PZ Dortmund Immobilien GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kai Jürgen Grefling seit 8.6.2026 | Prokura |
Thomas Giepen seit 20.10.2025 | Geschäftsführer |
Michael Webels seit 27.5.2024 | Geschäftsführer |
Ralf Krumbein seit 1.6.2021 | Prokura |
Sascha Keil seit 20.8.2018 | Prokura |
Sascha Ruben Lücking seit 20.8.2018 | Prokura |
Daniela Springob seit 24.7.2018 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hülpert AZ GmbHDortmundJahresabschluss zum 30. September 2018Bilanz zum 30. September 2018AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2017 bis zum 30. September 2018
Anhang zum 30. September 2018I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft ist unter der Firma Hülpert AZ GmbH in der Rechtsform der Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in Dortmund beim Amtsgericht Dortmund unter HRB 11550 eingetragen. Sie weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss zum 30. September 2018 wurde gemäß den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich bisher aufgelaufener und im Geschäftsjahr planmäßig fortgeführter Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode. Die Nutzungsdauern betragen bei immateriellen Vermögensgegenständen drei Jahre, bei technischen Anlagen und Maschinen fünf bis fünfzehn Jahre, bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung drei bis dreiundzwanzig Jahre und bei Vorführwagen sechs Jahre. Geringwertige Anlagegüter (Anschaffungskosten bis EUR 800,00) wurden im Zugangsjahr in vollem Umfang abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet; dem Niederstwertprinzip wurde durch entsprechende Abschläge Rechnung getragen. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden in angemessenem Umfang berücksichtigt, sodass die Vorräte verlustfrei bewertet sind. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Ausfallrisiken wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten und Risiken auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet. Die Verbindlichkeiten sind entsprechend dem Imparitätsprinzip zu Nominalwerten bzw. zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem nachfolgenden Anlagespiegel.
Der unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwert resultiert aus der Übernahme eines Leasingbestandes eines anderen Autohauses und wird entsprechend der durchschnittlichen Laufzeit der übernommenen Leasingverträge über drei Jahre abgeschrieben. Es bestehen keine Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Der Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 1.094,1 beinhaltet einen Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von TEUR 0,3. Die sonstigen Rückstellungen betreffen folgende Verpflichtungen:
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht. Von den sonstigen Verbindlichkeiten haben TEUR 381 eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren. Die übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 20.486 sind durch Sicherungsübereignung (Neuwagen, Vorführwagen und Gebrauchtwagen) und Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besichert. Daneben besteht eine gesamtschuldnerische Haftung der Hülpert-Gruppe, sodass die Gesellschaft auch für Bankverbindlichkeiten anderer Gruppen-Unternehmen gesamtschuldnerisch mithaftet, die zum 30.09.2018 mit TEUR 59.057 valutieren. Die gesamten Gewährleistungsverpflichtungen in Höhe der von den beteiligten Kreditinstituten zugesagten Kreditlinien, für die die Gesellschaft gesamtschuldnerisch mithaftet, betragen TEUR 130.000. Daneben wurde eine Mithafterklärung in Höhe von TEUR 17.531 für an die Muttergesellschaft gewährte Darlehen ausgereicht, die zum Bilanzstichtag mit TEUR 14.694 valutiert. Die den beteiligten Kreditinstituten ausgereichten Sicherheiten (Sicherungsübereignung und Globalzession) besichern neben den eigenen Verbindlichkeiten auch die gesamtschuldnerischen Verpflichtungen. Aufgrund der stabilen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der betreffenden Gruppenunternehmen sowie der von den anderen Gruppenunternehmen gestellten Sicherheiten ist mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.218 resultieren aus dem Verrechnungsverkehr innerhalb der Hülpert-Gruppe. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 6 resultieren aus laufendem Zahlungsverkehr (sonstige Verbindlichkeiten). Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aufgrund von Pachtverträgen über die Betriebsgrundstücke in Höhe von TEUR 6.930 (davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 6.930) sowie durch Rücknahmeverpflichtungen aus Leasingverträgen für 2.341 Fahrzeuge in Höhe von TEUR 58.899 in den nächsten fünf Jahren. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Die Bonus- und Prämiengutschriften werden, soweit sie nicht auf den Fahrzeugbestand zum 30. September 2018 entfallen und bei der Bewertung der Fahrzeuge bei den Anschaffungskosten abgesetzt wurden, mit dem Materialaufwand verrechnet ausgewiesen. Die Umsatzerlöse entfallen mit TEUR 71.964 auf den Handel, mit TEUR 8.318 auf das Handwerk, mit TEUR 4.728 auf Vermittlungs- und sonstige Provisionen sowie auf sonstige Umsatzerlöse mit TEUR 1.815. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde/außergewöhnliche Erträge in Höhe von TEUR 183. V. Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. VI. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung wird vorschlagen, aus dem Jahresüberschuss und dem Gewinnvortrag in Höhe von zusammen EUR 1.094.122,34 einen Teilbetrag von EUR 1.094.000,00 den anderen Gewinnrücklagen zuzuführen und den verbleibenden Bilanzgewinn von EUR 122,34 auf neue Rechnung vorzutragen. VII. Sonstige Angaben Einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2017/2018: Kai-Uwe Frank, Kaufmann , Dortmund, Michael Sprenger, Kaufmann, Altlandsberg. Wegen der Angabe der für die Tätigkeit der Geschäftsführer gewährten Gesamtbezüge wird auf die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB verwiesen. Im Geschäftsjahr 2017/2018 wurden durchschnittlich 114,50 Arbeitnehmer beschäftigt. Davon entfallen auf
Mutterunternehmen nach § 285 Satz 1 Nr. 14 und Nr. 14a HGB ist die Hülpert GmbH, Dortmund. Diese stellt für den größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss auf, der gleichzeitig der kleinste Kreis von Unternehmen ist und in den die Gesellschaft einbezogen wird. Dieser kann im elektronischen Bundesanzeiger eingesehen werden.
Dortmund, den 14. Januar 2019 Gez. Michael Sprenger Kai-Uwe Frank Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2017 bis zum 30. September 2018Allgemeines Die Hülpert AZ GmbH war im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/2018 als Audi-Vertragshändler an einem Standort in Dortmund tätig und Teil der Hülpert-Gruppe. Unter dem Namen Hülpert werden seit über hundert Jahren hochwertige Automobile im Ruhrgebiet und Umgebung verkauft. Gegenstand des Konzerns ist der Verkauf und Service von Kraftfahrzeugen (Neufahrzeugen) der Marken Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Audi, Porsche, Seat und Skoda einschließlich des Verkaufs von Gebrauchtfahrzeugen. Die Hülpert GmbH nimmt als Konzernmutterunternehmen und alleinige Gesellschafterin zentrale Finanz- und Managementfunktionen für die Gruppe wahr. Über die zentrale Geschäftsführung der Hülpert-Gruppe wird das interne Kontrollsystem der Gruppe entwickelt und gesteuert, in das die Hülpert AZ GmbH eingebunden ist. Wirtschaftliches Umfeld Bis zum Bilanzstichtag 30. September 2018 wurden in den ersten neun Monaten des Jahres 2018 in der Bundesrepublik Deutschland insgesamt 2,67 (Vj. 2,61) Millionen Personenkraftwagen (PKW) neu für den Straßenverkehr zugelassen. Das entspricht einem Zuwachs von 2,4% im Vergleich zum Vorjahresvergleichszeitraum. Nach dem bereits im letzten Jahr zu verzeichnenden Anstieg konnte somit ein weiterer Anstieg verzeichnet werden. Die Marke Audi verzeichnete mit -1,5% (von 220.958 auf 217.709 Einheiten) entgegen dem Markttrend (+ 2,4%) einen Rückgang im Vergleich der ersten neun Monate 2018 zu 2017. Auf das Kalenderjahr gesehen ergab sich eine Verringerung von 9,9% (von 283.196 auf 255.300 Einheiten) bei einem Marktrückgang von 0,2% (von 3.441.262 auf 3.435.778 Einheiten). Das Gebrauchtwagengeschäft hat sich im Gesamtmarkt im abgelaufenen Geschäftsjahr hinsichtlich der Stückzahlen ebenfalls rückläufig entwickelt. Bundesweit wurden in den ersten neun Monaten des Jahres 2017 5,468 Millionen (Vj. 5,554 Millionen) Besitzumschreibungen verzeichnet. Die Marke Audi verzeichnete im Gebrauchtwagenbereich in den ersten neun Monaten 2018 mit 401.055 (Vj. 414.845) Fahrzeugen einen Rückgang um 3,3%. Bezogen auf das Kalenderjahr 2018 ergab sich für Audi eine Abnahme von 549.264 Fahrzeugen auf 528.714, d.h. um 3,7%. Allerdings liegt der Privatanteil an den Besitzumschreibungen unverändert auf einem hohen Niveau. Der unverändert hohe Privatanteil ist im Wesentlichen auf die starke Präsenz von Internet-Marktplätzen zurückzuführen, wodurch private Käufer und Verkäufer ohne Zwischenschaltung des Automobilhandels zueinander finden. Dadurch ist es für den Automobilhandel zunehmend schwieriger geworden, Zuwächse zu generieren. Geschäftsverlauf Der Verlauf des Geschäftsjahres 2017/2018 war im Neuwagengeschäft insbesondere in den ersten neun Monaten des Jahres 2018 durch eine im Vergleich zur Planung unterdurchschnittliche Entwicklung bei den Auftragseingängen und den Auslieferungen gekennzeichnet. Besonders im Vergleich zu den anderen Marken im Premiumsegment gab es Rückgänge zu verzeichnen, da es aufgrund geringerer Fördermaßnahmen seitens des Herstellers deutlich schwieriger wurde mit konkurrierenden Marktangeboten mitzuhalten. Im Großkundengeschäft gab es unverändert eine stabil wachsende Entwicklung. So steuerte der Großkundenbereich wiederum einen positiven Bruttoertragsanteil bei. Im Gebrauchtwagengeschäft, das insbesondere durch den Zukauf von Werksdienstwagenpaketen geprägt ist, konnte die Auslieferungsstückzahl von im Vorjahr 2.122 nicht erreicht werden. Es wurden 1.783 Einheiten verkauft. Zum einen war dies auf die geringere Verfügbarkeit von Zukaufmöglichkeiten zurückzuführen. Zum anderen konnte die Abwicklungsgeschwindigkeit im Bereich der Leasingrückläufer und Inzahlungnahmen verbessert werden. Der Zukauf konnte aufgrund der politischen Marktgegebenheiten mit Euro 4 bis 6 und unter anderem auch durch ausgesprochene Fahrverbote nur sehr selektiv stattfinden. Zudem konnten die durchschnittlichen Bruttoerträge weiterhin stabil gehalten werden, so dass wieder ein hoher positiver Ergebnisbeitrag aus dem Gebrauchtwagengeschäft erzielt werden konnte. Hinzu kam ein positiver Ergebnisbeitrag aus der Endabrechnung des Werksdienstwagenbonus für 2018. Aufgrund der Erreichung der maximalen Bonusausschöpfung konnte ein Zusatzertrag von rd. EUR 0,4 Mio. erreicht werden. Im Servicegeschäft konnte die Anzahl der verkauften Audi-Werkstattstunden weiter erhöht werden, so dass der Wert aus der seinerzeitigen 5-Jahres-Planung bereits im dritten vollen Geschäftsjahr deutlich überschritten werden konnte. Im Teiledienst konnte der im Vorjahr u.a. aufgrund einer hohen Anzahl von sog. Wartung & Verschleiß-Verträgen zu verzeichnende Rückgang bei den durchschnittlichen Bruttoerträgen teilweise kompensiert werden. Im Euromobil-Vermietgeschäft konnte die Auslastung auf hohem Niveau stabilisiert werden und der Ergebnisbeitrag gehalten werden. Insgesamt überwogen die oben geschilderten positiven Effekte, so dass das im Vorjahr prognostizierte Ergebnis (Ergebnis auf Vorjahresniveau) übertroffen werden konnte. Im Geschäftsjahr 2017/2018 wurden über die Gesellschaft insgesamt 1.157 Audi-Neufahrzeuge verkauft (Vj. 1.298) verkauft, das entspricht einem Rückgang von -10,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Gebrauchtwagengeschäft nahm die Stückzahl von 2.122 auf 1.783 Fahrzeuge ab. Dies entspricht einer Abnahme von -15,9%. Die Anzahl der im Unternehmen beschäftigten Mitarbeiter hat sich um 3 Personen erhöht. Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren durchschnittlich 114 (Vj. 112) Mitarbeiter beschäftigt. Darin enthalten sind 84 kaufmännische Angestellte und 30 gewerbliche Mitarbeiter. Ertragslage Das Rohergebnis (bzw. der Bruttoertrag) der Gesellschaft belief sich im Geschäftsjahr 2017/2018 auf TEUR 16.146 (Vj. TEUR 14.513). Die Personalkosten konnten im Verhältnis zum Vorjahr um TEUR 47 verringert werden, dies ist unter anderem auf den Weggang von langjährigem Personal und die daraus resultierende Übernahme von eigenen Auszubildenden zurückzuführen. Die Abschreibungen konnten auf Vorjahresniveau gehalten werden. Anzumerken sei hier, dass die Auflösung der Wertberichtungen für VFW im Bruttoertrag wieder zu finden ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vergleich im Vorjahr um TEUR 308 erhöht. Hervorzuheben ist die Erhöhung der Verwaltungs- und Funktionskosten um TEUR 602 aufgrund gestiegener gruppeninterner Umlagen, hier insbesondere das neue Lackkonzept mit TEUR 300 und die Erhöhung der Wertberichtigungen auf Handelswaren mit TEUR 302. Auch im Geschäftsjahr 2017/2018 wurden die Kostenaufteilung der markenübergreifend und gruppenweiten tätigen Großkundenleistungszentren zwischen den Schwestergesellschaften Hülpert AZ GmbH, Hülpert VZ GmbH und Hülpert SK GmbH in Form einer bruttoertragsabhängigen Kostenaufteilung erfasst. Das Betriebsergebnis konnte auf TEUR 2.196 (Vj. TEUR 1.287) gesteigert werden. Das Finanzergebnis verringerte sich mit TEUR 148 auf TEUR -528 (Vj. TEUR -380) bedingt durch die höhere Mittelbindung in den Fahrzeugbeständen im Vergleich zum Vorjahr. Aufgrund des höheren Ergebnisses vor Ertragsteuern ergibt sich eine entsprechende Zunahme der auf das laufende Ergebnis entfallenden Steuern vom Einkommen und vom Ertrag um TEUR 115. Der Jahresüberschuss 2017/2018 beträgt TEUR 1.094 und hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 646 erhöht. Vermögenslage Die Bilanzsumme konnte um TEUR 6.712 auf TEUR 31.315 verringert werden. Die Verbesserung konnte im Wesentlichen durch den Abbau von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 4.016 auf TEUR 1.572 sowie den Abbau von Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 919 auf TEUR 0 erzielt werden. Die Neu- und Gebrauchtwagenbestände liegen auf Vorjahresniveau. Die sonstigen Vermögensgegenstände konnten gleichfalls um TEUR 1.919 abgebaut werden auf TEUR 1.443. Hier enthalten sind die Bonus- und Prämienforderungen gegen den Hersteller. Des Weiteren haben sich die auf der Passivseite die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 9.050 auf TEUR 3.180 verringert. Die Bankverbindlichkeiten haben um TEUR 697 zugenommen. Dies liegt im Wesentlichen an dem aus der Valuta ausgelaufenen Forderungen des Herstellers aus gelieferten Werksdienstwagen. Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen stiegen um TEUR 1.228. Die Eigenkapitalausstattung hat sich im Vergleich zum Vorjahr weiter verbessert. Sie beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 3.482 (Vj. TEUR 2.389). Eine weitere Aufstockung durch Mittelzuflüsse aus Jahresüberschüssen ist weiterhin notwendig und beabsichtigt. Finanzlage Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2017/2018 jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen uneingeschränkt nachzukommen. Der Finanzmittelfonds (Kassenbestände, täglich fällige Bankguthaben sowie jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten) der Gesellschaft erhöhten sich im Geschäftsjahr um TEUR 3.602 auf TEUR 10. Dies resultiert im Wesentlichen aus einem Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 6.200. Es ergab sich ein negativer Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR -2.068, der durch den positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 6.200 mehr als kompensiert werden konnte. Der negative Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (gezahlte Zinsen) beträgt TEUR -530. Die Finanzlage ist - nicht zuletzt dank der Einbindung der Gesellschaft in die Hülpert-Gruppe - stabil. Zukünftige Entwicklung mit den wesentlichen Chancen und Risiken Die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung sind eng mit der Entwicklung des Automobilsektors im Inlandsmarkt verbunden. Für das Jahr 2019 wird nach einer Prognose des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe mit einem gleichbleibenden Niveau der Neuzulassungen in Deutschland von 3,43 Mio. Einheiten gerechnet. Im gewerblichen Bereich wird ein stabiles Geschäft erwartet, während bei den Privatzulassungen eine anhaltende Verunsicherung in Folge der Dieselaffäre erwartet wird. Im Gebrauchtwagengeschäft wird mit einer vergleichbaren Entwicklung bei 7,2 bis 7,3 Mio. Besitzumschreibungen gerechnet. Im After Sales wird mit einer stabilen Nachfrage bei Wartungs- und Reparaturarbeiten auf dem Niveau des Jahres 2018 gerechnet. Die Prognose für das kommende Geschäftsjahr ist unverändert sehr unsicher, da der Abgasskandal die gesamt Automobilwirtschaft getroffen hat und die Diskussion um die zukünftige Mobilität und von Fahrverboten von Dieselfahrzeigen in Ballungsgebieten weiter anhält und die Kunden verunsichert. Chancen ergeben sich aus den anstehenden Modellneuheiten der Marke. Dies sind der Audi A7, der Audi A6 als Limousine und Avant, der A1, der Q3 und Q8 sowie der Audi A8. Mit dem neuen Audi E-tron, das erste rein elektrische Fahrzeug der Marke Audi, sowie mit der Markteinführung diverser Hybrid Modelle können wir unseren Kunden einen neuen Weg der Mobilität für die Zukunft anbieten. Im Servicebereich wird an weiteren Prozessoptimierungen gearbeitet, um die vorhandene räumliche Kapazität noch optimaler ausnutzen zu können. Aufgrund der bereits jetzt sehr hohen Auslastung sind die daraus zu erzielenden Effekte nicht mehr so groß wie die Steigerungen in den Vorjahren. Aus diesem Grund werden wir in einen Audi Service Factory Platz investieren, um interne Arbeiten zu verlagern und eine höhere Endkundenkapazität zu schaffen. Risiken können sich ergeben, wenn die Rücknahmewerte für die Leasingrückläufer zum Rücknahmezeitpunkt über den entsprechenden Marktpreisen für Gebrauchtwagen liegen. Die Risiken, die sich aus heutiger Sicht aus den Leasingrückläufern ergeben, wurden nach aktuellen Einschätzungen über die zukünftigen Werteverhältnisse passiviert. Des Weiteren ist es für den Gebrauchtwagenbereich wichtig, dass die Versorgung mit Audi-Werksdienstwagen kontinuierlich und mit attraktiven Preisen sichergestellt wird. Sofern sich der Nachschub seitens des Herstellers verringert ist dies unmittelbar in rückläufigen Verkaufszahlen und Ergebnissen messbar. Die Höhe der vom Hersteller gewährten Margen (Einkaufspreise) hängt von verschiedenen Einflussfaktoren ab. Hieraus ergeben sich sowohl Chancen mit Erreichung der Höchstmarge, die das Ergebnis positiv beeinflussen, als auch Risiken, wenn eine deutlich geringere Marge als die Höchstmarge erzielt wird und das Jahresergebnis entsprechend geringer ausfällt. Bestandsgefährdende Risiken sind aufgrund der stabilen Vermögenslage nicht zu erkennen. Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten. Aufgrund der stabilen Ertragslage innerhalb der Branche und der gesamten Unternehmensgruppe wird die zukünftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der nächsten zwei Jahre der Berichtsgesellschaft als stabil und nachhaltig gesichert eingeschätzt. Für das Geschäftsjahr 2018/2019 wird derzeit ein neutrales Ergebnis erwartet. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Bestellbarkeit und Verfügbarkeit für Neufahrzeuge nicht gegeben ist. Dies ist zurückzuführen auf WLTP 2.0 zum 31.08.2019. Zusätzlich wird unverändert mit einem starken Preiskampf anderer Marken gerechnet, daher wird nicht mit signifikant höheren Stückzahlen und durchschnittlichen Bruttoerträgen geplant. Das Gebrauchtwagengeschäft soll auf dem hohen Niveau der letzten Geschäftsjahre stabilisiert werden, das After Sales-Geschäft weiter auf dem jetzigen Niveau stabilisiert und die Vermarktung der Leasingrückläufer weiterhin mit auskömmlichen Bruttoerträgen betrieben werden.
Dortmund, den 14. Januar 2019 Gez. Michael Sprenger Kai-Uwe Frank Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Hülpert AZ GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2017 bis 30. September 2018 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften (und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages) liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften (und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages) und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, den 4. März 2019 NORDDEUTSCHE
AG
W. Idel, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDie Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 4. April 2019. |
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