Wiedemann Sicherheitsbeschläge GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen Metallen
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Forbo Beteiligungen GmbHLörrachJahresabschluss Forbo Beteiligungen GmbH, LörrachBilanz zum 31. Dezember 2019A k t i v a
Anhang für 2019Forbo Beteiligungen GmbH, Lörrach Allgemeine Hinweise Die Forbo Beteiligungen GmbH hat ihren Sitz in Lörrach und ist unter der Nummer HRB 621267 im Handelsregister beim Amtsgericht Freiburg i. Br. eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Aufstellung erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Hierbei fand die Gliederung nach BilRUG Anwendung. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen, orientiert an den steuerlichen AfA-Tabellen, vermindert. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 250,00 werden im Jahr des Zuganges voll abgeschrieben und der Abgang im Jahr nach Zugang unterstellt. Für geringwertige Wirtschaftsgüter zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 wird ein Sammelposten gebildet, der auf 5 Jahre abgeschrieben wird. Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder niedrigerem beizulegenden Wert angesetzt. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Aktive und passive latente Steuern werden auf Basis von temporären Unterschieden zwischen den bilanziellen und steuerlichen Wertansätzen einschließlich Verlustvorträgen und Steuergutschriften ermittelt. Die Bewertung erfolgt anhand der Steuersätze, deren Gültigkeit für die Periode, in der ein Vermögenswert realisiert oder eine Schuld erfüllt wird, zu erwarten ist. Dabei werden die Steuersätze und -vorschriften zugrunde gelegt, die zum Bilanzstichtag gültig oder angekündigt sind. Aktive latente Steuern werden in dem Umfang erfasst, in dem zu versteuerndes Einkommen auf Ebene der relevanten Finanzbehörde für die Nutzung der abzugsfähigen temporären Differenzen zur Verfügung stehen wird. Die Gesellschaft nimmt eine Wertberichtigung auf aktive latente Steuern vor, wenn es nicht wahrscheinlich ist, dass zukünftiges zu versteuerndes Ergebnis in ausreichendem Umfang zur Verfügung stehen wird oder wenn die Gesellschaft keine Verfügungsgewalt mehr über den Steuervorteil hat. Die Berechnung latenter Steuern hat ergeben, dass sich daraus insgesamt eine aktive latente Steuer ergibt. Die Gesellschaft hat sich entschlossen, von einer Aktivierung abzusehen. Die Rückstellungen für Pensionen werden mittels des sog. "Anwartschaftsbarwertsverfahren" ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck verwendet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 2,71% (Vj. 3,21%). Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde ein Gehaltstrend von jährlich 2,80% (Vj. 2,80%), Rentensteigerungen von jährlich 1,80% (Vj. 1,80%) zugrunde gelegt, sowie eine Fluktuation in Höhe von 0,00% p.a. (Vj. 0,00%) unterstellt. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB zwischen den Wertansätzen eines Zinssatzes auf Basis eines 10-Jahres-Durchschnitts und Verwendung eines Zinssatzes auf Basis eines 7-Jahres-Durchschnitts beträgt TEUR 285 (Vj. TEUR 338). Dieser unterliegt nach § 253 Abs. 6 HGB grundsätzlich einer Ausschüttungssperre. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten sowie drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag unter Beachtung des Imparitäts- und Realisationsprinzip bewertet. Bei einer Laufzeit von einem Jahr oder weniger werden auch unrealisierte Kursgewinne vereinnahmt. Erläuterungen zur Bilanz Nachfolgend werden die in der Bilanz zusammengefassten Posten gesondert erläutert. Soweit nichts anderes vermerkt ist, sind die Werte in den tabellarischen Aufgliederungen in TEUR angegeben. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel als Anlage 1 zum Anhang dargestellt. Finanzanlagen Die Zusammensetzung des Anteilsbesitzes ist der Übersicht "Angaben zum Anteilsbesitz" als Anlage 2 zum Anhang zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 15.400.000,00. Es wird von der Forbo Holding AG, Baar, Schweiz, gehalten. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Unterschiedsbetrag gem. Artikel 67 Abs. 1 EGHGB in Höhe von TEUR 912 wurde in voller Höhe zum 1. Januar 2010 als außerordentlicher Aufwand ausgewiesen. Sie betreffen ein ehemaliges Mitglied der Geschäftsführung bzw. dessen Hinterbliebene, fünf übernommene Pensionsverpflichtungen von Tochtergesellschaften sowie einen tätigen Geschäftsführer. Des Weiteren bestehen noch zwei Pensionsverpflichtungen aus der auf die Gesellschaft verschmolzenen Forbo Glawo GmbH sowie 25 Pensionsverpflichtungen aus der auf die Gesellschaft verschmolzenen Forbo-Novilon GmbH. Bei der Forbo-Unterstützungseinrichtung e.V., die Unterstützungsleistungen an Betriebsangehörige, frühere Betriebsangehörige bzw. deren Angehörige der Forbo Beteiligungen GmbH und mit dieser verbundenen Unternehmen gewährt, besteht zwischen dem anteiligen, nach versicherungsmathematischen Grundsätzen errechneten erforderlichen Deckungskapital und dem auf die Forbo Beteiligungen GmbH als Trägerunternehmen entfallenden Vereinsvermögen zum Bilanzstichtag ein Fehlbetrag von TEUR 323 (Vj. TEUR 252), welcher im Jahresabschluss 2019 bei den Rückstellungen für Pensionen erfasst wurde. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Abrechnungen sowie die Kosten für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses und die Steuerberatung. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Verbindlichkeitenspiegel
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Durch die erweiterte Umsatzerlösdefinition nach § 277 Abs. 1 HGB wurden im Geschäftsjahr 2019 Umsatzerlöse in Höhe von EUR 0,00 (Vj 0,00) und Aufwendungen für bezogene Waren in Höhe von EUR 0,00 (Vj 0,00) in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen zum 31. Dezember 2019 sonstige finanzielle Verpflichtungen von TEUR 24 (Vj. TEUR 23) Sonstige Angaben Mitarbeiter Bei der Gesellschaft sind unverändert zwei Mitarbeiter angestellt. Geschäftsführer Ernst Mathias Schneider, Hongkong/China, Exekutiver Verwaltungspräsident, Forbo Holding AG, Baar/Schweiz Stephan Martin Bauer, CEO, Forbo Holding AG, Baar/Schweiz Friedrich Ernst Konrad, Lörrach, kaufmännischer Geschäftsführer Konzern Der vorliegende Abschluss der Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften wird in den Konzernabschluss der Forbo Holding AG, Baar/Schweiz, einbezogen. Die Erstellung des Konzernabschlusses erfolgt auf der Basis der International Financial Reporting Standards (IFRS). Der Konzernabschluss ist am Sitz der Muttergesellschaft erhältlich. Die Gesellschaft wird die Befreiung nach § 292 HGB in Verbindung mit § 2 KonBefrV von der Pflicht zur Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichtes in Anspruch nehmen. In der Konzernrechnungslegung werden alle am Bilanzstichtag gültigen Standards angewendet. Zudem werden die Interpretationen des International Financial Committee (IFRIC) beachtet. Neben der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und der Konzernbilanz werden eine Kapitalflussrechnung nach IAS 7 und die Veränderungen des Eigenkapitals gezeigt (IAS 1). Ernst M. Schneider Stephan M. Bauer Friedrich E. Konrad |
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