Mähringer-Kunz GmbH & Co. KG
Selbe AdresseMetallbearbeitung a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Pierre Mähringer-Kunz seit 14.2.2022 | Geschäftsführer |
Edgar Mähringer-Kunz seit 25.7.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.76% | |
| 23.03% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IMSTec GmbHKlein-WinternheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens 1.1) Geschäftsmodell Die IMSTec GmbH blickt auf eine 20 Jahre lange Erfahrung im Bereich des Sondermaschinenbaus zurück. Die Kernkompetenz der IMSTec liegt in der Entwicklung maßgeschneiderter kundenspezifischer Prozesse, insbesondere für Kunden aus der Medizintechnik, Feinwerktechnik und der Pharmabranche. Darüber hinaus bietet die IMSTec GmbH erfolgreich Beratungsdienstleistungen rund um die Fertigungsautomation an. In 2020 wurde, neben dem klassischen Maschinenbau, die Geschäftstätigkeit der IMSTec, um die Entwicklung und Produktion von Produkten der persönlichen Schutzausrüstung erweitert. Dies war für uns der Einstieg in das Produktgeschäft. Mit der Entwicklung neuer Produkte hat sich die IMSTec für die nächsten Jahre strategisch gut positioniert. Die Niederlassungen in Irland und USA unterstützen die Service- und Vertriebsfunktion der Organisation und sind erster Ansprechpartner vor Ort für unsere Kunden. 1.2) Forschung und Entwicklung Im Bereich des Maschinenbaus stellen die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der IMSTec GmbH in der Regel Vorstufen zur Entwicklung produktnaher Lösungen dar. Die Entwicklungsprojekte decken hierbei Lücken in den jeweiligen Fachbereichen ab, in denen die IMSTec GmbH tätig ist. Mit Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten sind durchschnittlich 15-20 Mitarbeiter betraut. Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten der IMSTec bezogen sich in 2023 neben der Entwicklung neuer Fertigungstechnologien und Produkte im Bereich der Persönlichen Schutzausrüstung u.a. auch auf den Bereich der automatisierten Verblisterung von pharmazeutischen Produkten sowie die hierfür erforderlichen Consumables. 2. Wirtschaftsbericht 2.1) Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Das weltwirtschaftliche Wachstum betrug im Jahr 2023 3,2% und lag damit knapp unter dem Vorjahresniveau von 3,5%1. Im deutschen Maschinenbau konnte im Jahr 2023 ein weiteres Wachstum verzeichnet werden. So betrug der nominale Umsatz für das Geschäftsjahr 2023 263 Mrd. € (Vorjahr: 244 Mrd. €)2. 2.2) Geschäftsverlauf und Lage Trotz Entspannung der Lieferketten im vergangenen Geschäftsjahr 2023 verblieben die Kosten der Materialbeschaffung auf hohem Niveau. Die IMSTec GmbH investierte in 2023 weiter hohe Summen in die Entwicklung neuer Produkte und den Aufbau von Produktionskapazitäten zur Herstellung qualitativ hochwertiger Produkte. Der Auftragseingang des Geschäftsbereichs Maschinenbau konnte in 2023 auf 20,1 Mio € deutlich gesteigert werden (Vorjahr: 17,0 Mio. €). Der im Jahr 2023 erzielte EBIT lag mit 872°T€ unter dem Planwert von 1.835°T€. Der Grund hierfür lag in den hohen Kosten für Forschung und Entwicklung. Die geschäftliche Entwicklung im Jahr 2023 wird als zufriedenstellen erachtet. 2.2.1) Ertragslage Die Ertragslage im Geschäftsjahr entwickelte sich planmäßig. Das Rohergebnis lag mit 12.397°T€ leicht über dem Vorjahreswert von 12.259°T€. Die Personalaufwendungen stiegen von7.423 T€ auf 8.178 T€. Die Abschreibungen beliefen sich auf 807 T€ (Vorjahr 1.673T€). Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 25 % gestiegen, verbleiben jedoch insgesamt auf sehr niedrigem Niveau. Vom 01. Jan bis zum 31. Dez 2023 wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von 334 T€ erwirtschaftet. Belastet wurde das Ergebnis durch den Aufbau der Produktionskapazitäten im Produktgeschäft. 2.2.2) Finanzlage Die Finanz- und Liquiditätslage entwickelte sich in 2023 planmäßig. Die Liquiditätslage war im gesamten Jahresablauf sehr gut. Es war immer ausreichend Liquidität vorhanden, sämtliche Lieferantenrechnungen wurden innerhalb der Fälligkeit beglichen und Skonti konnten gezogen werden. 2.2.3) Vermögenslage Die wesentlichen Bilanzposten haben sich wie folgt entwickelt:
Der weitere Anstieg im Bereich des Anlagevermögens ergab sich aus Investitionen in neue Geschäftsfelder, die sich planmäßig entwickeln und zu künftigen Umsatz- und Ergebnissteigerungen beitragen sollen. Im Bereich der kurzfristigen Vermögenswerte ergab sich ebenfalls ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Dies ist im Wesentlichen bedingt durch den Anstieg der fertigen Vorräte, sowie der erhaltenen Anzahlungen. Des Weiteren gab es einen stichtagsbedingten Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Demgegenüber steht ein Rückgang im Bereich der Steuerrückforderungen. Hinsichtlich der liquiden Mittel wird auf die Angabe in Punkt 2.2.2 Finanzlage verwiesen. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Auftragslage Entgegen der allgemeinen Entwicklung im Maschinen- und Anlagenbau, konnte die IMSTec den Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr erheblich steigern. Für die kommenden Jahre erwarten eine Fortsetzung der positiven Entwicklung. Risiken sehen wir in der allgemeinen zunehmenden instabilen Weltlage, die dazu führen kann, dass Lieferketten gestört werden und Kundeninvestitionen zurückgehalten werden. Durch die Erschließung neuer Geschäftsbereiche erwarten wir zukünftig einen nachhaltigen Beitrag zum Auftragseingang und eine Diversifizierung unseres Angebotes zur Steigerung der Resilienz. 3.2 Personal Aufgrund des allgemein herrschenden Fachkräftemangels konnten in 2023 nicht alle ausgeschriebenen Stellen besetzt werden. Für die kommenden beiden Geschäftsjahre wird dennoch mit einem leichten Personalanstieg gerechnet. 3.3 Produkt- und Projektfinanzierung Risiken werden in der Abschätzung der Projektrisiken und Prognose der Projektkosten gesehen. Die Mitigation dieser Risiken findet insbesondere durch den Einsatz von Replikationen bzw. Teilreplikationen statt. Darüber hinaus findet mit der Angebotslegung, auf der Basis einer sehr hohen Nachfrage, eine Anpassung der Risikoaufschläge statt. Erhebliche Chancen werden in der Vermarktung von produktnahen Lösungen, der Erschließung neuer Geschäftsfelder sowie in dem weiteren Ausbau der Beratungsdienstleistungen gesehen. 3.4 Ausblick Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die IMSTec GmbH mit Ihrer Agilität und Innovationskraft selbst in Krisenzeiten die richtigen Antworten auf die Fragen unserer Zeit findet und einen wesentlichen Beitrag für die Gesellschaft geleistet hat und auch zukünftig leisten wird. So wird durch die Entwicklung neuer Lösungen der Bereich der Pflege wesentlich entlastet und verbessert. Dies bedeutet für die IMSTec GmbH weiteres Wachstum auf hohem Niveau. In 2024 erwarten wir ein Wachstum im Sondermaschinenbau zwischen 2% und 5% bezogen auf das Rohergebnis, sowie die ersten größeren Aufträge aus dem Bereich der patientenspezifischen Verblisterung. Darüber hinaus rechnen wir mit einer Steigerung des Jahresüberschuss zwischen 3% und 6%. Allerdings sind in 2024 noch weitere Investitionen in die Entwicklung der zugehörigen Fertigungsinfrastruktur notwendig. Ab 2025 erwarten wir einen signifikanten Beitrag aus dem Geschäft der patientenspezifischen Verblisterung zusätzlich zum Geschäft des Sondermaschinenbaus.
Klein-Winternheim, den 30. August 2024 Edgar Mähringer-Kunz, Geschäftsführung Pierre Mähringer-Kunz, Geschäftsführung 1 Vgl.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/197039/umfrage/veraenderung-des-weltweiten-bruttoinlandsprodukts/:~
2 Vgl. Charts Maschinenbaukonjunktur HM24.pdf vom VDMA S. 2 Stand 22.04.2024 (Deutschland: Umsatz im Maschinenbau) BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Die IMSTec GmbH hat ihren Sitz in Klein-Winternheim und ist beim Amtsgericht Mainz unter der Registernummer 8773 eingetragen. Der Jahresabschluss der IMSTec GmbH ist nach den Vorschriften der §§ 266 ff. und 275 ff. HGB aufgestellt. Die Bewertung erfolgte nach gesetzlichen Vorschriften sowie den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 265 Abs. 1 und 266 ff. HGB) sowie nach den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264 und 267 Abs. 1 HGB auf. Bilanzierung und Bewertung Immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen betragen bei den Immateriellen Vermögensgegenständen 3 bis 10 Jahre und bei den Sachanlagen 3 bis 10 Jahre. Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten Euro 250,00 aber nicht Euro 1.000,00 übersteigen, wurden nach den in diesen Jahren geltenden steuerlichen Regelungen Sammelposten gebildet. Die Sammelposten werden linear über 5 Jahre aufgelöst. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände werden gem. § 255 Abs. 2a HGB mit den bei deren Entwicklung anfallenden Herstellungskosten bewertet. Diese entsprechen den Vollkosten (§ 255 Abs. 2 HGB). Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wird allen erkennbaren Risiken durch angemessene Abwertung Rechnung getragen. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Bezüglich des Anlagevermögens verweisen wir auf den in der Anlage beigefügten Anlagespiegel, der Teil des Anhangs ist. Zum 31.12.2023 bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von insgesamt € 2.090.630,12 (§ 285 Nr. 28 HGB), die in voller Höhe auf die Aktivierung von Entwicklungskosten (€ 2.949.950,78) abzgl. der hierfür gebildeten passiven latenten Steuern (€ 859.320,66) entfallen.
Die latenten Steuern entwickeln sich wie folgt:
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Die finanziellen Verpflichtungen der abgeschlossenen Mietverträge betragen 5.187.457,57 €. Aus Leasing-, Lieferungs-, Wartungs- sowie Lagermietverträgen bestehen Verpflichtungen von insgesamt 518.308,41 €. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 333.504,23. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages ergibt sich ein Betrag von Euro 12.159.351,53, der zu verwenden ist. Die Geschäftsführung schlägt vor den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Sonstige Pflichtangaben Organe der Gesellschaft Geschäftsführer: Edgar Mähringer-Kunz, Technischer Leiter Pierre Mähringer-Kunz, Kaufmännischer Leiter Für die Angabe der Geschäftsführergehälter wird die Schutzklausel nach § 286 IV HGB in Anspruch genommen. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 110. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen mit einem Betrag von mindestens 20 % der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Mainz, den 30. August 2024 Edgar Mähringer-Kunz Pierre Mähringer-Kunz
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 11.09.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die IMSTec GmbH, Klein-Winternheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der IMSTec GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IMSTec GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazu gehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mainz am Rhein, den 30. August 2024 Lampe
& Kollegen AG
Dr. Knobling, Wirtschaftsprüfer Prof. Dr. Beeck, Wirtschaftsprüfer |
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