YANG MING Shipping Europe GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Schifffahrt a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ingo Dr. Hager seit 16.6.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 5 angezeigt
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KONDOPOGA International Trading GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010Lagebericht 2010KONDOPOGA International Trading GmbH, HamburgA. Geschäftsverlauf1. Entwicklung von Branche und Geschäftsverlauf Der erwartete Preissturz in den Euro-Märkten konnte von uns durch Mehrverkäufe und Preiserhöhungen in den USD-Märkten kompensiert werden. Wir konnten trotz eines hohen Abschreibungsbedarfs ein positives Ergebnis erzielen. 2. Umsatzentwicklung Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr von 129 auf 119,5 Mio € bzw. um 7,4 % gesunken. Ursachen dafür sind sowohl rückläufige Verkaufspreise als auch Absatzmengen. 3. Beschaffung Einziger Lieferant ist OAO KONDOPOGA. Diese Bezugsquelle wird durch eine strategische Beteiligung an dieser Gesellschaft innerhalb der Conrad Jacobson-Gruppe gesichert. 4. Finanzierung Die Finanzierung unseres Handelsgeschäfts erfolgt über unseren Gesellschafter Conrad Jacobson GmbH, der uns im Rahmen von Konzernkreditlinien Mittel in ausreichender Höhe zur Verfügung stellt. 5. Personal Die Anzahl der Mitarbeiter beträgt unverändert elf Personen. B. Darstellung der Lage1. Vermögenslage
Wesentliche Veränderungen im Vermögensbereich: Ursache für die Veränderung im langfristig gebundenen Vermögen ist die außerplanmäßige Abschreibung auf das Türkei-Vertriebsrecht. Im kurzfristig gebundenen Vermögen haben die Vorräte (um 2,6 auf 6,3 Mio €) und die Forderungen aus Warenlieferungen (um 0,5 auf 4,6 Mio €) abgenommen. Die Vorräte waren zum Zeitpunkt der Berichterstattung überwiegend weiterverkauft, die Forderungen aus Warenlieferungen, soweit fällig, bezahlt. Zugenommen haben dagegen auf Grund hoher Steuererstattungsansprüche die sonstigen Vermögensgegenstände um 0,8 auf 1,2 Mio €. Die liquiden Mittel sind nahezu unverändert. Wesentliche Veränderungen im Kapitalbereich: Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen CJ, die auf Grund niedrigerer Weiterleitung von Beträgen im Rahmen von Konzernkreditlinien um 8 auf 7 Mio € gesunken sind. Gleichzeitig haben die Bankverbindlichkeiten stichtagsbezogen um 5,2 auf 9,3 Mio € zugenommen. 2. Finanzlage
Ursachen für die Verbesserung der Deckungsverhältnisse gegenüber dem Vorjahr um 1,2 Mio € sind die Abwertung des Türkei - Vertriebsrechts auf € null sowie eine Zunahme des Eigenkapitals.
Die Zahlungsbereitschaft unserer Gesellschaft war 2010 stets gewährleistet. Skontierungsmöglichkeiten wurden wahrgenommen. Die Finanzierung erfolgt neben Kreditinstituten durch unseren Gesellschafter CJ aus der Weiterleitung von Beträgen im Rahmen von Konzernkreditlinien (Ende 2010 7 Mio €). Die Liquidität hat sich gemäß nachfolgender Kapitalflussrechnung wie folgt entwickelt:
3. Ertragslage
Da die Umsatzerlöse mit 9,5 Mio € stärker abgenommen haben als die Aufwendungen für bezogene Waren mit 6,7 Mio €, ist das Rohergebnis insgesamt um 2,8 auf 9,2 Mio € gesunken. Die aus dem Rohergebnis zu deckenden Aufwendungen haben insgesamt um 1,5 Mio € abgenommen. Davon entfallen 0,3 Mio € auf Personal- und 1,2 Mio € auf Sachaufwand. Wesentliche Ursache für den Rückgang des Sachaufwandes sind die auf Grund des geringeren Umsatzes stark gesunkenen Verkaufsfrachten und Vertreterprovisionen. Das Finanzergebnis fällt wegen günstigerer Finanzierungskosten um 0,4 Mio € besser aus als im Vorjahr. Das neutrale Ergebnis umfasst im wesentlichen die außerplanmäßige Abschreibung des Türkei - Vertriebsrechts um 0,8 Mio €. C. Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung1. Kontroll- und Risikomanagementsystem Die Conrad Jacobson GmbH als Holding hat übergreifend für alle in Hamburg operativ tätigen Gesellschaften die Kontrollfunktion sowie das Risikomanagement übernommen. Daneben hat die Gesellschaft als weiteres Kontrollorgan einen Aufsichtsrat. 2. Risiken Wir wickeln unsere Geschäfte außer in € auch in USD und GBP ab. Währungsrisiken entstehen dadurch nicht, weil Ein- und Verkauf sowie alle bei dem Geschäft anfallenden Kosten in der gleichen Währung abgewickelt werden. Zinsrisiken hat die Conrad Jacobson GmbH als Holding übergreifend für alle in Hamburg operativ tätigen Gesellschaften durch entsprechende Absicherungsgeschäfte gedeckt. D. Voraussichtliche Entwicklung der GesellschaftDie Lage in Europa wird sich in 2011 erholen und zu einem positiven Ergebnis führen. Die Ergebnisse des ersten Quartals 2011 bestätigen diese Annahme.
Hamburg, den 29. April 2011 KONDOPOGA International Trading GmbH gez. Dr. Ingo Hager gez. Markus Salfner Bilanz zum 31. Dezember 2010KONDOPOGA International Trading GmbH, HamburgAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung 2010KONDOPOGA International Trading GmbH, Hamburg
Anhang 2010KONDOPOGA International Trading GmbH, HamburgI. Angaben zu Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die beiden Vertriebsrechte sind zu Anschaffungskosten erfasst. Ein Vertriebsrecht wird nicht abgeschrieben. Wegen Rückzugs aus dem betreffenden Markt wurde das zweite Vertriebsrecht in 2010 außerplanmäßig um 818 T€ auf null abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen, die entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen werden, bewertet. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Handelswaren sind zu Anschaffungskosten bewertet, die nach der Methode des gewogenen Durchschnitts ermittelt wurden. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind ausgehend von den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung latent vorhandener Risiken angesetzt. Die Pauschalwertberichtigung beträgt 1 % des Selbstbehaltes der kreditversicherten Nettoforderungen zuzüglich der nicht kreditversicherten Nettoforderungen. Rückstellungen wurden für alle erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen. Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. 2. Umrechnungsmethoden Da die Voraussetzungen für die Verrechenbarkeit erfüllt sind, werden Forderungen und Verbindlichkeiten (einschließlich Banken) in USD und GBP nach den Grundsätzen für die Bewertung bei geschlossenen Positionen bewertet. Die entsprechenden Posten werden zu den Kursen bei Einbuchung erfasst; Veränderungen der Wechselkurse zwischen Einbuchungszeitpunkt und Abschlussstichtag haben keinen Einfluss auf die Bewertung. II. Angaben zur BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens und der Abschreibungen ist in einer gesonderten Übersicht dargestellt. Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben Forderungen gegen Gesellschafter von null (Vorjahr 80) T€ eine Laufzeit von über einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr unverändert solche aus Warenlieferungen. Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen wie im Vorjahr sonstige Vermögensgegenstände. Von den liquiden Mitteln haben unverändert 204 T€ eine Laufzeit von über einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr kurzfristig fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind unverändert durch Übereignung von Handelswaren und Abtretung von Forderungen besichert. Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen entfallen null (Vorjahr 53) T€ auf Gesellschafter. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen wie im Vorjahr sonstige Verbindlichkeiten. Sie entfallen unverändert auf verbundene Unternehmen. Die sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf solche aus Steuern von 346 (Vorjahr 220) T€ und auf solche im Rahmen der sozialen Sicherheit von 6 (Vorjahr 0) T€. III. Angaben zum AnteilsbesitzAnteilsbesitz von mehr als 20 %: 100%-ige Beteiligung am Stammkapital von SGD 500.000,00 der KBK International Pte. Ltd., Singapur, deren Jahresabschluss 2010 nach einem Jahresfehlbetrag von umgerechnet 5 T€ ein Eigenkapital von 667 T€ ausweist. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungAufgliederung der Umsatzerlöse nach Regionen:
Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung von € 26.336,47 (Vorjahr 50 T€). Das in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltene Honorar des Abschlussprüfers umfasst Abschlussprüfungsleistungen (20 T€), Steuerberatung (2 T€) und sonstige Leistungen (1 T€). Von den Zinserträgen entfallen € null (Vorjahr 4 T€) und von den Zinsaufwendungen € 2.043.030,31 (Vorjahr 2.445 T€) auf verbundene Unternehmen. V. ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. VI. Sonstige AngabenDie Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der Conrad Jacobson GmbH, Hamburg, und wird in deren Konzernabschluss, der im elektronischen Bundesanzeiger offen gelegt wird, einbezogen. Die Conrad Jacobson - Gruppe hat Kredite im Rahmen von Konzernkreditlinien beansprucht (Ausnutzung Ende 2010: 4 Mio €), für die die Gesellschaft gesamtschuldnerisch mit haftet. Während des Geschäftsjahres hatte die Gesellschaft durchschnittlich 11 Angestellte.
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer betrugen 2010 € 304.790,00.
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen 2010 € 69.000,00.
Hamburg, den 29. April 2011 KONDOPOGA International Trading GmbH gez. Dr. Ingo Hager gez. Markus Salfner Entwicklung des AnlagevermögensKONDOPOGA International Trading GmbH, Hamburg
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERSWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der KONDOPOGA International Trading GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, den 30. Mai 2011 Hamburger
Treuhand Gesellschaft Schomerus & Partner
Inzelmann, Wirtschaftsprüfer Kirch, Wirtschaftsprüfer |
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