Axtmann Holding GmbHLiquidiert

13053 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 188880
Eingetragen
10.8.2017
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Begründung, An- und Verkauf und Halten und Verwalten eigenen Vermögens, insbesondere in Form von Grundbesitz und Unternehmensbeteiligungen an Gesellschaften aller Art sowie allgemeine Holdingtätigkeiten; Vermittlung von Unternehmensbeteiligungen an Gesellschaften aller Art an Dritte sowie das Aufzeigen sonstiger Investitionsmöglichkeiten

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Axtmann Holding GmbH (vormals: Axtmann Holding AG)

Berlin

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016

1 Grundlagen des Unternehmens

1.1 Überblick und Geschäftsmodell

Die Axtmann Holding GmbH ist eine Immobilien- und Beteiligungsgesellschaft, die ihr Vermögen in Immobilien und Beteiligungen jeglicher Art im In- und Ausland investiert. Im Vordergrund steht dabei der Ankauf von Entwicklungsobjekten im Non-Core bzw. Value Add Bereich sowie im Luxussegment. Die Gesellschaft beschränkt sich bei ihren Investitionsentscheidungen nicht auf bestimmte Branchen und Märkte. Entscheidend ist vielmehr das Ertragspotenzial eines Immobilienerwerbs bzw. einer möglichen Beteiligung.

Die Gesellschaft verfügt neben der zweiköpfigen Geschäftsführung über ein breites Netzwerk an Beratern mit langjährigen Erfahrungen und Branchenkenntnissen im Immobiliensektor und im Bereich der Luftfahrt. Insbesondere in Berlin und Umland ist man stark vertraut mit dem Standort und in einer günstigen strategischen Position. In den Ballungsgebieten Ostdeutschlands und Berlin setzt sich der Aufschwung am Immobilienmarkt mit steigenden Kauf- und Mietpreisen fort, da aufgrund des geringen Zinsniveaus in- und ausländische Investoren verstärkt alternative Investitionsmöglichkeiten zu Unternehmens- und Staatsanleihen mit Renditepotential suchen. Es sind mit den entsprechenden Kenntnissen und einer noch differenzierteren Selektion die wirtschaftlich interessanten Immobilien auszuwählen, um wirtschaftlichen Erfolg zu generieren.

Daneben ist sie mit ihren Beteiligungsgesellschaften in folgenden Geschäftsfeldern der allgemeinen Luftfahrt (General Aviation) tätig:

a.) Ambulanzflug:

Weltweiter Transport von Intensivpatienten per Ambulanz Jet. Zum Bilanzstichtag waren in diesem Segment 10 Flugzeuge tätig.

b.) Special Logistic in Krisengebieten:

Dieser Bereich umfasst sogenannte ACMI-Charterverträge, die im Allgemeinen eine Laufzeit von zwei Jahren (+ ein Jahr Option) pro Flugzeug haben.

Zum Bilanzstichtag waren zwei Flugzeuge in diesem Segment unter Vertrag.

c.) VIP-Charter:

Hier handelt es sich um Bedarfs-Charter im Personenverkehr, zum Bilanzstichtag waren hier drei Jet vom Typ Global Express sowie eine Challenger 604 im Einsatz, wobei der Jet vom Typ Challenger 604 zum variablen Einsatz zur Verfügung stand.

d.) Aircraft Management:

Aircraft Management bedeutet das gewerbliche Betreiben fremder Luftfahrzeuge auf eigene Rechnung, aber auf Risiko des Eigentümers.

Zum Bilanzstichtag wurden drei Jets, davon ein Jet vom Typ Learjet 60XR und zwei Jets vom Typ Global Express im Auftrag des Eigentümers gewerblich betrieben. Die drei Jets kommen im Auftrag der Eigentümer im Geschäftsfeld VIP-Charter zum Einsatz.

1.2 Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft betreibt aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit keine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche Lage

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war auch im Jahr 2016 gekennzeichnet durch ein solides und steigendes Wirtschaftswachstum. So stieg nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahresdurchschnitt um 1,9 % nach 1,7 % im Vorjahr. Ausschlaggebend war analog des Vorjahres die positive Entwicklung einer erhöhten Binnennachfrage insbesondere eine kräftige Steigerung der staatlichen und privaten Konsumausgaben sowie der Bauinvestitionen.

Die positive gesamtwirtschaftliche Lage wirkt sich auch auf den Arbeitsmarkt aus. So lag die Arbeitslosenquote Ende 2016 mit 2,568 Millionen Arbeitslosen bei 5,8 % (12.2015 6,1 %), dies waren 113.000 weniger als vor einem Jahr. Auf das Gesamtjahr 2016 betrachtet, lag die Arbeitslosenzahl im Durchschnitt bei 2,691 Millionen, dem niedrigsten Jahresdurchschnittswert seit 25 Jahren (Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit).

Der Anstieg der Inflationsrate gemessen am Verbraucherpreisindex war mit 0,5 % auf Jahresbasis 2016 auf dem vergleichbaren niedrigen Niveau des Vorjahres (0,3 %). Die weitere Entwicklung der Inflation in der EU wird maßgeblichen Einfluss auf die zukünftige Zinsentwicklung der EZB haben und somit die weitere wirtschaftliche Entwicklung (Quelle: Destatis Statistisches Bundesamt).

Der Staat, die Wirtschaft und die Gesellschaft stehen hinsichtlich der unterschiedlichen wirtschaftlichen Entwicklungen im europäischen und weltwirtschaftlichen Umfeld sowie den politischen Entscheidungen vor einem Jahr voller Ungewissheiten.

2.2 Lage der deutschen ImmobilienwirtschaftDer Nachfrageboom am Immobilienstandort und Investmentmarkt in Deutschland ist ungebrochen, sowohl für Wohn- als auch Gewerbeimmobilien ist der Markt auch im europäischen Vergleich weiterhin äußerst attraktiv. Nach dem Jahr 2015 mit einem Rekordwert von 79 Milliarden EUR lag das Transaktionsvolumen mit rd. 66 Milliarden EUR in 2016 weiterhin deutlich über dem Mittelwert der letzten Jahre. Im Vergleich zum Vorjahr ist es jedoch vor allem wegen fehlender großer Wohnungsdeals zurückgegangen. Erneut dominieren die Transaktionen im Zusammenhang mit dem Verkauf von Büroimmobilien. Bezogen auf die Käufergruppen waren deutsche Investoren im Jahr 2016 sowohl bei den Gewerbeimmobilientransaktionen (ca. 56 % gemäß NAlapollo group) als auch bei Wohnimmobilien (ca. 70 %) am aktivsten.

Auf die BIG 7, also die sieben großen deutschen Investmentmärkte Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart entfielen rund 56 % des deutschlandweiten Transaktionsvolumens (29,6 Milliarden EUR). (Quelle JLL)

2.3 Entwicklung des deutschen Gewerbeimmobilienmarktes

Der bundesweite Jahresumsatz mit Büro-, Handels-, Logistik- und Pflegeimmobilien lag bei knapp 53 Milliarden EUR und damit bei kaum weniger als im Rekordjahr 2015 (55 Milliarden EUR).

Büroimmobilien verzeichnen mit rd. 24 Milliarden EUR bzw. einem Anteil von 45 % (Quelle JLL) das höchste Volumen unter den Assetklassen. Hier werden von Seiten der Großmakler, wie BNP Paribas RE und Colliers sowie weiterer u. a. Savills bzw. NAlappollo unterschiedliche Größen von 24 - 25,4 Milliarden EUR bzw. einem Anteil von 45 - 48 % am Gesamtvolumen ermittelt.

Festzuhalten bleibt die weiterhin hohe Nachfrage insbesondere in den BIG 7, die zu einer deutlichen Reduzierung der Leerstandsquoten als auch zu einer Renditekompression geführt hat. So gaben die Spitzenrenditen für Büroimmobilien 2016 um 59 Basispunkte auf 3,56 % p. a. nach. Neben dieser weiteren Renditekompression - die stärkste innerhalb eines Jahres während der letzten 10 Jahre - haben auch die Mieten weiter zugelegt. Damit sind die Büro-Kapitalwerte 2016 im Schnitt über alle BIG 7 hinweg um über 20 % gestiegen.

Bezogen auf das Gesamttransaktionsvolumen der BIG 7 von 29,6 Milliarden EUR ist Berlin mit einem Umsatz von knapp 5 Milliarden EUR (Vorjahr 8 Milliarden EUR) hinter die Städte Frankfurt/Main mit 7,3 Milliarden EUR und München 6,5 Milliarden EUR zurückgefallen.

Der deutsche Gewerbe- als auch der Wohnimmobilienmarkt steht weiterhin auf der Prioritätenliste einheimischer und internationaler Investoren, so dass für das Gesamtjahr 2017 in Abhängigkeit der Produktverfügbarkeit ein Transaktionsvolumen in der Größenordnung von 45 - 50 Milliarden prognostiziert wird.

2.4 Entwicklungen in der betroffenen Flugzeugsparte

FAI ist als Nischenanbieter im Flugzeugchartermarkt von der allgemeinen Entwicklung der Flugbranche nicht direkt betroffen gewesen. In den Segmenten Patiententransport und VVIP-Charter besteht eine unverändert rege Nachfrage nach solchen Charterdienstleistungen.

Der Aufbau des VVIP-Chartergeschäftes erfolgte seit 2009 kontinuierlich. Inzwischen umfasst die Flotte in diesem Bereich drei Ultralangstreckenflugzeuge vom Typ Global Express (D-AXTM, D-AFAM, D-AFAU), eine Challenger 604 (D-AFAD) sowie ein Learjet 60XR (D-CLUZ).

Allerdings stagniert die Preisentwicklung bei Charterflügen, was sich negativ auf die Erfolgsrechnung in diesem Segment auswirkt, jedoch profitierte FAI von dem aktuell günstigen Öl- und damit ebenfalls günstigem Kerosinpreis.

3 Geschäftsverlauf

Die Axtmann Gruppe hat das Geschäftsjahr 2015/16 erfolgreich abschließen können. Ein Vorjahresvergleich ist nicht möglich, da es sich bei dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 um das erste Jahr handelt, für das ein konsolidierter Abschluss aufgrund gesetzlicher Verpflichtung zu erstellen war. Der Konzernumsatz beträgt TEUR 77.088, unter Berücksichtigung der Bestandsveränderungen sowie der aktivierten Eigenleistungen ergibt sich eine Gesamtleistung in Höhe von TEUR 80.465. Wesentlicher Umsatz- und damit auch Ergebnisträger ist derzeit die Flugzeugsparte. Daher werden im Bereich der Ertragslage die wesentlichen Aussagen sich auch auf diesen Bereich beziehen.

Die Entwicklung der finanzwirtschaftlichen Kennzahlen ist erfreulich. Die wirtschaftliche Entwicklung unserer Gruppe im Berichtsjahr kann als zufriedenstellend bezeichnet werden. Der Jahresüberschuss der Axtmann Gruppe vor Fremdanteile beträgt TEUR 1.964, wobei Abschreibungen in Höhe von TEUR 15.321 im Ergebnis enthalten sind, die aufgrund der Erstkonsolidierung und damit in Zusammenhang stehender Abschreibungen von aufgedeckten Mehrwerten in Höhe von insgesamt TEUR 2.396 außerordentlich belastet sind. Das EBITDA beträgt TEUR 18.616, was bezogen auf die Umsatzerlöse als zufriedenstellend zu betrachten ist. Im Übrigen kann festgehalten werden, dass in den einzelnen Tätigkeitsbereichen der Axtmann Gruppe die Planungen für das Berichtsjahr mindestens erreicht worden sind.

Per 31.12.2016 weist die Axtmann Gruppe eine Nettobankverbindlichkeit in Höhe von 44,5 Mio. EUR aus, nach 62,9 Mio. EUR zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung. Es ist somit gelungen die Verbindlichkeiten aufgrund des positiven Ergebnisses vor Abschreibungen entsprechend zurückzuführen.

Die Eigenkapitalquote liegt im Berichtsjahr bei 48,5 % (Vj. 42,2 %) auf einem hohen Niveau und ist absolut um insgesamt 2,1 Mio. EUR gegenüber dem Erstkonsolidierungszeitpunkt angestiegen. Das Eigenkapital der Axtmann Gruppe bildet ein solides Fundament für den weiteren Ausbau ihrer Marktposition in ihren Tätigkeitsbereichen.

Bereich Immobiliensektor

Die positive Entwicklung des Immobilienmarktes spiegelt sich in der Vermietungssituation unserer Bestände wider, insbesondere in und um Berlin. Neuvermietungen erfolgen i. d. R. zu einem höheren Mietzins.

In Mahlow führt die überdurchschnittliche Infrastruktur insbesondere die Verkehrsanbindung seit Jahren zu steigenden Bevölkerungszahlen.

In Plauen bewegte sich das Mietpreisniveau im Rahmen des Mietspiegels der Stadt Plauen. Die Immovaria Plauen GmbH & Co. KG hat Mieterhöhungen in den Beständen bis zu einer Höhe von EUR 4,-/qm durchgeführt.

Von den noch zwei vorhandenen objektverwaltenden GdbR's wurde die GbR Berlin, Veteranenstr. 10, Haus 5, zum Ende 2016 aufgelöst, nachdem der Verkauf des Objektes bzw. der Übergang Besitz / Nutzen / Lasten bereits in 2015 erfolgte und in 2016 die übrigen Kapitalmaßnahmen in der Gesellschaft abgeschlossen werden konnten.

Bereich Luftfahrt

Wesentlicher Ergebnisträger in diesem Bereich ist die FAI rent-a-jet AG, die als lizenzierte Fluggesellschaft das operative Geschäft darstellt, während ihre 100%ige Tochter, FAI Technik GmbH, sich mit Flugzeugwartung beschäftigt. Eine weitere wesentliche Beteiligung in diesem Bereich ist die FAI Asset Management GmbH, die Flughafengebäude und Flugzeuge innerhalb des Konzerns vermietet. Die folgenden Aussagen für diesen Bereich beziehen sich daher auf die FAI rent-a-jet AG. Das Geschäftsjahr 2016 ging zufriedenstellend vonstatten und nahm für die Gesellschaft damit erneut einen positiven Verlauf.

Die Geschäftsentwicklung darf weiterhin als konstant positiv betrachtet werden. Die Marktstellung der Gesellschaft konnte weiter gefestigt werden. Weltweit zählt FAI im Geschäftssegment "Internationaler Patiententransport" aufgrund der Flottengröße weiter zu den führenden Unternehmen der Branche. FAI nimmt dabei als wesentliche Aufgabe die gewerbsmäßige, weltweite Beförderung von Personen und Frachten mit Luftfahrzeugen im Gelegenheitsverkehr, insbesondere den weltweiten Transport von Patienten per Ambulanzjet, wahr.

Das Ergebnis des Geschäftsjahres schließt mit einem Gewinn nach Steuern von TEUR 7.452 (Vorjahr: TEUR 11.445). Durch den, seit dem Geschäftsjahr 2016 bestehenden Gewinnabführungsvertrag mit der Tochtergesellschaft FAI Technik GmbH, wird der, bei der FAI Technik GmbH entstandene Verlust des Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 935 in voller Höhe der Gesellschaft angerechnet. Das Ergebnis nach Verlustübernahme beläuft sich deshalb auf TEUR 6.516.

5. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

5.1 Ertragslage

Der Konzernumsatz liegt bei 77,1 Mio. EUR, unter Berücksichtigung der Bestandsveränderungen sowie der aktivierten Eigenleistungen ergibt sich eine Gesamtleistung in Höhe von 80,5 Mio. EUR.

Der Umsatz wurde zu rund 13,2 % im Inland und zu 86,8 % im Ausland generiert. Die absoluten Umsätze für die einzelnen Bereiche stellen sich wie folgt dar:

Immobiliensektor Flugzeugsparte gesamt
Mio. EUR in % Mio. EUR in % Mio. EUR in %
2016 3,3 13,2 73,8 86,8 77,1 100,0

Im Berichtsjahr 2016 wurde ein Konzernergebnis vor Fremdanteile in Höhe von 2,0 Mio. EUR erzielt. Davon abzuziehen sind Ergebnisanteile Fremdgesellschafter in Höhe von 2,2 Mio. EUR. Das Ergebnis vor Steuern beträgt 6,2 Mio. EUR.

Das Ergebnis im Berichtsjahr wird durch außerordentliche Ergebnisbestandteile beeinflusst. Dies ist begründet in der Erstkonsolidierung zum 1. Januar 2016 und den damit im Zusammenhang stehenden aufgedeckten Mehrwerten und die sich daraus ergebenden Abschreibungen im Berichtsjahr. Die Ergebnisbeeinflussung im Berichtsjahr hieraus beträgt 3,2 Mio. EUR.

Weitere wesentliche außerordentliche bzw. periodenfremde Ergebniseffekte sind in Summe nicht vorhanden.

Die Ertragssituation stellt sich wie folgt dar:

2016
TEUR %
Gesamtleistung 80.465 92,1
Sonstige betriebliche Erträge 6.915 7,9
Betriebsleistung 87.380 100,0
Materialaufwand (36.757) -42,1
Personalaufwand (12.102) -13,9
Abschreibungen (15.798) -18,1
Übrige Aufwendungen (15.308) -17,5
Finanzergebnis (1.406) -1,6
Steuern vom Ertrag (3.873) -4,4
Ergebnis nach Steuern 2.136 2,4
Sonstige Steuern (172) 0,2
Jahresüberschuss 1.964 2,2

5.2 Finanzlage

Die Eigenkapitalquote liegt im Berichtsjahr bei 48,5 % (Vj. 42,2 %) auf einem hohen Niveau und ist absolut um insgesamt 2,1 Mio. EUR gegenüber dem Erstkonsolidierungszeitpunkt angestiegen. Eigenkapitalzuführungen von außen haben nicht stattgefunden. Das Eigenkapital der Axtmann Gruppe bildet ein solides Fundament für den weiteren Ausbau ihrer Marktposition in ihren Tätigkeitsbereichen.

Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital ohne passivischen Unterschiedsbetrag) der Axtmann Gruppe soll stabil gehalten werden und sich zukünftig in einem Korridor zwischen 40 % und 50 % bewegen. Die Bankverbindlichkeiten sanken im Berichtsjahr um 19,4 Mio. EUR im Wesentlichen aufgrund der Tilgung von Finanzierungsverbindlichkeiten im Zusammenhang mit der Flugzeugflotte. Unter Einbeziehung der Bankguthaben errechnet sich eine Nettobankverbindlichkeit in Höhe von 44,5 Mio. EUR aus, nach 62,9 Mio. EUR zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung. Die Finanzierung des künftigen geplanten Unternehmenswachstums ist somit gesichert.

Die Finanzlage der Axtmann Gruppe stellt sich wie folgt dar:

31.12.2016 01.01.2016
Mio. EUR % Mio. EUR %
Eigenkapital incl. passivischem Unterschiedsbetrag und Sonderposten 70,5 49,3 68,6 43,1
Rückstellungen 9,5 6,7 5,9 3,7
Verbindlichkeiten (incl. RAP und passive latente Steuern) 62,9 44,0 84,8 53,2
Gesamtkapital 142,9 100,0 159,3 100,0

Die Rückstellungen beinhalten Steuerrückstellungen in Höhe von 7,3 Mio. EUR (01.01.16: 3,9 Mio. EUR) und sonstige Rückstellungen in Höhe von 2,2 Mio. EUR (01.01.2016: 2,0 Mio. EUR). Wesentlicher Posten in den sonstigen Rückstellungen bilden die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von 1,3 Mio. EUR und die Personalrückstellungen in Höhe von 0,3 Mio. EUR.

5.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Axtmann Gruppe verringerte sich im Geschäftsjahr 2016 um 10,3 % von 159,3 Mio. EUR auf 142,9 Mio. EUR. Die Vorratsbestände sind im Berichtsjahr von 11,8 Mio. EUR auf 14,1 Mio. EUR angestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um 2,7 Mio. EUR im Vergleich zum 1. Januar 2016 gesunken. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind im Vergleich zum Vorjahr um 1,1 Mio. EUR gesunken, befinden sich jedoch weiterhin auf einem erfreulich hohen Niveau. Hinsichtlich der Entwicklung der Liquidität wird auf die Kapitalflussrechnung verwiesen.

Die Investitionen in Sachanlagen betrugen im Berichtsjahr 18,6 Mio. EUR. Sie erfolgten im Wesentlichen im Bereich der anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen sowie bei den geleisteten Anzahlungen. Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände waren von untergeordneter Bedeutung und betrugen 0,1 Mio. EUR. Die durch die Erstkonsolidierung aufgedeckten Firmenwerte betragen in Summe 24,0 Mio. EUR.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betrugen insgesamt 15,3 Mio. EUR und beinhalten Abschreibungen auf aufgedeckte Mehrwerte bzw. stille Reserven in Höhe von 3,2 Mio. EUR.

Die Vermögensstruktur stellt sich folgendermaßen dar:

31.12.2016 01.01.2016
Mio. EUR % Mio. EUR %
Anlagevermögen 102,6 71,8 116,7 73,3
Umlaufvermögen (incl. RAP und latente Steuern) 40,3 28,2 42,6 26,7
Gesamtvermögen 142,9 100,0 159,3 100,0

5.4 Plan - Ist-Vergleich und Gesamtaussage

Ein Plan-Ist-Vergleich ist für 2016 nicht möglich, da es sich beim vorliegenden Konzernabschluss um den erstmaligen Konzernabschluss handelt. Aussagen können sich daher nur auf die einzelnen Bereiche beziehen. Hierbei sollen Aussagen erfolgen zum Bereich der Flugzeugsparte, da diese im abgelaufenen Geschäftsjahr den wesentlichen Bereich der Konzernaktivitäten darstellt.

Die Umsatz-Entwicklung lag im abgelaufenen Geschäftsjahr unter dem Planwert von TEUR 90.000. Die Umsatzerlöse aus operativem Geschäft reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr um 5,9 % auf TEUR 74.792 (Vorjahr: TEUR 79.458). In dem Bereich Ambulanzflug mit TEUR 44.889 (Vorjahr: TEUR 41.817) wurde dabei wieder eine Steigerungsrate von 7,3 % erreicht. Der Bereich Charter/Management von Flugzeugen mit einer Steigerung von 1 % entwickelte sich ebenfalls positiv. Der Bereich UN verzeichnete einen Umsatzrückgang von TEUR (7.385) auf TEUR 14.758 (Vorjahr: TEUR 21.143), was durch das reguläre Auslaufen von Langzeitverträgen mit den Vereinten Nationen begründet ist.

Insgesamt sind wir mit der Entwicklung im Konzern im abgelaufenen Berichtsjahr unter Berücksichtigung der schwierigen Marktbedingungen zufrieden

6. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

6.1 Prognose

Nach Auffassung von Wirtschaftsexperten wird die Weltwirtschaft ihren Schwung aus 2016 auch in unserem Wirtschaftsjahr 2017/18 mitnehmen und an Robustheit gewinnen. Im Gegensatz zu den Vorjahren ist die Erwartung der Marktteilnehmer nicht nur in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften positiv, sondern auch in den wichtigen Schwellenländern. In Deutschland wird aus Sicht der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute und der Bundesregierung ebenfalls eine positive wirtschaftliche Entwicklung prognostiziert.

Die weiterhin expansive Geldpolitik der EZB in Europa wird auch in den Folgemonaten fortgesetzt werden. Letztendlich wird die Konjunktur in Deutschland vor allem durch binnenwirtschaftliche Antriebskräfte und einen robusten Arbeitsmarkt getragen. Durch die Unsicherheit der Vorjahre hat sich ein Nachholbedarf bei vielen Unternehmen angestaut, der nun sukzessive abgearbeitet wird.

Für den wesentlichen Bereich der Flugzeugsparte bewegt sich die Umsatzentwicklung für das laufende Geschäftsjahr auf dem Niveau des Vorjahres. Wir gehen von einer leichten operativen Ergebnisverbesserung gegenüber 2016.

Die Zukunftsprognose bezüglich des Umsatzes in diesem Bereich resultiert aus der in 2016 erfolgten Anpassung der Flugzeugflotte und einer weiterhin geplanten gesteigerten Auslastung der Flotte. Die Gesellschaft ist weitestgehend unabhängig von der gesamtwirtschaftlichen Lage. Volkswirtschaftliche Größen, wie das Bruttoinlandsprodukt sowie die Entwicklung der deutschen Wirtschaft im Allgemeinen, haben keinen wesentlichen Einfluss auf den Geschäftsverlauf der Gesellschaft. Diese Unabhängigkeit beruht weiterhin auf langfristigen Rahmenverträgen u. a. mit Non Goverment Organisations und Versicherungsgesellschaften. Allerdings kann sich die Entwicklung auf dem allgemeinen Reisemarkt, z. B. bei nachlassender Reisetätigkeit der europäischen Bevölkerung, direkt auf das Ambulanzflugaufkommen auswirken.

Im Immobiliensektor wird man sich weiter darauf konzentrieren, unterbewertete Immobilien bzw. Immobiliengesellschaften mit Investitionsvolumen zwischen 1 Mio. EUR und 10 Mio. EUR pro Objekt / Portfolio zu erwerben. Neben dem wachstumsstarken Berlin gehören auch Regionalzentren außerhalb der großen deutschen Ballungsgebiete zu den Standorten. Es besteht weiterhin das Bestreben, das Immobilienportfolio zu vergrößern. Weiteres Ziel ist die Verringerung der Leerstandsquoten im bestehenden Immobilienbestand.

Nachdem der Leerstand in den vergangenen Jahren kontinuierlich verringert werden konnte, ist auch für 2017 von einer erneuten Steigerung der Mieteinnahmen auszugehen.

Da es sich um eine Zukunftsprognose handelt, ist darauf hinzuweisen, dass die geplanten Werte durch nicht vorhersehbare Entwicklungen abweichen können und daher mit Unsicherheiten behaftet sind.

6.2 Chancen

Chancen für den Bereich der Flugzeugsparte werden im nächsten Jahr sowohl in einem moderaten Ausbau der Flotte, als auch im Wachstumsmarkt Ambulanzflug gesehen. Per Bilanzstichtag war ein Learjet vom Typ 60 sowie eine CL 604 fest an große NGOs (Non Goverment Organisations) verchartert.

Die Verträge hatten jeweils Laufzeiten bis September 2017 bzw. bis April 2017. Für beide Verträge befand man sich im Bieterverfahren zur Verlängerung der Verträge. Einer der beiden Verträge wurde im Dezember 2017 um ein Jahr bis Dezember 2018 verlängert.

Im Immobiliensektor haben wir weiterhin das Bestreben, das Immobilienportfolio zu vergrößern. Unverändert davon kann weiterhin von vorhandenen stillen Reserven im bestehenden Immobilienportfolio ausgegangen werden. Die Verringerung der Leerstandquoten, soweit vorhanden, ist vorrangiges Ziel der Entwicklung des Immobilienbestandes. Nachdem der Leerstand in den letzten Jahren kontinuierlich verringert werden konnte, ist auch für 2017 vor allem im Hinblick auf die Verbesserung des Marktumfeldes, vor allem bei der Immobilie in Berlin, von einer erneuten Steigerung der Mieteinnahmen auszugehen.

Die Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung erwarten wir gleichbleibend zum Vorjahr. Des Weiteren prüft die Geschäftsführung kontinuierlich mögliche Immobilienerwerbe, die das derzeit geplante Ergebnis positiv verändern können. Dementsprechend wird für das Jahr 2017 auch im Immobiliensektor mit einem leicht steigenden Ergebnis zum Vorjahr gerechnet.

6.3 Risiken

Risiken sind grundsätzlicher Bestandteil jedes unternehmerischen Handelns. Im Mittelpunkt eines Risikomanagements stehen nach unserer Auffassung die Absicherung des Bestands, als auch das Wachstum des Unternehmens. Gerade um der Wachstumsstrategie gerecht zu werden, muss das Unternehmen auch Risiken eingehen. Dabei ist das Handlungsumfeld abzuschätzen, zu bewerten und zu kontrollieren. Diese Vorgehensweise ist ein Kennzeichen professionellen, unternehmerischen Handelns.

Hinsichtlich der Risiken bleibt festzuhalten, dass im Bereich der Flugzeugsparte außer den allgemeinen Branchenrisiken und den gesamtwirtschaftlichen Risiken derzeit keine besonderen Risiken bekannt sind. Aufgrund der Marktstellung der Gesellschaft und teilweisen mittelfristigen Vertragsbindungen mit den wichtigsten Kunden werden diese Risiken als gering eingestuft und hätten bei Eintritt nur eine unwesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Das Währungsrisiko USD/EUR in diesem Bereich ist als gering einzuschätzen, zumal bei der Gesellschaft den USD-Verpflichtungen Einnahmen in USD in ähnlicher Höhe gegenüberstehen. Ein weiteres Risiko kann in steigenden Spritpreisen bestehen, wenn derartige Preiserhöhungen an die Kunden nicht weitergegeben werden können. Weitere Risiken in Bezug auf Finanzinstrumente werden nicht gesehen.

Im Immobiliensektor sind grundsätzlich folgende Risiken zu nennen:

Umfeld- und Branchenrisiko

Der deutsche Immobilienmarkt ist von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der Nachfrage nach Gewerbe- und Wohnimmobilien in Deutschland abhängig. Die Nachfrage nach Gewerbe- und Wohnimmobilien wird auch durch die demographische Entwicklung, den Arbeitsmarkt, den Zuzug, private wie auch öffentliche Verschuldungsgrade, Realeinkommen sowie der Aktivität von nationalen und internationalen privaten und institutionellen Investoren beeinflusst. Steuerrechtliche Änderungen können sich umgehend auf die Nachfrage nach Wohn- und Gewerbeimmobilien auswirken.

Regulatorische und politische Risiken

Die Axtmann-Gruppe ist sämtlichen Risiken ausgesetzt, die sich aus der Veränderung von Rahmenbedingungen durch die deutsche oder EU-Gesetzgebung oder Vorschriften ergeben. Diese Gesetze, Regelungen und Vorschriften können insbesondere das Steuerrecht, das Mietrecht, das Baurecht, das Arbeitsrecht oder Umweltrecht betreffen. Konkrete regulatorische und politische Risiken, die einen maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben könnten, haben am Stichtag nicht vorgelegen.

Vermietungsrisiken

Ein erheblicher Leerstand bzw. eine Ausweitung der Leerstandquoten bzw. der Ausfall sowie die Reduzierung der Mieteinnahmen können zu Einnahmeausfällen führen. Im Bereich der Wohnimmobilien erfolgt bei Neuvermietungen eine Bonitätsprüfung. Die Schlüsselübergabe erfolgt erst nach Zahlung der vereinbarten Kaution. Durch die aktive Betreuung des Portfolios von Fachmitarbeitern vor Ort sichern wir eine nachhaltige Bestandsmieterpflege, um langfristige Mietverhältnisse zu realisieren.

Portfolio Bewertungsrisiken

Die im Jahresabschluss ausgewiesenen Buchwerte der wesentlichen Immobilien basieren auf Wertgutachten, die regelmäßig von unabhängigen, anerkannten Wertgutachtern vorgenommen werden. Verschiedene Faktoren liegen diesen Gutachten zugrunde. Dabei handelt es sich sowohl um konjunkturelle als auch um objektive Faktoren. In Folge dessen kann es zu bilanziellen Wertberichtigungen kommen. Bei den zwei Gewerbeeinheiten in Berlin-Friedrichshain erfolgt die Berechnung der Buchwerte unter Berücksichtigung der üblichen Abschreibungen.

 

Berlin, den 29. Dezember 2017

gez. Geschäftsführung

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2016

AKTIVSEITE

31.12.2016 01.01.2016
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 35.131,91   58.602,39
2. Geschäfts- oder Firmenwert 21.644.633,64   23.965.350,52
    21.679.765,55 24.023.952,91
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 35.271.531,12   36.413.103,25
2. Technische Anlagen und Maschinen 40.408,00   46.415,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 37.308.336,41   52.643.246,53
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.324.657,12   36.787,14
    76.944.932,65 89.139.551,92
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.954.568,84   3.480.786,61
2. Beteiligungen 43.513,43   0,00
3. Sonstige Ausleihungen 2.971,02   2.053,00
    4.001.053,29 3.482.839,61
    102.625.751,49 116.646.344,44
B. UMLAUFVERMÖGEN      
I. Vorräte      
1. Unfertige Erzeugnisse 7.292.717,52   5.510.138,58
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 6.800.186,78   6.318.161,88
    14.092.904,30 11.828.300,46
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.550.198,21   10.269.894,36
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.000.000,00   3.209.965,34
3. Sonstige Vermögensgegenstände 7.261.341,81   6.272.929,49
    15.811.540,02 19.752.789,19
III. Wertpapiere      
Sonstige Wertpapiere   200,00 200,00
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   9.282.647,74 10.344.189,86
    39.187.292,06 41.925.479,51
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   1.078.011,99 664.718,32
C. AKTIVE LATENTE STEUERN   24.626,30 24.144,55
    142.915.681,84 159.260.686,82

PASSIVSEITE

     
  31.12.2016 01.01.2016
  EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL      
I. Gezeichnetes Kapital 44.722.000,00   44.722.000,00
II. Kapitalrücklage 7.307.505,42   7.307.505,42
III. Gewinnrücklagen 504.509,89   504.509,89
IV. Konzernbilanzgewinn 10.460.386,83   10.692.466,31
V. Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter 6.276.281,85   3.909.703,97
davon Anteil am Jahresüberschuss EUR 2.196.126,54      
VI. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 22.517,93   36.247,64
    69.293.201,92 67.172.433,23
B. PASSIVISCHER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER KAPITALKONSOLIDIERUNG   669.399,02 846.565,11
C. SONDERPOSTEN FÜR ZUSCHÜSSE 517.575,08   543.181,31
D. RÜCKSTELLUNGEN      
1. Steuerrückstellungen 7.339.363,51   3.904.934,17
2. Sonstige Rückstellungen 2.166.855,88   2.034.407,32
    9.506.219,39 5.939.341,49
E. VERBINDLICHKEITEN      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 53.822.022,07   73.200.340,71
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 677.498,16   889.002,69
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.970.092,88   3.319.674,74
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen      
Unternehmen 560.795,78   1.730.357,15
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.522.812,64   1.147.162,84
davon aus Steuern: EUR 438.481,92 (1.1.16: EUR 346.864,74)      
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 18.335,64 (1.1.16: EUR 14.341,91)      
    60.553.221,53 80.286.538,13
F. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   41.286,60 32.827,46
G. PASSIVE LATENTE STEUERN   2.334.778,30 4.439.800,09
    142.915.681,84 159.260.686,82

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016

2016
EUR EUR
1. Umsatzerlöse   77.087.946,45
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen   2.256.762,47
3. Andere aktivierte Eigenleistungen   1.120.478,43
4. Sonstige betriebliche Erträge   6.914.713,76
    87.379.901,11
5. Materialaufwand    
Aufwendungen für bezogene Leistungen   (36.757.035,83)
6. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter (10.486.915,76)  
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung (1.614.974,34)  
davon für Altersversorgung: EUR 2.380,16 (Vj.: EUR 0,00)    
    (12.101.890,10)
7. Abschreibungen    
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (15.321.330,75)  
b) Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten (476.580,31)  
    (15.797.911,06)
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen   (15.308.392,31)
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 579.707,48  
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 70.527,75    
10. Aufwendungen aus der Verlustübernahme (75.156,25)  
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (1.910.620,31)  
davon an verbundene Unternehmen EUR 0,00    
    (1.406.069,08)
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   (3.872.587,68)
davon Ertrag aus latenten Steuern EUR 1.835.986,38    
13. Ergebnis nach Steuern   2.136.015,05
14. Sonstige Steuern   (171.967,99)
15. Jahresüberschuss   1.964.047,06
16. Anderen Gesellschafter zustehender Gewinn   2.196.126,54
17. Konzernverlust   (232.079,48)
18. Gewinnvortrag   10.692.466,31
19. Konzernbilanzgewinn   10.460.386,83

Axtmann Holding GmbH

eingetragen beim Amtsgericht Berlin Charlottenburg, HRB 188880

Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016

Anhang

I. Allgemeine Erläuterungen

1. Aufstellung

Vorstehender Konzernabschluss wurde unter Anwendung der Vorschriften der §§ 290 ff. HGB aufgestellt.

Aufgrund der erstmaligen Aufstellung des Konzernabschlusses zum 1. Januar 2016 weist die Gewinn- und Verlustrechnung keine Vorjahreswerte aus. Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit wurde im Vergleich zur Erstkonsolidierung beachtet.

Im Interesse der Übersichtlichkeit werden die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzugeben sind, in der Regel in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung aufgeführt.

2. Konsolidierungskreis

Im vorliegenden Konzernabschluss sind neben der Muttergesellschaft 10 inländische und 2 ausländische Tochterunternehmen einbezogen. Bei diesen Gesellschaften hält die Axtmann Holding GmbH direkt oder indirekt die Mehrheit der Stimmrechte.

Erstmals in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 einbezogen wurden die im laufenden Geschäftsjahr zu der am 1.1.2016 bereits bestandenen Beteiligung in Höhe von 85,03 % an der Immovaria Real Estate AG hinzuerworbenen Anteile in Höhe von 1,79 %. Aufgrund des Verkaufs der Anteile an der Q1 Management GmbH, Berlin, von der Axtmann Holding GmbH, Berlin, erfolgte eine Entkonsolidierung der veräußerten Anteile. Die Axtmann Holding hält indirekt weiterhin über die Immovaria Real Estate AG, Berlin, einen Anteil von 81,61 % an der Q1 Management GmbH.

Die Bilanzsumme nach Konsolidierung hat sich im Berichtsjahr um TEUR 16.345 vermindert. Die Veränderung zeigte sich im Wesentlichen in den Positionen Anlagevermögen mit TEUR 14.021 und bei den Verbindlichkeiten mit TEUR 19.733.

Die Mitarbeiterzahl betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 215.

Nicht einbezogen wurden insgesamt 6 Gesellschaften, da sie - auch zusammen - für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Axtmann Gruppe von untergeordneter Bedeutung gem. §§ 296 Abs. 2, 311 Abs. 2 HGB sind (siehe Anteilsverzeichnis).

Neben der Einbeziehung der Muttergesellschaft setzt sich der Konsolidierungskreis der Axtmann Gruppe per 31. Dezember 2016 wie folgt zusammen:

Konsolidierungskreis Anzahl Unternehmen
Vollkonsolidiert 12
nicht einbezogen 6
Gesamt 18

3. Währungsumrechnung

Die Handelsbilanzen II der ausländischen Tochterunternehmen werden nach der modifizierten Stichtagsmethode umgerechnet. Die Bilanzpositionen werden mit den Stichtagskursen per 31. Dezember 2016, die Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung mit Durchschnittskursen umgerechnet. Währungsdifferenzen werden im Ausgleichsposten für Währungsdifferenzen ausgewiesen.

4. Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung für die Erstkonsolidierung zum 1. Januar 2016 und die Folgekonsolidierung zum 31. Dezember 2016 wurde nach der Neubewertungsmethode vorgenommen. Die Verrechnung der Beteiligungsbuchwerte mit dem anteiligen Eigenkapital des Tochterunternehmens erfolgt zum jeweiligen Erwerbszeitpunkt mit dem Zeitwert der Vermögensgegenstände und Schulden des Tochterunternehmens. Die im Berichtsjahr stattgefundenen Erstkonsolidierungen erfolgten im Zeitpunkt der erstmaligen Aufstellung des Konzernabschlusses zum 1. Januar 2016 bzw. zum Erwerbszeitpunkt im laufenden Geschäftsjahr.

Im Berichtsjahr ergab sich ein aktivischer Unterschiedsbetrag aus der Erst- und Folgekonsolidierung in Höhe von TEUR 24.041. Davon wurde ein Betrag in Höhe von TEUR 24.041 als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert. Dieser ausgewiesene Firmenwert entfällt in voller Höhe auf konsolidierte Gesellschaften. Diese werden über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben.

Die Abschreibung der entstandenen Geschäfts- oder Firmenwerte wurden plangemäß in Höhe von TEUR 2.397 vorgenommen.

5. Schuldenkonsolidierung

Bei der Schuldenkonsolidierung wurden Forderungen, Verbindlichkeiten und Rückstellungen zwischen einbezogenen Unternehmen eliminiert. Wesentliche Aufrechnungsdifferenzen aus der Schuldenkonsolidierung waren nicht vorhanden. Konzerninterne Haftungsverhältnisse wurden weggelassen.

6. Zwischenergebniseliminierung

Zwischenergebnisse bei konzerninternen Käufen und Verkäufen von Gegenständen des Anlagevermögens werden erfolgswirksam eliminiert.

7. Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Umsatzerlöse sowie andere Erträge aus Lieferungen und Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet, soweit sie nicht als Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen auszuweisen sind.

8. Latente Steuern

Die Ermittlung wird nach der sog. Verbindlichkeitsmethode (liability method) vorgenommen. Es wurden latente Steuern aufgrund von Unterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz gebildet.

Auch die erfolgswirksamen Konsolidierungsbuchungen (timing differences) werden steuerlich abgegrenzt. Als Steuersatz (30,0%) wird ein Mischsatz aus Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer herangezogen.

Insgesamt ergaben sich im Berichtsjahr aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 25 sowie passive latente Steuern in Höhe von TEUR 2.335.

II. Grundsätze zu Bilanzierung und Bewertung

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Vorschriften für die Bilanzierung und Bewertung im Konzern werden aufgrund der geringen Komplexität des Konzerns zentral im Konzernrechnungswesen durch eine einheitliche Überleitung sichergestellt. Es werden grundsätzlich die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Mutterunternehmens einheitlich angewendet. Ausnahmen erfolgen nur dort, wo dies auch im Einzelabschluss des Mutterunternehmens zulässig wäre oder wo der Grundsatz der Wesentlichkeit zutrifft.

1a) Bewertung des Anlagevermögens

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Anteile der Material-und Fertigungsgemeinkosten. Soweit erforderlich werden außerplanmäßige Abschreibungen berücksichtigt.

Die abnutzbaren Vermögensgegenstände werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer unter Anwendung der steuerlich zulässigen Sätze abgeschrieben. Ein Übergang auf die lineare Methode erfolgt immer dann, wenn sich dadurch höhere Abschreibungssätze ergeben. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung in einem Sammelposten aktiviert und über die Dauer von 5 Jahren abgeschrieben.

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Konzernanlagevermögens sind im Anlagespiegel (siehe Anhang S. 9 und 10) dargestellt. Die Aufstellung des Anteilsbesitzes erfolgt in einer gesonderten Anlage, die Bestandteil des Anhangs ist.

1b) Bewertung des Umlaufvermögens

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Notwendige Abwertungen für Bestandsrisiken auf niedrigere beizulegende Werte werden angemessen und ausreichend vorgenommen. Forderungen sind mit dem Nennwert abzüglich aller erforderlichen Wertberichtigungen angesetzt. Es bestehen keine Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus einem Darlehen in Höhe von TEUR 1.000. Forderungen gegen Gesellschafter bestehen keine.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegen Gesellschafter (TEUR 3.707) und Forderungen aus Darlehen an Dritte in Höhe von TEUR 1.288.

Der Kassenbestand sowie das Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

1c) Bewertung der Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Abdeckung der erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen erforderlich ist, angesetzt. Im Einzelnen wurden Steuerrückstellungen mit TEUR 7.339 (1. Januar 2016: 3.905) sowie sonstige Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.167 (1. Januar 2016: TEUR 2.034) passiviert.

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Personal in Höhe von TEUR 316 (zum 1.1.2016 in Höhe von TEUR 332), Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen in Höhe von TEUR 1.280 (zum 1.1.2016: TEUR 836), für Rechts- & Beratungskosten in Höhe von TEUR 227 (zum 1.1.2016: TEUR 145) und für Rückbauverpflichtungen TEUR 257 (zum 1.1.2016: TEUR 255).

1d) Bewertung der Verbindlichkeiten

Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Gliederung nach Restlaufzeiten ist dem Verbindlichkeitenspiegel (siehe Anhang S. 11) zu entnehmen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten ausschließlich Verbindlichkeiten aus Verlustübername für die SIMV GbR, Berlin, in Höhe von TEUR 561. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten für gewährte Boni (TEUR 731) und Verbindlichkeiten aus Steuern (TEUR 438) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 18. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von TEUR 39.

2. Umrechnung von Währungspositionen

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet:

Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip).

Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Forderungen in ausländischer Währung sind mit dem am Bilanzstichtag gültigen Devisenkassamittelkurs bewertet.

3. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt (nach Konsolidierung):

Umsatz 2016
Mio. EUR
Inland Immobiliensparte 2,1
  Flugzeugsparte 8,1
  Summe 10,2
Ausland Immobiliensparte 1,2
  Flugzeugsparte 65,7
  Summe 66,9
  Gesamt 77,1

Die Erstkonsolidierungen der einbezogenen Unternehmen erfolgte aufgrund der erstmaligen Pflicht zur Erstellung eines Konzernabschlusses auf den 1. Januar 2016. Im laufenden Geschäftsjahr wurden weitere Anteile an der Immovaria Real Estate AG erworben, die im Rahmen der Erstkonsolidierung zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile in den Konzernabschluss erstkonsolidiert wurden. Die Gewinn- und Verlustrechnung der auf die neu erworbenen Anteile der Immovaria Real Estate AG wurde aufgrund des Dividendenbezugsrechts der Alteigentümer der Anteile nicht in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt. Wesentliche Erträge bzw. Aufwendungen haben sich jedoch nicht ergeben.

4. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Kursgewinne mit TEUR 3.486, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen mit TEUR 167, Erträge aus abgeschriebenen Forderungen in Höhe von TEUR 1, Gewinne aus Abgängen des Anlagevermögens mit TEUR 2.441 sowie übrige sonstige betriebliche Erträge mit TEUR 820.

Im Konzernjahresüberschuss sind insgesamt periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 6.094 enthalten. Die periodenfremden Erträge setzen sich (im Wesentlichen) aus Kursgewinnen sowie Erträgen aus dem Abgang von Anlagevermögen zusammen.

5. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Versicherungsbeiträge mit TEUR 1.289, Beratungskosten mit TEUR 1.288, Raumkosten in Höhe von TEUR 691, Kfz-Kosten mit TEUR 229, allgemeine Bürokosten in Höhe von TEUR 911, Aufwendungen aus Wertberichtigungen mit TEUR 180, Aufwendungen aus Anlagenabgang TEUR in Höhe von 159, Kursverluste mit TEUR 3.379 sowie übrige sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 7.182.

Die periodenfremden Aufwendungen summieren sich im Berichtsjahr auf TEUR 3.718 und beinhalten (im Wesentlichen) Kursverluste.

III. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse sowie sonstige finanzielle Verpflichtungen sind in der Höhe der in Anspruch genommenen Beträge dargestellt bzw. entsprechen den Verpflichtungen zum Nominalwert.

Haftungsverhältnisse Stand am
31. Dezember 2016
TEUR
Bürgschaften 38.706
Summe 38.706

Die Haftungsverhältnisse stellen vollständig Bürgschaften gegenüber der UniCredit Leasing Aviation GmbH dar.

Da die Verbindlichkeiten bisher immer beglichen wurden, wird hieraus nicht mit einer Inanspruchnahme gerechnet.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen Stand am
31. Dezember 2016
TEUR
Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen  
fällig 2017 3.558
fällig 2018 - 2021 11.516
fällig ab 01.01.2021 13.778
Summe 28.851

In den sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind Verpflichtungen gegenüber verbundenen konsolidierten Unternehmen in Höhe von TEUR 18.616 enthalten.

Beschäftigtenzahl Stand am
31. Dezember 2016
Angestellte 215
Arbeiter 0
Anzahl Mitarbeiter 215

Organe der Gesellschaft

Die Gesellschaft wird nach Außen durch die Geschäftsführer vertreten.

Geschäftsführer der Axtmann Holding GmbH sind:

 

Herr Dr. Siegfried Axtmann, Ingenieur, Nürnberg

 

Frau Andrea Dippacher, Bankkauffrau, Betriebswirtin (IHK), Forchheim

 

Niko Lange, Rechtsanwalt (ausgeschieden 10. August 2017)

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat nur ein Mitglied der Gesellschaft eine Vergütung von der Axtmann Holding GmbH erhalten. Hinsichtlich der Angabe nach § 285 Nr. 9 Buchstabe a) HGB wird auf die Angabe durch Inanspruchnahme der Befreiungsvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB analog verzichtet.

Das Gesamthonorar für den Konzernabschlussprüfer einschließlich dessen verbundener Unternehmen setzt sich wie folgt zusammen:

Leistung: TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 89
Andere Bestätigungsleistungen 1
Steuerberatungsleistungen 18
Sonstige Beratungsleistungen 0
Gesamthonorar 108

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor den Konzernverlust mit dem Gewinnvortrag zu verrechnen.

Angaben zur Konzernkapitalflussrechnung

Der Finanzmittelfonds der Konzernkapitalflussrechnung entspricht dem Bilanzposten "Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten" in der Konzernbilanz.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Zwischen dem Bilanzstichtag 31.12.2016 und dem Zeitraum der Aufstellung des Konzernabschlusses haben folgende Vorgänge von wesentlicher Bedeutung stattgefunden.

Mit Vertrag vom 11. April 2017 hat die Axtmann Holding GmbH (vormals Axtmann Holding AG) eine Minderheitsbeteiligung an der Axtmann Aviation Holding GmbH an einen Staatsfonds im mittleren Osten verkauft. Wesentlicher Vermögensgegenstand aus der Sicht der Axtmann Gruppe ist die in der Axtmann Aviation Holding GmbH gehaltene Beteiligung an der FAI-rent-a-jet AG, Nürnberg, welche wiederum die Anteile an der FAI Technik GmbH, Nürnberg, hält. Beide Gesellschaften werden in den Konsolidierungskreis der Axtmann Holding GmbH, Berlin, einbezogen ist. Hierdurch erhöhen sich die Fremdanteile.

Im Dezember 2017 wurde die Beteiligung der Axtmann Holding GmbH an der Fly Alpha GmbH aus strategischen Gründen an die Axtmann Aviation Holding GmbH verkauft.

Darüber hinaus hat die Hauptversammlung der Immovaria Real Estate AG, Nürnberg, vom 20. September 2017 die Liquidation der Gesellschaft beschlossen. Zu den wesentlichen Vermögensgegenständen der Immovaria Real Estate gehört neben den Immobilienbesitz auch die im Konsolidierungskreis der Axtmann Holding GmbH einbezogene Beteiligung an der Q1 Management GmbH, Berlin. Weitere wesentliche Sachverhalte, die für die Beurteilung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Axtmann Holding GmbH von Bedeutung sind, ergeben sich daraus nicht.

In der Flugzeugsparte der Axtmann Gruppe befand man sich im Segment der Special Missions im Bieterverfahren von 2 Charterverträgen Der Geschäftsführung ist es gelungen einen Vertrag bis Dezember 2018 neu zu gewinnen.

 

Berlin, den 29. Dezember 2017

Axtmann Holding GmbH

Dr. Siegfried Axtmann, Geschäftsführer

Andrea Dippacher, Geschäftsführerin

Anlagespiegel auf den 31. Dezember 2016 (Teil 1)

Historische AK/HK
1. Januar 2016
Erstkonsolidierung Zugänge Abgänge
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 58.602,39 14.694,31 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 23.965.350,52 75.818,17 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 24.023.952,91 90.512,48 0,00
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 36.413.103.25 86.960,47 214.081,58
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 46.416,00 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 52.643.246,53 13.969.783,05 17.734.788,84
4 Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 36.787,14 4.584.008,11 1006,01
Summe Sachanlagen 0,00 89.139.551,92 18.640.751,63 17.949.876,43
III. Finanzanlagen 0,00      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 3.480.786,61 473.782,23 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 43.513,43 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 2.053,00 918,02 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 3.482.839,61 518.213,68 0,00
Anlagevermögen insgesamt 00,00 116.646.344,44 19.249.477,79 17.949.876,43
Umgliederung Währungsanpassung Historische AK/HK
31. Dezember 2016
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 73.296,70
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 24.041.168,69
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 24.114.465,39
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 36.285.982,14
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 46.416,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 295.132,12 2.378,66 49.175.751,52
4 Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -295.132,12 0,00 4.324.657,12
Summe Sachanlagen 0,00 2.378,66 89.832.805,78
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 3.954.568,84
2. Beteiligungen 0,00 0,00 43.513,43
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 2.971,02
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 4.001.053,29
Anlagevermögen insgesamt 0,00 2.378,66 117.948.324,46

Anlagespiegel auf den 31. Dezember 2016 (Teil 2)

Abschreibungen kumuliert
1. Januar 2016
(-)
Abschreibungen des Geschäftsjahres
(-)
Abgänge
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 38.164,79 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 2.396.535,05 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 2.434.699,84 0,00
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.014.451,02 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 6.007,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 11.866.172,89 0,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 12.886.630,91 0,00
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00
Anlagevermögen insgesamt 0,00 15.321.330,75 0,00
Umbuchungen Währungsanpassung Abschreibungen kumuliert
31. Dezember 2016
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 38.164,79
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 2.396.535,05
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 2.434.699,84
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 1.014.451,02
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 6.007,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.242,22 11.867.415,11
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 1.242,22 12.887.873,13
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00
Anlagevermögen insgesamt 0,00 1.242,22 15.322.572,97
Buchwerte
1. Januar 2016
nach Erstkonsolidierung
Buchwerte
31. Dezember 2016
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 58.602,39 35.131,91
2. Geschäfts- oder Firmenwert 23.965.350,52 21.644.633,64
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 24.023.952,91 21.679.765,55
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 36.413.103.25 35.271.531,12
2. Technische Anlagen und Maschinen 46.416,00 40.408,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 52.643.246,53 37.308.336,41
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 36.787,14 4.324.657,12
Summe Sachanlagen 89.139.551,92 76.944.932,65
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.480.786,61 3.954.568,84
2. Beteiligungen 0,00 43.513,43
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.053,00 2.971,02
Summe Finanzanlagen 3.482.839,61 4.001.053,29
Anlagevermögen insgesamt 116.646.344,44 102.625.751,49

Verbindlichkeitenspiegel per 31. Dezember 2016

Art der Verbindlichkeiten 31. Dezember 2016 Restlaufzeit
unter 1 Jahr
Restlaufzeit
von 1-5 Jahren
Restlaufzeit
über 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegen Kreditinstitute 53.822 11.556 35.911 6.355
Verbindlichkeiten aus erhaltene Anzahlungen 677 677 - -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.970 3.970 - -
Verbindlichkeiten gegen verbundene/beteiligte Unternehmen 561 561 - -
Sonstige Verbindlichkeiten 1.523 1.493 30 -
davon aus Steuern: TEUR 438        
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: TEUR 18        
Gesamt Verbindlichkeiten 60.553 18.257 35.941 6.355

Anteilsbesitz nach § 313 Abs. 2 i.V.m. § 313 Abs. 3 HGB per 31. Dezember 2016

Vollkonsolidierungskreis

Inland

Firma Sitz Anteil
Immovaria Real Estate AG Nürnberg 85,03 %
Q1 Management GmbH Berlin 94,0 %
Immovaria Plauen Grundbesitz GmbH & Co. KG Berlin 100,0 %
PGW Projektgesellschaft mbH Berlin 100,0 %
Axtmann RE-Group Assets GdbR Berlin 93,98 %
FAI rent-a-jet AG Nürnberg 100,0 %
FAI Asset Management GmbH Nürnberg 50.001 %
FAI Technik GmbH Nürnberg 100,0 %
Fly Alpha GmbH Nürnberg 75,0 %
Axtmann Aviation Holding GmbH Nürnberg 100,0 %

Ausland

Firma Sitz Anteil
IBIZA Rochan, S.L. Ibiza, Spanien 100,0 %
Axtmann Holdings INC. North Miami, Florida/USA 100,0 %

Devisenkassamittelkurs EUR/USD 31. Dezember 2016: 1,053730

Nicht in den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen

(aufgrund untergeordneter Bedeutung - auch zusammen - für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gemäß §§ 296 Abs. 2, 311 Abs. 2 HGB)

Inland

Firma Sitz Anteil
Immovaria Plauen Verwaltungs GmbH Berlin 94,0 %
SIMV Axtmann GbR Deining i. d. Opf 94,0 %
Axco Aviation Asset Management GmbH Nürnberg 100,0 %
HK Vermögensverwaltung GmbH Nürnberg 100,0 %

Ausland

Firma Sitz Anteil
D.P.L.Proberty Ltd. Dubai, Vereinigte Arabische Emirate 100,0 %
LUX Trading S.A. Luxemburg 98,0 %

Devisenkassamittelkurs EUR/AED 31. Dezember 2016: 3,871184

Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2016

2016
TEUR
1.   Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter) 1.964
2. +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 15.321
3. +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 133
4. +/- Sonstige zahlungsunwirksamen Aufwendungen/ Erträge -212
5. -/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 1.258
6. +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind. -299
7. +/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 1.331
8. +/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 3.873
9. -/+ Ertragsteuerzahlungen -2.545
10. = Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 20.824
11. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -18.732
12. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 17.949
13. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -519
14. + Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis 400
15. - Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis -206
16. + Erhaltene Zinsen 580
17. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit -528
18. - Auszahlungen für die Tilgung von (Finanz-) Krediten -45.145
19. + Einzahlungen aus der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 25.714
20. - Gezahlte Zinsen -1.911
21. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -21.342
22.   Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -1.046
23.   Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderung der Finanzmittel -15
24.   Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 10.344
25.   Finanzmittelfonds am Ende der Periode 9.283

Entwicklung Konzerneigenkapital für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2016

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklagen
Kapitalrücklage
Stammkapital Summe nach § 272
Abs. 2 Nr. 4 HGB
Summe
Stand am 1. Januar 2016 44.722.000,00 44.722.000,00 7.307.505,42 7.307.505,42
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand am 31. Dezember 2016 44.722.000,00 44.722.000,00 7.307.505,42 7.307.505,42
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklagen
Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen Summe Summe
Stand am 1. Januar 2016 504.509,89 504.509,89 52.534.015,31
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag 0,00 0,00 0,00
Stand am 31. Dezember 2016 504.509,89 504.509,89 52.534.015,31
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Gewinnvortrag Konzernjahresfehlbetrag, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist Summe
Stand am 1. Januar 2016 36.247,64 10.692.466,31 0,00 10.728.713,95
Währungsumrechnung -13.729,71 0,00 0,00 -13.729,71
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag 0,00 0,00 -232.079,48 -232.079,48
Stand am 31. Dezember 2016 22.517,93 10.692.466,31 -232.079,48 10.482.904,76
Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Eigenkapitaldifferenz Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne Summe Summe
Stand am 1. Januar 2016 0,00 0,00 3.909.703,97 67.172.433,23
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 -13.729,71
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 170.451,34 170.451,34
Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag 0,00 2.196.126,54 2.196.126,54 1.964.047,06
Stand am 31. Dezember 2016 0,00 2.196.126,54 6.276.281,85 69.293.201,92

Bestätigungsvermerk

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von der Axtmann Holding GmbH, Berlin, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Nürnberg, den 29. Dezember 2017

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Morgenroth, Wirtschaftsprüfer

Reßler, Wirtschaftsprüfer

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