Stammdaten

Register
Amtsgericht Duisburg HRB 14633
Eingetragen
13.7.2004
Branche
BeteiligungsgesellschaftenGroßhandel mit WerkzeugmaschinenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Handel mit Wälzlagern aller Art. Sie kann Zweigniederlassungen errichten und sich an gleichartigen oder ähnlichen Unternehmen beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Martin Reichenberg
seit 2.6.2022
Prokura
Oliver Rundt
seit 31.1.2013
Geschäftsführer
Dirk Apeltrath
seit 6.1.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 4 angezeigt

Mülheim an der Ruhr
50000
33.33%
Mülheim an der Ruhr
50000
33.33%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Apeltrath & Rundt GmbH

Mülheim an der Ruhr

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Apeltrath & Rundt GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Apeltrath & Rundt Gmbh - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Apeltrath & Rundt GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf den Nachtragsbericht im Anhang sowie die Angaben in den Abschnitten 3, 4 und 6 des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass aufgrund einer weiterhin nicht zufriedenstellenden Ertragslage im Geschäftsjahr 2024 und fortwährender Prognoseunsicherheiten für das begonnene Geschäftsjahr 2025 trotz bereits eingeleiteter Restrukturierungsmaßnahmen eine wesentliche Unsicherheit hinsichtlich der künftigen Geschäftsentwicklung besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Olfen, 02.05.2025

Osolnik & Patzwaldt GmbH WPG

Gez. Sebastian Gert Patzwaldt, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31.12.2023

Apeltrath & Rundt GmbH

Mülheim an der Ruhr

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 69.996,00 140.583,17
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 26.618,00 219,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 38.907,68 38.353,68
65.525,68 38.572,68
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 45.451,70
Summe Anlagevermögen 135.521,68 224.607,55
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. fertige Erzeugnisse und Waren 10.408.717,35 10.224.175,44
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.258.635,08 1.519.670,34
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 352.276,08 311.694,39
3. sonstige Vermögensgegenstände 96.503,25 115.510,70
1.707.414,41 1.946.875,43
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 59.473,64 53.476,10
Summe Umlaufvermögen 12.175.605,40 12.224.526,97
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.854,00 0,00
12.312.981,08 12.449.134,52

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Bilanzgewinn 1.158.660,06 1.428.123,09
- davon Gewinnvortrag EUR 1.428.123,09 (EUR 1.368.286,41)
Summe Eigenkapital 1.184.224,65 1.453.687,68
B. Rückstellungen
1. sonstige Rückstellungen 620.058,46 705.251,88
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.663.474,65 4.641.799,90
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 10.821,93
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.797.585,54 1.680.854,68
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.853.295,04 3.860.003,79
5. sonstige Verbindlichkeiten 194.342,74 96.714,66
- davon aus Steuern EUR 82.195,61 (EUR 58.289,27)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 1.048,11 (EUR 0,00)
10.508.697,97 10.290.194,96
12.312.981,08 12.449.134,52

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Apeltrath & Rundt GmbH

Mülheim an der Ruhr

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 19.644.739,61 20.790.248,28
2. sonstige betriebliche Erträge 262.322,07 190.911,65
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 14.649.708,07 15.317.622,62
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 7.107,95 240,00
14.656.816,02 15.317.862,62
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.118.436,85 3.036.487,94
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 642.792,48 619.418,25
- davon für Altersversorgung EUR 87.721,24 (EUR 90.563,53)
3.761.229,33 3.655.906,19
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 82.520,84 82.419,10
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.377.845,83 1.520.020,10
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 293.951,69 340.630,24
8. Ergebnis nach Steuern 265.302,03- 64.321,68
9. sonstige Steuern 4.161,00 4.485,00
10. Jahresfehlbetrag 269.463,03 59.836,68-
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.428.123,09 1.368.286,41
12. Bilanzgewinn 1.158.660,06 1.428.123,09

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Apeltrath & Rundt GmbH hat Ihren Sitz in Mülheim an der Ruhr und ist unter der Nummer HR-B 14633 in das Handelsregister des Amtsgerichts Duisburg eingetragen.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen über die voraussichtliche Nutzungsdauer vermindert. Es wird die lineare Abschreibungsmethode verwendet.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen über die voraussichtliche Nutzungsdauer vermindert. Es wird die lineare Abschreibungsmethode verwendet.

Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich wurde der niedrigere beizulegende Wert zum Bilanzstichtag angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger sind, werden diese angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Bei der Bewertung wird den erkennbaren Risiken Rechnung getragen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert.

3. Angaben zur Bilanz

3.1. Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die gesonderten Angaben zu den Abschreibungen sind dem beigefügten Anlagenspiegel (Blatt 3)zu entnehmen.

3.2. Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen umfassen gruppeninterne Verrechnungen.

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

3.3. Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe von 500.000,00 Euro (Vorjahr: 583.851,88 Euro) sowie Urlaubsrückstellungen in Höhe von 71.600,00 Euro (Vorjahr: 63.200,00 Euro) enthalten.

3.4. Verbindlichkeiten

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben 300.000,05 Euro (Vorjahr: 434.097,47 Euro) eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren und 0,00 Euro(Vorjahr: 0,00 Euro)) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern umfassen nachrangige Gesellschafterdarlehen. Sie haben, sofern aus künftigen Jahresüberschüssen oder sonstigem freiem Vermögen begleichbar, in Höhe von 300.000,00 Euro (Vorjahr: 480.000,00 Euro) eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren und in Höhe von 3.553.295,04 Euro (Vorjahr: 2.992.309,68 Euro) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt 3.553.295,04 Euro (Vorjahr: 2.992.309,68 Euro).

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 2.016.784,14 Euro (Vorjahr: 2.016.679,96 Euro) durch eine Sicherungsübereignung des Warenbestands und 854.643,65 Euro (Vorjahr: 902.569,13 Euro) durch eine Abtretung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Wege des Factorings besichert.

De Gesamtbetrag der besicherten Verbindlichkeiten beträgt 2.871.427,79 Euro (Vorjahr: 2.919.249,09 Euro).

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 104.051,88 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro) enthalten.

5. Sonstige Angaben

5.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der nicht in der Bilanz enthaltenen sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen beträgt 211.257,00 Euro (Vorjahr: 246.477,07 Euro)

5.2 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 64 (Vorjahr: 65). Hierin sind ein leitender Angestellter (analog Vorjahr), 43 Angestellte (Vorjahr: 44) und 20 gewerbliche Mitarbeiter (Vorjahr: 20) enthalten.

5.2. Geschäftsführung

Zu Geschäftsführern der Gesellschaft sind bestellt:

Dirk Apeltrath Ratingen kaufmännischer Geschäftsführer
Oliver Rundt Mülheim an der Ruhr kaufmännischer Geschäftsführer

Von einer Darstellung der Vergütung der Geschäftsführung wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB Abstand genommen.

5.3. Feststellung des Vorjahresabschlusses

Der Vorjahresabschluss wurde am 26. Juni 2023 festgestellt.

5.4. Nachtragsbericht

Aufgrund einer weiterhin nicht zufriedenstellenden Ertragslage im Geschäftsjahr 2024 und fortwährender Prognoseunsicherheiten für das begonnene Geschäftsjahr 2025 besteht trotz bereits eingeleiteter Restrukturierungsmaßnahmen weiterhin eine wesentliche Unsicherheit hinsichtlich der Beurteilung der Annahme zur Unternehmensfortführung. Dieser Umstand stellt ein bestandsgefährdendes Risiko dar. Auf die entsprechenden Ausführungen zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken im Lagebericht wird verwiesen.

 

Mülheim an der Ruhr, 2. Mai 2025

Dirk Apeltrath, Geschäftsführer

Oliver Rundt, Geschäftsführer

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge (-) kumulierte Abschreibungen 31.12.2023 Abschreibungen vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 352.764,72 282.768,72 70.587,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 352.764,72 282.768,72 70.587,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 34.531,20 27.234,80 35.148,00 835,80
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 379.452,14 11.652,04 352.196,50 11.098,04
Summe Sachanlagen 413.983,34 38.886,84 387.344,50 11.933,84
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 45.451,70 45.451,70- 0,00
Summe Finanzanlagen 45.451,70 45.451,70- 0,00
Summe Anlagevermögen 812.199,76 38.886,84 670.113,22 82.520,84
45.451,70-
Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 69.996,00 140.583,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 69.996,00 140.583,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 26.618,00 219,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 38.907,68 38.353,68
Summe Sachanlagen 65.525,68 38.572,68
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 45.451,70
Summe Finanzanlagen 0,00 45.451,70
Summe Anlagevermögen 135.521,68 224.607,38

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Apeltrath & Rundt GmbH

1. Grundlagen des Unternehmens und Geschäftsmodell

Die Apeltrath & Rundt GmbH ist ein technisches Großhandelsunternehmen. Sie versorgt als Fachhändler Kunden unterschiedlichster Branchen mit Markenprodukten, Beratungs- und Serviceleistungen. Die angebotene, breite Produktpalette reicht von Wälzlagern, Antriebstechnik, Lineartechnik, Befestigungstechnik, Dichtungs- und Schwingungstechnik, Kleb- und Schmiertechnik bis hin zu Gelenkwellen, Arbeitsschutz, Werkzeugen und weiteren ergänzenden Produktsortimenten.

Vom Hauptsitz in Mülheim an der Ruhr und dem zentralen Versandzentrum in Erfurt aus werden Kunden in ganz Deutschland bedient.Weitere Zweigniederlassungen in Markkleeberg, Duisburg und Witten ermöglichen einen besonderen Service für dortige regionale Kunden.

Das Unternehmen besteht seit 1966 und wird seit 2012/2013 in zweiter Generation geführt.

2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die allgemeine konjunkturelle Lage in Deutschland im Jahr 2023 war weiterhin durch den Ukraine-Krieg geprägt. Die Auswirkungen des Krieges hinterließ im Jahr 2023 deutliche Spuren in nahezu allen Wirtschaftsbereichen.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war preisbereinigt in Deutschland im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 v.H. niedriger als im Vorjahr. In der Industrie ging die Wirtschaftsleistung verglichen mit 2022 um 0,9 v. H. zurück.

Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau, der für die Apeltrath & Rundt GmbH die wesentlichste Kundenbranche darstellt, musste sich im Energiekrisenjahr 2023 auf ein wirtschaftlich schwierigeres Umfeld einstellen. So kämpft die Branche neben den Auswirkungen des Ukrainekrieges gegen die Folgen der Energiekrise und gegen zunehmend belastenden Protektionismus im internationalen Handel. Infolge dieser Umstände ist die durchschnittliche Kapazitätsauslastung im Maschinen- und Anlagenbau deutlich unter den langfristigen mittleren Wert von 86 v. H. gesunken.

3. Geschäftsverlauf sowie Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

3.1. Absatz

In einem äußerst schwierigen Marktumfeld lag der Umsatz der Apeltrath & Rundt GmbH mit19,6 Mio. Euro unter dem Niveau des Vorjahres (20,8 Mio. Euro). Die eingangs beschriebenen Umstände sorgten dafür, dass sich Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau mit Investitionen zurückhielten. Durch die schwache Nachfrage war eine Seitwärtsbewegung der Absatzpreise zu beobachten, der auch die Apeltrath & Rundt GmbH bei ihren Angeboten an Kunden entsprechen musste.

3.2. Beschaffung

Die Beschaffungsmärkte waren in den ersten drei Quartalen aufgrund der weltweiten gestiegenen Inflation durch ein gestiegenes Preisniveau geprägt. Gegen Ende 2023 gab es zunehmende Anzeichen für weitere Preiserhöhungen, da die Tarifpartner der Lieferanten sich mit diesen auf deutlich gestiegen Löhne und Gehälter geeinigt hatten. Viele Unternehmen haben daher im Jahr 2023 Ihre Bestände erhöht, um die Preissteigerung abzufedern. Da die Apeltrath & Rundt GmbH diese Entwicklung bereits im Vorjahr prognostiziert hatte, war im Geschäftsjahr 2023 kein weitere wesentlicher Bestandsaufbau von Nöten.

3.3. Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 wurden die Investitionen auf Ersatzinvestitionen beschränkt.

3.4. Vermögenslage

Die Vermögensstruktur hat sich im Vergleich zum Vorjahr nennenswert verändert.

Die Bilanzsumme (rd. 12,3 Mio. Euro) erhöht sich im Vergleich zum Vorjahr (rd. 12,4 Mio. Euro) nur marginal. Während der Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um rd. 0,2 Mio. Euro auf 1,3 Mio. Euro sank, erhöhte sich der Vorratsbestand um ebenfalls rd. 0,2 Mio. Euro auf 10,4 Mio. Euro.

Der Anteil des Umlaufvermögens an der Bilanzsumme beträgt 98,9 v. H. (im Vorjahr: 98,2 v. H.).

Die Eigenkapitalquote ist infolge der dargelegten Geschäftsentwicklung von 11,7 v. H. im Vorjahr auf 9,6 v.H. gesunken.

3.5. Finanzlage

Wie in den Vorjahren finanziert die Apeltrath & Rundt GmbH sich über Gesellschafterdarlehen und über Kreditinstitute.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden die eingeräumten Kontokorrentlinien in Anspruch genommen. Die Zahlungsverpflichtungen wurden stets erfüllt. Die Zahlungsfähigkeit der Apeltrath & Rundt GmbH war jederzeit gegeben.

Die Finanzierungsstruktur war in 2023 noch deutlich kurzfristig ausgerichtet. Für einen wesentlichen Teil der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurde im Folgejahr 2024 eine Refinanzierung über einen mittelfristigen Zeitraum vereinbart. Ferner konnte in 2024 ein weiterer Finanzierungspartner hinzugewonnen werden. Zur Stärkung der Position der Apeltrath & Rundt GmbH haben die Gesellschafter zudem im Geschäftsjahr 2025 für die gewährten Gesellschafterdarlehen den Nachrang erklärt.

Die Apeltrath & Rundt GmbH kann auf Basis einer im Geschäftsjahr 2025 abgeschlossenen Patronatserklärung eine Ausweitung der bestehenden Finanzierungsvolumina der Gesellschafterdarlehen beanspruchen.

3.6. Ertragslage

Die Umsatzentwicklung verlief wie erläutert (siehe oben).

Aufgrund der beschriebenen Seitwärtsbewegung der Absatzpreise bei gleichzeitigem Anstieg der Beschaffungspreise erhöhte sich die Materialeinsatzquote - definiert als Materialaufwand in Relation zu den Umsatzerlösen - von 73,7 v.H. auf 74,6 v.H. Die Personalaufwendungen stiegen leicht um 0,1 Mio. Euro auf 3,8 Mio. Euro, während die sonstigen betrieblichen Aufwendungen leicht um ebenfalls 0,1 Mio. Euro auf 1,4 Mio. Euro sanken.

Der Jahresabschluss 2023 schließt mit einem Fehlbetrag von 269 Tsd. Euro (im Vorjahr: Jahresüberschuss von 60 Tsd. Euro). Die Erwartungen im Prognosebericht des Vorjahres wurden daher nicht erreicht.

4. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

4.1. Prognosebericht

Die künftige Geschäftspolitik wird darauf ausgerichtet sein, die Struktur des Unternehmens den sich verändernden Marktvorgaben und Rahmenbedingungen anzupassen sowie Voraussetzungen für eine wieder erfolgreiche und solide Unternehmensentwicklung zu schaffen.

Das Geschäftsjahr 2024 verlief aufgrund einer weiteren Auswirkung der genannten Einflussfaktoren insgesamt nicht zufriedenstellend. Voraussichtlich wird für 2024 bei Umsatzerlösen von 19,1 Mio. Euro und einer Materialeinsatzquote von 76,4% erneut mit einem Jahresfehlbetrag zu rechnen sein. Die Geschäftsleitung hat daher in 2024 mehrere Maßnahmen implementiert, um die Ertragskraft des Unternehmens zu verbessern. Es wird erwartet, dass diese Maßnahmen im Laufe des Jahres 2025 beginnen, ihre Wirkung zu entfalten.

Für das Jahr 2025 plant die Geschäftleitung aufgrund dieser Restrukturierungsmaßnahmen mit leicht über dem Niveau des Jahres 2024 liegenden Umsatzerlösen, einer leicht geringeren Materialeinsatzquote und einem erneut ausgeglichenen oder leicht positiven Jahresergebnis.

Die Planung der Geschäftsleitung ist aufgrund der gegenwärtigen geopolitischen und wirtschaftlichen Lage und aufgrund der gegenwärtigen Marktgegebenheiten an den Beschaffungs- und Absatzmärkten von wesentlichen Unsicherheiten behaftet. Auf den Risikobericht (siehe unten) wird verwiesen.

4.2. Chancenbericht

Die Nachfrage nach Intensivierung der technischen Beratung wird durch zunehmenden Fachkräftemangel steigen, da viele Wissensträger bei Kunden in den Vorruhestand verabschiedet wurden. Die Apeltrath & Rundt GmbH hat die Energiekrise genutzt, um das Team der hauseigenen Ingenieure auf den neusten Wissensstand zu bringen. So wird zukünftig die kompetente Kundenbetreuung im Fokus stehen und zum Unternehmenserfolg beitragen.

Durch eine weitere Integration und einen Ausbau des in den vergangenen Jahren grundlegend erneuerten, hauseigenen IT-Umfelds ist die Apeltrath & Rundt GmbH in der Lage, interne Prozesse schlanker und effizienter zu gestalten. Die hierdurch entstehenden Wettbewerbsvorteile können sowohl zugunsten der Kunden als auch zum eigenen Vorteil genutzt werden.

Die angespannte geopolitische Lage führt zu verstärkten Investitionen in die Rüstung der NATO- Staaten. Hierdurch ergeben sich für die Apeltrath & Rundt GmbH attraktive Chancen zur Erschließung neuer Kundenkreise.

Eine durch die Konsolidierung der neuen Bundesregierung eingeleitete Verbesserung der allgemeinen wirtschaftlichen Lage in Deutschland kann dazu führen, dass Bestandskunden vorübergehend zurückgestellte Großaufträge, für die bereits Waren eingekauft und bezahlt wurden, im Laufe des Jahres 2025 wieder abrufen. Hierdurch kann sich eine erkennbare Verbesserung der Finanz- und Ertragslage ergeben.

Die im Jahre 2024 bereits eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen (siehe oben) können kurz- und mittelfristig zu einer wesentlichen Verbesserung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Apeltrath & Rundt GmbH beitragen. Insgesamt geht die Geschäftsleitung davon aus, mit der Implementierung dieser Maßnahmen eine Basis für eine erfolgreiche zukünftige Geschäftsentwicklung der Apeltrath & Rundt GmbH geschaffen zu haben.

4.3. Risikobericht

Zur Identifikation und Bewertung wesentlicher Risiken hat die Gesellschaft im Zuge der ISO 9001 : 2015-Zertifizierung ein umfassendes Kontroll- und Risikomanagementsystem implementiert. Dieses wird zur Anpassung an neue Erkenntnisse fortlaufend weiterentwickelt.

Der Kundenkreis der Apeltrath & Rundt GmbH zeichnet sich durch eine ausgeglichene Branchenvielfalt aus. Die Gesellschaft ist zudem nicht von "Risikobranchen" oder großen Einzelkunden abhängig. Daher können negative Entwicklungen in vereinzelten Branchen gut abgefedert werden.

Forderungsausfallrisiken hat die Gesellschaft unter anderem durch eine konsequente Zusammenarbeit mit der Warenkreditversicherung auf ein Minimum reduziert. Dennoch verbleibt das Risiko, dass, sollte eine Besserung der gesamtwirtschaftlichen Lage ausbleiben, durch Insolvenzen Kunden verlorengehen. Diesem Risiko begegnet die Apeltrath & Rundt GmbH durch die geplante Erschließung neuer Kundenkreise (siehe oben).

Alle der Gesellschaft bekannten Risiken, für die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung Vorsorge zu treffen ist und deren Eintrittswahrscheinlichkeit und Umfang eingeschätzt werden können, sind zutreffend bilanziert.

Die gegenwärtigen wesentlichen Unsicherheiten in Bezug auf die künftige Geschäftsentwicklung können bei ungünstiger Entwicklung bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Apeltrath & Rundt GmbH zur Fortführung ihrer Unternehmenstätigkeit aufwerfen. Die Apeltrath & Rundt GmbH könnte dann bei ungünstiger Entwicklung zukünftig möglicherweise nicht in der Lage sein, im gewöhnlichen Geschäftsverlauf ihre Vermögenswerte zu realisieren oder ihre Schulden zu begleichen. Diese Unsicherheiten sind insgesamt als bestandsgefährdendes Risiko zu sehen.

5. Zweigniederlassungen

Die Apeltrath & Rundt GmbH unterhält im Geschäftsjahr 2023 vier Zweigniederlassungen in Deutschland:

Vertriebszentrum Duisburg: 47051 Duisburg, Marientorstraße 24,

Vertriebszentrum Witten: 58453 Witten, Eckardtstraße 52,

Vertriebszentrum Erfurt: 99098 Erfurt, Fichtenweg 16a,

Vertriebszentrum Leipzig: 04416 Markkleeberg, Spinnereistraße 13.

6. Gesamtaussage

Der vorstehend beschriebene Geschäftsverlauf und die Gesamtlage der Apeltrath & Rundt GmbH sind aufgrund der dargelegten Ursachen als unbefriedigend zu bezeichnen. Für das Jahr 2024 wird vor dem Hintergrund eines leicht gesunkenen Umsatzes erneut ein Jahresfehlbetrag erwartet. Für 2025 rechnet die Geschäftsleitung aufgrund bereits implementierter Restrukturierungsmaßnahmen mit einem leicht über dem Niveau des Jahres 2024 liegenden Umsatz sowie einem ausgeglichenen bis leicht positiven Jahresergebnis.

 

Mülheim an der Ruhr, den 2. Mai 2025

Dirk Apeltrath

Oliver Rundt

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