Jungenthal Wehrtechnik GmbH

Bahnstraße 1, 57548 Kirchen (Sieg), DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Montabaur HRB 20510
Eingetragen
8.11.2006
Branche
Herstellung von militärischen KampffahrzeugenReparatur und Instandhaltung von MaschinenReparatur und Instandhaltung von militärischen Kampffahrzeugen
Gegenstand
Der allgemeine Maschinenbau sowie die Herstellung und Instandsetzung von wehrtechnischen Teilen und Anlagen, jeweils im industriellen Bereich.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Nauroth
seit 21.12.2021
Prokura
Michael Jahn
seit 27.11.2019
Prokura
Michael Lausen
seit 24.1.2014
Prokura
Jörg Kamper
seit 19.9.2007
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (10)

NameAnteil
J*** K*****
15.00%
G*** I*** G*******
12.75%
F**** L******
8.50%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
3.750 €
15.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Jungenthal Wehrtechnik GmbH

Kirchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Anlagenspiegel gemäß § 268 Abs. 2 HGB zum 31. Dezember 2023

für die Firma Jungenthal Wehrtechnik GmbH

Kirchen

BEZEICHNUNG ANSCHAFFUNGS- /HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 39.752,63 0,00 0,00 0,00 39.752,63
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 39.752,63 0,00 0,00 0,00 39.752,63
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.929.065,41 90.746,18 174.068,75 4.560,00 1.850.302,84
2. Andere Anlagen , Betriebs - und Geschäftsausstattung 871.336,45 363.139,48 88.742,54 6.682,50 1.152.415,89
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 395.605,61 1.451.427,79 0,00 -11.242,50 1.835.790,90
Summe Sachanlagen 3.196.007,47 1.905.313,45 262.811,29 0,00 4.838.509,63
Summe Anlagevermögen 3.235.760,10 1.905.313,45 262.811,29 0,00 4.878.262,26
BEZEICHNUNG WERTBERICHTIGUNGEN (ABSCHREIBUNGEN)
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 33.972,42 5.780,21 0,00 0,00 39.752,63
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 33.972,42 5.780,21 0,00 0,00 39.752,63
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.613.841,46 45.874,25 167.681,21 0,00 1.492.034,50
2. Andere Anlagen , Betriebs - und Geschäftsausstattung 666.209,99 157.459,77 82.242,24 0,00 741.427,52
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 2.280.051,45 203.334,02 249.923,45 0,00 2.233.462,02
Summe Anlagevermögen 2.314.023,87 209.114,23 249.923,45 0,00 2.273.214,65
BEZEICHNUNG NETTOBUCHWERTE
31.12.2023 31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 5.780,21
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 5.780,21
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 358.268,34 315.223,95
2. Andere Anlagen , Betriebs - und Geschäftsausstattung 410.988,37 205.126,46
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.835.790,90 395.605,61
Summe Sachanlagen 2.605.047,61 915.956,02
Summe Anlagevermögen 2.605.047,61 921.736,23

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben

Die Jungenthal Wehrtechnik GmbH, Bahnstraße 1, 57548 Kirchen hat ihren Sitz in Kirchen und wird beim Amtsgericht Montabaur unter der Handelsregisternummer HRB 20510 geführt. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Jungenthal Wehrtechnik GmbH wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 264 ff. HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gesellschaft ist im Geschäftsjahr 2023 nach den Größenmerkmalen gem. § 267 HGB als eine "mittelgroße Kapitalgesellschaft" zu qualifizieren.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die abnutzbaren beweglichen Anlagegegenstände werden entsprechend den steuerlichen Möglichkeiten nach der linearen Methode über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wurden gemäß § 6 Abs. 2 Satz 1 EStG sofort abgeschrieben.

Die Vorräte werden grundsätzlich zu Herstellungs- bzw. Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bestehen nicht. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die Kassen- und Bankbestände wurden zum Stichtagskurs bewertet, soweit sie nicht mit anderen Bilanzposten Bewertungseinheiten bilden.

Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich sind. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

3. Angaben zur Bilanz

Es bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen i.H.v. TEUR 1.176, die alle insgesamt gegen die Gesellschafterin bestehen.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden noch nicht abziehbare Vorsteuer (TEUR 2) ausgewiesen, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen.

Das gezeichnete Kapital beläuft sich gemäß Handelsregistereintragung auf EUR 25.000,00.

In dem Bilanzgewinn in Höhe von EUR 5.007.812,61 ist ein Gewinnvortrag in Höhe von EUR 2.154.072,39 enthalten.

Es bestehen Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen i.H.v. TEUR 4.818, die alle insgesamt gegen die Gesellschafterin bestehen.

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlauflaufzeit von unter einem Jahr.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Unter den Zinsen und ähnlichen Erträge werden Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 8 ausgewiesen.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von insgesamt TEUR 2.053 entfallen mit TEUR 1.002 auf Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag sowie mit TEUR 1.045 auf Gewerbesteuer für das Geschäftsjahr 2023. Steuern für Vorjahre betreffen TEUR 6.

5. Sonstige Angaben

Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl betrug im Geschäftsjahr 82. Dabei handelt es sich um 22 Gehaltsempfänger und um 60 Lohnempfänger.

Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023:

Herr Dipl.-Ing. Jörg Kamper, Hamburg

Er ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Gesellschaft ist durch Bezüge der Geschäftsführung nicht belastet.

Die Muttergesellschaft der Jungenthal Wehrtechnik GmbH ist die FFG Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft mbH, Flensburg.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres bestehen nicht.

 

Kirchen, den 26. Februar 2024

gez. Jörg Kamper

Der Jahresabschluss wurde wegen Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der nachstehende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Jungenthal Wehrtechnik GmbH, Kirchen:

1. Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Jungenthal Wehrtechnik GmbH, Kirchen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Jungenthal Wehrtechnik GmbH, Kirchen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

2. Grundlagen für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

3. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

4. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Flensburg, den 5. März 2024

EEP GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Helmut Ermer, Wirtschaftsprüfer

Hannes Nebelung, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 5.780,21
II. Sachanlagen 2.605.047,61 915.956,02
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 8.219.703,03 6.988.169,67
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.759.642,18 1.115.836,53
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 168.421,69 66.431,84
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8.517,96 7.892,78
12.761.332,47 9.100.067,05

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 26.000,00 26.000,00
III. Bilanzgewinn 5.007.812,61 2.154.072,39
5.058.812,61 2.205.072,39
B. Rückstellungen 1.892.912,37 1.778.934,02
C. Verbindlichkeiten 5.809.607,49 5.116.060,64
12.761.332,47 9.100.067,05

Der Jahresabschluss wurde am 15.03.2024 festgestellt.

Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

der Jungenthal Wehrtechnik GmbH

Kirchen

2023 2022
Euro Euro
1. Rohergebnis 13.733.288,12 9.398.090,47
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.678.893,79 -3.076.349,97
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -728.059,50 -606.797,32
-4.406.953,29 -3.683.147,29
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -209.114,23 -140.397,18
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.709.338,13 -2.154.623,25
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.080,65 2.225,59
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -96.882,30 -152.234,63
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 77.752,21/Vorjahr: EUR 105.087,49
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag -2.052.808,79 -1.607.522,46
8. Ergebnis nach Steuern 4.266.272,03 1.662.391,25
9. Sonstige Steuern -12.531,81 -13.897,65
10. Jahresüberschuss 4.253.740,22 1.648.493,60
11. Gewinnvortrag 2.154.072,39 1.305.578,79
12. Ausschüttung an Gesellschafter -1.400.000,00 -800.000,00
13. Bilanzgewinn 5.007.812,61 2.154.072,39

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Jungenthal Wehrtechnik GmbH (JWT) ist im Bereich des allgemeinen Maschinenbaus für die Herstellung und Instandsetzung von wehrtechnischen Teilen und Anlagen tätig.

2. Forschung- und Entwicklung

Forschungs- und Entwicklungskosten fallen insbesondere im Bereich Wehrtechnik an (u.a. für Laufwerksentwicklung, Schweißprozesse). Die hier entstandenen Kosten sind eigenfinanziert und werden im Jahresabschluss nicht aktiviert.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die generellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Wehrtechnik haben sich dahingegen geändert, dass für die Branche - bei unveränderter politischer Zielsetzung im Rahmen des Green Deals der EU - der Zugang zu Finanzierungen / Versicherungen aufgrund der ESG-Anforderungen deutlich schwieriger werden wird. Grundsätzlich sind Rüstungsexportbestimmungen von der jeweiligen Politik der Bundesregierung abhängig.

2. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 verlief insgesamt sehr erfolgreich und deutlich über dem Budget. Für das zukünftige Geschäftsjahr 2024 liegen zurzeit eine stabile Auftragslage und eine kontinuierliche Auslastung der einzelnen Bereiche vor.

3. Lage

Die im Geschäftsjahr 2023 geleisteten Fertigungsstunden haben sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht.

Kennzahlen

Die Umsatzerlöse haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 9,2 Mio. erhöht. Das EBIT (Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern vom Einkommen und Ertrag) ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.988 von TEUR 3.420 auf TEUR 6.408 gestiegen. Die Gesamtleistung hat im Vorjahresvergleich um TEUR 9.479 zugenommen. Die Personalaufwandsquote (bezogen auf die Gesamtleistung) zeigt im Vorjahresvergleich ein gesunkenes Niveau. Die Eigenkapitalquote ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Anlagenintensität ist - bezogen auf das Vorjahr - gestiegen. Die Eigenkapitalrentabilität bewegt sich auf einem höheren Niveau als im Vorjahr. Das Finanzergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Insgesamt ergibt sich ein zum Vorjahr gestiegenes Jahresergebnis nach Steuern von 4,3 Mio. EUR.

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 wurde neben den üblichen Ersatzinvestitionen in eine neue Portalfräsmaschine, ein Bearbeitungszentrum und einen Drehautomaten (geleistete Anzahlungen) investiert.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Die zukünftige Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Jungenthal Wehrtechnik GmbH hängt davon ab, wie gut der Bereich Schweißtechnik ausgebaut und ausgelastet werden kann. Daher schwankt die Höhe der Umsatzerlöse sowie der Jahresergebnisse. Unter der Voraussetzung, dass die geplanten Umsätze realisiert werden, erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 einen leicht sinkenden Umsatz bei einem leicht sinkenden Ergebnis.

Den Fortbestand der Jungenthal Wehrtechnik GmbH gefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar. Im Rahmen der Geschäftstätigkeit ist die Gesellschaft sowohl überschaubaren Risiken als auch Chancen aus Preisänderungen bei Rohstoffen sowie Zins- und Währungsänderungen ausgesetzt. Des Weiteren sichert sich die Gesellschaft durch geschäftsübliche Versicherungsverträge ausreichend ab.

 

Flensburg, den 26. Februar 2024

gez. Jörg Kamper

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