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E.ON Best Service GmbHLiquidiert
20099 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
E.ON Avacon AG | 30.00% |
E.ON cdis AG | 25.00% |
E.ON Hansc AG | 25.00% |
E.ON Westfalen Weser AG | 20.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
E.ON Best Service GmbHHamburgJahresabschluss zum 31. Dezember 2010 und Lagebericht 2010LageberichtRechtliche und wirtschaftliche RahmenbedingungenDie deutsche Wirtschaft erfuhr in 2010 einen kräftigen Aufschwung. Die Bundesregierung rechnet mit einem Wachstum von 3,6 % für das Jahr 2010. Die Stimmung der Wirtschaft für die zukünftige Entwicklung ist weiterhin zuversichtlich. Das neue Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) verlangt die diskriminierungsfreie Kommunikation unter den Marktpartnern innerhalb und außerhalb des Konzerns. Für die interne Marktkommunikation ist daher die organisatorische und systemseitige Trennung von Netz und Vertrieb erforderlich. Zusätzlich üben die von der Bundesnetzagentur gesenkten Netzentgelte enormen wirtschaftlichen Druck auf die Regionalversorger aus. Damit der E.ON Konzern im Wettbewerb bestehen kann, ist es besonders wichtig, dass Prozesse und Systeme wirtschaftlich und effizient gestaltet sind. Mit HVP (Harmonisierung der vertrieblichen, vertriebsnahen und netzwirtschaftlichen Prozesse) werden die bestehenden Prozesse in eine Systemlandschaft (2-System-Modell) schrittweise bei allen ReVU / Vertriebsgesellschaften implementiert. Die wesentlichen Meilensteine der E.ON Best Service GmbH (EBS) des Jahres 2010 waren die Rollouts des Projektes HVP bei E.ON Avacon / E.ON Avacon Vertrieb und E.ON Edis / E.ON Edis Vertrieb im April und der HVP Rollout bei der E.ON Westfalen Weser / E.ON Westfalen Weser Vertrieb im November diesen Jahres. Die Anlaufphase des HVP - Produktivbetriebs wurde durch ein dezidiertes Go-Live Reporting fortlaufend und transparent dargestellt. Wichtige Regelprozesse, wie die Abrechnung der Standardlastprofil- und leistungsgemessenen Kunden, die Zahlungszuordnung Netz und Vertrieb sowie das Tagesgeschäft Energiedatenmanagement und Messstellenbetrieb laufen inzwischen stabil, verbleibende Nacharbeiten werden gemäß vereinbarter Abbaupläne durchgeführt. Die Migrationsquote beim Go-Live der E.ON Westfalen Weser / E.ON Westfalen Weser Vertrieb konnte gegenüber den Pilothäusern noch einmal erheblich verbessert werden und betrug nahezu 100%. Damit werden voraussichtlich geringere Nacharbeiten als bei den vorherigen Rollouts erwartet. Der Lenkungsausschuss des HVP Projektes hat am 17.12.2010 die Verschiebung des Go-Live der E.ON Hanse / E.ON Hanse Vertrieb auf den Juli 2011 beschlossen. Hauptgrund für die Verschiebung war ein nicht ausreichender Fortschritt in den Schlüsselthemen Prozess- und Produkttest. Der fehlende Fortschritt sowie weitere externe Rahmenbedingungen (Auslieferungstermin für das Softwarepaket ERDS 2.0) machen einen weiteren Migrationszyklus erforderlich, der letztendlich zu der terminlichen Verschiebung führt. Die Servicelevels wurden, bedingt durch die HVP Rollouts, vereinbarungsgemäß ausgesetzt. Nach dem Go Live bauten sich die Servicebestände über unseren Erwartungen liegend auf. In den letzten Monaten gelang es der EBS die Bestände sukzessive zu verringern. Trotzdem sind zum Jahresende nicht alle Servicebestände abgebaut worden. Unter Anderem zum Abbau noch vorhandener Rückstände etabliert die EBS derzeit mit oberster Priorität eine bereichsübergreifende Task Force, in der etwa 60 Mitarbeiter befristet unterstützend tätig werden sollen. Der Hauptteil der Task Force Mitarbeiter wird zum 01.02.2011 seine Tätigkeit aufnehmen, EBS geht davon aus, dass die Task Force spätestens zum 01.04.2011 vollständig besetzt ist. Die Mitarbeiter der Task Force werden in den Fachbereichen Abrechnung, Messstellenbetrieb und Energiedatenmanagement eingesetzt. Die Task Force Mitarbeiter erhalten Arbeitspakete, die priorisiert zur Erreichung der SLA Vorgaben bearbeitet werden müssen. Dieses können Fachbereichsthemen, sowie Fachbereich übergreifende Themen sein, weiterhin wird durch den Einsatz der Task Force die Stammdatenqualität verbessert, was zur Stabilisierung der Prozessabläufe beitragen wird. Für die gemäß Service Level Agreements (SLA) noch zu leistenden Dienstleistungen 2010 hat die EBS sogenannte Erfüllungsrückstellungen in Höhe von 7,6 Mio. Euro zum 31.12.2010 gebildet. In den Fachbereichen Energiedatenmanagement und Abrechnung Netz wurden die Preise aufgrund einer Leistungsbilderweiterung und des damit zusammenhängenden Aufbaus der notwendigen Mitarbeiter angepasst. Im Projekt SSG Business Case Review wurde überprüft, inwieweit die Preise zur Leistungsverrechnung zwischen SSG's und DSO's den tatsächlichen Stückkosten der SSG's entsprechen. Die Preise zur Leistungsverrechnung wurden im Rahmen von regi.on gemäß Marktpreismodell ermittelt. Die Analyse zeigte nun signifikante Defizite im Messstellenbetrieb sowie einen vergleichbaren Erlösüberschuss in der Netzabrechnung. Die Preisblätter wurden angepasst. Noch nicht berücksichtigt wurden die veränderten HVP Prozesse. Diese werden separat erfasst und in 2011 neu verhandelt werden müssen. Rückwirkend zum 01.01.2010 hat die EBS 31% der Anteile an der e.inkasso GmbH, Potsdam, erworben. Das Gezeichnete Kapital der e.inkasso beträgt 150 TEuro. Zum 31.12.2010 beträgt der Buchwert der Beteiligung bei EBS 46,7 TEuro. Entwicklung des GeschäftsjahresErtragslage
Die E.ON Best Service GmbH schließt das Geschäftsjahr 2010 mit einem negativen Jahresergebnis vor Teilauflösung des gebildeten passiven Rechnungsabgrenzungspostens aus "Rucksackzahlung" in Höhe von 27,3 Mio. Euro (Vorjahr: 35,3) ab. Durch die vorgenannte Teilauflösung wird das Ergebnis der E.ON Best Service GmbH weitestgehend ausgeglichen. Die Rucksackauflösung ist erforderlich um die Unterdeckung der über den Marktpreisen liegenden Kosten auszugleichen. Die Gesamterlöse des Jahres 2010 betragen 221,8 Mio. Euro (Vorjahr: 218,0). Hierbei handelt es sich vorherrschend um Umsatzerlöse aus erbrachten Dienstleistungen für Messstellen- und Energiedatenmanagement, Abrechnung, Forderungs- sowie Kundenkontaktmanagement. Wesentliche Auftraggeber unserer Dienstleistungen sind unsere Gesellschafter, die E.ON Avacon AG, die E.ON edis AG, die E.ON Hanse AG und die E.ON Westfalen Weser AG sowie deren Vertriebsgesellschaften. Die sonstigen betrieblichen Erträgen (116,6 Mio. Euro, Vorjahr: 107,5) enthalten überwiegend Erträge aus der Weiterberechnung der bei der E.ON Best Service GmbH angefallenen Aufwendungen des Projektes HVP abzüglich 6,0 Mio. Euro EBS Eigenanteil (55,8 Mio. Euro; Vorjahr: 64,3). Weiterhin beinhaltet der Posten die Teilauflösung des gebildeten passiven Rechnungsabgrenzungspostens für die übernommenen Ineffizienzen (27,3 Mio. Euro; Vorjahr: 35,3), Erträge aus der Weiterberechnung der bei EBS angefallenen Kosten des Projektes ERDS 2.0 (10,6 Mio. Euro; Vorjahr: 0,3) und für den Konzerninteressenausgleich (3,0 Mio. Euro; Vorjahr: 2,1). Der Materialaufwand beträgt 136,4 Mio. Euro (Vorjahr: 127,9). Er enthält im Wesentlichen Aufwendungen aus produktbezogenen Fremdleistungen wie Zählerwechsel und Zählerablesung, Aufwendungen für Callcenterdienstleistungen, Serviceleistungen und Gebühren für sonstige Fremdleistungen. Weiterhin sind in der Position Aufwendungen aus dem Projekt HVP in Höhe von 4,6 Mio. Euro (Vorjahr: 0,0) enthalten. Zum 31.12.2010 wurden bei der E.ON Best Service GmbH 1.006 Mitarbeiter beschäftigt. Der Personalaufwand beläuft sich auf insgesamt 70,1 Mio. Euro (Vorjahr: 65,1), wovon wiederum 12,9 Mio. Euro (Vorjahr: 14,2) auf soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sowie für Unterstützung entfallen. Der sonstige betriebliche Aufwand beträgt 127,7 Mio. Euro (Vorjahr: 129,7) und beinhaltet Aufwendungen des Projektes HVP (56,7 Mio. Euro; Vorjahr: 67,3), IT/TK-Aufwand (41,7 Mio. Euro; Vorjahr: 38,8), Aufwendungen aus dem Projekt ERDS 2.0 (10,5 Mio. Euro; Vorjahr: 0,0) und Aufwendungen aus sonstigen Dienst- und Fremdleistungen (18,8 Mio. Euro; Vorjahr: 23,6). Das negative Finanzergebnis in Höhe von -1,6 Mio. Euro (Vorjahr positiv: 1,0) resultiert hauptsächlich aus dem Zinsaufwandsanteil der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen. Dieser wurde im Vorjahr unter der Position Personalaufwand ausgewiesen. Vermögenslage und FinanzlageVermögenslage
Zum 31. Dezember 2010 beträgt die Bilanzsumme 124,2 (Vorjahr: 197,0) Mio. Euro. Die Aktiva der Gesellschaft bestehen größtenteils aus Umlaufvermögen (120,1 Mio. Euro, Vorjahr: 170,7), wovon der größte Teil Cash-Forderungen gegen die E.ON AG (85,0 Mio. Euro, Vorjahr: 65,8) und Forderungen aus Dienstleistungen gegen verbundene Unternehmen (29,2 Mio. Euro, Vorjahr: 95,3) betrifft. Das Anlagevermögen bilanziert mit einem Wert von 1,4 Mio. Euro (Vorjahr: 26,4). Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der Saldierung des Finanzanlagevermögens (CTA Anteile Spezialfonds) mit den Pensionsrückstellungen gem. BilMoG.
Wesentlicher Bestandteil der Passiva sind die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 66,3 Mio. Euro (Vorjahr: 48,9). Die übernommenen Rückstellungen für Pensionen werden zum 31. Dezember 2010 mit 12,8 (Vorjahr 49,6) Mio. Euro bewertet. Die Pensionsrückstellung wurden gem. BilMoG mit Deckungsvermögen im Wert von 26,8 Mio. Euro saldiert. Weiterhin sind per 01.01.2010 im Rahmen der Umstellung auf BilMoG 11,3 Mio. Euro in die Gewinnrücklagen erfolgsneutral eingestellt worden. Das Eigenkapital beträgt 14,7 Mio. Euro (Vorjahr: 3,7). Der passive Rechnungsabgrenzungsposten aus Rucksackzahlung und Konzerninteressenausgleich wird in Höhe von 9,0 Mio. Euro (Vorjahr: 39,3) bilanziert. Die Verbindlichkeiten zum Jahresabschluss (21,5 Mio. Euro, Vorjahr: 47,5) bestehen überwiegend gegenüber verbundenen Unternehmen (20,0 Mio. Euro, Vorjahr: 45,1). Finanzlage In Rahmen einer Finanzclearing-Vereinbarung, die mit Wirkung zum 01. September 2008 mit der E.ON AG, Düsseldorf geschlossen wurde, ist die Gesellschaft dem E.ON-Konzern-Cash Pool angeschlossen. Zum 31. Dezember 2010 werden gegenüber der E.ON AG Forderungen aus dem Finanzclearing von 85,0 Mio. Euro (Vorjahr: 65,8) ausgewiesen. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit gewährleistet. Die Kapitalflussrechnung des Berichtsjahres zeigt einen positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 19,9 Mio. Euro (Vorjahr negativ: - 32,8 Mio. Euro). Daneben haben Mittelabflüsse aus der Investitionstätigkeit von 0,5 Mio. Euro (Vorjahr: 7,0 Mio. Euro) zu einer Erhöhung des Finanzmittelfonds in 2010 auf 85,2 Mio. Euro (Vorjahr: Minderung auf 65,8 Mio. Euro) geführt. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des GeschäftsjahresErkenntnisse nach dem Bilanzstichtag, die zu einer Veränderung des aufgestellten Jahresabschlusses hätten führen können, lagen nicht vor. Chancen- und RisikomanagementFür die E.ON Best Service GmbH gilt als vollkonsolidiertes Unternehmen der E.ON Energie AG die Richtlinie RL15-EEA Risikomanagement der E.ON Energie AG. Die EBS interne Geschäftsanweisung GA04-EBS "Risikomanagement" konkretisiert und ergänzt diese Regelungen um die eigenen Prozesse. Auf Grund regelmäßiger Überprüfungen und Anpassungen wird die Wirksamkeit des Risikomanagements sichergestellt. Zur Identifikation, Bewertung und Steuerung der Risiken nutzt die Gesellschaft diverse Management- und Kontrollsysteme. Dazu zählt neben der halbjährlich durchgeführten unternehmensweiten Risikoerfassung ein einheitlicher Strategie- und Planungsprozess. Damit verzahnt die EBS das Risikomanagement mit den Controlling- und Reportingprozessen. Geschäftsführung und Aufsichtsrat wurden regelmäßig und umfassend über bestehende und künftige Risiken informiert. Die aktuelle Risikoberichterstattung lässt keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken erkennen. Nennenswerte Risiken, denen wir entweder mit Risikokompensation, -reduzierung bzw. -vermeidung begegnen, stellen sich wie folgt dar: Externe Risiken Externe- bzw. Marktrisiken sieht die Geschäftsführung insbesondere durch den Rückgang der Beauftragungsmengen durch unsere Auftraggeber (Kundenverluste). Ebenso kann der zunehmende Wettbewerb auf dem Service-Markt zu Marktpreissenkungen führen. Operative Risiken Operative Risiken drohen durch die Nicht-Erreichung des Automatisierungsgrades und den damit verbundenen längeren Bearbeitungszeiten nach der HVP Einführung. Im Zuge der Migration in das HVP System sind die Bearbeitungszeiten angestiegen. In wieweit der Anstieg von Dauer ist, kann zurzeit nicht beurteilt werden. Zwischen EBS und seinen Auftraggebern bestehen in Einzelfällen unterschiedliche Interpretationen bezüglich der Zählmodalitäten einzelner Mengentreiber in den SLA, was zu geringen Umsatzveränderungen führen kann. Die EBS begegnet diesem Risiko mit einer engen und zeitnahen Abstimmung der Mengentreiber mit den Auftraggebern. Durch die Verzögerung der Harmonisierung von Abläufen könnten Synergiepotentiale nicht bzw. zeitversetzt realisiert werden. Ein weiteres operatives Risiko stellt der Ausfall der IT-Systeme dar. Finanzwirtschaftliche Risiken Risiken aus Zahlungsstromschwankungen und damit verbundene Liquiditätsrisiken reduzieren sich durch die Einbindung in das konzernweite Cash-Pooling des E.ON -Konzerns. Chancen Durch weitere stetige Kostenoptimierungen in Verbindung mit marktgerechten Preisen versucht die E.ON Best Service GmbH sich am Dienstleistungsmarkt zu bestätigen und zusätzliche Leistungen anzubieten. Außerdem sieht die Geschäftsführung im Ausbau des Projektgeschäftes, besonders im Bereich Shared Service Leistungen außerhalb des E.ON Konzerns, ein weiteres Potential. Voraussichtliche EntwicklungDie E.ON Best Service GmbH wird in 2011 Ihre Dienstleistungen weiter optimieren und ausbauen. Kostensenkungen sollen insbesondere durch weitere Standardisierung und Harmonisierung der Prozesse und hiermit verbundene Produktivitätssteigerungen und Skaleneffekte erreicht werden. Im April 2010 hat die EBS planmäßig für vier Auftraggeber das energiewirtschaftliche IT-System auf HVP umgestellt, um die aktuellen rechtlichen Anforderungen an die Energiebranche zu erfüllen. Das HVP ist ein vollständig neu konzipiertes System auf Basis SAP/IS-U. Üblicherweise wird die volle Arbeitsproduktivität erst nach mehreren Monaten erreicht, da erst im Massenbetrieb und im Zusammenspiel mit den Marktpartnern die noch erforderlichen Systemoptimierungen identifiziert werden können. Aus dem Jahr 2010 resultieren Erfüllungsrückstände, die erst in 2011 vollständig abgearbeitet werden können. Diese Nacharbeiten betreffen im Schwerpunkt die Abrechnung, die Messstellensteuerung sowie das Energiedatenmanagement. Um eine möglichst zeitnahe Abarbeitung dieser Nacharbeiten zu gewährleisten ohne das Tagesgeschäft in 2011 zu beeinträchtigen, wurde im letzten Quartal 2010 begonnen, eine Task Force aufzubauen. Diese Task Force, bestehend aus rd. 60 gezielt geschulten Mitarbeitern, wird durch einen erfahren Projektmanager gesteuert, um die bestehenden Nacharbeiten gezielt zurückzuführen. Die Priorisierung der Nacharbeiten erfolgt dabei durch ein bereichsübergreifendes Gremium, bestehend aus erfahrenen Führungskräften der EBS. Die Migration der Gesellschaften E.ON Hanse / E.ON Hanse Vertrieb im Rahmen des Projektes HVP war ursprünglich für Herbst 2010 und damit fristgerecht vorgesehen. Aktuell wird das Go-Live voraussichtlich im Juli 2011 erfolgen. Die EBS plant eine weitere Optimierung der Geschäftsprozesse durch die Fortsetzung des ERDS Projektes nach Abschluss der HVP Rollouts. Durch die bestehenden Ineffizienzen rechnet die Geschäftsführung auch im Geschäftsjahr 2011 mit einem negativen Ergebnis vor Rucksackauflösung. Die Teilauflösung des passiven Rechnungsabgrenzungspostens aus "Rucksackzahlung" gleicht die Ergebnisse der E.ON Best Service GmbH aus. Die EBS plant für den weiteren Mittelfristplanungszeitraum 2012 - 2013 mit ausgeglichenen Jahresergebnissen. Dabei wird der fehlende Ertrag des in 2011 vollständig aufgelösten Rechnungsabgrenzungspostens aus "Rucksackzahlung" kompensiert durch Einsparungen im Bereich der Materialaufwendungen. Diese Mittelfristplanung wurde im November 2010 der Gesellschafterversammlung vorgeschlagen und von dieser beschlossen. Weiterhin sind ab dem Geschäftsjahr 2011 Preisanpassungen erforderlich, um die geplanten Jahresergebnisse zu erzielen.
Hamburg, den 17. Februar 2011 Die Geschäftsführung Hans-Ulrich Stark Martina Haus Stephan Heinrich Harald Heß Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. VorbemerkungenDer Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Durch die Anwendung der Vorschriften des BilMoG ändern sich die bisherige Form der Darstellung und die bisher angewandten Bewertungsmethoden; eine entsprechende Anpassung der Vorjahresbeträge wurde gem. Art. 67 Abs. 8 EGHGB nicht vorgenommen. In erstmaliger Anwendung der BilMoG-Bestimmungen bzw. der entsprechenden Übergangsregelungen wurde ein Betrag von 11.293 T€ in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung findet das Gesamtkostenverfahren Anwendung. In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden einzelne Posten zur Verbesserung der Übersichtlichkeit und Klarheit zusammengefasst. Ein gesonderter Ausweis sowie eine detaillierte Erläuterung erfolgen im Anhang. Die sonstigen betrieblichen Steuern werden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. An der EBS sind folgende Gesellschaften beteiligt:
Die E.ON Best Service GmbH wird in den befreienden Konzernabschluss der E.ON AG, Düsseldorf, (HRB 22315) einbezogen. Die E.ON AG ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Konzernabschluss und Konzernlagebericht werden nach §§ 325ff. HGB beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers elektronisch eingereicht und dort bekannt gemacht. Diese Unterlagen sind im Internet unter www.ebanz.de oder unter www.eon.com zugänglich. Die E.ON AG stellt den Konzernabschluss nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften auf, wie sie von der Europäischen Kommission für die Anwendung in der Europäischen Union übernommen wurden (IFRS). B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenAKTIVA Anlagevermögen Die Immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Neben der linearen findet auch die degressive Abschreibungsmethode Anwendung. Für Sachanlagen, die bereits zu Beginn des Geschäftsjahres vorhanden waren und degressiv abgeschrieben wurden, wird das Beibehaltungswahlrecht gemäß Art. 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB ausgeübt und die degressive Abschreibung fortgeführt. Zugänge ab dem Geschäftsjahr 2010 werden ausschließlich linear entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Zu deren Ermittlung werden die steuerlichen Abschreibungstabellen herangezogen, soweit die dort genannten Nutzungsdauern innerhalb der Bandbreite handelsrechtlicher Nutzungsdauern liegen. Aufgrund untergeordneter Bedeutung werden abnutzbare Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen 150 € und 1.000 € in einen Sammelposten gebucht und linear über fünf Jahre abgeschrieben. Die im Rahmen des Kauf- und Übertragungsvertrags von anderen Unternehmen des E.ON-Konzerns übernommenen Vermögensgegenstände werden über die jeweilige verbleibende Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Beteiligung ist mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Ausleihungen sind mit dem Barwert bzw. Rückzahlungsbetrag angesetzt. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Die Flüssigen Mittel sind zum Nominalwert angesetzt. Latente Steuern Latente Steuern werden ab 2010 für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes von aktuell 30 %. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung wird vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht. Im Geschäftsjahr ergab sich insgesamt eine - nicht bilanzierte - aktive latente Steuer. Vermögensgegenstände des Deckungsvermögens Zur Erfüllung von Verpflichtungen aus der Altersversorgung sowie aus Altersteilzeitguthaben und Langzeitarbeitszeitkonten der Mitarbeiter sind entsprechende Mittel in Fondsanteilen sowie in Festgeldern angelegt; die Ansprüche aus rückgedeckten Pensionsverpflichtungen bestehen gegen die Versorgungskasse Energie VVaG (VKE), Hannover. Die Fondsanteile werden vom E.ON Pension Trust e.V. sowie vom Pensionsabwicklungstrust e.V., beide Grünwald, und die Festgelder bezüglich Altersteilzeitguthaben und Langzeitarbeitszeitkonten von der Energie-Sicherungstreuhand e.V., Hannover, treuhänderisch für die E.ON Best Service GmbH verwaltet. Die betreffenden Vermögensgegenstände sind dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen. Die Bewertung dieses Deckungsvermögens erfolgt von 2010 an zum beizulegenden Zeitwert. Diese werden mit den jeweils zugrundeliegenden Verpflichtungen gemäß § 246 Abs. 2 HGB verrechnet. Entsprechend wird mit den zugehörigen Aufwendungen und Erträgen aus Zinseffekten und aus dem zu verrechnenden Vermögen verfahren. Der sich ergebende Verpflichtungsüberhang für die Fondsanteile wird unter den Pensionsrückstellungen erfasst. Der die Verpflichtungen übersteigende beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsansprüche und der Festgelder des Energie-Sicherungstreuhand e.V. wird als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen. Im Vorjahr wurden die Vermögensgegenstände des Deckungsvermögens unsaldiert ausgewiesen und mit Anschaffungskosten abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet; die Fondsanteile waren unter den Finanzanlagen, die Festgelder unter den Flüssigen Mitteln und die Rückdeckungsansprüche unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen erfasst. PASSIVA Als gezeichnetes Kapital wurde das Stammkapital der Gesellschaft angesetzt. Die Kapitalrücklage wurde nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB gebildet. Gewinnrücklagen Gemäß Art. 67 EGHGB wurde von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, die aus der geänderten Bewertung resultierende Auflösung von Pensionsrückstellungen erfolgsneutral in die Gewinnrücklagen einzustellen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Bewertung der Pensionen und pensionsähnlichen Verpflichtungen erfolgt nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Anwendung der nach internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen üblichen Projected Unit Credit Methode. Für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen wird - abweichend zum Vorjahr - der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt. Weiterhin sind ein Gehaltstrend und eine Rentendynamik berücksichtigt. Den versicherungsmathematischen Rückstellungsberechnungen liegen als Rechnungsgrundlagen die Richttafeln 2005 G von K. Heubeck zugrunde. Als Bewertungsendalter werden grundsätzlich die frühestmöglichen Altersgrenzen in der gesetzlichen Rentenversicherung unter Berücksichtigung der Regelungen des RV-Altersgrenzenanpassungsgesetzes vom 20.04.2007 herangezogen. Für Mitarbeiter mit abgeschlossenen Altersteilzeitvereinbarungen wird das vertraglich vereinbarte Endalter berücksichtigt. Des Weiteren werden Fluktuationswahrscheinlichkeiten verwendet. Aus der Übernahme von Versorgungsverpflichtungen im Rahmen des Mitarbeiterwechsels im E.ON-Konzern bestehen Freistellungsansprüche gegenüber der MEON Pensions GmbH & Co. KG, Grünwald. Die Bewertung der Freistellungsforderung erfolgt analog der Bewertung der zugrundeliegenden Versorgungsverpflichtung. Die Freistellungsforderung wird unter den Finanzanlagen ausgewiesen. Im Vorjahr erfolgte die offene Absetzung von den Pensionsrückstellungen. Rückstellungen für Jubiläums- und ähnliche Verpflichtungen Die Berechnung der Jubiläumsverpflichtungen erfolgt ebenfalls nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Anwendung der nach internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen üblichen Projected Unit Credit Methode. Analog zu den Pensionsverpflichtungen wird für Jubiläums- und Treueurlaubsverpflichtungen sowie für Sterbegeld- und Deputatsverpflichtungen der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte Rechnungszins bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren herangezogen. Ferner wird ein Gehaltstrend berücksichtigt. Den versicherungsmathematischen Rückstellungsberechnungen liegen als Rechnungsgrundlagen die Richttafeln 2005 G von K. Heubeck zugrunde. Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen Für Altersteilzeitverpflichtungen wird von einer Duration von 3,6 Jahren ausgegangen. Der für diese Durationen maßgebliche Zins wurde mittels linearer Interpolation aus den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssätzen abgeleitet. Ferner wird ein Gehaltstrend berücksichtigt. Den versicherungsmathematischen Rückstellungsberechnungen liegen als Rechnungsgrundlagen die Richttafeln 2005 G von K. Heubeck zugrunde. Andere sonstige Rückstellungen Die anderen sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Der passive Rechnungsabgrenzungsposten entspricht dem Nennbetrag. Die Auflösung erfolgt bezüglich des von den Gesellschaftern gewährten Ineffizienzausgleichs (Rucksack) gemäß Business Case. Die Auflösung des Konzerninteressensausgleichs erfolgt in Höhe des tatsächlich beanspruchten Betrags aufgrund der Zahlungen an die Mitarbeiter. C. Erläuterungen zur Bilanz(1) Anlagevermögen Entwicklung des Anlagevermögens
Aus der Übernahme von Versorgungsverpflichtungen im Rahmen des Mitarbeiterwechsels im E.ON-Konzern besteht ein Freistellungsanspruch gegenüber der MEON Pensions GmbH & Co. KG, Grünwald, in Höhe von 98 T€. Als Beteiligung ist ausgewiesen:
Die Beteiligung an der e.inkasso GmbH wurde am 14. Juli 2010 erworben. Zur Sicherung von Pensionsverpflichtungen hat die Gesellschaft Mittel in Fondsanteilen angelegt, die vom E.ON Pension Trust e.V. sowie vom Pensionsabwicklungstrust e.V., beide Grünwald, treuhänderisch verwaltet werden. Die Mittel sind zweckgebunden und dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen. Im Vorjahr wurden sie unter den Wertpapieren des Anlagevermögens ausgewiesen, während sie ab 2010 mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen zu verrechnen sind. (2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen im Berichtsjahr 85.049 T€ auf das Cash-Konto bei der E.ON AG, 29.163 T€ auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie 67 T€ auf Forderungen im Rahmen der sozialen Sicherheit (VKE-Abrechnung zum 31.12.2010). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr, im Vorjahr waren Forderungen aus Rückdeckungsansprüchen über einem Jahr i.H.v. 5.678 T€ enthalten. Der Rückdeckungsanspruch gegen VKE wird ab 2010 mit dem arbeitnehmerfinanzierten Teil der Pensionsrückstellung saldiert und ist nicht mehr in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten unter anderem Steuererstattungsansprüche i.H.v. 3.969 T€. (3) Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel i.H.v. 111 T€ bestehen aus Guthaben bei Kreditinstituten. Das verfügungsbeschränkte Cash-Guthaben für CTA-Spezialfonds wird ab 2010 mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen saldiert. Das Wertguthaben bei der Energie-Sicherungstreuhand e. V. wird ab 2010 anteilig mit der Altersteilzeitverpflichtung und der Rückstellung für Langzeitarbeitszeit saldiert. (4) Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Aktive Unterschiedsbeträge aus der Vermögensverrechnung bestehen zum einen aus der Saldierung der Rückdeckungsansprüche gegen die VKE und zum anderen durch die Verrechnung des Wertguthabens aus Altersteilzeit und aus Langzeitarbeitszeitkonten mit den jeweiligen Verpflichtungen. Die Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind teils durch Fondsanteile, die vom E.ON Pension Trust e.V. sowie vom Pensionsabwicklungstrust e.V., beide Grünwald, treuhänderisch verwaltet werden besichert. Teils erfolgt die Besicherung durch Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen gegenüber der VKE. Die angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen. Sie waren gemäß § 246 Abs. 2 HGB im Geschäftsjahr erstmals mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen zu verrechnen. Die bei der VKE rückgedeckten Versorgungsverpflichtungen wurden mit den Rückdeckungsansprüchen wie folgt verrechnet:
Die Zeitwerte der Rückdeckungsversicherungsansprüche entsprechen dem vom Versicherer nachgewiesenen Deckungskapital und damit den Anschaffungskosten. Der verwendete Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtung zum 31.12.2010 beläuft sich auf 5,17 % p.a. (im Vorjahr: 4,25 % p.a.). Weiterhin wurde ein Gehaltstrend 2,75 % p.a. und eine Rentendynamik von 2,00 % p.a. zugrunde gelegt. Die Festgeldanlagen bei der Energie-Sicherungstreuhand e.V., Hannover, wurden mit der auf den Erfüllungsrückstand entfallenden Teil der Rückstellung für Altersteilzeit wie folgt verrechnet:
Die Festgeldanlagen bei der Energie-Sicherungstreuhand e.V., Hannover, wurden mit der Rückstellung für Langzeitarbeitszeitkonten wie folgt verrechnet:
Der beizulegende Zeitwert der Festgeldanlagen bei der Energie-Sicherungstreuhand e.V., Hannover, stimmt mit den Anschaffungskosten überein. Langzeitkonten sind in Geldeinheiten geführte verzinsliche Guthaben mit langfristiger Ansparphase. Einmal jährlich zum 31.10. erfolgt der Übertrag vom Gleitzeitkonto auf das Langzeitarbeitszeitkonto. Es werden alle Stunden über 100, aber maximal 100 übertragen. (5) Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt 2.000 T€. (6) Kapitalrücklage/Gewinnrücklagen Die Kapitalrücklage in Höhe von 2.000 T€ wurde nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB gebildet. Aufgrund der erstmaligen Anwendung des BilMoG wurden 11.293 T€ in die Gewinnrücklagen eingestellt. Zur Erfüllung von Verpflichtungen aus der Altersversorgung sind entsprechende Mittel zweckgebunden und insolvenzgeschützt in Fondsanteilen, die vom E.ON Pension Trust e.V. sowie vom Pensionsabwicklungstrust e.V., beide Grünwald, treuhänderisch verwaltet werden, angelegt. Sie sind in Anwendung des § 253 Abs. 1 HGB zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Dieser beläuft sich zum Abschlussstichtag auf 26.777 T€. Dem Mehrbetrag i.H.v. 1.459 T€ (ausschüttungsgesperrter Betrag im Sinne von § 268 Abs. 8 HGB) aus den Anschaffungskosten abzgl. der beizulegenden Zeitwerte, stehen frei verfügbare Rücklagen (Kapitalrücklage und andere Gewinnrücklagen) sowie ein Verlustvortrag und Jahresfehlbetrag von insgesamt 12.649 T€ gegenüber. Somit ist der ausschüttungsgesperrte Betrag durch frei verfügbare Eigenkapitalanteile gedeckt. (7) Rückstellungen
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Pensionsrückstellungen decken die Versorgungsverpflichtungen gegenüber ehemaligen und noch tätigen Mitarbeitern ab. Die Finanzierung erfolgt teils durch den Arbeitgeber und im Rahmen von Gehaltsumwandlungen teils durch die Arbeitnehmer. Die Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind teils durch Fondsanteile, die vom E.ON Pension Trust e.V. sowie vom Pensionsabwicklungstrust e.V., beide Grünwald, treuhänderisch verwaltet werden besichert. Teils erfolgt die Besicherung durch Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen gegenüber der VKE. Die angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen. Sie waren gemäß § 246 Abs. 2 HGB im Geschäftsjahr erstmals mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen zu verrechnen. Der in der nachstehenden Tabelle genannte beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens wurde, soweit es sich um Fondsanteile handelt, durch die beauftragten Verwaltungsgesellschaften unter Zuhilfenahme von Börsenkursen beziehungsweise allgemein anerkannter Bewertungsmethoden zum Abschlussstichtag abgeleitet.
Der verwendete Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtung zum 31.12.2010 beläuft sich auf 5,17 % p.a. (im Vorjahr: 4,25 % p.a.). Weiterhin wurde ein Gehaltstrend 2,75 % p.a. und eine Rentendynamik von 2,00 % p.a. zugrunde gelegt. Durch die erstmalige Anwendung der Bestimmungen des BilMoG haben sich unter Berücksichtigung der Zeitwertbewertung der entsprechenden Fondsanteile außerordentliche Erträge von 570 T€ ergeben. Vom Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB wurde kein Gebrauch gemacht. Der aus der Auflösung resultierende Betrag von 11.293 T€ wurde erfolgsneutral in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Sonstige Rückstellungen Für Altersteilzeitverpflichtungen ergibt sich bei einer Duration von 3,6 Jahren ein Rechnungszins von 4,18 % p.a. sowie ein Gehaltstrend von 2,75 % p.a. Analog zu den Pensionsverpflichtungen wird für Jubiläums- und Treueurlaubsverpflichtungen sowie für Sterbegeldverpflichtungen ein Rechnungszinssatz von 5,17 % p.a. herangezogen. Weiterhin wurde ein Gehaltstrend von 2,75 % zugrunde gelegt. Durch die erstmalige Anwendung der Bestimmungen des BilMoG hat sich bei der Bewertung der Sonstigen Rückstellungen zum 01.01.2010 eine Auflösung von 2 T€ ergeben. Gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB wurde von dem Wahlrecht zur Beibehaltung Gebrauch gemacht. Zum 31.12.2010 gibt es keine Überdeckung mehr. Die anderen sonstigen Rückstellungen enthalten hauptsächlich Rückstellungen für ausstehende Rechnungen i.H.v. 40.729 T€ und Rückstellungen für Erfüllungsrückstand i.H.v. 7.631 T€. (8) Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. 19.947 T€. Die Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr, mit Ausnahme der PSV-Beiträge in den sonstigen Verbindlichkeiten i.H.v. 50 T€ (Vorjahr: T€ 74) mit einer Laufzeit von weniger als fünf Jahren. (9) Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgleichszahlungen in Höhe von 7.357 T€. Die Ausgleichszahlungen wurden für die anfänglichen Verluste der zum 01.09.2008 erworbenen Geschäftsbereiche "Shared Services" durch die Verkäufer geleistet bis die Gesellschaft mittelfristig zumindest ein ausgeglichenes Ergebnis erwirtschaften kann. Des Weiteren enthält der Rechnungsabgrenzungsposten Ausgleichszahlungen in Höhe von 1.683 T€ für anfallende Sozialplankosten. Die Auflösung erfolgt in Höhe der tatsächlich angefallenen Kosten. (10) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB betragen 112.593 T€, davon gegenüber verbundenen Unternehmen i.H.v. 28.999 T€. Versorgungskassen als Versicherungsunternehmen sind durch Auflage der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) verpflichtet, einen so genannten "Stresstest" durchzuführen. EBS hat sich gegenüber der Versorgungskasse Energie VVaG zu einem Nachschuss verpflichtet, wenn im Falle einer tatsächlichen Vermögensunterdeckung kurzfristig entsprechende Ausgleichszahlungen zu leisten sind. Das Bestellobligo beträgt zum 31.12.2010 11.743 T€, davon bestehen 3.056 T€ gegenüber verbundenen Unternehmen. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(11) Umsatzerlöse
Zu den größten Kunden zählen die EHA mit einem Umsatz von 49.071 T€, die EAV mit einem Umsatz von 42.603 T€, die EDI mit einem Umsatz von 31.055 T€ und die EWA mit einem Umsatz von 23.438 T€. Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland erzielt. Die periodenfremden Umsatzerlöse in 2010 betrugen -8.298 T€, davon betreffen -5.993 T€ die Vertriebsgesellschaften. (12) Sonstige betriebliche Erträge
In den Erträgen aus sonstigen Lieferungen und Leistungen sind Kostenerstattungen aus dem HVP-Projekt i.H.v. 55.844 T€ und aus dem Projekt ERDS 2.0 i.H.v. 10.575 T€ enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Effekte in Höhe von 3.659 T€ enthalten. Die anderen betrieblichen Erträge setzen sich aus Erträgen aus der Auflösung des passiven Rechnungsabgrenzungsposten i.H.v. 30.306 T€ zusammen. (13) Materialaufwand
Bei den Aufwendungen für bezogene Leistungen handelt es sich um produktbezogene Leistungen, speziell um Fremdleistungen (Zählerwechsel, Zählerablesung, Callcenter-Dienstleistungen) i.H.v. 120.783 T€, Aufwendungen für Arbeitnehmerüberlassung i.H.v. 6.275 T€, sonstige Aufwendungen für Serviceleistungen (Lettershopdienstleistungen) i.H.v. 5.643 T€ und Gebühren für sonstige Fremdleistungen (Juristische Dienste) i.H.v. 2.060 T€. Im Materialaufwand sind periodenfremde Anteile i.H.v. 1.004 T€ enthalten. (14) Personalaufwand
Nicht als Personalaufwand erfasst sind Beträge, die sich aus der Aufzinsung (einschließlich Zinssatzänderung) der langfristigen Personalrückstellungen, insbesondere der Pensionsrückstellungen ergeben; sie sind im Zinsergebnis ausgewiesen.
(15) Sonstige betriebliche Aufwendungen
In den Prüfungs-, Beratungskosten und Fremdlieferungen/-leistungen sind im Wesentlichen die das HVP-Projekt betreffenden Fremdleistungen i.H.v. 56.733 T€, Fremdleistungen für das Projekt ERDS 2.0 i.H.v. 10.465 T€, sowie die sonstigen betrieblichen Steuern enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten einen periodenfremden Anteil i.H.v. 3.496 T€. (16) Finanzergebnis
Im Aufwand aus der Aufzinsung von Rückstellungen ist auch der Nettoaufwand in Höhe von 3.101 T€ aus der Aufzinsung (einschließlich Zinssatzänderung i.H.v. 848 T€) von Pensions- und langfristigen Personalrückstellungen nach Verrechnung mit den Erträgen aus dem entsprechenden Deckungsvermögen (1.425 T€) enthalten. Darüber hinaus entfallen 117 T€ auf die Aufzinsung der Archivierungsrückstellung. Der Aufwand aus der Aufzinsung (einschließlich Zinssatzsatzänderung) der Pensionsrückstellungen war im Vorjahr im Personalaufwand erfasst. Die Zinserträge resultieren i.H.v. 196 T€ aus der Verzinsung des Cash-Kontos bei der E.ON AG. (17) Außerordentliches Ergebnis Die Effekte aus der Umstellung auf BilMoG wurden gemäß Art. 67 Abs. 7 EGHGB im Geschäftsjahr 2010 als außerordentliche Erträge in Höhe von 570 T€ und außerordentliche Aufwendungen in Höhe von 322 T€ berücksichtigt. (18) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Als Ertragsteueraufwendungen werden Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Solidaritätszuschlag ausgewiesen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betragen 2.719 T€. Latente Steuern sind im Steueraufwand nicht enthalten. Insgesamt erwartet die E.ON Best Service GmbH zum 31.12.2010 aus zeitlichen Bilanzierungsunterschieden eine künftige Steuerentlastung von 4.136 T€. Die Ermittlung dieses Betrages erfolgte auf Grundlage eines kombinierten Ertragsteuersatzes von 30 %. Aus den Pensionsverpflichtungen vor Saldierung mit Deckungsvermögen ergibt sich aufgrund der höheren Verpflichtungen im handelsrechtlichen Abschluss gegenüber den steuerlichen Wertansätzen eine aktive Steuerlatenz. Weitere aktive Latenzen resultieren aus wertmäßigen Unterschieden vor allem im Bereich der Personalrückstellungen u. a. bei Rückstellungen für Altersteilzeit und für Mitarbeiterjubiläen. In Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wurde für den Überhang aktiver Steuerlatenzen eine aktive latente Steuer nicht bilanziert. E. Sonstige AngabenAufsichtsrat
Gesamtbezüge des Aufsichtsrates Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten im Geschäftsjahr 2010 Bezüge in Höhe von 34 T€. Geschäftsführung
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung belaufen sich auf 715 T€. Die Share Performance-Rechte (aktienbasierte Vergütungen), die im Geschäftsjahr gewährt wurden, sind gemäß § 285 Nr. 9a HGB mit dem beizulegenden Zeitwert im Zeitpunkt ihrer Gewährung in den Gesamtbezügen enthalten. In 2010 wurden insgesamt 3.047 Stück Performance-Rechte aus dem Share Performance-Plan der E.ON AG mit einem beizulegenden Wert von 18,54 € je Stück an die Mitglieder der Geschäftsführung ausgegeben. Honorar des Abschlussprüfers Auf die Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers konnte verzichtet werden, da diese Angaben im Konzernanhang der E.ON AG enthalten sind.
Hamburg, 17. Februar 2011 Die Geschäftsführer Hans-Ulrich Stark Martina Haus Stephan Heinrich Harald Heß Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der E.ON Best Service GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 17. Februar 2011 PricewaterhouseCoopers
Karlheinz Gohel, Wirtschaftsprüfer ppa. Claus Röger, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat seine Aufgaben und Pflichten nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung im Geschäftsjahr 2010 umfassend und sorgfältig wahrgenommen. Wir haben die Geschäftsführung bei der Leitung der Gesellschaft regelmäßig beraten und kontinuierlich überwacht. Die Geschäftsführung informierte den Aufsichtsrat im abgelaufenen Geschäftsjahr regelmäßig, zeitnah und umfassend schriftlich und mündlich über die Lage des Unternehmens, alle relevanten Fragen der Unternehmensplanung und der strategischen Weiterentwicklung, über den Gang der Geschäfte sowie über das Risikomanagement. In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für die Gesellschaft war der Aufsichtsrat eingebunden und hat diese auf Basis der Berichte der Geschäftsführung ausführlich erörtert. Im Berichtsjahr 2010 haben insgesamt zwei Aufsichtsratssitzungen stattgefunden. Der Aufsichtsrat befasste sich in seinen Sitzungen 2010 im Wesentlichen mit der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft unter Berücksichtigung der Unternehmensplanung mit Erfolgs-, Finanz-, und Personalplanung sowie dem Risikomanagementsystem. Die Geschäftsführung berichtete über bestehende Risiken und die entsprechenden Gegensteuerungsmaßnahmen. Wesentliche oder bestandsgefährdende Risiken wurden nicht identifiziert. Wie im vorangegangenen Geschäftsjahr bildete das Projekt HVP - Harmonisierung vertrieblicher, vertriebsnaher und netzwirtschaftlicher Prozesse - auch in 2010 einen Schwerpunkt der Erörterungen. Es wurde ausführlich über den jeweiligen Umsetzungsstand im Zusammenhang mit der Migration der einzelnen Häuser berichtet. Darüber hinaus befasste sich der Aufsichtsrat mit den wesentlichen Entwicklungen der operativen Geschäftstätigkeit sowie einer Änderung der Satzung. In drei schriftlichen Umlaufverfahren hat der Aufsichtsrat ferner über die Bestellung von Herrn Andreas Fricke als Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat der E.ON Best Service GmbH, dem Erwerb einer Beteiligung der E.ON Best Service GmbH an der e.inkasso GmbH sowie über die Umsetzung des Projekts zur Neustrukturierung der IT-Organisation im E.ON Konzern beschlossen. Zudem stand der Aufsichtsratsvorsitzende auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen während des gesamten Geschäftsjahres in regelmäßigem Kontakt mit der Geschäftsführung zu aktuellen Fragen der Geschäftspolitik, der strategischen Ziele sowie wichtiger Einzelvorgänge. Der Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010 wurden durch den von der Gesellschafterversammlung gewählten und vom Aufsichtsrat beauftragten Abschlussprüfer, PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Bericht des Abschlussprüfers wurde allen Mitgliedern des Aufsichtsrats ausgehändigt und in der 9. Aufsichtsratssitzung am 16. März 2011 ausführlich besprochen. Nach eigener Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts hat der Aufsichtsrat dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zugestimmt. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Gesellschafterversammlung, den mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehenden Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 festzustellen. Unter Berücksichtigung des Verlustvortrages aus dem Vorjahr in Höhe von 327.262,76 EUR ergibt sich ein Bilanzverlust von 644.259,31 EUR. Dem Vorschlag der Geschäftsführung, diesen Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen, schließt sich der Aufsichtsrat an. Herr Dr. Guido Knott hat sein Mandat im Aufsichtsrat der E.ON Best Service GmbH mit Wirkung zum 31. Januar 2010 niederlegt. Als Nachfolger wurde Herr Andreas Fricke mit Wirkung zum 1. März 2010 als Anteilseigner zum Mitglied des Aufsichtsrats bestellt. Durch Wahl der Arbeitnehmer sind mit Wirkung ab 1. Januar 2010 Frau Heike Heine und Frau Silke Jerke-Michaelis als Arbeitnehmervertreter zu Mitgliedern des Aufsichtsrats gewählt worden. Sie folgen Herrn Fred Schulz und Reinhard Luhmann, deren Amtszeit als Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat zum 31. Dezember 2009 endete. Der Aufsichtsrat spricht der Geschäftsführung, den Belegschaftsvertretern sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der E.ON Best Service GmbH Dank und Anerkennung für den geleisteten Einsatz und die erfolgreiche Arbeit aus.
Herford, im März 2011 Der Aufsichtsrat Michael Heidkamp, Vorsitzender Datum der Feststellung des Jahresabschlusses: 16.03.2011 |
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