Bericap Aluminium GmbH
Marienthal 10, 36448 Bad Liebenstein, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marcel Merten seit 1.4.2026 | Geschäftsführer |
Sebastian Hähnel seit 18.7.2024 | Geschäftsführer |
Christian Krautkrämer seit 18.7.2024 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bericap Aluminium GmbHBad LiebensteinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024Bericap Aluminium GmbH, Bad LiebensteinA. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die Bericap Aluminium GmbH produziert und vertreibt Aluminiumverschlüsse für Spirituosen, Wein, Speiseöl und für Getränke. Der Vertrieb erfolgt sowohl national als auch international. Seit 2020 ist die BERICAP HOLDING GMBH mit Sitz in Budenheim alleiniger Gesellschafter. B. Wirtschaftsbericht 1. Rahmenbedingungen Der Markt für Aluminiumanrollverschlüsse steht nach wie vor unter Druck. Der Marktanteil der Gesellschaft ist allerdings sehr gering, somit ist International ein weiteres Wachstum stets realistisch. Das Kaufverhalten der Kunden ist eher zurückhaltend. Der Wettbewerb, vor allem aus dem europäischen Ausland, ist stark. Produktionsseitig ist mehr Betriebsmittelkapazität auf dem gesamten Markt vorhanden, als es die aktuelle Nachfrage erfordert. Dies steigert den internationalen Preisdruck. Rohstoffpreise Die Rohstoffpreise waren auch hinsichtlich der bekannten weltweiten Risikofaktoren wie z.B. Energiekosten im Geschäftsjahr 2024 extrem volatil und tendenziell steigend. Einkaufsstrategien wurden diesbezüglich optimiert. Im Bereich der Dichteinlagen, Farben und Lacke steigen die Preise tendenziell. Investitionen In 2024 wurden Investitionen in Höhe von ca. 1,5 Mio. EUR getätigt. Ein Teil davon wurde in den Umweltschutz, sowie in Projekte wie Arbeitsschutz und Energieeffizienz investiert. Es wurden weitere Anzahlungen in moderne Technologien getätigt. 2. Geschäftsverlauf Die Auftragslage ist nicht zufriedenstellend. In vielen Bereichen ist der Markt rückläufig. Viele Bestandskunden haben weniger bestellt, um ihre Bestände aufzubrauchen bzw. um auf das schwächere Kaufverhalten der Endkunden zu reagieren. Außerdem bauen Kunden Zweitlieferanten auf, um den teils fragilen Lieferketten zu begegnen. Dies ist für BERICAP Aluminium aber auch eine große Chance, international bei renommierten Abfüllern Fuß zu fassen. Hier sind erste Teilerfolge bereits realisiert. Die Verkaufsstrategie als auch das Brandmarketing wurden weiterentwickelt. Der Markt ist aktuell durch internationale Überkapazitäten stark unter Druck. Dem begegnet man mit Kosteneffizienz und speziellen Alleinstellungsmerkmalen. Ein gesundes Marktanteilswachstum ist realistisch, da zum einen internationale Märkte noch weiter erschlossen werden können und sich im Binnenmarkt starke Partnerschaften ausbilden. Die im Vorjahr prognostizierten Umsatzerlöse und das prognostizierte Jahresergebnis konnten auf Grund geringerer Absatzmengen und geringerer Verkaufspreise nicht realisiert werden. 3. Lage der Gesellschaft Ertragslage Den nachfolgenden Ausführungen über die Ertragslage der Gesellschaft liegt die Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 275 HGB unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens zugrunde. Die finanziellen Leistungsindikatoren sind Umsatzerlöse und Jahresergebnis. Nicht finanzieller Leistungsindikator ist die Absatzmenge. Die Umsatzerlöse sind von 52,0 Mio. EUR in 2023 auf 45,6 Mio. EUR in 2024 gesunken. Die Reduzierung begründet sich durch einen Mengenrückgang bei den hochpreisigen Verschlüssen, aber auch Preisreduzierungen. Die Absatzmenge betrug 2024 1,7 Milliarden Stück, gegenüber 2023 waren dies 3 % weniger. Der Materialaufwand hat sich um 1,1 Mio. EUR auf 31,0 Mio. EUR erhöht, die Steigerung resultiert sowohl aus Mengen- als auch Preiseffekten. Die Materialaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung beläuft sich auf ca. 68,2% gegenüber 60,8 % im Vorjahr. Das Rohergebnis ist gesunken von 19,5 Mio. EUR in 2023 auf 15,3 Mio. EUR in 2024. Der Personalaufwand verminderte sich von 10,1 Mio. EUR (2023) auf 9,8 Mio. EUR (2024) bei einem Rückgang der Mitarbeiterzahl um 13%. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von 6,5 Mio. EUR (2023) auf 6,0 Mio. EUR (2024) gesunken. Der Rückgang liegt in der Reduzierung der Arbeitnehmerüberlassung sowie Kostensenkungsmaßnahmen. Aufgrund der vorgenannten Zahlen ergibt sich ein Verlust von -3,1 Mio EUR in 2024. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich von 28,5 Mio. EUR in 2023 auf 27,1 Mio. EUR in 2024 verringert. Dies ist hauptsächlich auf den Bestandsabbau der Rohstoffe zurückzuführen. Das Vorratsvermögen hat sich um 1,1 Mio. EUR verringert. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind um 0,3 Mio. EUR gestiegen. Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,6 Mio. EUR verringert. Auf der Passivseite haben sich die Rückstellungen um 0,1 Mio. EUR erhöht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um 0,2 Mio. EUR erhöht, auch die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind um 0,6 Mio. EUR gestiegen. Dieser Anstieg teilt sich auf die Erhöhung kurzfristiges Fremdkapital in Höhe von 1,0 Mio EUR, die Erhöhung Auslastung der bestehenden KK-Linie um 1,2 Mio. EUR und Tilgungen in Höhe von 1,6 Mio. EUR. Das Eigenkapital hat sich trotz neuer Einlagen der Gesellschafterin in Höhe von 1,0 Mio. EUR aufgrund des Verlustes um -2,1 Mio. EUR vermindert. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Stichtag 38% (Vorjahr 43%). Die Verbindlichkeiten aus Krediten und Leasingverträgen betragen per 31.12.2024 10,4 Mio. EUR. Der Kapitaldienst betrug 2,0 Mio. EUR, welcher sich aus Zins 0,4 Mio. EUR und Tilgung 1,6 Mio. EUR zusammensetzt. Der Kapitalfluss 2024 in Höhe von -1,6 Mio. EUR setzte sich wie folgt zusammen:
C. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht 1. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Risikobericht Die Rohstoffpreise sind Anfang 2025 konstant zu Ende 2024 geblieben. Im Bereich Aluminium ist aktuell ein Anstieg zu verzeichnen. Die anderen Rohstoffpreise, wie z.B. für Dichtungseinlagen, steigen leicht an. Eine verstärkte Volatilität war ersichtlich. Die (welt)-politische Lage hat stets das Potential, Turbulenzen auszulösen. Die weltweiten Krisen haben sich auf Energie-, Rohstoff- und Logistikpreise ausgewirkt und ein weiterer Verlauf ist derzeit nicht abschätzbar. Lieferkettenabsicherung ist ein essentieller strategischer Aspekt. Prognosen und Risiken können nur mit einer hohen Unsicherheit der weiteren Entwicklung dargestellt werden. Explizit die Kaufkraft der Endkunden bzw. die Rentabilität der betreffenden Winzer und Weinbauer in unseren Kernmärkten sind kritisch. Ein Währungsrisiko besteht nicht, da der überwiegende Anteil der Verbindlichkeiten sowie alle Forderungen in EUR abgewickelt werden. Es besteht grundsätzlich eine geringe Risikoneigung beim Einsatz von Finanzinstrumenten. Im Geschäftsjahr 2024 wurden zur Minderung von Zinsrisiken Sicherungsgeschäfte mittels Zinsswaps für kurz- und mittelfristige Bankdarlehen abgeschlossen. Um Risiken aus Rohstoffpreisschwankungen zu vermeiden, wurde ein Großteil der geplanten Einkaufsmengen für Rohstoffe durch Preissicherungsgeschäfte abgesichert. Im Berichtsjahr bestehen für die Bericap Aluminium zurzeit keine bestandsgefährdenden Risiken. Chancenbericht Die Verschlankung der Prozesse sowie die Verbesserung der Produktqualität und der Produktivität sind weiterhin die Ziele des Unternehmens. Im Bereich der Prozessautomation werden Investitionen getätigt. Kurze, flexible Lieferzeiten können als spezifisches Merkmal der Gesellschaft aufgeführt werden. Das Vertriebsnetz und die damit verbundenen Marktaktivitäten wurden im Rahmen der gesamten Gruppe optimiert. Somit kann auch Bericap Aluminium GmbH von einem internationalen Vertriebsnetz profitieren. Als Resultat kann z.B. Wasser- und Speiseölkunden das gesamte Verschlussspektrum von Kunststoff- und Aluminiumverschlüssen für PET-, HDPE- und Glasflaschen angeboten werden. Im Bereich der Spirituosen können Aluminiumverschlüsse, aber auch komplexe Verschlüsse mit mehrteiligen Kunststoffeinsätzen, angeboten werden. Kundenanfragen von Spirituosen-Herstellern diesbezüglich liegen vor. 2. Prognosebericht Aktuell stagnieren die Märkte, ein Verdrängungswettbewerb hat sich in der Branche etabliert. Aufgrund der noch geringen Marktanteile international stellt dies eine Chance dar. Explizit unter Nutzung des bereits vorhandenen Vertriebsnetzes durch die Gruppe. Für das Geschäftsjahr 2025 wird marktabhängig prinzipiell ein Umsatzwachstum von 5,5% geplant. Die geplante Steigerung der Absatzmenge beträgt 8 %. Im Zusammenspiel mit gelungen Kostenoptimierungsprojekten wird ein ausgeglichenes Ergebnis erwartet. Die Verringerung des Aluminiumverbrauchs durch entsprechende Technologieentwicklung sind ein wichtiger Fakt im Sinne der Restrukturierung und Zukunftsfähigkeit. Gepaart mit entsprechenden fortschrittlichen Technologien, nicht zuletzt auch im Sinne der Nachhaltigkeit und der ökologischen Verantwortung des Unternehmens. Hauptaugenmerk liegt auf Qualität, Flexibilität und Innovationskraft.
Bad Liebenstein, den 09. Mai 2025 Bericap Aluminium GmbH gez. Karsten Ußfeller, Geschäftsführer gez. Sebastian Hähnel, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2024I. Allgemeine AngabenDie Bericap Aluminium GmbH hat ihren Sitz in Bad Liebenstein und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Jena (HRB 301634). Der Jahresabschluss wurde nach den maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches und denen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Die nachfolgend dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze entsprechen den im Vorjahr angewandten Grundsätzen. Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. II. Angaben zur Bilanzierung und BewertungDie erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, werden sie vermindert um die planmäßige Abschreibung bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear entsprechend der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände von 4 Jahren. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bewertet und, soweit abnutzbar, um die planmäßigen Abschreibungen vermindert. Die Herstellungskosten umfassen Einzel- und Gemeinkosten sowie Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen entsprechend der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände (zwischen drei und 25 Jahren) und wurden linear vorgenommen. Die Anschaffungskosten der Zugänge an beweglichen geringwertigen Anlagegegenständen mit Anschaffungskosten im Einzelnen von mehr als 250,00 EUR bis 1.000,00 EUR werden in den Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG einbezogen und im Jahr des Zugangs und den folgenden vier Jahren linear aufgelöst. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten oder - bei dauernder Wertminderung - zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Finanzanlagen beinhalten die Genossenschaftsanteile. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Zur Ermittlung der Anschaffungskosten der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurde als Verbrauchsfolgeverfahren die Durchschnittswertmethode angewandt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich Kosten der allgemeinen Verwaltung des jeweiligen Produktionsbereichs bei normaler Auslastung der Produktionsanlagen einbezogen. Darüber hinaus wird der Werteverzehr des Anlagevermögens, sofern dieser durch die Fertigung veranlasst ist, in den Herstellungskosten berücksichtigt. Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Kosten für soziale Einrichtungen, freiwillige soziale Leistungen und die betriebliche Altersversorgung sowie von Fremdkapitalzinsen nach §255 Abs. 3 HGB als Herstellungskosten wird kein Gebrauch gemacht. Für unfertige und fertige Erzeugnisse erfolgt eine verlustfreie Bewertung durch Ansatz mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten und den retrograd ermittelten beizulegenden Werten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung, ein Einzelrisiko durch eine Einzelwertberichtigung berücksichtigt. Aufrechenbare Forderungen und Verbindlichkeiten wurden verrechnet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Latente Steuern gem. § 274 HGB werden für zeitliche, sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen gebildet. Steuerliche Verlustvorträge, welche voraussichtlich in den nächsten 5 Jahren verrechnet werden können, wurden bei der Berechnung aktiver latenter Steuern berücksichtigt. Der Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen enthält noch nicht ertragswirksam gewordene Zuwendungen der öffentlichen Hand für Vermögenswerte (Investitionszuschüsse), die nach der Brutto-Methode bilanziert werden. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten einen Auflösungsbetrag in Höhe von 81 TEUR (Vorjahr 81 TEUR). Die Rückstellungen für Pensionen werden für vertragliche Versorgungsansprüche nach versicherungsmathematischen Grundsätzen bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach den Vorschriften des § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Gemäß § 253 Abs. 2 HGB sind Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abzuzinsen, der sich im Falle von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und im Falle sonstiger Rückstellungen aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergibt. Die Bewertung der unmittelbaren Pensionsrückstellungen basiert auf folgenden Rechnungsgrundlagen:
Die übrigen Rückstellungen (Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen) werden so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen sowie drohenden Verlusten aus schwebenden Geschäften Rechnung tragen. Die Ermittlung der Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen erfolgte unter Anwendung versicherungsmathematischer Methoden. Die Abzinsung der Jubiläumsrückstellung erfolgte mit einem pauschalen Zinssatz von 1,96% (Vorjahr 1,74 %) p.a. sowie unter Berücksichtigung eines Gehaltstrends von 2,5% p.a. und einer Fluktuation von 12,0% p.a. Die Bildung für bestehende und mögliche Gewährleistungsansprüche erfolgte für das Jahr pauschal mit 0,5% (Vorjahr 0,5%) des anzusetzenden Gewährleistungsumsatzes. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Sofern die Tageswerte über dem Rückzahlungsbetrag lagen, werden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Rückstellungen für drohende Verluste werden auf Basis von Vollkosten ermittelt. Die Umrechnung der Geschäftsvorfälle in fremder Währung erfolgt mit dem Kurs am Entstehungstag. Sofern auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr bestehen, werde diese gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Der Jahresabschluss wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Grund- und Sicherungsbeziehungen werden als Bewertungseinheit erfasst. Die bilanzielle Abbildung erfolgt unter Anwendung der Einfrierungsmethode, bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden. III. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungAnlagenentwicklung Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung sind aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen. Forderungen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Zum Bilanzstichtag gibt es Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 60 TEUR (im Vorjahr 0 TEUR). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr mit 25 TEUR (Vorjahr: 24 TEUR) enthalten. Alle anderen Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind keine Unterschiedsbeträge zwischen dem passivierten Rückzahlungsbetrag und dem Auszahlungsbetrag (Disagio) enthalten. Aktive latente Steuern Nach Verrechnung von aktiven und passiven latenten Steuern gem. § 274 HGB wurde das Wahlrecht des Ansatzes von aktiven latenten Steuern in Anspruch genommen. Nach § 268 Abs. 8 HGB besteht deshalb eine Ausschüttungssperre in Höhe von 1.560 TEUR (Vorjahr: 1.519 TEUR). Die latenten Steuern basieren auf Differenzen in Anlagevermögen, Pensionsrückstellungen sowie sonstige Rückstellungen. Zudem wurden latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge angesetzt. Die Bewertung erfolgt mit einem Steuersatz von 30,0%. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Es besteht nur noch eine Zusage in der Auszahlungsphase. Gemäß § 253 Abs. 6 HGB besteht bei Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen hinsichtlich des Unterschiedsbetrags zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren eine Ausschüttungssperre in Höhe von 1 TEUR (Vorjahr: 2 TEUR). Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen enthalten für Urlaubsverpflichtungen in Höhe von 280 TEUR (Vorjahr: 261 TEUR) und für Personalkosten, insbesondere für Überstunden und Abfindungen in Höhe von 127 TEUR (Vorjahr 89 TEUR) sowie die Jubiläumsrückstellung in Höhe von 143 TEUR (Vorjahr 150 TEUR), für Gewährleistungen in Höhe von 223 TEUR (Vorjahr: 251 TEUR), für das Risiko der Rückzahlung Investitionszuschuss zzgl. Zinsen in Höhe von 534 TEUR (Vorjahr 511 TEUR), für drohende Verlust in Höhe von 120 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) und für Abschluss- und Prüfungskosten 43 TEUR (Vorjahr 47 TEUR). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 36 TEUR (im Vorjahr 56 TEUR) enthalten. Gesamtbetrag der gesicherten Verbindlichkeiten Die Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt: Betrag der besicherten Verbindlichkeiten: Verbindlichkeiten gegenüber Kredit- und Finanzdienstleistungsinstituten: 10.352.611,52 EUR Folgende Sicherheiten bestehen: 1. Pfandrecht an unbeweglichen Sachen 2. Pfandrecht an beweglichen Sachen 3. Pfandrecht an übertragbaren Rechten 4. Sicherheitsabtretung Forderung 5. Bürgschaften Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind teilweise mit Eigentumsvorbehalt bzw. verlängertem Eigentumsvorbehalt im üblichen Rahmen gesichert. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse verteilen sich nach einzelnen Geschäftsbereichen sowie nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt:
Außergewöhnliche Aufwendungen und Erträge Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind keine Aufwendungen und Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung angefallen. Aufwendungen und Erträge die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 23 TEUR (Vorjahr 61 TEUR) erfasst. Periodenfremde Erträge fielen in Höhe von 181 TEUR (im Vorjahr 49 TEUR) an. Aufwendungen und Erträge aus Währungsumrechnung Im Berichtsjahr sind nur geringfügige Aufwendungen aus Währungsumrechnung sowie Erträge aus Währungsumrechnung angefallen. Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen werden mit 6 TEUR (Vorjahr 6 TEUR) im Zinsaufwand erfasst. Hierin enthalten sind Aufwendungen aus Zinsänderungseffekten. IV. Sonstige AngabenAngabe aller Mitglieder der Gesellschaftsorgane:
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung (§ 285 Nr. 9a HGB) wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Arbeitnehmeranzahl: Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Daneben waren im Jahresdurchschnitt 4 (Vorjahr: 4) Auszubildende beschäftigt. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB. Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB
Zur Absicherung der Verfügbarkeit von Aluminium und sonstigen, fertigungsrelevanten Vorleistungen sind Abnahmeverpflichtungen im Rahmen des üblichen Bedarfs eingegangen worden. Die Leasingverträge bestehen gegenüber Leasing-Gesellschaften und betreffen im Wesentlichen den betrieblichen Fuhrpark, Hard- und Software, sowie diverse Maschinen. Abschlussprüferhonorar Die im Geschäftsjahr als Aufwand gebuchten Honorare für die Rödl & Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft betragen für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 40. Bewertungseinheiten Zu den Bewertungseinheiten geben wir nachfolgende Übersicht:
*) Es ist beabsichtigt, die aufzunehmenden Finanzmarktkredite künftig so auszugestalten, dass Sie übereinstimmend zu den Sicherungsgeschäften lauten. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Gesellschaft schlägt vor, den Jahresverlust von -3.065.777,52 EUR mit dem bestehenden Verlustvortrag von 1.433.531,56 EUR auf neue Rechnung vorzutragen. Bilanzierungsgrundsätze gem. § 42 Abs. 3 GmbHG Gegenüber den Gesellschaftern bestehen zum Bilanzstichtag folgende Rechte und Pflichten. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen: 0 TEUR Vorjahr: 3 TEUR Ausschüttungssperre Die Summe der ausschüttungsgesperrten Beträge beläuft sich auf 1.561 TEUR. Darin sind im Geschäftsjahr 2024 aktive latente Steuern in Höhe von 1.560 TEUR sowie der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen von 1 TEUR enthalten. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2024 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Konzernzugehörigkeit Die Bericap Aluminium GmbH wird in den Konzernabschluss der BERICAP Capital GmbH & Co KG, Budenheim einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis aufstellt. Die Offenlegung hat im Bundesanzeiger zu erfolgen.
Bad Liebenstein, den 09. Mai 2025 Bericap Aluminium GmbH gez. Karsten Ußfeller, Geschäftsführer gez. Sebastian Hähnel, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAnlagenspiegel
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Bericap Aluminium GmbH, Bad Liebenstein Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Bericap Aluminium GmbH, Bad Liebenstein, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bericap Aluminium GmbH, Bad Liebenstein, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Eschborn, den 9. Mai 2025 Rödl & Partner GmbH gez. Difflipp, Wirtschaftsprüfer gez. Hiller, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 23.6.2025. |
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