbH (HCSG) ist im Gesundheitssektor tätig. Zu den Geschäftsfeldern gehört die Herstellung und der Vertrieb telemedizinischer Infrastrukturlösungen, die darauf basierende Durchführung telemedizinischer Patientenversorgung und softwaregestützter Präventionsprogramme. Das bedeutendste Geschäftsfeld der Health Care Systems GmbH ist die Durchführung telemedizinischer Versorgungs- und Telemonitoringprogramme für Patienten mit Herzinsuffizienz.

Zu unseren Kunden zählen Krankenkassen, kardiologische Arztpraxen, Medizinische Versorgungszentren (MVZ) sowie Krankenhäuser und deren kardiologische Ambulanzen.

2. Forschung und Entwicklung

Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die innovative Weiterentwicklung unserer telemedizinischen Infrastrukturlösungen, inklusive Medizinprodukte und der darauf basierenden Gesundheitsprogramme.

Darüber hinaus entwickeln wir neue digitale Lösungen in verschiedenen medizinischen Indikationsfeldern.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingung

Laut den Angaben des Statistischen Bundesamts betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands 2022 rund 3,87 Billionen Euro und lag damit um 1,8 Prozent über dem des Vorjahres.

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten.

Auf der Nachfrageseite waren die privaten Konsumausgaben im Jahr 2022 die wichtigste Wachstumsstütze der deutschen Wirtschaft. Sie stiegen preisbereinigt um 4,6 % im Vergleich zum Vorjahr und erreichten damit fast das Vorkrisenniveau von 2019. Grund hierfür waren Nachholeffekte im Zuge der Aufhebung fast aller Corona-Schutzmaßnahmen im Frühjahr 2022.

Die Konsumausgaben des Staates erhöhten sich 2022 nach zwei stark von Corona geprägten Jahren vergleichsweise moderat um 1,1 %. Der Staat gab deutlich mehr Geld aus, um die zahlreichen Schutzsuchenden aus der Ukraine und anderen Staaten zu verpflegen und unterzubringen. Dagegen sanken die staatlichen Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, auch wenn weiterhin umfangreich Impfstoffe beschafft und finanziert wurden.

Der Außenhandel nahm trotz starker Preisanstiege im Jahr 2022 zu: Deutschland exportierte preisbereinigt 3,2 % mehr Waren und Dienstleistungen als im Vorjahr. Die Importe legten gleichzeitig sehr viel stärker um preisbereinigt 6,7 % zu. Der Außenbeitrag dämpfte dadurch insgesamt das BIP-Wachstum.

Auf der Entstehungsseite des Bruttoinlandsprodukts steuerten die Dienstleistungsbereiche 69,3 Prozent und das produzierende Gewerbe 23,5 Prozent bei.

Die Zahl der Erwerbstätigen belief sich 2022 auf ca. 46 Millionen. Das waren etwa eine Million mehr als im Vorjahr. Neben diesem Anstieg an Erwerbstätigen rücken seit einiger Zeit der sich abzeichnende Arbeitskräftemangel und Fachkräftemangel immer mehr in das Zentrum der Aufmerksamkeit. Der demografische Wandel und damit das Ausscheiden der geburtenstarken Jahrgänge aus dem Erwerbsleben ist eine der Ursachen für künftigen Fachkräftemangel. Die Arbeitsproduktivität, gemessen als preisbereinigtes Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigenstunde, war 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 % höher. Je Erwerbstätigen ist sie um 0,5 % gegenüber 2021 gestiegen.

Die Gesundheitsausgaben in Deutschland sind im zweiten Corona-Jahr 2021 auf 474,1 Milliarden Euro gestiegen. Das waren 5.699 Euro je Einwohnerin und Einwohner. Die Gesundheitsausgaben pro Kopf und die Gesundheitsausgaben insgesamt stiegen gegenüber dem Vorjahr um 7,5 % und damit am stärksten seit Beginn der Berechnungen im Jahr 1992. Laut Statistischem Bundesamt waren die Gesundheitsausgaben 2021 um 33,1 Milliarden Euro höher als 2020.

Die Ausgaben im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie hatten auch im Jahr 2021 einen großen Einfluss auf die Gesundheitsausgaben. Sie trugen wesentlich dazu bei, dass die Ausgaben der öffentlichen Haushalte um 31,3 % oder 9,8 Milliarden Euro auf 40,9 Milliarden Euro stiegen, nachdem sie 2020 bereits um 71,7 % oder 13,0 Milliarden Euro gegenüber 2019 gestiegen waren. Der Anteil der öffentlichen Haushalte an den Gesundheitsausgaben belief sich damit im Jahr 2021 auf 8,6 %. Im Jahr 2019 hatte er noch bei 4,4 % gelegen. Allein über den Gesundheitsfonds wurden 2021 rund 17,4 Milliarden Euro für die Bekämpfung der Corona-Pandemie ausgegeben. Diese Ausgaben hat der Bund größtenteils erstattet.

Mit einem Ausgabenanteil von 53,8 % war die gesetzliche Krankenversicherung auch im Jahr 2021 größter Ausgabenträger im Gesundheitswesen. Ihre Ausgaben beliefen sich auf 255,2 Milliarden Euro und lagen somit 5,7 % oder 13,7 Milliarden Euro über denen des Jahres 2020. Die Ausgaben der privaten Krankenversicherung stiegen um 3,7 % oder 1,3 Milliarden Euro auf 36,7 Milliarden Euro. Auf sie entfielen 7,7 % der Ausgaben.

30,6 Milliarden Euro der Gesundheitsausgaben im Jahr 2021 standen als laufende Ausgaben im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie (2020: 18,2 Milliarden Euro).

Den größten Anteil der Leistungsausgaben der GKV stellte 2021 der Krankenhaussektor mit 85,9 Milliarden Euro dar, gefolgt von 44,8 Milliarden Euro im Bereich der ambulanten ärztlichen Versorgung und dem Arzneimittelbereich mit 46,6 Milliarden Euro.

Für das Jahr 2022 wird auf Basis bereits vorliegender und fortgeschriebener Werte ein weiterer Anstieg der Gesundheitsausgaben auf 498,1 Milliarden Euro geschätzt. Das wären 24 Milliarden Euro oder 5,1 % mehr als im Jahr 2021.

Der durchschnittliche Beitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist von 15,9 Prozent 2022 auf 16,2 Prozent zum 1. Januar 2023 gestiegen und liegt damit so hoch wie nie zuvor. Dieses Rekordniveau ist zurückzuführen auf die Erhöhung des durchschnittlichen Zusatzbeitragssatzes, der zum 1. Januar 2023 auf 1,6 Prozent angehoben wurde (2022: 1,3 Prozent).

2. Geschäftsverlauf

Die HCSG bietet seit 2022 das innovative Telemonitoring-Programm hedy® an, mit dem niedergelassene Kardiologen in die Lage versetzt werden, die seit 2022 zur GKV-Regelversorgung zugelassene Leistung Telemonitoring Herzinsuffizienz (TmHi) zu erbringen. Dabei stellt die HCSG den als Telemedizinische Zentren (TMZ) agierenden kardiologischen Arztpraxen eine Telemonitoringplattform zur Verfügung, stattet die teilnehmenden Patienten mit telemedizinischen Geräten aus,sorgt für das Datenmanagement und unterstützt die TMZ bei der effizienten Etablierung der zusätzlicher neuer Abläufe in der Arztpraxis. Ende 2022 hat bereits eine zweistellige Zahl kardiologischer Praxen mit einer dreistelligen Zahl beschäftigter Kardiologen einen hedy®-Kooperationsvertrag abgeschlossen und Patienten eingeschrieben.

Darüber hinaus bietet die HCSG das Gesundheitsprogramm mecor® an, bei dem Patienten mit Herzinsuffizienz zusätzlich zum Telemonitoring von Vitalparametern auch anlassbezogene und strukturierte Coaching-Leistungen in Anspruch nehmen. Ein entsprechender Vertrag zur besonderen integrierten Versorgung mit einer deutschen Krankenkasse, bei dem eine vierstellige Zahl von Patienten betreut wurde, ist aufgrund der Übernahme von TmHi in die GKV-Regelversorgung Ende des Jahres 2022 beendet worden. Ungeachtet dessen, wird mecor® im Rahmen des Care4Cardio-Programms für große Schweizer Krankenversicherer stetig weiterentwickelt und durch die Kunden sowie von unabhängigen Institutionen evaluiert. Die Evaluationsergebnisse zeigen, dass bei Patienten, die telemedizinisch durch mecor® versorgt sind, 1. die Sterblichkeit sinkt

2. die Zahl der Krankenhausaufenthalte sinkt (gesenkte Komplikationsrate)

3. die Krankheitsausgaben sinken

1. die Lebensqualität steigt.

3. Lage

Zur Vergleichbarkeit der Perioden werden für die Darstellung der Lage der Gesellschaft statt den Zahlen des verkürzten Vorjahres- Wirtschaftsjahrs vom 15.08.2021 bis 31.12.2021 die Zahlen des Kalenderjahres 2021 verwendet.

a) Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2022 wurden Umsatzerlöse von TEUR 2.865 (2.869 incl. Erlöse aus Untervermietung) erzielt. Der Vorjahreswert von TEUR 3.696 (3.722 incl. Erlöse aus Untervermietung) wurde damit um 22,5 % (22,9 %) unterschritten, was auf die Beendigung des mecor®-Vertrages und den erst beginnenden Hochlauf bei dem hedy®-Programm zurückzuführen ist.

Die geplante Umsatzsteigerung bei dem hedy®-Programm lag bis zum 31.12.2022 hinter den Planungswerten. Wesentliche Gründe hierfür sind trotz der hohen Wirksamkeit von TmHi und der großen Anzahl versorgungsbedürftiger Patienten die Neuigkeit und damit verbundenen neuen Prozesse bei gleichzeitiger bereits starker Auslastung in den kardiologischen Praxen.

Das Jahresergebnis verringerte sich im Berichtsjahr um TEUR 12.158 auf TEUR -3.837. Wesentliche Ursache für diese Abweichung sind die positiven einmaligen Sondereffekte im Vergleichszeitraum 2021 und die Auflösung der aktiven latenten Steuern.

Das Zinsergebnis hat sich im Berichtszeitraum um TEUR -570 auf TEUR -8 verbessert, da im Vergleichszeitraum andere Finanzierungsrahmenbedingungen vorlagen.

b) Finanzlage

Ziel des Finanzmanagements der Gesellschaft ist es, die Finanzkraft der Gesellschaft zu erhalten und die Liquidität mit geringstmöglichem Ausfallrisiko anzulegen. Im Rahmen des Cash-Managements steht bei der Anlage überschüssiger Liquidität die kurzfristige Verfügbarkeit der Mittel über dem Ziel der Ertragsmaximierung. Hierdurch wird sichergestellt, dass auf Veränderungen bei den finanziellen Gegebenheiten schnell reagiert werden kann und die Gesellschaft jederzeit ihre Zahlungsverpflichtungen erfüllen kann.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im Geschäftsjahr TEUR 244 und der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit TEUR 506. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit lag mit TEUR -2.242 (Vorjahr: TEUR -2.253) um 1 % und TEUR 11 unter dem Vorjahresniveau. Die liquiden Mittel beliefen sich zum 31. Dezember 2022 auf TEUR 430 gegenüber TEUR 1.921 zum Ende des Vorjahres.

c) Vermögenslage

Die Erhöhung des Anlagevermögens resultiert aus der Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögenswerte gegenläufig der planmäßigen Abschreibung der materiellen und immateriellen Vermögenswerte sowie einer Sonderabschreibung auf Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Das Umlaufvermögen verringerte sich um TEUR 1.992 auf TEUR 892 (Vorjahr: TEUR 2.884). Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um TEUR 69 auf TEUR 229. Die liquiden Finanzmittel der Gesellschaft verringerten sich um TEUR 1.991 auf TEUR 430.

Das Eigenkapital verringert sich um TEUR 3.837 auf TEUR 478. Die Eigenkapitalquote liegt nunmehr bei 6,8 % gegenüber dem Vorjahr mit 47,7 %.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung reduzierten sich um TEUR 964 auf TEUR 214 (Vorjahr: TEUR 1.178). Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich um TEUR 2.750 auf TEUR 5.830 (Vorjahr: TEUR 3.080).

d) Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Wichtige Kennzahlen unserer internen Unternehmenssteuerung sind u.a. die Umsatzerlöse (vgl. Ertragslage), die erhobenen Parameter zur Zufriedenheit der mecor®-Programmteilnehmer, der Net Promotor Score der TMZ sowie die Mitarbeiterfluktuation.

Die Anzahl der betreuten Patienten ist im Jahresendvergleich zurückgegangen, da ein mecor®-Vertrag im Jahr 2022 beendet wurde und die Anzahl der hedy®-Patienten diesen Rückgang noch nicht kompensiert hat.

Die jährlich durchgeführte Zufriedenheitsbefragung der mecor®-Programmteilnehmer ergab auf einer Skala von 1 (sehr zufrieden) bis 5 (sehr unzufrieden) für 2022 einen Mittelwert von 1,35 gegenüber dem Vorjahreswert von 1,34, was innerhalb der angestrebten Bandbreite liegt.

Der erstmals 2023 und zukünftig jährlich von HCSG für die hedy-Lösung erhobene Net Promoter Score (NPS) liegt bei einem großartigen Wert von 51. Der Net Promoter Score (NPS) ist eine Kennzahl, die Zufriedenheit, Treue und Bindung von Kunden zum Ausdruck bringt. Ein NPS Ergebnis über 0 bis 30 ist gut, über 30 bis 70 großartig und über 70 bis 100 exzellent. Der durchschnittliche Net Promoter Score im Gesundheitswesen liegt bei 34. Der durchschnittliche NPS für die Branche Cloud & Hosting liegt bei 39, die Branche Internet Software & Services verzeichnet einen positiven Wert von 9.

Die Mitarbeiterfluktuationsquote hat sich in 2022 gegenüber dem Vorjahr um 0,5 %-Punkte auf 14,3 % erhöht, was über den Planungsdaten gelegen hat, aber seine Ursachen nach unserer Ansicht in zufälligen Schwankungen und im allgemeinen Arbeitsmarkt in München hat.

e) Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Zusammenfassend bewerten wir die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft bei einer stabilen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als positiv.

III. Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag hat die Gesellschaft bis zum Abschluss der Jahreswirtschaftsprüfung weitere nachrangige Darlehen für den Betrieb und das Wachstum der Gesellschaft erhalten.

IV. Prognosebericht

Durch die Aufnahme des Telemonitorings bei Herzinsuffizienz in die Regelversorgung bietet sich der Gesellschaft eine sehr gute Wachstumsperspektive für die nächsten Jahre, da sie in diesem Geschäftsfeld über eine langjährige und profunde Erfahrung verfügt. Erste Geschäftsabschlüsse in dieser Richtung belegen diese positive Einschätzung. Gleichzeitig gehen wir davon aus, dass die bisherige Form der angebotenen telemedizinischen Betreuung durch das neue Versorgungsmodell abgelöst wird. Das Volumen des neuen Telemonitoring-Services hedy® wird nach unserer Einschätzung das Geschäftsvolumen des bisherigen Versorgungsmodells mecor® in den nächsten Jahren deutlich übersteigen. Die Position unserer Gesellschaft als einer der Marktführer telemedizinischer Betreuung von Herzinsuffizienzpatienten sehen wir für das Geschäftsjahr 2023 ff weiterhin gesichert. Von den im Geschäftsjahr eingeführten gesetzlichen Änderungen erwarten wir uns für die Zukunft eine Belebung des Marktumfeldes.

Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant.

V. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken:

Sollten sich die gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen für telemedizinische Betreuungsprogramme ändern oder sich die wirtschaftliche Situation der Krankenkassen nachhaltig verschlechtern, kann dies die Nachfrage nach unserem Dienstleistungsangebot negativ beeinflussen oder die bestehenden Verträge mittelfristig gefährden. Daraus könnten für uns dann Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Die Auswirkung auf die Vermögens- Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft könnte erheblich sein. Die Geschäftsführung stuft die Wahrscheinlichkeit einer derartigen Entwicklung jedoch als gering ein.

Ertragsorientierte Risiken:

Da unsere Dienstleistungen echte Kosten- und Wettbewerbsvorteile bieten, gehen wir weiterhin von einer nachhaltigen Nachfrage nach unseren Dienstleistungen aus.

Aufgrund der Konsolidierung des Anbietermarktes ist jedoch mit einer Verschärfung des Wettbewerbs zu rechnen.

Im Zuge gegebenenfalls notwendig werdender Organisationsoptimierungen können damit Zusatzkosten verbunden sein.

Die Auswirkung auf die Vermögens- Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft könnte erheblich sein. Die Geschäftsführung stuft die Wahrscheinlichkeit einer derartigen Entwicklung jedoch als gering ein.

Finanzwirtschaftliche Risiken:

Die Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens ist stabil. Die Gesellschaft finanziert sich über Eigenkapital und nachrangige Darlehen.

Währungsrisiken bestehen aufgrund des geringen Valuta-Anteils am Geschäftsvolumen nicht.

Die Liquiditätslage ist aufgrund der laufenden operativen Erträge und eines Gesellschafter-Rahmenkreditvertrages als stabil zu bezeichnen.

Eine Verschlechterung der Liquidität könnte eine erhebliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben. Die Geschäftsführung stuft die Wahrscheinlichkeit einer derartigen Entwicklung jedoch als gering ein.

2. Chancenbericht

Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch interne Ablauf- und Qualitätskontrollen durch. Diverse entsprechende Zertifizierungen und laufende Folgeprüfungen institutionalisieren diesen Anspruch.

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und durch einen hohen Qualitätsanspruch begegnen.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Gesellschafterdarlehen, Verbindlichkeiten, Bürgschaften und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Substanzielle Forderungsausfälle sind wenig wahrscheinlich, gleichwohl Zahlungsverzögerungen mit eingeplant werden müssen.

Verbindlichkeiten werden grundsätzlich innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im Mittelpunkt des Finanz- und Risikomanagements steht die Sicherung der Gesellschaft. Die Verantwortung der durchgängigen und angemessenen Organisation des Risikomanagementprozesses liegt bei der Geschäftsführung der Gesellschaft. Dazu wird u.a. monatlich ein Abgleich zwischen den Ist-Zahlen und den Budget- und Prognose-Zahlen vorgenommen, der eine zeitnahe und angemessene Reaktion bei Abweichungen ermöglicht.

Die Ausgaben im Gesundheitssektor steigen in erster Linie durch die Zunahme an chronischen Krankheiten, einer älter werdenden Bevölkerung und immer aufwändigeren Behandlungsverfahren. Veröffentlichungen des statistischen Bundesamtes zeigen, dass Krankheiten des Kreislaufsystems (insbesondere koronare Herzkrankheit, Herzinsuffizienz und Herzrhythmusstörungen) im Jahr 2021 mit 340.619 Todesfällen (33,3 % aller Todesfälle) die häufigsten Todesursachen in Deutschland waren. Laut dem Statistischen Bundesamt lag die Sterbefallzahl für das Jahr 2021 bei 1.023.687. Einen großen Teil zu diesem Anstieg trug mit 7 % die Corona-Pandemie bei.

Die Kündigung großer Verträge sowie geringere Teilnehmerzahlen im Vergleich zum Plan, stellen mögliche Risiken der Geschäftsentwicklung dar. Im Geschäftsfeld Telemedizin herrscht ein starker Wettbewerb zwischen den Anbietern entsprechender Leistungen. Dies spielt insbesondere in Zeiten der Markterschließung im Zusammenhang mit neuen Regelversorgungsleistungen eine große Rolle.

In der Gewinnung neuer kardiologischer Praxen für das hedy®-Programm liegt eine große Chance für die HCSG in ihrer künftigen Entwicklung. Ferner kann die HCSG Chancen bei der Ausweitung ihres Dienstleistungsangebotes generieren.

Um mögliche Sicherheitsrisiken zu reduzieren, hat die Gesellschaft eine integrierte IT-Infrastruktur, Back-up-Systeme, Spiegeldatenbanken, Viren- und Zugangsschutz sowie Verschlüsselungssysteme implementiert und einen hohen Grad an interner Kontrolle geschaffen.

Neben dem genannten Risiko- und Chancen-Szenario bestehen keine wesentlichen Einzelrisiken von besonderer Bedeutung.

Um die Qualität unserer Dienstleistungen auf dem konstant hohen Niveau zu halten, investieren wir kontinuierlich in entsprechende Maßnahmen.

Basierend auf der Risikoeinschätzung unter Berücksichtigung des firmen-spezifischen Risikoprofils stufen wir die erschaubare Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, als niedrig ein.

VII. Ausblick

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) erwartet für das laufende Jahr ein globales Wirtschaftswachstum von 2,7 Prozent. Die schwierige Lage der Weltwirtschaft sei überwunden, teilte die OECD mit. Als Grund für den langsamen Erholungskurs nannte die Organisation sinkende Energiepreise sowie eine abnehmende Gesamtinflation. Zudem ließen Lieferengpässe nach und die Finanzlage privater Haushalte sei relativ solide.

Für 2024 rechnet die OECD dann mit einem noch höheren Wachstum, nämlich 2,9 Prozent. Damit werde es immer noch deutlich unter dem Durchschnitt der zehn Jahre vor der Corona-Pandemie liegen, hieß es. Der Weg hin zu einem kräftigen und nachhaltigen Wachstum sei noch lang.

In Deutschland wird die Wirtschaft nach der OECD-Prognose in diesem Jahr voraussichtlich stagnieren. 2024 soll sie dann voraussichtlich um 1,3 Prozent wachsen. Die Inflation wird den Angaben nach in Deutschland mit 6,3 Prozent in diesem Jahr und drei Prozent im nächsten Jahr sehr hoch bleiben, aber zumindest zurückgehen. Die Reallöhne dürften 2024 dank deutlicher Zuwächse nach den jüngsten Tarifrunden wieder steigen und den Konsum stabilisieren.

Für die Health Care Systems GmbH gehen wir für 2023 insgesamt von einem deutlichen Anstieg der Zahl der betreuten Telemonitoring-Patienten aus und erwarten ein damit korrespondierendes höheres Umsatzvolumen. Mit der Umstellung auf das neue Telemonitoring-Programm hedy® wollen wir die Marktpositionierung der HCSG nachhaltig steigern.

Geplant ist weiterhin, möglichst viele kardiologische Praxen in Deutschland in das hedy®-Programm einzubinden.

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld und einem hohen Kostendruck im deutschen Gesundheitswesen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Dieser Lagebericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf den heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen der Geschäftsführung. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs der Gesellschaft liegen, beeinflussen die Geschäftsaktivitäten, den Erfolg, die Geschäftsstrategie und die Ergebnisse. Derartige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen der HCSG wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen.

 

Pullach, 15. November 2023

Health Care Systems GmbH

Ralf Bork

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 6.111.678,07 4.569.207,86
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.400.885,24 4.115.664,60
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 5.115.072,61 301.657,00
2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 262.932,63 3.801.326,60
3. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 22.880,00 12.681,00
II. Sachanlagen 668.137,46 410.887,89
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 668.137,46 410.887,89
III. Finanzanlagen 42.655,37 42.655,37
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 42.655,37 42.655,37
B. Umlaufvermögen 892.030,34 2.883.592,57
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 461.881,40 462.908,92
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 30.474,31
2. sonstige Vermögensgegenstände 431.407,09 462.908,92
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 40.000,00 40.000,00
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 430.148,94 2.420.683,65
C. Rechnungsabgrenzungsposten 25.282,03 8.493,69
D. Aktive latente Steuern 0,00 1.600.000,00
Aktiva 7.028.990,44 9.061.294,12

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 477.915,23 4.314.547,74
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen 4.289.547,74
III. Gewinn-/Verlustvortrag -7.101.577,99
IV. Jahresfehlbetrag 3.836.632,51 -11.391.125,73
B. Rückstellungen 507.620,67 488.171,93
C. Verbindlichkeiten 6.043.454,54 4.258.514,95
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.503.865,64 2.997.837,29
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 500.000,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 3.503.865,64 2.497.837,29
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.539.588,90 1.260.677,66
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 286.596,17 1.249.290,82
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.252.992,73 11.386,84
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 59,50
Passiva 7.028.990,44 9.061.294,12

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
15.8.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 4.451.574,40 15.932.740,74
2. Personalaufwand 3.837.787,46 1.391.363,29
a) Löhne und Gehälter 3.199.591,59 1.110.495,46
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 638.195,87 280.867,83
davon für Altersversorgung 62.442,83 38.826,22
3. Abschreibungen 698.522,44 3.190.426,17
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 698.522,44 3.190.426,17
davon außerplanmäßige Abschreibungen 127.234,63
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.144.218,41 1.186.228,46
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 81,54 5,15
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 7.678,60 209.597,09
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.600.000,00 -1.436.000,00
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 1.436.000,00
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 1.600.000,00
7. Ergebnis nach Steuern -3.836.632,51 11.391.125,73
8. Jahresfehlbetrag 3.836.632,51 -11.391.125,73

Anhang für den Zeitraum 01.01. - 31.12.2022

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Health Care Systems GmbH hat ihren Sitz in Pullach. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 159415 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Angaben zum Vorjahr in der Gewinn- und Verlustrechnung beziehen sich auf ein Rumpfgeschäftsjahr vom 15.08.2021 bis zum 31.12.2021.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft erfüllt die Größenkriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 II HGB.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde unverändert das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Um die Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung im Jahresabschluss zu verbessern, werden die Davon-Vermerke der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung einheitlich im Anhang gemacht.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Änderungen in den Bewertungsmethoden einschließlich der Ausübung von Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechten mit Auswirkungen auf die durch den Jahresabschluss vermittelte Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergaben sich - mit Ausnahme des Nichtansatzes der saldierten aktiven latenten Steuern - im Berichtsjahr nicht.

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu vier Jahren).

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden gemäß § 255 Absatz 2a HGB mit den bei deren Entwicklung anfallenden Herstellungskosten bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

IV. Sonstige Pflichtangaben

1. Aufwendungen für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens

Im Geschäftsjahr wurden Investitionen für in der Entwicklung befindliche selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in Höhe von insgesamt EUR 1.576.988,01 (Vorjahr TEUR 2.230) getätigt. Diese Investitionen wurden ausschließlich für die Entwicklung telemedizinischer Systemlösungen aufgewendet und in voller Höhe aktiviert und gemäß § 285 Nr. 22 HGB unter den "selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens" ausgewiesen. Zum Bilanzstichtag sind selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von insgesamt EUR 5.378.005,24 aktiviert, was dem Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge i. S. d. § 268 Abs. 8 HGB entspricht.

2. Angaben zu Beteiligungen im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB

Auf die Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB wurde unter Anwendung der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 3 HGB verzichtet.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von EUR 25.399,84 (Vorjahr TEUR 69).

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind in Höhe von EUR 30.474,31 (Vorjahr TEUR 0) Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten.

4. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital lautet auf EUR 25.000,00 (Vorjahr TEUR 25) und wurde vollständig eingezahlt.

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gliedern sich hinsichtlich der Restlaufzeit wie folgt auf:

Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 485.653,09 (Vorjahr TEUR 1.249)
Restlaufzeit mehr als ein Jahr: EUR 5.557.654,29 (Vorjahr TEUR 2.998)
Restlaufzeit größer 5 Jahre: EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 0)

Die Lieferverbindlichkeiten unterliegen den üblichen Eigentumsvorbehalten.

In den Verbindlichkeiten sind nachrangige Darlehensverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 3.306.222,78 (Vorjahr: TEUR 2.998) sowie nachrangige Verbindlichkeiten gegenüber Dritten in Höhe von 2.251.431,51 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

zum 31.12.2022
< 1 Jahr
TEUR
> 1 Jahr
TEUR
> 5 Jahre
TEUR
aus Mietverträgen 311 146 -
Aus Fremdleistungen 195 - -
davon gegenüber verbundenen Unternehmen - - -

7. Latente Steuern

Gegenüber dem Vorjahr wurde auf den bilanziellen Ausweis eines saldierten Aktivpostens von aktiven und passiven latenten Steuern aufgrund vorsichtiger Bewertung verzichtet. In diesem Zusammenhang wurde die Bilanzposition der aktiven latenten Steuern ergebniswirksam auf EUR 0 (Vorjahr: TEUR 1.600) reduziert.

8. Anzahl der Arbeitnehmer

Die Gesellschaft hat im Jahresdurchschnitt Arbeitnehmer beschäftigt wie folgt:

Durchschnittlich: 70 Mitarbeiter (2021: 76)
- davon Angestellte: 66 (2021: 70)
- davon Aushilfen: 4 (2021: 6)

9. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt vor den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 452.915,23 auf neue Rechnung vorzutragen.

10. Mitglieder des Geschäftsführungsorgans

Als Geschäftsführer bestellt sind:

Herr Ralf Bork, Geschäftsführer (ab 09.02.2023)

Herr Dr. med. Christian Kloss, Geschäftsführer (bis 21.06.2023)

Herr Robert Krütten, kfm. Geschäftsführer (bis 21.06.2023)

V. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gem. § 285 Nr. 33 HGB haben sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.

Anlagespiegel für das Geschäftsjahr 2022

Anschaffungskosten
Stand am 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
I.1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte ( * davon Ausweis) 301.657,00 2.238.102,04 2.877.279,94 5.417.038,98
I.2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 3.801.326,60 1.576.988,01 -2.877.279,94 2.238.102,04 262.932,63
I.3. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 12.681,00 25.098,00 37.779,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 4.115.664,60 3.840.188,05 0,00 2.238.102,04 5.717.750,61
II. Sachanlagen
II.1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 410.887,89 639.631,64 0,00 725,00 1.049.794,53
Summe Sachanlagen 410.887,89 639.631,64 0,00 725,00 1.049.794,53
III. Finanzanlagen
III.1. Anteile an verbundenen Unternehmen 42.655,37 42.655,37
Summe Finanzanlagen 42.655,37 0,00 0,00 0,00 42.655,37
Summe Anlagevermögen 4.569.207,86 4.479.819,69 0,00 2.238.827,04 6.810.200,51
* davon Ausweis
I.1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 301.657,00 2.238.102,04 2.877.279,94 0,00 5.417.038,98
Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände 301.657,00 2.238.102,04 2.877.279,94 0,00 5.417.038,98
Immaterielle Vermögensgegenstände in Entwicklung 3.801.326,60 1.576.988,01 -2.877.279,94 2.238.102,04 262.932,63
4.102.983,60 3.815.090,05 0,00 2.238.102,04 5.679.971,61
Buchwerte
Zugänge
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
Stand am 31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
I.1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte ( * davon Ausweis) 301.966,37 -301.966,37 5.115.072,61 301.657,00
I.2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 262.932,63 3.801.326,60
I.3. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 14.899,00 -14.899,00 22.880,00 12.681,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 316.865,37 -316.865,37 5.400.885,24 4.115.664,60
II. Sachanlagen
II.1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 381.657,07 -381.657,07 668.137,46 410.887,89
Summe Sachanlagen 381.657,07 -381.657,07 668.137,46 410.887,89
III. Finanzanlagen
III.1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 42.655,37 42.655,37
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 42.655,37 42.655,37
Summe Anlagevermögen 698.522,44 -698.522,44 6.111.678,07 4.569.207,86
* davon Ausweis 31.12.2022 31.12.2021
I.1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 301.966,37 -301.966,37 5.115.072,61 301.657,00
Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände 301.966,37 -301.966,37 5.115.072,61 4.063.971,00
Immaterielle Vermögensgegenstände in Entwicklung 0,00 0,00 262.932,63 1.571.907,73
301.966,37 -301.966,37 5.378.005,24 5.635.878,73

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Unterzeichnung:

 

gez. am 02.04.2024

Ralf Bork

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 02.04.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Health Care Systems GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Health Care Systems GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Health Care Systems GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen/falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen/falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen/dolosen Handlungen oder Unrichtigkeiten/Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - / falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht,/ aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass / aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten/höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da Verstöße betrügerisches/dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses/Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger / bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.).

 

München, 9. Februar 2024

HSL GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
München

Bertram Schmidt, Wirtschaftsprüfer

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