wackerwacker GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Roberto Baldessari seit 27.4.2020 | Prokura |
Jürgen Wilhelm Dr. Quittek seit 7.9.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
NEC Europe Ltd. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
NEC Laboratories Europe GmbHHeidelbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Bilanz zum 31. März 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis 31. März 2024
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 20241. Allgemeine Erläuterungen Die NEC Laboratories Europe GmbH hat ihren Sitz in der Kurfürstenanlage 36 in 69115 Heidelberg und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht in Mannheim unter der Nummer HRB 728558 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Größenabhängige Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgendend Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze maßgebend: Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen. Die planmäßige Abschreibung erfolgt linear auf Basis der voraussichtlichen Nutzungsdauer, bei Software in der Regel drei Jahre. Die Bewertung des Sachanlagevermögens (soweit abnutzbar) erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer und außerplanmäßiger Abschreibungen. Das Sachanlagevermögen wird entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei Zugängen an beweglichen Anlagegütern wird die Abschreibung ab dem Monat der Anschaffung vorgenommen. Im Wesentlichen werden nachstehende Nutzungsdauern angenommen: Serverhardware fünf Jahre, Desktop- und Laptopcomputer drei Jahre. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Unfertige Leistungen im Zusammenhang mit EU-Projekten werden aufgrund der geleisteten Arbeitsstunden mit den individuellen Kosten zuzüglich erstattungsfähigen Overhead- und anderen direkt zurechenbaren Kosten bewertet. Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bewertet. Dabei werden erkennbare Einzelrisiken und Risiken aus überfälligen Forderungen durch Wertberichtigungen angemessen berücksichtigt. Die liquiden Mittel (Bankguthaben) wurden zum Nennwert angesetzt. In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag enthalten, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem darstellen. Die Pensionsrückstellungen werden versicherungsmathematisch nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) ermittelt. Die Bewertung der Verpflichtung erfolgt unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck unter Berücksichtigung zukünftiger Rentenanpassungen (2,20 %). Die Abzinsung erfolgt mit einem Zinssatz von 1,83 %, welcher dem geschätzten Bundesbankzinssatz bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren zum 31. März 2024 entspricht. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beläuft sich auf EUR 4.539. Im Zinsaufwand wurden EUR 22.128 als Zuführung zur Pensionsrückstellung berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen sind in Höhe ihrer voraussichtlichen Zahlungsverpflichtungen gebildet worden. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt, um die voraussichtlichen künftigen Zahlungsverpflichtungen, Verluste oder Aufwendungen abzudecken. Sonstige Rückstellungen haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und werden nicht abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger kam entsprechend § 256a HGB das Realisations- und das Imparitätsprinzip sowie das Anschaffungskostenprinzip nicht zur Anwendung. Aufwendungen, die direkt der Forschungstätigkeit der Gesellschaft zugeordnet werden können, werden im Geschäftsjahr erstmals nicht mehr in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, sondern in den Aufwendungen für bezogene Leistungen ausgewiesen. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen Forderungen aus Forschungsprojekten der Europäischen Union. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von EUR 9.505.761,97 (i. Vj. EUR 10.291.971,40) betreffen vor allem Forderungen aus der Cash- Pool-Teilhabe der Gesellschaft gegenüber dem Cash-Pool-Führer. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 52.429,94 (i. Vj. EUR 69.016,77) beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegen die Finanzbehörden für eine Umsatzsteuerrückerstattung. Die gesamten Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig. Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von EUR 354.719,51 (i. Vj. EUR 564.983,72) beinhalten Ausgaben für Forschungsaktivitäten, die im folgenden Geschäftsjahr abgerufen werden. Ferner sind Zahlungen für Mitgliedschaften und Lizenzen berücksichtigt, deren Laufzeit über das Geschäftsjahr hinausgeht. Jahresüberschuss Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres soll nach Vorschlag der Geschäftsführung vollständig auf neue Rechnung vorgetragen werden. Rückstellungen Die Rückstellungen des Geschäftsjahres betreffen im Wesentlichen die Pensionsrückstellungen sowie Bonuszahlungen für das Geschäftsjahr und Rückstellungen für nicht genommene Urlaubstage und Rückstellungen für im folgenden November ausgezahltes Weihnachtsgeld. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten betreffen vorwiegend erhaltene Anzahlungen aus Forschungstätigkeiten mit der Europäischen Union (EUR 6.676.528,32, i. Vj. EUR 7.183.404,28). Diese sind innerhalb der vorgegebenen Projektlaufzeit fällig, die i. d. R. zwei bis drei Jahre beträgt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (EUR 125.940,58, i. Vj. EUR 435.368,14) sind Verbindlichkeiten für bezogene Dienstleistungen von fremden Dritten, die, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig sind. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (EUR 105.876,51, i. Vj. EUR 1.311.716,30) betreffen innerhalb des Konzerns bezogene Dienstleistungen und sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig. Darin enthalten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 0,00 (i. Vj. EUR 329.689,26). Die sonstigen Verbindlichkeiten sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig und betreffen mit EUR 330.829,65 (i. Vj. EUR 165.076,31) im Wesentlichen Lohnsteuer. Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betreffen in Höhe von EUR 16.937.648,51 (i. Vj. EUR 16.275.608,36) Abrechnungen von Forschungsaktivitäten an den NEC-Konzern. Darin enthalten sind periodenfremde Umsatzerlöse aus der Korrektur der Umsatzlegung in laufender Rechnung für Vorjahre in Höhe von EUR 1.291.115,24. Für Forschungsprojekte der Europäischen Union wurden Umsatzerlöse in Höhe von EUR 4.340.923,62 (i. Vj. 3.609.807,00) erzielt. Die Umsatzerlöse mit sonstigen Dritten belaufen sich auf EUR 166.366,11 (i. Vj. EUR 0,00). Bestandsveränderung Die Bestandsveränderungen des Geschäftsjahres betreffen die Veränderung der unfertigen Leistungen im Zusammenhang mit Forschungsprojekten der Europäischen Union von Geschäftsjahresbeginn (EUR 3.241.041,79) bis zum Bilanzstichtag (EUR 3.761.035,50). Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge stammen mit EUR 329.689,26 (i. Vj. EUR 0,00) aus der Ausbuchung einer verjährten Verbindlichkeit sowie mit EUR 10.737,83 (i. Vj. 16.927,52) aus Währungskursgewinnen. Aufwendungen für bezogene Leistungen Die Aufwendungen für bezogene Leistungen betrugen EUR 4.215.836,17 und betreffen Aufwendungen, die direkt der Forschungstätigkeit der Gesellschaft zugeordnet werden können. Im Vorjahr erfolgte der Ausweis dieser Sachverhalte (EUR 4.437.062,63) noch in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 27.590,49 (i. Vj. EUR 28.318,10). Finanzergebnis Die Aufwendungen für Zinsen betreffen in Höhe von EUR 22.128,00 (i. Vj. EUR 24.756,00) die Aufzinsung der Rückstellungen für die Pensionsansprüche. 5. Sonstige Angaben Konzernzugehörigkeit Die Anteile der NEC Laboratories Europe GmbH werden von der NEC Europe Ltd., London/ Großbritannien (registriert in Großbritannien unter der Nummer 2832014), gehalten. Die GmbH wird in den Konzernabschluss der NEC Europe Ltd. mit einbezogen (kleinster Kreis von Unternehmen), die wiederum in den Konzernabschluss der NEC Corporation, Minato, Tokio/ Japan, mit einbezogen wird (größter Kreis von Unternehmen). Die Veröffentlichung der Konzernabschlüsse erfolgt am jeweiligen Sitz des den (Teil-)Konzernabschluss aufstellenden Unternehmens. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Mietverträgen resultieren sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB von TEUR 2.030, davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 667. Mitarbeiter Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 104 Mitarbeiter (101 Angestellte und 3 leitende Angestellte) beschäftigt. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die eine Auswirkung auf die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung des Berichtsjahres haben könnten, liegen nach Geschäftsjahresende nicht vor. Organe der Gesellschaft Zum Geschäftsführer ist Herr Dr. Jürgen Quittek bestellt. Der Geschäftsführer übt seine Tätigkeit hauptberuflich aus. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Inanspruchnahme von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Der Beirat der Gesellschaft ist mit den folgenden Personen besetzt: Akio Yamada (Chair, Senior Vice President, NEC Corporation) Chris Jackson (Vice Chair, CEO, NEC Europe Ltd.) Craig Mills (CFO, NEC Europe Ltd.)
Heidelberg, den 21. März 2025 NEC Laboratories Europe GmbH Dr. Jürgen Quittek, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/2024
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 20241. Grundlagen des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens mit Firmensitz in Heidelberg sind Forschung, Entwicklung, Analyse, Beratung und Lizenzierung im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie sowie deren Anwendung und Standardisierung. Gegenstand des Unternehmens ist ferner die Erbringung von Beratungsleistungen und weiteren Dienstleistungen in diesem Zusammenhang. Die NEC Laboratories Europe GmbH erbringt diese Leistungen einzig für Unternehmen der NEC Corporation Unternehmensgruppe. Ferner beteiligt sich die NEC Laboratories Europe GmbH an den Rahmenforschungsprogrammen der Europäischen Union und zurzeit auch an ausgeschriebenen Forschungsprojekten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Deutschland. Aufgrund eines seit dem 1. Mai 2008 bestehenden Service Agreement mit der NEC Corporation, Minato, Tokio/Japan, erhält die NEC Laboratories Europe GmbH alle im Rahmen eines vordefinierten Budgets angefallenen Kosten zuzüglich eines Aufschlags von 6 % (i. Vj. 6 %) erstattet. Davon abgezogen werden öffentliche Fördermittel. Das aus den Forschungsaktivitäten resultierende geistige Eigentum geht auf Grundlage des Service Agreements auf die NEC Corporation über. Die Anteile der NEC Laboratories Europe GmbH werden vollständig von der NEC Europe Ltd., London/Großbritannien (registriert in Großbritannien unter der Nummer 2832014), gehalten. Die GmbH wird in den Konzernabschluss der NEC Europe Ltd. mit einbezogen. Die GmbH wurde am 7. September 2017 gegründet und ist in Einzelrechtsnachfolge aus der Betriebsstätte der NEC Europe Ltd., London/Großbritannien, in Heidelberg entstanden, von der sämtliches Vermögen und Schulden in die GmbH zum 1. Januar 2018 eingebracht wurde. Als bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren gelten die Gesamtleistung, als Summe der Umsatzerlöse und der Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen, sowie das Ergebnis nach Steuern. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf Die Nachfrage nach den Forschungsdienstleistungen der NEC Laboratories Europe GmbH, als Nachfolgeorganisation der NEC Europe Ltd. Betriebsstätte in Heidelberg, war unverändert hoch. Sowohl innerhalb des NEC Konzerns als auch in den Forschungsprojekten der Europäischen Union war die NEC Laboratories Europe GmbH ein wichtiger Forschungspartner und als solcher sehr erfolgreich, was sich auch in den zahlreichen Patentanträgen und Veröffentlichungen in Fachjournalen der Mitarbeiter der NEC Laboratories Europe GmbH widerspiegelt. 2.2. Ertragslage Die Gesamtleistung (bestehend aus Umsatzerlösen sowie der Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen) betrug im Geschäftsjahr 2023/2024 TEUR 21.965 (i. Vj. TEUR 19.904) und repräsentiert die Kostenerstattungen für Forschungstätigkeiten mit dem Mutterkonzern inkl. Kostenaufschlag sowie die Kostenerstattungen aus Forschungsprojekten der Europäischen Union. Hiervon entstammen TEUR 1.291 aus Vorperioden. Die Gesamtleistung lag somit TEUR 2.061 über dem Vorjahr sowie oberhalb unserer Erwartungen (zwischen EUR 18 Mio und EUR 20 Mio), was durch höhere Forschungskosten im Geschäftsjahr 2023/2024, insbesondere aber durch die Berücksichtigung der Umsatzerlöse aus Vorperioden zu erklären ist. Der Gesamtleistung in Höhe von TEUR 21.965 (i. Vj. TEUR 19.904) stehen Personalkosten in Höhe von TEUR 11.255 (i. Vj. TEUR 10.795), planmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 335 (i. Vj. TEUR 372) sowie sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 3.985 und Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von TEUR 4.216 (i. Vj. sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen und die Aufwendungen für bezogene Leistungen mit TEUR 7.854 noch als sonstige betriebliche Aufwendungen zusammengefasst) gegenüber. Die Veränderungen in den Projekten führten zu einer Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen von TEUR 520 (i. Vj. Erhöhung von TEUR 18). Die Personalaufwendungen stellen mit TEUR 11.255 (i. Vj. TEUR 10.795) den größten Aufwandsposten dar und entsprechen 51,2 % (i. Vj. 54,2 %) der Gesamtleistung. Die genannten Aufwendungen und Erträge führen zu einem Ergebnis nach Steuern von TEUR 2.108 (i. Vj. TEUR 538). Damit ergibt sich eine Umsatzrentabilität von 9,8 % (i. Vj. 2,7 %) (Ergebnis nach Steuern dividiert durch Umsatzerlöse). Wir hatten mit einem Ergebnis nach Steuern auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2022/2023 gerechnet. Grund für das deutlich oberhalb des Vorjahres liegende Ergebnis nach Steuern ist im Wesentlichen die Berücksichtigung der Umsatzerlöse aus Vorperioden. 2.3. Finanzlage 2.3.1. Kapitalstruktur Das Eigenkapital hat sich aufgrund des Jahresüberschusses in Höhe von TEUR 2.108 auf TEUR 5.043 erhöht. Damit beläuft sich die Eigenkapitalquote auf 31,7 % (i. Vj. 19,2 %). Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 1.226 (i. Vj. TEUR 1.284) betragen 7,7 % (i. Vj. 8,4 %) der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 7.262 (i. Vj. TEUR 9.107) machen 45,6 % (i. Vj. 59,6 %) der Bilanzsumme aus und betreffen vorwiegend erhaltene Anzahlungen aus Forschungsprojekten der Europäischen Union. 2.3.2. Liquidität Die NEC Laboratories Europe GmbH nimmt am Cashpool der NEC Europe Ltd., London/ Großbritannien, teil. Ferner erhält die GmbH ihre Aufwendungen, die nicht aus Drittmitteln für Forschungsprojekte mit der Europäischen Union erstattet werden, im Rahmen eines Dienstleistungsvertrags mit der Konzernmuttergesellschaft der NEC Corporation, Minato, Tokio/ Japan, erstattet. Die Liquidität ist somit sichergestellt und die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beläuft sich auf TEUR -498. Der Mittelzufluss aus Investitionstätigkeit beläuft sich TEUR 81 und resultiert aus erhaltenen Zinsen abzüglich Investitionen in das Sachanlagevermögen. Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit beträgt TEUR 4. Insgesamt haben sich die liquiden Mittel, bestehend aus Guthaben bei Kreditinstituten sowie dem innerhalb der Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesenen Cashpool- Bestands, um TEUR 421 vermindert. 2.4. Vermögenslage Die Bilanzsumme zum 31. März 2024 beträgt TEUR 15.909 (i. Vj. TEUR 15.278). Das Anlagevermögen macht 4,8 % (i. Vj. 5,2 %) der Bilanzsumme aus. Die Investitionen waren im Geschäftsjahr 2023/2024 niedriger als die Abschreibungen. Das Umlaufvermögen (TEUR 14.787, i. Vj. TEUR 13.926) trägt mit 92,9 % (i. Vj. 91,2 %) zur Bilanzsumme bei. Größter Aktivposten sind hierbei die flüssigen Mittel (TEUR 9.894, i. Vj. TEUR 10.314), die 62,2 % (i. Vj. 67,5 %) der Bilanzsumme ausmachen und aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen als Bestandteil des Cash Pools sowie aus Guthaben bei Kreditinstituten bestehen. Die unfertigen Leistungen liegen mit TEUR 520 über dem Vorjahr (TEUR 3.241). Wir erachten die Entwicklung der Vermögens- und Ertragslage als zufriedenstellend. 3. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht Das vereinbarte Budget mit der Konzernmuttergesellschaft der NEC Corporation Aktiengesellschaft, Minato, Tokio/Japan, für das Geschäftsjahr 2024/2025 liegt (monatlich betrachtet) aus jetziger Sicht in vergleichbarer Höhe wie das Budget für das Geschäftsjahr 2023/2024. Auch im Geschäftsjahr 2024/2025 nimmt die NEC Laboratories Europe GmbH an mehreren Forschungsprojekten der Europäischen Union (Forschungsrahmenprogramm H2020 und Horizont Europa) teil. Die Budgetvereinbarungen erfolgten noch ohne Berücksichtigung der weiterhin hohen Inflation und der Veränderungen des Wechselkurses zwischen japanischem Yen und Euro. Vor diesem Hintergrund erwarten wir für das neue Geschäftsjahr höhere Kosten und für die zweite Hälfte des neuen Geschäftsjahres weniger Budget, worauf wir womöglich mit einer verminderten Einstellung von neuen Mitarbeitern und Kostensenkungen reagieren müssen. Daneben eruieren wir, inwiefern wir unsere Leistungen auch außerhalb des NEC-Konzerns anbieten können und dadurch der Kostensituation entgegenwirken können. Dies wird für das Geschäftsjahr 2024/2025 jedoch noch keine nennenswerten Auswirkungen haben. Zum Ausgleich von Personalfluktuationen rekrutieren wir kontinuierlich neue Mitarbeiter. Aufgrund des aktuelle Fachkräftemangels sowie durch die hohe Inflation gestiegene Gehaltserwartungen ergibt sich grundsätzlich ein höheres Risiko bei der Besetzung von offenen Positionen mit qualifizierten Mitarbeitern. Da unsere Belegschaft sehr international ist, stellen wir auch weiterhin viele Mitarbeiter aus anderen Ländern ein. Dadurch sind wir weniger abhängig vom nationalen Arbeitsmarkt und stufen das Risiko im Zusammenhang mit den Mitarbeitern als gering ein. Für 2024/2025 ist mit einem niedrigeren Umsatz und mit einem niedrigeren Ergebnis nach Steuern auszugehen. Die Geschäftsführung rechnet daher mit einer Gesamtleistung zwischen EUR 16 Mio und EUR 18 Mio sowie einem Ergebnis nach Steuern, das etwa EUR 1 Mio unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2023/2024 liegt. Vor dem Hintergrund des Dienstleistungsvertrags mit der Konzernmuttergesellschaft sowie der Einbindung in das Cash-Pooling der NEC Europe Ltd., London/Großbritannien, sind bestandsgefährdende Risiken derzeit nicht erkennbar, die auf die zukünftige Geschäftsentwicklung einen wesentlichen Einfluss nehmen könnten.
Heidelberg, den 21. März 2025 Die Geschäftsführung Dr. Jürgen Quittek Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die NEC Laboratories Europe GmbH, Heidelberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der NEC Laboratories Europe GmbH, Heidelberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NEC Laboratories Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 28. März 2025 KPMG
AG
Mayran, Wirtschaftsprüferin Fröhlich, Wirtschaftsprüferin |
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